AfD und Grüne - Wilde Haufen – damals und heute

Bei ihrem Parteitag präsentierte sich die AfD als zerstrittene Ansammlung der Unzufriedenen. Ganz so wie es Grünen in ihren Anfängen taten. Das ist nicht die einzige Parallele zwischen den verfeindeten Parteien. Was lässt sich aus der Entwicklung der Grünen für den Umgang mit der AfD lernen?

Abgeordnete der Grünen im Bundestag 1983
Grünen-Abgeordnete im Bundestag 1983: „Sammelbecken für die Unzufriedenen“ / picture alliance

Autoreninfo

Constantin Wißmann schreibt für verschiedene Zeitungen und Magazine. Er hat in London Geschichte studiert und die Berliner Journalisten-Schule absolviert. Er arbeitet für Cicero Online. 

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Die Partei stellte sich „als ein Sammelbecken für die Unzufriedenen und Unmutigen dar, für jene, die Unbehagen empfinden. Ein wirklich politisches Programm haben sie nicht, schon gar nicht ein Rezept dafür, wie man die moderne Industriegesellschaft alternativ handhaben könnte. Alles, was sie haben, sind vage und sich stark voneinander unterscheidende Ideen“ – so könnte eine Zusammenfassung des AfD-Parteitags am vergangenen Wochenende lauten. Schließlich präsentierte sich die Partei, die nun zum ersten Mal im Bundestag vertreten ist, in Hannover als wilder, zerstrittener Haufen. Rechtsradikale, Völkische, Verschwörungstheoretiker, Neoliberale, National-konservative und enttäuschte Mitglieder der etablierten Parteien – sie alle tummelten sich dort, lieferten sich Wortgefechte, intrigierten gegeneinander. Doch die eingangs zitierte Passage stammt aus einem Artikel der Zeit, den die Herausgeberin Marion Gräfin Dönhoff 1978 schrieb. Und zwar über die Grünen. 

Parallelen in den Anfängen

Grüne und AfD – beide Parteien repräsentieren jeweils das Feindbild der jeweils anderen. Sie könnten sich ferner kaum sein, denkt man. Doch erinnert der Aufstieg der AfD in vielem sehr stark an den der Grünen vor 40 Jahren. Bei der Gründungsveranstaltung der damaligen Alternativen Liste kamen die Veteranen aus zahlreichen linksradikalen Gruppen zusammen. Die waren alles andere als zimperlich. Sie brüllten in Vorlesungen Professoren und gemäßigte Studenten nieder und prügelten sich auf der Straße mit Polizisten. Prominentester Gewalttäter war Joschka Fischer, Mitglied einer berüchtigten „Putztruppe“ in Frankfurt. Doch auch gesinnungspolitisch gab die Partei an ihren Rändern merkwürdigen Anschauungen ein Forum. Mitglieder feierten Mao Tse-tung, verantwortlich für den Tod von Millionen Chinesen, und bekennende Pädophile waren ebenso darunter wie solche, die sich gar nicht so klammheimlich über die RAF-Morde freuten.

Auch die Reaktionen der damals etablierten Parteien unterscheiden sich kaum von denen auf die AfD heute. CSU-Urgestein Franz Josef Strauß bezeichnete die Grünen als „trojanische Sowjet-Kavallerie“, und die FDP-Größe Otto Graf Lambsdorff fürchtete eine „späte Vereinigung von Marx und Morgenthau“ (der US-Politiker Henry Morgenthau hatte nach dem Zweiten Weltkrieg vorgeschlagen, Deutschland in einen Agrarstaat zurückzuentwickeln). Wie die AfD in diesem Jahr mit Wilhelm von Gottberg, wollten die Grünen 1983 den Alterspräsidenten stellen, der die Eröffnungsrede der konstituierenden Sitzung des Bundestags halten würde. Doch dann wurde publik, dass Werner Vogel ein sehr aktives Mitglied der NSDAP gewesen war. Einige Grüne fürchteten, dass auch noch Vogels sexuelle Vorliebe für Kinder bekannt werden könnte. Vogel trat sein Mandat nicht an. 

Wird die AfD für rechts, was die Grünen für links waren?

Gegen all das wirkt der Auftritt der AfD nach dem Bundestagseinzug geradezu harmlos, ausgenommen einiger verbaler Ausfälle etwa des neuen AfD-Vorsitzenden Alexander Gauland und des volksstolzen Björn Höcke. Heute sind die Grünen eine staatstragende Partei. Als sie in der Regierung waren, führten die einstigen Pazifisten Deutschland – mit Joschka Fischer an der Spitze – an der Seite der USA in die Kriege um Bosnien und Afghanistan. Und sie beißen ebenso gegen den Neuling, wie sie vor 30 Jahren gebissen wurden.

Cem Özdemir bekannte schlicht „mit der AfD reden wir nicht“. Und seine Kollegin Kathrin Göring-Eckardt sagte, mit der AfD würden „Nazis und Rassisten“ im Bundestag sitzen. Doch was spricht eigentlich dagegen, dass die AfD eine ähnliche Entwicklung durchmacht, wie es ihre Feinde von den Grünen gezeigt haben? Könnte die AfD nicht dem rechten Rand der bürgerlichen Gesellschaft eine Stimme geben, so wie es die Grünen für den linken Rand taten?

Beim Glyphosat treffen sich die Parteien

Wenn man genauer hinschaut, entdeckt man sogar Parallelen zwischen den Parteien in ihrem heutigen Zustand. Das zeigt sich beim Thema Glyphosat. Im Bundestag wollen die Grünen einen Antrag für einen möglichst schnellen und vollständigen Glyphosat-Ausstieg einbringen. Dabei können sie auch auf die Stimmen der AfD hoffen. Die Erklärung der Vorsitzenden Alice Weidel ist purer Grünen-Sound: „Wir können nicht weiter tatenlos zusehen, wie auf Kosten der Gesundheit unserer Bürger skrupellos die Interessen von Chemiekonzernen vertreten werden. Damit ist auch unseren Bauern in Deutschland nicht geholfen.“

Das kommt nicht von ungefähr. Wiederum Die Zeit bemerkte bei einem Besuch des AfD-Denkers Götz Kubitschek: „Das Vertraute ist die Kombination aus trotziger ländlicher Selbstversorgung, einer großen Bibliothek und aktivem, wenn möglich herrschaftsgefährdendem politischem Protest: jeder, der in den achtziger Jahren in bestimmten Häusern im Wendland gewesen ist, erkennt es wieder.“
So lässt sich dann auch verstehen, warum ein Grünen-Mitgründer wie Bernd Grimmer, heute im Führungszirkel der AfD aktiv ist. Er selbst formuliert es so: „Der Grund, mich für die Grünen zu engagieren, war derselbe, warum ich heute bei der AfD bin.“ Und zwar sei es „die demokratische Erstarrung des Landes.“ Damals wie heute hätte es einen Parteienblock gegeben, nur dass die Grünen heute ein Teil davon wären.

Boykott und Isolation führen nur weiter nach außen

Die Grünen wurden nach 1983 nach und nach weniger radikal – auch weil die SPD sie zähmte – bis dahin, dass sie heute in Baden-Württemberg mit Winfried Kretschmann einen veritablen Landesvater stellen und im Bund am stärksten für eine Koalition mit der CDU und der FDP kämpften. Ihr Beispiel zeigt, dass ein ähnlicher Weg für die AfD, etwa in einer rechtsbürgerlichen Koalition mit der CDU und der FDP, möglich wäre.

Eine AfD ohne deutschnationale Kraftsprüche könnte dann eine Art rechtes Korrektiv sein, wie es die Grünen, zum Beispiel beim Klimaschutz, von links waren. Momentan bewegt sich die Partei zwar stramm in die entgegengesetzte Richtung, wie die Verluste von Bernd Lucke und von Frauke Petry an der Parteispitze sowie der Parteitag am vergangenen Wochenende offenbarten. Doch ebenso ist davon auszugehen, dass Isolation und Boykott durch die etablierten Parteien die AfD nur weiter nach außen treiben. Wie Gräfin Dönhoff 1978 schrieb: „Es zeugt für die Immobilität und Phantasielosigkeit unserer Parteien, daß sie so ausschließlich auf die alten Wert- und Vorstellungsmuster fixiert sind“. Zugegeben: Dass der Impuls dazu von den Grünen ausgeht, wäre von allen Beteiligten zu viel verlangt. Es hätte aber einen besonderen Charme. 

Yvonne Walden | Mi, 6. Dezember 2017 - 16:49

AfD und BÜNDNISGRÜNE mögen sich in den äußeren Formen politischer Interessenwahrnehmung gleichen oder ähneln, stehen jedoch auf völlig verschiedenen gesellschaftlichen Fundamenten.
Während die BÜNDNISGRÜNEN vom Ursprung her sozialrevolutionär agierten, sind die Vorstellungen der AfD im Kern erzreaktionär.
Wie sollten Parteien denn die Industriegesellschaft alternativ handhaben? Wer soll dabei das Sagen haben?
Zum Ende des Beitrags wird Gräfin Dönhoff zitiert, die von einer Immobilität und Phantasielosigkeit der Parteien in Deutschland sprach.
Was aber sollen Parteien wie die bereits hinlänglich etablierten (CDU, SPD, CSU, FDP) denn tun, ohne unser Gesellschaftssystem in Frage zu stellen.
Die "Steuerleute" und Geldgeber der etablierten Politik wollen nur eines: keine Experimente, also das Bewahren und Sichern kapitaldominierter Handlungsabläufe.
Immenser Reichtum und eklatante Armut sollen nach Möglichkeit nicht in Frage gestellt oder gar geändert werden, wilde Haufen hin oder her.

Sehr geehrte Frau Yvonne Walden, nichts anderes als Experimente in allen epochalen existenziellen Zukunftsfragen für Deutschland hat doch Frau Merkel im
Alleingang mit diversen Rechtsbrüchen unserem Land größten Schaden zugefügt.
Das Experiment Energiewende, ein Schildbürgerstreich für eine große Industrienation, die Wegnahme sicherer und billiger Energie für eine unsichere
teure Ideologie. Experiment €-Rettung Mit astronomischen Kosten für den deutschen Steuerzahler, ohne Aussicht auf Gelingen. Die katastrophale einsame
Flüchtlingspolitik Frau Merkels, ohne das Parlament, die deutsche Bevölkerung und die europäischen Nachbarn zu fragen und mit einzubeziehen. Wirtschaftswissenschaftler (Prof. Sinn, Raffelhüschen u.a.) beziffern die Kosten, die Frau Merkel den Steuerzahler und nachfolgenden Generationen aufgebürdet
hat auf mehr als 5 Billionen € !!! Wenn das keine Experimente sind mit der Existenz einer ganzen Nation und Deutschlands zu spielen? Das erklären Sie mir bitte.

irrsinnige Energiewende nur, um 2.1 % des weltweiten CO2-Ausstosses zu reduzieren.

Denn diese 2,1 % sind es für die Deutschland verantwortlich ist. Solche Zahlen verheimlichen sowohl die Politik als auch der Mainstream. Denn mit so niedrigen Zahlen läßt sich verdammt schlecht ein Schuldgefühl aufbauen.

Dr. Lothar Sukstorf | Mi, 6. Dezember 2017 - 17:35

was, bitteschön, ist denn erzreaktionär?

Martin Lederer | Mi, 6. Dezember 2017 - 17:39

Ein Großteil der schon damals linken Medien standen den Grünen (wie später den Piraten) wohlwollend gegenüber.
Auch wäre mir nicht bekannt, dass Tausende versucht haben, einen Parteitag der Grünen zu verhindern. Ebensowenig, dass irgendwelche nicht-linke Gruppen Grünen-Politiker angegriffen hätte. (Die Angriffe auf Grüne kamen immer nur aus dem eigenen Lager.)
Um es kurz zu sagen: Die Gewalt ist links.

Dieser Punkt fiel mir auch ein. Das Anliegen der Grünen (Umweltschutz und Atomkraft) war damals auch ein Thema in den Medien.

Christa Wallau | Mi, 6. Dezember 2017 - 17:39

Schön, lieber Herr Wißmann, daß Sie zu denen gehören, die im allgemeinen Draufhauen auf die AfD keinen Sinn mehr erkennen. Es hat zwar eine
lange Zeit gedauert, aber immerhin...
Das AfD-"Bashing" war übrigens von Anfang an unsachlich und hysterisch, nur getragen von Angst um Machtverlust und hochgepuschten Ängsten vor Nazi-Gespenstern. Dabei ging und geht es der AfD ausschließlich darum, die hauptsächlich von Merkel hinterlassene große Lücke zu schließen, in welcher alle konservativen Deutschen, die bisher in den Volksparteien ihre Heimat hatten, ratlos
umherirrten.
Selbstverständlich wird es in Zukunft Koalitionen
zwischen CDU/CSU, FDP und AfD geben (müssen),
genauso wie das linke Spektrum sich zusammenraufen wird (SPD, Linke, Grüne).
Dann haben die Bürger in Deutschland endlich wieder eine echte Richtungswahl.
Gut so! Momentan sehe ich eine Mehrheit für das rechte Lager im deutschen Volk. Die letzte Wahl hat das m. E. eindeutig gezeigt.

Sepp Kneip | Mi, 6. Dezember 2017 - 17:41

"Heute sind die Grünen eine staatstragende Partei." Nein, das sind sie nicht. Sie mögen einmal in der Regierung gesessen haben, aber eine heutige Regierung mit den Grünen wäre eine Katastrophe für Deutschland. Die Grünen haben sich eine eigene Welt gebaut, jenseits jeder Realität. Leider wurden sie von Merkel protegiert und teilweise sogar links überholt.

"Cem Özdemir bekannte schlicht „mit der AfD reden wir nicht“. Und seine Kollegin Kathrin Göring-Eckardt sagte, mit der AfD würden „Nazis und Rassisten“ im Bundestag sitzen." Welch überhebliche Sprüche von einer Partei, die nur von einer Klientel lebt, die deren ideologische Besserwisserei mit zelebriert. Also eine Partei der Gutmenschen, die für Detschlnd und seine Bürger einen Dreck übrig haben. Nicht umsonst hat Lindner bei den Sondierungen die Reißleine gezogen.

Dass die AfD ihren Parteivorstand nicht mit 99 oder 100% Zustimmung gewählt hat, hebt sie doch wohltuend von den "Etablierten" ab. Das ist echte Demokratie.

Grundsätzlich stimme ich Ihnen zu, Herr Kneip.
Staatstragend sind die GRÜNEN nur, wenn man darunter "zu Grabe tragen" versteht.
Nur so kann ich die Ideologie weiter Teile der Grünen verstehen, die losgelöst von jeglichem Realitätssinn unser Land in die Armut führen wollen.
Es ist eben doch so, dass, selbst wenn D alle CO2 Emissionen abstellte, weltweit der CO2 Gehalt weiter steigen würde.
Es ist eben doch so, dass, selbst wenn wir in D nur noch E-Autos führen (Woher soll eigentlich der ganze Strom kommen?), europaweit die Luft kaum besser würde.

Karin Zeitz | Mi, 6. Dezember 2017 - 20:01

In reply to by Dr. Jürgen Herrmann

beabsichtigen nicht, Deutschland in die Armut zu führen, denn Armut ist etwas, unter dem sie und ihre Wähler sich auf Grund ihrer guten wirtschaftlichen Situation offenbar nichts vorstellen können. Sie glauben an einen immensen Reichtum Deutschlands und immerwährende Geldquellen, die umso stärker stärker sprudeln müssten, je mehr ihnen entnommen wird. Ein Blick auf die Schuldenuhr der BRD könnten sie der Realität näher bringen, aber das Rechnen mit volkswirtschaftlichen Größen scheint nicht ihre Stärke zu sein.

Ralf Altmeister | Do, 7. Dezember 2017 - 11:50

In reply to by Karin Zeitz

aber es wird das Ergebnis ihres planwirtschaftlichen und reglementierten Handelns sein. So wie im real existierenden Sozialismus das Streben nach sozialer Gleichheit der Kuchen für Wohltaten immer kleine wurde, wird in grün-ideologischen Wirtschaftsgängelung und -repression der Kuchen für Umweltmaßnahmen kleiner werden und genau zum Gegenteil dessen führen, was beabsichtigt war.
Man merkt, dass ihnen DDR- Erfahrung fehlt.

Hans Meiser | Sa, 9. Dezember 2017 - 14:39

In reply to by Karin Zeitz

Ihre Einlassung ist so ... absurd (andere Worte kämen nicht durch die Kontrolle!).
Glauben Sie, die AfD wäre die Partei der galoppierenden Staatsausgaben, der Haushaltsüberschuldung, der Flutung mit billigem Geld durch Draghi&Co?
Wer hat denn schon ewig eine volkswirtschaftlich extrem teure Energiewende propagiert (die überwiegend Arme trifft), wer verteuert durch komplexe Vorschriften das Bauen (gerade im sozialen Wohnungsbau), wem waren in den Jamaika-Verhandlungen als wichtigster Punkt der Nachzug von Hundertausenden, wenn nicht Millionen, die die Sozialkassen (also das "normale Volk" und nicht Politiker, Beamte, Anwälte etc.) extrem belasten werden?
Die wenigen Grünen, die passable Haushälter waren (Metzger, Hermenau, Palmer), sind entweder weg oder marginalisiert.
Es gibt etliche Studien, welche zeigen, daß die Grünen-Wähler die mit dem höchsten Einkommen sind, die meisten Flugreisen machen etc. GRÜNE sind also Heuchler, denen die armen Deutschen am ... vorbeigehen.

Josef Garnweitner | Do, 7. Dezember 2017 - 15:44

In reply to by Dr. Jürgen Herrmann

Herr Dr. Herrmann, daß von keiner Seite Zahlen vorgelegt werden wenns um CO2 geht. Selbst Urban Priol schreit von der 4.schlimmsten Dreckschleuder dieser Welt. Nennt aber keine Zahlen. Denn wenn man die absoluten Zahlen benennen würde könnte man nicht so viele Schuldgefühle bei den Deutschen schüren.

Deutschland als 4. größte Industrienation dieser Welt verursacht grade mal 2,1 % des CO2 Ausstosses und liegt damit auf dem 6. Platz. China, die USA und Indien sind für gut 5o % verantwortlich.

Und woher der Strom für die E-Autos kommen soll, dafür gibt es gute Untersuchungen, die belegen, daß die Gleichung schlicht nicht aufgehen kann, weil der Faktor Wetter ausgespart wird. Was die GRÜNEN jedoch nicht interessiert, denn bei denen kam der Strom ja schon immer aus der Steckdose.

Dr. Jürgen Herrmann | Do, 7. Dezember 2017 - 16:58

In reply to by Josef Garnweitner

Herr Garnweitner ist genau der Finder, den Sie in die Wunde legen.
Es wäre wirklich schön (und zielführend) wenn alle Debatten und Diskussionen, insbesondere in den ÖRM (öffentlich-rechtliche Medien) und in der Politik, mit einer Faktenanalyse und Bewertung beginnen würden.
Natürlich würden dann auch geschätzte 90% der Diskussionen überflüssig werden, aber, nun ja.
Gemütlicher und unterhaltender (und publikums- und quotenwirksamer) ist es natürlich, wenn
große Gefühle und Emotionen trockene Fakten und erarbeitetes Wissen ersetzen, und eine starke Meinung mehr zählt, als eine fundierte Analyse und Bewertung.

Ingo Kampf | Fr, 8. Dezember 2017 - 23:51

In reply to by Dr. Jürgen Herrmann

Ich kam eine Woche vor der BTW auf den Hof eines VW-Audi-Händlers im Zemtrum von Hessen. Ich war erstaunt, dass dort eine "Fehlfarbe" stand, nämlich ein recht neuer BMW der 7er Reihe. Zunächst dachte ich, dass der Audi-Händler die Kiste in Zahlung genommen hat. Aber dann schaute ich mir das Auto näher an. Es war ein "grüner" Siebener mit Plug-in-Hybrid. Kenner wissen, dass dies auf der Langstrecke bezogen auf die CO2-Emission ein Placebo ist. Ich war dann weniger erstaunt, als ich Herrn Özdemir erblickte, der den Wagen bestieg. Nach meinen Erkundigungen hätte er einen Termin mit dem Autohändler, der ein politisches Ehrenamt hat. Die Grünen im Placebo-Siebener, der zu 95% durch den Verbrennungsmotor angetrieben wird, den gerade diese Partei verbieten will. Ich war bestätigt!

Grüne und "staatstragend", da ist wohl mehr Wunschdenken drin statt Realität. Überall wo die Grünen an Regierungen sich beteiligten fanden sich Bildungsmisere, heruntergekommene Schulen, marode Infrastruktur, Desintegration. In BW sehen wir gerade wie ein ehemals prosperierendes Bundesland in Punkto Infrastruktur, Städteverschuldung, Bildung, einen Minusrekord nach dem anderen aufstellt. In ganz Europa finden sich die Grünen auf dem absteigenden Ast, in Österreich nicht einmal mehr im Nationalparlament vertreten. Staatstragend zu Grabe getragen, paßt eher.

Frank Bauer | Mi, 6. Dezember 2017 - 17:46

Die Ökobewegung stammte ursprünglich aus dem konservativen Lager (man erinnert sich vielleicht noch an Herbert Gruhl und dessen Klassiker "Ein Planet wird geplündert". Dann nahmen sich die Linken "der Sache an (vgl. "http://www.wiwo.de/technologie/umwelt/knauss-kontert-wie-linke-die-grue…). Auch bei den Grünen tobte jahrelang die Auseinandersetzung zwischen "Fundis" und "Realos". Und wie einst die SPD wird auch die CDU mittelfristig sich eingestehen müssen, daß sie die Konkurrenz im eigenen Lager nicht wieder los wird und irgendwann mit Koalitionsgedanken spielen. Wahrscheinlich wäre das Wahlergebnis für die AfD noch höher ausgefallen, hätte man bereits in Köln auf den "Realo-Kurs" von Petry eingeschwenkt und hätte das ein oder andere prominente Mitglied auf manche Äußerung verzichtet. Die Migration wird jedenfalls für die AfD sein, was die Umweltproblematik einst für die Grünen war: der nicht versiegende Treibstoff.

Na dann sollten sie sich einmal mit Insidern der AfD unterhalten. Petry war nur "realo" in Sachen eigener Macht und "family and friends". Realo sind dann doch mehr diejenigen die eher der Meinung sind, das eine AfD Regierungsbeteiligung noch viel zu früh ist. Aber die werden dann seitens der Medien immer lieber Rechte oder Nationalkonservative genannt.

Dies ist auch eine Parallele zwischen Grüne und AfD. Herbert Gruhl und Baldur Springmann waren die ursprünglichen Gründer. Ebenso hatten sie wie jetzt Bernd Lucke die Partei verlassen und eine neue gegründet (ÖDP damals LKR heute). Momentan ist es aber fraglich, ob die AfD wie die Grünen "reift".

Carsten Paetsch | Mi, 6. Dezember 2017 - 17:52

Die Links-Grünen, die nach wie vor als mentale Reinkarnationen ihrer Vorgänger im Bundestag sitzen, wissen genau um diese Parallelen. Daher ist ihr „Kampf“ auch so intensiv schon gegen jeden Auftritt der AfD oder moralisierten Protesten vor deren Parteitagen. Allerdings kommt den heutigen Linken dabei die Medienlandschaft samt ihrer meinungsbildenden Berichterstattung zu Gute, was es um 1980 herum nicht ansatzweise gab.
Allein, es wird genauso wenig helfen, wie die damalige Ignoranz der „grauen Herren“, als es z.B. um effektiveren Umweltschutz ging, dafür sind die Probleme damals wie heute einfach zu gewaltig. Heute geht es wieder um nichts weniger, als um den Schutz und Erhalt unseres Landes und damit der Zukunft.
Man wird sich bei der AfD allerdings noch „Realo-mäßig“ ausrichten und erheblich disziplinieren müssen, um die Zukunftsgestaltung nicht weiter nur den aktuellen Parteien zu überlassen, die ihr kontinuierliches Versagen noch als Stabilität anpreisen.

Anton F. Keller | Mi, 6. Dezember 2017 - 18:07

Die Passage aus der "Zeit" von 1978 sagt wenig über die Grünen, dafür viel über Frau Dönhoff.

Jürgen Althoff | Mi, 6. Dezember 2017 - 18:35

Weiß der Autor eigentlich, dass die AfD ein ziemlich ausführliches Wahl/Parteiprogramm hat, über dessen strittige Passagen die Mitglieder digital(!) beschlossen haben? Anstatt sich - wie die Wills, Illners, Plasbergs, Maischbergers oder Lanz' - über einzelne Zitate von Höcke, Gauland etc publikumswirksam und erkenntnismäßig absolut sinnlos zu echauffieren, sollte er sich mal inhaltlich mit den Forderungen der AfD auseinandersetzen. Dann würde er nämlich auch erkennen, dass der immer wieder gerne genommene Vorwurf, die bösen Rechten hätten ja "keine Lösungen" anzubieten, schlicht falsch ist. Allein die Forderung, ab sofort sich wieder an geltendes Recht zu halten und an den Grenzen niemanden ohne Papiere ins Land zu lassen, nur weil er "Asyl" lallen kann, wäre sofort wirksam umsetzbar - aber man will es ja nicht.
Insofern war der Artikel heiße Luft eines Autors, der es auch nicht so genau wissen will.

Ursula Schneider | Do, 7. Dezember 2017 - 10:41

In reply to by Jürgen Althoff

Noch nie ist ernsthaft auch nur über ein Programmpunkt der AfD diskutiert worden. Zum Beispiel auch nicht über die Forderung nach mehr direkter Demokratie, die nachweislich von einer großen Mehrheit der Bürger gewünscht wird. Ebenso wenig, wie es mit dem gescheiterten Euro oder der EU weitergehen soll. Alles alternativlos?
Dann hat Bernd Grimmer von der AfD völlig recht, wenn er von der "demokratischen Erstarrung des Landes" spricht.

Fritz Gessler | Mi, 6. Dezember 2017 - 18:57

es ist der deutlichste ausdruck eines grundlegend mangelnden demokratiebewusstseins (grade in deutschland), dass jede neue politische strömung zuerst -und erst recht dann im parlament - einmal als BEDROHUNG, nicht als bereicherung begriffen und attackiert wird.
die GRÜNEN sind schon lange keine protest- oder bürgerbewegungspartei - sie sind etablierte und auch recht gewiefte postenschacherer und mehrheitsbeschaffer geworden. übrigens genau die gleichen spiesser, die sie in ihrer radikalen jugend so wild attackiert hatten :)
insofern ist die AfD einer satirischen reprise dder GRÜNEN ähnlich: als 'wutbürger'partei schon von anbeginn rechts-konservativ und altbacken :) die AfD eigentlich der ehemalige rechte flügel von CDU/CSU vor merkels selbstzerstörungskurs.

Wilhelm Maier | Mi, 6. Dezember 2017 - 19:35

gegen den Neuling, wie sie vor 30 Jahren gebissen wurden."
Das Beißen frühzeitig abzugewöhnen, das wäre richtig. Ist aber auch nie zu Spät. Und mit der zeit verliert man die Zähne, oder werden die Stumpf.
Übrigens: the dogs bark the caravan moves on,
in diesem Sinne,
Alles Gute.

Bernhard Jasper | Do, 7. Dezember 2017 - 09:39

Herr Wißmann, beide Bewegungen wollen Theorien in die Praxis (Parteien) umzusetzen. Die „grüne Bewegung“ war ursprünglich auch Kapitalismuskritik.
Die neue Bewegung fordert in der Theorie eine homogene Gesellschaft, eine „identitäre“ Homogenität. Darin liegt vielleicht der große Unterschied. Wo aber könnten denn vielleicht doch die Ähnlichkeiten, jenseits der politischen Rechts-Links-Kategorien liegen? Ich möchte das mit bestimmten Anschauungsformen, Grundbildern und Metaphern kurz anreißen.

Bei beiden Bewegungen (Parteien) taucht die „harmonisierte Wohnstube“ auf als vermeintliches „Biotop“, die Welt als eine Art „Erbengemeinschaft“. Es sind auch die Tendenzen zum „unverwechselbaren“ Eigen-Leben. Letztlich ist es auch eine unerbittliche Ausgrenzung. Man erhofft sich davon eine quasi endzeitliche „himmlische“ Friedensordnung. Es ist der Versuch „den Umbau des Schiffes auf offener See“ durchzuführen.

P.S.: Aus zeitlichen Gründen bitte ich von Rückfragen abzusehen.

helmut armbruster | Do, 7. Dezember 2017 - 11:58

dass damals die Grünen entstanden sind und heute die AfD.
Die Politik wollte und will - damals wie heute - nicht zur Kenntnis nehmen, dass neue Umstände eingetreten sind, welche Teile der Bevölkerung beunruhigten.
Und keine der etablierten Parteien hatte Antworten oder gar Lösungen anzubieten.
Im Gegenteil versuchte sich die Politik mit Herunterspielen, Kleinreden, Totschweigen u.ä...
Dass sich dasselbe Schema und derselbe Ablauf jetzt mit der AfD wiederholen, zeigt wieder einmal in aller Deutlichkeit wie blind, wie wenig vorausdenkend und wie festgefahren unsere politische "Elite" ist.

wolfgang spremberg | Do, 7. Dezember 2017 - 12:22

AfD hätte ein gewaltiges Wälerpotenzial zu lasten von CDU, SPD und Linken. Dazu noch bisherige Nichtwähler ? Da verkümmern andere zu Zwergparteien. Und eine wirtschaftsliberale Partei, die nationale Interessen in den Fordergrung stellt ?
Auch die hätten erhebliche Chancen. Was bleibt für die Anderen ? Wir retten die Welt ? Teilen gern ?
Finden Schuldenunion toll ? Bekämpfen Armut, Schulmisere, Wohnungsnot, Arbeitslosigkeit (Industrie 4.0) etc. durch Zuwanderung ?
Es wird spannend in den nächsten Jahren.

Thomas Radl | Do, 7. Dezember 2017 - 13:22

Naja, die einen sagen so und die anderen sagen so...
Manch einer sieht in Begräbnis 90/Grüne den Untergang des Abendlandes.
"Staatstragend" halte ich persönlich für außerordentlich übertrieben und beschreibt allenfalls das Selbstverständnis dieser Sozialpädagogen, abgebrochenen Möchtegern-Theolog*Innen und sonstigen Ungelernten...

Gottfried Meier | Do, 7. Dezember 2017 - 14:48

Lieber so ein wilder Haufen als so eine eineschläferte Partei, die nicht einmal mehr zum Kanzlerwahlverein taugt.

Christoph Kuhlmann | Do, 7. Dezember 2017 - 15:20

Inhalten beschäftigt. Beide Parteien hatten Forderungen, die von den vorhandenen Parteien schlicht ignoriert wurden, als sie das erste mal in den Bundestag einzogen. Im Grunde ist die Existenz von Grünen und AfD dem Umstand geschuldet, dass die Volksparteien immer weniger Politik für das Volk machen. Es würde mich nicht wundern, wenn wir holländische Verhältnisse bekämen.

Brigitte Simon | Fr, 8. Dezember 2017 - 13:59

Blatt 1
....für den Umgang mit der für die AfD lernen?"

Sehr geehrter Herr Wißman,
Ehrlichkeit im Umgang mit der AfD.
Sie vergaßen das verschleppte, dunkle Kapitel der
Grünen und deren bis heute noch nicht abge-
schlossenen Pädophilievorwürfen. Ein Gespräch
mit dem Journalisten Thomas Scholl wäre sehr
aufschlußreich.
Noch 1985 forderten die Grünen auf ihrem Partei-
tag in NRW "Gewaltfreie Sexualität darf niemals
Gegenstand einer strafrechtlichen Verfolgung sein."
2010 stellte Thomas Scholl den Grünen die simple
Frage: "Sind diese Antragssteller heute noch in
der Partei?" Keine Antwort der Grünen, keine Re-
aktion jedweder Art. Bereits 2013 war diese Tra-
gödie bekannt. Deren Aufarbeitung wurde bis
nach der Bundestagswahl 2013 verschoben und
aufgehoben. Und diese Partei maßt sich an, über
die AfD den Stab zu brechen, zu verleumden.
Cem Özdemir: "Mit d i e s e r Partei reden wir
nicht." Göring-Eckardt spricht von Nazis und
Rassisten. Negation dieser Tragödie

Wolfgang Beck | Fr, 8. Dezember 2017 - 14:01

Zur Geschichte der Grünen gehört ihre Vorgeschichte; folgendes: es waren die 68er, die in den 70er Jahren den übergroßen Drang hatten, in der Politik mitzuwirken - Stichwort Marsch durch die Institutionen. Das gelang ihnen erst, als mit der ökologischen Bewegung sich ein neues Wählerpotential eröffnete. Auf Grund ihrer geistigen Flexibilität eigneten sie sich die entsprechende Rhetorik an und konnten somit auch erfolgreich in die Parlamente einziehen. Manche merkwürdigen Verhaltensweisen lassen sich mit dieser geistigen Verwurzelung in der Apo-Szene erklären. Unabhängig davon stellt sich die Frage, was soll man von einer Partei halten, die nach außen hin ein Bild von sich entwirft, das nicht dem entspricht, was sie im Kern tatsächlich darstellt; das ist möglicherweise nicht mehr nur grenzwertig.

Brigitte Simon | Fr, 8. Dezember 2017 - 16:45

In reply to by Wolfgang Beck

Hallo Herr Beck,

vielen Dank für Ihre ausführliche und interessante Ergänzung.
Ich befinde mich noch im Urlaub in Spanien, daher begrenzte
ich mich auf die schmutzige Tragödie der Grünen. Der Name
Trittin fällt mir jetzt ein. Noch mehr möchte ich mich nicht in
die Entstehung dieser Partei hineindenken. Ich möchte meinen
Urlaub genießen. Dennoch brannte mir dieses dunkle Kapitel
der Grünen auf den Nägeln.
Mit freundlichem Urlabsgruß
Brigitte Simon

Brigitte Simon | Fr, 8. Dezember 2017 - 14:18

Blatt 2
der Grünen und ihrer Vergangenheit.
Das darf und kann nicht ungestraft bleiben.
Das darf und kann keine regierungsfähige
Partei werden.
In Ihrem Artikel, Herr Wißmann, idealisieren
Sie Baden-Württembergs Ministerpräsident
Kretschmann. Warum wurde er gewählt?
Der Atomunfall von Fukushima beeinflußte
nachhaltig das Wählerverhalten. Die Grünen
erlebten bundesweit einen Höhenflug, in
Baden-Württemberg nahezu um die 20 %.
Das Entstehen der Grünen darf niemals
plagiatiert werden.
Mit freundlichem Gruß
Brigitte Simon

Sabine Erdmann | Sa, 9. Dezember 2017 - 09:32

So kann nur jemand kommentieren, der die ganze Konsenssoße, die uns seit Jahren in der Politik serviert wird, bis zur Neige auskostet.

Lebendige Demokratie ist Auseinandersetzung, Diskussion und ja, auch Streit, um Ziele, den besten Weg. In den Anfängen unserer Demokratie, der Bonner Republik, war das noch Gang und Gäbe. Da flogen im Parlament die Fetzen. Heute haben wir dort rhetorisch überwiegend unbegabte, intellektuell auch oft überforderte Parteienvertreter (nein, eben NICHT VOLKSvertreter, denn genau das tun sie ja eben nicht!).

Wer es mit der Demokratie ernst meint, der muss streiten, insbesondere bei den wichtigen Themen!

Es ist übrigens nicht Hauptaufgabe unserer Regierung, sich um fremde Völker und deren Wohlergehen zu kümmern! Die Fürsorge hat zunächst den eigenen Bürgern zu gelten!

David Sanders | So, 10. Dezember 2017 - 09:54

Der AFD-Parteitag hat deutlich gezeigt, dass Björn Höcke eine völlig isolierte Randfigur innerhalb der Partei ist. Der große Showdown um den zukünftigen Kurs fand auch nicht am ersten Tag zwischen Pazderski und Seyn-Wittgenstein statt, sondern am zweiten, als sich Weidel für den Parteivorstand bewarb und Höcke verbal auf sie eindrosch. Höcke erntete dafür Buhrufe des Publikums und Weidel, trotz mehrerer Gegenkanditaten, ein besseres Wahlergebnis als Alexander Gauland am Vortag (über 69% der Stimmen). An eine eigene Kandidatur für den Vorstand konnte Höcke ohnehin nicht denken, trotz vorheriger großsprecherischer Ankündigungen. Auch sein Vertrauter Poggenburg ist aus dem Vorstand rausgeflogen. Alles in allem zwei desaströse Tage für Höcke und seine Gefolgsleute.

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