Menschenversuche - Die verlogene Empörung im Dieselskandal

Die Worte „Affen-“ und „Menschenversuche“ hallen seit Tagen zum Dieselskandal durch die Presse. Dabei werden die Tests der Autokonzerne sogar mit dem Holocaust in Verbindung gebracht. Die Aufregung hat jedes Maß verloren und verschont die Falschen

Ein Auspuff an einem Fahrzeug der Marke Porsche Cayenne
Auch im Dieselskandal dominieren fragwürdige Bilder und falsche Sprache / picture alliance

Autoreninfo

Bastian Brauns ist Ressortleiter „Kapital“ bei Cicero und Cicero Online.

So erreichen Sie Bastian Brauns:

Um die Großen der Autobranche wie VW, Daimler oder BMW zu kritisieren, gibt es längst zu viele Gründe, als sie noch zu ignorieren. Einer davon ist sicher der millionenfache, vorsätzliche Betrug an Kunden, an Gesundheit und letztlich an Umwelt und Klima im Zusammenhang mit der Dieselaffäre.

Auch die nun veröffentlichten Details zu Affen- und Menschenversuchen gehören dazu. Doch zugleich täuschen sie uns in vielerlei Hinsicht. Denn die inzwischen längst auch international geäußerte mediale und politische Kritik hat teilweise jedes Maß verloren. Vieles an den Vorwürfen ist richtig, vieles aber auch fundamental falsch, fadenscheinig und verlogen.

Jetzt auch Menschenversuche?

Am Wochenende berichtete zunächst die New York Times, dass die deutsche Autoindustrie Affenversuche in Auftrag gegeben und finanziert hat. Bei den Tests wurden die eingeschlossenen Tiere Autoabgasen ausgesetzt, um zu beweisen, dass deren toxische Wirkung gar nicht so schlimm sei. Wenig später meldete dann die Stuttgarter Zeitung vermeintlich Schlimmeres: Menschenversuche!“ – in Auftrag gegeben von derselben „Europäischen Forschungsvereinigung für Umwelt und Gesundheit im Transportsektor“(EUGT), ein Verein der deutschen Autokonzerne, ausgeführt von der Uniklinik Aachen.

Das klingt zunächst tatsächlich unfassbar und zog dementsprechend schnell weite Kreise. Medial wie politisch jagte eine empörte Kommentierung die nächste, obwohl die konkreten Hintergründe zu diesem Zeitpunkt überhaupt noch nicht bekannt gewesen sein konnten. So weit, so geschenkt, so funktioniert die Informationsgesellschaft. Dennoch lohnt es sich, das einmal zu sortieren.

Eine Studie, wie sie täglich stattfindet

Den Kern der Exklusivgeschichte der Stuttgarter Zeitung über „Menschenversuche“ bildet eine von der Uniklinik Aachen durchgeführte Studie, die bereits 2016 unter Nennung der Auftraggeber aus der Autoindistrie veröffentlicht worden war.

Die Story aber erschien nun 2018, direkt nach jenem Bericht der New York Times über Abgase atmende Affen. Ohne diesen vorangegangen Bericht hätte die Studie wohl kaum jenen medialen Widerhall gefunden. Das schmälert nicht die Leistung der Kollegen, die auf sie aufmerksam wurden, aber es verdeutlicht, warum die Empörung so maßlos entgrenzte. Tatsächlich haben beide Versuchsreihen reichlich wenig gemeinsam, wurden aber trotzdem in einem Atemzug genannt. Nach den schrecklich grausamen Affenversuchen nun also auch Menschenversuche? Wirklich?

Unsägliche Holocaust-Vergleiche

Nein. Während bei der einen Versuchsreihe Primaten zwangsweise, ungefragt und eingesperrt Dieselabgase einatmen mussten, wurden hierzulande am Uniklinikum Aachen 25 kerngesunde, medizinisch akribisch durchgecheckte Studierende mit zehn Euro pro Stunde dafür bezahlt, an einer jener klinischen Studien teilzunehmen, wie sie jeden Tag in Deutschland zigfach stattfinden. Sie wurden nicht wie die Affen kompletten Dieselabgasen ausgesetzt, sondern lediglich einer Komponente, dem Stickstoffdioxid (NO2). Und dies zudem in einer Dosis, die weit unter dem zulässigen Grenzwert lag, für eine Dauer von drei Stunden.

Aber diese Unterschiede spielten schnell keine Rolle. In weiten Teilen dominierte der „Jetzt-auch-Menschenversuche”-Spin. Dabei hätte bereits diese Wortwahl stutzig machen können. Denn wer Menschenversuche als Begriff hört, kommt quasi sofort auf jene grausamen Versuchen etwa eines Dr. Mengele, der seinerzeit in Auschwitz zahlreiche Menschen vorgeblich im Namen der Wissenschaft missbrauchte, quälte und tötete. „Menschenversuche!” titelte dennoch die Bild-Zeitung. „Autolobby testete Abgase offenbar auch an Menschen”, schrieb die FAZ. Im Deutschlandfunk ließen sich Reporter und Moderatoren schon kurz nach Bekanntwerden dazu hinreißen, eben jenen äußerst fragwürdigen historischen Vergleich mit den millionenfach durchgeführten, grausamen Vergasungen der NS-Zeit zu bemühen:

„Menschen, die Abgase einatmen, um der deutschen Industrie Informationen zu liefern über die Schädlichkeit dieser Stoffe”, sagte die Moderatorin, „das evoziert ja ganz ganz üble Bilder. Gerade bei uns hier.” Die Antwort des Kollegen folgte prompt: „Gerade wenn man die historische Dimension sieht, ist das natürlich ganz ganz furchtbar.” Man gewinne irgendwie den Eindruck, dass hier Versuchsingenieure am Werk seien, die an solche Dinge überhaupt nicht dächten, sagte er. Ja, es fänden tatsächlich Versuche statt mit Affen, wie mit Menschen, bei denen man Reizgas in Kammern einlasse. Dies sei eine ganz furchtbare Assoziation. Wer dieses Gespräch hörte, kam leicht zu dem Schluss, dass Deutsche Autokonzerne nicht nur Affen sondern auch Menschen vergasen. 

Alle distanzieren sich, alles bleibt beim Alten

Angesichts einer solchen hysterisch-historisch aufgeladenen Stimmung, die sich im Laufe weniger Stunden entwickelte, war es nicht überraschend, dass auch kaum ein Politiker und keines der Unternehmen sich noch lange mit Verteidigungsgefechten aufhalten wollten. Daimler distanzierte sich umgehend von jenen Versuchen und versprach Aufklärung, VW folgte wenig später. Von Niedersachsens Ministerpräsident und Mitglied des VW-Aufsichtsrats Stephan Weil bis hin zu Bundeskanzlerin Angela Merkels Sprecher Steffen Seibert verurteilte so gut wie jeder die „unethischen Menschenversuche”.

Man mag diese für unnötig halten. Aber unethisch? Ein großes Wort. Immerhin hatte die Ethik-Kommission der Uniklinik Aachen das Experiment standardgemäß überprüft und freigegegeben. Vermutlich hatten die Experten mehr Zeit als Seibert oder mancher schnelle Kommentator, um sich eine fundierte Meinung zu bilden. Durften die das? Ja, sie durften und sie dürfen.

Ob der Regierungssprecher sich darüber im Klaren ist, dass etwa ein Wochenendgriller bereits nach kurzer Zeit im Würstchen-Kohle-Rauch oder eine Mutter mit Kinderwagen am Stuttgarter Bundes-Smogspot Neckartor deutlich mehr Stickstoffdioxid ausgesetzt sein dürfte, als jene freiwillig teilnehmenden, nach wie vor gesunden Studierenden von Aachen? Wie Gase auf Menschen wirken, wird zigfach getestet. Sogar die Bundesregierung selbst beruft sich in Stellungnahmen des Umweltbundesamtes auf derartige Experimente.

Grenzwerte fallen nicht vom Himmel

Der Regierungssprecher aber hatte noch mehr zu bieten: Er sagte, die Autokonzerne sollten nicht an Affen oder sogar Menschen nachweisen, dass Abgase nicht schädlich seien, sondern sie hätten schlicht die Schadstoffemissionen zu begrenzen. „Sie haben Grenzwerte einzuhalten”, wiederholte er noch einmal. Ganz so, als würden solche Grenzwerte vom Himmel fallen. 

Die Grenzwerte toxischer Stoffe werden im besten Fall dann gesenkt, wenn es ausreichende wissenschaftliche Erkenntnisse darüber gibt, wie sie wirken. Wissenschaftliche Erkenntnisse gewinnt man aus Experimenten, nicht zwangsläufig mit Tieren, aber eben auch. Und ja, auch mit Menschen. Für die Pharmaindustrie ist dieses Verfahren vor der Zulassung eines Medikaments gesetzlich vorgeschrieben. Klinische Studien mit Hilfe von Menschen? Aber ja. Gerade der toxikologischen Bereich ist mit all seinen stofflichen Wechselwirkungen derart komplex, dass man ohne diese gar nicht auskäme.

Sicher müssen die Autounternehmen endlich dazu gebracht werden, dass ihre Fahrzeuge die Grenzwerte einhalten. Sonst drohen kommunale Fahrverbote, verhängt von Gerichten auf Grundlage bereits existierender Gesetze. Aber wer versucht, diese Verbote reihenweise zu verhindern, mutmaßlich aus Angst vor dem Wut-Bürger? Der ein oder andere Politiker auf Kommunal-, Landes- und Bundesebene dürfte dabei sein.

Die Aufregung trifft die Falschen

Ist es also wirklich jene Versuchsreihe samt ihres wissenschaftlichen Leiters am Uniklinikum Aachen, der diese inzwischen orchestriert wirkende Empörung gelten sollte? Der Zweck, den die Autoindustrie mit der Finanzierung dieses Tests tatsächlich verfolgte, ist nach wie vor offen. Man kann ihn freilich naheliegend vermuten.

Das ist Lobbyismus, wie er täglich geschieht. Jedes Unternehmen versucht sich in ein gutes Licht zu rücken. Das sollte man im Zweifel auch kritisieren dürfen. Jedem Lobbyisten hätte ein Konzern wohl auf die Schulter geklopft, hätte er es denn wirklich geschafft, die durchweg positiven Ergebnisse des Aachener Kurzzeittests von drei Stunden derart auszuschlachten, dass Öffentlichkeit und Politiker am Ende geglaubt hätten, man könne ein asthmakrankes Kind am Stuttgarter Neckartor tagelang bedenkenlos im Kinderwagen auf und ab rollen und nichts würde passieren. Doch dazu taugen die Ergebnisse nicht mal auch nur annähernd. Um das zu erkennen, kann man auch die durchaus differenzierten Ausführungen des Versuchsleiters ansehen.

Mehr unabhängige Forschung muss das Ziel sein

Sollte die Kritik an der von der Industrie finanzierten Versuchsreihe generell darauf abzielen, dass gerade im toxikologischen Bereich viel zu wenig wirklich finanziell unabhängige Forschung stattfinden kann, so ist auch das legitim. Dass ganze Lehrstühle immer häufiger mit dem Ausfüllen von Drittmittelanträgen beschäftigt sind, hat aber ebenfalls vor allem politische Ursachen und ist nicht in erster Linie die Schuld der Unternehmen. Vielmehr offenbart es eine inkonsequente Bildungs- und Forschungspolitik. Wie war das mit dem künftig wichtigsten Exportgut Deutschlands? Unabhängige Forschung aber kostet Geld. Dennoch würde auch unabhängige Forschung in vielen Bereichen nicht ohne Studien mit Menschen auskommen.

Dass der Spin beim Dieselskandal nun tatsächlich die Schlagseite „Menschenversuche” bekommen hat, ist verlogen. Landauf, landab befinden sich Politiker im Schulterschluss mit eben jenen Unternehmen, die sie jetzt so harsch kritisieren. Als Grund wird die Angst vor wirtschaftlichem Schaden angeführt. Die beiden Dieselgipfel brachten dementsprechend weder eine nennenswerte Entschädigung für Autokunden, die um die Leistung ihrer Autos betrogen wurden. Noch wurden die Hersteller zu einer konsequenten und notwendigen Hardware-Aufrüstung verpflichtet. Lediglich das fragwürdige Software-Update kam dabei zustande. Die Wirkung ist mehr als fraglich.

Derweil windet sich längst nicht nur der bayerische Staat vor Gericht, um drohende Fahrverbote zu verhindern, welche die Gesundheit der Bevölkerung schützen sollen. Eine bislang noch kleine Strafe von 4.000 Euro muss Bayern nun deshalb zahlen. Es ist aber nicht Bayern, es sind seine Steuerzahler, die zahlen müssen. In zahlreichen deutschen Städten werden die Grenzwerte für Stickstoffdioxid nach wie vor täglich, teils massiv, überschritten. Überprüfen kann das jeder erfreulich transparent auf der Webseite des Umweltbundesamtes.

Anders als an der Uniklinik Aachen ist dies allerdings kein freiwilliger, medizinisch begleiteter, bezahlter und nahezu ungefährlicher Versuchsaufbau. Er dauert länger als drei Stunden. Und die Probanden? Sind längst nicht nur kerngesunde Studenten. In unseren Städten findet der millionenfache Echtzeittest mit der menschlichen Gesundheit seit Jahrzehnten statt. Aufschrei? Der verhallt im Hupen.

Anmerkung: Das Uniklinikum Aachen stellt inzwischen ein PDF auf seiner Webseite zur Verfügung, in dem zahlreiche Fragen zur Art der Versuche im Rahmen der N02-Studie beantwortet werden sollen.

Wolfgang Tröbner | Mi, 31. Januar 2018 - 12:40

festgelegten Grenzwerte zustande gekommen? Hat der Gesetzgeber die einfach mal so festgelegt? Ohne Versuche an Menschen und Tieren, rein willkürlich ohne jedwede experimentelle Datenbasis? Das wäre dann allerdings wirklich ein Skandal! Und zwar der einzige ....

Die Grenzwerte basieren wahrscheinlich auf Versuchen, die in deutschen (oder polnischen) Konzentrationslagern durchgeführt wurden. In Frage kommen auch japanische Versuche an russischen Kriegsgefangenen.

Josef Garnweitner | Do, 1. Februar 2018 - 04:09

In reply to by Anton F. Keller

Sie können sicher sein, daß zu den Zeiten, die Sie anführen, noch kein Mensch über eventuelle Folgen von Autoabgasen nachgedacht hat. Es gab schlicht und einfach viel zu wenig, also kaum, Autos, als daß das wichtig gewesen wäre.

Und die Japaner hatten meines Wissens chinesische Kriegsgefangene.

Vor den Beschuldigungen bitte ein bißchen nachdenken.

Übrigens wird das mit den Menschenversuchen in den Medien in unverantwortlicher Weise hochgepielt. Wenn man die echten Versuchsberichte liest, bleibt von den Beschuldigungen nämlich nichts mehr übrig.

Anton F. Keller | Sa, 3. Februar 2018 - 16:07

In reply to by Josef Garnweitner

Persönliche Erwiderungen disqualifizieren sich von selbst, sind folglich zu ignorieren. Da wegen der fifo-sequence der Beitrag vorne stehen bleibt dennoch zwei Hinweise.

Zitat aus http://www.deathcamps.org/gas_chambers/gas_chambers_vans_de.html:

„Der große Saurer-Wagen ähnelte einem Möbelwagen. Die Abgase konnten mit einem Schlauch in das Innere der Wagen geleitet werden.“

Ziel war, die im Möbelwagen Eingeschlossenen zu töten, was sich aber als ineffizient erwies. Da auf U-Booten die Abluft der Dieselmotoren ein Problem darstellt ist anzunehmen, dass der Einfluss der Abgase auf den Menschen mit deutscher Gründlichkeit untersucht und dokumentiert wurde.

Anton F. Keller | Sa, 3. Februar 2018 - 16:09

In reply to by Josef Garnweitner

Zitat aus https://en.wikipedia.org/wiki/Unit_731:

„Instead of being tried for war crimes after the war, the researchers involved in Unit 731 were secretly given immunity by the U.S. in exchange for the data they gathered through human experimentation.”

Nur weil auch russische Kriegsgefangene Opfer der Experimente waren, kam es 1949 zum Kriegsverbrecherprozess von Chabarowsk. Sonst wüssten wir heute von dieser Unit 731 nichts, da es nach 1945 kein funktionsfähiges chinesisches Staatsgebilde gab, das sich für die chinesischen Opfer hätte einsetzten können.

Wolfgang Tröbner | Fr, 2. Februar 2018 - 11:08

In reply to by Anton F. Keller

dass jedes Medikament (bzw. dessen Wirkstoffe) an freiwilligen Probanden getestet werden muss, bevor es auf den Markt kommt. Und bevor es an Menschen getestet wird, wird es an Tieren getestet. Das ist ein ganz normaler Vorgang und hat überhaupt nichts Anrüchiges. Das Gleiche gilt natürlich auch, wenn man die Wirkung von Stickoxiden auf den menschlichen Organismus untersuchen will. Nebenbei bemerkt, einige Stickoxide werden auch in der Medizin verwendet. So wird Lachgas (Distickstoffmonoxid) als Inhalationsnarkotikum verwendet und Stickstoffmonoxid wird zur Behandlung von Angina Pectoris eingesetzt.

Der von den Medien im Zusammenhang mit den beschriebenen Untersuchungen zur Wirkung von Stickoxiden auf den menschlichen Organismus gewählte Begriff "Menschen- und Tierversuche" ist schon ein wenig fragwürdig, genau weil damit ein unzulässiger Zusammenhang mit den Nazi-Experimenten hergestellt wird.

Nur Hamanda | Mi, 31. Januar 2018 - 12:55

Danke für diesen guten Bericht. War ja klar, dass die Medien sich dieses Steilvorlage nicht entgehen lassen würden. Gestern noch das Unwort "fake news" bejubelt und heute sofort selbst welche produziert undabgeschrieben. Und alle machen mit.
Wenn es nicht so ernsthaft wäre, müßte man lauthals lachen. Titanic allerorten.
Journalismus ist heutzutage in zu vielen Fällen einfach nur erbärmlich. Cicero und Tichy und einige blogger-Seiten sind da eine rühmliche Ausnahme.
Vielen Dank dafür - allen.
FAZ, SZ, Zeit usw. und die ÖR. Vergiß sie. Jämmerlicher geht kaum. Niveauloser Tendenzjournalismus.

Josef Garnweitner | Do, 1. Februar 2018 - 04:36

In reply to by Nur Hamanda

Sie haben die richtigen Begriffe gewählt:

erbärmlich - jämmerlich - niveaulos

Trotzdem haben Sie noch einen - nicht unwichtigen, wie ich meine - vergessen:

über weite Strecken V E R A N T W O R T U N G S L O S

Lothar Kempf | Mi, 31. Januar 2018 - 12:57

Sehr gut!
Unsere aufschreiende politische und journalistische Klasse schnappatmet nicht, wenn Steuereinnahmen aus Kraftstoffen sinnlos verplempert werden.

Wilhelm Maier | Mi, 31. Januar 2018 - 12:58

Genau und sehr treffend:
„Medial wie politisch jagte eine empörte Kommentierung die nächste, obwohl die konkreten Hintergründe zu diesem Zeitpunkt überhaupt noch nicht bekannt gewesen sein konnten. So weit, so geschenkt, so funktioniert die Informationsgesellschaft. Dennoch lohnt es sich, das einmal zu sortieren.“
Ja, „so funktioniert die Informationsgesellschaft“ leider. Trübe Zeiten...
Die verdammte Fake News- schleuder sind fast überall, und mindestens die Lügen und „Halblügen?“ von den Wahrheiten einmal zu Sortieren oder Aussortieren, ist halt nicht gewolt, oder eventuell nicht möglich.
Zeitmangel? Meist genau aus diesem Grund glaube ich keinen Nachrichten bis sich mit der Zeit die Wahreit herauskristallisiert hat.
Und „Dieselskandal“, jetz fast als „Dieselkrieg!“ zu bezeichnen, geht weiter...
Alles Gute.

Beat Leutwyler | Mi, 31. Januar 2018 - 13:07

Zitat: "Dass der Spin beim Dieselskandal nun tatsächlich die Schlagseite „Menschenversuche” bekommen hat, ist verlogen."

Verlogen ist, wenn Versuche an Menschen, finanziert durch die Automobilindustrie, als "Versuche an Menschen die dem Reizgas NOx ausgesetzt werden, um die Sauberkeit des Diesels vorzutäuschen" verleugnet oder relativiert wird.

Der Autor sollte sich selber als Proband zur Verfügung stellen für die paar mikrigen Euro.

Ihnen ist schon klar, dass wenn sich Testpersonen zu Versuchen (neue Medikamente u.ä.) FREIWILLIG melden, dies zu akzeptieren ist.
Von einem Skandal sprechen hier nur die Berufsempörer, denen es auch gar nicht um relevante Fakten zu den hier beschrieben Versuchen geht.

martin falter | Mi, 31. Januar 2018 - 13:10

das man sich leicht empören kann von Dingen die man vom Hören/Sagen erfahren hat. Wie richtig beschrieben ist das Grundproblem nach wie vor vorhanden. Bloß die Öffentlichkeit und vor allem die Medien sind abgelenkt und verfolgen die ausgelegte Spur. Ob das absichtlich so gemacht wird oder am System (Medien - Unternehmen - Regierung - Politik)liegt ist letztendlich egal. Für die echten Probleme der Bürger bleibt da keine Aufmerksamkeit mehr über. Der Hohn ist dass wir durch Steuer und Abgaben die Versäumnisse der Politik auch noch zahlen müssen.

Achim Scharelmann | Mi, 31. Januar 2018 - 13:58

Wäre das Tier keine Sache müßte man es fragen, ob es einem Test zustimmt und deswegen ist das Geheule sehr zwiespältig, denn dann müßte man das Schwein aus Rechtsgründen auch befragen ob es seinem Ableben zustimmt. Der größte Feind aller Lebewesen ist der Mensch und dessen Gier ist unersättlich und solange diese Spezies auf der Erde weilt wird sich nichts zum Guten verändern und wenn man so will ist er im Vergleich zu allen anderen Tieren fast entartet, denn er schreckt vor nichts zurück, wenn es um seine Interessen geht und obwohl er einen Geist besitzt und anders handeln könnte unterliegt er doch einer Bösartigkeit, die einmalig ist, genauso einmalig wie sein gegenteiliges Handeln, wenn er Sonntags in die Kirche geht und von der Liebe Gottes hört, und Montags sein zerstörerisches Werk ungerührt fortsetzt. Was für entsetzliche Widersprüche und man kann eigentlich den restlichen Glauben an das Gute im Menschen ad acta legen, wäre da nicht die Natur mit gleicher Unbarmherzigkeit.

Josef Garnweitner | Do, 1. Februar 2018 - 04:49

In reply to by Achim Scharelmann

entweder hat der Mensch keinen Geist, oder er benutzt ihn nicht. Wie anders ist es zu erklären, daß dieser Mensch seine eigene Umwelt wissentlich derartig nachhaltig zerstört und vergiftet, daß der Mensch sich innerhalb 5o bis 1oo sich selber ausrotten wird.

Und was das mit der Kirche angeht. Da lob ich mir die Thai-Chinesen. Die beten nur darum, noch reicher zu werden und daß ihnen die Nebenfrau nicht wegläuft. Letzteres wäre nämlich der Supergau. Denn wenn die Nebenfrau abhaut, dann hat er entweder kein Geld mehr oder er kann nicht mehr. Jedes davon wäre ein unwiederbringlicher Gesichtsverlust. Was das in Asien bedeutet weiß man.

Hans Page | Mi, 31. Januar 2018 - 14:11

Die deutsche Autoindustrie wird durch derartige Publizität kriminalisiert. Die Frage muss doch sein, ob die französischen, italienischen, britischen, chinesischen, japanischen und US Autobauer wirklich so viel besser sind, dass diese Probleme nicht auftauchen? Das halte ich dann doch für sehr fraglich. Überhaupt fehlen mir in der ganzen Abgasdebatte die Vergleiche mit den anderen Autobauern und den anderen Ländern. Ist das Problem wirklich nur auf Deutschland beschränkt? Ich habe echte Schwierigkeiten das zu glauben, aber wenn es so sein sollte, dann wären die deutschen Autobauer wirkliche Versager, das kann aber nicht sein; immerhin besagen die Umsatzzahlen von BMW, VW und Daimler etwas anderes. Was läuft hier wirklich ab und wieso ist die deutsche Autoindustrie Zielscheibe einer riesigen Kampagne.

So ist es, Herr Page. Mir scheint, wir haben es hier weniger mit Gesundheitsrisiken, sondern eher mit einem Wirtschaftskrimi, vielleicht innereuropäisch, vielleicht auch Europa-USA, zu tun. Ich neige überhaupt nicht zu Verschwörungstheorien, aber im Fall des sog. „Dieselskandals“ schließe ich nicht aus, daß da noch ganz andere Dinge herauskommen werden. Angeblich waren die Tests von VW manipuliert. Stimmt wahrscheinlich. Aber die ganzen Tests und „Gutachten“ der sog. Umweltverbände, die Zahl von „60.000 Toten jährlich durch Dieselfahrzeuge“: Nicht manipuliert? Lachhaft. Wer glaubt, was uns die riesige Lobby vorgeblicher „Umweltschützer“ in den vergangenen Jahrzehnten so erzählt hat („Waldsterben“,
„ Versiegen der Ölvorräte bis 2000“ usw. usw.) glaubt auch an den Weihnachtsmann.

Josef Garnweitner | Mi, 31. Januar 2018 - 14:43

immer öfter in der neueren Zeit. Die Leute, die die geringste Ahnung von einer Materie haben, schreien am lautesten. Allen voran die Mainstreamjournalisten. Noch schlimmer sind nur noch die Fachjournalisten und die selbsternannten Experten im Boulevard. Und am liebsten ist es denen, wenn sie das eigene Land schlechtschreiben können.

Frei nach dem Motto "ich habe zwar keine Ahnung, aber davon reichlich."

Sascha Ringsdorf | Do, 1. Februar 2018 - 16:39

In reply to by Volker Simoneit

Denn so ist es. Der Artikel hätte besser in "Die Zeit" denn er nutzt Behauptungen, wie zu BMW.

Jacqueline Gafner | Mi, 31. Januar 2018 - 16:42

der mit manchem bedenkenswerten Argument zu punkten weiss. Trotzdem: Deutschland läuft zusehends Gefahr, in ein nicht zu unterschätzendes Reputationsproblem hineinzulaufen, nicht nur im Bereich der Automobilindustrie. Anstand, in der ganzen begrifflichen Breite, die dieser gerne als hoffnungslos altväterisch belächelte Terminus einmal hatte, scheint in den Teppichetagen der Politik wie der Wirtschaft zunehmend zur eigentlichen Mangelware zu werden. Die Figuren, die da seit geraumer Zeit das Bild ganzer Parteien und Branchen prägen, sind zu oft weiss Gott nicht das, was man sich gemeinhin unter Repräsentanten einer Elite vorstellt. Von Rechtschaffenheit - auch so ein lächerlich überholter Begriff - keine Spur, das ist etwas für aus der Zeit gefallene Romantiker, die nicht verstanden haben, wie das Business heute läuft und wo die Musik spielt. Könnte sich à la longue durchaus als vitaler Irrtum erweisen, wie nicht zuletzt die schrillen Reaktionen auf den "Dieselskandal" deutlich machen.

Detlev Flott | Mi, 31. Januar 2018 - 16:46

Auch in diesem Artikel wird z.B. Dosis mit Konzentration verwechselt. Wir haben das Problem, dass Greti und Pleti sich erdreisten über eine so komplexe Thematik wie das Gefahrstoffrecht zu fabulieren und durch tendenziöse Veröffentlichungen nur noch mehr Verwirrung zu stiften.
Im Klartext:
Es gibt das Umweltschutzrecht (Bimsch über BMU) das „ideologisch“ festgelegte Grenzwerte definiert, die immer weiter gesenkt werden, um z.B. die Autoindustrie unter Druck zu setzen.
Über ein ganz anderes Ministerium (BMAS) werden über die TRGS 900 ff toxikologisch begründete Grenzwerte auch in Bezug auf Stickstoffdioxid herausgegeben.
Traditionell reden BMU und BMAS weder auf nationaler noch EU- Ebene miteinander.
Seit Jahrzehnten entschädigen die Berufsgenossenschaften obstruktive Atemwegserkrankungen bedingt durch Stickstoffdioxidemissionen, die z.B. beim Lichtbogenschweißen entstehen. Im Gegensatz zu der minimalen ubiquitären Exposition ist hierbei der Grenzwert brutal überschritten!

Werner Peters | Mi, 31. Januar 2018 - 16:50

Stimme dem Kommentar ausdrücklich zu. Wie beim Diesel sind es stets an vorderster Front in trauter Dreisamkeit BILD, DLF und FAZ (einst eine seriöse Zeitung). Bei letzterer habe ich deren hysterischen Kommentar online kritisiert, wurde gelöscht!

Kein Problem, wenn ein Kommentar gelöscht wird, denn in der gleichen Zeit erscheinen andere Kommentare in gleicher Sache dutzendweise und deshalb ist die freie Meinung niemals zu unterdrücken, sie läßt sich allenfalls verlangsamen, wird aber dadurch umso heftiger und wenn sie so weitermachen, werden sie über ihre eigene Politik stolpern, denn der Krug geht ja bekanntlich solange zum Brunnen bis er bricht.

Kein Problem, wenn ein Kommentar gelöscht wird, denn in der gleichen Zeit erscheinen andere Kommentare in gleicher Sache dutzendweise und deshalb ist die freie Meinung niemals zu unterdrücken, sie läßt sich allenfalls verlangsamen, wird aber dadurch umso heftiger und wenn sie so weitermachen, werden sie über ihre eigene Politik stolpern, denn der Krug geht ja bekanntlich solange zum Brunnen bis er bricht.

Bernd Fischer | Mi, 31. Januar 2018 - 17:25

Wenn ich mich recht erinnere sind diese Probanden freiwillig zu diesen Test angetreten.

Sollten Sie gegenteiliges in Erfahrung bringen ( unfreiwillig oder Zwang ) so lassen Sie es uns wissen.

Rüdiger Riedel | Mi, 31. Januar 2018 - 17:41

Stickoxide, dies ist eine Sammelbezeichnung für verschiedene Stickstoff-Sauerstoff-Verbindungen.
Am Arbeitsplatz sind 950 Mikrogramm Stickoxide pro Kubikmeter Luft erlaubt, MAK-Wert = Maximale Arbeitsplatz-konzentration.
(Technische Regeln für Gefahrstoffe, Arbeitsplatzgrenzwerte TRGS 900, Seite 42).
Auf der Straße sind nach WHO und EU-Vorgabe nur 40 Mikrogramm erlaubt, als Jahresmittelwert.
Sehr geehrter Herr Brauns,
Sie sollten nicht in die übliche Falle laufen, das (auch deutliche) Überschreiten eines Grenzwertes würde eine Gefährdung bedeuten. Ich weiß wovon ich rede, ich bin Asthmatiker.
Der EU-Grenzwert, ab dem Gefahr für die menschliche Gesundheit bestehen KANN, beträgt 360 µg/m³ in Luft
MfG

Volker Leyendecker | Mi, 31. Januar 2018 - 18:00

Geht es nicht noch eine Nummer größer ? Beim deutschen Volk wird alles was nicht in Ordnung ist sofort mit dem Dritten Reich verbunden. Gibt es eigentlich auch Sachliche und objektive Berichte ? Wie erbärmlich ist es alle Fehlverhalten mit 12 Jahre deutscher Geschichte zu verbinden. Diese Berichterstattung ekelt mich nur noch an.

paul peters | Do, 1. Februar 2018 - 05:32

die tendenz ist unverkennbar und die belege dafür stapeln sich bereits in den redaktionen und mediatheken.
wertiger journalismus war gestern - heute gilt es medial eine sau nach der anderen durchs dorf zu treiben. an der lösung der oftmals vorhandenen probleme ist von den journalistInnen meist niemand interessiert. eine markante oft anklägerisch wirkende überschrift reicht und ein wenig zusammengestoppelter text - nicht selten ungeprüft von irgendwelchen presseagenturen übernommen - und die moderne inquisition kann beginnen. halbwertzeit: regelmäßig wenige wochen oder tage - die nächst sau wartet doch schließlich am dorfeingang. und schnell ist die grenze zur (bewussten?) desinformation überschritten. man muss sich seine informartionsquellen heutzutage schon gut auswählen, um sich vor diesem pseudo-journalismus schützen zu können.
danke dem cicero für den überwiegend gehaltvollen journalismus, der so oft den erholsamen unterschied macht und beweist, dass es auch anders geht.

Gottfried Meier | Do, 1. Februar 2018 - 08:37

Warum werden nur immer deutsche Firmen an den Pranger gestellt? Die bauen die mit Abstand saubersten Autos. Diese ganze Diskussion ist schizophren und verlogen. Ich bin mir sicher, dass sich viele "Fachleute" zu diesem Thema äußern, die gar nicht die naturwissenschaftlichen Kenntnisse haben.

Siegfried Marquardt | Do, 1. Februar 2018 - 08:49

Die von einigen Universitäten und Institutionen im Auftrage der Autoindustrie in Deutschland und in Übersee durchgeführten Experimente an Affen und Menschen zur Untersuchung der Wirkung von Stickstoffdioxid (NO2) sind nicht nur unethisch, sondern sogar verbrecherisch und rücken, ohne Übertreibung, fast in die Nähe der verbrecherischen Praxis Deutschlands im Ersten Weltkrieg zur Untersuchung der Wirkung von Giftgasen auf Tiere und Menschen und der der Nazis im Zweiten Weltkrieg. Erinnert sei hier an die T4-Aktion zur Vernichtung von „unwertem Leben“ (geistig und körperlich Behinderte) und den Holocaust. Was sollte denn bei den experimentellen „Studie“ überhaupt herauskommen? Seit über 40 Jahren sind die Wirkungen von toxischen Gasen auf Mensch und Tier, wie beispielsweise von Stickstoffdioxid (NO2) bekannt und daher wurden zu diesem Zeitpunkt verbindliche MAK-und TRK- Werte (Maximale Arbeitsplatz-Konzentrations-bzw. Technische Richt-Konzentrations-Werte)festgelegt!

Soweit brauchen wir nicht zurück ! Mich erinnert das an die aktuellen Verfahrensweisen der Beauty-Branche. Und......wenn verboten, macht man es halt im Ausland.

Peter Lieser | Do, 1. Februar 2018 - 09:51

Was für eine Hysterie ! Scheint so als hätte es Tierversuche und am Menschen nie gegeben. Einfach mal der Pharmaindustrie nachfragen. Und
diese Aufregung in einem Land, wo ca. 50 Millionen Kücken jährlich geschreddert werden, Tiere in der Massentierhaltung verrecken, von den Tiertransporten in die muslimschen Länder per LKW fange ich erst garnicht an.................

Heinrich Niklaus | Do, 1. Februar 2018 - 14:09

Wer sorgt nach Energie-Wende auch für die Auto-Wende? Frau Merkel natürlich: „Jeder wisse, dass die Autoindustrie in ihrer heutigen Form nicht überleben werde, erklärte Merkel nach Angaben von Teilnehmern im Kreis der übrigen Staats- und Regierungschefs.“ (SPON 07.07.17)

Beat Leutwyler | Do, 1. Februar 2018 - 23:52

Lesen ist scheinbar eine Kunst, verstehen offenbar erst recht.

Folgendes Zitat in meinem Kommentar:
"Dass der Spin beim Dieselskandal nun tatsächlich die Schlagseite „Menschenversuche” bekommen hat, ist verlogen."

Ich kritisiere hier ganz klar und nur das, dass der Autor bezahlte "Menschenversuche" der Autoindustrie in Abrede stellt und als verlogen bezeichnet.

Das ist Fakt, zugegeben und es spielt überhaupt keine Rolle, ob die Probanden Freiwillige sind oder nicht.

Sie dürfen dies auch in Abrede stellen, aber akzeptieren muss ich diese Form der Darstellung und Berichterstattung nicht und werde es auch nicht.

Vermutlich hat das mit den unterschiedlichen politischen Systemen zu tun, in denen wir leben und uns alle deutlich prägen.

In einer Direkten Demokratie hätte demonstrierter Relativismus direkte Auswirkungen.

Marianne Bernstein | Fr, 2. Februar 2018 - 12:22

Heute müssen sich eben alle immer irgendwie empören, ob zurecht oder nur aufgrund einer "aufgehübschten" Story oder auch aus moralischer Hysterie.
Eine sachliche Analyse, eine rechtliche Einschätzung sogar der Versuch aus der Sache irgendeine sinnvolle Konsequnz zu ziehen ist nicht erwünscht.
Empört Euch! Morgen gibt es einen neuen Grund.

Bernd Rakow | So, 4. Februar 2018 - 17:21

haben die Bosse der Autoindustrie nicht selbst geschnüffelt ? Sie sind doch von ihren Produkten so überzeugt.

Schulz Torsten | Sa, 17. Februar 2018 - 19:17

Es wird Zeit den VW-Konzern unter Druck zu setzen,Es muß Verboten werden weiterhin Neuwagen zu Produzieren,solange nicht alle Dieselfahrzeuge Umgerüstet wurden,die Kosten dafür hat alleine der VW-Konzern zu tragen,aber leider wird das solange verhindert,solange unsere Abgeordneten mit in den Aufsichtsräten sitzen.Die Abgastests am Menschen,sind nichts anderes als die Gaskammern der NS Zeit. Da unsere Regierung da scheinbar nichts gegen unternimmt,ist sie wohl mit den Nazimethoden einverstanden. Schämt euch was,und denkt nicht einmal daran das mit Steuergeldern zu unterstützen. Ich werde auf keinen Fall mehr einen VW Kaufen.

Ihr Kommentar zu diesem Artikel

Der Inhalt dieses Feldes wird nicht öffentlich zugänglich angezeigt.

Liebe Leserinnen und Leser,
wir freuen uns über jeden Kommentar und wünschen uns eine konstruktive Debatte. Beleidigende, unsachliche oder obszöne Beiträge werden deshalb gelöscht. Auch anonyme Kommentare werden bei uns nicht veröffentlicht. Wir bitten deshalb um Angabe des vollen Namens. Darüber hinaus behalten wir uns eine Auswahl der Kommentare auf unserer Seite vor. Um die Freischaltung kümmert sich die kleine Onlineredaktion von Montag bis Freitag von 9 bis 18 Uhr. Am Wochenende werden Forumsbeiträge nur eingeschränkt veröffentlicht. Wir danken für Ihr Verständnis.