brennender Reisebus in Berlin
Feuerwehrmänner löschen an der Berliner Sonnenallee einen Reisebus, der von Unbekannten in der Silvesternacht angezündet worden war / dpa

Konsequenz aus den Silvester-Krawallen - Berlin braucht endlich eine bürgerliche Regierung

Die Krawalle in der Silvesternacht haben gezeigt: Berlin ist eine gescheiterte Stadt. Es ist der falsche Ort und die falsche Zeit für rot-rot-grüne Experimente. Die ganzen Flausen, an denen sich Linke und Grüne bis heute in der Hauptstadt laben, haben schlichtweg keine Berechtigung mehr.

Porträt Mathias Brodkorb

Autoreninfo

Mathias Brodkorb war Finanzminister des Landes Mecklenburg-Vorpommern und gehört der SPD an.

So erreichen Sie Mathias Brodkorb:

Mit der jüngsten Silvesternacht hat Deutschlands Hauptstadt ein weiteres Mal dokumentiert, auf dem Weg in einen failed state zu sein: marode Schulgebäude, anhaltend miserable Schulleistungen, die gerichtlich angeordnete Wiederholung der Wahlen zum Abgeordnetenhaus, eine dysfunktionale und in Teilen sogar komplett funktionsunfähige staatliche Verwaltung: Wo man auch hinblickt, die öffentliche Ordnung zerbröckelt.

Dabei ist es übrigens völlig unerheblich, ob die Gewalttäter der Silvesternacht überwiegend einen Migrationshintergrund aufweisen oder nicht. Das ist dieser Tage bloß eine typisch deutsche Ablenkungsdebatte. Denn auch Jugendliche mit Migrationshintergrund aus möglicherweise schwierigen sozialen Verhältnissen können nur das tun, was die öffentliche Ordnung ihnen ermöglicht. Nicht die Jugendlichen sind das Problem, sondern ein Staat, der nicht mehr Staat sein will und der die Kontrolle über das Gewaltmonopol Pubertierenden übereignet. Und der damit auch noch jene Probleme vergrößert, deren Existenz er zugleich bedauert. Dass es indes auch anders geht, zeigt der Stadtstaat Hamburg: sozialdemokratisch regiert und trotzdem nicht komplett im Arsch.

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Thomas Hechinger | So., 8. Januar 2023 - 18:45

Auch Sie, Herr Brodkorb, lenken ein wenig ab. Es ist schon wichtig, wer den Großteil der Silvesterrandalierer stellt. Das muß ausgesprochen worden, und dann kann man auch die richtigen Schlüsse ziehen. Richtig ist, daß Berlin eine nicht mehr funktionierende staatliche Entität ist, eine failed sta(d)te.
Ein Böllerverbot ist ein Ablenkungsversuch, um sich der Realität nicht stellen zu müssen. Ich habe bei uns auf dem Land ein wunderbares Silvesterfeuerwerk erlebt, warum sollte man das also verbieten? Es spricht aber nichts dagegen, lokal Böllerverbote auszusprechen und ein solches auch durchzusetzen, bevor es knallt, falls die Polizei Erkenntnisse hat, daß mit dem Feuerwerk die Sicherheit von Ordnungskräften und Bürgern gefährdet werden soll.
Ob Frau Giffey die richtige Person für einen Kurswechsel ist? Nicht nur Herr Buschkowsky dürfte das anders sehen.

Hans Jürgen Wienroth | So., 8. Januar 2023 - 18:48

Was wäre in einer CDU/SPD/FDP Regierung anders? Welcher der 3 Parteien spricht der Autor hartes Durchgreifen zu? Der in NRW regierenden CDU, die auf dem zu räumenden Gelände in Lützerath ein Musikfestival mit hunderten von Demonstranten zulässt, während „Aktivisten“ die Straße mit Gasflaschen verbarrikadieren und massive Straßensperren errichten? Der SPD, die im Land Berlin und im Bund an führender Position (mit)regiert? Was wird eine Frau Giffey daran ändern, wenn sie sich vom Lehrmeister Buschkowsky so weit „abgenabelt“ hat?
Es mag sein, dass Berlin die Spitze eines vor die Wand fahrenden Schnellzuges ist, aber der Zug des Bundes (und anderer Länder) rauscht nur wenig dahinter. Da ist nicht vieles besser, sonst wäre Lützerath (als Bsp. für div. andere Orte der Rechtslosigkeit) vom Bund verhindert worden.
Das alles ist das Ergebnis, wenn Recht nicht angewandt, sondern nach Gutdünken ausgelegt wird. Die Anwendung der Gesetze ohne Rücksicht auf das Motiv wäre ein richtiger Schritt.

Enka Hein | So., 8. Januar 2023 - 18:59

...Herr Brodkorb. Wohl bei dem Sachverhalt das eine SPD die größte Schuld an der Misere trifft. Sie hatte die Möglichkeit mit anderen in Berlin zu regieren.
Und eine Giffey gehört zum Grundübel. Hamburg als Beispiel anzuführen ist eher Sarkasmus. Da brennts genauso, nur nicht so lichterloh. Oder durften sich beim G20 Gipfel nicht etwa linke Gewalttäter in Olaftown austoben.
Man wirft einen Sarrazin aus der SPD. Wenn man Ihren Worten folgen sollte, müssten Feaser, Giffey uns viele mehr aus der SPD fliegen.
Die ehemalige Mauermörderpartei hätte in ihren ehemaligen Grenzen den Chaoten geantwortet. Jetzt zündelt sie mit. Und die Grünen die ein D nach marxistische sozialistischen Vorbild, also eher einen faschistischen Staat wollen, werden doch von der SPD toleriert.
Es sind frei nach Schumacher grün lackierte Faschisten.
Das Ruder kriegen sie nur auf brutalste Vorgehensweise rumgerissen.
Und im Bund treibt die SPD das Spiel mit grünlackierten Faschisten weiter.
Ich hör die Worte...

Wolfgang Borchardt | So., 8. Januar 2023 - 19:25

... dürfen auf die Wahrnehmung der Fürsorgepflicht durch den Dienstherrn vertrauen. Stattdessen wurden grob fahrlässig ungureichend ausgestattet in ein aggressives Chaos geschickt. Jede Verletzung, jedes Feuer, jede Explosion hätte mit geeigneten Mitteln vermieden werden. Aber wenn die Polizeigewerkschaft das Geschehene in Ordnung findet, dann ist auch der Polzei nicht mehr zu helfen.

Ingo Frank | So., 8. Januar 2023 - 19:30

bürgerlichen Regierung ist ja nach dem vorgelagerten Artikel in der „neuen Beurteilung“ Extremismus durchs Quere also such die Mitte und durchaus zu beobachten. Also Vorsicht mit solchen Forderungen sonnst droht neben dem Verlust des SPD Parteibuches auch noch die „Zwangsausreise“.
Spaß beiseite, ob bürgerlich oder sonst wie, eine Regierung muss her die für Recht & Ordnung sorgt und das nicht nur in Berlin. Aber das zu fordern, ist verlorene Liebesmüh‘. Es wird sich unter Regierungen mit Teilhabe der Grünen nichts ändern und das nicht nur in der „Hauptstadt“.
Mit freundlichen Grüßen aus der Erfurter Republik

Sabine Lehmann | So., 8. Januar 2023 - 19:34

Kein Problem der Migration, weil auch "Deutsche" dabei waren?! Ich glaube, es hackt! Mittlerweile sollte es sich auch bis zu Ihnen herum gesprochen haben, dass nicht nur feststeht, dass ein Großteil dieser sogenannten Deutschen eingebürgert sind, einen Doppel-Pass aus einschlägig bekannten islamischen Ländern besitzen, sondern darüber hinaus aus Polizeiberichten und Videomaterial eindeutig hervorgeht, dass es sich auch bei den "Deutschen"um Männer mit Migrationshintergrund handelt. Das kann man am Phänotyp u. an den Namen erkennen, Herr Brodkorb, auch wenn das Politiker aus Ihren Kreisen nicht wahr haben wollen!
Damit gehören Sie, Herr Brodkorb persönlich mit zu der Heerschar der Verharmloser und konstruieren hier ein Ablenkungsmanöver, das seinesgleichen sucht. Weil "natürlich" darf das ALLES wieder mal nichts mit Herkunft, nichts mit der Religion des Islam und der Scharia und ihrer menschenverachtenden Doktrin zu tun haben. Ich bin fassungslos über soviel vorsätzlicher Ignoranz!

Liebe Frau Lehmann, bitte präzise lesen und nicht die Fakten verdrehen. Das Argument lautet, dass es im Grunde unerheblich ist, ob das Problem migrantisch verursacht wurde oder nicht. In dem einen wie dem anderen Fall bräuchte es ein und dieselbe Antwort: die volle Härte des Rechtsstaates. Und das Problem ist eben, dass der deutsche Staat kein Staat mehr sein will. Wollte er es, gäbe es auch kein migrantisches Problem, weil die Lage gar nicht so eskalierte. Ich konzentriere mich schlicht auf die Lösungs-, nicht auf die Schuldfrage. Das ist alles. Dass Sie mir dann das Wort im Munde umdrehen, ist nicht nur nicht nett, es ist unnötig. Gruß

Thomas Hechinger | Mo., 9. Januar 2023 - 09:12

Antwort auf von Brodkorb

Sehr geehrter Herr Brodkorb, in der konkreten Situation muß die Polizei handeln, ob der Täter nun Mohammad oder Marco heißt. Da stimme ich zu. Man sollte aber erkennen, daß es sich hier um ein Problem gescheiterter Migration handelt. Es nützt dann auch nichts, auf viele gelungene Beispiele zu verweisen. Gerade die Migranten, die hier ihren Mann und ihre Frau stehen und sich in diese Gesellschaft einbringen, sind entsetzt über die migrantischen Gewalttäter (ich denke an den tagesschau-gecancelten Feuerwehrmann). Wir sollten in unserem Bemühen, diese Jugendlichen auf den rechten Pfad zu bringen, nicht nachlassen. In Fällen totaler Verweigerung müssen wir die Täter aber auch abschieben, sofern sie keinen deutschen Paß besitzen. Und vor allem müssen wir aufhören, fortwährend weitere junge Männer unkontrolliert in unser Land zu lassen, die das Problem nur verschärfen.

„Überall hielten sich ‚Deutsche' und Straftäter mit Migrationshintergrund ungefähr die Waage.“
Haben Sie dafür Belege?

Walter Bühler | Mo., 9. Januar 2023 - 10:48

Antwort auf von Brodkorb

... aber es gibt nicht das geringste Anzeichen dafür, dass eine "bürgerliche" Regierung in Berlin in irgendeiner Weise besser agieren würde als rot-rot-grün. Frau Giffey war sogar schon mal Bürgermeisterin in Neukölln. Was hat sie verbessert? Und die CDU: Ihre Parteifunktionäre sind exakt vom gleichen Schrot und Korn wie die der anderen Parteien. Da kann keine Besserung erwartet werden.

Ich fürchte, Berlin gehört für ein paar Jahre unter die Betreuung eines Kommissars der Bundesregierung, der die Spitzen der Verwaltung mit auswärtigen Fachleuten besetzt und beginnt, den Augiasstall in den Führungsebenen der Verwaltung auszumisten.

Albert Schultheis | Mo., 9. Januar 2023 - 12:37

Antwort auf von Brodkorb

Sie vergessen oder unterschlagen, dass wir diese neue Art der Verbrechen und diese neue Art der Mikro-Bürgerkriege wie in Berlin, Stuttgart, Frankfurt und Hamburg bis noch vor 10 Jahren in diesem Ausmaß gar nicht kannten. Dass linkgrüne Propagandisten daran interessiert sind, Deutschland so darzustellen dass Horst und Klaus schon immer dazu neigten, Menschen die Hälse abzuschneiden und brutal und im Rudel Feuerwehrleute, Sanitäter und Polizisten anzugreifen, das dürfte ja mittlerweile bekannt sein - die Geschichte muss schließlich neu erfunden werden, will man das Land von den Füßen auf den Kopf stellen. Aber wir, die anderen, müssen doch nicht noch dem neuen staatstragenden Bullshit folgen!

Ich stimme Ihnen zu Herr Schultheiss. Dass Herr Bordkorb hier versucht uns ein X für ein U vorzumachen, lässt sich mit einem einfachen Vergleich darstellen. Denn sein Lösungsvorschlag ist ungefähr so zielführend und effektiv, wie eine bekannte gefährliche Krankheit mit Schmerzmitteln gegen die Symptome zu behandeln, statt mit verfügbaren Medikamenten die (bekannten!!) Ursachen der Krankheit zu behandeln und die Krankheit damit zu heilen. Welcher Mediziner würde so handeln? Nur deutsche Politik beschränkt sich auf Symbolpolitik und billige, sinnlose Symptombekämpfung. So als würden Blinde über Farben reden.

Sabine Lehmann | Mo., 9. Januar 2023 - 17:52

Antwort auf von Brodkorb

Das "Kompliment" gebe ich gerne zurück, Herr Brodkorb, IHRE Einlassung ist unnötig, weil sie am Problem vorbei laviert!
Sie agieren mit Ihrer Rhetorik, wie so viele andere Politiker, am Kern der Sache vorbei. Wie können Sie ernsthaft über "Lösungen" reden, wenn Sie nicht mal das Problem benennen, es analysieren? Um ein Problem zu lösen, muss man seine Ursachen kennen. Sie aber versuchen nicht mal an der Oberfläche zu kratzen! Sie schwadronieren hier von "der Härte des Rechtsstaates"? Nun, wie Sie wissen, stellt das deutsche Strafrecht eigentlich auf Resozialisierung ab. Dafür müsste man die Täterklientel analysieren, beim Namen und die Wurzel des Übels nennen. Die ist eine "Sozialisierung" durch islamische Gesellschaftsstrukturen u. Werte, die keinen gemeinsamen Nenner mit unserer hat. Unkontrollierte, falsche Migration, Parallelgesellschaften, das sind die Ursachen.
Sie möchten nur ein Symptom behandeln, aber nicht die Krankheit besiegen. Typisch deutsche Politik, nicht zielführend.

Sabine Lehmann | Mo., 9. Januar 2023 - 18:26

Antwort auf von Brodkorb

Mir anzudichten, ich hätte Ihnen das Wort im Mund herum gedreht, lässt mich deutlicher werden. Ich habe Sie, entgegen Ihrer Behauptung, wortwörtlich bei jedem einzelnen Wort genommen, auch bei jenen, die Sie gezielt ausblenden möchten. Der Oberlehrerhafte Hinweis auf "präzises lesen"? Obsolet!
Und wo habe ich Fakten verdreht? Ich habe im Gegensatz zu Ihnen die vorliegenden Fakten benannt. Nichts davon ist ohne Evidenz. Sie hingegen versuchen nach wie vor, die Faktenlage zu verschleiern, indem Sie die Fakten für unerheblich, für unwichtig erklären. Zitat:
"Es ist völlig unerheblich, dass die Gewalttäter überwiegend einen Migrationshintergrund haben." Ach ja? Und weiter: "Das ist eine typisch deutsche Ablenkungsdebatte." ?
Ross u. Reiter zu benennen, ist also eine Ablenkungsdebatte? Das ist ist so dermaßen skurril, dass es fast amüsant ist. Weil SIE doch hier derjenige sind, der eine Ablenkungsdebatte führt. So, wie das hier schon seit zig Jahren geschieht rund um den "Elefanten" Islam!

Tomas Poth | So., 8. Januar 2023 - 22:41

Wie soll mit den Altparteien eine bürgerliche Regierung machbar sein?
Die sind doch alle an dem Zustand, rotgrünes Sumpf-Buntland, beteiligt wie er sich nach und nach eingestellt hat!

Norbert Heyer | So., 8. Januar 2023 - 22:45

Wenn die Politik nicht hinter der Polizei steht, sondern ihr jeden Knüppel der Untätigkeit zwischen die Beine wirft, Straftäter verhätschelt, der restdeutschen Gesellschaft Rassismus unterstellt und Böllern verbieten will, hat den großen Knall immer noch nicht wahrgenommen. Die meisten „Deutschen“ unter den Krawall-Typen waren eingedeutscht. Wenn das in dem Tempo weitergeht, werden in wenigen Jahren ausschließlich Deutsche die Übeltäter sein. Das gesamte Agieren dieses Staates vermittelt den Bürgern ausschließlich Unfähigkeit, Überforderung und ideologische Verblendung in höchster Potenz. Die angepassten Bürger werden gegängelt, steuerlich ausgenommen und durch eine komplett idiotische Energiepolitik verarmt. Wir haben soviel Probleme und in der Politik fehlt Fachwissen und Durchsetzungsvermögen. Jetzt werden wieder die alten, bewährten Sprüche geklopft, aber ändern wird sich nichts. Denn dieser Ablauf der Geschehnisse ist politisch genauso gewollt. Das endet wieder einmal katastrophal

Brigitte Simon | Mo., 9. Januar 2023 - 12:56

Antwort auf von Norbert Heyer

Das sieht Frau Giffey anders lieber Herr Heyer. "Herkunft hin oder her, das sind doch fast alles Berliner K i n d e r, die hier geboren und auch aufgewachsen ".
Mit der Wahrheit hat sie Probleme. Das Plagiat ihrer Doktorwürde hin oder her, eine Regierende Berliner Oberbürgermeisterin ist immer drinn. Eine später würdige Nachfolgerin, SPD, Wowereits, natürlich auch SPD. Es mutet im Rückblick ganz schön arm an, daß Klaus Wowereit, der prägende Politiker des Nachwende-Berlins, den wichtigsten Satz seiner Karriere erkannte:
"Berlin ist arm, aber sexy" Und heute? Reich aber öde. Der Satz wurde zum
Leitmotiv der Stadt, vielfach zitiert, sogar von ihm selbst, vielfach abgewandelt. Er stimmte und stimmt ewig. Heute würde er seinen Satz erweitern: Berlin ist arm, aber sexy und immer bunter.

Es mutet im Rückblick ganz schön arm an, daß Klaus Wow

Gisela Hachenberg | So., 8. Januar 2023 - 22:54

Wie ich schon des Öfteren schrieb, werter Herr Brodkorb, kommt bei Ihren Artikeln immer wieder das SPD Mitglied durch. Auch hier leider wieder. Sie sind der Meinung, dass Giffey imstande wäre, eine „Koalition der bürgerlichen Vernunft“ zu führen. Wo soll die herkommen? Sie wird nach der Wahl wieder mit den Roten und Grünen zusammengehen. Ich glaube nicht, dass die Berliner aus den schlimmen Verhältnissen in dieser verlorenen Stadt lernen. Und solange Geld aus dem Länderfinanzausgleich der übrigen besser haushaltenden Länder fließt, ist doch alles in Ordnung. Ja, sie sollte von Herrn Buschkowsky gelernt haben. Aber sehen Sie das? Und haben Sie nicht die mit ihm geführten Interviews (z.B. in der WELT) gesehen, in denen er ganz klar sagt, was er von ihr hält? Und dann erzählen Sie noch das Märchen vom Stadtstaat Hamburg, der nicht „komplett im Arsch“ ist, da sozialdemokratisch geführt. Sie haben vergessen zu schreiben sozialdemokratisch/grün. Und Fegebank versucht krampfhaft, das Gendern

Gisela Hachenberg | So., 8. Januar 2023 - 23:00

Weiter im Text:
Fegebank versucht verzweifelt, dass Gendern einzuführen. Dagegen gibt es (hoffentlich) bald eine Petition. Ich hoffe sehr darauf, obwohl gottlob nicht in Hamburg wohnend.
Ne, ne, werter Herr Brodkorb, vielleicht sollten Sie mal versuchen, einen Artikel zu verfassen, dem man nicht gleich anmerkt, welcher Partei Sie angehören. Das wäre doch mal was!

Hans-Hasso Stamer | So., 8. Januar 2023 - 23:08

Herr Brodkorb, sorry, Sie liegen ziemlich daneben. In Berlin sagt man zur Sonnenallee: "Das ist arabisches Gebiet". Und genau darum geht es. Das war eine Machtdemonstration der muslimischen Parallelgesellschaft, die haben mal den Mittelfinger ausgestreckt und dem Staat gezeigt: Ihr habt hier nichts mehr zu melden. Deswegen war es auch egal, ob es Polizisten oder medizinische Helfer oder Feuerwehr war.

Da hat eine fremde Identität ihr Gebiet abgesteckt und ihre Duftmarken gesetzt: Dasselbe, was die Clans 365 Tage im Jahr tun.

Wer das nicht erkennt, wird nicht nur Neukölln, sondern das ganze Land verlieren.

Und noch etwas: Die Polizei kann auch hart - wenn sie darf. Jede Querdenker-Demo zeigt das. Da werden sogar Wasserwerfer aufgefahren. Die hätten in der High-Deck Siedlung auch auf den brennenden Bus halten können...

Aber solange die Politik eine verantwortungslose, ungeregelte und ungebremste Massenmigration praktiziert, brauchen wir gar nicht erst Integration zu versuchen.

Gabriele Bondzio | Mo., 9. Januar 2023 - 10:42

Antwort auf von Hans-Hasso Stamer

und ihre Duftmarken gesetzt"

Genauso kann Frau das auch sehen, werter Herr Stamer. Da muss sie nur nach Frankreich oder Schweden gucken.
Wo sich die Verhältnisse schon länger entwickeln.

Herr Brodkorb argumentiert hier ziemlich naiv, wenn er glaubt mal so ein paar Millionen junger Männer einfach brav unter einer Decke zu halten.
Selbst wenn der Staat nicht so krachend versagt hätte, mit seinen verbalen Moral-Attitüden.
Es hätte von Anfang klare Regel geben müssen. Wer sich nicht in die Gesellschaft einbringt, Straftaten begeht...geht wieder.

Mir war schon 2015 (aus einigen Videos der Gewalt von unterwegs) klar, da kommen viele junge Männer mit. Die nicht brav ihre Nasen an den Fensterscheiben der Konsumgesellschaft platt drücken.

Markus Michaelis | Mo., 9. Januar 2023 - 01:33

Es ist gut sich für (alle) Menschen einzusetzen und Menschen nicht aufzugeben. Wenn man genügend Kraft hat, kann es auch gut und geboten sein das einseitig zu tun. Ich bezweifle aber, dass der deutsche Staat bzw. die deutsche Gesellschaft die Kraft hat, um all das umzusetzen, was man als alternativlos ansieht.

Mich würde es daher mehr überzeugen, wenn nicht nur aus der Berliner Regierung Bekenntnisse kommen, dass man hinter den Menschen aus der High-Deck-Siedlung steht, sondern auch aus der High-Deck-Siedlung Bekenntnisse kommen, dass man hinter der Regierung und der dazugehörigen Gesellschaft steht. Das würde die Umsetzung aller Projekte für mich wesentlich glaubwürdiger machen.

Brigitte Miller | Mo., 9. Januar 2023 - 08:05

Kritikern hat die Polizei aber nicht mit Wattebäuschchen geworfen. Einerseits, weil die Politik genau das Gegenteil gewünscht hat ( ist doch Kritik an der Regierung "Delegitimierung des Staates") andererseits vielleicht verursacht durch den verständlichen Dauer-Frust der Polizeibeamten.

Christoph Kuhlmann | Mo., 9. Januar 2023 - 09:29

Ich sehe da keine Mehrheit für eine bürgerliche Regierung. Durch die AfD hat die CDU die Fähigkeit verloren, in vielen Großstädten den politischen Schwerpunkt zu bilden. Diese sind sowieso oft Magneten für Menschen mit Migrationshintergrund, die gerne Nachbarn derselben Herkunft haben und jungen Menschen mit links-liberalen Werten. Die gibt es auch auf dem Dorfe. In der Großstadt stellen sie die Mehrheit. Berlin ist insofern ein Labor für gesellschaftliche Experimente und Utopien. Viel Spaß dabei!

Ernst-Günther Konrad | Mo., 9. Januar 2023 - 10:16

So, so Herr Brodkorb. Die Betrügerin Giffey, die selbst mit ihrer Partei in der Groko gemeinsam mit Merkel diese Zustände ermöglicht und lanciert hat, die soll jetzt, wo scheinbar erkennbar das Hemd zu kurz wird, den Karren aus dem Dreck ziehen? Mit was? Von welcher bürgerlichen Mitte sprechen Sie denn? SPD/CDU/FDP, das soll die bürgerliche Mitte sein? Meinen Sie das wirklich ernst oder war das Satire. Die Brandstifter sollen nun löschen? Mit was und wem? Berlin ist verloren, da wurde alles strukturell so bis zur Unkenntlichkeit deformiert, das selbst ein politisch plastisch-chirurgischer Eingriff das nicht mehr aufhübschen kann. Die Berliner können ihr selbstgewähltes Schicksal allenfalls im Suff ertragen, die Schuhe ausziehen und in einer Moschee in Neu-Köln beten gehen. Berlin ist nur zu retten, wenn man es komplett entkernt und strukturell unter Kuratel gestellt langsam wieder neu aufbaut. Ich wüsste da eine Partei, die könnte helfen. Nein nicht die GRÜNEN, denken Sie mal nach.

Albert Schultheis | Mo., 9. Januar 2023 - 10:26

wo soll die herkommen, ausgerechnet im Shit Hole Berlin? Die De-Legitimierung des Staates, des Rechts und seiner Organe durch die neo-aristokratische herrschenden Klasse dort ist längst verfassungsschutzrelevant - aber längst ist der Verfassungsschutz selber zu einem Treiber der De-Legitimierung des Rechtsstaats zombiefiziert. Ja, ich könnte mir gut diesen Feuerwehrmann, Vater von 3 Kindern, diesen jungen Türken als Abgeordneten im Berliner Landesparlament vorstellen! Aber wie komme ich dazu, ich bin ja Nazi, islamophob! Gell, Herr Lenz! Der Mann redet Deutsch, ohne Glottal-Stop-Gegacker, hat Grundlegendes begriffen. Der Mann würde nicht nur Feuer löschen, der würde auch aufräumen mit der gesamten linksgrün-versifften Brandlast in Berlin! Richtig so, Herr Brodkorb, solche "Bürgerliche" stelle ich mir vor in der Regierung: Handwerker, Klempner, Bauern und Feuerwehrleute, die mit 2 Beinen auf dem Erdboden stehen - keine halb-intellektuellen, halb-studierten, degenerierten Bürgertöchter.

Dorothee Sehrt-Irrek | Mo., 9. Januar 2023 - 10:59

hat der Artikel mein Wohlwollen, dann aber nicht meine volle Zustimmung, Herr Brodkorb.
Zumeist sind große Städte, erst recht Berlin, multikulturelle Ballungszentren.
Denen kann man nicht einfach den Ordnungsstaat verordnen.
Ganz wichtig ist auch die multikulturelle Kompetenz.
Das ist nicht zu umschreiben mit den Worten, "Jetzt ist es mal so", sondern mit Konzepten, Zusammenarbeit und Phantasie/Utopie.
Nicht nur Hamburg und Bremen sind noch fest in SPD-Hand, auch München gehörte jedenfalls dazu?
FDP und CDU sind eher staatstragend unterwegs, aber derzeit evtl. orientierungslos.
Was Wunder...
Wie auch immer, SPD, FDP und CDU wären eine Alternative, aber wenn es dann doch Grüne und CDU werden, was würde das ändern?
Nach 16 Jahren m.E. Unfähigkeit im Staate ist Kompetenz aus jeder Ecke schon mal ein Fortschritt und jetzt aus der rot-rot-grünen sogar besonders?
Mein Konzept für die Nach-DDR war linkslastig, weil es die bürgerliche Revolution gab und die auf dem linken Auge evtl. blind ist.

hermann klein | Mo., 9. Januar 2023 - 12:14

Der sogenannte „Souveräne/Wähler “ hat es bei sogenannten freien Wahlen selbst in der Hand.
Ganz einfach: „ Wir brauchen andere Wähler“ und das Problem ist beizeiten gelöst.
Aber das allerdümmste Zuchtvieh wählt seinen Unheilstifter selber.

Urban Will | Mo., 9. Januar 2023 - 12:22

Lächerliche.
Dass Sie eine Rot – Schwarz – Gelbe Regierung „bürgerlich“ nennen, ist wohl ein vorgezogener Aprilscherz.
Berlin ist eine Art Vorbote für das, was Deutschland in wenigen Jahren bundesweit blüht und es ist dies eine klare Folge kollektiven Politikversagens der Altparteien, die in diversen Koalitionen dieses Land zugrunde richten.
Vielleicht mit Bayern als Ausnahme.
Aber überall, wo Grün und /oder Rot dabei sind, geht es den Berliner Weg.
Es ist Ihnen hoch anzurechnen, dass Sie den Ernst der Lage in Sachen links – grünes Regierungschaos erkannt haben. Sie sollten aber diesen Schritt konsequent zu Ende denken und die Ursache allen Übels, die quasi vollständige Durchsetzung fast aller Instanzen durch die Grün-Sekte, erkennen und ansprechen.
Die von Merkel eingeleitete Stigmatisierung d Konservativen, verbunden mit d Vergrünung ihrer Partei muss beendet werden. Grün muss in d Bedeutungslosigkeit geschickt werden.
Nur dann ändert sich was. Ist aber leider illusorisch.

Martin Beckmann | Mo., 9. Januar 2023 - 12:38

Was unsere Goldstücke vorhaben, hat hier einer zum Besten gegeben:
Sharia in der BRD: https://twitterDOTcom/Morty8465/status/1596498640331325440
Der Typ im Interview sagt schon, was dann passiert liebe Claudia und GE und all die Anderen.
Wenn das umgesetzt wird, ist mit LGBT, Gott plus und gendern Schluß, zuerst kommen die rot-grünenKHMER dran.
Aber was findet dann an Sylvester und Walpurgisnacht statt? Das bleibt vorerst ein Rätzel!

JQ | Mo., 9. Januar 2023 - 13:25

Eine bürgerliche Regierung? Herr Brodkorb, wollen Sie die Party sprengen bevor die rot-grünen La La La Pillen verbraucht sind.

Heidemarie Heim | Mo., 9. Januar 2023 - 14:10

Dann können wir lieber Herr Brodkorb noch mal in aller Ruhe die Wiedereinführung einer Verwaltung durch die Alliierten besprechen;)? Aber was die Wurzel allen Übels betrifft, wie, wer oder mit was soll man das schon Jahre andauernde, durch Versagen bis hin zur Durchführung von Wahlen gebrandmarkte "Hauptstadt-Elend" beenden? Das ist doch inzwischen von A-Z eine einzige riesige Baustelle mit einer genauso überdimensionierten Grube in der Mitte, beginnend am Roten Rathaus bis in die Bezirke hinein, in der die Unsummen aus dem Länderfinanzausgleich und Bundesmitteln nur so versickern. Wo sollte eine bürgerlichere Regierung da anfangen ohne der Verzweiflung anheim zu fallen? Wer soll den ganzen NGOs und Netzwerkern verklickern, dass Ende Gelände mit Förderung und Gehätschel ist? Das die Prioritäten nun ganz und gar andere sein werden? Im Medizinischen wäre das vergleichbar mit der Entfernung einer Warze und einer Total-OP. Wofür wie ich meine das dafür geeignete Personal fehlt. MfG

Dirk Weller | Mo., 9. Januar 2023 - 14:27

aus Berlin gelesen..
Hier ein paar Auszüge :
- "Besonders belastet sind hier Jugendliche, deren Eltern aus der Türkei, aus dem früheren Jugoslawien sowie aus arabischen oder afrikanischen Ländern stammen.“
- "Ghettos wie in Frankreich und Amerika denkbar“
- "Bei den Rohheitsdelikten gebe es nach wie vor ein hohes Niveau in Berlin."
- "In manche Straßen traut sich die Polizei bei Einsätzen nur mit zwei Streifenwagen."
- "924 Polizisten wurden im vergangenen Jahr in Berlin verletzt, 3371 Mal kam es zu Widerstand gegen die Polizei."
- "Man hat das Problem der Integration lange Zeit nicht im Fokus gehabt."

Das Interview stammt übrigens aus der FAZ und aus dem Jahre 2009 !!
Es ist also 13 Jahre alt.
Es scheint sich also in Berlin nicht viel geändert zu haben.
Und mit der derzeitigen Regierung wird sich wohl auch nichts ändern.

Quelle :
https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/jugendkriminalitaet-wenn-du-…

Ronald Lehmann | Mo., 9. Januar 2023 - 15:27

sind das entscheidente Element(!), ob das/ein System funktioniert oder eben nicht. Da spielt die Partei oder die Flagge eine untergeordnete Rolle.

Herr Buschkowsky ist z.B. wesentlicher Sachlicher & Lösungsorientierter Politiker wie die meisten Stellwerker in diesem Lande oder in Berlin.

Solange aber Gerichtsurteile von Richtern gefällt werden, wie z.B. beim suspendierten Richter Meyer von der AFD - ohne Worte

Aber hier wird in meine Augen & Wahrnehmung alles erdenkliche getan, um einen Bürgerkrieg zu provozieren & zu entfachen, um dann Säuberungen nach chinesischen bzw. kommunistischen Vorbild vorzunehmen.

Joachim Brunner | Mo., 9. Januar 2023 - 19:21

Ich halte die Einschätzungen von Herrn Brodkorb für absolut richtig. Schliesslich ist das Vorhandensein eines Migrationshintergrundes oder die Zugehörigkeit zu einem Kulturkreis nicht justitiabel und wird es hoffentlich auch niemals werden. Es mangelt am Willen zur Umsetzung grundlegender staatlichen Aufgaben. Dies muss man den Verantwortlichen zum Vorwurf machen und der Wähler muss selbiges mit Abwahl beantworten.
In den Feldern Energie, Mobilität und Umwelt gilt das ebenso.

Wolfgang R. | Di., 10. Januar 2023 - 00:19

Wird in Berlin wirklich alles mit rechten Dingen zugehen bei den Wahlen am 12.2.2023?
Ich wäre für ein Großaufgebot von internationalen Wahlbeobachtern. Es muss alles ausgeschlossen werden, was betrügerisch sein könnte. Ich bin zum Beispiel sehr skeptisch was eine Briefwahl angeht, da könnte sehr stark betrogen werden. Wer einmal geschummelt hat, den kann man einfach nicht mehr trauen.
Der Länderfinanzausgleich für Berlin muss definitiv gestoppt. Diese Stadt wird nur alimentiert. Ohne Alimente würde sich auch die politische Situation in der Stadt ändern. Es würde sich verbessern.