Der Busfahrer Inal Ercan vor seinem ausgebrannten Reisebus in Neukölln / sulupress

Silvesterchaos in Berlin - Vom Kiez zum Banlieue

Über das Silvesterchaos wird weiterhin kontrovers diskutiert. Allerdings genau so populistisch, wie das zu erwarten war. Wer die Herkunft der Täter als irrelevant abtut, ist an einer Problemlösung nicht interessiert. Wer die Taten ausschließlich auf die Herkunft reduziert, ebenfalls nicht.

Autoreninfo

Ben Krischke ist Leiter Debatte bei Cicero Online und lebt in München. 

So erreichen Sie Ben Krischke:

„Nicht die Zuwanderung ist das Problem gewesen an Silvester, sondern der ungehemmte Zugang zu Feuerwerk! Jeder, der das zu einem Problem von Migrant*Innen macht, statt zu einem gesamtgesellschaftlichen, ist ein Rassist!“, schleuderte mir jüngst ein junger Mann auf Twitter entgegen, der regelmäßig damit auffällt, komplexe Sachverhalte auf seine Weltsicht zu reduzieren, wofür der Vorwurf „Rassist!“ besonders zweckdienlich ist.

Wer anderen eine böse Gesinnung unterstellt, geht dem Erkenntnisgewinn prophylaktisch aus dem Weg. Man kennt das schon. Gleichwohl ist an einem Teil seiner Aussage ein kleines Fünkchen Wahrheit dran. Nämlich dann, wenn die Herkunft zur Grundursache für Gewalt wie in der Silvesternacht erklärt und Migrationsgeschichte zum Stigma gemacht wird, wonach Menschen aus bestimmten Kulturkreisen im Prinzip gar nicht anders könnten, als Straftaten zu begehen. 

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Tomas Poth | Mi., 4. Januar 2023 - 17:02

Soweit so gut und auch richtig beschrieben.
Der Erste Schritt aber, vor allen anderen, wäre ganz speziell die Migration aus diesem orientalisch-nordafrikanischem Vorfeld Europas einfach gegen Null zu fahren!
Außerdem die Ausreisepflichtigen sofort abschieben!
Sonst wird nur debattiert, ohne konkrete Verbesserung, keine Konsequenzen, dann werden wir einfach nur überrollt.

Man kann nicht für alles den Migrationshintergrund (oder die Banlieus) verantwortlich machen. Wer dieser Tage nach Lützerath in NRW schaut, der kann die gleiche Gewalt gegenüber Polizei und Rettungskräften beobachten. Das geht nur wegen der Randale in Berlin unter, wird von vielen Medien nicht berichtet. Wen machen wir dort für die Fehlentwicklung verantwortlich?
Der Staat muss das Recht durchsetzen. Da darf es keinen „Migrationsrabatt“ (gerade für die seit 2015 zugewanderten) und keinen Rabatt für die gute Gesinnung geben. Wichtig ist auch, schnell spürbare Strafen auszusprechen. Wir alle sollten uns hüten, den Weg der Verallgemeinerung, den die Regierung bei „Rechten“ beschreitet, mitzugehen.
Das Beispiel in NRW zeigt, dass die Kinder lernen müssen, Rücksicht auf den Nachbarn zu nehmen, statt sich selbst zu verwirklichen. Eltern müssen das den Kindern früh vermitteln, kuscheln ist bei „Rabauken“ der falsche Weg. Das gilt für Jugendliche mit und ohne Migrationshintergrund.

"Gewisse Problemfälle in allen Gruppen! Man kann nicht für alles den Migrationshintergrund .. verantwortlich machen". Sie haben recht. Aber: 1) sagt das kaum jemand (ich kenne niemanden). 2) Wenn man sich die Videos dieser Krawalle anschaut, sind es aber überwiegend Personen, die nicht aus unserem Kulturkreis stammen. Bitte nicht immer alles dadurch relativieren, indem stets betont wird, dass es auch gute Asylanten (die gibt es) und ebenso Deutsche gibt, die Probleme machen. Jetzt muss man erst das Hauptproblem, nämlich die Asylanten, angehen und bestrafen (und zwar mit aller Härte). Wer hier nur geduldet ist oder nicht den deutschen Pass hat, muss unverzüglich aus dem Land entfernt werden. Ich bin es leid, dass unsere Steuern für solche Personen verschwendet werden. Und außerdem sollten auch die Asyl-Gesetze endlich so angewendet werden, wie ursprünglich vorgesehen (Stichwort Grenzkontrolle). Glücksritter, die hier nur Sozialleistungen wollen, dürfen nicht ins Land kommen.

Wir werden weiter den Weg gehen, den eine der besonders gerne von der SPD gekürten sog. "Integrations"- Beauftragten vorgezeichnet haben. Damen türkischer Herkunft bevorzugt, die zwar von der Gesellschaft, in die hinein integriert werden sol, keine Ahnung haben -"eine spezifisch deutsche Kultur jenseits der Sprache gibt es nicht"- gerade deshalb aber offenbar bevorzugt mit dieser Aufgabe betraut werden. Frau Özoguz, von der das Zitat stammt, beschreibt diesen Weg so: "Wir werden die Bedingungen unseres Zusammenlebens eben jeden Tag neu aushandeln müssen, weil sich nicht nur Migranten anpassen müssen, sondern auch die Einwanderungsgesellschaft an die neu Dazugekommenen. Das wird bisweilen schmerzhaft". Widersprochen hat ihr m.W. aus der Merkel-Regierung niemand und so ist es dann auch gekommen. Das zivilisatorische Ergebnis dessen, was wir hierzulande über Jahrhunderte in sehr schmerzhaften Prozessen ausgehandelt haben, gilt nicht mehr, sondern Vorwärts, Kameraden, es geht zurück.

Sabine Lehmann | Mi., 4. Januar 2023 - 17:26

Ja klar, natürlich sind nicht 100 von 100 so gewalt-affin und leben das aus. Nützt aber nichts, denn der gemeinsame Nenner, was die muslimische Herkunft und Prägung anbelangt bleibt Fakt! Und sicher, auch Einige von denen mögen selbst Opfer sein, aber genau die müssen sich fragen, was sie selbst falsch gemacht haben, was mit ihrer Lebensweise, ihren "Werten" und ihrer mehr als fragwürdigen Religion nicht stimmt. Und vielleicht hat Herr Ercan Söhne und Enkel, die von ihm und seiner Frau zu dem gemacht wurden, was jetzt in Deutschlands Straßen die Innenstädte zerlegt und uns verachtet.
Anpassung und Integration ist keine Bringschuld der Aufnahmegesellschaft Herr Krischke, sondern eine selbstverständliche Pflicht der Zugereisten. So lange die DAS nicht kapieren und in die Tat umsetzen, hat diese Klientel hier in Deutschland, im gesamten Westen nichts zu suchen. Dieses Statement ist weder rassistisch noch dumpf, das ist die Realität, oder besser gesagt: realpolitische Basisforderung!

Enka Hein | Mi., 4. Januar 2023 - 17:27

...bei uns geht's direkt zur Libanonisierung. Berlin ist Beirut.
Gerne noch Mal meine Neujahrswünsche.
Asyl nur noch im Nachbarland.
Man kennt sich quasi. Sprachlich ist man nah dran. Kulturell sowieso.
Diejenigen die es doch hier versuchen. Nur Sachwerte und zeitnahe Rückführung.
Kein Geld an Staaten die ihre Leute nicht zurück nimmt.
Familienzusammenführung im Ursprungsland.
Ausschaffung sofort.
Entzug der deutschen Staatsbürgerschaft bei Doppelpass.
Und was Berlin betrifft.
Nach der nächsten Wahl sind die gleicher Politikversager wieder am Werk.
Der Vorschlag eines Mitforisten mit Mauer und so, nach wie vor mein Favorit.

Georg Kammer | Mi., 4. Januar 2023 - 17:34

Erkan würde sofort jedem seiner Glaubensbrüder, egal welche Straftat er begangen hat Unterschlupf gewähren.
Oder glaubt auch nur einer hier diese Doppelmoral?
Guter Moslem kritisiert bösen Moslem, das ich nicht lache.
Das tut dieser nur, wenn es um seinen Vorteil geht.
Auch muslimische Tradition, die bestimmt jeder Dulli - Deutsche im Urlaub in muslimischen Ländern erleben durfte.
Thakiya: Lügen und täuschen im Islam.
Ich empfehle mal das übelste Buch der Welt, den Koran zu lesen.
Dann weiss Jedermann was ist und was noch auf uns zu kommt.
Selbstverteidigung und mehrfach legale Bewaffnung ist das oberste Gebot und das schon gestern!
Gegen Gewalt von Muslimen, hilft nur brutalste Gegengewalt, sonst nichts.
Integration ist rausgeschmissenes Steuergeld und die Deutschen werden weiter abgeschlachtet, so wie es muslimische Tradition ist, wenn nicht bald mit härtesten Mittel dagegen vorgegangen wird und zwar richtig.

Helmut W. Hoffmann | Mi., 4. Januar 2023 - 18:55

Antwort auf von Georg Kammer

Ihr Kommentar, werter Herr Kammer, trifft den Nagel auf den Kopf, ich selbst hätte meine eigene Meinung nicht besser formulieren können. Leider trifft es bei solchen Krawallen immer die falschen: Polizisten, Feuerwehr- und Sanitätsleute, normale Bürger "wie Du und Ich". Wenn ich nun noch daran denke, daß diese Mischpoke vom deutschen Steuerzahler alimentiert wird, und Bundes- wie Landespolitiker diese Geschehnisse negieren und zur Tagesordnung übergehen wollen, überkommt mich die nackte Wut. Vielleicht trifft es aber doch mal einen dieser Großkopfete - sie hätten es verdient.

Enka Hein | Mi., 4. Januar 2023 - 19:13

Antwort auf von Georg Kammer

..werter Herr Kammer.
Lange genug dumm Rum geredet.
Gerade Interview im WDR mit Reul gesehen. Da wollte die Moderatorin doch irgendwie der Polizei die Schuld in die Schuhe schieben. Nur weil sie einfach gibt.
Hier hätte Reul brutalst gegenhalten müssen.
Rotfunk WDR halt. Linksgrün durchseucht.
Endlich den ÖRR abschalten.
Diese Hydra gehört komplett ausgeschaltet. Kopf abschlagen nutzt nix. Es wachsen ja direkt wieder 2 nach.
Danke für den Kommentar.

Bernd Windisch | Mi., 4. Januar 2023 - 20:32

Antwort auf von Georg Kammer

so wie es muslimische Tradition ist"

Gehts noch?

Den Cicero zeichnet aus, dass er eine breite Diskussion zulässt. Gewaltaufrufe sollten nicht dazu gehören. Auch nicht "brutalste Gegengewalt" so

Frieda Frey | Mi., 4. Januar 2023 - 17:50

"Die gewichtigeren Voraussetzungen für eine sachliche Debatte bleiben gleichwohl, Scheuklappen abzulegen, Toleranz nicht über alles zu stellen und auf dumpfe Rassismusvorwürfe zu verzichten, wenn jemand sagt, was ist."

Ja, schön wär's. Aber jeder versucht solche Vorfälle für die eigene politische Agenda zu nutzen.
Individuelle Verantwortung, Rechte und Pflichten, resultat-orientierte Arbeit - wenn das für die politischen Verantwortlichen jeglicher Couleur schon nichts bedeutet, wie sollen es dann die Integrationsunwilligen verstehen? Und warum sollten sie etwas ändern, wenn sie auch so durchkommen? Damit rufe ich nicht nach härteren Strafen, sondern nach einem konsequenten Handeln.

Mucker | Mi., 4. Januar 2023 - 17:55

Seit Mitte der 1980er Jahre ist die forcierte Spaltung der Gesellschaft nach dem klassischen Ständegesellschaftsmodell von der Gruppe Kohl, Genscher, Lambsdorf und Waigel derart krass voran getrieben worden, dass die sich immer stärker entwickelnde Blindwütigkeitsgewalt, die sich aus den zahllosen sozio-ökonomischen Unfairness-, Verhöhnungs- und Diskriminierungsmechanismen und -prozessen speist, fast vollkommen unvorbereitet auf Rücksichtslosigkeits- und Brutalitätsegomanien zahlreicher Zuwanderer aus sen patriarchalisch-potentatischen Ländern des Nahen und MIttleren Ostens trifft.

Die über dem ganzen schwebende Auffassung der Rechtgläubigkeit, die insbesondere im salafistisch-islamistischen Komplex aktiv ist, sorgt für archaische Gewalttätigkeiten, die jenseits und bar jeder rationalen Vernunft als Frustrationsventile gebraucht werden.

Es wird Nacht über Deutschland.

michael büchner | Mi., 4. Januar 2023 - 19:30

Antwort auf von Mucker

ein aus meiner sicht wirklich außergewöhnlich guter kommentar! vielen dank dafür!

ab einem gewissen niveau ist man häufiger allein, das gefühl kenne ich gut.. aber seien sie versichert: sie trauern nicht allein...

Romuald Veselic | Mi., 4. Januar 2023 - 18:00

sein...
Wurde eine Umfrage unter hier lebenden Polen in dieser Böller-Angelegenheit gestartet?

Nun, 2 Tatsachen sind offensichtlich im Vorgehen/Täterkreis/Herkunft identisch:
Die Gewalt/Zerstörung Silvester 2015 & 2022 wurden von wem begangen?

Ich glaube an gescheiterte Integrationsmythen nicht. Wenn ich mich selbst ansehe, als Nichtmoslem aus CSSR, fühlte mich niemals in D diskriminiert zu sein. Sondern gehöre zu hiesiger Mehrheitsmasse, die von der Politkaste vernachlässigt wird, denn wir gehören zu der Stehauf-Männchen- & Frauchen Speziessorte. Wir kümmern uns um uns selbst. Überwiegend erfolgreich. Ich gehe nicht zu Scientology & Co, um mich über die bösen Zustände im Land zu beschweren.

Zu Einfassung: Woran liegt das, dass die alten, weißen Männern sich an den Randalen u Zerstörungsorgien nicht beteiligen?

... von seriösen Menschen tatsächlich nicht verwendet werden sollte, weil er in der Tat rassistisch angehaucht ist. Die Berliner Polen, die ich kenne, sind sehr nette und ordentliche Leute, und sind nicht die, die an den Krawallen teilnehmen. Ich habe auch noch nichts von Silvester-Krawallen in polnischen Städten gehört. Die "Ballermann-Deutschen", diese kreischenden Suffköpfe, sind dagegen durchaus dazu in der Lage - das nun leider auch in Polen.

Rainer Mrochen | Mi., 4. Januar 2023 - 18:08

Allerdings: Dieser Kulturkampf(Revolution) ist bereits derart weit fortgeschritten und schreitet weiter voran, sodaß der jetzt schon entstandene Schaden nicht mehr zu korrigieren sein wird.
"Vom Kiez zum Banlieue." Nein! Kiez war einmal.
Banlieue, besser Ghettoisierung, ist in Dtl. schon lange Realität. Aus dieser Realität heraus und aus den Erfahrungen in anderen Ländern, kann man bei fortschreitender Entwicklung von einer potentiellen Diskriminierung der Ursprungsgesellschaft sprechen, die u.a. in fortgesetzten Versuchen von Verbotsorgien, fragwürdigen Versuchen und tatsächlicher Gesetzgebung ihren Ausdruck findet.
Dieser ideologische Anspruch stellt eine Gefahr für die Demokratie dar und ähnelt daher einer Revolution einer linken Machtclique unter demokratischem Deckmantel. Historische Analogien liessen sich benennen. Aus meiner Sicht ist allerdings noch nicht Opportun sich soweit aus dem Fenster zu lehnen. Gewarnt werden sollte allerdings ständig.

Wolfgang Tröbner | Mi., 4. Januar 2023 - 18:27

Was Grüne so von sich geben, darf kein Maßstab dafür sein, was nach den jahrelangen Problemen mit Migranten (Köln 2015, Stuttgart 2020, 2022 Berlin) jetzt getan werden muss. Gerade die Grünen, SPD und CDU haben uns durch ihr permanentes Wegschauen, Nichtstun und Vertuschen doch gerade diese Probleme beschert. Jeder vernünftige Mensch sieht doch seit langem, was schiefläuft. Und jeder weiß, dass die Probleme nur noch größer werden, wenn man das Ganze einfach weiterlaufen lässt. Es gäbe viel Arbeit für die Politik. z.B. müssen die Grenzen, die seit Jahren von der Politik weit offen gehalten werden, vernünftig kontrolliert werden. Schon an der Grenze muss klar sein, wer ins Land und in den Genuß von Asyl kommen darf. Wer nicht, muss ab- und ausgewiesen werden. Es ist für unser Land auf Dauer verheerend, Leute reinzulassen, die nur freie Kost und Logis wollen. Und was ebenfalls getan werden muss, ist, dass die Migranten von der Justiz endlich genauso behandelt werden wie wir Deutsche.

michael büchner | Mi., 4. Januar 2023 - 18:50

auch sehr dankbar für ihren artikel, welcher aus dem medialen einheitsbrei wieder mal hervorsticht wie beispielsweise ein besuch der elbphilharmonie oder beim fehling...
ich stimme ihnen zu! es ist kein problem der migranten sondern der politik!
merkel muss 2015 um den § 16a gewusst haben & ebenso, mit welchen harten debatten & diskussionen gerade der zweite absatz eingefügt wurde...
wir brauchen ein einwanderungsgesetz! seit jahrzehnten schon! wir müssen bestimmen, wer zu uns kommen darf & wer - vor allem auch (!!) - nicht! schon damals wussten das alle beteiligten...

es hätte m.e. einer erneuten diskussion wie `93 bedurft um die grenzen aufzumachen & dafür gehört merkel aus meiner sicht vor gericht!

die ganzen jungen männer aus afrika sind alle nur glücksritter, deren frust sich an silvester mal wieder manifestierte. diese menschen & schon garnicht ihr frust, ihre debattenferne, ihre gewaltbereitschaft wären garnicht hier, wenn ein klares gesetz auch das täte, wofür es gedacht war.

Gabriele Bondzio | Mi., 4. Januar 2023 - 18:52

Sagt einer dieser Jungendlichen im Video "Die Gesetzlosen".

Er scheint es zu vermissen, dass es hier nicht dauernd knallt, kracht...Menschen in Angst und Schrecken versetzt und verletzt werden.
Können wir ihm nicht den Wunsch erfüllen, in seine Heimat zurückzukehren?

und ein vergleichender Tweet auf Twitter (siehe auch Focus/"56 Verletzte in Berlin, 0 in München: Jetzt reden wir mal Klartext!" )

Migrationsanteil Berlin: 36,6 Prozent.

Migrationsanteil München: 45,1 Prozent.

Berlin: 56 verletze Einsatzkräfte.

München: 0.

Sagt viel aus zu einem Sicherheitsgefühl, was sich Bürger vom Staat wünscht.
Und bestätigt auch viele Fakten, werter Herr Krischke, die sie in ihrem Artikel über muslimische Jungmänner darstellen.

"Aus den islamischen Ländern Türkei, Syrien und Afghanistan (die in der polizeilichen Kriminalstatistik bei Gewaltverbrechen überrepräsentiert sind) sind nach Berlin knapp 170.000 Menschen gekommen, nach München aber nur 50.000."

Bernd Windisch | Mi., 4. Januar 2023 - 21:11

dass der Autor lauter Selbstverständlichkeiten referieren muss, bevor er zum eigentlichen Thema kommen kann. Dies zeigt, wie weit wir in Deutschland bereits von einer gemeinsamen und konstruktiven Gesprächskultur im politischen Diskurs entfernt sind. Ein Grundkonsens, auf den sich die deutsche Gesellschaft einigen kann, ist kaum noch erkennbar.

Die "Partyszene" profitiert von einer tief gespaltenen und handlungsunfähigen Gesellschaft. Eine ehrliche und realitätsbezogene Bestandsaufnahme hat in Deutschland, nicht nur in der dysfunktionalen Asylpolitik, keine Chance.

Der Rechtsstaat funktioniert lediglich beim Eintreiben von Rundfunkgebühren und Knöllchen reibungslos. Dekadenz trifft auf Destruktion. Das Ergebnis wird zu Sylvester besonders sichtbar. Die Gesellschaft ist auf wichtige Politikfeldern handlungsunfähig.
Wir lassen die Dinge einfach laufen

Bitterer Aphorismus dieser Tage: Wenn die Bürger Schutz vor den Schutzsuchenden brauchen, läuft etwas ............

Gisela Hachenberg | Mi., 4. Januar 2023 - 21:19

Zu Ihrem Artikel, werter Herr Krischke, haben die Mitforisten schon das Wichtigste geschrieben. Jetzt wird ja ständig von „Aufarbeitung“ der Vorkommnisse geredet. Und Frau Giffey will einen Gesprächsgipfel oder so was Ähnliches initiieren. Aber solange nicht über Wahrheiten gesprochen wird/werden darf, ist alles nur Gelabere. Heute in den Nachrichten beim Haussender FFH (Frankfurt): „die Täter waren wohl mehrheitlich junge Männer mit „Einwanderungsgeschichte…“
Tolle Wortschöpfung, oder? Solange es bei diesem Geschwurbel, das wohl von oben angeordnet wurde, bleibt, wird es nichts mit Aufarbeitung.
Meine Meinung zu der unsäglichen Aminata Touré habe ich schon in einem früheren Artikel kundgetan. Sie hat, obwohl in meinen Augen total unfähig und anmaßend, dank Herrn Günther von der CDU einen kometenhaften Aufstieg im Schleswig-Holsteiner Landtag hingelegt. Sie ist stellvertretende Landtagspräsidentin, Grüne, und mit einem großen Mundwerk ausgestattet!

H. v. Weissensand | Do., 5. Januar 2023 - 11:03

Hallo Herr Krischke,
wieder ein differenzierter Artikel. Danke! Dennoch bin ich raus! Auch wenn ich vermutlich die Falschen treffe. Ich versuche diesen Menschen aus dem Weg zu gehen, gehe weder dort einkaufen noch gehe ich bei diesen Menschen ins Restaurant. Auch geschäftlich mache ich einen Bogen um diese Leute. Was ich vor 2015 noch als Bereicherung empfunden habe, geht mir schlicht auf die Nerven. Alter weißer Mann bin ich schon, dann bin ich eben auch noch Rassist. Bitteschön! Ist mir wurscht.

Helmut Bachmann | Do., 5. Januar 2023 - 11:06

Allein, dass Sie Herr Krischke offenbar das Gefühl haben, klarstellen zu müssen, dass es nicht an den Genen liegt und Pauschalurteile nicht sinnvoll sind, ist doch traurig. Schließlich ist es selbstverständlich. Nun kocht es leider hoch, Pauschalurteile werden stärker, auch weil differenzierte witzigerweise quasi „verboten“ sind. Und je bedrohlicher der ausländische Mob wird, desto mehr werden die Reflexe einsetzen. So haben Linke am Ende die Situation geschaffen, die sie zu vermeiden vorgaben. Schade für die, die hier angekommen sind.

Ernst-Günther Konrad | Do., 5. Januar 2023 - 11:09

Natürlich muss die Diskussion über diese Silvester Nacht differenziert und eben nicht pauschalisiert geführt werden. Zur Differenzierung gehört aber, genau zu benennen, welche Altersgruppe, welcher Herkunft, aus welchem Kiez oder aus dem Umland angereist dort agiert haben. Natürlich sind es vor allem auch migrationswillige Menschen, die sich dort ihr Leben anständig aufgebaut haben, genauso unter der Gewalt leiden, wie alle anderen auch. Nur, es sind ihre Kinder die dort aktiv waren, es sind Mitglieder ihres Glaubens, ihrer Moschee, ihres Stadtteils. Wo waren die Eltern gerade der Kinder/Jugendlichen unter 18 Jahren, die sich dort ausgetobt haben? Wo waren die Imame, die sich doch auch um diese Jugendlichen sonst kümmern? Hat die muslimische Erziehung versagt? Haben die Randalierer überhaupt Eltern dort wohnen oder sind die unbegleitet eingereist? Wo sind die sog. muslimischen Streetworker gewesen, die sich doch angeblich alle so aufopferungsvoll um diese Jugendlichen bemühen?