- Die Kurtisane aus der Provinz
Anastasia Waschukjewitsch ist eine junge Frau, die sich „Fischlein“ nennt und darauf spezialisiert hat, Oligarchen um den Finger zu wickeln. Wie aus der bezahlten Affäre mit einem russischen Milliardär eine Staatsaffäre wurde, beschreibt Schriftsteller Viktor Jerofejew
Russland ist ein Spiel ohne Regeln. Genauer gesagt: gegen die Regeln. Regeln werden aufgestellt, um gegen sie zu verstoßen. Das tun alle, von ganz oben bis ganz unten. Der Regelverstoß ist die Norm. Ein Land der Jäger und Jägerinnen. Jeder jagt – der eine fürs Überleben, der andere für den Ruhm, der Nächste zum Vergnügen.
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Aha, Buchwerbung. Wer's braucht? Ich nicht.
mir ging es ähnlich. Ich las und fragte mich, was das denn nun soll.
Die ganze so empfundene moralische Verwerflichkeit des Putin – Systems aufzuhängen am Buch einer Prostituierten, deren Verhalten nicht weniger verwerflich war.
Nichts an diesem Artikel war in irgendeiner Weise neu.
Escort – Girls auf Luxusjachten. Unglaublich. Sex und Politik. Unfassbar.
Einmal musste ich wirklich lachen: Bei der Stelle über die Festnahme von Frau Waschukjewitsch im „nicht existierenden Transitbereich“ von SVO und der Aussage, dass sie dort eigentlich „sicher“ hätte sein müssen. Man stelle sich die Frage, ob es einen solchen „sicheren“ Transitbereich beispielsweise in JFK gegeben hätte, wenn dort ein Herr Snowden zwischengelandet wäre.
Aber egal. Es geht ja um das böse Russland. Zustände wie bei Stalin. Ein Wunder, dass sie noch lebt.
Ein Artikel zum vergessen. Wenn auch mit genug Stoff für Putin – Hasser ebenso wie für Putin – Versteher. Das braucht es wohl zum guten Verkauf.
