Zum 100. Geburtstag von Sophie Scholl - „Sophie war eine unbedingte Anhängerin des Hitler-Regimes“

Am 9. Mai 1921 wurde Sophie Scholl geboren. Obwohl ihr Bruder Hans Kopf der Widerstandsgruppe „Die weiße Rose“ war, wird sie heute parteiübergreifend als Nationalheilige verehrt. Warum das so ist, hat der Theologe Robert Zoske in seiner Scholl-Biographie enthüllt. Darin erscheint Sophie in einem völlig anderem Licht.

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Vom Nazi-Mädel zur Widerständlerin: Sophie Scholl / dpa

Autoreninfo

Antje Hildebrandt hat Publizistik und Politikwissenschaften studiert. Sie ist Reporterin und Online-Redakteurin für CICERO.

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Antje Hildebrandt

Robert Zoske hat bis 2017 als Pastor der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland gearbeitet. 2014 hat er über Hans Scholl promoviert. 2018 erschien seine Hans-Scholl-Biographie „Flamme sein! Hans Scholl und die Weiße Rose und 2020 seine Sophie-Scholl-Biographie „Es reut mich nichts. Porträt einer Widerständigen“. 

Herr Zoske, 100 Jahre nach ihrem Geburtstag wird Sophie Scholl als Märtyrerin verehrt. Eine Querdenkerin namens Jana aus Kassel vergleicht sich mit ihr, weil sie auch Flugblätter verteilt. Die Seawatch-Kapitänin Carola Rackete behauptet, hätte Sophie Scholl heute gelebt, wäre sie bei der Antifa. Wo würden Sie die Widerstandskämpferin heute verorten?

Mitten in der Gesellschaft, nicht im Abseits. Sie würde sich engagieren. Aber darüber zu spekulieren, ob sie heute bei „Fridays for Future“, bei „Ärzte ohne Grenzen“ oder bei „Amnesty International“ mitmachen würde, das wäre nicht seriös.

Was verrät es über Sophie Scholl, dass sie heute sowohl von rechts als auch von links vereinnahmt wird?

Das sagt wenig über Sophie Scholl selbst aus, aber ganz viel über die Erinnerungskultur, die in den vergangenen Jahrzehnten um sie herum aufgebaut wurde. Viele Menschen brauchen offensichtlich ein Ideal, das nicht der Wirklichkeit entspricht. Eine „Heilige“. Ich will dieses Bild mit meiner Biografie  in Frage stellen, ohne Sophies Bedeutung zu schmälern. 

Sie sprechen in Ihrem Buch davon, dass Sophie Scholl zur „Konsensheiligen“ verklärt worden ist. Was zeichnet diese Konsensheilige aus?

Nehmen Sie als Bild die Marmorbüste von Sophie Scholl in der Walhalla in Regensburg, wo die angeblich berühmtesten und verehrenswertesten Deutschen ausgestellt werden. Da sieht sie aus wie eine 13- oder 14-Jährige, glattpoliert, ohne Ecken und Kanten. So eine Figur lässt sich leicht instrumentalisieren. Auch die grüne Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock zählt ja Sophie Scholl zu ihren politischen Vorbildern. Ich kann es nachvollziehen, wenn man sagt, sie ist eine tapfere, selbstbewusste Frau gewesen, die bereit war, nach Jahren auf dem verkehrten Weg umzukehren. Darin ist sie vorbildhaft. Doch man kann sie nicht für eine einzige politische Richtung vereinnahmen. 

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Markus Michaelis | Di, 4. Mai 2021 - 14:50

Auch eine Sophie Scholl hat Widersprüche und Kratzer. Soetwas hält unsere Gesellschaft teilweise nur schwer aus. Wir haben das Selbstbild auf DER richtigen Seite zu stehen, die wir gegen DAS Böse, etwa DEN Faschismus verteidigen. Ich habe schon ein paarmal angebracht, dass ich Faschismus eher für eine menschliche Grundeigenschaft halte (nicht Nazi, das ist Abgrund). An eine Wahrheit zu glauben, in einer Gruppe, Idolen und damit Führern zu folgen oder andere Personen, die für perfekte Rollen stehen (100% Täter, 100% Opfer - Unschuld oder Menschenfeind), eine Sehnsucht danach, dass falsches Denken öffentlich gebrandmarkt wird: das sind urmenschliche Antriebe, die auch nicht falsch sind. Ich denke zum Menschsein gehört es immer dazu dem ein Stück weit zu folgen und es dann auch wieder in Frage zu stellen.

Wir sähen UNS gerne als DIE Guten, die gegen DEN Faschismus zusammenstehen - aber so ist das nicht, wir müssen mehr uns selber in der Waage halten. (Nazi ist aber nochmal was anderes.)

Wenn wir von Günter Grass , Dieter Hildebrandt , Marion Gräfin Dönhoff und vielen anderen ehemaligen Anhängern des Hitler Regimes erfahren müssen , das sie in ihrer Jugend verführt wurden , dann zeigen wir kopfschüttelnd Verständnis .
Wir sollten auch unseren Eltern und Großeltern Verständnis entgegen bringen , dass sie von dem Redetalent Adolf Hitler in den Bann gezogen wurden . Deutschland war nach dem ersten Weltkrieg in einer fatalen Lage , denn noch nie war ein besiegter Gegner in Europa so erniedrigt und ausgeplündert worden . Es gab keinen Friedensvertrag der unter den ehemaligen Gegnern ausgehandelt wurde , es gab nur ein erzwungenes Diktat . Das in dieser Lage die Demokratie keine Anhänger im Reich finden konnte , wen wundert das heute noch .
Die Jugend hat auch heute das Recht , sich an falsche Anführer , Ideen und Ideale zu klammern . Wer heute die Schule schwänzt für eine erträumte Zukunft , der wird vielleicht doch noch als Erwachsener , ein guter Diplomingenieur werden .

Die Weimarer Republik stand unter einem recht strengen Friedensvertrag, war der Macht ihrer obersten Eliten beraubt worden - es gab sie zwar, aber die Monarchie war abgeschafft. Prozesse, die man besser NICHT ohne Berücksichtigung des dazu nötigen Strukturwandels und dann Knall auf Fall verordnen sollte -, die dann den tradierten Elitegedanken in die bürgerlichen Organisationen einbrachten, diese aber nicht führten.
Das brachte Anhänger des Führungsgedankens nach vorne, z.B. Adolf Hitler. Es ist nur eine These, aber ich halte ihn von weitem vielleicht sogar für einen netten Menschen, der aber kollossalst mit seiner überdimensionierten Position überfordert war.
Es führte ein "Hessling", der Kaiser spielen durfte.
Gleichzeitig sehnten sich die Menschen angesichts des sich entwickelnden Chaos nach Führung.
Ich verstehe die Scholl-Geschwister jetzt besser, nur nicht, dass sie vlt. nicht ahnten, in welche Gefahr sie sich begaben.
Sie haben nichts gesagt?
Der Widerstand war zudem schon groß.

Fritz Elvers | Di, 4. Mai 2021 - 15:10

mit einem noch furchtbareren Interviewten.

Hans Scholl, naja, er war heit ein 175er.

"So war Sophie dann ja auch angenehmer zu verehren: Ein junges Mädchen von hübscher Gestalt, das hingerichtet wird. Schrecklich".
Unfassbar!

Was haben diese Pinscher (L.Erhard) mit der Weißen Rose zu tun? Jana & Co., offensichtlich ungebildet und verhaltensoriginell, aber geistiger Widerstand in einem Meer von Heil-Schreiern? Mit dem Tode bedroht?

Die Kirche hatte auch gerne noch zusätzlich Hakenkreuze aufgestellt, aus Dankbarkeit für das Reichs-Konkordat.

Absolute Zustimmung!

"Hans Scholl, naja, er war heit ein 175er."
Wussten Sie, dass der § 175 StGB (a. F.) erst in 1994 (!!!) aufgehoben wurde?
Unglaublich, oder?

"Die Kirche hatte auch gerne noch zusätzlich Hakenkreuze aufgestellt, aus Dankbarkeit für das Reichs-Konkordat."
In der zehnten Klasse (?) lasen wir Hochhuts Buch "Der Stellvertreter" - empfehlenswert.

Das Reichs-Konkordat ist übrigens noch heut zu Tage in Teilen gültig!
Wer will darüber schon sprechen?

Vergelts Gott Herr Elvers!

W.D. Hohe | Di, 4. Mai 2021 - 15:17

Nicht schlecht Herr Michaelis :-)
So simpel sind wir gestrickt und sehen ... unsere wesen*tlichen Spiegelbilder in der sogenannten Tierwelt.

Klaus Funke | Di, 4. Mai 2021 - 15:41

Es ist einer alte Berufskrankheit der Historiker, dass sie immer irgendetwas entdecken müssen, dass ihre Vorgänger noch nicht entdeckt haben. Je spektakulärer, desto besser. Desto besser verkaufen sich solche Machwerke, denn Geschichtsbücher sind im Grunde Ladenhüter. So auch Herr Zoske. Nun ist er zudem evangel. Pastor, das macht die Sache noch schlimmer. Am besten verkaufen sich historische Schmöker je knalliger und konträrer sie dem ursprünglichen Geschichtsbild widersprechen. Und Helden, die zudem im Osten und im Kommunismus die größten Idole waren mit ein paar Rostflecken zu versehen, scheint inzwischen zu einer Art Sport zu verkommen. Dass jeder Mensch Schattenseiten hat, ist eine Tatsache. Finde sie bei historischen Helden und du wirst ein Bestsellerautor - so einfach ist die Sache im Grunde. Der Herr Pastor Zoske wird von seinen neuen Thesen eine Zeit gut leben können, bis der nächste kommt und das Gegenteil beweist. Journalisten freuen sich über solche Trüffel. Wohl bekomms

Klaus Damert | Di, 4. Mai 2021 - 15:49

Vielen herzlichen Dank für diese aufklärerische Lektüre. So geht Forschung und so geht guter Journalismus. Dank an beide Beteiligten.

Bernhard K. Kopp | Di, 4. Mai 2021 - 16:20

In reply to by Klaus Damert

Sophie Scholl, Geburtsjahrgang '21, war 1933 - 12 Jahre alt, und 1941 gerade einmal 20. Sie als " unbedingte Anhängerin des Regimes " zu bezeichnen ist fragwürdig. Jugendliche sind schnell begeisterungsfähig. Deshalb wollen auch die Grünen das Wahlalter auf 16 senken, weil sich Jugendliche leichter begeistern und emotionalisieren lassen, die Fähigkeit zur kritischen Abwägung von Beurteilung aber noch nicht voll ausgeprägt sind.

Gerhard Hellriegel | Di, 4. Mai 2021 - 16:36

In reply to by Klaus Damert

Ich schließe mich dem an und bin überhaupt nicht der Meinung, dass Herr Zoske das Ansehen der "Weißen Rose" schädige. Auch kann ich nicht erkennen, dass er polemisieren würde. Mir werden die Akteure dadurch nicht weniger sympathisch.
Dass Menschen sich für die "Volksgemeinschaft" begeistern, zeigt ihre soziale, mitmenschliche Haltung. Wer in der Nazizeit nur Barbarei aller Beteiligter erkennen kann, der sollte sich nicht wundern, wenn er sie nicht begreift.

Karl-Heinz Weiß | Di, 4. Mai 2021 - 16:09

Im Interview werden die Beweggründe der Schwester schlüssig dargestellt. Die glühende Begeisterung im Jugendalter ist nur dann zu kritisieren, wenn diese verschwiegen und anderen sogar vorgeworfen wird. Aber ohne dieses "Vergessen“ hätte Günter Grass den Nobelpreis ziemlich sicher nicht erhalten.

Wirklich neu ist diese Biografie nicht. Dass Sophie Scholl zunächst begeistert, aber ambivalent war, kann niemanden wundern. Sie wurde schließlich im NS-System sozialisiert (geboren 1921). Aber mit der Zeit erkannte sie den verbrecherischen Charakter und wollte nicht mitschuldig sein.
Ganz ähnlich war die Wende bei Stauffenberg. Auch er erkannte, dass Hitler Soldaten verheizte. Das war für ihn Grund seine Treue zu brechen und gegen diese Verbrechen zu kämpfen.
Das absolut Gute gibt es nicht. menschen entwickeln sich.

Tomas Poth | Di, 4. Mai 2021 - 17:28

Es ist sicher nicht verkehrt wenn alles ausgeleuchtet wird, auch immer wieder neu ausgeleuchtet wird. Jeder Blick auf Figuren der Geschichte ist in jeder Zeit einem anderen Zeitgeist/Blickwinkel unterworfen.
Jede Geschichtsfigur hat nicht nur die eine Seite für die sie lobend und beispielhaft oder auch völlig gegenteilig als abschreckend erwähnt wird, sondern sie ist Mensch mit allen Stärken und Schwächen und hat neben allem lobenswerten Handlungsweisen auch zu tadelnde Abgründe.

Heidemarie Heim | Di, 4. Mai 2021 - 19:33

Ich weiß nicht so recht. Ich bin bei solchen Begriffen wie Ikonen (Heilige), Helden und deren Vereinnahmung durch politische Gruppen, noch dazu vielleicht instrumentalisiert immer vorsichtig. Sophie war erst einmal ein Kind ihrer Zeit wie Millionen andere auch. Und weshalb soll ich sie verurteilen, wenn sich im nachhinein herausstellt, dass ihre Schwester sie viel verklärter darstellte, als sie und Bruder Hans waren? Mich stört ein bisschen der Unterton, der da mitschwingt und ganz abseitig finde ich solche Tweets wie die von Rackete und anderen. Die weiße Rose oder der Mut zum Widerstand kann und wird natürlich vielen als Vorbild dienen, meine Helden aus dieser fürchterlichen Zeit sind andere. Als da wären z.B. die "Gerechten unter den Völkern", deren Namen und Taten man auf der Seite der Gedenkstätte Yad Vashem findet. Die sich z.B. von einem Augenblick auf den anderen entscheiden mussten ob sie ihre Menschlichkeit weiter opfern als Mitläufer, oder den jüdischen Nachbar retten. MfG

Tobias S. | Di, 4. Mai 2021 - 20:16

Eine Freundin der Scholls', die mit dem Bruder zusammen war und die Anfänge der weißen Rose miterlebt hat, sagte einmal in einem Videointerview, dass den Scholls die Gefahr gar nicht bewusst war, sondern dass sie das als Spiel sahen. Sie sagte auch wörtlich, dass die Scholls niemals gemacht hätten, was sie gemacht haben, wenn ihnen die Konsequenzen bewusst gewesen wären. Und das es sie ärgert, wie man die Scholls heute instrumentalisiert und in den Heiligenstand hebt.

Das Videointerview ist bestimmt noch irgendwo zu finden.

Gerhard Schwedes | Di, 4. Mai 2021 - 22:36

Ich kann diesem Artikel keinen besonderen Erkenntnisgewinn abringen. Die neuen Entdeckungen sind zwar biographisch interessant, aber das tut der Einschätzung der heldenmütigen Tat der Mitglieder der Weißen Rose keinen Abbruch. Fleißkärtchen für die Doktorarbeit ja, aber für das Gesamturteil der Weißen Rose völlig irrelevant. Insofern hängt für mich dieser Artikel irgendwie in der Luft, ohne dass man wüsste, was das Ganze eigentlich soll. Persönlich wäre es mir viel sympathischer, wenn "Cicero" in den verrückt gewordenen Zeiten, in denen wir uns bewegen, seine Gourmet-Artikel und Artikel wie diesen hintanstellen würde und sich ganz auf deren Analyse konzentrieren würde. Schließlich möchte der "Cicero" doch mehr als nur eine Hauspostille sein. Oder?

Juliana Keppelen | Mi, 5. Mai 2021 - 16:06

In reply to by Gerhard Schwedes

der heldenmütigen Tat der Mitglieder der weißen Rose keinen Abbruch".

Nein im Gegenteil, und ich denke so ist auch dieser Artikel zu verstehen, er bringt einem die Menschen eher noch näher es waren keine Übermenschen sondern Zweifler, Sucher, Dafür, Dagegen und haben dann sich doch aus ihrer Sicht für den richtigen allerdings für sie tödlichen Weg entschieden und das nötigt eigentlich noch mehr Respekt ab.

Jens Böhme | Mi, 5. Mai 2021 - 07:22

Jesus war Jude und wurde auf dem Tempelberg gewalttätig, warf Tische um. Die teilweise heroischen Geschichten von letzten Minuten vor Hinrichtungen hatte ich anscheinend bisher als Einziger hinterfragt. Es ist bekannt, wer bei Schools Hinrichtung dabei war. Als Quelle könnte nur der anwesende Pfarrer dienen, der allerdings kaum in der NS-Zeit das Lächeln der zum Tode Verurteilten an Inge Scholl weitergab, wenn überhaupt ein Kontakt zwischen dem Pfarrer und Inge Scholl bestand. Denn so bekannt und berührend waren die Scholls in der NS-Zeit nicht. Junge Leute starben im Krieg ausreichend, dass es was Besonderes gewesen wäre.

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