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Auch an den Börsen: Es werden definitiv asiatische Jahrzehnte / dpa

Kapitalmarkt - Optimisten kaufen in Asien

Aktien scheinen im aktuellen Niedrigzinsumfeld alternativlos. Daniel Stelter verrät, was dabei derzeit zu beachten ist und auf welche Weltregionen es sich besonders zu setzen lohnt.

Autoreninfo

Daniel Stelter ist Gründer des auf Strategie und Makroökonomie spezialisierten Diskussionsforums „Beyond the Obvious“. Zuvor war er bei der Boston Consulting Group (BCG). Sein neues Buch „Ein Traum von einem Land: Deutschland 2040“ erscheint am 10. Februar 2021.

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Das kommende Jahr 2021 verspricht ein gutes Börsenjahr zu werden. Der Impfstoff kommt, die Wirtschaft erholt sich, als Folge des Lockdown-bedingten Zwangssparens haben viele Menschen mehr Geld verfügbar, die Regierungen setzen ihre Konjunkturprogramme fort und letztlich wohl am entscheidendsten: Die globale Liquidität ist infolge der Notenbankinterventionen explodiert.

Wann, wenn nicht in diesem Umfeld sollten die Börsen neue Rekorde feiern? Die US-Bank Goldman Sachs prognostiziert gar goldene zwanziger Jahre. Schon bis Ende 2022 sollen demnach die US-Börsen weitere 30 Prozent zulegen. Getragen von steigenden Gewinnen und anhaltend tiefen Zinsen. Dass US-Aktien nach allen gängigen Bewertungsziffern weit über historischen Werten notieren, irritiert die Analysten dabei nicht. Solange Geld nichts kostet, und dem dürfte bis 2025 so sein, bestehe kein Grund zur Sorge.

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