Lisa Paus
Bis dato völlig unbekannt, demnächst Familienministerin: Lisa Paus / dpa

Grünen-Politikerin Lisa Paus - Die neue Familienministerin ist eine Frau – wie langweilig

Lisa Paus heißt die künftige Familienministerin. Die eher unbekannte Berliner Bundestagsabgeordnete war bisher Finanzpolitikerin. Das muss an der Spitze eines Hauses, das mit Geld nur so um sich wirft, zwar kein Fehler sein. Dennoch haben die Grünen eine historische Chance vertan. Sie heißt: Antonia Hofreiter.

Daniel Gräber

Autoreninfo

Daniel Gräber leitet das Ressort Kapital bei Cicero. Er hat Politikwissenschaft und Journalistik studiert und arbeitete als Lokalreporter und Wirtschaftsredakteur für verschiedene Regionalzeitungen.

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Die Grünen haben eine Nachfolgerin für die über ihren dringend notwendigen Langzeit-Familienurlaub gestolperte Kurzzeit-Familienministerin Anne Spiegel gefunden. Sie heißt Lisa Paus, kommt aus Berlin und ist seit 2009 Mitglied des Bundestags und soll sich dort als Finanz- und Wirtschaftspolitkerin verdient gemacht haben. Der breiten Öffentlichkeit ist ihr Name kaum bekannt. Das macht aber nichts. Denn sie erfüllt die beiden wichtigsten Kriterien, die es im parteiinternen Quotendschungel er erfüllen galt: Paus ist weiblich und links.

Mit dieser am Gründonnerstag bekannt gemachten Personalie vergibt die Parteiführung allerdings eine historische Chance. Zum ersten Mal seit Jahrzehnten hätte ein Mann das Ministerium für Familien und Gedöns führen können. Gleichstellungspolitisch wäre das ein gutes Signal gewesen. Denn der bislang letzte männliche Bundesfamilienminister hieß Heiner Geißler und gehörte der CDU an. Seit 1985 ist das Familienministerium fest in Frauenhand.

Anton Hofreiter bruddelt weiter

Nun geht Anton Hofreiter wieder einmal leer aus. Der gilt als prominentes Aushängeschild des linken Parteiflügels und ging noch zu Beginn der Koalitionsverhandlungen fest davon aus, einen Ministerposten zu erhalten. Das Verkehrsministerium hätte es ihm wohl besonders angetan. Doch Robert Habeck und Annalena Baerbock setzten stattdessen Cem Özdemir durch, der auch gerne Verkehrsminister geworden wäre, aber das Landwirtschaftsressort erhalten hat.

Hofreiter war daraufhin so sauer, dass er bis heute noch ziemlich schlecht gelaunt wirkt, wenn er irgendwo in die Fernsehkameras spricht. Da er das in jüngster Zeit häufiger tut und dabei auch gerne gegen die Ampelregierung giftet, wäre es für Habeck und Baerbock taktisch vielleicht geschickter gewesen, sie hätten den herumbruddelnden Bayern an den Kabinettstisch geholt.

Queer-Beauftragter kanzelt besorgte Mutter ab

Zumal das Argument der Quotenfetischisten, Hofreiter habe das falsche Geschlecht, eigentlich gar keine Rolle mehr spielen darf. Gerade im Familienministerium, das sich immer mehr zum Transgenderministerium entwickelt. Erst diese Woche hat der dort angesiedelte neue Queer-Beauftragte der Bundesregierung, Sven Lehmann, einer Mutter „Trans*feindlichkeit“ attestiert, weil diese es für keine gute Idee hält, Kindern ab 14 die Entscheidung zu überlassen, ihr Geschlecht zu wechseln.

In der feministischen Zeitschrift Emma hatte diese Mutter einen offenen Brief an den Queer-Beauftragten Lehmann veröffentlicht. Darin beschreibt sie, welche Verwirrung inzwischen in deutschen Klassenzimmern herrscht: „Ich war sehr überrascht, als meine Tochter mir erzählt hat, mit welcher Leichtigkeit sich Mitschüler:innen von ihr in der Oberstufe inzwischen als pansexuell (ich musste erst einmal googlen, was das heißt), bisexuell, homosexuell und auch mehrere Schülerinnen als transsexuell bezeichnen. Bei dieser Gemengelage, wo den Kindern täglich auf Instagram & Co. vorgelebt wird, dass Anderssein mehr Klicks bringt und Aufmerksamkeit erzeugt – fragt sich das durchschnittlich heterosexuelle Kind inzwischen, ob mit ihm alles in Ordnung ist, ob es ,anders‘ ist.“ Und sie befürchtet: „Diese Kinder finden sich nicht, sie verlieren sich. Und sie brauchen sehr viel Begleitung und Unterstützung.“

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Thomas Hechinger | Do, 14. April 2022 - 16:35

Dieser Artikel strotz nur so von Fehlern. Ich will nur auf den wichtigsten hinweisen: die Person heißt nicht Lisa Paus, sondern Petra Pau. Und sie ist auch nicht Mitglied der Grünen, sondern der Linken. Und Petra Pau ist die gegenderte Form von Peter Pan, wie man unschwer an den roten Haaren erkennen kann. So!

Hans Jürgen Wienroth | Do, 14. April 2022 - 16:38

Man könnte sagen: Schon wieder eine Frau? Eine alleinerziehende Mutter mit 13-jährigem Sohn, ist da die nächste Überforderung vorgeplant? Ein Bundesministerium zu leiten ist ein Fulltime-Manager*innenjob und keine Teilzeitstelle. Sie lässt sich nach meiner unmaßgeblichen Meinung auch nicht im Job-Sharing führen.
Linke im Innen- und im Familienministerium, beide mit viel Geld für linke bis linksextreme Gruppen wie Attac, deren Mitglied die neue Grüne sein soll. Da passt doch ins Bild, dass gerade heute eine rechtsradikale Gruppe verhaftet wurde. Sie wollte, neben der Entführung Lauterbachs, Anschläge auf die Stromversorgung ausführen. Diese Gruppe wurde glücklicherweise rechtzeitig entdeckt und entschärft. Warum gelingt das bei den ausgeführten Anschlägen linker Gruppen auf unsere Infrastruktur (z. B. Bahn) nie?
Freuen wir uns, dass eine Linke im Familienministerium die Lenkung zur modernen, vor allem zur bunten Familie und damit die Herrschaft über die Kinderzimmer übernommen hat.

Ingo Frank | Do, 14. April 2022 - 17:07

Na das hätte doch etwas? Die richtige Frisur hat anscheinend auch nicht geholfen.
Nun, als scharfmachender Gegenpol zu Habeck hat er doch seine Bestimmung gefunden. Vielleicht folgt er Lambrecht bei einer Kabinettsrochade nach, und schickt dann deutsche Soldaten wieder gegen Rußland in den Krieg. Heute scheint in dem Irrenhaus D. viel
möglich.

wurde dem Junggesellen Franz Josef Strauß (FJS) das Familienministerium angeboten. Ob er nicht bald heiraten wolle, fragte Adenauer ihn. Strauß lehnte dankend ab, heiratete, nicht sehr gut, aber gut, wie er sagte und wurde Atomminister. Adenauer suchte irgend ein Ministeramt für Strauß, bei dem er Adenauer nicht gefährlich werden konnte. Irgendwann wurde er dann dann doch Verteidigungsminister, bis zur Spiegel-Affäre.

Ob Frau, äh, Dingens, Olaf jemals gefährlich wird, z.B. durch Nichtstun ("Ich brenne für soziale Gerechtigkeit"), sei dahin gestellt. Sie wird schon ihre Opfergruppen finden, bei denen sie sich profilieren kann.

Die Frisur vom Hofreiter Anton ähnelt doch der von Günter Netzer, oder von KGE, was wollen Sie?

Ich wünsch Ihnen ebenfalls schöne Ostern. Und denken Sie daran, Montag ist Feiertag! Für gelernte DDRler gewöhnungsbedürftig.

Maria Arenz | Do, 14. April 2022 - 17:14

Auch ich finde es allerdings bemerkenswert, mit welcher Konsequenz weibliche "Erbhöfe" wie das Familienministerium verteidigt werden, während vermeintlich männliche, wie das Verteidigungs-ministerium jetzt zum dritten Mal von einer dazu völlig unfähigen Person geleitet wird, die als einzige Qualifikation das richtige Dings mitbringt. Ob das aus Prinzip passiert, um männliche Erbhöfe zu schleifen, oder ob man wirklich meint, den Krieg aus der Welt zu schaffen, indem man die deutsche Bundeswehr unrettbar kaputt verwaltet, weiß ich noch nicht. Leuten, die glauben, daß Deutschland mit seinen 2% CO 2 -Anteil das Weltklima retten kann, traue ich auch das zu. Was den Queerkopf anbetrifft- "Deutschland hat fertig" kann man da nur wieder sagen.

ist die fortdauernde Führung des Verteidigungsministeriums durch Frauen auch dem Umstand geschuldet, dass bei diesen nicht das Problem der Wehrdienstverweigerung auftreten kann, was anderenfalls zu Glaubwürdigkeitsproblemen führen könnte. Bekanntlich hat erst später Kanzlerin Merkel auch hier Abhilfe geschaffen.

gabriele bondzio | Do, 14. April 2022 - 17:22

und Wirtschaftspolitkerin verdient gemacht haben soll"

Habe zwar, wie sie Herr Gräber, noch nichts von solchen Verdiensten mitbekommen. Daher abwarten.

Abkanzeln, gegen-beschuldigen usw. (wie es Queer-Beauftragten Lehmann praktiziert)ist mittlerweile Teil dieser Politik um Kleinigkeiten.

Es ist unfassbar, dass dafür 165,5 Millionen Euro Steuergeld fließen sollen, dass macht mich so wütend. Bei der ganzen Schräglage in der sich DE schon befindet. Das ich nicht mal ihre amüsante Pointe um „Schirmherrin Antonia Hofreiter“, richtig würdigen kann.

Martin Falter | Do, 14. April 2022 - 18:13

so auf den Sender,,,,!
Obwohl ich in der Umweltpolitik einiges ganz gut finde bei den Grünen ( eigentlich ihr Stammkapital ) so finde ich den Rest menschenverachtend und komplett von der Rolle.

Deshalb werden die Grünen ( solange wie das so ist ) von mir niemals eine Stimme bekommen.

Markus Michaelis | Do, 14. April 2022 - 18:15

"„Ich habe diesen Beitrag in meine Story geteilt, weil ich manche Analysen darin teile. Die Wortwahl ,... elterliches Machtgehabe ... bürgerliche Faschos‘ etc. mache ich mir hingegen nicht zu eigen. Sie entspricht weder meiner eigenen Wortwahl noch Denkweise“, schreibt Lehmann."

Der AFD hat man oft vorgeworfen maximal provokant zu formulieren und auf Nachfrage zurückzurudern. Das Problem ist, dass so das gesellschaftlich notwendige Vertrauen untergraben wird. Die Demokratie ist davon abhängig, dass auch "die Anderen" politisch gewinnen können, was nur dann akzeptiert wird, wenn das Vertrauen da ist, dass alle gewisse Grenzen einhalten und Regeln akzeptieren.

Die politischen Lager sind im Vergleich zu den 80er bis 0er Jahren wieder schärfer geworden und es ist oft nicht mehr so klar, ob dieses Vertrauen noch da ist. Es mehren sich eher Anzeichen, dass es viele gesellschaftliche Gruppen gibt, die mehr politische Einfluss vieler anderer Gruppen nie akzeptieren würden.

Christa Wallau | Do, 14. April 2022 - 18:15

ganzen Schwachsinn beschäftigen, wie Sie es hier tun, lieber Herr Gräber!
Das "Familienministerium" ist m. E. zum Tummelplatz von Leuten verkommen, die ihre Andersartigkeit zelebrieren wie eine ganz seltene außergewöhnliche Begabung, von der die Gesellschaft nur profitieren kann.
Wer das partout nicht einsehen will, muß dringend mit "Umerziehungs-Programmen" eines besseren belehrt werden. Dafür kann keine Million zuviel ausgegeben werden!
Der Fall der gescheiterten Fr. Spiegel zeigt dagegen mehr als deutlich auf, wie falsch das Familienbild ist, das heute von einer
(fast) verpflichtenden Berufstätigkeit der Frauen, also auch derer mit Kindern, ausgeht. Statt häusliche Mütter-Arbeit zu würdigen u. zu bezahlen, stampft man Kitas aus dem Boden, in denen Massenabfertigung herrscht.
Na, prima! Auf diese Weise zieht man sich die leicht manipulierbaren Bürger heran, die Lauterbach u. Genossen sich jetzt schon so sehnlich wünschen: Verunsicherte u. Entwurzelte, die nach Staatslenkung rufen.

bekommt aus der AfD eine Menge hilfreicher Vorschläge, wie sie sich in einer ordentlichen deutschen Familie bewähren kann.

Und das ist nicht seit heute! Die - kinderlose - Beatrix Storch beispielsweise empfahl der "deutschen Frau" bereits vor Jahren, dem Fü....pardon deutschen Volk im Schnitt drei Kinder zu schenken!

Aber es muss ja nicht immer nur die Polit-Prominenz sein, auch in der Provinz wachsen ini den "Ortsgruppen" fruchtbare Gedanken. So wie dieser hier:

"Statt häusliche Mütter-Arbeit zu würdigen u. zu bezahlen, stampft man Kitas aus dem Boden.."

Jawohl! Verbales Stiefelknallen! Deutsche Mutter ab an den Herd! Der Mann übernimmt wieder das alleinige Kommando am Küchentisch.

Wie bitte? Nein, wir schreiben das Jahr 2022, nicht 1933...

Wolfgang Jäger | Do, 14. April 2022 - 18:40

"Allein dieses Jahr sollen für „Demokratie leben“ 165,5 Millionen Euro Steuergeld fließen. Unter anderem in Projekte wie „Trans* Kinder und Jugendliche im ländlichen Raum | Akzeptanz schaffen – Diskriminierung verhindern“ oder „Queere Bildungs-, Antidiskriminierungs- und Empowermentarbeit in Mecklenburg-Vorpommern lokal verankern“.
Also, man sieht doch klar, wohin massenweise Gelder verschoben wurden und werden. Eine Bundeswehr, die "blank" ist und eine mit hunderten von Millionen gepamperte links-linksradikale "Zivilgesellschaft" sind die doch die besten Voraussetzungen für die weiter fortschreitende Dekadenz des Landes. Auch vor diesem Hintergrund ist klar, welch geniale Bedingungen wir hiermit unserem Despoten Putin geschaffen haben. Deutschland schafft sich ab. Die "Zivilgesellschaft" wird dies mit Sicherheit nicht verhindern. Das ist die wahre Zeitenwende. Die von Scholz verkündete wird nicht stattfinden. Denn die grün-links-woken Kräfte werden das zu verhindern wissen.

Heidemarie Heim | Do, 14. April 2022 - 20:22

Wenn ich schon mal einen Vorschlag mache....menno! Ein Biologe, ich nehme mal an, er hätte wie ich und die Emma-Mutter nicht nachgoogeln müssen was pansexuell ist;) und Vater mit Windelwickelerfahrung im Vaterschaftsurlaub und seinem unverwechselbaren hair-style, nur an seinem schnell hochschießenden Blutdruck muss er noch ein wenig feilen;) und Hobbybäcker, was will man mehr an Qualifikation für Familie und Gedöns? Aber vielleicht ist es gerade das "Gedöns", für das man mittlerweile eine Spezialausbildung benötigt? Als stinklangweilige alte weiße Heterofrau kann ich das wahrscheinlich nicht so beurteilen. Ich wünschte nur, man würde für das Gedöns nicht das von nicht Queeren und sonstigen Normalos hart erarbeitete Steuergeld dermaßen zum Fenster hinauswerfen! Aber wie hieß es in der Buttermilchwerbung?
"Wenn`s schön macht!" Frohe Ostern!

Walter Bühler | Do, 14. April 2022 - 20:43

Die dekadenten sexuellen Moralvorstellungen der reichen Schichten, wie sie im Ancien Régime vor der Französischen Revolution, im Fin de siècle vor dem 1. Weltkrieg und in den "wilden Zwanzigern" vor der Nazi-Herrschaft hervortraten, sollen gegenwärtig nach dem Willen der LGBTQIA-Seilschaften per Gesetzgebung zur verbindlichen moralischen Grundlage für unsere Gesellschaft gemacht werden. Deshalb ist der grüne HERR Lehmann (bis heute hat er noch den Rufnamen Sven beibehalten!) zum hochbezahlten Queer-Denker bzw. Queer-Beauftragten befördert worden. So kann er LGBTQIA-'Experten' vom Typ "@der_hase_im_pfeffer" ebenfalls mit öffentlichen Mitteln durchfüttern.

Sehr viele Menschen bei den Grünen - wohl auch Frau Paus - führen ein vorbildliches Familienleben. Ihnen bringe ich meine volle Hochachtung entgegen. Das gilt auch für die SPD. und FDP. Für mich ist es rätselhaft, wie sie die ideologische Diktatur der LGBTQIA-Aktivisten in Partei und Staat zulassen können, und das in diesen Zeiten.

Dr.Andreas Oltmann | Do, 14. April 2022 - 22:38

Der Staatssekretär Lehmann hätte besser eine Antwort auf die besorgte Mutter aus seinem eigenen Gehirnschmalz produziert, als irgendeinen anonymen Blogger zu zitieren. Aber dafür hat es dann typischerweise nicht gereicht,
zu wenig Schmalz im Hirn. Wozu auch?

Ernst-Günther Konrad | Fr, 15. April 2022 - 09:43

Okay. Den Menschen gibt es. Mag sie nun das Amt übernehmen. Frau, links, ein Kind, Alleinerziehend, weil der Mann verstorben ist alles was man später ggfls. als Entschuldigung heranziehen kann, wenn es auch bei ihr schief läuft. Angeblich sei sie eine Scholz-Kritikerin, das ist doch klasse. Dann wird weiter daran gearbeitet, diese Regierung auszuschalten, kann uns Kritikern nur recht sein.
Was den Schreihals Hofreiter anbetrifft hat er einen Fehler gemacht. Er hätte doch nur sagen sollen, dass er sich gerade als Frau fühlt, dann wäre die Quote schon unterlaufen bzw. erfüllt. Naja, er ist Vater geworden und bürgerlich erzogen, das hätte wohl Knatsch in der Familie gegeben. Und das grüne Politiker nicht anders als die anderen zuerst an sich selbst denken und nach Amt und Macht streben gehört inzwischen zur politischen Kultur, quasi zu deren DNA. Insofern warte ich ab, was bei der Frau noch alles ausgegraben werden wird. Sie soll ein Diplom als Volkswirt haben. Wirklich oder ein Fake?

Gerhard Lenz | Fr, 15. April 2022 - 10:10

Fragen ausgerechnet jene, die sonst darüber mosern, dass eine Minimum an Geschlechtergerechtigkeit auch in der Politik gelten soll?
Wo der Wutbürger doch genau weiß, dass manche Posten nur der (oder dem) gegeben werden, die/der einen Rock trägt?

Und überhaupt: Frau gehört doch sowieso an den Herd. Da sollte sich Frau um die (heimische) Kinderschar kümmern - meinte gestern noch die Foren-AfD. Kitas sind doch nur sozialistische Untertanen-Schmieden.

Aber natürlich durfte der Kommentar nicht erscheinen..

Dagegen scheint es o.k., wenn hier einer schreibt, die Vereitlung (angeblicher) rechter Gewalt u.a. gegen Herrn Lauterbach diene nur dazu, linke Gewalt zu vertuschen.

Seltsame Cicero-Welt...