Nora Gomringer im Porträt Die Sprache des anderen Die Schriftstellerin Nora Gomringer hat ein sehr persönliches Buch über ihre verstorbene Mutter geschrieben. Kurz vor der Veröffentlichung verliert sie auch ihren Vater, den Dichter Eugen Gomringer – und ringt nun mit Sprache, Erinnerung und ihrer eigenen literarischen Herkunft. VON RALF HANSELLE
Zum 150. Geburtstag von Rainer Maria Rilke : Der Tanz um die Mitte Vor 150 Jahren wurde der Dichter Rainer Maria Rilke geboren. Einst mit Skepsis versehen, erleben seine Gedichte eine Renaissance. Sein Versuch, mit der Sprache zu den Dingen selbst zurückzukehren, wirkt wie ein Rettungsring für unsere weltverlorene Gegenwart. VON ALEXANDER GRAU
Debatte um Amanda Gorman : Wer darf überhaupt noch was? Das allseits gefeierte Gedicht von Amanda Gorman wird zur Zeit in viele Sprachen übersetzt. Auch ins Holländische. Doch die schwarze Aktivistin Janice Deul äußerte sich empört darüber, dass eine weiße Autorin das Gedicht übertragen sollte. Grotesk. VON JENS NORDALM
Carlfriedrich Claus : Vornehme Phoneme Der aus Annaberg-Buchholz stammende Dichter und Grafiker Carlfriedrich Claus war Dickkopf, Schriftbildner und Extrempoet. Eine Hommage VON TERESA ENDE
Meyers Blick auf... : das Gedicht von Eugen Gomringer Der Schweizer Journalist, Medienberater und Cicero-Kolumnist Frank A. Meyer spricht im Video-Interview über die Aktion einer Berliner Hochschule, ein Gedicht des Dichters Eugen Gomringer zu übermalen VON ALEXANDER KISSLER
Streit um Eugen Gomringer : Der Geist der Unfreiheit drängt auf die Fassaden Ein Gedicht von Eugen Gomringer muss von der Wand der Berliner Alice-Salomon-Hochschule verschwinden. Dem Dichter wird vorgeworfen, sexuelle Belästigung zu verharmlosen. Eine solche Zensur dient aber nicht der Aufklärung, sondern dem Gegenteil: einer exklusiven Ignoranz VON ALEXANDER KISSLER
Beleidigung ausländischer Staatschefs : Warum der Böhmermann-Paragraf bleiben muss Die Beleidigung von ausländischen Staatschefs muss rechtswidrig bleiben, fordert der Ex-Vizepräsident des Bundesnachrichtendienstes, Rudolf G. Adam, in einem Gastbeitrag für Cicero. Er hält es für falsch, wegen Böhmermann und Erdogan das Strafgesetzbuch zu ändern VON RUDOLF ADAM