Eingriffe in die Sprache sind im Kern totalitär / Illustration: Zoonar, Svetlana Foote/dpa; Fotomontage: Dominik Herrmann

Der Wokeness-Wahn, Teil 3 - Gerechte Sprache, schwere Sprache

Jeder Versuch, die Sprache „gerecht“ zu machen, führt nur dazu, der Sprache Gewalt anzutun. Denn die Kategorie der Gerechtigkeit hat mit Sprache nichts zu tun. Auch hier geht es weniger um Gerechtigkeit als um Macht, anderen vorzuschreiben, wie sie zu kommunizieren haben. Eklatantestes Beispiel ist die sogenannte Gender-Sprache, die, sollte sie sich durchsetzen, zu einer Abkopplung von jeder sprachlichen Tradition führen würde. Teil 3 der Cicero-Serie zu den Auswüchsen der woken Ideologie.

Autoreninfo

Ingo Way leitet die Online-Redaktion von Cicero.

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Vor einigen Jahren erschien die „Bibel in gerechter Sprache“, ein Projekt katholischer und evangelischer Theologen, in der von „Jüngerinnen und Jüngern“ und von „Pharisäerinnen und Pharisäern“ die Rede ist und selbst Gott nicht mehr der Herr sein darf, sondern zum Beispiel als „ErSie“ bezeichnet wird. Das erntete damals den verdienten Spott. Seinerzeit wusste man eben noch, dass Sprache weder gerecht noch ungerecht ist, sondern ein bloßes Zeichensystem, das es den Sprechern erlaubt, sich über jeden beliebigen Inhalt auszutauschen. Ein unschöner Sachverhalt wird nicht dadurch schöner, dass man die Sprache verhübscht, ein erfreulicher nicht weniger erfreulich, wenn einem die entsprechende Bezeichnung aus irgendeinem Grund nicht gefällt.

Das scheint lange her zu sein. Inzwischen hat sich die Überzeugung breit gemacht, dass auch die Sprache „gerecht“ zu sein hat; und heute wird – in den öffentlich-rechtlichen und einigen privaten Medien, an Universitäten und im Behördenschriftverkehr – krampfhaft alles vermieden, was irgend als diskriminierend aufgefasst werden könnte. Wie so vieles an der woken Ideologie ist auch dieser neue Sprachpurismus aus dem amerikanischen Raum zu uns herübergeschwappt, und wie ein gelehriger Musterschüler versucht man, das Vorbild an Eifer und Beflissenheit noch zu übertreffen.

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Karl Kuhn | Di., 6. September 2022 - 11:16

Das Traurigste kann man erleben, wenn man in einem universitären Gremium sitzt und da dann eine Professorin sich verspricht. 'Wir haben den Studenten vorgeschlagen ... äh, den den Studentinnen und Studenten vorgeschlagen, blablabla ...' - und nach diesem Fauxpas schlägt die Professorin schuldbewusst die die Augen nieder. Sie glaubt ja selbst, das Richtige zu tun, aber es ist ja so schwer, ein wahrhaft tugendhaftes Leben zu führen. Es ist zum Heulen, wenn man so etwas mitansehen muss.

Achim Koester | Di., 6. September 2022 - 11:30

Bevor man eigenmächtig Änderungen an der deutschen Sprache vornimmt, sollte man z.B. beim ZDFinfo Kanal grammatisch korrektes Deutsch beherrschen. So wurde z.B. in einer pseudowissenschaftlichen Sendung über Ramses II, permanent der falsche Genitiv "zur Zeit von Ramses DES Zweiten" gebraucht. Ein Armutszeugnis für eine hochbezahlte Institution, die als "Bildungsfernsehen" verkauft wird.

Gabriele Römer-Scheuermann | Di., 6. September 2022 - 11:32

Ich biete zum gerechten Gendern immer gerne den Damer, den Personer und den Koryphäer an. Schließlich ist wissenschaftlich erwiesen, dass Männer sich durch Begriffe wie "Koryphäe" oder "Person" nicht angesprochen fühlen können und auch gar nicht mitgemeint sind (oder habe ich da was falsch verstanden?). Da hilft alles nichts, für die gute Sache muss es sein.
Bei den generischen Neutra wie dem Opfer wird es dann schwierig, aber mit ein bisschen guten Willens klappt es auch mit Opferin und Opferer. Es ist ja für die gute Sache ;-)

C. Jahn | Di., 6. September 2022 - 11:44

Vielen herzlichen Dank für diesen ausgezeichneten Beitrag. Leider hat die erwähnte lautstarkte Minorität diesen umerzieherischen Soziolekt bereits flächendeckend in Bildungseinrichtungen ausgerollt und indoktiniert damit inzwischen deutschlandweit auch Schüler und selbst Studenden. Dieser ideologisch aufoktroyierte Sprachwandel ist wie ein Geist, den man aus der Flasche gelassen hat und der sich nun mit Gewalt wehrt, wieder in die Flasche getan zu werden.

Tomas Poth | Di., 6. September 2022 - 11:48

Hallo die Enten, eine allgemeine Begrüßungsformel in Norddeutschland, steht für, hallo Leute oder moin allerseits.
Wo bleiben da die Erpel oder die Entenküken?
Also zukünftig, hallo Enten_innen?
Das generische Femininum bezieht halt auch alle ein, wie das Maskulinum oder das Neutrum.
Die Gender*Ei dient der Beschäftigung und Schaffung von Arbeitsplätzen, der nutzlosen Verschwendung von Steuergeldern und/oder dient dem Mythos der Wachstums- bzw. Konsumismus-Wirtschaft.
Es ist ein kapitalistischer Auswuchs der Langeweile, des "Irgendetwas muß man doch machen" um mal wieder eine neue Sau durch das westliche Weltdorf zu jagen.

Markus Michaelis | Di., 6. September 2022 - 11:48

ist für mich weniger das Argument. Es geht darum, inwieweit man Menschen "Gewalt antut". Die Einen wollen Gendern, um die sprachliche Gewalt zu beenden, die anderen fühlen sich gerade vom Gendern mit Gewalt abgewertet. Immerhin steckt hinter dem Gendern eine Menschensicht, die das Denken vieler Menschen als zutiefst falsch erklärt, so dass es geändert werden muss - genau das ist ja das Ziel der neuen Sprache. Gendern ist kein Selbstzweck zur schöneren Sprache, sondern ein Mittel um das Denken von Menschen zu ändern, deren jetziges Denken man als vollkommen außerhalb jedes diskutierbaren Rahmen stehend falsch empfindet.

Auch das ist im weitesten Sinne berechtigt, weil es in Gesellschaften und zwischen Menschen immer darum geht - möglich ist fast alles und Gesellschaften einigen sich immer irgendwie auf das, was gerade gültig ist. Etwas unschön finde ich den Anspruch mit dem Gendern universelle Ewigkeitswerte zu vertreten. Auch Gendern fokusiert bestimmte Dinge und ignoriert andere.

Arne Zinner | Di., 6. September 2022 - 11:53

und daß sich durchaus intelligente Leute wie Gregor Gysi diesem Unsinn anschließen macht's nicht besser! Im übrigen ist Sprache reine Konvention und bar jeder Logik. Ob ich sage, ich "bin" 70 oder ich "habe" 70 (wie die Franzosen) oder ich 70 wie die Russen ist völlig egal. Zeit kann man ohnehin weder "sein" noch "haben" noch sonstwas. Zuweilen sind nicht einmal Worte nötig: Wenn ein Student am Fenster steht und einen gellenden Pfiff ausstößt, weiß jeder im Raum, aha, da unten läuft eine, mit der möchte er ins Geschäft kommen...

Simon Max Jost | Di., 6. September 2022 - 11:59

Ich finde, wir sollten einfach anstelle des Genderns alle zu gendernden Worte durch "Generalsekretär der Sozialistischen Einheitspartei" ersetzen. Jedoch befürchte ich, dass Albrecht von Lücke daraus "Generalsekretäre und Generalsekretärinnen" macht. Mich würde allerdings interessieren, wie das beim fünften Mal für Ingo Meyer klingen würde.

Romuald Veselic | Di., 6. September 2022 - 13:11

was bei mir, wie ein anderer Begriff für Fäkalie ankommt. Gendern ist keine Sprache, sondern Antisprache. Oder retardierter Neo-Verbalprimitivismus.

Was das N-Wort angeht: Ist es strafrechtlich kodifiziert (?), wenn man Negersklave sagt, wie im Bertelsmann Lexikon/Jahr 1990/Weltgeschichte, Band 10, S. 108?

Das Wort Indianer entstand durch Irrtum, als 1492 Kolumbus glaubte, in Indien angekommen zu sein. Und in Lateinamerika wird nach wie vor, über Indios geredet, und keinen interessieren die D-Sprachbefindlichkeiten der Immer-Bessermenschen.

Was mich speziell interessiert, was sagen die hier Kurzlebenden, zum Gendern u. zu X-Geschlechtern?
Wieso wurde bislang keine/r Moscheevorsteher*in dazu befragt? Es gibt angeblich 5 Mio Muslime in D. Deren Ansichten dazu hörte ich bislang nicht.

Wolfgang Z. Keller | Di., 6. September 2022 - 13:24

Danke Herrn Way für den Artikel und dem Journalisten Ingo Meyer für sein "Märchen vom Gendersterntaler"!
Um´s kurz zu machen: statt der N-, I-, F- und demnächst wohl noch XYZ-Wörter könnte man(n) UND frau doch einfach öfters das A-Wort - wenn schon aus Höflichkeit nicht und vor allem nicht gegendert! auszuschreiben - so doch genau in der Schreibweise zu verwenden, sich mindestens aber immer dazu denken!

Gerhard Hellriegel | Di., 6. September 2022 - 13:37

- einverstanden. Allerdings bestreite ich nicht, dass Frauen in der Sprache benachteiligt sind. Ich halte lediglich das generische Maskulinum für das kleinere Übel, verglichen mit den angebotenen Alternativen für Deutschland.
Das Partizip, also "Studierende" statt "Studenten" ist nach meinem Sprachgefühl durchaus erträglich, funktioniert aber nur im Plural, eine geschlechtsunabhängige Singularform fehlt.
Der nächste Zündstoff: die weibliche Form "Leserin" wird als Anhängsel an die männliche gebildet. Also, die Frau als Anhängsel des Mannes, geht gar nicht! Wir werden noch Spaß haben. Aber das hält uns warm.

Wolfgang Tröbner | Di., 6. September 2022 - 13:46

Genau das ist des Pudels Kern. Die Sprache gehört auch mir, meiner Familie, meinen Freunden und Bekannten. Nicht nur einer kleinen Gruppe von minderbegabten Grünen und Woken, die es mit eigener Leistung im Leben zu nichts gebracht haben. Und die nun krampfhaft versuchen, irgendwelche Duftmarken zu setzen. Und wenn mich der ÖRR und neuerdings auch das private TV (SAT1 und RTL) mit solchen Sprachverrenkungen nerven, dann werden sie einfach ab- bzw. nicht mehr eingeschaltet. Ich weiß, dass das beim ÖRR momentan nicht ganz einfach ist, aber ich bin mir sicher, dass noch nicht das letzte Wort gesprochen ist, ob der parasitäre ÖRR überhaupt überlebt. Es kann und darf nicht sein, dass die dauerhaft Erziehungsprogramme mit ihrer deformierten Sprache gegen den Willen des Volkes senden. Ganz abgesehen davon, dass dieses Gendergequake unsere reiche Kultur (die uns ja auch abgesprochen werden soll; siehe Özugus) beleidigt und verhöhnt. Man muss es nicht hinnehmen!

Jonathan Pause | Di., 6. September 2022 - 14:07

Sätze die aussehen wie eine Programmiersprache? Schmuckredundanzen, angehängt an das selbe Wort? Grammatikalische Inkonsistenzen, die bewusst erzeugt werden? Das Gehirn macht es nicht freiwillig. Jeder dieser Sätze ist ein Kopfgeburt, nachträglich im Kopf eines Schnösels hergestellt. Sie sind nicht nur eine ästhetische Grausamkeit, sie foltern das Sprachzentrum des Gehirns. Aus Höflichkeit mag die eine oder andere Schleife ja verständlich sein, z.B. den Damen zu liebe. Aber das ist künstlich, und der Deutsche, selbst der Höfling, war in dem Sinn schon immer wenig höflich. Ich halte es da lieber mit dem alten Götz von Berlichingen.

Gunther Freiherr von Künsberg | Di., 6. September 2022 - 14:11

In aller 1. Linie unser Bundeskanzler, der regelmäßig von“ Bürgern und Bürgern“ oder“ Wählern und Wählern“ spricht. In der Eile kommen bei ihm die weiblichen Formen sehr oft nicht vor. Das Beispiel zeigt aber, dass die Nennung der weiblichen Formen vielfach auf einem Automatismus beruht, der nichts mit dem Bestreben nach Gleichberechtigung zu tun hat.. Bei Anwendung konsequenter Genderlogik müsste man Scholz dann Frauenfeindlichkeit unterstellen, was aufgrund des Umstands, dass er sich nicht zu den Konservativen zählt, unterbleibt.
Revolutionen haben noch nie etwas positives bewirkt. (Ausnahme DDR 1989). Sie führten regelmäßig zu autokratischen, diktatorischen Herrschaftsstrukturen. Im Gegensatz dazu sind Demokratien einem ständigen Entwicklungsprozess ausgesetzt der Neues schafft. Gleiches muss auch für die Sprache gelten. Diese muss sich entwickeln und darf nicht durch Genderdiktatoren zum sprachlichen Terrorismus führen.

Ernst-Günther Konrad | Di., 6. September 2022 - 15:02

Wovon soll diese unsinnige Genderei eigentlich ablenken? Über 90% der Bürger wollen das nicht und wenden es auch nicht an. Wer den ÖRR insoweit wenigstens meidet, dass er konsequent keine mit Gendersprache versehenen Sendungen anschaut, noch besser den ÖRR meidet, wer behördliche Schreiben entweder unbeantwortet läßt, die Gendertext enthalten oder aber eine Leseabschrift in anerkannter deutscher Amtssprache einfordert, wer es selbst erst gar nicht versucht zu gendern, läßt diese sprachlich unterbelichteten Spinner ins Leere laufen. Denen geht es in Wahrheit nicht um eine "gerechte Sprache", sondern es wird versucht Meinung zu lenken und sich der Sprachwissenschaft zu widersetzen. Für mich nicht nachvollziehbar ist, dass bei einer so hohen Ablehnung, dennoch die Wähler diese Ampel wieder wählen würde, die sie sprachlich vergewaltigen will. Zur Reform des ÖRR gehört auch die Vorgabe an die Beschäftigten, dass Gendern während der Dienstzeit zu unterlassen ist. Auf gehts ihr Intendanten.

Christa Wallau | Di., 6. September 2022 - 15:09

Die Formen/Ausprägungen dieses Wahns sind vielfältig u. unterschiedlich stark bzw. schädlich in ihren Auswirkungen.
I m m e r aber sind sie zerstörerisch.
Mao glaubte, sich mit der Kulturrevolution ein neues Volk schaffen zu können, Hitler hing dem Wahn einer Verbesserung der Menschheit an, wenn er alle Juden u. andere sog. "Schädlinge" ausrotten könnte.
Heute schwärmen ein Herr Schwab u. seine Anhänger vom "Great Reset" durch ungebremste Migration (Vermischung der Weltbevölkerung) u. einer technokrat. Weltregierung.
Wer mithilfe der Sprache die Welt in seinem Sinne verändern will, ist zwar harmloser als diese Leute, aber vom gleichen Geist erfaßt wie sie. Gewachsenes, Vielfältiges, Traditionelles will er zerstören, um Neues, das ihm richtig erscheint, anderen aufzuzwingen. Dies gelingt ihm, weil er es als "Fortschritt" verkauft; denn die meisten Menschen gelten lieber als fortschrittlich denn als konservativ, weil es gelungen ist, diesen Begriff völlig in Mißkredit zu bringen.

Ich schätze Ihre Kommentare wie immer.
Vielen Dank daür .

Heinz -Rudol Kunze hat Gendern im Stern TV, findet man auf Youtube,
unter anderem mit der Maul-u. Klauenseuche verglichen und gemeint das 99% der Bürger dies ablehnt.
Die Gesichter der Genderistinnen im Studio sprache Bände.
Ich muß hier beim Schreiben noch Lachen.

Ähnlich beim TAZ Interview von Sarah Wagenknecht zu ihrem Buch.
Der Chefredakteur,ein Herr Unfried,sein Name ist Programm, bezeichnete sie als "Gästin"und Ökonomin.
Worauf sie sich vehement dagegen wehrte. Das Gesicht von Unfried ,einfach
köstlich .

Ich warte boß noch auf die Verbrennug aller ungeschenderten(Schreibweise Absicht) Bücher.
Fahrenheit 451 und Schlimmeres lassen grüssen.
Ich würde mich nicht wundern. Verschiedentlch hat es ja schon begonnen.

Bin hier grammatikalisch sicher nicht perfekt,war in der Schule viel besser.
So zwische 1+2 . Etwas aus der Übung nach 50 Jahren,wird aber besser.
Suche die die alten Deutsch Lehrücher der DDR.

Fritz Elvers | Di., 6. September 2022 - 22:13

und klatschen dabei in die Hände.

Als Animator einer Seniorengruppe Ü95 oder dem ZDF-Fernsehgarten sicher ein unterhaltsamer Einfall.

Ansonsten sollten Woke es nur unter sich treiben. Wir sind ja ein freies Land.

martina brüstle | Mi., 7. September 2022 - 08:20

ich habe ein Protokoll geführt und darin Protokoll: mein Name ... geschrieben.
Mir wurde dann von männlicher Seite gesagt, ich sei "Protokollantin". Daraufhin habe ich demjenigen gesagt, er wäre dann in Zukunft "Protokolleur" ... dann war Ruhe! Aha!

R. Wollpert | Mi., 7. September 2022 - 15:32

Hat eigentlich von den Gender-Enthusiasten (und natürlich Enthusiastinnen) schon jemand bemerkt, dass sämtliche Pluralformen - egal welcher Genus im Singular verwendet wird - mit Artikel und Pronomen ins Femininum wechseln? Der Mann - die Männer, er - sie, sein - ihre.....
.....ganz ohne verbissenes und zwanghaftes Gendern.