Cicero-Umfrage - Relative Mehrheit will Merkel als Kanzlerin behalten

Löst Kronprinzessin Annegret Kramp-Karrenbauer ihre Förderin Angela Merkel womöglich noch in diesem Jahr im Kanzleramt ab? AKK selbst sagt, sie arbeite „nicht mutwillig“ auf einen Wechsel hin. Das käme bei den Wählern auch nicht gut an, ergab eine Insa-Umfrage im Auftrag von „Cicero“

Annegret Kramp-Karrenbauer und Angela Merkel
AKK und Angela Merkel: Wann kommt die Amtsübergabe? / picture alliance

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Cicero im Mai

In der Politik kommt es oft auf Nuancen in der Wortwahl an. Annegret Kramp-Karrenbauer, seit Dezember Vorsitzende der CDU, sagte der Welt am Sonntag, sie arbeite „nicht mutwillig“ auf einen Wechsel im Kanzleramt und auf die Ablösung von Angela Merkel hin. Das heißt im Klartext, Kanzlerin wäre AKK wohl schon ganz gern, aber Angela Merkel vom Thron stoßen, das wäre wohl ein wenig zu viel Revolution in der Union. Und da würden die Wähler wohl auch nicht mitmachen, wie eine Umfrage des Instituts für neue soziale Antworten (Insa) im Auftrag von Cicero ergab.

AfD-Wähler wollen Ende der Ära Merkel

Demnach ist eine Mehrheit der Deutschen (44,1 Prozent) dafür, dass Angela Merkel bis zum Ende der Legislaturperiode, also 2021, Bundeskanzlerin bleibt. Jeder Dritte (33 Prozent) ist dagegen. Interessant sind die Unterschiede zwischen den Anhängern der Parteien: Den größten Zuspruch dafür, dass Angela Merkel im Amt verbleibt, gibt es bei Wählern von CDU/CSU (83,3 Prozent dafür; 11,6 Prozent dagegen) und von Bündnis90/Die Grünen (58,7 Prozent dafür; 24,2 Prozent dagegen). Einen relativ deutlichen Zuspruch für den Verbleib Merkels gibt es auch bei den Wählern der SPD (49,8 Prozent dafür; 34,3 Prozent dagegen). Gespalten sind die Wähler von FDP (40 Prozent dafür; 37,6 Prozent dagegen) und Linken (37,8 Prozent dafür; 42,9 Prozent dagegen).

Deutlich gegen einen weiteren Verbleib von Angela Merkel im Kanzleramt sind die Wähler der AfD (9,5 Prozent dafür; 82,7 Prozent dagegen). Insa-Chef Hermann Binkert sagt dazu: „So entschieden die Wähler der Union für einen Verbleib von Angela Merkel im Kanzleramt sind, so entschieden sind die Wähler der AfD dagegen. An dieser Kanzlerin scheiden sich die Geister. Dass die Wähler der Oppositionspartei Grüne deutlicher hinter Merkel stehen als die Wähler des Koalitionspartners SPD, ist dabei sehr aufschlussreich.“

 

Dorothee Sehrt-Irrek | Mo, 13. Mai 2019 - 14:01

auf web.de gelesen über die verschiedenen Methoden der Umfrageerhebung.
Ein Institut bewertet die Stimmen- zusammensetzung derer, die Herrn Habeck kennen ca. 50% der Befragten genauso wie die, die ihn nicht einmal kennen, die andere Hälfte der Befragten und leitet daraus seine hohe Beliebtheit ab.
Wenn das Wissenschaft ist....
Frau Merkel ist gewählt und nur die Hälfte der CDU-Entsandten wollte deren erkorene Nachfolgerin, die nicht einmal wirklich als eine solche gesehen werden kann, sondern schon vor allem dem innerparteilichen Druck auf Merkel, von alleinigem Sagen abzusehen, geschuldet ist, Gott sei Dank.
Das ist für die CDU schon eine gehörige Portion Teilung der Macht.
Ich freue mich, dass Frau AKK die Regeln der parlamentarischen Demokratie nicht mutwillig benutzen will, sondern verantwortlich.
Gleiches erwarte ich mir von der SPD und glaube noch an mögliche gute Zusammenarbeit.
Frau Merkels Platz ist jetzt vlt. der, den Kohl sich als Ehrenvorsitzender evtl. erhoffte?

wollen keine weitere Amtszeit von Frau Merkel? Immerhin 18% hätten also gegen weitere Jahre Merkel nichts einzuwenden?
Aber: Ist es überhaupt wichtig, was die Wähler einer 12,6% Partei wollen - Wähler, die zum großen Teil wohl niemanden den "Altparteien" an der Regierungsspitze wünschen?
Merkel ist nicht meine Wahl, aber man kann unter ihr in Deutschland durchaus gut leben. Ob gleiches unter einem Gauland, Hoecke, Meuthen oder einer Weidel so wäre, kann man getrost und mit ziemlicher Sicherheit verneinen.
Wichtiger: Wer könnte Merkel ablösen? Der SPD mangelt es im Moment an der Wählerschaft, die Grünen sind zwar (in Umfragen) beständig zweitstärkste Partei,jedoch weit entfernt von der Mehrheit. FPD und evtl. Linke als kleine Koalitionäre chancenlos. Bleiben also wirklich nur die CDU und eine AKK, die nicht weiss, ob sie eher so wie Merkel, oder wenigstens dann und wann wie der rechte Gauland klingen soll? Da ist mir eine stabile Merkel trotz aller Mängel lieber.

Stabil bei Frau Dr. Merkel ist nur die Demontage & Selbstzerstörung D. zu Gunsten eines zentralistischen Europas. Noch nie wurde so viel Geld enteignet bzw. Schulden gemacht. Hier zeigen Sie ihr wahres Gesicht, Herr Lenz, wie Sie wirklich ticken.
Über 1500 Tage eine offene Grenze, wo man ohne Papiere willkommen ist. Ist das Hilfe?
Wenn auch die Wahrheit manchmal lange braucht, aber irgendwann kommt sie zum Ausbruch. Ich werde beten, das dies friedlich ohne Bürgerkrieg abgeht.

Oder, allgemeiner, wie ticken Merkel-Wähler denn? Davon abgesehen - Lesen hilft - schrieb ich ganz klar, dass Merkel nicht meine Wahl war/ist.

Weiter: Offene Grenze? Klar doch, schliesslich leben wir im Schengen-Raum.
Noch nie wurden soviele Schulden gemacht? Wann haben Sie sich das letzte Mal die Zahlen des Bundeshaushalts angesehen?

Kurz: Sie argumentieren, wenn Sie nicht persönlich werden, bevorzugt mit "alternativen" Fakten, die nichts mit der Realität zu tun haben.

Dorothee Sehrt-Irrek | Mo, 13. Mai 2019 - 14:12

daraus?
Ich nehme an, dass nur die Grünen mit der CDU noch die Regierungsmacht stellen dürfen, da diese stärker für Merkel sind als die SPD-Wähler?
Was genau, wenn dem so wäre, hätte sich seit den letzten Jahrzehnten, als ich noch einen Einblick in Wissenschaft hatte, getan, dass dann solche Leute Spitzenpositionen in der Bundesrepublik besetzen?
Meine Schlussfolgerung wäre eher, dass die Bundesrepublik auch mit allem anderen ausser Frau Merkel überfordert sein könnte.
So fühle ich mich auch, aber das ist nicht maßgeblich.
Ich bin übrigens auch gegen einen vorzeitigen Abgang Merkels, weil das Neuwahlen nach sich ziehen würde.
So wichtig ist Merkel in der CDU/CSU nach meinen Überlegungen aber gar nicht mehr:)
Ausserdem gab es lange Koalitionsverhandlungen, die hoffentlich auch eine Merkel binden.
Frau AKK scheint gewillt zu sein, parlamentarischer Demokratie zu willfahren.
Frau Merkel und Herr Habeck würden vielleicht eher auf spontane Demokratie setzen?
Sachen gibt´s

sie haben mein vollstes Unverständnis.
Wie kann man nur eine Kanzlerin befürworten, die unser Land total in den Ruin treibt.
Diese Frau ist entweder unfähig oder sie arbeitet bewusst an der Zerstörung unseres Vaterlandes. Liebe Frau Dorothee Sehrt-Irrek sie müssen doch zugeben, dass diese Kanzlerin auf allen, aber wirklich auf allen Felder der Politik versagt hat.
Die CDU hat nicht bemerkt, dass hier eine Links-Grüne Kanzlerin Politik macht.

eher ist die CDU NICHT Merkel, als dass Frau Merkel DIE CDU wäre:)?
Ich glaube an unsere parlamentarische Demokratie und unser Grundgesetz, die freie Meinungsäusserung auf dessen Grundlage, die nicht verfolgt oder diskreditiert werden darf.
Frau Merkel besitzt für mich keinen Stellenwert.
Ich achte sie aber als Kanzlerin, die von der CDU/CSU aufgestellt wurde und auch von der SPD mitgewählt wurde.
Ich persönlich halte Frau Merkel eher keiner der Parteien in der Bundesrepublik wirklich zuzuzählen und sehe darin ein gewisses Risiko unserer Parteiendemokratie.
Jedoch auch da zeichnen sich aufgrund der vielen NGOs, interessengruppen und Einzelpersönlichkeiten Änderungen ab?
Ich würde meinen, dass Frau Merkel eher für sich steht als Werte-Politikerin und von der CDU aufgestellt wird.
Das ist nicht verboten.
Das ist aber nur eine Interpretation von mir.
Das ist vielleicht der Weg der Parteien in die Zukunft, an der Spitze alle überzeugende Politiker*innen?

Petra Führmann | Mo, 13. Mai 2019 - 14:21

ob für den Rest der Legislaturperiode lieber (noch) Merkel oder (schon) AKK, dann mag die Aussage einen Sinn ergeben. Hätte man absolut und für die Zukunft gefragt, bin ich mir nicht so sicher.
Dann hätte ich noch eine Frage zur Definition von Mehrheit oder gar absoluten Mehrheit. Für mich beginnt die ab 50,1. alles andere ist nur das größte Gemeinsame, aber nicht die Mehrheit. Sehe ich das falsch? In diesem Beispiel: 55,9 sind nicht dafür.

Norbert Heyer | Mo, 13. Mai 2019 - 14:56

Frau Merkel ist ein Phänomen. Kein Kanzler vor ihr hätte eine derartige Anzahl von katastrophalen Entscheidungen überlebt. Man braucht diese hier nicht wieder explizit aufzuführen, jeder politisch Interessierte weiß um die Bedeutung dieser einsam und ohne politische Legitimation durch den Bundestag getroffenen Langzeitprobleme. Frau Merkel hat nicht moralisch oder naiv gehandelt, sondern ganz zielgerichtet auf das Ende von Deutschland und Errichtung eines europäischen Einheitsstaates. Nur die anderen Staaten werden da lieber aus der EU austreten, als ihre nationale Identität aufzugeben. Bis heute haben fast alle Medien Frau Merkel in einer Art und Weise gehuldigt, die an längst überwundene Zeiten erinnert. Dann kommen eben solche Zustimmungen für eine Kanzlerschaft von Frau Merkel bis zum Ende der Legislaturperiode zustande. Nach wie vor bin ich überzeugt, dass diese Frau erst dann aufhört, wenn die zerstörerische Politik zu unserem Schaden ihre volle Wirksamkeit entfaltet hat.

Joachim Baumeister | Di, 14. Mai 2019 - 15:29

In reply to by Norbert Heyer

Frau Merkel ist wirklich ein Phänomen. Aber mehr noch die deutsche Wählerschaft, die beinahe schon trottelig treu hinter der ach so ruhig und gelassenen Kanzlerin trottet. Ja nur keine Aufregung. Bis der große Knall kommt und das Volk entsetzt und überrascht aufwacht. Dass sich Deutschland politisch wie ökonomisch im Sinkflug befindet, will man nicht wahrnehemen. Solange Mutti in Berlin sitzt kann doch nichts passieren.

Ernst-Günther Konrad | Mo, 13. Mai 2019 - 15:08

" Dass die Wähler der Oppositionspartei Grüne deutlicher hinter Merkel stehen als die Wähler des Koalitionspartners SPD, ist dabei sehr aufschlussreich.“ Merkel ist ja im Geiste auch eine von Ihnen. Dann wurden der SPD alle Themen genommen und dort wo sie Flagge zeigen wollten, kam der "böse" Horst dazwischen.
Solange Merkel dran ist, haben alle ihre Pöstchen, dürfen ihre Rollen weiter spielen, hat die Wohlfühlblase zwar Beulen und Dellen, aber sie ist noch nicht geplatzt.
Ist Merkel weg, fängt das große Hauen und Stechen an und da werden dann bevorzugt "die Alten", denen man alle Schuld zuschieben wird, aus dem Rennen geschickt. Nur, es fehlt letztlich an neuen Ideen, an pragmatischem Denken, an Ehrlichkeit und Selbstrefexion, an Realismus. Es wird für viele in diesen Parteinen schwer werden, das selber Denken wieder zu entdecken und für manche ist es Neuland. Sie kennen außer Merkels Direktiven die Freiheit des Geistes nicht. Es wird spannend und schmutzig werden nach den Wahlen.

Großheim Jürgen | Mo, 13. Mai 2019 - 15:10

Angela ist so beliebt, nur nicht bei mir. Hoffentlich ist die bleierne Zeit bald vorbei. Nach Merkel kommt Annegret Kampf-Karrenbauer ? Nach Maas kam Barley und nach Schulz kam Nahles.
Welch ein Kontinuum. Die Schland Elite hat fertig.

Klaus Funke | Mo, 13. Mai 2019 - 15:11

Ich verstehe die Diskussion nicht. Auch nicht die Gedankenspiele. Merkel hält die pure Lust an der Macht im Amt. Sie hat Freude daran, alles dafür zu tun. Sie hat weder Prinzipien,noch Ideale. Und auch keine Ideen oder Visionen. Merkel lähmt das Land. Aus purem Machtkalkül hat sie die Grünen unterstützt und quasi hoffähig gemacht. Man wird sehen, was "Grüne Macht" bedeutet. In der Vergangenheit kam nichts Gutes heraus. Ein Land ohne nationalstaatliche Gefühle ist kein Land, sondern eine Verfügungsmasse. Die einfachen Menschen haben Merkel nie etwas bedeutet. Sie ist gefühlskalt. Je eher Merkel geht, desto besser. AKK ist indes keine Alternative. Sie strahlt nichts aus, kann weder eine Idee, noch ein Land glaubhaft vertreten. SPD-Kader sind indes noch schlimmer. Vor denen behüte uns Gott. Die LINKE ist unglaubwürdig, die FDP ohne Kompass. Die AfD ohne Erfahrung. Das ist das wahre Dilemma, was uns Merkel hinterlässt. Sie hat niemanden heranwachsen lassen.

Das wirft schon ziemlich viel "Licht".
Es wird dauern, aber Politik wird schon noch dabei herumkommen.
Hoffentlich leben die klugen Alten (Schäuble, Schröder, Möllemann starb viel zu früh, etc.) lange genug, dass wenigstens in ihrem Schutze die neuen Generationen gedeihen können.
Mit einigen Abstrichen ist das meine Vorbeugung vor Politik.

ich muss mich nochmals, bezüglich ihres Kommentares, zu Wort melden.
Vielleicht können sie mich und eventuell noch weitere Leser und Schreiber erleuchten.
Ich wüsste nur allzu gern, welches Licht die Kanzlerin wirft. Ich sehe alles nur diffus und ziemlich dunkel. Ich freue mich auf einen erhellenden Beitrag ihrerseits, danke.
Sollten sie nicht weiterkommen, wird ihnen sicherlich Herr Lenz behilflich sein.

zu schauen, ist es vielleicht, nach ihren konkreten Entscheidungen zu sehen.
Das ist evtl. manchmal nahe bei der SPD, bei den Grünen, sogar den Linken, die FDP kam mir irgendwie nie besonders von ihr geliebt vor, aber mit der Kombination Merkel/CDU/CSU weiss ich noch am wenigsten anzufangen, Entschuldigung, ich vergass die AfD.
Dort können wir wohl von nahezu 100% Inkompatibilität ausgehen.
Mich stört an Frau Merkel ihr auf mich unklar wirkender Politikstil.
Ich glaube, dass Interessenvertretung, die wir hoffentlich in einer Demokratie haben, eher mit Vertrauen, Berechenbarkeit und Verlässlichkeit funktioniert.
Aber Frau Merkel ist "Sache" der CDU/CSU.
Nachdem ich nur viel später mitbekam, welche Anstrengungen evtl. unternommen wurden, Herrn Kohl zum "Amtsverzicht" zu bewegen, bin ich aber gespannt, was man nach Frau Merkel lesen kann.

Lisa Werle | Mo, 13. Mai 2019 - 15:56

Der Grund für dieses 'Merkel-Votum' ist doch nicht, dass die Regierungspolitik unter Merkel so erfolgreich und gut für unser Land war. Insgesamt gesehen waren/sind ihre Initiativen ein ziemliches Desaster. Das wird immer klarer. Bei den etablierten Parteien spielt zum einen die Angst vor Neuwahlen eine starke Rolle - und zum anderen (typisch deutsch und typisch Merkel) "Sie kennen mich".
In 2017 habe auch ich Merkel noch gewählt. Inzwischen wäre ich einfach nur froh, wenn sie endlich ginge und damit auch einen Neuanfang für ihre Partei ermöglichen würde.

Carsten Paetsch | Mo, 13. Mai 2019 - 17:57

Merkel hat noch nie über einen vorzeitigen Abgang nachgedacht, sondern für sie ist die Abgabe des Parteivorsitzes der notwendige Freiraum, um das Kanzleramt – aus ihrer Sicht – erfolgreich bis zum Herbst 2021 zu führen.
Auch wenn mir AKK als Person X-Mal lieber wäre, aber zu deren Übernahme des Kanzleramtes hat Merkel die politische Landschaft und letztlich ihre eigene Partei derartig geschädigt, dass sich jede/r andere daran nur abnutzen kann.
Um die Situation nachhaltig zu stabilisieren, sind also noch ein paar Wahlabende nötig, die im Vorfeld eine entschlossene Abgrenzung von Merkel durch AKKs CDU erfordern würde.
Wenn Merkel nun vorzeitig ginge, würde sie „ihrer“ CDU die Zeit für diese Stabilisierung rauben, in der Folge Neuwahlen heraufbeschwören, was die Grünen mit 20% ebenso vorzeitig in die Regierung katapultiert.
Vermutlich hofft sie durch ihr Bleiben auch die AfD auszutrocknen. Es wird nicht gelingen. Zu gründlich waren ihre Destruktionen.

Hubert Sieweke | Mo, 13. Mai 2019 - 18:40

Sicher wollen mehr als 50% der CDU/CSU Fraktion, nämlich diejenigen, die Merz unterstützen, Frau Merkel sofort nach Hause schicken. Klar, vor der EU Wahl sagt wohl niemand etwas Negatives...
Wer noch immer mehr Migration und mehr Unsinn in der EU will, der sollte immer und immer weiter CDU wählen... auch wenn die Stimmzettel demnächst in 10 Sprachen sind.
Den Umfrageunsinn kann man getrost vergessen.
Frau AKKist nicht MdB!!!!

Tomas Poth | Mo, 13. Mai 2019 - 19:11

Wenn wir der Republik und der eigentlichen europäischen Idee (Europa der Vaterländer)schaden wollen machen wir mit Merkel und den Grünen als Koalitionspartner weiter.
Wenn mir uns etwas zutrauen und den Schaden begrenzen wollen müssen wir die Farben Rot und Grün von der Regierung fern halten.

Ronald Lehmann | Di, 14. Mai 2019 - 18:20

In reply to by Tomas Poth

Da bin ich persönlich anderer Auffassung, Herr Poth. Schauen bzw. hören Sie nur mal Herr Seehofer an. Oder den letzten Parteitag der CDU. Die reinste Klatschorgie, stehende Ovationen, die mich wie zu Erichs Zeiten oder den noch dunkleren Zeiten erinnern.
Die "Ereiferer" und "Fanatiker", die keine anderen Argumente zulassen wie unser Duo Herr Lenz & Herr Saar, sind doch das beste Beispiel dafür, dass eher die Sonne im Westen aufgeht, bevor Sie sich Kompromissbereit mit der AFD arrangieren. Zumal Sie ja auch zugeben müßten, dass die AFD aus der falschen Richtungspolitik von der CDU/ CSU entstand. Das passiert erst, wenn die Trümmerhaufen (symbolisch) keiner mehr übersehen kann. Und selbst da ist die AFD Schuld!!!
Nein, leider wird erst aufgewacht, wenn nichts mehr geht. Damals wie heute - leider.
Habe in meinem Leben festgestellt, dass der Mensch die unbequeme Wahrheit gar nicht wahrhaben will. Sorry
Trotzdem allen Lesern & dem Cicero alles Gute & ein Auge fürs Herz. LG Nimmerklug

Heidemarie Heim | Fr, 17. Mai 2019 - 13:50

In meinem Fall: Schlimmer geht immer! Denn wenn`s demnächst für schwarz-grün reicht, noch dazu mit AKK in Kanzlerschaft, sind Gefechte zu erwarten, gegen die, die aktuell stattfinden, ideologischer Kindergarten sind! Angesichts der gestrigen Debatte bezüglich der "Ausreisepflicht" und der derzeit laut Grünen und Linken brutalen sowie menschenrechtsverachtenden Abschiebepraxis, frage ich mich, wie diese 2 Fraktionen in der Frage Migration und Einwanderungsgesetz auch nur im mindesten zueinander finden können. Die jetzt scheidende Kanzlerin mag mit ihrer Art Politik zu diesem Thema bei den Grünen no border-no Nation-kein Mensch ist illegal-Vertretern Illusionen geweckt haben, aber kann man das bei ihrer möglichen Nachfolgerin eben so einfach voraussetzen? Wie politisch glaubwürdig ist das alles eigentlich noch? Und wie hat man sich dabei eine Überwindung der sich immer mehr auftuenden Gräben innerhalb unserer Gesellschaft vorzustellen? Bin echt gespannt auf den Drahtseilakt! MfG

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