Reich an Nährstoffen: der Feldsalat / picture alliance

Neuentdeckung des Alltäglichen - Der ultimative Feldsalat-Trigger

Unser Genusskolumnist hat Feldsalat nie sonderlich ernst genommen. Doch neulich bekam er ihn mit Avocado und einem dezenten Dressing serviert. Und war ausgesprochen begeistert, was ihn auch zu weiteren Variationen animierte.

Autoreninfo

Rainer Balcerowiak ist Journalist und Autor und wohnt in Berlin. Im Februar 2017 erschien von ihm „Die Heuchelei von der Reform: Wie die Politik Meinungen macht, desinformiert und falsche Hoffnungen weckt (edition berolina). Er betreibt den Blog „Genuss ist Notwehr“.

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Irgendwann war der Feldsalat einfach da. In meiner Kindheit und Jugend noch nicht, da gab es meistens Kopfsalat, doch später diversifizierte sich das. Und neben allerlei italienischen Salaten (vor allem Lollo bianco und Lollo rosso) Eisbergsalat, Radiccio, Chicorée oder Endivien tauchten auch immer häufiger Rucola und Feldsalat in den Salatschüsseln auf, oft auch als Mischung, und in der Regel mit mehr oder weniger gelungenen Dressings versehen. Und einige Salatarten sind so geschmacksarm, dass sie ohne Dressing schlicht nach nichts schmecken.

Sonderlich interessiert hat mich das eigentlich kaum. Salat gehörte halt dazu und gilt schließlich als bekömmlich und gesund. Bei häuslichen Zubereitungen widmete ich dieser Beilage wenig Aufmerksamkeit. Immerhin lernte ich mit der Zeit, dass das Unterrühren des Dressings erst ganz kurz vor dem Servieren geschehen sollte, weil die meisten Salate sonst ihre Frische und Knackigkeit einbüßen und manchmal gar leicht pappig oder schleimig schmecken. Und auch die Dosierung von Essig und Öl will gelernt sein. Alles Basics, die so manch Gastronomen bis zum heutigen Tag offenbar entgangen sind.

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Ernst-Günther Konrad | Sa., 18. Januar 2025 - 11:44

Mit unterschiedlichsten Dressings und Beigaben herrlich und unser absoluter Lieblingssalat und gerade an Weihnachten immer dabei.
Und auch wenn ich selbst nichts in der Küche kochen kann, fürs Saubermachen und Schnippeln reicht es in jedem Fall. Für den Geschmack ist meine Küchenkönigin zuständig. Und den Feldsalat mit Avocado, den kenne ich auch.

Walter Bühler | Sa., 18. Januar 2025 - 12:15

... möchte ich doch an eine wichtige Zutat erinnern, die meine Mutter immer dem Ackersalat aus dem Garten hinzugefügt hat, nämlich feingewürfelte Zwiebeln und ein wenig Maggi-Kraut zu Essig und Pflanzenöl.

Das gab es oft, und In dieser simplen Form hat mir Ackersalat immer geschmeckt. Aber wie gesagt ...

Sabine Lehmann | Sa., 18. Januar 2025 - 15:06

Ich dachte früher ähnlich über Feldsalat bis ich ihn mal mit einem Essig-Öl-Dressing(Senf nicht vergessen) dazu geriebener Kartoffel und gebratenem Baconspeck gegessen habe. Köstlich. Kann ich nur weiter empfehlen. Besonders die sämige Konsistenz durch die geriebene Kartoffel gibt in Kombi mit dem Speck ein perfektes Gesamtergebnis.
Im übrigen ist Salat meiner Meinung nach von Hause aus immer ein recht langweiliger Geselle auf dem Küchentisch und bedarf daher immer eines besonderen "Tunings";-)