Sahra Wagenknecht / dpa

Das BSW und die Parteienlandschaft - Ist Sahra Wagenknecht Politikerin?

Sahra Wagenknecht trifft den Nerv der Zeit. Die Gründung einer eigenen Partei weckt bei vielen Wählern Erwartungen, die nicht zuletzt ihrer Person zu verdanken sind. Es stellt sich nur die Frage, ob das gerechtfertigt ist. Eine Spurensuche.

Autoreninfo

Frank Lübberding ist freier Journalist und Autor.

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Die Bundesrepublik Deutschland hatte seit ihrer Gründung im Jahr 1949 ein im internationalen Vergleich beeindruckend stabiles Parteiensystem. Es wurde von der Union, Sozialdemokraten und Liberalen geprägt. Ihnen gelang es in den 1950er Jahren deren Verankerung in die seit dem Kaiserreich prägenden sozialmoralischen Milieus zu überwinden. Die zeichneten sich durch eine große Homogenität aus, wo das Leben sprichwörtlich von der „Wiege bis zur Bahre“ stattfand, wie man die damalige Sozialdemokratie beschreiben kann. Es gab Turnvereine und Chöre, eigene Bildungsangebote und Medien. Das galt in gleicher Weise für das katholische Zentrum oder das protestantische Bürgertum in Preußen. 

Erst der Nationalsozialismus habe „die in den Verwerfungen des kaiserlichen Deutschland verlorengegangene“ und „durch die Wirrnisse der Weimarer Republik aufgehaltene soziale Revolution vollzogen“, so formulierte das 1965 der Soziologe Ralf Dahrendorf. Diese Revolution bedeutete in seiner Perspektive „Modernität“. Bis dahin hatten diese drei Parteien die Wähler der Konkurrenzparteien längst aufgesogen. Die beiden Volksparteien wurden von Weltanschauungsparteien zu „Allerweltsparteien“, wie sie der Politikwissenschaftler Otto Kirchheimer im gleichen Jahr nannte. Zwar gab es immer noch den gewerkschaftlich organisierten Facharbeiter als sozialdemokratischen Stammwähler oder den katholischen Kirchgänger als das Rückgrat der Unionsparteien. Aber die „Modernität“ hatte die alten Milieugrenzen gesprengt.

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Uli | Mo., 22. April 2024 - 08:35

Gegenfrage: Was ist die Intention hinter dieser Frage?
Warum frage ich? Weil die Antwort auf die Frage profan ist: Po·li·ti·ker, Politikerin - Eine Person, die sich aktiv mit Politik beschäftigt.

Wilfried Düring | Mo., 22. April 2024 - 08:37

Die 'Jungstalinistin' Wagenknecht brachte 1996 zusammen mit Jürgen Elsässer eine Streitschrift 'Vorwärts und vergessen!' heraus.
Derselbe Genosse Jürgen Elsässer ist heute Herausgeber und unbestrittener Chef und Star des 'Querfront-Magazins' Compact. Er schreibt - HEUTE unter dem Label eines 'Rechten' - unverhohlen und unzensiert nicht nur das, aber immer wieder auch das, was in Kreisen der extremen Linken und in der 'sozialistischen' DDR und von Elsässer selber schon immer geschrieben wurde:
(1) Alles Böse kommt aus Amerika.
(2) Die Juden (heute Israelis) sind schuld an den Zuständen im Nahen Osten.
(3) die armen Palis und Araber.
Bei Elsässer und seinen Genossen sind ein Amalgam aus Anti-Amerikanismus, Anti-Britentum und offenem Israelhaß längst zur Ideologie und fixen Idee geworden! Man braucht nur 5 min auf der Compact-Seite zu lesen und schon findet man einschlägige Beiträge.
Manche AfD-Politiker - nicht alle ! - zeigen sich gerne mit Elsässer und liefern Compact eifrig zu.

Wilfried Düring | Mo., 22. April 2024 - 08:38

Im Unterschied zu Wagenknecht hat der Genosse Elsässer eben aus seiner tiefroten Vergangenheit 'gelernt'. Und kein Klaus-Rüdiger Mai findet sich, um sich über über das aufzuregen, was bei Compact gesprochen und geschrieben wird.
Wagenknecht hat demnach offenbar NICHT aus ihrer Vergangenheit gelernt. Sie WAR eine Linke, ist eine Linke und BLEIBT eine Linke. Schon ein Herbert Wehner wußte, daß man DIESE Vergangenheit niemals los wird - wenn man versucht, sich selber treu zu bleiben!!! 'Unsere Demokratie' ist eben NICHT die katholische Kirche! Und deshalb gibt es Absolution in 'unserer Demokratie' eben nur für Alt 68'er und gewendete Ex-Maoisten wie Kretschmann und Terror-Freunde wie Herrn Trittihn (Mescalero, 'klammheimliche Freude'). Aber Gott liebt bekanntlich die (reuigen) Sünder - nicht die Selbst-Gerechten.
Wagenknecht ist eine lernfähige Linke, die erkannt hat, daß es für eine leidlich funktionierende soziale Marktwirtschaft ERFOLGREICHE Mittelständler und Selbstständige braucht!

Urban Will | Mo., 22. April 2024 - 08:46

scheitern. Wie hier geschrieben: sie musste noch nie „machen“, konnte immer nur reden, was sie allerdings sehr gut kann.
Sie hat sich im Vorfeld der kommenden Wahlen recht klar zum Altparteienblock gesellt und wird dort recht schnell mit regieren.
Sie wird dann zeigen, was sie eigentlich ist: eine Kommunistin. Eine, die noch mehr Geld, das andere verdienen, an jene, die nichts leisten wollen, verteilt.
Wagenknecht wird Steuern und Abgaben nach oben treiben und noch mehr Leistungsträger aus dem Land jagen.
D ist noch nicht kaputt genug für die nach wie vor einzige Alternative zum Altpartrienblock, die AfD.
Das BWS wird schnell wieder verschwinden, leider die „alternative Alternative“ WU nicht so schnell erstarken, als dass sie die nächsten Monate eine Rolle spielen kann. Maaßen ist nicht Sarah.
Einige Jahre werden wir noch erdulden müssen, bis das Pendel endlich umschlagen wird.
Aber der Michel will es nicht anders, er kann nur über den Weg: alles kaputt, erst dann halt was ändern.

Hans Jürgen Wienroth | Mo., 22. April 2024 - 09:22

„Die früheren Lager aus rot-grün und schwarz-gelb erreichen keine Mehrheiten mehr, so dass der Bundesrat seine frühere Rolle als oppositionelles Gegengewicht zur Bundesregierung verloren hat. Er ist halt noch da, mehr aber auch nicht.“ Da hat auch ein Urteil des BVerfG mitgewirkt, dass festlegte, dass die Länder im Bundesrat immer mit einer Stimme sprechen müssen. Das hat den Bundesrat entmachtet.

Das BSW kann die Grünen in den neuen Ländern ein Stück weit entmachten, mehr jedoch nicht. Wagenknecht steht zwischen Linkspartei, Grünen, SPD und CDU. Sie kämpft gegen Wokismus, gegen Überforderung der Kommunen durch ungeregelte Migration, aber auch für gelenkte Wirtschaft und Umverteilung. Damit ist sie eine klassische sozialistische Partei, nichts anderes und weil sie sich in das o. g. Parteienkonglomerat gut einfügt, wird sie nicht bekämpft. Viele Medien stilisieren sie zur Anti-AfD-Partei, aber ist das nicht zu hoch gegriffen? Der Erfolg des Landes liegt in der sozialen Marktwirtschaft.

@ Hans Jürgen Wienroth
Da kann ich ihnen nur zustimmen, denn auch aus meiner Sicht
war der ganze Rummel um dieses BSW, einschliesslich der vielen
Einladungen der namensgebenden Person in alle möglichen
Fernsehdiskussionen, einem einzigen Grund geschuldet, und
dieses Ziel lautete, der AFD möglichst viele Stimmen abnehmen.

Dann als sozusagen "Nebeneffekt" noch die Linke deutlich unter
die 5 % Grenze gedrückt, wurde stillschweigend mit großer Freude
registriert, dieser Effekt wird wohl dauerhaft bestehen bleiben.

Jedem Neuen liegt erst mal ein gewisser Reiz inne, aber ich gehe
auch hier mit Ihnen in Übereinstimmung, auf Dauer sehe ich das
BSW auch nicht deutlich über der 5 % Marke (woher das Personal
nehmen?).

Marktwirtschaft werden wir wohl nur wieder bekommen mit
CDU/CSU und einer FDP (kurz vorm Ertrinken gerettet) und eine
als Disziplinierungsmaßnahme vor die Brandmauer gezogene AFD.

WU kommt bestimmt nicht in die Gänge und war nur ein Symbol.

MfG

Dorothee Sehrt-Irrek | Mo., 22. April 2024 - 09:43

Frau Wagenknecht war mit Hacks und Goethe verbunden.
Jetzt verstehe ich die Ausgangsfrage, ob Sahra Wagenknecht Politikerin sei.
Zum Vergleich muss man nicht auf Frau Merkel oder die Fähigkeit zu Opportunismus schauen.
Ich sage, wie ich es empfunden habe, weder Frau Merkel, noch ein wie auch immer gearteter Opportunismus haben m.E. viel mit Politik zu tun.
Frau Wagenknecht könnte hingegen sehr viel mehr als Politik betreiben.
Sie scheint ein philosophisches und intellektuelles Leuchtfeuer, das auch ein Licht für die SPD werfen kann, die m.E. ihre große Intellektuelle VorDenkerin, Frau Nahles in die Wüste geschickt hätte?
Möglich aber auch, dass Frau Nahles ihrer eigenen Bodenhaftung nicht traute und sich nun erdet.
So von Weitem werte ich Frau Wagenknechts Parteigründung als Neu-be-gründung der Linken, deren bodenständiges Potenzial sowohl im Osten wie im Westen wegstirbt?
So wie evtl. ein Herr Massen ein weiteres "Ausbluten" der CDU in Richtung AfD verhindern will?
Dämme?
Fixpunkte?

Reinhold Schramm | Mo., 22. April 2024 - 09:56

Die Bundesrepublik Deutschland wurde nach 1945 und vor und nach 1949 von den überkommenen Aktivisten der NSDAP, ebenso wie von der Union, Sozialdemokraten und Liberalen, geprägt.

Der weitaus größte Anteil der Beamten von vor 1945 wurde im Staatsapparat der BRD übernommen. Im weitaus geringeren Maße in der DDR. Unter Adenauer bis in die Regierungsspitze und an seiner Seite. Mehr als 80 Prozent der NS-Juristen im bundesdeutschen Justizapparat. Im Bonner Bundesparlament mehr als 100 vormalige Angehörige der NSDAP. Kiesinger als Bundeskanzler und Filbinger als Landesvater. Der erneuerte BND und Aktivisten der NSDAP und SS wie Fremde Heere Ost. Die Bundeswehr (1956) unter vormaligen NS-Offizieren der Wehrmacht. Der Verfassungsschutz wie die Polizei unter der modifiziert alten Führung.

Der BDI und BDA der Deutschen Wirtschaft mit Hanns Martin Schleyer an der Spitze.
{...}

Nachtrag, Teil II.

Gerhard Lenz | Mo., 22. April 2024 - 09:56

Denn um Politiker*in zu sein, bedarf es keiner Voraussetzung. Wagenknecht war bislang nicht gezwungen, Kompromisse einzugehen, sie konnte an ihrer eigenen "reinen" Lehre festhalten. Der fiel z.B. die Partei die Linke zum Opfer; Wagenknecht trieb sie mit ihren ewigen Querschüssen, die sie sich dank ihrer relativen Popularität erlauben konnte, in die Bedeutungslosigkeit.
Einem faschistoiden Hoecke bescheinigen Gläubige gerne, er wäre doch "nur" ein Nationalromantiker, auch um zu verschleiern, dass Hoecke trotz ständig demonstriertem Pathos und Kitsch den Systemwechsel fordert. Wagenknecht, im Vergleich zum eher tumben Björn zweifellos wesentlich intelligenter, hat durchaus ähnliche - politische - Ziele. Im Grunde ist die Dame stockkonservativ. Obwohl sie brillante Analysen der Marktwirtschaft erstellt, will sie am Ende doch nur - eben typisch "altlink" - die Ausbeuter entmachten. "Woke"und "Klima" gab es in den 60/70erer Jahren nicht. Dafür teilt sie Oskars Alt-Anti-Imperialismus.

viel Glück! Ich bezweifle allerdings, dass sich der erhoffte Zuspruch für Ihre Lafontaine-Wagenknecht-Partei einstellen wird...

Was dann? Zieht sich die strenge Sahra zurück, schreibt nur noch Bücher über die ewigen Ausbeuter, oder über die "ekligen" Woken, mit denen die feine Sahra, die angeblich gegen ein wenig gehobene Küche und eine Fahrt im Porsche nichts einzuwenden hat, bekanntlich nichts anfangen kann?

Oder doch: Mitarbeit bei Russia Today oder ähnlichen Medien, die sich sicher der lieben Sahra in vaterländisch-russischer Dankbarkeit zeigen werden?

Reinhold Schramm | Mo., 22. April 2024 - 09:58

{...}
Der BDI und BDA der Deutschen Wirtschaft mit Hanns Martin Schleyer an der Spitze.

Die einzige deutsche Partei, die einen gemeinsamen antifaschistischen Befreiungskampf vor Kriegsende führte, die Kommunistische Partei Deutschlands, wurde 1956 verboten und ihre Mitglieder verfolgt.

PS: Mit einer antikapitalistischen Position kann man in der bürgerlichen Gesellschaft und Parteienlandschaft Deutschlands keine wirkmächtige, politische Gestaltungsmacht erzielen. Das dürfte auch Frau Sahra Wagenknecht bewusst sein. Dementsprechend bemüht Frau Wagenknecht sich als demokratische Brückenbauerin hin zu einer humanistischen Gesellschaftsordnung.

Ernst-Günther Konrad | Mo., 22. April 2024 - 11:22

Ich mag Sarah Wagenknecht und habe Respekt vor ihrem Auftreten, ihrer Intelligenz und ihren rhetorischen Fähigkeiten, neben der Tatsache, dass sie auch eine attraktive Frau ist. Sie möge lange und gesund leben, ich gönne ihr nichts Böses. Nur? Was macht das BSW ohne Sarah? Sollte sie krank werden oder was ich ihr nicht wünsche, morgen tot umfallen? Wen hat das Bündnis noch so aufzuweisen, der in ihre Fußstapfen treten könnte? Wir lasen im Artikel, die haben schon Schwierigkeiten Personal in den Landesverbänden zu finden. Und mal ehrlich. Sarah ist eine Führerin, eine die sagt wo es lang geht, eine brillante Strategin und ehrliche wirkende hervorragende Rednerin. Aber was wäre das BSW ohne sie. Wir sehen es derzeit an der FDP, wo Lindner allein herumwerkelt und die gerade die FDP versenkt. Und selbst die SPD mit ihrem Olaf, ein eigenbrötlerisch wirkender Schlumpf, der den Untergang der SPD nicht aufhält, mit den zwei Versagern Esken und Klingbeil. Und Merz blüht das Gleiche.

Tomas Poth | Mo., 22. April 2024 - 12:33

Die bereits erste Wirkung ihrer politischen Aktivität ist, die SED-PDS-Linke wird zerlegt.
Die bisherigen Wahlumfragen zeigen dies.
Die nächsten Wahlen müssen dies aber erst bestätigen.
Die Gründung des BSW, so erscheint es mir, ist für die Linke so etwas wie das Bad Godesberger Programm der SPD in den Fünfzigern, hier allerdings in Form der Ausgründung einer neuen Partei.
Man kann viel spekulieren und Wünsche/Hoffnungen in diese Neugründung hineinlegen. Die erwartbaren Ergebnisse allerdings werden schnell die Träume zerstören.
Der Sozialismus/Kommunismus hat keine Basis mehr bei uns. Soziales Mitdenken, wie auch Grünes, ist schon längst in allen Parteien angekommen und hat kein Alleinstellungsmerkmal mehr,
National-Patriotismus allerdings schon, der sich im wachsenden Maße überall in Europa zeigt.
Auch Deutsche wollen ihr Land nicht länger als ein Stück Scheiße betrachtet sehen, die Selbstzerstörung deutscher Kultur und Geschichte nicht länger hinnehmen!

Peter Sommerhalder | Mo., 22. April 2024 - 13:13

Maassen, Aiwanger und die AfD haben eins gemeinsam: Es sind neue Konkurrenten zu den Altparteien.

Ist ja logisch, dass das den Altparteien nicht passt...

Aber ist doch toll, jetzt hat der Wähler mehr Auswahl und der Wähler bestimmt, ob er ein Weiterso möchte oder eben nicht...

Und was auch noch gut ist: Sollten die neuen Parteien immer stärker werden, dann müssten sich die Altparteien zwangsläufig anpassen.

Vielleicht geht es doch wieder mal aufwärts mit Deutschland, es wäre jedenfalls zu wünschen. Es wäre auch für ganz Europa gut...

S. Kaiser | Mo., 22. April 2024 - 16:32

Während kein Mensch von der Werteunion spricht, ist BSW in aller Munde, obwohl die Parteigründungen rel. zeitgleich erfolgten.
Erklärbar scheint das mit der ungeheuren Popularität Wagenknechts. Ihr YT Kanal zählt über 665 Tsd Abonnenten. Das ist sehr viel, insbesondere für eine Politikerin.
Und die Kommentare unter ihren Videos zu deren YT-Start sprachen Bände, hatten hohe Zustimmungsraten. M.E. gibt es ein starkes Bedürfnis nach traditionell linker, sozial-demokratischen Politik. So, wie die CDU mit Merkel aus dem traditionell Konservativen rausgedrifted ist, ist die SPD/Linke heutzutage ein Sammelsurium an diversen Minderheiten, in denen sich der 'kleine' Angestellte/Arbeiter nicht wiederfinden kann. Der richtet seine Hoffnung nun auf Wagenknecht, die als einzige linke Partei sich nicht an den rot-grünen Lieblingsthemen orientiert, sondern die klassischen Felder der alten Sozialdemokratie beackert, und die Bedeutung des Mittelstands betont. Immer noch eine Kommunistin? Wer weiß ...

Brigitte Simon | Mo., 22. April 2024 - 22:16

Antwort auf von S. Kaiser

Ich weiß es.
Wagenknecht bleibt durch und durch Kommunistin. Viele freut´.
Faeser verstärkt ihre Antifa. Haldenwang unterstützt seine Chefin.
Eins schmutziges Duo entwickelt sich zum Quadrat. Und Scholz?
Mit Wagenknecht Gesprächsstoff über Stamokap. In Memoria Lenin

Brigitte Simon | Mo., 22. April 2024 - 19:41

Seit Wagenknecht´ Inthronisierung hörte ich noch keine politische Strategie einer Hoffnungsträgerin oder doch einer Blenderin?

Ich finde W symphatisch, ihre Brillianz und zusätzlich hübsch. Ihr Intellekt fehlt in der Ampel. Aber sie ist und bleibt SED-Kommunistin. Wie empfindet sie Faesers Antifa? Kann sie sich wirklichen Problemen des Westens ,z.B. im Bundestag, auseinandersetzen? Anders als Scholz, der seine SED-Affinität nie vergessen kann oder auch ablegen wird.
Wo sind die Millionen Westmark über sich auch Gysi freute. Alles ad acta oder doch nicht. Oder wie Scholz "wasch mir den Pelz aber mach mich nicht naß".

Was Wagenknecht gut zu Gesicht stünde, wäre eine gedankliche, intelligente Auseinandersetzung mit Dr. Alice Weidel.
Deren Kultiviertheit, ihre politische Meinung interessiert deutlich mehr Menschen in Deutschland als die von Sarah Wagenknecht.

Ingofrank | Mo., 22. April 2024 - 20:12

Will nicht darüber nachdenken.
40 Jahre Sozialismus waren 40 Jahre zu viel.
Frau Wagenknecht ist und bleibt eine Kommunistin die mehr Umverteilen will als sie einnimmt.
Und die Roten (derzeit die Grüne Sekte mit den Roten im Gleichgang) können einfach nicht mit Geld umgehen und werden’s auch nicht mehr lernen oder gar begreifen.
Mit freundlichen Gruß aus der Erfurter Republik

Ronald Lehmann | Mo., 22. April 2024 - 20:45

& was sie denkt
schiez egal wie bei ALLEN ANDEREN Politikern auch

weil
Souverän nichts einklagen kann
nach dem Motto ALLER Politiker
"Hurra, nach der Wahl haben wir 365 Tage den 1.April 🤡"

weil die Rahmenbedingungen so bescheuert in der BRD sind
das man sogar 4 Kapitäne auf der Titanic hat
für jede Himmels-Richtung EINEN 🥳

& dann bekommt SOUVERÄN wie BESTELLT

das nächste Fiasko
nicht Souverän legt fest, wer welches Offizier-Mandat einer bekommt

NEIN > Parteien-Laien-Truppen legen wie bei Roth, Habeck oder Baerbock fest
wer Kosmonaut wird & zum Mond fliegen darf

BEFÄHIGUNGEN werden im BT-Zirkuszelt der größten deutschen Politik-Illusions-Show auf Erden nicht benötigt

ein weiteres Problem von Politikern
sie sind
BERUFS-Politiker
& dadurch sind die Synapsen
NUR FÜR 4 JAHRE PROGRAMMIERT

aber EIGENES Gehalt zementiert

& Frau Wagenknecht bekommt von ihren Reden/Aussagen von mir sehr gute Noten, auch wenn ich bei vielen Fragen eine ganz andere Meinung vertrete
> aber Respekt Dr. Wagenknecht