Im Fußball wie in der Politik - Deutschland in der Liga der Ohnmächtigen

Der Ehrgeiz der deutschen Gesellschaft und Politik fokussiert sich auf die Vorreiterrolle in der Ökologie sowie belehrendes Moralisieren. Das macht uns heute nicht nur so beliebt wie ehedem den deutschen Spieß, der sich zum Oberlehrer emporpaukte. Es bringt auch nichts.

Autoreninfo

Rafael Seligmann, 74, ist Politologe und Schriftsteller. Er lehrte an der Ludwig-Maximilian-Universität Strategie und Sicherheitspolitik. Vor kurzem ist sein biographischer Roman „Rafi, Judenbub“ im LangenMüller-Verlag erschienen.

So erreichen Sie Rafael Seligmann:

Deutschland ist Fußballland. Diese Sportart symbolisiert die deutsche Befindlichkeit. Als die Bundesrepublik Deutschland die Weltmeisterschaft 1954 in Bern errang, wurde ein „Wunder“ wahr. Deutschland hatte sich in weniger als einem Jahrzehnt nach dem Kollaps des Nazi-Reichs wieder zu einer europäischen Spitzenposition geschuftet. Energie, Fleiß, Sorgfalt sind deutsche Wesenstugenden, sie bestimmen auch unseren Fußball.

Die Wiedervereinigung, gepaart mit der Eleganz des Ausnahmekickers und Trainers Franz Beckenbauer, führte die Deutschen 1990 zur dritten Weltmeisterschaft. Ein knappes Vierteljahrhundert später, 2014, erkämpfte und erspielte das Team den nächsten Titel. Verweht. Von der gegenwärtigen Weltmeisterschaft wird uns lediglich das kollektive Mundhalten der Nationalelf in Erinnerung bleiben.

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Maria Arenz | Do., 1. Dezember 2022 - 09:06

würde Frau Faeser ja schon aus optischen Gründen von diesem Outfit abraten. Es als Ministerin eines energiepolitisch auf dem letzten Loch pfeifenden Landes, noch dazuhin mit dieser albernen Armbinde zu einem offiziellen Treffen mit dem Vertreter eines Hardcore-muslimischen Landes mit ganz viel Gas zu tragen, sollte dann wenigstens der gesunde Menschenverstand verbieten. Aber über den verfügt sie nach Jahrzenten im SPD-Landesverband Hessen Süd offenbar auch nicht mehr.

Elfriede Puhvogel | Fr., 2. Dezember 2022 - 11:41

Antwort auf von Maria Arenz

Blamable und würdelose Repräsentation Deutschlands.
Uschi vom Baggersee trifft auf Ölprinzen.

Urban Will | Do., 1. Dezember 2022 - 09:08

Aber das ist hier nicht so wichtig.
Eine schöne, wenn auch erschütternde Auflistung vieler der kapitalen Fehler, die in den letzten Jahrzehnten gemacht wurden. Aber der politisch interessierte, nicht links – grün hirnvernebelte Leser wird nichts neues darin finden.
Der Autor verspottet die Friedensbemühungen der „sogenannten Intellektuellen“. Das ist sein gutes Recht. Doch macht man Fehler nicht damit gut, dass man weitere begeht, das wurde in diesem Artikel doch so wunderbar aufgearbeitet (D müsste bspw längst seine irrsinnigen Energie- oder Migrationspolitik überdacht haben, aber nichts ist passiert).
Putin bombt die Ukraine gerade zurück ins Mittelalter, was zeigt, dass er gar kein Interesse mehr hat, sie komplett einzunehmen.
Man kann weiter kämpfen u hoffen, d russische Armee zu zerschlagen. Ob das gelingt, ist fraglich. Klar ist: es werden zig Tsde. sterben. Verhandlungen sind nie ein Fehler, sie können auch scheitern und dann ist doch immer noch „Zeit“, weiter zu kämpfen...

Karl-Heinz Weiß | Do., 1. Dezember 2022 - 09:45

Perfekt zusammengefasst-danke. Und wie ist der Bogen zur ebenfalls "gesponserten" WM 2006 ? Die frühere Lichtgestalt Beckenbauer kann sich an nichts erinnern. 2022 versucht es die einstige Kabinenbesucherin auf gleiche Weise.

Gerhard Lenz | Do., 1. Dezember 2022 - 09:45

Herr Seligmann ist aber fix mit seiner "Moralpredigt!"

Es ist eine seltsame Generalabrechnung, vielleicht gar Brandschrift, die Herr Seligmann an- zugegeben - passendem Ort verbreitet: Zustimmung ist ihm sicher, das Risiko, geballte Kritik zu erfahren, geht gegen Null. Und so schreitet er forsch voran, geißelt spezifisch deutschen Einsatz für Klima, Frieden und Menschenrechte, watscht Merkel ordentlich ab, was ihm beim AfD-affinen Durchschnittsforisten sicher ein paar Extrapunkte einbringen wird.

Klappe halten würde uns also weiterbringen, als der Einsatz für universale Werte. Wir könnten unsere Volkswirtschaft ausbauen, erfahren wir - haben wir das etwa nicht getan? Sind wir also rein zufällig Export-Weltmeister?

Es stimmt schon: Deutschland ist weltpolitisch ein Zwerg. Anzunehmen, ausgerechnet Duckmäusertum würde uns helfen, ist allerdings ein seltsamer Schluss. Nützlich kann nur ein Bündeln der Kräfte auf europäischer Ebene sein.

Nicht moralinsaure Kritik am "Moralisieren".

"… Klappe halten würde uns also weiterbringen, als der Einsatz für universale Werte. Wir könnten unsere Volkswirtschaft ausbauen, erfahren wir - haben wir das etwa nicht getan? Sind wir also rein zufällig Export-Weltmeister?.."

Devotes Klappehalten ist etwas völlig Anderes wie neutrale Außenpolitik, die weder aus stillhalten, noch aus purer Kriegstreiberei besteht, wie derzeit. Und wir bauen auch unsere Volkswirtschaft nicht aus, sondern wir fahren sie gerade an die Wand, das dürfte Ihnen nicht entgangen sein. Und Exportweltmeister sind wir nicht, wie Sie es behaupten, das waren wir mal bis 2009, jetzt gerade mal Rang 3 nach USA und Spitzenreiter China. Schauen Sie selber bei statista nach. Und wenn in den nächsten Jahren unsere Schlüsselindustrie nach und nach abwandert, werden wir zügig nach unten durchgereicht. So siehts aus.

Jedenfalls klingen Sie, Forbrig, schon wieder wie der Hesse aus Nordrhein-Westfalen, der nach Thüringen zog, um dort die Wende zu vollbringen, und jetzt auf die national-soziale Revolution hofft.

Sie müssen nicht nachplappern, was uns der Hoecke erzählt, das wird auch in der Wiederholung nicht besser.

So, so, Deutschland betreibt also Kriegstreiberei - steht die Wehrmacht, pardon Bundeswehr eigentlich schon vor Stalingrad pardon Wolgograd, oder waren Sie mal wieder nostalgisch in Zeiten unterwegs, die nicht wieder kommen?

Egal: Besten Dank für die Erinnerung an die mentalen Zustände im Umfeld der AfD.

Deutschland war bis vor kurzem Exportweltmeister; wenn es von zwei Großmächten überholt wurde, ja dann muss unser Land ja vor dem Untergang stehen.

Aber wenn wir vor Putin kuschen würden, nach Ihrer Auffassung ein untrügliches Zeichen für Neutralität, ja dann ginge es uns natürlich besser.

Wo Russland, das erzählt auch der NRW-Hessen-Thüringer, doch unser natürlicher Verbündeter ist

sieht – völlig zutreffend - i s t ein Duckmäuser. D ist ein Duckmäuser da, wo es nichts zu melden hat und reißt – eben auch wie der Spießer – sein Maul da auf, wo es sich leisten kann, seine Übermoral zu Schau zu tragen.
Habeck macht wegen Gas Bücklinge vor dem, den seine links – grüne Sippe dann wieder wegen Menschenrechtsverstößen verteufelt.
Die Sippe verteufelt Fracking, kauft aber Fracking – Gas, weil die „Moral“ es verbietet beim Teufel Putin zu kaufen, von dem man aber doch kauft, solange es durch die politisch korrekte Röhre kommt.
Ich könnte weiter schreiben.
Das ist alles so scheinheilig, dass einem schlecht werden könnte.

Die d Mehrheit d Deutschen ließ sich wg Corona wie Schafe zum Schlächter führen in Sachen Grundrechtsentzug, beschimpfte diejenigen, die dagegen aufstanden und nun bejubelt man die Chinesen, die nichts anderes machen, als sich zu wehren.
Und: Es geht nicht um „Klappe halten“, es geht um Diplomatie und geschickte Politik. Genscher u.a. konnten sowas noch

Dorothee Sehrt-Irrek | Do., 1. Dezember 2022 - 09:52

in manchen Urteilen überraschend einsichtig, in vielem aber nach wie vor eventuell unnachgiebig oder so ziemlich falsch..
Ich vermute, dass Herr Seligmann begreift, welche großen Vorteile ein starkes Europa auch für so kleine Staaten wie Israel bringt?
Das wäre auch in meinem Interesse, die ich Europa, Kleinasien und Afrika zusammenzähle, ohne deren durchaus gravierenden Unterschiede einebnen zu wollen; schon gar nicht zum Nachteil Europas.
Ich bin nicht immer stolz darauf, aber ich vermute stark, dass ich Europäerin bin.
"Meine" Kraft kann ich nur auch für andere einsetzen, wenn man sie "mir" lässt.
Diesbezüglich werte ich den Artikel von Herrn Seligmann als geradezu hellwach und irgendwie verwandt.
Allerdings bewerte ich auch die ökologische und pragmatische Politik (nicht "Verdeckung") der Ampel als genau in diese Richtung gehend, voran.

Achim Koester | Do., 1. Dezember 2022 - 10:04

aber als Fußballexperte hat er gewaltige Defizite. Zweiter MW Titel 1990? Und was war 1974? Wenn alle seine Beiträge so gründlich recherchiert sind, leidet seine Glaubwürdigkeit erheblich.

Romuald Veselic | Do., 1. Dezember 2022 - 10:38

fokussiert sich vielmehr auf die Vorreiterrolle in der Ökologie sowie in belehrendes Moralisieren."

Bis dies unerträglich wurde und die Intensität einer stupiden Bigotterie erreichte, die man mit Klerikal-Fanatikern vergleichen kann - siehe die immerwährende Protesten der klebrigen "Aktivisten", die nicht mal einen Dreisatz lösen wissen.

Das Foto m Nancy F gefällt mir besonders, wie sie nichtislamisch angezogen ist und dem Typen im Burnus, offen ins Gesicht blickt u grinst. Ganz anders, wie der dämlich Robert H, mit seinem Trilobiten-Intellekt.

Und wenn jemand über die Fortschritte im Katar dummredet, dann sollte man auch das ansprechen, wieso die katarischen Männern 3 Frauen haben/besitzen, umgekehrt aber Katarinnen nicht 3 Männer haben können. Soviel zu Gleichberechtigung, Sexismus u toxischer Männlichkeit vor Ort.

Wo sind die Femen, die überall im Westen protestieren, aber in Q, zeigen sie sich nicht?

Es war 1 Mann, der mit Rainbow Flag durch das Fußballfeld lief. ???

Norbert Heyer | Do., 1. Dezember 2022 - 10:41

Wir sind nur in einer Richtung beliebt - als milchgebende Kuh. Sollten uns jetzt unter den finanziellen Belastungen der Migration, der Unterstützung der Ukraine mit Waffen, den Kostenentlastungen für gestiegene Energiekosten und dem „Sondervermögen“ für die Bundeswehr das Geld ausgehen, werden wir alsbald feststellen, wie „beliebt“ wir sind. Unsere Moralvorstellungen tragen wir wie eine Monstranz vor uns her, bei Widerspruch und Kritik durch unsere „Freunde“ ziehen wir den Schwanz ein. Große Klappe auf leerer Straße, Aufopferung unseres Wohlstandes für Klimawandel, keine eigenen Stolz oder gar Selbstachtung. Wir sind tatsächlich bereit, alles dem natürlichen Klimawandel zu opfern, ideologisch verbohrt mit wahnhafter Gesinnung. Binden tragen für eine gute Sache tragen und sich gleichzeitig lächerlich machen, in dieser Kunst sind wir weltweit tatsächlich unerreicht. Niemand wird uns menschlich vermissen, wegen der fehlenden finanziellen Unterstützung für jeden und alles jedoch schon.

hermann klein | Do., 1. Dezember 2022 - 10:54

Der aufgeblasene, selbstherrliche Moral/ Klima/Energie/Sozial-Weltmeier wird erst von der grünen, perversen, Ökovirus-Hysterie befreit sein, wenn er wieder mit den eigenen Handwagen zum Kohlenhändler ziehen müssen um Briketts und Kohle zu kaufen und dann feststellen, dass es keinen Kohlenhändler und keine Kohle mehr gibt.

Sabine Lehmann | Do., 1. Dezember 2022 - 11:00

Da steht eine vorpubertäre Frau Ende 40, irgendwie auch noch unangemessen und unvorteilhaft gekleidet, vor einem arabischen Ölscheich und trägt wie eine bockige 13-jährige eine Armbinde, die ohnehin keiner so recht versteht, aber Hauptsache German Selbstdarstellung. Dass uns keiner mehr ernst nimmt, kann man echt verstehen, eine Lachnummer sind wir. Durch Leute wie vom Schlage einer Faeser vertreten, deren heuchlerischer doppelmoralischer Kompass so dermaßen neben der Spur läuft, dass einem die Spucke wegbleibt.
Da draußen in Katar mimt sie die lächerliche Jean d’Arc der Menschen- und Frauenrechte, und zu Hause sieht sie die islamischen Feinde der freiheitlichen Grundwerte nicht mal, wenn sie ihr ins Gesicht sprängen. Da wird Schwulenhass zur religiösen Folklore verklärt, der Femizid zur Ehrensache und Judenhass zur Kunstfreiheit erklärt! Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie mich Frauen wie die ankotzen! Die Armbinde mit den drei Punkten wäre passender für ihren unansehnlichen Arm.

Christa Wallau | Do., 1. Dezember 2022 - 11:13

lieber Herr Seligmann, hat aufgehört ihre Interessen zu vertreten wie jedes andere Land auf der Welt es tut, seit ab 1945 dieser verzwergten "Großmacht" durch mantra-artige Schuldzuweisung (Dauerschläge auf die Knochen) permanent das Rückgrat gebrochen wurde. Von wem?
1. Von denen, die sich zu recht von den Deutschen in der Hitlerzeit mißhandelt fühlten und 2. (viel verheerender) von eigenen Bürgern, die bis heute der Meinung sind, daß die Deutschen auf ewige Zeit das Recht verloren haben, Selbstbewußtsein zu zeigen.
Also beschränkten sie sich auf nichts anderes als darauf, nur in einem Punkt mächtig zu werden: w i r t s c h a f t l i c h!
Dies führte fast zwangsläufig dazu, daß sie alle anderen Aspekte, z. B. Abhängigkeiten, Außen- u. Sicherheitspolitik (innen u. außen)
sträflich vernachlässigten (Soll die EU machen!). Dennoch brauchten sie irgendwie einen neuen Glauben. Da sie nicht mehr an sich als Nation glauben durften bzw. konnten, wählten sie das grüne Weltrettungs-Evangelium.

Gabriele Bondzio | Do., 1. Dezember 2022 - 12:12

"wie ehedem den deutschen Spieß, der sich zum Oberlehrer emporpaukte."

Was ich ihnen gerne glaube, werter Herr Seligmann.
Betrachtet frau das Bild, und den Ausdruck von Frau Faeser im Gesicht, sieht sie sich doch ausgezeichnet durch den Händedruck.
Der Arm mit der One Love"-Armbinde wirkt zurückgesetzt.

Nicht nur, dass CDU /SPD das über Jahrzehnte aufgebautes Prestige als Volksparteien unter Merkel verloren haben.
Die SPD hat sich ja durch Abnickpolitik, ihres Mitregierens besonders von ihrem Stamm-Klientel entfernt.

Was allerdings Hofreiter , Baerbock, sowie die bei der Regierungsbildung übergangene Liberale Marie Strack-Zimmermann aber begriffen haben sollen, ist grundfalsch.
Zumal die Grünen nicht zum ersten mal ihre Grundprinzipien verraten haben.

„In jedem zweiten Feuilleton findet sich mehr Kritik am Kosovo-Krieg als in der Führungsriege der grünen Partei“, schrieb Heribert Prantl Eigentlich waren die Grünen angetreten, eine andere Politik zu machen“...schon damals!!!

George Kaplan | Do., 1. Dezember 2022 - 14:22

"Energie, Fleiß, Sorgfalt sind deutsche Wesenstugenden ..." Lange her, oder? Diese Werte haben die Spaßgesellschaft nach dem Wiederaufbau nicht überlebt. Teile der Bevölkerung, der Politik, der WIrtschaft, der Öffentlichkeit in diesem Land halten Begriffe wie Disziplin, Fleiß und Anstand für bestenfalls rückständig, schlimmstensfalls für gefährlich (vgl. Oskar Lafontaine), jedenfalls aber für eine Zumutung, die ihrer vorrangigen Selbstverwirklichung im Weg steht. Das betrifft nicht nur Anhänger der Idee des bedingungslosen Grundeinkommens, sondern auch Gierhälse in der Wirtschaft, in den Kanzleien und Banken. Die Arbeit für und Rücksichtnahme auf die Gemeinschaft gilt bei zu vielen Beteiligten als dämlich, da sie einem selbst nicht viel bringt.

Wolfgang Jäger | Fr., 2. Dezember 2022 - 13:21

Allein das Foto sagt schon alles!
Furchtbar, grauenhaft, beschämend... diese Nancy!! Die verborte Ideologie ist ihr ins Gesicht geschrieben.
Ein Spiegelbild für den Irrsinn, der gerade dieses Land von Tag zu Tag mehr in Schieflage bringt.

Ähnlich dachte ich auch, werter Herr Jäger. Sympathieträchtiger geht es kaum, der wohlwollende, freundliche Gesichtsausdruck passend zum eleganten, und mit Rücksicht auf Sitten und Gepflogenheiten des Gastgeberlandes, gekleidet, mit einer feschen Tena-Lady am adipösen Oberarm, wirklich ein gelungenes Gesamtpaket;-)

Annette Seliger | Fr., 2. Dezember 2022 - 13:22

....noch eine Anmerkung:

Als Randnotiz und ohne grosse mediale Begleitung wurde die Entscheidung der deutschen katholischen Bischofskonferenz verbreitet, zukünftig keine Kündigungen mehr gegenüber Beschäftigten der katholischen Kirche auszusprechen, die in einer gleichgeschlechtlichen Ehe leben. Ja liebe Foristen, diese Vorgehensweise gab es bis dato bei der katholischen Kirche, einem der grössten Arbeitgeber in Deutschland, im Land der Moralapostel, im Homeland LGBTQ*,

Die bisherige Vorgehensweise war natürlich begründet durch die Religion, und jetzt schauen wir nach Katar oder sonstige islamistische Länder und was sehen wir? Die Religion hat etwas gegen gleichgeschlechtliche Partnerschaften und dort wo Vielehen erlaubt sind, da gibt es noch Revierverhalten und der Mann schaut, dass er seine Herde beisammenhält und da verschleiert man gerne, um keine Begehrlichkeiten zu wecken.

Albert Schultheis | Sa., 3. Dezember 2022 - 11:15

Na ja, Herr Seligmann, in den Zeiten, als es noch zur Normalität gehörte, dass sich auch ein "deutscher Spieß, der sich zum Oberlehrer emporpaukte" unsere Jugend ausbilden durfte, gingen eben noch ein Drittel aller Nobelpreisträger, die vergeben wurden, nach Deutschland! Vermutlich wurde sogar ein Einstein von deutschen "emporgepaukten Spießen" ausgebildet. Wie Sie von daher auf die dümmlich anmaßende, paternalistisch vereinnahmende Kampagne "Diversity Wins" von ansonsten nicht gerade durch geistige Glanzleistungen ausffallenden Nationalspieler kommen, ist mir gänzlich schleierhaft. Es scheint mir eher um den Versuch zu gehen, im Strom der gefühlten Mehrheiten mit einem wohlfeilen Deutschen-Bashing zu punkten. Zumindest haben die infantilisierten und verblödeten deutschen Moralweltmeister samt ihrer Nänzi in Katar einen gehörig vor den Latz gekriegt. Die können nicht einmal halbwegs kompetitiv Fußballspielen - aber auf das Eigentliche kommt es ja in Deutschland längst nicht mehr an.