Zwischen Aktivismus und Extremismus: Klimaprotestler in Lützerath / dpa

Steine und Molotow-Cocktails - Die Klimaterroristen von Lützerath

Der Begriff „Klimaterroristen“ wurde von selbsternannten Hütern der deutschen Sprache jüngst zum „Unwort des Jahres“ ausgerufen. In Lützerath haben militante Aktivisten nun Steine, Feuerwerkskörper und sogar Molotow-Cocktails auf Staatsdiener geworfen, um sie an der Räumung der leergezogenen Ortschaft zu hindern.

Porträt Mathias Brodkorb

Autoreninfo

Mathias Brodkorb war Finanzminister des Landes Mecklenburg-Vorpommern und gehört der SPD an.

So erreichen Sie Mathias Brodkorb:

Wer wirklich noch Zweifel daran hatte, dass nicht in erster Linie migrantische Milieus in der jüngsten Silvesternacht das eigentliche Problem waren – der kann in Lützerath nun live und in Farbe bestaunen, dass auch viele, viele Kerndeutsche auf unsere staatliche Ordnung pfeifen. Und beides ist nur möglich, weil der Staat das auch noch mit sich machen lässt. Oder frei nach Bertolt Brecht: „Starker Mann und schwacher Mann standen da und sahn sich an. Und der Schwache sagte karg: Wär' ich nicht schwach, wärst du nicht stark.“

Jedenfalls wissen wir seit heute mit Gewissheit, dass sich die fünf selbsternannten Hüter der deutschen Sprache, die alljährlich das „Unwort des Jahres“ ausrufen, zumindest für 2022 kräftig blamiert haben. Sie wählten das Wort „Klimaterroristen“. Und zwar mit folgender Begründung: Mit dem Wort würden Klimaaktivisten als Terroristen diffamiert. „Um ihre Ziele durchzusetzen, nehmen Terrorist:innen (…) Zerstörung, Tod und Mord in Kauf. Durch die Gleichsetzung des klimaaktivistischen Protests mit Terrorismus werden gewaltlose Protestformen zivilen Ungehorsams und demokratischen Widerstands in den Kontext von Gewalt und Staatsfeindlichkeit gestellt“, heißt es in einer erst gestern veröffentlichten Erklärung. 

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Günter Johannsen | Mi., 11. Januar 2023 - 17:02

Die nächste Stufe in Richtung RAF 3.0 ist erreicht! Wie lange will man zu dieser Entwicklung noch wegschauen, denn offensichtlich sind die Rot-Grünen Regierenden nicht gewillt, dem ein Ende zu setzen?! Das lässt den Schluss zu, dass sie das genau so wollen: Deutschland destabilisieren, dann kann man den Laden mit Notschandgesetzen übernehmen: DDR 2.0!

Walter Bühler | Mi., 11. Januar 2023 - 17:16

... die Aktivisten handeln im Auftrag ihrer mächtigen und reichen Freunde in den Medien und in den Regierungen. Der Staat übernimmt in diesem Spektakel oder "event", das ja von den zuständigen Netzwerken professionell inszeniert wird, brav seinen vorgesehenen Part, indem er ein paar Polizisten als Statisten hin schickt, damit schöne Fotos von heldenhaften Kämpfern einen realistischen Touch bekommen.

Wenn die Medien (also die Journalisten) und die Polizei bei diesem Schmierentheater nicht mitspielen würden, wäre es auch schnell zu Ende.

Ja, lieber Herr Bühler, so ist es.
Ein sehr übles Spiel.
Nicht nur in Diktaturen können Menschen vera...t werden, sondern auch in angeblichen Demokratien.
In Deutschland kann man jedenfalls inzwischen täglich beobachten, wie durch die Kumpanei von Regierung (links-grün seit Merkel) und den Medien sowie mächtigen Interessensgruppen Recht und Gesetz ausgehebelt und für bestimmte Ziele mißbraucht werden.
Ein rigoroser Moralismus, dessen Inhalte wenige Leute apodiktisch festlegen, setzt sich über jedes Recht hinweg!
Das kann nur sehr schlimm enden: Siehe z. B. französische Revolution!
Aber das Volk kapert's nicht bzw. wei´ß sich nicht zu wehren.
Außer in den "neuen" Bundesländern... Dort sind die Sinne für Diktatur geschärfter als im wohlstandsverrotteten Westen.

Walter Bühler | Do., 12. Januar 2023 - 09:40

Antwort auf von Christa Wallau

Unter den (wirklich) jungen Teilnehmern finden sich sicherlich einige, die tatsächlich an einen Sinn und an die Zweckhaftigkeit ihres Handelns glauben. Sie handeln in diesem Sinne aus moralischen Gründen. Diese wenigen nehmen das jugendliche Recht auf Irrtum wahr, das ich ihnen nicht abspreche. Auch wenn ich ihre Methoden nicht akzeptieren kann, sehe ich eine moralische Motivation.

Diese wenigen "Aufrechten" könnten aber niemals die von der Obrigkeit geplante mediale Aufmerksamkeit produzieren, und daher werden sie eingebaut in diesen ärgerlichen moralistischen (d.h. i n den zynischen, nur scheinbar moralischen) Rahmen des Theaterstückes, das von den altbackenen "Profis", von der Obrigkeit für die Medien organisiert wird.

Günter Johannsen | Do., 12. Januar 2023 - 14:09

Antwort auf von Walter Bühler

Ja, Frau Wallau, so ist es, die "Ossis" sind wachsam gegenüber Lug und Trug, wie sie es in 40 Jahren SED-Bonzen-Regime ertragen mussten!
Deshalb versucht die rote Einheitsfront, die Ossis als Nazis und Rechtspopulisten zu verunglimpfen. Begonnen hat das der Letzte SED-Vorsitzende kurz noch in der Wendezeit, Genosse Gregori Gysowitsch, um zu retten, was zu retten ist! Nur: es war nichts zu retten. Und der Souverän hat die falschspielenden Genoss*?*innen bloßgestellt!

Hans Jürgen Wienroth | Mi., 11. Januar 2023 - 17:30

Es ist erstaunlich ruhig und friedlich geblieben. Waren zu wenig Demonstranten in Lützerath (viel weniger als im Hambi)? Selbstverständlich ist richtig, dass der Staat seine Stärke zur Durchsetzung der demokratischen Entscheidungen zeigt.
Es wird hier von den „Klimaaktivisten“ wieder betont, wir bräuchten den aus der Kohle erzeugten Strom nicht. Wer übernimmt die Verantwortung, wenn es durch Strommangel zum Blackout kommt, Deutschland oder gar Europa über Wochen das Stromnetz langsam wieder hochfahren muss? Wenn es trotzdem nur zu einer Mangelversorgung recht, weil Wind und Sonne zu wenig liefern und der Strom aus Kohle lange fehlt, weil Strukturen zerstört sind. Wen können wir für die Toten als Folge des Stromausfalls vor Gericht stellen? Wie wäre es mit Frau Neubauer, die jetzt zum Widerstand gegen den überflüssigen Kohleabbau aufforderte?
Nach den Zahlen des nat. Wasserstoffrates brauchen wir bis 2030 das 10.000-fache der best. und gepl. Windkraftwerke. Ist das realistisch?

....werter Herr Wienroth.
Zur Zeit ca. 30000 WKA.
Nehmen Sie nur das 1000 fache.
Bei 357000qkm, große Städte mit eingerechnet wo keine WKA stehen, ständen dann mehr als 80 WKA pro km².
Man würde den Wind vor lauter Mühlen nicht mehr spüren.
Nur bei 10x gibt's 1 Mühle pro km².
Sähe richtig toll aus.
Aber das Beste zum Schluss.
Ob nun Faktor 10, 100 oder 10000,
wenn der Wind nicht weht, gilt die alte mathematische Formel,
Irgendwas x Null = NULL.
Nix Strom aus Steckdose.
Merke.
Ohne AKWs oder Kohlekraftwerke als Grundlast wird es NIE gehen.
Windmühlen sind nur Ergänzung. Mehr nicht.
Und das wird Lisa und die Grüne Gemeinde nie lernen. Schönes Mützenchen auf'm Kopf und Rehaugen
sind nicht mit Intelligenz gleichzusetzen.
Physik ist unbestechlich.
Grüne Ideologie ist was für Dumpfbacken.

Allein um eine Großstadt wie Köln mit erneuerbarer Energie zu versorgen, müßte man die Grundfläche von ganz Düsselsorf mit WKA und /oder Solarpaneelen zubauen. Das würde zwar die Kölner freuen, wäre aber mit den Düsseldorfern nicht zu machen. Man muß nur die Grundrechenarten beherrschen, um zu sehen, daß die Versorgung Deutschlands mit erneuerbaren Energien allein von den dazu benötigten Flächen her nicht möglich ist. Von den erforderlichen sonstigen Resourcen-Metallen, seltene Erden , Beton etc.- ganz zu schweigen.Was ist das für ein Land, in dem eine promovierte Physikerin als Kanzlerin diesem EEG-Wahnsinn nicht gleich nach Regierungsantritt den Garaus macht und dem Volk die genannten mathematischen Grundwahrheiten ebenso geduldig wie beharrlich erklärt werden? Sondern statt dessen auch noch aus Atom und Kohle ausgestiegen wird, um auf unabsehbare Zeit auf "Russengas"als Brückentechnologie zu setzen. Eine Brücke, die sich inzwischen als die über die Beresina erwiesen hat.

sagte die Physikerin: "Bundeskanzlerin Angela Merkel ist dafür, die deutschen Atomkraftwerke bis zu 15 Jahre länger am Netz zu lassen. Opposition und Atomkraftgegner laufen Sturm: Die Kanzlerin verkaufe die Sicherheit der Bevölkerung." DW Dann kam Fukushima und der Druck der Medien, obwohl Fukushima nicht vergleichbar war und man die Opfer ausschliesslich dem Tsunami zuordnen musste.Der Entscheid , AKWs abzustellen war ein emotionaler und kein vernünftiger.Die Grünen haben ganze Arbeit geleistet.

Hans Jürgen Wienroth | Do., 12. Januar 2023 - 13:50

Antwort auf von Enka Hein

Fangen wir doch mit der Forderung nach Windrädern in den großen städtischen Parks an. Da lässt sich häufig der gleiche Mindestabstand zu Wohnhäusern einhalten und so ein 250 m Windrad macht sich doch gut. Hat auch den Vorteil, dass der Strom nicht so weit transportiert werden muss. Schließlich fehlen auch noch die Leitungrn.

Ingo Frank | Mi., 11. Januar 2023 - 17:31

paar Klima &Klebe- Terroristen im wahrsten Sinn des Wortes. Sonders es geht darum, dass der Staat und die Gesellschaft der Meinungsmacher überall Gefahren von rechts sieht, wie eben bei der „Reichsrentnergang“ aber auf dem linken Auge blind ist und aller Terror der von links kommt oder Verbrechen, die von Migranten verübt werden, wie eben zu Silvester in vielen Westlichen Großtäten, ganz einfach relativiert werden. Siehe den ARD Presseclub v. Vergangenen Sonntag durch die Jurnalistin von der taz. Und das gesamte Bild passt eben auch zur Unwortkürung des Jahres. Politisch medial gewollt und begrüßt.
Mit freundlichen Grüßen aus der Erfurter Republik.

Zunächst Danke lieber Herr Frank für Ihre Antwort letztens auf meinen Kommentar! Leider war der Rückantwortschalter schon geschlossen;) Bezugnehmend auf das gesamte Bild und Ihren wohl verunglückten Besuch inklusive "Schweinsgalopp" durch die Parkanlage, "woher nehmen und nicht stehlen" können wir uns heutzutage noch ein, ich nenne es mal "gesundes" Gesamtbild zu den Geschehnissen machen? Früher vorhandenes Vertrauen in Medien, zu politischen Akteuren/innen und Institutionen des Rechts oder der Justiz werden doch je mehr man versucht in die Materie einzutauchen, Hintergründe aufdeckt, sich plumper ideologisch verbrämter Manipulationsversuche ausgesetzt sieht, erschüttert u. führt nicht selten zu einer Art Resignation, die man sich als bewusster Bürger in einer für mich unbedingt erhaltenswerten Staatsform wie der unseren eigentlich nicht leisten sollte/darf. Aber es bleiben kurioserweise im wahrsten Sinne des Wortes "Windmühlen" die man wie ein Don Quijote gegen Riesen bekämpft. LG

Ronald Lehmann | Mi., 11. Januar 2023 - 17:35

Wo die Polizei gegen Corona-Gegner ihre Spielchen wie zu DDR-Zeiten machten, hat sich keiner aufgeregt.
Wie heißt es so schön. Wer A sagt muss auch B sagen können.
Oder laut & verständlich ein "Wenn & Aber" anbringen. Und das auch noch so, dass Medien wie andere staatliche Organe keine Chance haben, ein Z daraus zu machen. Aber bei dem Sold halten die meisten offiziell ihre Klappe & verrichten ihren Dienst wie bei den Journalisten im ÖR. Es werden ein paar Krokodilstränen mainifestiert, um dann der verlogenen Doppelmoral auf allen Kanälen weiter zu huldigen. Mich persönlich ekelt alles nur noch an. Und fmp. am schlimmsten - die Kirchen mitten drin & lassen sich vereinnahmen.

"... die Kirchen mitten drin & lassen sich vereinnahmen ... "
Wir müssen hier sauber formulieren, denn es könnte sonst zum Eigentor werden: Christlicher Glaube und Kirchenleitung ist nicht dasselbe. Die KIRCHENLEITUNGEN der beiden Großkirchen sind auf dem Holzweg und verbreiten Irrlehren, um modern zu erscheinen. KIRCHE sind die gläubigen Menschen, nicht die Kirchenleitungs-Fuzzis, die dem linken Mainstream hinterher schleimen - und damit eine falsche Rolle spielen! Da sind auch manche Synoden gemeint, die nicht mehr registrieren, dass sie hinters grüne-rote Licht geführt werden. Die Freikirchen haben sich ihren Glauben, ihre Unabhängigkeit bewahrt und konzentrieren sich auf ihre Kernaufgaben: Verkündigung des Evangeliums (ohne es mit Ideologie zu verdünnen!); Seelsorge (auch für Menschen mit eigner Meinung!); Diakonie für ALLE Bedürftigen (auch für Andersdenkende)!

Markus Michaelis | Mi., 11. Januar 2023 - 17:36

da sind nochmal einige Größenordnungen dazwischen. Insgesamt kommt mir die Klimabewegung eher brav vor - es ist in vielem auch keine eigentliche Protestbewegung, sondern eine Bewegung, die die Werte und Ziele der Elterngeneration (mit denen sie aufgewachsen sind) einfach 100% durchsetzen will. (In diesem Aspekt vielleicht eher mit großen Teilen der akademischen Jugend von 1914 vergleichbar?)

Klimaterrorist sehe ich von daher als starke Übertreibung. Andererseits ist politische Sprache immer zuspitzend. Man sollte es trotzdem nicht zu weit treiben. Dass sich die verschiedenen Gruppen gegenseitig verachten, sollte auch so schon klar geworden sein.

Was ich mir von den Sprachwächtern in dieser Hinsicht eher mal wünsche, ist auch Begriffe wie "Rassist", "Menschenfeind" oder "Rechtsextremist" anzuführen. Die werden zu oft verwendet, um einfach auszudrücken, dass man die anderen nicht mag und selber erschüttert ist - sind dafür aber ein zu dickes Kaliber.

Heidemarie Heim | Mi., 11. Januar 2023 - 18:07

Ergänzen möchte ich Ihren im letzten Absatz erwähnten Vergleich geehrter Herr Brodkorb noch mit der Dame Chebli und andere aus dem Kreis, deren "Schützlinge" auch ständig Probleme mit übergriffiger Polizei, Feuerwehr und Sanitätsdiensten haben in Ausübung ihrer Demonstrationsrechte bzw. ihres zivilen Ungehorsams;). Das Problem dieser Kraut und Rüben-Diskussion ist doch wie Sie ebenfalls feststellen, in der sich immer mehr aufschaukelnden Unwucht in der Bewertung dieser Vorgänge zu sehen. Ob von Seiten einer Vielzahl von Journaktivisten oder Relativierungsakrobaten aus Politik bis hin zu Präsidenten einer Behörde zum Schutz unserer Verfassung. In Sachen Dunkel-D und nachgewiesener oder erfundener SH-Rufbegleitung während man Angriffe auf Ordnungshüter startet ist der Fall glasklar und gibt Anlass sich für Minimum 14 Tage im deutschen Blätterwald sowie politisch rauf und runter "laut" zu empören. Bei den beiden anderen Ausdrucksformen von Widerstand muss man all Jene zum Jagen tragen! ?

Enka Hein | Mi., 11. Januar 2023 - 18:08

....das ich die Überschrift in einem Beitrag eines SPD Mannes lesen darf. Halleluja.
Und die terroristische Unterstützung von Wissler (Linke) und Neubauer spielt diesem Linksextremisten nur in die Hand.
ND die 200 B und C "Promis" wollen doch nur Mal wieder in die Presse.
Ohne den ÖRR wäre eine Riemann nicht da wo sie wäre.
Sonst könnte man sie, mit viel Glück für Riemann, auf einem Plakat mit der Aufschrift "Der Circus ist in der Stadt! Kindervorstellung mit lustiger Clownin", wiederfinden.

Konflikte, die viel "gewaltbereiter" ausgefochten wurden, als wir das jetzt bei den Jugendlichen sehen.
Dies wurde aber intellektuell nicht nur begleitet, sondern auch intellektuell aufgearbeitet.
in dem Zusammenhang würde ich Herrn Fischer nicht sehen, z.B. aber Herrn Trittin.
Es gab evtl. "Berufschaoten", aber das Niveau der Debatte war hoch.
Dennoch war es richtig, die Konflikte nicht eskalieren zu lassen, was z.B. Schröder zusammen mit Trittin dann in Niedersachsen gelungen ist, in Hessen vollzog sich das mit Fischer, die Ein/Anbindung der Grünen in die parlamentarische Arbeit.
Nach dem Zerfall der DDR gelang das auch mit den Linken.
"Arbeit ist getan" hätte man jetzt sagen können, wenn nicht m.E. "durch" evtl. Frau Merkel an der Spitze einer Partei, der sie wahrscheinlich nicht gewachsen war, "Revolten" evoziert wurden, einmal in Gestalt der AfD und vlt. jetzt in der der "Klimaaktivisten".
Es passierte zu wenig von dem, was möglich war.
Problem: Protest, aber es fehlt das Niveau?

Peter Sommerhalder | Mi., 11. Januar 2023 - 18:48

stören eigentlich weder Reichsbürger-Spinner noch Klima-Spinner. Mich stört nur dieses mit zweierlei Mass messen...

Karl-Heinz Weiß | Mi., 11. Januar 2023 - 19:35

Claudia Kemfert vom DIW-wegen der Anzahl ihrer bisherigen Talkshow-Auftritte in den öffentlich-rechtlichen Medien fühlt sie sich offenbar als Klimagewissen der Nation. Sachverstand steht auf einem anderen Blatt. Hier ist das DIW gefordert.

Albert Schultheis | Mi., 11. Januar 2023 - 19:44

Toll, die deutschen Sprach-Hygieniker haben wieder mal den Vogel angeschossen! "Klimaterroristen"! Dazu brauchte es nun wirklich keine seherischen Kräfte! Ein Unwort das über Nacht zum Kern-Wort geworden ist, besser hätte man das lungernde Phänomen nicht charakterisieren können. Eigentlich wäre jetzt die Gelegenheit für die dämliche Dame McCarthy-Fazer an der Spitze ihrer Phalanx von 3000 SEK-Schergen gegen die Klimaterroristen zu Felde zu reiten - nur könnte es passieren, dass ihr auf diesem Ritt ihre alten AntiFa-Genossen begegnen. Peinlich! - Übrigens, gibt es eigentlich mittlerweile irgendwelche stichhaltigen Anklagepunkte gegen die in ihrem jüngsten heroischen Akt festgesetzten RAF-Gäng - von der Rollator-Armee-Fraktion? Oder versandet die Aktion wie so einige in der jüngsten Vergangenheit. Oder lässt man diese Bürger einfach in ihren Kerkern verschmachten, so wie den "Querdenker" Michael Ballweg, den man seit einem halben Jahr im Knast verrotten lässt ohne Anklage und Urteil!

@Herr Schultheis, Ihr Hinweis auf den Fall Ballweg ist nicht korrekt. Es gab wiederholt Haftprüfungstermine.

Albert Schultheis | Do., 12. Januar 2023 - 11:01

Antwort auf von Karl-Heinz Weiß

Gibt es bei Messermord und Gruppenvergewaltigung auch "wiederholt Haftprüfungstermine"?

Hans Jürgen Wienroth | Do., 12. Januar 2023 - 14:54

Antwort auf von Karl-Heinz Weiß

Vom letzten Termin nach 6 Monaten U-Haft (eigentlich braucht es danach massive Gründe für eine Verlängerung) ist vieles von der Anklage zusammengefallen. Von dem Verdacht zur Veruntreuung ist nur noch der „Verdacht auf Vorbereitung zur“ übrig geblieben, die Gelder im Ausland haben sich in Luft aufgelöst, womit die Fluchtgefahr nicht mehr gegeben ist usw.
Haftfortdauer angeordnet, Begründung folgt. Ein vorbildlicher Rechtsstaat, bei dem vor Gericht alle gleich sind.

Kai Hügle | Mi., 11. Januar 2023 - 19:53

Vorweg: Gewalt gegen Polizisten ist ohne Einschränkungen zu verurteilen. Die Rechtslage in Lützerath ist klar. Daran haben sich alle zu halten!
Die Polizei bewertet den heutigen Tag folgendermaßen:

https://www.zeit.de/politik/deutschland/2023-01/klimaproteste-luetzerat…

Mit Ihrem Beitrag haben Sie - wenn auch unfreiwillig - veranschaulicht, wie zutreffend die Begründung der Jury für das Unwort des Jahres ist, denn hier werden Aktivisten tatsächlich mit Terroristen gleichgesetzt und dadurch kriminalisiert und diffamiert!
Würde man Ihre Argumentation auf andere Protestbewegungen übertragen, so müsste man alle Coronaleugner und Maßnahmenkritiker, also mehrere Millionen Menschen, pauschal als "Corona-Terroristen" kategorisieren, weil einer von ihnen in Idar-Oberstein einen Tankstellenkassierer erschoss, nachdem dieser ihn aufgefordert hatte, eine Maske zu tragen und zahlreiche Anschläge auf Polizisten, Journalisten und medizinisches Personal verübt wurden.

Brodkorb | Mi., 11. Januar 2023 - 23:40

Antwort auf von Kai Hügle

Guten Abend,

und ich schlage vor: Sie lesen den Text noch einmal ganz genau. Hätte ich behauptet, alle, die in Lützerath protestieren, wären Terroristen, hätten Sie recht. Habe ich aber nicht. 😉

Kai Hügle | Do., 12. Januar 2023 - 09:20

Antwort auf von Brodkorb

Sie beziehen das nur auf militante Aktivisten. Ich bitte um Entschuldigung! Dennoch halte ich die Verwendung des Begriffs Terrorismus in diesem Zusammenhang für fragwürdig.

Herr Will: Der Vorwurf der Doppelmoral zieht nicht, denn ich habe die Gewalt klar verurteilt, und wenn der Polizeisprecher sich so äußert wie zitiert, dann müssen Sie sich an ihn wenden, falls Sie es besser wissen als die Einsatzkräfte vor Ort.
Ihr Vorwurf fällt eher auf die Leute zurück, die Gewalt nur dann verurteilen, wenn sie von Menschen ausgeübt wird, deren Ziele man ablehnt. Mir dagegen ist es gleichgültig, ob Menschen in Berlin oder Borna mit oder ohne Migrationshintergrund Steine werfen oder Feuerwerkskörper auf Rettungskärfte abfeuern. Beides sind schwere Straftaten, die möglichst hart geahndet werden sollten.

Gewalttätigen, sind Straftaten in umfangreicher Form (u.a.Hausfriedensbruch).
Wer, wie Sie, im Falle der Corona – Demonstrationen, die (bis auf den Verstoß gegen Auflagen, die, wie man immer mehr sieht, äußerst bedenklich im Sinne der Grundrechte waren) weitestgehend friedlich abliefen, den Einsatz von Wasserwerfern als gerechtfertigt ansieht und nun einen unter einem grünen Polizeichef stattfindenden, in einem links – grünen Blatt als „überwiedgend friedlich“ dargestellten Einsatz zum Anlass nimmt, den Beitrag von Herrn Brodkorb zu kritisieren, zumal dieser sich mit seinem Begriff „Klimaterroristen“ – ich wiederhole mich – nur auf die Gewalttätigen bezog, handelt scheinheilig. Und Doppelmoral ist nichts anderes.
Sie haben sich mittlerweile dafür entschuldigt. Respekt.
Aber mein Beitrag kam zeitlich davor.
Und: Ihr Vorwurf mein Beitrag falle auf die zurück, die nur die Gewalt von politisch Andersdenkenden verurteilen, greift nicht. Wie kommen Sie darauf?

„Weitgehend friedliche“ Corona-Proteste? Sie sind entweder extrem schlecht informiert oder haben ein eigenartiges Verständnis von „friedlich“. Hier nur zwei von vielen Beispielen:

https://www.mdr.de/nachrichten/thueringen/gewalt-polizei-corona-100.html

https://www.rnd.de/politik/corona-querdenker-greift-arzt-nach-beratungs…

„Überwiegend friedlich“ ist nicht die Einschätzung von ZON, sondern von Beobachtern vor Ort. Tipp: Man erkennt das an den Anführungszeichen.
Es gibt verschiedene Strategien, Dinge zu verharmlosen, die einem nicht in den Kram passen. Ich drehe das mal um:
1) „Sehr einseitig. Warum redet niemand über die wirkliche Gefahr? Quo vadis, Cicero?“
2) „Die sind doch offensichtlich geistesgestört. Was hat das mit links-grün zu tun?“
3) „Das waren Rechtsextremisten, die sich da eingeschlichen haben“

Solche peinlichen Ausreden überlasse ich anderen. Was Doppelmoral ist oder Heucheleit, sollten Sie nachschlagen.

Urban Will | Do., 12. Januar 2023 - 17:08

Antwort auf von Kai Hügle

gewusst...
Was immer Sie mir da an Zitaten hinwerfen, weiß ich nicht, sie stammen wohl aus Ihren Sammlungen, die sie für gewisse Personen angelegt haben (für den Tag der „großen Abrechnung“? Oder für was sonst?) Was wollen Sie damit beweisen?

Übrigens schrieben selbst die linken Medien von „überwiegend friedlichen“ Corona – Demos (ei, schon wieder diese „“...), aber das können Sie selbst nach – googeln. Mir ist diese Zitiererei zu lästig. Zumal, wie Sie das ja immer schön beweisen, man für jede seiner Aussagen irgendwo eine Quelle herzaubern kann.

Ihr immer wieder gerne beschriebener Fall des Tankstellen - Masken – Mörders (Sie wissen, wovon ich rede), den Sie so gerne hervor holen, um die Gefährlichkeit der vielen Millionen Gegner des Corona – Irrsinns zu stigmatisieren, wurde gerade im heutigen Artikel hier („Neuerliche Verhetzung“, ich hoffe, Sie haben den gelesen) ziemlich relativiert. Zitieren Sie hieraus auch mal?
Ihre Pippi – Langstrumpf – Welt bröckelt so langsam.

"... schwere Straftaten, die möglichst hart geahndet werden sollten." Wohlan, verehrte Polizisten und Richter, die Zustimmung des Herrn Hügle haben Sie schon mal. Immerhin. Jetzt müssten wir noch klären, wie wir mit den tagtäglichen Messermorden, Rudelvergewaltigungen und den geplanten Anschlägen durch deutsche Männer verfahren wollen. Sind Sie nicht auch der Meinung, dass Bewährungsstrafen und Einweisungen in Psychatrien unangemessen lax sind? Was ist mit der Sicherheit hergelaufener Migranten, die überdurchschnittlich von diesen Straftaten der Deutschen bedroht ist?

Wolfgang Brennenstuhl | Do., 12. Januar 2023 - 10:16

Antwort auf von Brodkorb

Chapeau, Herr Brodkorb

Bernd Windisch | Do., 12. Januar 2023 - 00:09

Antwort auf von Kai Hügle

@ Hügle

Beim Unwort des Jahres handelt es sich um den platten Versuch linker Kreise die Deutungshoheit über politische Sachverhalte zu erringen oder zu behalten.
Sprachpolizei durch selbsternannte Sprachhygeniker ist völlig Gaga.

Deutschlandfunk live:

Laut Polizei wurden mehrere Molotow-Cocktail sowie Steine und Pyrotechnik in Richtung der Beamten geworfen. Ein Beamter wurde durch einen Steinwurf verletzt. Die Polizei zeigte sich zufrieden mit dem Verlauf der Räumung am ersten Tag – und spricht von weitgehend friedlichen Protesten.

Bitte auf der Zunge zergehen lassen, die Polizei ist zufrieden mit allerlei Feuerwerk, Molotowcoktails und Steinen beworfen zu werden. Sylvester hat anscheinend echt was gebracht!

Der für die Räumung verantwortliche Polzeipräsident Weinspach hat übrigens ein grünes Parteibuch. In Bayern wäre das wohl nicht passiert. Präventivhaft für "Rechtsbruch auf Ansage" wirkt Wunder.

Auch die Kleinkriminellen in Lützerath heißen im DLF Klimaschutz-Aktivisten.

Urban Will | Do., 12. Januar 2023 - 08:24

Antwort auf von Kai Hügle

Während Sie mich einst beim Hinweis auf die Wasserwerfer gegen friedliche Corona – Demonstranten „belehrten“, dass der Staat nun mal diese (was an sich schon eine Schande war) verbotenen Demos wirksam zu bekämpfen habe, kommen Sie nun daher und zitieren die zum links – grünen Blatt mutierte ZEIT, um d Eindruck zu erwecken, da liefe alles toll.
Sie wissen sicher auch, da Sie ja immer so toll recherchieren, dass der Polizeipräsident und somit Leiter d Einsätze in Lützerath, mithin also auch der Berichte darüber, ein Grüner ist, der zwar seinen Job macht, aber wohl ziemliches Bauchweh dabei hat, seine „Lieblinge“ v d Klimabewegung da weg zu holen. Er hat auch klar gesagt gestern im Interview, dass es ihm lieber gewesen wäre, die Politik (waren auch Grüne dabei) hätte anders entschieden.
Und zu allerletzt: Herr Brodkorb spricht mit „Klimaterroristen“ einzig und alleine die Gewalttätigen an, nicht die Friedfertigen, an denen sich niemand stört. Das sollten Sie unterscheiden können.

Albert Schultheis | Fr., 13. Januar 2023 - 10:49

Antwort auf von Kai Hügle

mal Ihrem obigen Link zur "ZEIT" zu folgen, wo der "überharte Einsatz der Polizei" beklagt wird (ich erinnere nur an die Grünenaktivistin Weißhaupt, die ein härteres Vorgehen der Polizei gegen Querdenker gefordert hat - mit Pfefferspray und Knüppel!) - Zitat als Beispiel:
"Beobachter sprachen von einer zum Teil entspannten Atmosphäre. Früh am Morgen war es zum Auftakt der Räumung zu Rangeleien gekommen. Laut Polizei wurden ein Molotowcocktail, Steine und Pyrotechnik in Richtung der Beamten geworfen. ..." - "Rangeleien" - Ich liebe den geradezu poetologischen Schwurbelismus der GrünRoten Sturzkampfbomber im dünnen Luftraum der ZEIT, wo verbiestert um die Diskurshoheit gekämpft wird! Besonders wenn 6 Wörter weiter von "Molotowcocktail, Steine und Pyrotechnik" die Rede ist, die gegen Beamte geschleudert werden. Das ist konkrete Poesie! Der ZEIT eben! Alles ereignet sich in einer "entspannten Atmosphäre" - so wie bei der Lektüre der ZEIT - Kultur für gehobenen intellektuellen Dünnschiss.

Urban Will | Mi., 11. Januar 2023 - 20:10

Wochen los war in diesem Lande, als die Pläne der Rollator – Gang um Prinz Heinrich, bewaffnet mit Armbrüsten und ein paar Pistolen, aufflogen. Als man uns weismachte, wie knapp Deutschland einem Putsch zu Reich Nr. 4 entgangen war?
Als Präferenz – Politiker wie Faeser, etc. die reinste Hölle an die Wand malten?
Inzwischen sahen wir die Krawalle von Berlin, brutalste Gewalt ggü Polizisten, Notärzten, Feuerwehrleuten, nun die Bilder von Lützerath, beides gewiss keine Bedrohung für unser Land als solches, doch um ein Vielfaches schlimmer, brutaler und vor allem widerlicher als Heinrichs Papier – Putsch.
Aber auf dem Narrenschiff ist Gewalt halt nicht gleich Gewalt.
Und wie Brodkorb schreibt: würden sich da Reichsbürger verschanzen, die Polizisten angreifen, etc und Weidel flammende Reden halten... Man würde wohl längst scharf schießen.
Diese Klima – Fanatiker genießen auf dem Narrenschiff, wo es als gesetzt gilt, dass wir das Weltklima beeinflussen, nun mal Narrenfreiheit.

die inzwischen immer deutlicher wird. Und deswegen empfinde ich auch eine gewisse Schadenfreude über den "Widerstand". So reibt sich so mancher Diplomat in den anderen Ländern die Augen bei denen unsere grüne AM und ihr Anhang die Fossilen (vor allem die russische) verteufelte und die Umwelt und KLimakarte wie eine Monstranz vor sich hertrug und noch herträgt, wenn sie jetzt mitbekommen, dass ausgerechnet die Grünen die dreckigste und umweltschädlichste Art der Energiegewinnung forcieren und mit Polizeieinsatz verteidigen. Wir hatten eine relativ umweltverträgliche, preiswerte, zuverlässige Energieversorgung bis zu dem Zeitpunkt als diese Olivgrünen an die Regierung kamen. Die Kappung dieser Energieversorgung war zusammen mit den USA von anfang an geplant schon lange vor dem Krieg.

BHZentner | Mi., 11. Januar 2023 - 22:12

...geg. 18Uhr im DLF von Räumung durch die Polizei gehört,die die Aktivisten wohl mit sich geschehen ließen;einige wollten jedoch bis zum,,Äußersten"(?)gehen.Zu Herkunft der ,,Protestformen" aus 68er bzw.70er Bewegungen dann ein Interview mit Politikwissenschaftler Kraushaar in der Kultursendung(!).Gestern ,,inklusive Diskussionsrunde" in SWR2 zu ,,Neuausrichtung"/ ,,Transformation"ÖRR mit angrifflustigem ARD-Intendant Gniffke,der eine einseitge Ausrichtung des ÖRR wegspottet u.die Bedeutung auch für ,,Zusammenhalt" sieht. Warum diese meine Erzählung?Naja, wir haben in unserem Land auf allen Feldern der Politik-hier die Klimakrisenkatastrophe -ein Problem mit dem politmedialen Komplex:Die haben sich die Deutungshoheit über Begriffe, Maßstäbe usw. gegenseitig gesichert u. drehen u.wenden u. brauchen diese ,,nach Belieben"u.im gegenseitigen (Ein)Verständnis.Diese Sprachverhuntzer*innen gehören dazu.
Natürlich sind Weidel u. ihre AFD rassistische, transphobe,islamophobe Klimanazis ;-))

Ernst-Günther Konrad | Do., 12. Januar 2023 - 08:35

Es war einer von vielen Einsätzen in der Frankfurter Innenstadt am 10.1.1976. Wir waren blutjung, zweites Dienstjahr, das wir jede zweite Woche durchgehend in Frankfurt verbrachten. Was in Ausbildung trainiert werden sollte, durften oder mussten wir in "echt" erleben. Häuserkampf, Straßenkampf, Pflastersteine, Fäkalienbeutel, brennende Barrikaden, Entglasungen und vor allem rohe Gewalt gegen die Polizei. Mein Kollege Jürgen Weber war Opfer eines sog. "liebevoll" genannten Mollis. Einer der mehreren Flaschen wurde direkt in seinen VW-Bus geworfen, der Kollege erlitt schwerste Verbrennungen. Wir sahen noch viele Tage später das verbrannte Dienstfahrzeug auf dem Hof des PP Frankfurt. Gerade mal 18 Jahre in Uniform und schon so schnell dem dienstlich verordneten Tod nahe, weil man idealistisch für Recht und Gesetz einstand. Als Tatverdächtige galten Joschkas Putztruppe. Wer egal für welche Sache, ob rechts, links, Mitte oder religiös mit solchen Mitteln agiert ist ein Terrorist. Basta.

Ja, heute sind wir so weit. Diese altlinken "Aktivisten" um "Joschka", Claudia, Trittin und Kretschmann - sie kamen vor 40 Jahren aus ihren stalinistisch-maoistischen Rattenlöchern und sind als 5 Kolonne Grün lackiert in die Institutionen einmarschiert. Heute hocken sie in Bundestag und Regierung. Grün ist an denen nur die Fassade. Was sie eigentlich wollen: den verhassten Kapitalismus endlich in die Knie zwingen. Und Rache üben für 1933 und 1989 natürlich. Auch an den verhassten "Bullen". "Deutschland verrecke!" - und Oh, Wunder! Siehe da, Deutschland verreckt tatsächlich. Der Supertanker sinkt! Und keiner da, nicht einmal Freunde in der EU. Denn alle greifen sich an den Kopp, wie ein Land nur so bescheuert sein kann, sich mutwillig muslimische Terroristen ins Land zu holen, als wären sie behinderte Kinder, die man irgendwie von der Straße holen will. Sich die eigene Industrie kaputtzumachen wegen CO2. Solche Leute sind toxisch. Man sollte sich fern von ihnen halten. Wir wählen die!

Osvaldo Pugliese | Do., 12. Januar 2023 - 16:18

- da wetteifern zwei Parteien (Polizei und Aktivisti) miteinander um den Siegerpokal
- der Ausgang ist ungewiss, also möge der Bessere gewinnen
- beide bemühen sich um die Gunst der Medien
- die Sympathien liegen bei den moralisch ambitionierteren
- wer Recht hat und das Richtige tut entscheidet sich nach dem Kampf
- Recht und Staat sind Wettkämpfer, mehr nicht
- Recht und Staat gelten nicht für jeden, sondern nur für den, der es sich gefallen lässt

Ein Teil der Bevölkerung verlässt auf demokratischem Weg die Demokratie und ihre Spielregeln. Hatten wir schon mal.

Dorothee Sehrt-Irrek | Fr., 13. Januar 2023 - 11:37

Jugendprotest in der Art, wie er stattfindet, so ziemlich fremd ist.
Für Jugendliche evtl. viel zu organisiert.
Gerade fiel bei mir ein Groschen und ich wundere mich, dass er nicht bei Herrn Brodkorb fiel;)
Woran erinnert mich das?
An die organisierte Jugend der DDR.
Ich weiss noch, wie ich vor dem Fernseher staunte, wenn Pfandflaschen sammeln organisiert wurde etc.
Charakteristisch waren doch auch die Aufmärsche anlässlich von "Feierkampftagen".
Die Jugend in der DDR schien mir ein absolut ein/geplanter Teil der damals sozialistischen Gesellschaft.
Da kommt doch eigentlich im Westen keiner drauf?
Vielleicht dachte nun aber jemand, von der DDR lernen heisst siegen lernen?
Au Contraire.
Ich jedenfalls reagiere auf so etwas politisch allergisch.
Sicher, die Jugend kann lernen sich zu organisieren, zu marschieren und zu kämpfen, wenn man so etwas will.
Ich halte das Erlernen gesellschaftlicher Umgangsformen oder auch das Einbringen neuer Ideen für sehr viel nachhaltiger.
Man kümmere sich