Diffuse Angst vor einer unbestimmbaren Katastrophe: George MacKay und Léa Seydoux in „The Beast“ / Carole Bethuel/Grandfilm

Film der Woche: „The Beast“ - Die Bestie namens Liebe

Der spannende und intelligente Science-Fiction-Film „The Beast“ erzählt auf drei Zeitebenen über die Angst vor großen Gefühlen. Die eigenwillige Dystopie basiert auf einer Novelle von Henry James und ist die Überraschung dieses Kinojahres.

Ursula Kähler

Autoreninfo

Ursula Kähler ist promovierte Filmwissenschaftlerin und arbeitete unter anderem am Deutschen Filminstitut & Filmmuseum in Frankfurt am Main. Sie veröffentlichte „Der Filmproduzent Ludwig Waldleitner“ (2007) und „Franz Schnyder. Regisseur der Nation“ (2020).

 

So erreichen Sie Ursula Kähler:

Wir alle kennen die Situationen, in denen wir unseren ursprünglichen Gefühlen nicht gefolgt sind. Vor allem, wenn es um Romanzen geht. Ein ganzes Leben kann dadurch aus den Fugen geraten. In seinem neusten Film „The Beast“ widmet sich Regisseur Bertrand Bonello eben diesem Thema: der Angst vor der Liebe. Für sein Drehbuch ließ sich der Franzose von Henry James und dessen Kurzgeschichte „The Beast in the Jungle“ aus dem Jahr 1903 inspirieren. Sie wurde bereits mehrfach verfilmt. Doch noch nie so raffiniert, komplex und albtraumhaft wie nun von Bonello.

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