„New York Times“ enthüllt Korruptionsskandal Im Sumpf der anderen Eine Recherche der „New York Times“ belegt die Verwicklungen der Regierung Selenskyj in den ukrainischen Korruptionsskandal. Vor allem aber wird deutlich, dass die europäischen Partner von diesem Finanzsumpf gewusst haben. Auch Deutschland muss sich unangenehme Fragen stellen. VON RALF HANSELLE
Korruptionsaffäre in Kiew : Ärger für Selenskyj und eine Spur nach Moskau Ein Korruptionsskandal erschüttert die Ukraine. Millionen sollen veruntreut worden sein, Ermittler sprechen von ihrem bislang größten Einsatz. Die Spuren reichen bis in das Umfeld eines mutmaßlichen russischen Agenten. Für Präsident Selenskyj wird die Affäre zum politischen Drahtseilakt. VON THOMAS URBAN
RBB-Pensionsaffäre heizt Debatte um Rundfunkbeitrag neu an : Der ÖRR braucht den Privatwirtschafts-Check Der RBB muss seiner Ex-Programmchefin Claudia Nothelle laut Gericht bis zum Renteneintritt monatlich 8437 Euro zahlen. Der Fall wirft erneut Licht auf Luxuspensionen, fragwürdige Verträge und die Dauerkrise des gebührenfinanzierten Rundfunks mit scheinobjektivem Neutralitätsanspruch. VON JAN UPHOFF
WEF-Gründer tritt auf internen Druck zurück : Der tiefe Fall des Klaus Schwab Korruptions- und Machtmissbrauchsvorwürfe zwingen WEF-Gründer Klaus Schwab zum Rücktritt. Auch seine einflussreiche Familie gerät ins Visier. Das Forum steht künftig vor einer Bewährungsprobe, sich neu zu erfinden. VON JAN UPHOFF
Mexikos Neuanfang : Claudia Sheinbaum steht vor enormen Aufgaben Claudia Sheinbaum wird die erste Frau an der Spitze Mexikos sein: Sie will das Land mit einem Anti-Korruptions-Kurs regieren und erneuerbare Energien ausbauen. Doch auch die Migrationskrise an der Grenze zu den USA wird ihre Präsidentschaft prägen. VON ANDRZEJ RYBAK
Putsch in Gabun : Frankreich und der Bongo-Clan Von dem kleinen, erdölreichen westafrikanischen Staat Gabun hört und liest man kaum je in unseren Medien. Gestern jedoch rückte die ehemalige französische Kolonie überraschend in die Schlagzeilen. Was war geschehen? VON ALFRED SCHLICHT
EU-Impfkampagne : Unter Verdacht Wegen eines umstrittenen Impfdeals steht Ursula von der Leyen unter Beschuss. Mittlerweile ermittelt die Europäische Staatsanwaltschaft – und das ein Jahr vor den Europawahlen. VON RALF HANSELLE
Ukraine : Politik in Zeiten des Krieges Während die Ukraine nach außen Einigkeit gegenüber dem Gegner Russland demonstriert, festigt Präsident Selenskyj im Land mit populistisch-autoritären Methoden seine Stellung gegenüber politischen Gegnern. VON MORITZ GATHMANN
Wiederaufbau Ukraine : „Man kann hier ohne Schmiergelder Erfolg haben“ 750 Milliarden US-Dollar soll der Wiederaufbau der Ukraine kosten, über den heute in Berlin beraten wird. Anna Dervyanko, Geschäftsführerin der Wirtschaftsvereinigung European Business Association, spricht über den Zustand der ukrainischen Wirtschaft - und die Chancen, die es für deutsche Unternehmen beim Wiederaufbau gibt. VON MORITZ GATHMANN
Korruptionsprozess gegen Peter Feldmann : Deutschlands hartnäckigster Oberbürgermeister gibt nicht auf In Frankfurt hat der Gerichtsprozess gegen Oberbürgermeister Peter Feldmann begonnen. Der Sozialdemokrat ist wegen Vorteilsnahme im Amt angeklagt, weil er von seinen AWO-Seilschaften profitiert hat. Doch an Rücktritt denkt er noch lange nicht. VON DANIEL GRÄBER
Schlesinger und der RBB : 100 Euro und eine Flasche Whisky Am Montag kommt der Rundfunkrat des RBB zu seiner nächsten Sondersitzung im Fall Schlesinger zusammen. Die Aufarbeitung der Korruption im Sender steht gerade erst am Anfang. VON JENS PETER PAUL
Identitätspolitik im Marketing : Bunte Fahnen – aber nur, wo kein Widerstand zu erwarten ist Während des Pride Month präsentieren sich Konzerne gerne mit bunten Fahnen im Logo. Auch die FIFA gibt sich im Ausland gerne pluralistisch. Aber nur in westlichen Ländern. In Ländern des Mittleren Ostens, in denen Homophobie Staatsräson ist, bleibt alles beim Alten. Diese Heuchelei ist kein neues Phänomen. VON ULRICH THIELE
Korruptionsprozess gegen Peter Feldmann : Warum Frankfurts Oberbürgermeister seine Amtskette nicht abgeben will Seit seiner Verstrickung in die Awo-Affäre klammert sich der Oberbürgermeister von Frankfurt am Main an sein Amt. Peter Feldmann hat nicht vor, auf die Rücktrittsforderungen der im Rathaus herrschenden Koalition aus Grünen, SPD, FDP und Volt einzugehen. Dabei ist der Awo-Skandal nicht das einzige, was man dem 63-Jährigen vorwerfen kann. VON THOMAS REMLEIN
Frankfurts Oberbürgermeister im Awo-Sumpf : „Mit roten Grüßen an Dich und Hannelore!“ Der Frankfurter Oberbürgermeister Peter Feldmann ist wegen Korruption angeklagt. Das ist ein erstes Ergebnis umfassender Ermittlungen zum Millionenbetrug bei der Arbeiterwohlfahrt. Der SPD-Politiker war mit den Schlüsselfiguren des Awo-Skandals seit Jahrzehnten befreundet. Sie haben den Wohlfahrtsverband als Selbstbedienungsladen verstanden. VON DANIEL GRÄBER
Korruption bei der Arbeiterwohlfahrt : Anklage gegen Frankfurter Oberbürgermeister: Das System Feldmann Der Frankfurter Oberbürgermeister Peter Feldmann wird laut Medienberichten angeklagt. Ermittelt wurde gegen ihn wegen Vorteilsnahme im Amt. Damit droht der SPD-Politiker im Korruptionssumpf der Arbeiterwohlfahrt zu versinken. Aufgedeckt hat den Frankfurter AWO-Skandal Cicero-Redakteur Daniel Gräber. Er war damals Lokalreporter vor Ort. In diesem Text beschreibt er, wie es dazu kam und wie er Feldmann erlebte. VON DANIEL GRÄBER