Karl Lauterbach
„Für eine brauchbare Informationsverarbeitung fehlte Infrastruktur“: Gesundheitsminister Lauterbach bei einer Pressekonferenz / dpa

Wissenslücken bei Corona - Wir tappen im Nebel und halten uns an Staubwirbel

Deutschland will eine Informationsgesellschaft sein, am besten wissenschaftsbasiert. Der Umgang mit der Corona-Pandemie zeigt jedoch: Wenn uns die gesundheitlichen Zusammenhänge von Infektion und Krankheit, Ursache und Wirkung nicht so sehr interessieren, dass wir die entsprechende Politik einfordern und finanzieren, braucht man keine Verschwörungsszenarien zu bemühen. Diese Politik war in ihrer Struktur, ihren Konzepten und Mechanismen dumm und gemeingefährlich.

Ole Döring

Autoreninfo

Ole Döring ist habilitierter Kulturphilosoph und Sinologe. Er vernetzt unterschiedliche Kompetenzen und Denkweisen zu Medizin und Gesundheit, Technologie, Soziales und Ökonomie. Döring beschäftigt sich mit kulturellen und philosophischen Fragen der Medizin und Bioethik und ist Vordenker einer globalen Gesundheits-Ethik. Zuletzt ist von ihm das Buch „Das Luther-Gen - Zur Position der Integrität in der Welt“ erschienen.

So erreichen Sie Ole Döring:

Deutschland ist angeblich eine Informationsgesellschaft. Manche meinen sogar: wissenschaftsbasiert. Die Robert Bosch-Stiftung fand kürzlich heraus: „Die Mehrheit der Deutschen befürwortet weiterhin eine wissenschaftsbasierte Politik im Umgang mit Corona.“ Wie verhält sich diese Meinung zum Menschenbild unserer demokratischen Verfassung?

Folgt man den Darstellungen des Bundespräsidenten, des Wissenschaftsrates oder der Leopoldina, so möchte man glauben, Deutschland sei heute ein Land der Aufklärung. Angesichts der Jahrzehnte, die wir in Frieden und Wohlstand Gelegenheit hatten, die kulturellen und sozialen Normen unserer Verfassung zu verwirklichen, wäre das nur recht und billig. Wir hätten dann von Anfang an gewusst, mit Corona vernünftig umzugehen.

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Gerhard Lenz | Mo, 18. Juli 2022 - 18:23

doch keinen weiteren Erkenntnisgewinn verschafft. Denn wir wissen längst: Datensammlung und begleitende Forschung in der Pandemiebekämpfung waren mangelhaft.

Dennoch: Deutschland ist kein Planet, keine Insel. Methoden in anderen Ländern waren nicht so unterschiedlich. Die anfangs in Schweden und GB gewollte Durchseuchung der Gesellschaft entpuppte sich als krachend gescheiterte Strategie. Später war man in skandinavischen Ländern, ja sogar Ländern wie Italien (offensichtlich) viel disziplinierter in der Einhaltung von Schutzmassnahmen als bei uns.
Zur Bekämpfung einer Pandemie ist eine wissenschaftsbasierte Politik unerlässlich, sie kann nicht durch demokratische Abstimmungen ersetzt werden. Das Virus pfeifft auf Mehrheitsverhältnisse (und erst recht auf die Aufmärsche irgendwelcher verwirrter Covidioten).
Das soll nicht heissen, dass man in der zukünfigen Pandemiebekämpfung nicht aus Fehlern lernen kann. Aber immer muss man sich daran orientieren, wie man die Bevölkerung schützt.

es ist absolut keine neue Erkenntnis, dass die deutsche Politik, die zuständigen Institutionen wie die Gesundheitsämter, das RKI und auch die Wissenschaftsorganisationen versagt haben.

Aber wollen Sie wirklich, dass wir uns alle jetzt und für allezeit in diesem rot-grün-schwarzen organisatorischen Sauhaufen auf Dauer gemütlich einrichten?

Wie lässt sich eine solche grün-fatalistische Haltung mit der Notwendigkeit vereinbaren, dass gerade in einer Demokratie letztlich die ganze Bevölkerung geschützt werden muss (und nicht nur die queeren Hätschelkinder der Medien)?

Was ist denn wichtig in der Demokratie, wenn nicht das ganze Volk?

Nun ja, manche wollen das nie begreifen.

Pandemiebekämpfung waren mangelhaft."

Dieser Satz stimmt fast, allerdings fehlt darin die Aussage zur Absicht dahinter, sie SOLLTEN mangelhaft sein!

Jede konkrete und umfangreiche Datenerhebung hätte das belegt, was die von Ihnen so gerne und ausführlich diskreditierten und diffamierten Maßnahmengegner schon immer behaupteten.

Fakt 1 – Die Impfung ist wirkungslos, sie schütz weder vor Ansteckung noch vor einer Weitergabe an Dritte noch vor schweren Verläufen. Klar, man kann wie Sie und viele andere es tun, das Gegenteil behaupten, nur belegen können Sie das mangels Daten leider nicht.

Fakt 2 – ein Impfzwang wäre verfassungswidrig denn die Impfung schützt nicht vor der Ansteckung dritter!

Fakt 3 – mRNA Wirkstoffe können nach wie vor nicht als sicher und oder wirksam gelten denn auch hier fehlt die Datenbasis. Es werden keine Erhebungen zu Nebenwirkungen/Wirksamkeit gemacht, das ist in der modernen Medizin ein unvorstellbarer und einzigartiger Skandal!

Erstaunlich, welcher Popanz hier veranstaltet wird; als gehe Deutschland einen Corona-Sonderweg.

Zu Ihrer ersten Falschbehauptung, eine aktuelle Studie aus Schweden:

https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/coronapandemie-vierte-impfu…

Auch in der Schweiz setzt man nach wie vor auf das Impfen:

https://bag-coronavirus.ch/impfung/wieso-impfen/

Zu Ihrer zweiten Falschbehauptung: was verfassungswidrig ist oder nicht, entscheiden nicht Sie oder ich, sondern die Richter am Bundesverfassungsgericht.

Zu Ihrer dritten Falschbehauptung: Keine Ahnung, auf welche Quellen Sie sich so berufen, aber Länder, in denen Studien vorliegen, kommen zu gänzlich anderen Ergebnissen als Sie:

https://www.businessinsider.de/wissenschaft/gesundheit/wie-gefaehrlich-…

Das die "Anderen" krachend gescheitert sind, entspringt komplett ihrer Fantasie. Dass sie dann "strenger" wurden als wir, können sie nur geträumt haben. Fakt ist: Die anderen haben gewonnen, GermanAngst hat verloren.

Armin Latell | Mo, 18. Juli 2022 - 18:42

dass echtes Wissen die Gefahr für die Machthaber birgt, nicht mehr die Hoheit über "moralisches, richtiges" Handeln und Entscheiden zu haben. Lauterbach ist ein gutes Beispiel. Bei diesem kommt allerdings noch hinzu, dass er, für mich zeigt er dass immer wieder, charakterlich schwer geschädigt ist und auf Grund seiner Position diesen Mangel auszugleichen sucht. Die Tatsachen und die Verhältnisse können noch so oft und richtig kommentiert, beschrieben und bewertet werden, es gibt immer Höflinge, die des Kaisers neue Kleider preisen, ihm willig zu Diensten sind, und so suhlen sich solche kleine Menschen in der ihnen verliehenen Macht. Dass niemand diesen Knecht zur Rechenschaft zieht ist reines Machtkalkül, irgendwann kann so jemand gut als Bauernopfer dienen. Echtes Fachwissen und Verantwortung ist in der politischen Kaste im neuen Buntland eher hinderlich.

Wolfgang Tröbner | Di, 19. Juli 2022 - 08:42

In reply to by Armin Latell

Uneingeschränkte Zustimmung., Herr Latell. ".. Höflinge, die des Kaisers neue Kleider preisen, ihm willig zu Diensten sind, und so suhlen sich solche kleine Menschen in der ihnen verliehenen Macht". Trefflich beschrieben. Wer kennt sie nicht, die kleinen oder großen Knechte, Mitläufer und Claqueure, die stets willfährig und im vorauseilenden Gehorsam das Handeln der Herrschenden bejubeln und gutheißen. Ohne zu wissen, worum es eigentlich geht und ohne den Hauch einer Ahnung. Die uns glauben machen wollen, dass alles "wissenschaftsbasiert" sei. Und wenn die "Wissenschaft" dann tatsächlich gegenteilige Daten präsentiert, in Sekundenschnelle eine Drehung um 180 Grad vollziehen und behaupten, dass alles wäre schon bekannt und man müsse nicht darüber diskutieren. Der Volksmund nennt solche Personen "Wendehälse" und man muss gar nicht lange suchen, solche zu finden - ein gelegentlicher Blick in die Kommentarspalten selbst vom Cicero reicht völlig.

Christa Wallau | Di, 19. Juli 2022 - 09:09

In reply to by Armin Latell

Ehrliche Wissenschaft u, Realität sind mit der Ideologie u. dem rigiden Moralismus, die in Deutschland herrschen, nicht zu vereinbaren. Deshalb leugnet man sie und verdammt sie sogar.
Und - leider Gottes - gibt es genug Speichellecker u. Karrieristen, denen die katastrophalen Folgen dieser Denkungsart für das Volk völlig egal sind, so daß sie den Ideologen u. Moralisten nach dem Munde reden.
(Siehe das Märchen: Des Kaisers neue Kleider)

Die Gesinnungsschnüffelei hat inzwischen inquisitorische Maße angenommen.
Wenn jemand etwas twittert, das gegen die guten Sitten verstößt o. einen Hauch von "rechter Gesinnung" an sich hat, wird dieser Politiker o. Manager
m e h r kritisiert als wenn er falsch handelt, d.h. schädliche Maßnahmen ergreift und zum großen Nachteil der Gesellschaft bzw. des Unternehmens handelt. Meist führt es sogar dazu, daß er gesellschaftlich erledigt ist bzw. seine Stellung verliert.
Auf diese "verrückte" Denkweise m u ß natürlich irgendwann der Kollaps folgen.

Maria Arenz | Di, 19. Juli 2022 - 09:27

In reply to by Armin Latell

fällt mir nur noch ein, wenn ich das Konterfei dieses Ritters von einer wahrlich traurigen Gestalt sehe. Was muß in einem Land alles schief gelaufen sein, das ausgerechnet so jemand die Verantwortung für die Gesundheit des Volkes anvertraut. Zu all den im Artikel richtig aufgeführten und zu Verschwörungstheorien geradezu einladenden Ungereimtheiten und Versäumnissen der Verantwortlichen möchte ich an "Ockhams Rasiermesser" erinnern. Das von einem Mönch namens William Ockham ( 1288 -1347) formulierte Prinzip besagt, daß von mehreren möglichen Erklärngen für ein Phänomen immer diejenige den Vorzug verdient, die die einfachste ist, d.h. möglichst wenige Variablen und Hypothesen voraussetzt. Das scheint mir im Falle Corona und Deutschland schlichte Dummheit zu sein. Die bekanntlich nach Einstein -im Gegensatz zum Universum- unendlich ist.

Hans Jürgen Wienroth | Mo, 18. Juli 2022 - 19:37

Covid 19 war kein Ausrutscher, sondern nur ein Glied einer ganzen Reihe nicht wissenschaftsbasierter Entscheidungen.
Begonnen hat es nach meiner Erinnerung in den späten 80ern, als die Kohlenwasserstoffe an vielen Umweltschäden ursächlich sein sollten, Katalysatoren mussten sofort in die Autos. Ende der 90er kam der, noch unbewiesene, „Klimawandel“ aufgrund von Modellrechnungen hinzu, der Beginn von Wind- und Solarkraft als Lösung. Atomausstieg, Finanzkrise, Flüchtlingskrise und Covid 19-Krise folgten dem gleichen Muster. Das Problem wurde vereinfacht und dadurch schnell eine naheliegende Lösung gefunden. Die Medien spielten mit, nährten das Narrativ der Wohlfühlgesellschaft. Keine Krise konnte uns etwas anhaben. Die Wissenschaft durfte die Gesellschaft durch kritische Fragen nicht verunsichern.
So leben die meisten von uns noch in dem festen Glauben, dass wir als Einzige alles richtig machen. Es ist wie beim Geisterfahrer, der sich über so viele Falschfahrer wundert.

Sabine Lehmann | Mo, 18. Juli 2022 - 20:05

Zur Datenerhebung weder fähig noch willens, könnte man die erfolgreichen empirischen Daten aus anderen Ländern heranziehen. Da die deutsche Entourage lieber Moralweltmeister bleiben möchte, wird das aber geflissentlich ignoriert. Und leider wird das in den Medien auch so transportiert. Lässt man Lauterbach mit seinem zwanghaften Wahn weiter laborieren, werden wir als einziges Land für immer und ewig ohne jegliche Evidenz, Grundrechtseinschränkungen auferlegt bekommen. Wegen einer Erkältungskrankheit. Derweil geht mit politischem Willen das deutsche Gesundheitswesen vor die Hunde. Erst kürzlich hat Lauterbach mehrere tausend Stellen im Gesundheitsbereich streichen lassen. Ohne Worte. Was soll man sagen? Er ist halt Gesundheitsökonom und nicht wie oft von ihm behauptet Mediziner oder Epidemiologe. Dafür hat er für 900 Millionen Euro Impfstoffe gekauft. Warum? Weil er es kann.

M. Bernstein | Mo, 18. Juli 2022 - 20:17

muss man fallen lassen, wenn mit Impfungen verdienen will. Ein harmloses Virus ist dann eben auch eine riesige Gefahr und die Staaten müssen ihre Bürger schützen, sprich kaufen. Impfschäden müssen negiert werden und die Impfpflicht ist logisch, auch wenn sie eigentlich völlig unsinnig ist.
Dagegen ist Ebola, wenn es in nur 2 Ländern auftritt eben keine Pandemie und auch keine Gefahr, schliesslich hat man keine Impfung, auch wenn 30%-50% der Infizierten sterben.

Petra Horn | Mo, 18. Juli 2022 - 20:56

Da wo Ideologie oder Religion die strengen Herrscher sind, ist Denken de facto verboten.
In den Fällen, wo Denken offiziell erlaubt ist, wird das Gedachte, was der herrschenden Ideologie widerspricht, zur zersetzenden und die Herrschaft der wahren Guten delegitimierenden Häresie erklärt.
Fäser weiß schon, wer demnächst auf die Straße gehen wird: Es sind allesamt "Rechtsradikale" oder "Rechte" oder egal, wie man sie nennt.
Sie verkörpern "das Böse" und müssen mindestens diffamiert, mundtot gemacht und robust erkennungsdienstlich behandelt werden.

Tomas Poth | Mo, 18. Juli 2022 - 21:14

Spricht da einer sein letztes Gebet?
Spaß beiseite, es wäre schon gut wenn der Panik-Karl irgendwie mal beiseite genommen würde, ins Spielfeldaus!

Jens Böhme | Mo, 18. Juli 2022 - 21:52

Herr Döring, ich war schon fest überzeugt, es gäbe nur noch Halbexperten, Halblaien und Halbparlamentarier, Halbminister, die die Gesellschaft leiten und Schaden vom Volk abwehren. Und dann kommen Sie, Herr Döring, mit diesem Text! Ich hoffe, mit Ihnen und weiteren solchen Mitmenschen kann man ein wenig unsere Gesellschaft wieder einnorden, auf das Wesentliche lenken.

Ronald Lehmann | Di, 19. Juli 2022 - 00:39

Und die nächste Herbst/Winter-Saison steht schon vor der Tür.
Also husch-husch, noch schnell etwas Kultur & Shopping & die letzten Groschen ausgeben, damit das Finale eingeläutet werden kann.
Das Orchester stimmt sich schon mit Nabucco ein. Die letzten Jahre zuvor wurde die Musik von Klaus Doldinger "Das Boot" gespielt.

Alexander Brand | Di, 19. Juli 2022 - 07:24

kommt von den Medien und ihren Politikern. Es soll suggeriert werden, daß die Handlung durch eine wissenschaftliche Grundlage gerechtfertigt ist. Um das dann darzustellen, sucht sich das System seine „Wissenschaftler“ aus, z.B. einen Drosten. Er wußte genau was in Wuhan abgeht, er ist ein ausgesprochener Befürworter der „gain-of-function“ Forschung die zu COVID führte! Diese „Wissenschaftler“ tun dann was sie sollen, sie bestätigen den Weg des Systems als einzig richtigen!

Das gilt nicht nur für Corona, sondern auch für die anderen Hauptthemen des Systems wie den angeblich menschengemachten Klimawandel. Letzteren stelle ich nicht in Frage, die angeblichen Ursachen aber schon.

Das eindeutige Zeichen des Fehlens einer wissenschaftlichen Basis, ist das Systemverbot diese Themen FREI zu diskutieren! Dieses Denk-/ Diskussionsverbot gilt bei COVID wie auch beim Klimawandel und auch bei vielen anderen Themen! Offensichtlich fehlt bei allen Themen die wissenschaftliche Basis!

Gabriele Bondzio | Di, 19. Juli 2022 - 09:27

Corona, Krieg in der Ukraine, sind Themen, bei denen Wissenschaftlichkeit, und Glaubwürdigkeit (bei mir sowieso) fehlt

Scholz sagte dieser Tage in der FAZ: “Schon im vergangenen Dezember, also zwei Monate vor Kriegsbeginn, haben wir uns mit der Frage auseinandergesetzt, wie wir im Fall der Fälle die Energieversorgung unseres Landes sicherstellen können.”...Nachtigall ich hör dir trapsen.

War demnach schon beschlossene Sache, mit den Sanktionen und seinen Auswirkungen.

Anmerkung: " Am 15. Dezember übergab das russische Außenministerium den russischen Forderungskatalog mit gegenseitigen Sicherheitsgarantie-Angeboten, der im Kern eine Neutralität der Ukraine und einen Verzicht auf eine weitere Ausdehnung der NATO verlangte."

Die Glaubwürdigkeit von Regierungsvertretern (hier Lauterbach) ist bei mir, kurz vor dem Null-Stand.

"Laut einer in Vorpommern durchgeführten Studie hat der weitaus überwiegende Teil der untersuchten Jugendlichen bereits Coronavirus-Antikörper." (ÄrzteZeitung)

Sabine Jung | Di, 19. Juli 2022 - 09:48

dass wir in der Gesellschaft noch nicht weiter sind mit Corona. Immer noch derselbe Stempel wie voriges Jahr und vorvorletztes Jahr. Es wird so kommen, dass ab Ende September wie aus Geisterhand wieder alle Massnahmen "nachgeschärft" werden, also Masken, 3G und 2G+, jetzt lässt man alles laufen. Und warum? weil man immer noch nicht verstanden hat, dass das Virus durch diese Massnahmen nicht im Mindesten weggehen werden.
Die Menschen sind es aber langsam leid und die Wirtschaft auch!

Maria Fischer | Di, 19. Juli 2022 - 11:24

Es geht Lauterbach & Co nicht um die Arbeit am Patienten oder um die Sicherstellung der medizinischen Versorgung in Deutschland. Es geht um Vertuschung, soziale Rache und um Moral. Immer mehr niedergelassene Ärzte und Apotheker geben auf und haben keine Lust mehr dieses kaputte System zu tragen.
Der Mittelstand, zu denen auch niedergelassene Ärzte und Apotheker gehören, wird in Deutschland auf allen Ebenen systematisch platt gemacht.
„Corona Kontakte“ sind u.a. zu einem Freibrief für das Fehlen am Arbeitsplatz geworden, auch im Gesundheitswesen.
Sozialer Neid kann endlich mit staatlicher Unterstützung kompensiert werden.
Deutschlands Motto „Arbeitgeber sind …..“, wird gerade die, die derzeit klatschen, bitter treffen.
In anderen europäischen Länder wartet man Monate auf ein CT, wenn mann nicht Cash zahlt.

Dorothee Sehrt-Irrek | Di, 19. Juli 2022 - 12:17

Herrn Lenz beipflichten, was wissen wir jetzt durch den Artikel mehr in Bezug auf das Virus und wäre die veränderte Herangehensweise nicht auch ein Resultat qualitativ hochwertiger mathematischer Erfassung?
Dazu braucht es evtl. auch neue Fragen?
Ich kann es nur an der Abfolge der angeführten Pandemien verdeutlichen.
Nach dem 1. Weltkrieg, also geschwächter Bevölkerungen 50 Millionen Grippetote bei 2 Milliarden Menschen.
1958 bei der Asiatischen Grippe 1 Millionen bei 3 Milliarden Menschen und dann weiter abnehmend auf die Gesamtbevölkerung gesehen.
Schon, aber war es nicht sinnvoll,
strukturell umfassendere Massnahmen zu ergreifen, wie sie die asiatischen Gesellschaften schon viel länger ergreifen, anstatt vieles ersteinmal "laufen zu lassen"?
Das Problem der Merkelregierung und ich weiss nicht, ob Herr Lauterbach anders dasteht, war evtl. weniger die Herangehensweise als die "Unfähigkeit", sich selbst in ihrem Handeln öffentlich darlegen zu können.
Die Verantwortlichkeit wuchs an!

Joachim Kopic | Di, 19. Juli 2022 - 15:01

Was lässt sich alles mit der Mehrheit der Bundesbürger und -bürgerinnen machen. Wie kann man durch Presse (allen voran die ÖRlichen) Meinungen bilden oder ggf. ändern? Was das Ganze kostet ... wen interessiert eigentlich noch die immense Schuldenlast - nicht einmal LIndner, obwohl er so tut ;)