Christian Lindner bei Anne Will
Finanzminister Christian Lindner (FDP) / Screenshot ARD Mediathek

Energiekrise bei Anne Will - „Die Gaspreisbremse ist grundfalsch“

Christian Lindner erklärt bei Anne Will seinen Bruch mit Robert Habecks Gasumlage und plant stattdessen eine Gaspreisbremse – und stößt in der Runde auf scharfe Kritik. Ökonom Clemens Fuest plädiert stattdessen für eine Energiepauschale, was wiederum Lindner ablehnt.

Ulrich Thiele

Autoreninfo

Ulrich Thiele ist Redaktionsmitglied bei Cicero und lebt in Hamburg. Auf Twitter ist er als @ul_thi zu finden. Threema-ID: 82PEBDW9

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„Niemand soll im Winter frieren oder hungern müssen – Kann die Regierung dieses Versprechen halten?“, fragte Anne Will in ihrer Sendung unter anderem jenen Mann, der dieses Versprechen während der Haushaltsdebatte gegeben hat: Finanzminister Christian Lindner (FDP). Weitere Gäste waren Nordrhein-Westfalens Sozialminister Karl-Josef Laumann (CDU), der Wirtschaftsprofessor und Präsident des ifo Instituts, Clemens Fuest, sowie die Journalistin Julia Friedrichs.

Letztere hat für ihr Buch „Working Class“ zahlreiche Menschen aus dem Dienstleistungssektor begleitet, die trotz Vollzeit-Arbeit bereits vor dem Ukraine-Krieg und der frappierenden Inflation nur gerade so über die Runden kamen – etwa eine Zustellerin und ein Bahnhofsreiniger, die keine Rücklagen ansparen konnten und nun aufgrund der explodierenden Energiepreise bei gleichzeitig nicht signifikant steigenden Löhnen nicht mehr wissen, wie sie über die Runden kommen sollen.

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Ingo frank | Mo., 26. September 2022 - 07:27

Sondervermögen &&&
Lediglich neue Wortschöpfungen.
Die unsinnige unbezahlbare Energiewende der grün linken muss vom Tisch. Wir brauchen bezahlbare Energie für alle. Kein Gender GaGa, keine Quoten, Keine Gleichsrellungsbeauftragten und keine Meldestelle für Denunzianten. Wir brauchen Forschung ,Ingenieure, Techniker und qualifizierte FA die die Energiewende realisieren. Weg mit der Moral und deren Einseitigkeit, hin zur ergebnisoffenen Diskussion zu einem Energiemix zumindest vorläufig bis erforscht ist wie es gehen kann mit der Energiewende. Aber doch nicht so !
Gott sei Dank ist heut wieder Montag, und es werden immer mehr …..
Mit freundlichen Grüßen aus der Erfurter Republik

Hans Jürgen Wienroth | Mo., 26. September 2022 - 07:43

Eine Runde mit Sozialisten sitzt zusammen und überlegt, wie man am besten umverteilen kann. Dabei läge die Lösung so einfach: Den CO²-Preis senken und schon sinkt der Energiepreis, ohne große Kosten für die vielen Staatsbeamten, die eine „sozial gerechte“ Umverteilung organisieren sollen und dem Ziel wegen der vielen Anträge nicht nachkommen können, wie die Corona-Hilfen zeigen. Da ist immer noch nicht alles Geld ausgezahlt.
Die Runde geht lieber den Weg, den „Reichen“ mehr zu nehmen, bis alle arm sind.

Maria Arenz | Mo., 26. September 2022 - 09:22

dritte, die Berliner Republik, den Bach runter geht, wird die Unsitte der Regierenden, sich bei Anne Will et al. öffentlich zu widersprechen und gegenseitig runterzumachen, statt sich in professionell vorbereiteten Kabinettsitzungen auf eine belastbare, gemeinsam getragene Lösung zu verständigen, die dann auch ohne weiteres Talkshow-Gegacker umgesetzt wird, als einer der Hauptursachen dieses Untergangs festgestellt werden. Auch dieser inzwischen gewohnhietsmäßige Vertoß gegen die elementarsten Regeln guter Führung ist eine verhängnisvolle Konsequenz der unheiligen Allianz zwischen ÖR und Politik. Die Politiker ermöglichen mit ihren Auftritten bei Will, Illner, Lanz & CO und der zugehörigen Bagage ein leistungsloses Spitzeneinkommen und ARD/ZDF garantieren der Politik im Gegenzug, daß das frü blöd gehaltene Publikum mit keinerlei sachkundiger Kritik an ihren Großtaten verdorben wird.

Norbert Heyer | Mo., 26. September 2022 - 09:44

Zur Zeit läuft es nicht nur bei der Nationalmannschaft schlecht: In Italien werden wohl bald die Rechten regieren und die werden den Schuldenstand Italiens weiter anheben. Nun aber zu unserer Problemlage: Wir haben uns komplett von allen Seiten aus betrachtet, in eine unlösbare Situation begeben. Der Staat kann nicht alle und alles finanzieren, die Steuern sind nicht mehr zu erhöhen und die Lage ist hoffnungslos. Jetzt bestimmen auch noch Ideologen den Kurs und machen alles noch schlimmer. Es gibt nur eine einzige Lösung: Öffnung von NS2. Wir wissen dann, ob Putin wirklich Wort hält und die Energiepreise werden schlagartig sinken. Die ganze Krise bricht in sich zusammen. Nur die USA, GB und die EU werden bitterböse mit uns sein, aber das muss uns in der jetzigen Lage völlig egal sein. Jetzt zählt gesunder eigener Egoismus und Lebenswillen stärker als Rücksicht auf Länder, die uns gerne untergehen lassen. Unsere Politiker sollten diesmal die elementaren Rechte von uns durchsetzen.

Gerhard Lenz | Mo., 26. September 2022 - 09:45

Lindner kann nun mal nicht anders, sein Glaube in die Überlegenheit der Märkte ist ungebrochen. Dabei ist Gas ein knappes Gut, und je höher die Nachfrage ist, desto höher ist der Peis. Was soll denn der Markt da richten?
Lindners Dogmatismus wirkt zunehmend weltfremd.
Dass bei höheren Preisen dann doch wieder der Staat eingreifen muss, um den sozial Schwachen zu helfen, ist offensichtlich. Dass solchen Hilfen von der Schuldenbremse ausgebremst werden (Könnten), und dass die schwarze Null zwar eine hübsche Floskel, aber in Krisenzeiten Unsinn ist, überfordert Lindner. Dass Entlastungen oder die heiligen Steuersenkungen bei unteren Einkommensgruppen wenig, bei Leuten wie Lindner selbst bzw. den Kunden der Besserverdiener-Partei FDP aber signifikante Wirkung zeigen, verdrängt Lindner. Dafür singt er das ständige Klagelied, Deutschland liege bei der (Einkommen-)steuerbelastung ganz vorne in Europa, lehnt aber Vermögens- und (unproduktive) Erbschaftssteuer aus ideologischen Gründen ab.

Hohe Preise bekämpft man indem man das Angebot des knappen Gutes erhöht, in diesem Fall von Strom oder seiner Vorprodukte. Preisdeckel führen nur zu hohen Budgetbelastungen und müssen über Steuern oder Anleihen finanziert werden und sind nicht nachhaltig.

Die einzige wirkliche Lösung ist die Reaktivierung von Kohle-, Gas- und Atomkraftwerken. Dann sinken die Energiekosten für Haushalte und Unternehmen.

Jedes Unternehmen das schließen muss wegen zu hoher Energiekosten ist weg einschließlich der Arbeitsplätze und wird nicht wieder öffnen. Wegfallende Produkte werden durch Importe ersetzt wenn überhaupt. Restaurants sind dann weg.

Gerhard Lenz | Mo., 26. September 2022 - 14:05

Antwort auf von Hans Page

Dann müssen Sie mir nur noch erklären, wie man das macht. Russisches Gas kommt nicht infrage, also woher nehmen?

Der Kompensationsfaktor der Atomenergie wird stark überschätzt. Sie kann bei jetzigem Stand maximal 6% der Stromerzeug schaffen, ich verweise auf das Institut der Deutschen Wirtschaft, sicher kein Rot-Grünes "Propagandainstitut".
https://www.iwkoeln.de/presse/interviews/andreas-fischer-der-loesungsbe…

Davon abgesehen ist die Kernkraft eine Energieform von gestern. Man muss sich nur das Fiasko des AKW-Baus in Finnland ansehen (mittlerweile 10 Jahre), und das betrifft die hier hochgejubelten Reaktoren der neuen Generation - die noch immer genug radioaktiven Dreck ausstrahlen und hinterlassen.

Dass Energiemangel Folgen hat, bezweifelt niemand. Nur erhöht das ständige Gejammer darüber die verfügbare Gas- oder Energiemenge um keinen Deut.

6% sind 6% und sehr viel wenn sich das Wirtschaftsministerium für 2% Energieersparnisse feiert.

In einer Krise wie sie der deutschen Wirtschaft bevorsteht zählt jede Energiequelle, egal wie klein der Beitrag ist, um den bevorstehenden Extrempreisanstieg zu dämpfen und einen Blackout zu verhindern.

Jede KWH die der Wirtschaft und der Bevölkerung vorenthalten wird, die mit vorhandenen Kapazitäten produziert werden könnte, hat das Potential von katastrophalen Auswirkungen.

Wer die vorhandenen Kapazitäten (Kohle, Gas, Atomkraft) nicht aktiviert und nutzt, egal aus welcher Motivlage, handelt grob fahrlässig.

Nun, 10 Jahre Bauzeit für Großprojekte das liegt doch im Buntland Germany im Durchschnitt oder nicht?
Beispiele gefällig: den Weiterbau der A44 von Kassel auf die A 4 bei Eisenach wurde schon vor 1945 geplant und wird derzeit gebaut. Der Flughafen Berlin Brandenburg dauerte stolze 20 Jahre und hat immer noch techn. Macken. Selbst die Türken brauchten für ihren neuen Flughafen nur 4 Jahre, und wann der Stuttgarter Bahnhof fertig wird ? ? ?
Und das geehrter H. Lenz ist von deutscher Ingenieurskunst und Erfindungsreichtum übrig geblieben. Nichts! Ta, wir schwänzen lieber Schule, beschäftigen uns mit Gender GaGa und Gleichstellung verschändeln die Landschaft um grundlastunfähige Energie zu erzeugen &&&. Aber typisch für die grün roten, immer schön mit dem Finger auf andere zeigen aber Achtung, 4 Finger der selben Hand zeigen auf euch! Wollen Sie wirklich ital. Verhältnisse? Wenn das Land weiter abgewirtschaftet wird, wird sich der Protest verschärfen. Derzeit sind 20.000 auf d.Straße.

Karl-Heinz Weiß | Mo., 26. September 2022 - 09:51

Kennzeichen der Sendung war die von Herrn Lindner wortreich vorgetragene Ratlosigkeit. Während andere Staaten bereits gehandelt haben, ist Deutschland im Bild-am-Sonntag-Ankündigungsmodus. Diese Ratlosigkeit ist das neue deutsche Alleinstellungsmerkmal-nach dem Atomergieausstieg, der unkontrollierten Grenzöffnung und der gasbasierten Energiewende. Und Herr Lindner macht zunehmend den Eindruck, dass seine Gedanken eher bei der Sylter-Fischhäppchen-Gesellschaft als beim deutschen Mittelstand sind.

Sabine Jung | Mo., 26. September 2022 - 10:37

der Energiepreis wird leider so hoch bleiben, auch wenn angenommen Nord Stream 2 aufmachen würde, es ist schlicht die Verknappung der Energie und dieser unsinnige Weg unserer grün-roten Ideologen. Aber der Herr Bundeskanzler hat ja Flüssiggas in Abu Dhabi geortert, nur das dieses nicht zum Nulltarif gibt, aber dafür sehr teuer. Über Umweltaspekte reden wir hier lieber nicht, es muss auf dem Seeweg zu uns, naja. Also alles beim alten, keine Entspannung in Sicht, vielen Dank Ampelregierung!
Nehmen wir es der noch zahlenden Mittelschicht weg, die die sich nicht wehren können!
Und wenn dann ein Herr Lindner kommt, und stellt sich mal wieder ins rechte Licht und meint die Gasumlage nun nicht, dafür die Gaspreisbremse, es ist doch egal was die Ampelregierung plant, es wird nur Murks! Und wir werden trotzdem diesen Winter frieren und keine Weihnachtsbeleuchtung anstellen dürfen, danke für alles Ampelregierung!

Gabriele Bondzio | Mo., 26. September 2022 - 10:48

der Staat zahlt jetzt die gesamte Energierechnung und sammelt das dann mit Riesenverlusten wieder ein, wand Wirtschaftsprofessor Fuest ein.

Zumindest hat er recht mit den Riesenverlusten, denn bei vielen wird es nichts mehr einzusammeln geben.

Friedrichs Satz:
„Wir hatten wirtschaftlich tolle Jahre, aber wir haben es nicht geschafft, den Wohlstand breiter zu verteilen und das fällt uns jetzt auf die Füße.“...
...ja bei einer ehemaligen Chefin sahs das Checkbuch auf ihren Auslandseinsätzen eben sehr locker. Mal davon abgesehen, dass diejenigen welche es gebraucht hätten leer ausgingen.
Genau diese Verteilung fand im Innland statt.

Es werden auch jetzt noch Probleme mit Geld zugeschüttet, die mit Intelligenz und ohne Zwangsverpflichtung, auch zu lösen wären.

Und die Sendung hätte sich ein anderes Plauderthema aussuchen können.

Heidemarie Heim | Mo., 26. September 2022 - 13:03

So oder ähnlich könnte die Überschrift lauten weswegen man sich als TV-Zuschauer solche Talkformate immer noch und immer wieder antut. Denn während man diesen Demonstrationen politischer Ausweglosigkeit live beiwohnt, kollidieren das dort Gesprochene, Ankündigungen und Absichten zumindest in meinem Kopf mit realen Vorkommnissen und Fakten aus einem zuvor gesendeten Beitrag besser Dokumentation die sich mit dem aktuell brandheißen Niedergang von Wirtschaftsbetrieben wie Eschenbach/Porzellan beschäftigte, welcher völlig gesund und trotz voller Auftragsbücher aus aller Welt nicht mehr nur nicht mehr produzieren a la Habeck, sondern samt ihren 100 langjährigen Mitarbeitern*innen den Betrieb Ende 2022 einstellen, so nicht ein sofortiges Wunder geschieht. Denn aus 960000 € Energiekosten p.a. würden ca. 5,1 Millionen allein für den 73m langen Brennofen, von anderen Kostensteigerungen ganz zu schweigen. Nur ein einziges Beispiel was dem Wirtschaftsstandort BRD künftig blüht ohne Wunder. MfG

M. Bernstein | Mo., 26. September 2022 - 13:04

Im Moment muss es eine Antwort auf die Frage geben wieviele Menschen sind davon betroffen, dass sie sich die Energie nicht mehr leisten können, was passiert bei Zahlungsunfähigkeit von Privatkunden? Soforthilfe könnte ein Verzicht auf Steuern sein und eine Aussetzung der Strombörse mit dem Ziel nur noch die tatsächlichen Herstellungskosten zu tragen. Langfristig ist klar, dass Energie teurer wird und sich das auf alle Bereiche des Lebens auswirken wird, insbesondere wird die Inflation steigen und es wird eine Lohn- und Gehaltsanpassung geben müssen. Im Moment muss es weniger um hehre Ziele als um Absicherung der größten Verwerfungen gehen.

Gisela Fimiani | Mo., 26. September 2022 - 14:26

Die Verursacher der Energie-Katastrophe bedienen sich nun des bequemen Totschlagarguments: Putin trägt die Schuld. Die sog. „Energiewende“ ließ bereits vor dem Ukraine Krieg klar erkennen, dass sich D ins Abseits manövriert. Ein Abseits, das ein ehemals wirtschaftlich und gesellschaftlich erfolgreiches Land in einen quasi dritte Welt Not- und Elendssaat verwandelt. Noch scheint uns die Vorstellungskraft dafür zu fehlen. Warum spricht man in der Runde nicht darüber. Mindestens ein Herr Fuest weiß es besser, dennoch hilft nur dabei, Beruhigungsmittel zu verabreichen. Die Mehrheit im Bundestag für eine Umkehr wäre da. Der omnipotente Gesinnungsterror, der D in allen Hinsichten beherrscht, hat offenbar Verstand, Vernunft und das Ethos des Verantwortungsbewusstseins vernichtet. Es herrscht der Hochmut des neuen deutschen Übermenschen, der uns abermals in die sozialistische Despotie führt. Alte, gescheiterte Rezepte im neuen, „alternativlosen“ Furor-Gewand des deutschen Wesens.

Armin Latell | Mo., 26. September 2022 - 15:43

bin ich froh, mir diese Laberstunden nicht angetan zu haben. Laumann, der über Jahre hinweg mit dafür gesorgt hat, in die Situation zu kommen, in der wir heute stecken, glaubt den Sozialstaat erklären zu müssen, dass erst mal jeder selbst für sich sorgen müsse. Auf gut deutsch: der frisst sich dumm und dämlich mit den Steuern derer, die für sich selbst sorgen sollen. Scheinbar wurde auch nicht über Ausgaben reduzieren gesprochen: die Einladung an das Prekariat der Welt, in unsere Sozialsysteme einzuwandern, ist bislang unwidersprochen. Ein Narendra Modi geht nach dem Staatsbesuch mal eben mit 10 Mrd in der Tasche nach Hause, ein Antisemit wird von Scholz mit hunderten Mio € verabschiedet, Baerbock verspricht Moldau mal eben 77 Mio €, das vom dt. Steuerzahler gefüllte Horn wird in hochgradig unanständiger Art und Weise von einer kriminellen möchtegern Elite in der ganzen Welt ausgeschüttet. Der deutsche Michel glotzt (verdient) blöd aus der Röhre, der muss sparen.

Sabine Lehmann | Mo., 26. September 2022 - 18:19

Sind eigentlich alle Politikdarsteller in der Lage in größeren Zusammenhängen zu denken, oder stellen sich manche absichtlich so eingeschränkt dar? Das Ausmaß dieser Krise wird wohl über den Bäckereifachbetrieb weit hinaus gehen, oder kann Herr Laumann das intellektuell nicht erfassen?
Der Ansatz von Lindner, das Gasangebot mit allen Möglichkeiten zu erhöhen, um damit normale Marktmechanismen wieder in Gang zu setzen, ist doch völlig richtig.
Und Herr Fuest? Ein Freund der klaren Worte und Leiter des Expertenbeirats beim Bundesfinanzministerium. Offenbar liegen die Herren hier über Kreuz. Der Wissenschaftler als Verrichtungsgehilfe politischer Interessen. Kennt man ja schon von Corona-, Euro- und Flüchtlingskrise. Wer hier welchem Lobbyistendruck unterliegt, ist schwer zu durchschauen. Das Gasangebot zu erweitern, wird aber automatisch alle anderen Energiepreise senken, einfacher Marktmechanismus. Das weiß auch ein Herr Fuest.

Gisela Hachenberg | Mo., 26. September 2022 - 21:12

Nach wochenlanger Abstinenz von Talksendungen jeglicher Couleur, habe ich mir Will gestern „angetan“, um zu sehen und zu hören, was Fuest zu sagen hatte. Es war nicht viel und für meine Begriffe zu sehr auf Linie mit den Ampel-Entscheidungen. Ansonsten viel, viel zu viel Gelaber von Lindner, der für meine Begriffe diese Sendung dafür benutzte, seine tolle Arbeit und Leistung in dieser Regierung zu preisen. Eintönig, langweilig! Das hat mir gereicht und so schnell werde ich mir keinen Talk mehr ansehen!!

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