Die Villa Semmel in Berlin-Dahlem / picture alliance

Villa Semmel - Der Raubbau

Die Villa Semmel in Berlin-Dahlem, einst einem jüdischen Kaufmann entrungen, beherbergt heute die irakische Botschaft – ohne Hinweis auf das Schicksal des einstigen Hausherrn. Das muss sich ändern, nicht nur in diesem Fall

Autoreninfo

Julien Reitzenstein befasst sich als Historiker in Forschung und Lehre mit NS-Verbrechen und Ideologiegeschichte. Als Autor betrachtet er aktuelle politische und gesellschaftliche Entwicklungen.

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Zu den schönsten Villen Berlins gehört die Immobilie an der Pacelliallee 19/21. Es handelt sich um ein schlossartiges Haupthaus, bei dem der Architekt alles berücksichtigt hatte, was die Harmonielehre hergab. Das ganze Anwesen, einschließlich Nebengebäuden, wirkt vornehm, aber nicht protzig. 

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Andreas Zimmermann | Fr., 26. Juli 2019 - 13:29

Nach dem Lesen des Artikels hat es wohl der deutsche Staat mehrfach versemmelt und ist wohl in erster Linie für diesen pikanten Zustand verantwortlich. Das sich der außenpolitisch offen antiisraelische Iran aus der Nummer raus oder bedeckt hält ist nun wirklich nichts womit man nicht hätte rechnen können. Eine Auflösung des Problems von dieser Seite wäre wohl eine riesen Überraschung. Also darf man wohl weiter gespannt sein.

Ich muss meinen Schreibfehler hier mal korrigieren, ich meine natürlich den im Artikel beschriebenen Irak. Sorry.