Alexej Nawalny
Alexej Nawalny im Februar 2020 / dpa

Joachim Gauck zu Alexej Nawalny - „Unbeirrbarkeit und ungeheurer Mut“

Alexej Nawalnys Tod wurde jetzt offiziell bestätigt. Der frühere Bundespräsident Joachim Gauck würdigt Russlands wichtigsten Oppositionspolitiker als eine Ikone „aller anständigen“ Russen.

Joachim Gauck

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Joachim Gauck (Foto dpa) war von 2012 bis 2017 der elfte Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland.

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Der folgende Beitrag ist die Laudatio des früheren Bundespräsidenten Joachim Gauck aus Anlass der Verleihung des Europapreises für politische Kultur der Hans-Ringier-Stiftung an Alexej Nawalny. Der Preis wurde von Nawalnys Frau Julija Nawalnaja entgegengenommen. Die Preisverleihung fand im Rahmen des „Dîner républicain“ von Frank A. Meyer am 5. August 2023 in Ascona statt.

Ich begrüße den Preis für Alexej Nawalny auch deshalb, weil Menschen wie er die zweite Front gegen die autoritäre, neo-imperialistische Herrschaft Putins bilden. Den mächtigsten Schlag versetzen zurzeit die Ukrainer. Seit nahezu anderthalb Jahren verteidigen sie ihre Souveränität und Freiheit mit einer bewundernswerten Ausdauer und einem durch nichts zu erschütternden Mut. Sie wissen: Unter russischer Herrschaft sollen sie ihrer Geschichte, ihrer Sprache, ihrer Kultur, also ihrer Identität beraubt werden, so wie es bereits in den von Russland okkupierten Gebieten geschieht. Das expansionistische Russland zu schwächen, zurückzudrängen und letztlich zu schlagen, ist daher die unerlässliche Voraussetzung, um die Existenz einer eigenständigen ukrainischen Nation zu sichern.

Der Kampf gegen die autoritäre Kreml-Herrschaft wird aber auch von Russen selbst geführt – von jenen, die zum anderen Russland gehören. Wir hören Stimmen wie die von Viktor Jerofejew und anderen Künstlerinnen und Intellektuellen im Exil oder auch aus dem litauischen Wilna, wohin ein Teil des Teams von Alexej Nawalny geflohen ist. Oder aus Berlin, wo kürzlich eine Filiale von Memorial gegründet wurde. Oder aus London, wo Michail Chodorkowski ein Domizil gefunden hat. Wir hören solche Stimmen aber auch aus Russland selbst, obwohl dort schon das kleinste Aufbegehren zu Festnahmen, Anklagen und teilweise drastischen Strafen führt. Noch aus Lagern und Gerichtssälen dringen die politischen Botschaften der ungebrochenen Angeklagten an die Öffentlichkeit, wie etwa vom 41-jährigen Wladimir Kara-Mursa, der im April 2023 zu 25 Jahren Haft wegen angeblichen Hochverrats verurteilt wurde. Oder vom Kreml-Kritiker Ilja Jaschin, der zu achteinhalb Jahren verurteilt wurde, weil er über die russischen Gräueltaten im besetzten Butscha berichtet hatte.

Schlimmste Zeit des Stalinismus

Oder eben von Alexej Nawalny, dem bekanntesten und lautstärksten und wirkmächtigsten Kritiker des Putin-Regimes. Der, wir wissen es alle, wegen angeblichem Extremismus von einer hörigen, verkommenen Justiz zu insgesamt 19 Jahren Haft verurteilt worden ist – abzusitzen in einer Strafkolonie unter verschärften Bedingungen. Und diese sind derart unmenschlich, dass ich sie hier gar nicht vortragen möchte. Sie erinnern uns an die schlimmste Zeit des Stalinismus. Es geht unter Putin wie einst zu KGB-Zeiten wieder um Vernichtung derer, die sich der absoluten Macht nicht beugen wollen. Es geht darum, sie physisch und psychisch zu brechen. Solange Putin an der Macht ist, ist es nur schwer vorstellbar, dass Alexej Nawalny freikommt. Dieser Mann ist Putins Angstgegner. Er ist eine Ikone der Putin-kritischen Opposition, der anständigen Russen.

Als Jurist und Blogger trat Nawalny zunächst auf, als Anwalt der russischen Mittelschicht, die auf dem Aktienmarkt ihr Geld an die Korruption verlor. Dann deckte er mithilfe des Internets die Veruntreuung von Staatsgeldern in großem Stil auf. Seine 2011 als Nichtregierungsorganisation gegründete Stiftung landete ihren größten Coup mit einem Video über die pompöse Privatresidenz von Putin am Schwarzen Meer auf einem Grundstück, in dem 39 Fürstentümer von Monaco Platz finden könnten. Das Video erreichte mehr als 120 Millionen Klicks.

Auch als Politiker hat Alexej Nawalny versucht, in der russischen Gesellschaft aktiv zu werden. 2013 kandidierte er zur Bürgermeisterwahl in Moskau und erreichte über 27 Prozent der Stimmen. 2017 trat er als Putins Gegenkandidat zur Präsidentschaftswahl im April 2018 an, wurde allerdings wenige Monate vor der Wahl von der Zentralen Wahlkommission ausgeschlossen.

Wichtiger als ein fest umrissenes Programm war es ihm immer, möglichst viele verschiedene Strömungen zusammenzuführen, wenn sie denn gegen die Regierungspartei Einiges Russland gerichtet waren. Nach Putin kann sich Nawalny sein Land nur als parlamentarische Republik vorstellen – mit Rechtsstaatlichkeit, mit Gewaltenteilung und Pluralismus. Ohne den, wie er schreibt, imperialen Autoritarismus, der die Bürger im eigenen Land terrorisiert und die Länder außerhalb in ihrer Existenz bedroht. Nur ein demokratisches Russland werde Frieden schaffen. Und ein demokratisches Russland müsse die Grenzen der Ukraine so akzeptieren, wie sie beim Zerfall der Sowjetunion 1991 vereinbart worden sind.

Gegenpol zum Kreml-Herrscher

Nawalny ist der Gegenpol zum Kreml-Herrscher. Das erste Mal wurde er 2011 verhaftet, weil er gegen Fälschungen bei den Parlamentswahlen protestiert hatte. Er kam 15 Tage in Haft. 2013 erhielt er wegen angeblicher Unterschlagung fünf Jahre Haft auf Bewährung, obwohl der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte das Recht auf ein faires Verfahren verletzt sah. Im Laufe der Zeit wurden die Strafen und Schikanen immer drakonischer. 2017 schütteten ihm unbekannte Täter eine Säureflüssigkeit ins Gesicht. Er konnte sein verletztes rechtes Auge nur durch eine Operation in einer spanischen Spezialklinik retten. Und – wir erinnern uns mit Schrecken daran – er entging dem Tod nur knapp, weil er nach einem hinterhältigen Giftanschlag mit dem Nervenkampfstoff Nowitschok ins künstliche Koma versetzt und zur Behandlung an der Berliner Charité ausgeflogen wurde. 

Im Exil zu bleiben, kam für ihn nach der Gesundung allerdings nicht in Frage. Auch wenn er wusste, dass er für seine Rückkehr einen wahrlich hohen Preis bezahlen müsste. Kaum angekommen, wurde er noch auf dem Flughafen verhaftet. Was er auf dem Rückflug angesichts der zu erwartenden Repressionen empfunden hat, das wissen wir nicht. Solche existenziellen Situationen betreffen den Kern einer Identität. Sie lassen jede Kommentierung von außen als übergriffig erscheinen. Aber wir erinnern uns deutlich an das Bild, wie dieses wieder und wieder verfolgte Individuum Alexej Nawalny kostbare Momente menschlicher Nähe erlebt, als seine Frau ihn ins Flugzeug begleitet. Beide wissen, dass er sehr bald Erniedrigung und Einsamkeit erfahren wird.

Gewonnen durch seine Unbeirrbarkeit

Und Sie, liebe Frau Nawalnaja, Sie wissen nicht, wann und wie Ihrer beider Hände einander wieder finden werden. Für Ihren Mann stand aber offensichtlich unerschütterlich fest: Wer etwas verändern will, der muss am Ort des Geschehens sein, und sei es hinter streng bewachten Mauern von Gefängnissen und Straflagern. Alexej Nawalny hat durch seine Entscheidung nicht verloren, sondern in den Augen all jener Landsleute gewonnen, die noch Gut und Böse zu unterscheiden vermögen. Gewonnen durch seine Unbeirrbarkeit und seinen ungeheuren Mut und durch seine Entscheidung, durchzustehen, was das repressive System ihr auferlegt. Unter solchen Bedingungen können dann Aufenthalte im Gefängnis oder in der Verbannung zu Beweisen einer nahezu religiösen Hingabe an die Sache werden. Und die Märtyrer werden zu Ikonen einer Anklage gegen unmenschliche Herrschaft.

Für manche Oppositionelle ist Selbstaufopferung und Hingabe indes nicht nur eine Konsequenz ihres moralischen Selbstverständnisses. Sie folgen auch einer grundlegenden Einsicht, wie sie etwa der Soziologe Grigorij Judin formulierte: Was würde denn geschehen, wenn alle Kritiker Putins das Land verließen, wenn sie ihre Heimat aufgeben würden? Letztlich muss eben der Kampf vor Ort ausgefochten werden. Und zweifellos zählt Nawalnys langjähriger Kampf gegen die korrupte Elite zu den wichtigsten delegitimierenden Faktoren des Putin-Systems. Kein anderer Oppositioneller ist so charismatisch wie er. Kein anderer konnte Zehntausende zu Protesten auf die Straße bringen. Keinem anderen ist es gelungen, über viele Jahre mit unorthodoxen Methoden die Regierung derart herauszufordern.

Bewegung konnte nicht mundtot gemacht werden

Es gibt auch nicht viele andere Oppositionelle, die in ähnlich exponierter Lage so unbeirrt, angstfrei, so ungebrochen an ihren Zielen festhalten. Trotz permanenter Schikanen und Einschüchterungen, trotz rechtswidriger Trennung von der Familie, trotz körperlicher Schwäche, trotz fehlender medizinischer Betreuung, trotz Isolationshaft in einer Einzelzelle, die Nawalny einmal als „Hundezwinger“ beschrieb. Ihn brach nicht einmal der infame Mordversuch durch den russischen Inlandsgeheimdienst. „Einen mutigeren Menschen“, so sagt es einmal ein Wahlkampfhelfer aus Jekaterinburg, „habe ich noch nicht getroffen.“ Dank Nawalny ist ein alternatives politisches Netzwerk entstanden, das nicht in den allgegenwärtigen Klientelbeziehungen wurzelt. Selbst wenn seine über ganz Russland verteilten Regionalbüros eines Fonds zur Korruptionsbekämpfung inzwischen verboten wurden, so konnte seine Bewegung doch nicht mundtot gemacht werden.

Regelmäßig meldet sich Nawalny mit Videobotschaften selbst aus dem Lager, und 140 seiner Mitarbeiter im Wiener Exil versorgen über soziale Medien jeden Monat zwischen 18 und 20 Millionen Menschen in Russland mit Fakten und Kommentaren und ermutigen jeden Einzelnen zur Selbstbefragung: Was kann ich persönlich tun, um widerständig gegenüber dem System zu sein? Denn Alexej Nawalny ist davon überzeugt, dass jeder etwas tun kann: Rede mit dem Nachbarn; hänge einen Flyer auf; berichte anderen von unseren Recherchen; spende Geld.

Es gibt ein anderes Russland

Ja, wir sehen es: Es gibt ein anderes Russland, ein Russland außerhalb des Systems Putin. Das ist die Hoffnung aller Demokraten für die Zukunft. So wie einst Thomas Mann mit seinen Reden gegen das Hitlerregime objektiv ein Verbündeter der von Hitler besetzten Staaten war, so ist Nawalny heute ein Verbündeter der widerständigen Ukraine. Wenn die Opfer autoritärer und imperialer Herrschaft selbst daran gehindert sind, ihre Stimme gegen die Unterdrückung zu erheben, dann sind wir in den freien Gesellschaften verpflichtet, uns auch in ihrem Namen zu Wort zu melden, einzutreten für ein Leben in Freiheit, in Frieden, in Selbstbestimmung. Auch von uns wird es abhängen, was mit Nawalny und anderen politischen Gefangenen in Putins Russland zukünftig geschieht. Freunden gegenüber hat Alexej Nawalny einmal gesagt: Die Berichterstattung im Westen über seine Verfolgungen sei seine Lebensversicherung. Das ist das Mindeste, was diese Preisverleihung heute ausrichten kann. Mit der Berichterstattung über seine Verfolgung dazu beizutragen, sein Leben zu sichern. Und dadurch auch all jene Kräfte in Russland zu stärken, die Widerstand leisten und für ein demokratisches Russland kämpfen.

Aber auch für uns im westlichen Europa enthält der Blick auf Alexej Nawalny eine bedeutende Botschaft – eigentlich sogar zwei: Der bewusste Gang unseres Preisträgers ins Lager und in die Entwürdigung offenbart uns einen Glauben und eine Hingabe an die Idee der Freiheit, die uns Freiheitsverwöhnten geradezu übermenschlich erscheint. Wer von uns könnte diesem Beispiel folgen? Aber eines könnten wir doch sehr wohl: Den Wert der Freiheit neu zu begreifen und bewusster zu verteidigen, was wir in unseren freiheitlichen Gesellschaften geschaffen haben. Und die zweite Botschaft richtet sich an uns als Individuen, geprägt von mannigfachen Ängsten, von Sorgen und Unzulänglichkeiten. Sie lautet: Glaube daran, dass du ein Mensch mit ungeahnten Möglichkeiten bist. Entdecke, dass du nicht gezwungen bist, deinen Ängsten zu folgen. Du musst den Mut der Mutigen nicht kopieren oder gar überbieten. Aber du musst dir eine Frage gefallen lassen: Tust du, was du zu tun vermagst?

Ich sehe diese Preisverleihung an Alexej Nawalny als einen Versuch, diese Frage heute so zu beantworten: Werden wir morgen mehr tun können als heute, um unsere Solidarität und Freiheitsliebe zu bezeugen? Dann werden wir es tun! Wir versprechen es und sind dankbar mit dem verbunden, den wir heute ehren.

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Armin Latell | Sa., 17. Februar 2024 - 15:43

>das dunkle Deutschland?
„kleinste Aufbegehren zu Festnahmen, Anklagen und teilweise drastischen Strafen führt“,
>M. Ballweg und andere Regierungskritiker?
„Ilja Jaschin, der zu achteinhalb Jahren verurteilt wurde, weil er über die russischen Gräueltaten im besetzten Butscha berichtet hatte.“
>Die Einzelhaft für J.Assange im brit. Gefängnis?
„einer hörigen, verkommenen Justiz“,
>Gerichtsurteile hier in Dummland zu Coronazeiten?
„der die Bürger im eigenen Land terrorisiert“
>zu Coronazeiten, welche Entgleisungen hat sich dieser heuchlerische, Schreiberling, erlaubt?
„Videobotschaften aus einem russ. Lager?
>Eine Lachnummer, hätte Putin das verboten, hätte es sie nie gegeben. Videobotschaften von Assange oder Ballweg?
>>>Guantanamo<<<Wo ist da Ihr wohlfeiler Aufschrei?
Gauck kann schreiben, was er will, gerne kann er für sich auf ein paar Jahre Lebensglück für die ukr. verzichten, oder mal ein wenig hungern oder frieren. Diesen Typ verachte ich zutiefst, da ist er aber in"guter" Gesellschaft<>

Ich finde es immer sehr amüsant wenn Experten, die hier in D einem Höcke die Hölle wünschen, einen Nawalny in Ru feiern, oder die nicht wenigen Nazis, die in der Ukraine gegen die Russen kämpfen, als Helden vergöttern 🤦‍♂️

Damit war zu rechnen. Der pastorale Pastor Gauck läßt sich Publicituy nicht entgehen.

Ich unterstreiche jedes Wort - manche auch zweimal - lieber Herr Latell.
Übergroße Befürchtungen mß Gauck äußern. Er weiß -wie mittlerweile bekannt ,weiß er persönlich nichts - wie ein erduldetes Leben unter dem SED-Regime zu gefährlich war - es sei denn, man war pastoralistisch von diesem Gedankengut durchzogen.

Ein Aufschrei muß aus seinem Gewissen - sogar von der Kanzel - gegen die Vernichtung Deutschlands ertönen. Die Ampel forciert Antifa = extremlinker Bundesverfassungsschutz Haldenwang = extremlinkes Innenministerium mit Faeser auf dem Weg, die Bevölkerung zu entmündigen, zu denunzieren, Gehirnwäschen bei den Bürgern finden längst statt. Gauck war zu sich immer blind. Sonst hätte er Skrupell, sich wahrheitsgemäß zu äußern.

Ronald Lehmann | Sa., 17. Februar 2024 - 16:04

Natürlich ist Putin der Anführer einer Diktatur,
aber
sind unsere westlichen Politiker & all die
abertausenden von Hofstaat-Lakaien
besser, gerechter, einstehender für andere in der Freiheit, Gleichheit & Würde
wie sah & sieht der Umgang mit ein Herr
Edward Snowden, Bhakti oder Ballweg aus
oder all jene, die Charakter - aber nie eine Lobby hatten wie mehrere Dutzende,
die gebrochen die Stasi-Aktivitäten überleben
geschweige von denen wie ein Freund von Foristen Herr Johannsen, der mittels Röntgen-Strahlung umkamen
Haben diese eine Lobby oder ein Denkmal erhalten 🙈🙉🙊
>>> was mit Denkmählern passiert, kann man im besten Deutschland aller Zeiten tagtäglich erfahren wie DD-Bombenopfer 13./14.02.1945
oder ein Schelm, der jetzt an Haider denkt
>> UND dies deckt euer schändliches bis verbrecherisches Handeln eines jedes
EINZELNEN in diesen SYSTEM auf

Möge Gott uns schützen
vor dieser abscheulichen DOPPEL-MORAL

die nur als Werkzeug , als Waffe & Schild
zur Sicherung der MACHT benutzt wird

Heidemarie Heim | Sa., 17. Februar 2024 - 16:32

Wie erbärmlich, ängstlich und feige konnte man an der gestrigen Reaktion der Schergen Putins sehen, als wirklich einige wenige mutige und anständige Bürger/innen Moskaus einen letzten Blumengruß zum Gedenken an den so jung verstorbenen Familienvater niederlegten. Und sofort daran rüde gehindert und abgeführt wurden von sogenannten Sicherheitskräften und die Stätte umgehend geräumt und "gesäubert" wurde. Wie klein und unehrenhaft muss man eigentlich sein, um dem Gegner (Opfer) auch nur die menschlich kleinste Geste des Abschieds und Gedenkens zu verweigern?
Ich wünsche allen Angehörigen und Freunden weiterhin viel Kraft im Kampf um die Freiheit!
RIP Alexej !

Gerhard Lenz | Sa., 17. Februar 2024 - 16:52

aber gestrichen.
Gleich, was man in Nawalny sieht: Der Verrückte im Kreml sah und sieht keine andere Möglichkeit, sich gegen Oppositionelle zu wehren. Entweder werden sie nur mundtot gemacht und von Wahlen ausgeschlossen, wie jüngst ein relativ unbekannter Provinzpolitiker, der es wagte, Russlands Überfall auf die Ukraine zu kritisieren. Oder sie werden erschossen, fallen aus Fenstern, werden vergiftet, zusammengeschlagen oder verschwinden im Arbeitslager, wo sie unter unmenschlichen Bedingungen dahinvegetieren. Nein, dieser Durchgeknallte im Kreml ist kein mutiger Verteidier irgendwelcher Werte. Er ist ein erbärmlicher Feigling, der in der Vergangenheit seine angebliche Männlichkeit damit illustrieren wollte, dass er sich mit blankem Oberkörper auf einem Pferd ablichten liess, Fotos für Schwulenbars. Im poliitschen Geschäft kennt er keine Rücksicht, da sind Terror und Gewalt die einzigen, ihm verfügbaren Mittel. Selbst Trauerfeiern hat der "Held" im Kreml auseinanderknüppeln lassen!

Der Verrückte im Kreml scheint mir nach wie vor gar nicht so verrückt zu sein, wie sie behaupten. Nach dem Interview mit Tucker Carlson schon gar nicht. Er ist genauso wenig unzurechnungsfähig wie Hitler. Macht, Herr Lenz,Machtpolitik ist der Schlüssel und was gilt da das Leben eines anderen Menschen.
Wissen sie, was Putin da an die Adresse der Amerikaner gesagt hat ist folgendes,haltet euch raus und kümmert euch um eure eigenen Grenzen da habt ihr mit eurer Billionenverschuldung genug zu tun. Leider sehen das auch viele US Republikaner sowie europäische Staaten so. Die Ukraine ist ein Groschengrab, der Krieg nicht zu gewinnen.Scholz führt so gut wie allein Krieg gegen Russland, weil er allein der Hauptgeldgeber der Ukraine ist, wenn die USA wegfällt.Kann er das schultern? 🤔
Nawalny's Tod hat nur eine Botschaft,haltet euren eigenen Stall sauber.Gerade jetzt,wo Europa nicht 100% zusammen steht und D und Frankreichs Freundschaft auf den Hund gekommen ist. Politik kennt keine Emotionen.

Dort wurde seit 1955 bis 1975 gekämpft, sowie weiter gg China u Kambodscha, wo Pol Pot vietnamesische Minderheit zusätzlich Massakrierte. Ganze Generationen u Jahrgänge v Männern starben. Bis heute weiß keiner, wie viele Millionen es waren. Und die D-Linke unterstütze den Kampf mit allen, auch terroristischen Mitteln.

Also nicht labern u Krokodilstränen vergießen.

Die Vietnamesen gewannen auf der ganzen Linie, auch gegen VR China - 1979, die den Vietnamesen 1e Lektion erteilen wollte.

Und die Islamfanatiker in Afghanistan kämpften v 1979 - zuerst gg Sowjetunion/Russen, sowie gg den "Westen" bis 2021. Und es geht weiter bis heute. Es gibt "Klerikal-Kulturen" die ihre "Produktivität" im Krieg widerspiegeln, weil dies männlich ist.

Auch Putin muss "bluten" oder er schafft es, rechtzeitig in den Tyrannen/Monstern-Reservoir sich zu verabschieden. Dort kann er mit Konkurrenten Wetten abschließen, wer der blutrünstigste ist. 😈

ist wohl der Letzte, der den USA Ratschläge geben sollte. Die "Vladimir Putin Show" des abgehalfterten Rechtsaußen-Journalisten Trucker Carlson, von Witzbolden hier im Forum als Veranstaltung hochgejubelt, die die Einstellung der US-Amerikaner zu Putin angeblich grundsätzlich ändern wird, hat nur den pathologischen Charakter Putins unterstrichen. Dort hat er seine eigene Geschichtsschreibung präsentiert, mit der Schlußfolgerung, dass jeder Fleck, der irgendwie mal russisch war, gefälligst "heim ins (Putin-)Reich zu holen sei.
Es stimmt übrigens nicht, dass nur noch Deutschland die Ukraine unterstützt (so wenig wie der alberne Spruch, Deutschland wolle alleine das Weltklima retten).
Wenn Sie in dem von Putin zu verantwortenden Tod Navalnys - gleich ob durch direktes Eingreifen oder langsames Dahinsichen - eine Botschaft sehen wollen, dann genau diese: Putin ist ein Verrückter. So wie auch Hitler im klinischen Sinne ein Wahnsinniger war, auch wenn er vielleicht keine weißen Mäuse sah.

Tomas Poth | Sa., 17. Februar 2024 - 17:07

... genug mit Nawalny!
Es gibt wichtigere Themen als dies, nämlich unsere Demokratie! Wie können wir sie gegen die Übergriffigkeit aus Brüssel und der Ampel-Politik schützen.
Sonst erleben wir ähnliche Zustände des Mundtotmachens hier bei uns!!

Gerhard Lenz | Sa., 17. Februar 2024 - 18:37

Antwort auf von Tomas Poth

Schliesslich haben Sie hier ständig Russland gelobt, während Sie den Westen insgesamt und die USA besonders als Feind gehandelt haben.

Auch Sie würden DE gerne an der "Seite" Putins sehen...

Dass sich Ihre Methoden und die derer, die Sie hier vertreten, kaum von denen dort unterscheiden! Offenbar hatten Sie und Ihresgleichen die gleichen Lehrer wie angeblich die Putinen in Russland!
Leider wissen wir bisher nichts, außer dass ein russischer Oppositioneller in seiner Haft verstorben ist.
Zum Glück sind in Deutschland bisher keine Morde gegenüber der Opposition gelungen - Angriffe auf sie gab es genug! Und die Rufe "AfDler töten" und "die AfD keulen!" die vernimmt man allenthalben in ihren bezahlten Hetzmedien sowie auf ihren "Gegen Rechts"-Aufmärschen! Es ist nur eine Frage der Zeit, bis es passiert. Vielleicht wird es ja dann einen moralischen Aufschrei der Empörung geben - in Russland! Hier ganz bestimmt nicht! Sie dürfen sich dann die Hände reiben.

Romuald Veselic | Sa., 17. Februar 2024 - 20:32

Antwort auf von Tomas Poth

berichtet wird. Wir sind nicht im Putins Gulag Reich o bei Pro-Palästina Demos.

Sie können ruhig Peskows, Putins/Kreml-Sprecher, seine Gesammelten Werke lesen. Der Vorteil: In RUS wird nicht gegendert.
Noch mehr viel Spaß!

Nach dem Hamas-Angriff auf Israel am 7.10.23 sah Hr. Kiesewetter ein "Geschenk" dieser Terrororganisation an Putin, der wohl Anfang Oktober Geburtstag hat. Einer, der als Nahost-Experte vorgestellt wurde, Name entfallen, verwies darauf, wenn es überhaupt eine zeitliche Bezugnahme gäbe, wäre diese wohl auf den Krieg zw. Israel und mehreren arab. Staaten vor 50 Jahren zu sehen, der in der arab. Welt anders bewertet wird als in der westl.
Hr. Massala sah in Navalnys Tod ein Zeichen Putins an die Münch. Sicherheitskonferenz, somit letzterem einen Mord unterstellend, der bisher noch nicht erwiesen ist.
Als die Militärs im Niger putschten, berichtete "man" von ihrer "Russlandnähe", die auch bei den vorherigen Putschisten in benachbarten Staaten vorhanden sei. Ein Ex-Legionär (franz. Fremdenlegion) machte in einem seiner YT-Auftritte darauf aufmerksam, dass viele dieser Militärs und der ihnen Nahestehenden die "Ausschaltung" Gaddafis und ihn anders bewerten als der "Westen".

Dem Putin 1 Mord zu unterstellen? Nur 1en?

Natürlich... Nun geht's bei mir das Licht auf. 🙈

Neulich wurde "berichtet" dass der Altruist u Menschheitsretter Sankt Pu-Tin, sein Blut spendete für die kranken politischen Gefangenen in Sibirien. Ich hörte sogar, dass er mit Kim Jong-un, 1 Kind adoptierte u sich dem Bub ablichten ließen.

Tomas Poth | So., 18. Februar 2024 - 12:41

Antwort auf von Tomas Poth

Allen Putinhassern sei geraten ihre Kraft nicht dort zu verschwenden, sondern diese für den Erhalt der Demokratie bei uns einzusetzen, die ist derzeit durch die Politik der Alt-Kartellparteien auf´s höchste gefährdet.
Putinhaß ist wohlfeil und kostenlos, sich für unsere Demokratie einzusetzen braucht Mut. Lesen Sie weiter oben bei Hr. Latell nach, dann wissen Sie was gemeint ist!

Gerhard Lenz | Mo., 19. Februar 2024 - 07:50

Antwort auf von Tomas Poth

Sie meinen dieses wirre Gestammel über Ballweg? Das was beweisen soll? Dass Sie und einige Andere gar nicht genug von Putin kriegen und Ihnen der vom Kreml zu verantwortenden Tod eines Unschuldigen völlig egal ist?
Lächerlich.

Thomas Romain | Sa., 17. Februar 2024 - 17:35

Ereignisse wie der Tod des Politikers Nawalny sind für eine Diktatur immer gefährlich. Denn sie haben das Potential, ein Kippunkt zu werden. Das ist immer schwer vorauszusehen, der arabische Frühling begann mit dem Tod eines unbekannten tunesischen Schneiders, ähnliche Beispiele kennt die Geschichte zuhauf.

Henri Lassalle | Sa., 17. Februar 2024 - 17:38

Zivilcourage Nawalnys bewundern und als Leuchtturm freiheitlicher Gesinnung honorieren. Aber leider kann in einem menschenverachtenden Regime wie das des Putin-Systems auch ein Märtyrer nicht viel ausrichten; der britische Aussenminister verglich letzthin mit Hitler und gegen Htiler half einzig und allein die Kapitulation des NS-Reiches. Es gab damals, insbesondere in den besetzten Ländern wie Frankreich Widerstandsgruppen, auch sie waren Märtyrer, konnten jedoch gegen die Übermacht wenig ausrichten. Erst nach der Landung der Aliierten Juni 44 änderte sich die Lage der Résistance.
Eine Tatsache, die mich immer erschreckt hat: Die Naivität des deutschen Politmilieus gegenüber Putin, der schon früh von seinen Träumen von einem grossrussischen Reich eingenommen wurde.
Putin wird nicht aufgeben, ausserdem wähnt er sich als Persona non grata im Westen völlig befreit von Rücksichtsnahme oder Verhandlungsbereitschaft - was ihn nicht ungefährlicher macht.

Holger Sköries | Sa., 17. Februar 2024 - 17:47

Danke für diesen Artikel der mich wie kein anderer seit langem berührt hat.
Gleichzeitig merke ich auch, wie wenig richtungsweisendes von unseren politischen Eliten in den vergangenen Jahren publiziert wurde.
P.S. Ich wünsche mir, dass ein gewisser Gerhard Schröder diesen Artikel hundert mal in Schönschrift abschreiben muss.

Bernd Windisch | Sa., 17. Februar 2024 - 18:07

als jenes das uns gerade eingeredet wird und mit dem wir in Zukunft friedlich zusammenleben werden.

Das Monster muss zuerst weg.

PS1 Zugegeben, ich habe mich immer ohne Sowjetunion/Russland glücklicher gefühlt. Ich mag Systeme/Ideologien/Religionen die Menschen als Evidenzkarten behandeln u ihnen vorschreiben, was sie anhimmeln/anbeten sollen/müssen. Von daher kommt meine Aversion gg die Wärmepumpen u Menschen die mich dadurch erlösen wollen.

PS2 Das Recht auf Nicht-Erlösung ist durch GG garantiert.

Urban Will | Sa., 17. Februar 2024 - 18:43

starken Staat zu tun bekommen.“
So Faeser vor kurzem.
Und was „Verhöhnen“ heißt, definieren die neuen Gesinnungswächter dann gleich selbst mit.
Deutschland entwickelt sich zusehends zu einem „kleinen Russland“.

Gaucks durchaus beeindruckende Rede vom 5. August letzten Jahres wirkt heute wie aus einer anderen Zeit.
Er spricht von der „Idee“ und dem „Wert“ der Freiheit und es gibt kaum keine größere Freiheit als die der Meinungsäußerung.
Nawalny war ein mutiger Mann, der wohl wusste, was ihm drohte als er zurück nach Russland ging.
In ein System, in dem freie Meinungsäußerung schlimmste Folgen haben kann.

Es widert mich an, wie derzeit in Deutschland Nawalnys Schicksal bedauert wird, während die Regierung und ihre Lakaien jeden Tag ein Stückchen Freiheit beerdigen.
Noch sind wir weit entfernt davon, russische Verhältnisse zu bekommen, aber der Abstand verringert sich.
Der links – grüne Gesinnungswahn muss gestoppt werden.

Klaus Funke | Sa., 17. Februar 2024 - 18:44

Solange dieser Herr sein Wort über Dunkeldeutschland nicht zurücknimmt, glaube ich ihm nichts. Ein Präsident nennt einen Teil "seines" Volkes Dunkeldeutschland. Unglaublich. Das hätte nicht über seine Lippen kommen dürfen. Auch, weil es die Unwahrheit ist und eine bewusste Herabsetzung. Herr Gauck hat seine Erfahrungen und Erlebnisse, auch ganz private, die ihn traumatisiert haben mögen, damit meine ich nicht seine Rolle im DDR-Staat, sondern die seines Vaters in Sachen Russland. Gut. Akzeptiert. Aber, obwohl ich ein Problem mit der Anerkennung Nawalnys als selbstlosen Helden habe, war er doch ehrlicher, unbeugsamer und geradliniger gegen das russische Regime als sein Lobredner es während der DDR-Zeit gewesen ist. Es bleibt ein Misston bestehen und mein Misstrauen lasse ich mir nicht nehmen. Das ist ein Menschenrecht. Es sei denn, ich würde überzeugend eines Besseren belehrt.

Romuald Veselic | Sa., 17. Februar 2024 - 19:51

und sonstige Typen, die diesen Massenmördern folgten. Der Tschekist steht über dem Gesetz, wenn überhaupt in aktuellem Russland noch veritable Gesetze gibt, die wahrscheinlich beim Rotfahren über die Kreuzung enden.

Putin verkörpert alles Negative, sowie leidet schwer unter dem Minderheitskomplex, wie viele Diktatoren u Tyrannen. Es geht ihm um die absolute/feudale Macht u will der Welt beweisen, dass RUS wieder eine Weltmacht ist.

Putin hasste Nawalny, weil er sich ihm widersetzte, auf 1e Art, die Putin lächerlich machte. Auch Putin ist sterblich. Dieser Fakt ist die finale Gerechtigkeit.

Als Breschnew 1982 starb, der Henker des Prager Frühlings, haben wir gefeiert. Putin ist zwar kein Kommunist, aber wendet er diese Logik u Repression gg Menschen, die ihn u seine Polit-Gangster-Bande nicht mögen.

NKWD/KGB/FSI ist immer das selbe. Machtapparate, die ihren aktuellen, machthabenden Soziopathen dienen.

Herr Veselic, gibt es in Dummland NKWD/KGB/FSI/CIA ähnliche Unterdrückungsorgane nicht, jedenfalls nicht, dass Sie das bemerkt hätten. Putin ist mir eigentlich vollkommen egal, wenn er uns billiges Gas liefert. Die Gefahr für Dummland ist nicht Putin, sondern Leute wie Sie und all die Organisationen, die mir, dem Steuerzahler, ans Leder, den Geldbeutel, meine Kultur, meine Demokratie, meine Freiheit, meinen Glauben, meine Rechte gehen. Da sind die amicowboys übrigens ganz vorne dabei und jede Menge anderer Absahner. Sie, Herr Veselic, gehören zur Kategorie "ich weiß genau, was Putin denkt", weil Sie mal russ. lernen mussten, reihen sich in diejenigen ein, die den Stein der Weisen persönlich gefunden zu haben glauben. Ihr kleingeistiger Hass auf alles russische hindert Sie, einen klaren Gedanken zu fassen. Ich hoffe, dass Sie noch möglichst lange die ukr unterstützen dürfen, je mehr, je teurer, desto besser. Mit was, ausser den Amis, sind Sie eigentlich zufrieden? Lang lebe Biden!

Romuald Veselic | So., 18. Februar 2024 - 13:30

Antwort auf von Armin Latell

Ihre Freiheiten bedrohe.
Womit/Wodurch?
Haben Sie Beweise? Wenn ja, zeigen Sie mich an. Ich kann es kaum erwarten, politisch verfolgt zu werden.

Wie anderswo erwähnt, ich kommuniziere nicht mit mentalen Krüppeln u ich werde mich speziell Ihnen gegenüber, nicht rechtfertigen. Suchen Sie sich ihresgleichen dazu aus. Ich bin Dummes Zeug resistent. Sie sind kein Gesprächspartner. Schade, dass ich Sie hier nicht blockieren kann.

Sie können in Ihrem PC-Spiel-Land der Lord of the Self-Shooters sein, aber maßen Sie sich nicht an, mich zu belehren. Ich bin der Granit. Achten Sie auf Ihr 2. Gebiss.

In diesem Sinne, endet meine Korrespondenz mit Ihnen. Sie sind bei mir unerwünscht. Ob physisch o virtuell.

Ich möchte bei Ihnen auch unerwünscht sein, bitte, bin es wahrscheinlich schon. Haben Sie mal Ihren Kommentar nachgelesen? Schämen Sie sich nicht? Kindischer geht es wirklich nicht, wie ein unreifer Pänäler. Da steht Herr Latell aber haushoch über Ihnen. Ungewollt haben Sie indes zugegeben, dass es in unserem Lande Gesinnungsjustiz gibt. Danke dafür. Herr Veselic (Kroate? Serbe? Jedenfalls kein Biodeutscher), Sie sind mir schon früher aufgefallen. Ich war beruflich einig Zeit in Kroatien und in Serbien. Ich kenne die Mentalität dort. In Kroatien haben wir abends gemeinsam in der Weinlaube Stalins Lieblingslied "Suliko" gesungen. Da flossen die Tränlein und der dalmatische Rotwein. Wenn Sie wieder mal einen Foristen angehen oder gar mich - dann bitte mit mehr Niveau. Sonst verweigere ich Ihnen ad first jede Kommunikation. Es geht hier um Meinungsstreit, nicht um Blutrache, mein Lieber.

Ich muss Sie trotzdem enttäuschen, ich schäme mich nicht. Ich war in der "Sich-Nicht-Schämen" Therapie. Sie können sich für mich schämen, wenn Sie wollen.

Was geht Sie das an, wer ich bin?

Dennoch, um dass Ihnen damit besser geht, bin ich in einer Kommune der Holy Bitch Anhänger. Ich hoffe, dass bringt Sie weiter. Wir trinken keinen Wein o singen keine Songs über Stalin. Wir haben was besseres zu tun. 😈

Ursprünglich wollte ich Offizier der Königlich-Bayrischer Gendarmerie zu Pferde sein. Versehentlich wurde ich aber später geboren. Finden Sie sich damit ab. Schon vergessen das ich resistent gegen Dummes Zeug à la Funke/Lattel bin?

PS Ich interessiere mich nicht wer Sie sind. Mir reicht es zu wissen, was Sie sind. Ihre diffamierenden Traktate sind kranke Projektionen. Ich bete keine mordenden Idole an. Ich lasse mir von Ihnen & Kompagnon nicht vorschreiben, wie ich zu denken, äußern oder wofür mich schämen soll.

ob psychisch oder virtuell :-). Das hatten Sie schon mal versprochen, und dass Sie mich nicht blockieren können? Da müssen sie woanders Ihrem abgrundtiefen Hass freien Lauf lassen. Btw. ich habe noch mein 1. Gebiss und für ein zweites könnten Sie ganz sicher nicht sorgen. Sie wollen polit. verfolgt werden? Dazu müssten Sie sich erst mal politisch äussern, nicht asozial. Von mir aus können Sie ihre Meinung haben und öffentlich von sich geben, jeder blamiert sich so gut er kann. Ach ja, wo Sie meine Freiheit bedrohen? Solche von Hass erfüllten Trolle gibt es auch in verantwortlichen Positionen, die mal eben einen Krieg gegen Putin führen würden, ließe man es zu. Da kann ich nur sagen: Gott sei Dank sind Sie nur im Cicero ein toller Hecht.

Albert Schultheis | So., 18. Februar 2024 - 09:54

Das "Bekenntnis" eines Kriegstreibers, der sich kurz nach dem mörderischen Maidan-Putsch auch noch mit dem Anführer der Putschisten, Poroschoko, händchenhaltend ablichten ließ!
Pfui Teufel!
Sein "Bekenntnis" strotzt nur so vor Geschichtsklitterei - ich hätte hier nicht den Raum sie im Einzelnen zu widerlegen.
Eklatant an seiner Rede: Die angeblichen "Maßnahmen" zur Verfolgung und Zersetzung der politischen Opposition in Russland ähneln zunehmend genau den "Maßnahmen", die von Faeser, Buschmann und Haldenwang - unter Beifall und Hetze von Scholz und der RotGrünen Kindern - hier per Ukas in Deutschland erlassen werden!
Dass ein Assange fast 20 Jahre "sitzt" - ohne Anklage, ohne Urteil, dass die Rollator-Putschisten seit über einem Jahr in Isolationshaft sitzen - ohne Anklage, ...
Keinem fällt was auf! Alle marschieren auf den Reichsparteitagen begeistert mit. Infantilisiert und verblödet von Gauck-lern aus Deutschland.

Albert Schultheis | So., 18. Februar 2024 - 10:25

Man kann bestimmt Vieles auch gegen den verurteilten Dissidenten Nawalnyj sagen. Meine Hochachtung gilt dem mutigen und konsequenten Mann! Ich hoffe, auf eine Aufklärung über seine Todesursache, über die wir immer noch nichts wissen.

Er ruhe in Frieden! Trost seinen Hinterbliebenen.

Mal die Erwerbsbio von Nawalny studieren. Vonwegen ein Held. Ein politischer Stricher, von den Amerikanern mit Stipendien ausgestattet. Weil, die wollten ein Männecken gegen Putin aufbauen. Leider schief gegangen. Gegen Putin braucht es andere Kaliber! Nawalny war alles andere als ein Kämpfer für "unsere" linksgrüne Ideale. Er war ein russischer Rechtsnationaler. Er wurde gebraucht: Merke: Der Feind meines Feindes ist mein Freund. Tut mir leid, ich halte nix von ihm. Früher nicht und jetzt auch nicht. Da gab und gibt es andere. Zum Beispiel die Politkowskaja...

Klaus Funke | So., 18. Februar 2024 - 14:49

War es Mord? Blaue Flecker hat man am Leichnam entdeckt. Noch immer keine Todesursache. Alles spricht dafür, dass Nawalnys Tod plötzlich kam. Man war nicht vorbereitet. Und in Russland, die Beamtenschaft, wie schon zu Zarenzeiten, extrem langsam, extrem bürokratisch, extrem befehlsabhängig. Da wagt keiner einen Schritt, der nicht befohlen ist. Ich habe das selber erlebt. Da ist die deutsche Beamtenschaft geradezu hochmodern und schnell. Nun im Falle Nawalny sind alle besonders nervös. Alle schielen zum Kreml. Da wird alles Für und Wider tausendmal abgewogen. Nur keinen Fehler machen, denn da drohen strenge Strafen. Jetzt wird erstmal das Ausland gecheckt, dann berät Putin mit seinem Stab und dem Geheimdienst. Das dauert. Und wenn die Todesursache Fragen offenlässt, muss alles nochmal von vorn losgehen. Also, ich denke 1 Woche vergeht mindestens. Es wird eine natürliche Ursache festgestellt, alles andere ist undenkbar. Ich vermute eine Embolie, ein Blutpfropf hat sich gelöst und Aus.

Philippe L. | So., 18. Februar 2024 - 14:59

Herr Nawalny war ein wahrer Patriot, dem die Kleptokratie in der Spitze dieses verlorenen Staates nicht das Wasser reichen konnte. Möge dieses Regime über diesen unschuldig verstorbenen Mann eines Tages stolpern!

Klaus Funke | So., 18. Februar 2024 - 15:53

Antwort auf von Philippe L.

Es gibt genügend Quellen, um sich über die politischen Ambitionen und den Lebensweg des Helden zu informieren. Auf alle Fälle war er kein dem linksgrünen Spektrum zuzuordnender Demokrat, im Gegenteil. Bei uns wäre er in der AfD gewesen, oder noch schlimmer, in der NPD. Ich verurteile das nicht, ich stelle es nur fest. Aber wie ich an anderer Stelle schrieb "Der Feind meines Feindes ist mein Freund!" und da ist bekanntlich egal, welcher politischen Richtung er zuzuordnen ist. Er ist meines Feindes Feind, das genügt, um Ihn selig und heilig zu sprechen. Soweit zur politischen Moral. Und nun bitte weiterdreschen, immer auf den Gegner ein.

Heidemarie Heim | So., 18. Februar 2024 - 16:12

Liebe Redaktion!
Da mein Antwort-Kommentar und das auch an Sie gerichtete Anliegen unter der Meldung "Russische Justiz: Nawalny in Haft gestorben" wegen Schließung keine Berücksichtigung fand, nochmals meine Bitte mehr Sorgfalt auf Kommentare zu verwenden, die m.E. die Grenzen jedweder Netiquette überschreiten und in diesem Fall jegliche Pietät vermissen ließ! Es hat mich persönlich mehr als betroffen gemacht solches hier vorzufinden. Ich spreche vom letzten von Herrn Funke verfassten Kommentar unter dem Titel:" Pünktlich gestorben!" vom 16.02.2024, 22:38 Uhr.
MfG

Dietmar Philipp | So., 18. Februar 2024 - 17:19

Besonders traurig ist, wenn Persönlichkeiten wie Gauck bestimmte Phasen der Geschichte vergessen, weil diese nicht in sein gegenwärtiges Bild passen. Ich darf an den 25. Sept. 2001 erinnern, wo im Ergebnis der Friedlichen Revolution der Präsident der Russischen Förderation Putin im Deutschen Bundestag gesprochen hat, „der Kalte Krieg ist nun vorbei- ich reiche Deutschland die Hand“. Selbst unter der damaligen Regierung Schröder (SPD) und Fischer (Die Grünen) wurde diese Hand nicht entgegengenommen! Die Folgen, des damaligen Kardinalsfehler haben leider alle Deutschen heute mit einem großen Schlamassel zu tragen. Auch Gauck war damals in Amt und Würden, daran sollte er sich erinnern.

Bernhard Kaiser | Mo., 19. Februar 2024 - 03:05

Navalny wurde 2021 von Amnesty International der Status eines "gewaltfreien politischen Gefangenen" aberkannt wegen seiner völkischen und rassistischen Einstellungen, von denen er sich bis zuletzt nicht distanziert hatte! Navalny nahm mehrere Jahre hintereinander am "Marsch für Russland" teil, einem Aufmarsch von Russischen Ultranationalisten und Neonazis, der inzwischen verboten ist! Navalny starb nach letzten Erkenntnissen wohl an einem Blutgerinnsel im Gehirn (Aneurysma), war nach eigenen Angaben 4-fach geimpft mit dem PFIZER-Impfstoff, den er - als Dissident - dem Russischen Impfstoff SPUTNIK vorgezogen hat! Aneurysmen sind eine der typischen, oft tödlichen Nebenwirkungen der mRNA-Impfstoffe ...

Reinhold Schramm | Mo., 19. Februar 2024 - 09:10

Wenn mit ideologischen und demagogischen Dreck gegen Russland und deren politische Führung geschleudert werden kann, dann sind alle Bündnispartner der deutschen Medienmehrheit, Parlamentsmehrheit und Bundesregierung dabei, egal ob Nationalisten und Rassisten.

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