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Annalena Baerbock im Deutschen Bundestag / dpa

Debatte um Autobiografie - Die wahren Mängel in Baerbocks Buch

Wieder einmal ist Annalena Baerbock Gesprächsthema. Es geht um ihr Buch „Jetzt – Wie wir unser Land erneuern“. Doch anstatt darüber zu diskutieren, ob sie plagiiert hat – so der Vorwurf, sollten wir darüber sprechen, wie schlampig die Kanzlerkandidatin beim Verfassen der 240 Seiten gearbeitet hat.

Autoreninfo

Dr. Jochen Zenthöfer ist Jurist und Journalist. Er lebt und arbeitet in Luxemburg.

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Gerade einmal 240 Seiten sind die Druckfahnen lang, die der Ullstein-Verlag zum Buch „Jetzt“ von Annalena Baerbock verschickt hat. Im Werbetext heißt es, dass die Kanzlerkandidatin von den Grünen für „Veränderungen mit Leidenschaft und Sachverstand“ kämpft. Zur aktuellen Plagiatsdebatte erklärte Ullstein, dass das Manuskript sorgfältig lektoriert worden sei. Daran aber bestehen Zweifel, wie mehrere Textpassagen nahelegen.

So beschreibt Baerbock auf Seite 18 die kyrillischen Inschriften, die Soldaten der Roten Armee im Jahre 1945 im Reichstagsgebäude hinterlassen haben. Ihr Blick fällt sodann auf den großen Schriftzug „Der Bevölkerung“, „der von Sträuchern und Gräsern überwachsen ist, weil jede*r neue Abgeordnete eine Handvoll Erde aus seinem/ihrem Wahlkreis mitbringt und die Pflanzen, die da wachsen, mittlerweile so bunt sind wie dieses Land selbst“. Kurz darauf heißt es: „Der Reichstag erinnert auch an die schlimmste Zeit der deutschen Geschichte. Hier wurde das Ermächtigungsgesetz beschlossen, mit dem die Demokratie sich selbst abschaffte und eine Diktatur begründete.“ Allerdings wurde das Ermächtigungsgesetz im März 1933 in der Krolloper beschlossen, da das Reichstagsgebäude nach dem Reichstagsbrand nicht benutzt werden konnte. Zwar könnte Baerbock die Institution „Reichstag“ als Vorläufer des Bundestages meinen, allerdings lassen die Gebäudebeschreibungen eher den Schluss zu, dass sie den Ort „Reichstag“ mit einem Ereignis assoziiert, das hier nicht stattgefunden hat.

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Edit Szegedi | Do, 1. Juli 2021 - 11:14

Das Reichstagsgebaeude stand seit 1933 in Ruinen. Der Reichstag selbst spielte im III. Reich dieselbe Rolle wie die Parlamente in Diktaturen.
Das alles ist oeffentlich zugaenglich, warum werden dann das falsche Bild weiter kolportiert?
Ausserdem: Frau Baerbock glaubt anscheinend, dass die Wahlbezirke der Sowjetunion dieslebe Funktion erfuellt haben wie in den demokratischen Laendern.

Jürgen Schneider | Do, 1. Juli 2021 - 11:17

Vielleicht sollte die Dame darüber nachdenken, ihre Kandidatur zurückzuziehen, um Schaden von ihrer Partei abzuwenden. Die Schlagzahl, mit der ihr Pannen, Irrtümer, Halbwahrheiten und Ungenauigkeiten nachgewiesen werden, scheint sich von Tag zu Tag zu erhöhen. Man darf gespannt sein, wie lange die führenden Vertreter der Grünen da noch zuschauen wollen.

Alexander Brand | Do, 1. Juli 2021 - 15:45

In reply to by Jürgen Schneider

Deutschland ist bereits mehr als grün-sozialistisch genug, es gibt nach 16 Jahren unter dem Joch der Sozialistin Merkel genug Restriktionen bei Meinungs-/Redefreiheit, linke Themen wie Migration, Transferunion, Sozialstaat etc. wurden bereits mehr als weit genug getrieben! Deutschland verträgt nicht noch mehr links-grün, im Gegenteil, Deutschland braucht dringend eine Rückbesinnung auf echte konservative (= rechts der Mitte) Werte!

So lange Frau Baerbock Kanzlerkandidatin der Grünen ist, so lange werden auch die Umfragewerte niedrig bleiben. Nur so wird Deutschland das Chaos erspart, das eine Beteiligung der Grünen an der nächsten Regierung bringen würde, ein Grüner im Kanzleramt ist ein furchtbarer Alptraum!

Also ein Appell an Frau Baerbock:
Bleiben Sie unbedingt unbelehrbar, standhaft, von sich überzeugt, Sie können das, machen Sie weiter wie bisher, "alles ist drin", sie bringen die Grünen noch dahin wo sie hingehören, weit unter 10%, Deutschland dankt es Ihnen!

Joachim Kopic | Do, 1. Juli 2021 - 15:50

In reply to by Jürgen Schneider

... Habeck, der ja mit Hühnern, Schweinen etc. aufgewachsen ist, würde diese anspruchsvolle Stelle doch nie so gut meistern können wie sie ... davon ist sie überzeugt!
Und das "Auf & Ab" kennt sie ja aus ihrer sportlichen Zeit zur Genüge - da waren sicher auch Saltos dabei ... und die bräuchte man für ein höheres politisches Amt ja auch ... das kann "der mit dem Dauergrinsen" sicherlich bestätigen :)

H. Köppl | Do, 1. Juli 2021 - 11:17

Einer derart schludrigen Person sollte unser Land nicht anvertraut werden. Auch nicht als Aussenministerin oder in einem ähnlich wichtigen Amt. Unsere Partner in der EU werden nur noch den Kopf schütteln. Moralisieren und gendern reichen nicht.

Romuald Veselic | Do, 1. Juli 2021 - 11:21

Was nicht passt, wird m.d. Öko-Zollstock angepasst - im Sinne des Guten (die Greens können nicht böse sein), denn das Gute hat Anrecht sich gelegentlich mal irren. Auf 2/10 Jahre Unterschied 1989 gg. 1991 o. 1985 vs 1995 zu zeigen, ist nur die unduldsame Besserwisserei der alten, weißen Männern, die sich wichtig machen u. keine Toleranz zeigen, was die zeitlichen Angaben betrifft. Damit ist man schon im Vorhof des Rassismus.
Wenn interessiert, dass 30-Jährige Krieg 30 Jahre gedauert hatte, wenn dies metrisch nur 9,5 m lang war?
MfG Puki mit den Adiletten ✔

Carola Schommer | Do, 1. Juli 2021 - 11:47

ist wahrscheinlich nicht mit Schlampigkeit entstanden, sondern mit ihrem gesamten Wissen und Können.

H. Stellbrink | Do, 1. Juli 2021 - 12:05

Schlampereien dieser Art bei einer Frau, die sich für das Amt mit der höchsten Machtfülle in D für geeignet hält. Wie könnte so jemand die Details einer vertraglichen Vereinbarung zwischen Staaten, die Implikationen von Gesetzen und die diplomatischen Untertöne internationaler Beziehungen verstehen und diese Sprache der Politik sprechen?
Billige Schlagworte und Allgemeinplätze, gefühlige Phrasen und Copy-Paste-Mentalität sind keine hinreichenden Bedingungen für ein hohes Staatsamt. Welche Selbstüberschätzung!

Fritz Elvers | Do, 1. Juli 2021 - 12:10

mit ebenso unwichtigen Fehlern geschrieben.

Wichtig wäre ein Hinterfragen der eigentlichen politischen Ziele gewesen, der sog. Transformation.

Die lächerlichen Gendersternchen machen das Buch ohnehin unleserlich. Wenn überhaupt, hätte sich ein Wirtschaftswissenschaftler um die volkswirtschaftlichen Konsequenzen kümmern sollen, aber vielleicht kommt das ja noch.

Nicht ganz, lieber Herr Ingofrank.

Sicherlich bei den Grünen auf FFF-Niveau. Es geht auch nicht um Umweltschutz, wie viele Grün-Wähler denken, sondern um eine Minderung des CO2-Ausstoßes. Also um eine grundlegende Änderung unserer bisherigen Existenzgrundlage. Ein derartiges Problem lässt sich natürlich nicht von MINT- und Denkverweigerern (AfDs) lösen. Genau genommen wurde diese Prblematik auch nicht wirklich von nichtgrünbrauner Politik ernsthaft in Angriff genommen, das macht es Demagogen so leicht.

Um "CO2-frei bis 2045" auf einen Zettel zu schreiben, muss man kein hochbegabter Nobelpreisträger sein.

Beste Grüße vonne Ruhr.

Petra Horn | Do, 1. Juli 2021 - 12:31

Sie hätte sich wohl einfach einen besseren Ghostwriter engagieren müssen.
Das hätte sich augenscheinlich ausgezahlt.

Alexander Brand | Do, 1. Juli 2021 - 12:36

wir leben: the age of mediocrity, das Mittelmaß ist der Maßstab. Sie ist zudem ein Produkt der linksgeprägten Erziehungsthesen der letzten Jahrzehnte nach denen Frauen eigentlich die besseren Menschen sind. Sie werden erzogen zu glauben, daß sie unfehlbar sind, sie können alles und vor allem sie dürfen alles, sie müssen sich nie unterordnen und sie müssen auch keine Rücksicht nehmen.

Dieser Ansatz funktioniert so lange wie Frau auch entsprechende (geistige) Fähigkeiten besitzt, denn dann kann sie sich eine solche Haltung „erlauben“. Wenn aber eine geistig wenig gut ausgestatte Frau sich eine solche Haltung erlaubt, dann kommt Baerbock raus!

Ich jedenfalls bin froh darüber, daß die Grünen sich aktuell im Sinkflug befinden, denn eine Grüne im Kanzleramt und dann auch noch so eine, wäre für Deutschland und die Deutschen fatal!

Annette Seliger | Do, 1. Juli 2021 - 12:40

...an dem Buch mitgearbeitet hat.

Woher ich das weiß?
Ich habe es auch durchgelesen und keine für Baerbock typischen Wortschöpfungen gefunden.

"Autobil", "verenden" "orimentieren", "Dreikleid", "emonontional","Parteitank" oder meine Lieblingswort "Konstellamation".

Unter uns Foristen. Der Dame geht es nur um´s Abkassieren - so wie damals dem Schulz von der SPD, der alles mitgenommen hat was nicht Niet und Nagelfest war.
So sind sie eben die Sozialisten. Immer die Händen in Fremden Taschen und nie selber gearbeitet.

Walter Bühler | Do, 1. Juli 2021 - 12:45

die ja nur Völkerrecht gelernt hat, so viel zu erwarten. Die Schuld liegt eindeutig beim Ghost-Writer und beim Verlaf, und nicht bei der offiziellen Autor*in.

Unsere völlig überforderten Parteifunktionäre*innen müssen sich hauptsächlich um das innerparteiliche Fortkommen kümmern.

Dann ist jetzt auch noch Wahlkampf!

Ist doch klar: sie brauchen möglichst viele Ratgeber*innen und sonstige Helfer*innen und also auch Ghostwriter*innen. Das ist wahres Teamwork.

Alleine an einer Sache arbeiten ist doch heute absolut out! Gemeinsam sind wir stark!

Dorothee Sehrt-Irrek | Do, 1. Juli 2021 - 13:21

für die Grünen reicht es dennoch, nur was sagte das über meine derzeitige Einschätzung der Grünen aus?
Jedenfalls soviel, dass ich das jetzt nicht ausführe.
Muss man Frau Baerbock Vorwürfe machen?
Dann vielleicht doch eher dem* Ghostwriter.
Der* kann doch nicht einfach von Wiki abschreiben.
Vor allem in Bezug auf die Jahrzehnte, die Frau Baerbock politisch nicht bewußt miterlebt haben kann, sollten nun wirklich keine "Fehler" passieren.
Hoffentlich ist das Buch nicht so geschrieben, als wäre sie immer dabei gewesen.
Man kann Baerbock nicht vorwerfen, dass sie sich, zu unerfahren, zur Kanzlerkandidatin erklärt hat, auch nicht den Medien.
Angesichts der Prozentzahlen an Zustimmung, ergab sich das ganz natürlich.
Also kein Boosten und entsprechend angemessen sollte die politische Öffentlichkeit bzw. Kritik auch mit Frau Baerbock umgehen.
Ich frage mich, wem das Baerbock-"Bashing" jetzt nützen soll und ob es auf dem Niveau weitergeht.
Zum Schluss gibt es nur eine "Unbefleckte"?
RESPEKT

. . . ich kann Ihren Kommentar nicht so richtig nachvollziehen?
Ein Ghost-Writer hat für ein Prosunkt nicht mehr und nicht weniger Verantwortung als der Autor, der letztlich auf dem Titel abgedruckt wird. Oder sehen Sie dasa anders?
Auch kann ich mit Ihren Sternchen, z. B. diesen hier: " . . . Dann vielleicht doch eher dem* Ghostwriter. Der* kann doch nicht einfach von Wiki abschreiben. . . "
nicht so richtig etwas anfangen, was haben diese Sternchen denn für eine Bedeutung?

Ernst-Günther Konrad | Do, 1. Juli 2021 - 13:23

Dieses Buch ist eine reine Katastrophe für AB. Da Sie es offenbar gelesen und analysiert haben, zeigt es neben den Abschreibe Passagen, offenkundig auch noch einige historische Fehler und mangelndes intellektuelles Verstehen. Auch noch bei Wiki abgekupfert und dann auch noch falsch. Das sie nichts drauf hat, dürfte jeder wache Bürger verstanden haben. Aber wie schlecht sind denn die Berater, der Ghostwriter, der Lektor im Verlag? Haben die alle Baerbock Niveau?
Seit sie Kandidatin für das Kanzleramt für die GRÜNEN ist, war doch klar, dass man sich ihrer besonders annehmen wird und sie hinterfragt, was die allermeisten Medien ja nie getan haben. Unsere Tingel-Talkerin wird uns auch noch in Zukunft manche Überraschung bescheren. Und dann ihre Parteifreunde Trittin der Kritiker als "Fliegen" bezeichnet, andere GRÜNE, die von Rufmord, Verleumdung, Diffamierungskampangne, von Prof. Weber ausgehend sprechen. Sogar die sonst grün gefärbte Tagesschau betreibt eine Schmutzkampagne. Wow.

Markus Michaelis | Do, 1. Juli 2021 - 13:33

die "Plagiate" mögen für diejenigen, die aus vielen Gründen nicht an Baerbock oder die Grünen glauben ein Puzzleteilchen mehr sein, mehr Bedeutung haben sie aber glaube ich nicht. Die Inhalte zählen mehr, aber auch die im Text genannten Fehler scheinen mir nebensächlich, da die politische Richtung klar ist.

Mein Problem habe ich mit der politischen Richtung - beispielhaft dazu die Aussage "Hier wurde das Ermächtigungsgesetz beschlossen, mit dem die Demokratie sich selbst abschaffte und eine Diktatur begründete."

Baerbock feiert wie viele das, was sie Vielfalt nennt, aber das Ergbebnis dieser Vielfalt scheinen mir immer wütendere Angriffe auf alles, was man nicht als "vielfältig" ansieht. Das wird dann zu oft direkt mit 1933 und tiefsten Abgründen in eine Linie gebracht. Für mich ist dieses Denken eher die Abschaffung der Demokratie - auch wenn ich damit quer zum Zeitgeist liege.

Rainer Mrochen | Do, 1. Juli 2021 - 13:37

entstandenes Buch. Nein ! Schlampigkeit scheint im Leben von Frau Baerbock und nicht nur dieser grünen Person des Zeitgeschehens, Programm zu sein. Drei sichtbar gewordene, kapitale Fehlleistungen in kürzester Zeit.
Ist offensichtlich alles eine Frage der Erziehungsmethoden deren Elterngeneration. Wir nehmen es nicht so genau, Hauptsache unsere Kinder können sich ungehemmt, undiszipliniert frei entwickeln. Wir Eltern Helikoptern. Klappt jetzt dummerweise nicht mehr.
Verantwortliche Erziehung sieht anders aus: Grenzen werden gesetzt. Für Fehlleistung wird zur persönlichen Verantwortlichkeit erzogen. Nur wer die Folgen seines Tuns spürt handelt nachhaltig.
In diesem Sinne ist der von den Grünen oft benutzte Begriff Nachhaltigkeit auch nur als, lediglich, Makulatur zu betrachten.
Was schon jetzt bleibt ist die grauenhafte Vorstellung Frau Baerbock in einer Position zu sehen, die sich für das Land, bei fortgesetzter Minderleistung schlimm auswirkt. Das ist allerdings anzunehmen.

Peter Lutz | Do, 1. Juli 2021 - 13:47

Wie gestern Herr Gathmann nun auch Herr Zenthöfer.
Für meinen Geschmack ist die Berichterstattung hier im Cicero über Frau Möchtegern "Kanzlerin Verbockt" viel zu zurückhaltend. So ein bisschen im heißen Brei rumrühren. Haben die Autoren oder der Cicero Angst vor den Grünen? Schließlich könnte eventuell der Vorwurf des Rufmordes auf unser Blättchen zurollen.
Ich bin froh in anderen Medien ausführlicher informiert zu werden, sonst bekäme ich wohl nicht viel mit.

Schönen Tag

Christa Wallau | Do, 1. Juli 2021 - 14:38

entspricht der Art, in der Baerbock ihren Lebenslauf geschönt hat. Oberflächlichkeit und Ungenauigkeit bis hin zu glatten Lügen sind augenscheinlich momentan sehr "in".

Was jedoch das Schlimmmste ist: Diese SCHLAMPEREI gehört zur gesamten Partei, die von Baerbock vertreten wird!
Es geht den GRÜNEN nämlich überhaupt nie um die immer neue Verifizierung ihrer Theorien, mit denen sie nicht weniger als die Welt auf den Kopf stellen wollen, sondern um das tägliche Wiederholen u. Beklatschen ihres theoretischen Konzepts, das die Grundlage für ihr Handeln u. ihre Forderungen für die Zukunft bildet. Anderenfalls würden sie auch Wissenschschaftler anhören u. deren Forschungsergebnisse berücksichtigen, die den Wahrheitsgehalt ihrer These vom überwiegend menschengemachten Klimawandel bestreiten.

Na, dann laßt uns also voll Freude und Zuversicht die Zeit herbeisehnen, in der nach der Wahl im September die "Schlampis" in Deutschland das Schicksal unseres Landes maßgeblich bestimmen werden!

Gerhard Lenz | Do, 1. Juli 2021 - 14:55

schliche Gemüter wünschen, scheint die ganze Sache dann doch nicht zu sein.
Möglicherweise handelt es sich hier um einen Polit-Krimi.
Angeblich suchten irgendwelche Hintermänner gezielt Plagiatsjäger, um Frau Baerbock zu diffamieren.

https://www.t-online.de/nachrichten/id_90362892/hintermaenner-suchten-p…

Auch der forsche Herr Weber, der sich nach eigenen Aussagen an Frau Baerbock festgebissen hat, erscheint in Wort und Tat durchaus widersprüchlich.
Die nächsten Tage und Wochen werden sicher noch interessant.

Selbstverständlich nicht für das Forum: Hier ist Grün grundsätzlich immer schuldig.

Die Grünen haben genau eine solche Kampagne auf Grundlage eines Plagiatsprüfers 2017 selbst betrieben. Sogar auf Grundlage der Arbeiten des selben Plagiatsjägers, Stefan Weber, der jetzt das Buch von Baerbock geprüft hat.

Die Fraktion der Grünen im Europäischen Parlament gab nämlich in Zusammenarbeit mit den Sozialdemokraten und der Linken bei jenem Plagiatsjäger Stefan Weber 2017 eine Studie in Auftrag, die zeigen sollte, dass ein Bericht des Bundesinstituts für Risikobewertung aus Texten des Glyphosat-Konzerns Monsanto abgeschrieben wurde. Recherchen zeigen, dass die europäischen Grünen damals Webers Studie zu einem Drittel finanziert haben und auch ansonsten eng zusammenarbeiteten, es existiert ein entsprechender Vertrag.
Grünen-MdB Harald Ebner, der jetzt auf Twitter fleißig Diskreditierungen Webers in der Causa Baerbock retweetet, gab dessen Befunde damals sogar noch stolz auf seiner Website bekannt.
Wie schnell sich der Wind dreht...

Hans Süßenguth-Großmann | Do, 1. Juli 2021 - 15:08

In einen Kommentar zu einem anderen Artikel in dieser Sache (leider nicht veröffentlicht) habe ich mich dahingehend positioniert, dass die Argumente für oder gegen die Grünen sich nicht aus dem Buch ergeben. Im Fall der hier aufgedeckten Unrichtigkeiten, kann m.E. Frau Baerbock nur dem Ghostwriter das Honorar kürzen. Das andere Problem, das Sachverhalte wortgleich formuliert werden und der Computer das erkennt (ansonsten niemand) stellt die Frage nach dem Plagiat überhaupt. Die Beschreibung des Sachverhalt, das x Staaten zum Zeitpunkt y der EU beigetreten sind, kann m.E. keinen Urheberanspruch begründen.
Für mich ist das utopische Ziel der Klimaneutralität bis 2045, die Teuerungsfantasien bei Energie und Nahrungsmitteln und die waghalsige Außen- und Migrationspolitik der Grund die Grünen nicht zu wählen. Aber da sind die Grünen nicht alleine. Wenn die ganze Plagiatsgeschichte mehrere pot. Wähler abschreckt, dann soll es o.K. sein.

Christoph Kuhlmann | Do, 1. Juli 2021 - 15:22

Im Spiegel steht auch wieder ein abgeschriebener Satz bei diesem Irokesen. Ich dachte das Buch sei von ihrem Ghostwriter. Solche Leute werden nach Zeilen bezahlt. Da bleibt keine Zeit für eine gründliche Recherche.

Hanno Woitek | Do, 1. Juli 2021 - 16:06

wer wider besserem Wissen Unwahrheiten schreibt, ist eine Lügnerin und eben nicht nur eine Schummlerin. Frau Barbock, oder überfordert sie das?

Margit E. Buchholz | Do, 1. Juli 2021 - 16:09

... ist nichts anderes als der nächste Baer-Bock, den die Grünen mit ihrer Kanzlerkandidatin als weiteres Unfähigkeitsbeispiele schießen. Vor allem "UNSER Land erneuern ?" Das von einer Grünen? Die Partei, die Deutschland von ihren Plakaten streichen will. Angefangen mit Joschka Fischer, "der den Deutschen ihr durch Fleiß, Disziplin und Begabung erworbenes Geld ggf. auch mit Gewalt nehmen wollte, Hauptsache sie haben es nicht mehr, um damit gegen das Ungleichgewicht in der Welt zu steuern". Über die aktivistischen jungen Grünen, die ganz offen plakatieren: "Ich bin linksextrem und das ist gut so!" Und jetzt soll der Baer-Bock zum Gärtner gemacht werden? Schaut auf Berlin! Dort sieht man täglich die Blaupause einer immer runterkommender, krimineller, brutaler und unsicher werdende Stadt, in der durch die Grünlinken die Polizisten, nicht etwa die Täter, im Verbund mit einigen Medien handlungsunfähig gemacht, sprich vorverurteilt werden. Grüne, weiter so!

Peter Heinitz | Do, 1. Juli 2021 - 16:41

wenn eine die mit Mühe kaum, erklettert einen hohen Baum, schon meint das sie ein Vogel wär, so irrt sich die gewaltig sehr!!!
Das grüne Mädel, grün nur hinter den Ohren - sollte auf dem Trampolin wieder üben, vielleicht erreicht sie da noch etwas bei den nächsten olympischen Spielen.

Gunther Freiherr von Künsberg | Do, 1. Juli 2021 - 17:10

Die durchaus gerechtfertigten Plagiatsvorwürfe erscheinen aber weniger relevant als die nicht auf Nachlässigkeit beruhenden Hochstapeleien in A.B`s geschönten Lebenslauf. Das Völkerrecht ist eine Sparte der Juristerei, für die es keine geschützte Fachanwaltsbezeichnungen gibt wie z.B. Fachanwalt für Familienrecht. Das wissen allerdings nur Juristen. Deshalb ist die Bezeichnung als Völkerrechtler*in(!) vorsätzliche Hochstapelei, die ein abgeschlossenes Jurastudium vorspiegeln soll. Damit spiegelt sie eine Qualifikation vor, die sie nicht hat.
Dazu passt allerdings, dass A. B. In ihrem Buch im doppelten Sinne eigene Kopfarbeit nur simuliert. 1.bedient sie sich eines Ghostwriters und 2.schreibt sie ab.
Die Unterlassung Nebeneinkünfte zu melden kann bei den hier streitgegenständlichen Summen schwerlich auf Vergesslichkeit beruhen.
A.B. ist eine hochstapelnde Sternchenkanzlerkandidat*in, die sich aufgrund in Eigenverantwortung getroffener Maßnahmen disqualifiziert hat.

Klaus Funke | Do, 1. Juli 2021 - 17:45

Es erhebt sich die Frage: Kann so eine Person das höchste Staatsamt bekleiden? Ist sie dafür würdig? Ist sie dafür reif und geeignet? Man sollte einen Eignungstest dafür einführen. Schon bei der Rechtschreibeprüfung würde sie durchfliegen, beim Wissenstest sowieso. Wie verantwortlich handeln Medien, wenn sie uns einzureden versuchen, dass so ein "Mädchen" ins Kanzleramt gehört? Die Grünen*innen haben offenbar in ihrer Machtgeilheit kurz vor dem Tor zum Allerheiligen noch nicht geschnallt, wie sehr sie sich selber mit der Nominierung von Frau Baerbock - Frauenquote über alles! - geschadet haben. In Umfragen erleben wir gerade den Absturz und selbst im grünverliebten Westdeutschland beginnt man zu ahnen, was man sich da aufgeladen hat. Ich vermute und hoffe, die Bundestagswahl wird die Proportionen wieder herstellen, die durch unverantwortliche Medienhymnen in den Himmel geschossen sind. Es wird wohl zu Schwarz - Gelb - Grün kommen. Eine grüne Umweltministerin etc. verschmerzen wir!

Johan Odeson | Do, 1. Juli 2021 - 18:21

Das Buch hat Frau Baerbock vermutlich nicht geschrieben. Ich unterstelle einmal, dass sie es zumindest gelesen hat. Dabei sind ihr die historischen Ungereimtheiten nicht aufgefallen. Das kann passieren. Sie muss es sich aber zurechnen lassen. Ich glaube mittlerweile, dass Fr. Baerbock mangels entsprechender Kenntnissen gar nicht in der Lage ist, so ein Buch zu schreiben. Sie möchte sich mal wieder aufhübschen bzw. sie wird aufgehübscht. Aber wo keine Substanz ist, wird die reine Kosmetik manchmal arg fadenscheinig. Ich fordere, dass Ihre Masterarbeit veröffentlicht wird. Diese dürften sich die Geheimdienste der Welt eh bereits beschafft haben, um diese ins Giftschränkchen zu legen und bei Gelegenheit als Erpressungspotential zu nutzen. Können wir eine Kanzlerin wählen, die vielleicht erpressbar ist? Also offen heraus damit, um hier gar keine Gefahr aufkommen zu lassen. Sollte diese Arbeit nicht von ihr stammen oder ebenfalls weitgehend kopiert worden sein, bleibt nur der Rücktritt.

Hanno Woitek | Do, 1. Juli 2021 - 18:25

Wilhelm Busch hat diese Zeilen hübscher geschrieben
: Wenn einer der gerade kaum geklettert ist auf einenBaum, schon glaubt das er ein Vogel wär so irrt sich der.. So geht das dort und das sollte doch auch auf Baerbock zutreffen. Oder?

Norbert Heyer | Do, 1. Juli 2021 - 18:29

Keine Partei stellt höhere Ansprüche an Moral und Wahrheit als die Grünen - allerdings nur bei allen anderen. Sie selbst reagieren dünnhäutig, wenn man sie beim „Schummeln“ erwischt. Wer jedoch allen in Zukunft genauestens vorschreiben will, was man isst, wo man Urlaub macht, ob man fliegt, den Diesel verbietet, den Strom bewusst verknappt, Hausbesitzer an Nebenkosten beteiligt, CO 2 Reduzierung plant, bedingungsloses Grundeinkommen will - der muss bei vor allen Dingen selbst völlig makellos und unangreifbar sein. Das kann man nun von Frau Baerbock tatsächlich nicht behaupten. Sie hat einen geschönten Lebenslauf vorgelegt und auch in ihrem Buch scheint sie es mit den Fakten nicht
sehr genau zu nehmen. Das diese Frau überhaupt
als Kanzlerkandidatin nominiert wird, ist eine persönliche Beleidigung für alle Menschen in diesem Land, die noch über ein ungetrübtes Rechtsempfinden verfügen. Sind wir wirklich schon so verbohrt, um uns mit dieser unfähigen Frau weltweit lächerlich zu machen?

Rob Schuberth | Do, 1. Juli 2021 - 19:10

Einer Person, auch wenn sie eine Grüne und sogar eine Frau ist, darf man unsere Land nicht in ihre Verantwortung geben.

Wer, wie Frau Bärbock, (ich schreibe absichtlich ihren echten Namen) , seinen Lebenslauf (LL) der ja Teil ihrer Bewerbung um das Kanzleramt ist absichtlich verfälscht, dem darf jeder AG fristlos und ganz legal sofort kündigen.

Wir sollten also lediglich dieser Kündigung zuvorkommen und sie erst gar nicht in dieses Amt wählen.

Bernhard Marquardt | Fr, 2. Juli 2021 - 16:50

man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken. (Karl Kraus)
"Ein Idiot ist ein Idiot; zwei Idioten gibt zwei Idioten. Zehntausend Idioten sind eine politische Partei." (Franz Kafka)
Ich kann es leider nicht besser formulieren.