Neubaugebiet
Baustopp einer Großbaustelle in München-Neuperlach wegen Insolvenz / dpa

Wohnungsmangel - An der Realität vorbei

Die Grünen-Vorsitzende Ricarda Lang hat Recht: In Deutschland fehlen Wohnungen. Doch ihr Rezept gegen den Wohnungsmangel ist ebenso schlicht wie falsch: „Die Mieten müssen runter.“ Wer dann noch bauen soll, verrät sie nicht.

Hugo Müller-Vogg

Autoreninfo

Dr. Hugo Müller-Vogg arbeitet als Publizist in Berlin. Er veröffentlichte zahlreiche Bücher zu politischen und wirtschaftlichen Fragen, darunter einen Interviewband mit Angela Merkel. Der gebürtige Mannheimer war von 1988 bis 2001 Mitherausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

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400.000 neue Wohnungen pro Jahr hat die Ampel-Regierung vor zweieinhalb Jahren versprochen. Doch 2022 wurden nur 295.000 Einheiten fertiggestellt. In diesem und im nächsten Jahr werden es insgesamt sogar 130.000 Wohnungen weniger sein als 2022. Und Besserung ist nicht in Sicht. Bis 2027 werden bis zu 830.000 Wohnungen in Deutschland fehlen, schätzt der Zentrale Immobilien Ausschuss.

Da ist guter Rat teuer. Ricarda Lang hat ihn, wie sie dem Spiegel verriet: „Es gibt schlicht zu wenig Wohnungen, das müssen wir ändern. Doch darauf können wir nicht warten. Die Mieten müssen runter. Es braucht eine Mietpreisbremse, die wirklich Zähne hat.“ Zu ihrem Rezept kommen noch zwei Zutaten hinzu: „Indexmieten deckeln“ und „das Vorkaufsrecht von Städten und Gemeinden stärken“. Das würde bedeuten, die Höhe der im Voraus vereinbarten Mieterhöhungen würden begrenzt. Zudem würden Kommunen beim Erwerb von Flächen bevorzugt.

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Gerhard Lenz | So., 12. Mai 2024 - 18:16

des Marktes - die schon anderswo versagt hat.

Soll heißen: Wenn sich manche (wenige) einen dicken Hintern verdienen, fällt auch für die anderen noch etwas ab!

Aber gerade beim Wohnungsbau zeigt sich, dass Ideologie, auch wenn sie ständig mit irgendeinem "Freiheits-Mäntelchen" verkleidet wird, eben doch nur Ideologie bleibt, und nicht automatisch maximalen Erfolg bietet.

Eigentum ist nicht nur geschützt, es verpflichtet auch. Wer Geld verdienen will, sollte das tun können, in einem Rahmen, der auch die Interessen der Gemeinschaft schützt. Wildwest-Kapitalismus mit ein paar Brotkrumen für die anderen darf es in einer sozialen Marktwirtschaft nicht geben.
Irgendwo angemessen wohnen zu können sollte in einer modernen, sozialen Marktwirtschaft eine Selbstverständlchkeit sein. Es gab Zeiten, da wurde ein entsprechendes Grundrecht gefordert. Boden ist nicht unbegrenzt. Damit Geld verdienen zu dürfen, muß mit Auflagen verbunden werden.

Gut, Wahlkampfzeiten. Fritze Merz wird danken.

Heidrun Schuppan | So., 12. Mai 2024 - 19:31

Antwort auf von Gerhard Lenz

Gerade jetzt, 75 Jahre GG, könnte daran erinnert werden, dass es einen Artikel 14 des GG gibt. "Eigentum verpflichtet. Es hat gleichzeitig der Allgemeinheit zu dienen." Leider nur noch Makulatur. Und es wird weiterhin gebaut, auch wenn Investoren und Eigentümer gleich wieder "Enteignung" schreien. Es wird hochpreisig gebaut oder ETW, also dort, wo Rendite zu erwirtschaften ist. Ja, es gab Zeiten, da wurde ein Grundrecht auf Wohnen gefordert – die, die das damals forderten, sind heute selbst Immobilienbesitzer. Und die, die das heute fordern, haben gleichzeitig über 3 Mio. Neubürger ins Land gelassen, da muss Wohnraum mehr als knapp sein. Ich würde mal sagen, dass das die FDP freuen müsste, denn dann steigen die Mieten weiter und weiter, weil Wohnungen knapp und knapper werden.

Bernd Briele | So., 12. Mai 2024 - 19:54

Antwort auf von Gerhard Lenz

Sehr geehrter Herr Lenz,
Es ist sicher kein Thema für "Grünen-Bashing", zugegeben, auch wenn die aktuellen Vorschläge einer Frau Lang m.E. rein ideologisch basiert sind und komplett daneben liegen. Ein wesentliches Problem ist doch, dass viele, gerade großstädtische Kommunen - und zwar unabhängig davon, ob CDU-oder SPD-Mehrheit im Stadtrat (beste Beispiele sind B und M) ihre Sozialwohnungen in großem Stil an private Wohnbaugesellschaften verhökert haben, um ihre klammen Kassen aufzubessern und man sich jetzt allen Ernstes wundert, dass eben diese Konzerne die Frechheit besitzen, damit auch noch Geld verdienen zu wollen.
Ich denke, sehr geehrter Herr Lenz, Sie irren, wenn Sie sich das gängige linke Narrativ zu Eigen machen und hinter jedem Vermieter einen geldgierigen Halunken vermuten . Die große Mehrzahl privater Kleinvermieter ist - auch ob der staatl. geforderten Energie-Sanierungen - eher in Not und überlegt, die vermietete Butze zu verkaufen, als sich derlei Gängelei anzutun.

Gerhard Lenz | Mo., 13. Mai 2024 - 15:11

Antwort auf von Bernd Briele

Kommunen haben Wohnungen verhökert, gleichzeitig den sozialen Wohnungsbau vernachlässigt.
Das alles war einem gesellschaftlichen Klima geschuldet, das weitestgehende Liberalisierung einforderte, in fast allen gesellschaftlichen Bereichen - zuletzt bei den Renten (Aktienrente). Das dabei die wirtschaftlich schwächeren Bevölkerungsteile auf der Strecke bleiben, verwundert nicht. Dass private Erwerber nach Luxus-Sanierung oder auch ohne maximalen Profit suchen, liegt einfach in der Logik des marktwirtschaftlichen Systems.
Es ist im Übrigen nicht so, dass der Wohnungsmarkt leergefegt ist: Sie bekommen in jeder Stadt fantastischen Wohnraum, allerdings oft zu horrenden Preisen. Der sozial Schwache wohnt, wo er es sich gerade noch leisten kann...

Es wird übrigens niemand gezwungen, mit Wohnraum Geschäfte zu machen. Auch für private Kleinvermieter gelten die Regeln des Marktes. Und wenn diese Kleinvermieter in Not geraten, ist auch dies ein Zeichen für Marktversagen...

Hans-Hasso Stamer | So., 12. Mai 2024 - 20:01

Antwort auf von Gerhard Lenz

... offenbar nicht gelesen. Warum kommentieren Sie dann? Ihre Meinung ist hier im Forum hinlänglich bekannt, mit dem Inhalt des Artikels hat sie nichts zu tun.

wie man Sie von jemanden wie Ihnen erwarten konnte. Was haben SIE denn in dem Beitrag gelesen? Die nächste Abrechnung mit den Grünen, besonders mit Frau Lang? Mit den Altparteien? Mit der Demokratie? Das nur die AfD uns retten kann?

Aber gut: Von Ihnen kommen in der Regeln doch nur jene lahmen Floskeln,, die im AfD-Umfeld eben so üblich sind. Nichts wirklich Erwähnenswertes. Und so sieht auch Ihre Reaktion aus...

Ronald Lehmann | So., 12. Mai 2024 - 21:16

Antwort auf von Gerhard Lenz

& ganz ohne große Diffamierung & ohne AFD-Hass
> das macht mich fast skeptisch 🤔

zumal fmp.
Wohnraumfläche, Grund & Boden, Grundnahrungsmittel wie medizinische Grundversorgung

sollte eine BREIT AUFGESTELLTES gesellschaftliches Dogma sein
& kein STAATSAUFTRAG mit Planwirtschaft
sondern nach der Devise > leben & leben lassen

ABER
nun kommt mein WENN & ABER Herr Lenz

die Harakiri-Politik ALLER Block-Parteien😡

wo einerseits Steuergelder VERSCHLEUDERT werden
andererseits Selbstbedienung ohne Grenzen
im Mafia-Familien-Clans zelebriert wird

& dies lässt jedes System ins wanken kommen
& nicht nur bei Wohnraum
sondern bei ALLEN Themen in der BRD

aber der REALITÄTSSINN der Regierung mit den Block-Parteien ist abhanden gekommen
egal ob Harikiri
- bei Massen-Einwanderung
- Vollpension von Mio. von Söldnern
- das Fell über die Ohren ziehend d kleinen/mittleren Selbstständigen

um im Gegenzug die MONOPOLE, die BIG-BIG
mit Steuergeschenken & einer roten Teppich-Politik in TREUE zu belohnen/huldigen

Urban Will | Mo., 13. Mai 2024 - 10:42

Antwort auf von Gerhard Lenz

ein Haus oder eine Wohnung gebaut hat und schon immer zur Miete lebte.
Lenz, vielleicht machen Sie sich erst mal mit den Baukosten vertraut, bevor Sie Blödsinn reden.
Man müsste schon ein arger Samariter sein, wenn man für den Bau einer Mietwohnung mehr Geld ausgibt, als man je an Miete erwirtschaften kann.
Sozialisten machen gerne andere zu solchen „Samaritern“, das weiß ich, aber noch entscheidet in diesem Land jeder selbst, ob er baut oder nicht.
Freunde von mir wollten in versch. geerbten Gebäuden 14 Wohnungen errichten. Alles noch vor Corona geplant. Dann kam Corona, der Krieg, die Inflation, die extremen Steigerungen der Rohstoffpreise, die hohen Zinsen. Hinzu eine irrsinnige Bürokratie, die alles noch teurer macht.
Nie und nimmer hätten sie bei den zu erwartenden Kosten auch nur den Hauch einer Chance gehabt, diese Sache zu finanzieren, außer über hohe Mieten.
Sie ließen es bleiben, diese 14 Wohnungen fehlen nun. Wie so viele andere auch.
D steht sich selbst im Weg.

Bernd Windisch | Mo., 13. Mai 2024 - 11:59

Antwort auf von Gerhard Lenz

Dennoch, gratis wohnen hat schon in der Platte nicht funktioniert. Wenn der Staat dann noch zusätzlichen und unbegrenzten Bedarf durch Armutszuwanderung erzeugt, treibt dies die Mieten. Ökonomen wissen das. Herz Jesu Marxisten augenscheinlich nicht.

Thorwald Franke | So., 12. Mai 2024 - 18:18

Da die CDU durch ihre Migrationspolitik unter Merkel (die erst kürzlich von Linnemann und Thorsten Frei für ihre gute Politik gelobt wurde) mitschuldig geworden ist an den Zuständen auf dem Wohnungsmarkt (außerdem durch andere Politiken wie Umweltvorschriften, Energiewende usw.), schlage ich vor, dass wir das CDU-Parteivermögen für den Wohnungsbau verwenden. Und alle CDU-Liegenschaften werden in Wohnungen umgewandelt. Wenn alle CDU-Wähler zu Bündnis Deutschland und WerteUnion gewechselt sind, braucht die CDU das ja nicht mehr. Ich glaube jedenfalls nicht, dass die CDU in der Regierung es besser machen würde als jetzt. Das ist der springende Punkt. Die CDU tut immer nur so. Bosbach-Effekt.

Bernd Briele | So., 12. Mai 2024 - 18:22

...dann kommt fast immer Nonsense dabei heraus! Das ist nicht nur beim Wohnungsbau so, sondern auch bei der Energiewende und beim Fachkräfte-Mangel. Statt pragmatische Lösungen (Rücknahme unsinniger Bauvorgaben, Abschaffung der Grunderwerbssteuer etc.) umzusetzen, macht man denen das Leben schwer, die man für die Problemlösung eigentlich bräuchte. Ökonomische Zusammenhänge - was ist das? - werden von Frau Lang oder Herrn Habeck immer grundsätzlich ausgeblendet.

Urban Will | So., 12. Mai 2024 - 18:22

zumindest aber, so mein Eindruck, Anhänger derselben, sollten Sie den Mund nicht so voll nehmen.
In der Tat, Riccarda besitzt den ökonomischen Verstand eines Nilpferdes, das zeigt nicht nur Ihr hier aufgeführtes Beispiel ihrer wirren Forderungen.
Aber Riccardas Truppe ist der Liebling vom Fritzel, auch wenn er das so noch nicht sagen möchte. Wenn also Ihr Fritzel mit grüner und/oder roter Hilfe demnächst sein Ziel, den Kanzlersessel, erreicht hat, wird ziemlich viel von dem links-grünen Unfug umgesetzt werden.
Bürgergeld weg? Niemals. Mietenpreisbremsen? Klar doch.
Denn... wir wissen ja, in einer Koalition, da muss man halt Kompromisse machen. Sorry, ihr Wahlschafe.
Der Fritzel will nur vier Jahre, da bin ich mir sicher. Das Land braucht ihn auch nicht zu jucken, der haut einfach ab, wenn er hier fertig ist.
Herr M-V, Ihre schwarze Truppe ist gerade dabei, den Wahlschafen den größten Wählerbetrug aller Zeiten unterzujubeln.
Warum? Weil die es können.

und Investoren? Man kann nicht ständig die Renten weiter absenken (zuletzt Rot-Grün ! auf 48 Prozent. "Mehr ist nicht finanzierbar" so Schröder damals. Aber Pensionen werden regelmäßig automatisch erhöht plus 3000 Euro steuerfrei für Beamte und Pensionäre, alles drin), um Rentner irgendwann nur noch einen Schlafplatz unter einer Brücke anbieten zu können. Aber der große Wurf wird ausbleiben, weil nicht gewollt. Sie "Die Anstalt" zum Thema Renten vs. Pensionen.

ingo heinzelmann | So., 12. Mai 2024 - 18:43

Diese Regierung wird solange ihr Unwesen treiben, bis von irgendwoher das Stopschild kommt. Nur, woher soll das kommen? Die Leitmedien könnten sicher kritische Öffentlichkeit schaffen. Sie tun es nicht. Und kritische Fachkommentare finden nicht ihren Weg zu diesen Medien. Selbst die FAZ scheint auf Harmonie gebürstet zu sein. Und das geht so weiter bis dieses Land am Boden liegt. Und dann will es keiner gewesen sein.

Henri Lassalle | So., 12. Mai 2024 - 19:10

meistens Eigentumswohnungen des höheren Standard. Extrem ist dieses Phänomen in meinem Zweitwohnsitz in Starnberg ausgeprägt. Oft sind die Wohnungen schon bei Baubeginn verkauft oder reserviert.
Gebaut wird nach wie vor, aber keine Sozialwohnungen oder solche, die sich ein Durchschnittverdiener leisten kann. Zumal die "zweite Miete", die Nebenkosten nicht billiger geworden sind. Man muss es keider sagen: Deutschland geht immer weiter in Richtung Unsozialstaat. Die Gründe sind multipel, jede Interessenguppe schiebt es auf eine andere.
Hinzu kommt das Problem der Migranten und Ukraine-Flüchtlinge.
Ansonsten eher oprimistisch veranlagt, sehe ich schwarz. Das Problem scheint unlösbar geworden zu sein.

Christoph Kuhlmann | So., 12. Mai 2024 - 19:38

Wir brauchen bei jeder Bauvorschrift einen Kostencheck und keine europaweiten Verordnungen für Nullemissionshäuser. Die Emissionen werden angesichts der globalen Erderwärmung sowieso bald sinken. Es sei denn Klimaanlagen werden zum Standard. Es gilt vielmehr Anreize zu setzen die Dächer mit Solaranlagen zu versehen und die sinkenden Preise für Solarpaneele zu nutzen. Die Freiwilligkeit ist das entscheidende daran. Die Menschen kennen ihre finanziellen und baulichen Möglichkeiten besser als der Staat. Forschungsprojekte für finanzierbaren Wohnungsbau wären hilfreich. Was sich finanziell zu bezahlbaren Mieten noch darstellen lässt bildet dann die Obergrenze des Möglichen an Regulierung. Mehr geht halt nicht. Die Menschen müssen wohnen.

Enka Hein | So., 12. Mai 2024 - 19:46

....Bullshit.
Schickt die 2-3 Millionen illegaler Scheinasylanten und Geduldete schnell zurück und es wird Wohnraum frei. Und dann reichen auch nur noch 100000 Wohnungen pro Jahr. Und dann noch ifiotische Bauvorschriften in die Tonne und es kommen auch wieder Investoren.
Und Ricarda war doch die Intelligenzbestie mit dem IQ eines Feldweges die die ∅Rente bei 2000 Euro einordnete.

3 Mio., von denen der allergrößte Teil gar nicht hier sein dürfte, aber Neubauten, Plattenbauten in Schnellbauweise, an die Stadtränder stellen. Neue Ghettos und Herde für soziale Unruhen sind vorprogrammiert. Aber da Politiker nur innerhalb ihrer Legislaturperiode denken (vielleicht auch planen?), werden eben keine Probleme gelöst. Kurzsichtigkeit ist en vogue. Ignorieren von Realitäten ebenso. Siehe "Die Anstalt" (Renten vs. Pensionen). Mir kann kein Politiker erzählen, dass er die Probleme vor unserer Haustür nicht wahrnehmen würde. Noch nie fand ich Wahlplakate leer und öde wie sonst was.

Tomas Poth | So., 12. Mai 2024 - 19:48

Erneut zeigt sich der dürftige Horizont, das Nichtwissen in dieser rotgrünen Politblase!

Mit der ideologischen These der Mietenreduzierung vermehren sich die Wohnungen nicht!
Allerdings könnte der Druck auf den Wohnungsmarkt durch Grenzschließung und Migrationsstop verringert werden!
Wir werden von Schwachköpfen regiert, das ist unser größtes Problem!

Achim Koester | So., 12. Mai 2024 - 23:57

Diese wirtschaftlich völlig unfähige Frau scheint zu glauben, dass man den Wohnungs-Umsatz durch Sonderangebote steigern könnte, aber wenn die Wohnungsbaugesellschaften keine Rendite (weiß die Lang eigentlich, was das ist, oder muss sie erst den Habeck fragen?) mehr erwirtschaften können, warum sollten sie dann noch bauen?

Sabine Lehmann | Mo., 13. Mai 2024 - 03:14

Wer dumm ist, muss halt sehr viel glauben. Eine Form der Kompensation, die im grünen Weltall zwar an der Tagesordnung ist, leider aber nur selten gelingt. Denn so viel Glauben könnte selbst der Herrgott persönlich nicht verbreiten, um das Ausmaß der Dummheit dieser grünen Apologeten wieder einzufangen.
Ich hätte da aber einen Vorschlag für Expertin Lang: Lego für Alle! Jeder bekommt vom Staat kostenlos einen Lego-Selbstbausatz für ein kleines rotes Tinny-Haus. Das erste Pilot-Projekt könnte ja auf der Grünfläche im Görlitzer Park bei Lang gegenüber starten, da wo auch die primär "Bedürftigen" hausen. Und wer sich das so noch nicht so recht zutraut (Lego Bauanleitungen sind manchmal schlimmer als von Ikea) bekommt erstmal ein Puzzle. Ist zwar etwas eindimensional und ein wenig flach, aber mit 3D-Brille und etwas Phantasie...Sie wissen schon: Platz ist in der kleinsten Hütte, gell? "Jabba the Hut" bekommt auch den XXL Bausatz, sie muss ja schließlich auch reinpassen mit ihrem Verlobten.

Franz Stradal | Mo., 13. Mai 2024 - 03:50

Seit dem Mittelalter macht Stadtluft frei. Da sind die guten Jobs, also wohnen dort die, die gebraucht werden und sich das Leisten können.
Es wird immer wieder auf die großen Arbeiterquartiere in den Städten verwiesen. Ja, die sind von den Fabrikanten gebaut worden, die die Arbeiter brauchten.
Heute sind dort Banken und IT-Konzerne, die locken eben andere an.
Es ist völlig egal wie viele Wohnungen man in und um die Stadt baut, solange dort gute Jobs sind, ist es immer zu wenig. Ein Blick nach, Korea, Japan. Dort stehen hunderte Wohntürme mit tausenden Wohnung um die Zentren. 50qm für eine Familie. Oder in L.A oder London, wo man mit 1-2 Stunden Anfahrt als Pendler rechnen muss, sofern man nicht 5000–8000 pro Monat Miete zahlen kann.
Mehr Wohnungen machen nichts besser.
Wir sollten uns wieder auf die Mittelständler konzentrieren, die 2/3 der Bevölkerung anstellen und oft genug in der Fläche sind, und nicht in den Städten.
Für wen genau brauchen wir mehr Stadtwohnung?

Sabine Lehmann | Mo., 13. Mai 2024 - 14:18

MANGEL. Dieser manifestierte Dauerzustand seit Amtsübernahme der links-grünen Schreckensherrschaft in geradezu allen elementaren Bereichen unseres Landes, kennt aber auch ein geradezu paradiesisches Vakuum, in dem der schiere Überfluss herrscht. Dieses Paradies mitten in Berlin, im Zentrum des schwarzen Lochs, wo eine unsichtbare Kraft alle Steuern verschlingt u. auf Nimmerwiedersehen im Gierschlund einer alimentierten Klientel aus Nichtskönnern u. Nichtwissern verschwindet. Nachrichten heute:
Unsere Volksvertreter erhalten jetzt monatlich 635 Brüsseler Peseten mehr. Einfach so. Ich meine, so ganz automatisch, sie brauchen dafür gar nichts tun. Arbeiten ja sowieso nicht, das kennt der Steuerzahler schon, nein, sie müssen sich wie bei Mikado nicht mal bewegen, das passiert ganz automatisch. Haben "sie" sich gegönnt bei Amtsantritt diese automatische jährliche Erhöhung. Wo noch auf diesem Planeten dürfen Arbeitnehmer ihre eigene Lohnerhöhung beschließen? Dazu ganz ohne Gegenleistung?!