Illustration von Menschen im Schwimmbad.
Die Deutschen stellen kein Sicherheitsrisiko mehr dar und haben es sich bequem in der Nato und in der EU eingerichtet / Illustration: Kati Szilagyi

Nato im Zugzwang - Bündnis ohne Kraft

Donald Trump nannte die Nato „obsolet“, und tatsächlich stellt sich die Frage: Wozu braucht es den Verteidigungspakt überhaupt noch? Aufgaben gäbe es viele. Aber es fehlt am Willen, sich ihnen zu stellen

Autoreninfo

Erich Vad war General der Bundeswehr, langjähriger militärpolitischer Berater der Bundeskanzlerin und ist jetzt Unternehmensberater und Dozent an mehreren Universitäten im In- und Ausland.

So erreichen Sie Erich Vad:

Die Nato sei „obsolet“: So hatte es Donald Trump kurz vor seiner Einführung ins Präsidentenamt Mitte Januar 2017 öffentlich erklärt. Trumps Begründung: Das westliche Verteidigungsbündnis übernehme zu wenig sicherheitspolitische Verantwortung in drängenden Fragen wie der Bekämpfung von Terrorismus, außerdem kümmerten sich seine Mitgliedstaaten zu wenig um ihre Verteidigungsfähigkeit. Die Aufregung nach diesem apodiktischen Urteil des amerikanischen Oberbefehlshabers war erwartungsgemäß groß. Aber hat er womöglich recht? Ist die Nato nicht zumindest dringend reformbedürftig? Ist sie noch die richtige Organisation, um Sicherheit und Stabilität in einem veränderten strategischen Umfeld zu gewährleisten?

Cicero Plus

Ohne Abo Lesen

Mit tiun erhalten Sie uneingeschränkten Zugriff auf alle Cicero Plus Inhalte. Dabei zahlen Sie nur so lange Sie lesen – ganz ohne Abo.

Bei älteren Beiträgen wie diesem wird die Kommentarfunktion automatisch geschlossen. Wir bedanken uns für Ihr Verständnis.