Hannovers grüner OB Belit Onay - hier mit der Landtagsabgeordneten Julia Hamburg - will Migranten bevorzugen / dpa

Quoten für Frauen, Migranten und andere - Willkommen in der neuen Ständegesellschaft

In Hannover soll bis 2026 ein Drittel aller neuen Stellen mit Migranten besetzt werden. Auch in den politischen Parteien schlägt die Migrantenquote inzwischen die Frauenquote: Die „Quoteritis“ gerät zum Nachteil für „bio-deutsche“ Frauen. Sogar die CDU macht bei diesem Zirkus mit. Leistung und Eignung spielen keine Rolle mehr, wenn nur noch die korrekte Herkunft zählt.

Hugo Müller-Vogg

Autoreninfo

Dr. Hugo Müller-Vogg arbeitet als Publizist in Berlin. Er veröffentlichte zahlreiche Bücher zu politischen und wirtschaftlichen Fragen, darunter einen Interviewband mit Angela Merkel. Der gebürtige Mannheimer war von 1988 bis 2001 Mitherausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

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Mag sein, dass „Feminist:innen“ jeglichen Geschlechts geglaubt hatten, sie wären endlich am Ziel. Überall sind – dank einer rechtlichen oder faktischen Quote – die Frauen im Vormarsch, jedenfalls fast überall. Das Geschlecht wird zunehmend wichtiger als die Qualifikation, wenn es um die Besetzung von Führungspositionen geht: in der Politik, in der Wirtschaft und nicht zuletzt im öffentlichen Dienst. Der neue Loser ist der deutsche Mann.

Die von kämpferischen Frauen propagierte Parität ist freilich noch lange nicht erreicht – trotz einer gesetzlich vorgeschriebenen Frauenquote in den Aufsichtsräten großer Gesellschaften, trotz der weitgehend durchgesetzten Parität bei den Grünen und den Sozialdemokraten und selbst angesichts der Tatsache, dass sich sogar die CDU zu einer „Frauenquote light“ verpflichtet sah. Denn häufig fehlt es an weiblichen Bewerbern.

Für kämpferische Feministen noch bedrohlicher ist jedoch die Tendenz, bei der Postenvergabe bevorzugt Menschen mit Migrationshintergrund oder Migrationsbiografie zu berücksichtigen, wie die politisch korrekte Beschreibung für Bürger mit ausländischen Wurzeln lautet. Man ahnt schon, wer da auf die Verliererstraße zu geraten droht: Frauen, die „nur“ Deutsche sind.

In der Stadtverwaltung von Hannover mit grünem Oberbürgermeister und grün-roter Mehrheit werden künftig die Jobs für „Bio-Deutsche“ knapp. Dort soll bis Ende 2026 ein Drittel aller neu ausgeschriebenen Stellen durch „Bewerber:innen mit Migrationsbiografie“ besetzt werden. Auch bei den Auszubildenden soll in der niedersächsischen Landeshauptstadt der Anteil der Zugewanderten und ihrer Sprösslinge auf 30 Prozent steigen. Deutsche Eltern werden da schnell zu einem Einstellungshemmnis.

Dem Ideal der Dreifach-Quote entsprechen nur ganz wenige CDU-Mitglieder

Vor Gerichten dürften solche Regelungen, die Menschen wegen ihrer ethnischen Herkunft bevorzugen, kaum Bestand haben. Das freilich stört die links-grünen Befürworter einer Migrantenquote nicht. Im Gegenteil. Mancher bei Grünen und SPD dürfte die offenkundige Verfassungswidrigkeit solcher Quoten zu verstärkten politischen Aktivitäten in der Quotenschlacht beflügeln.

Wie schnell Frauen dank der „Quoteritis“ zu Verlierern werden können, hatte sich beispielsweise bei der Aufstellung der Frankfurter SPD-Kandidaten für die Bundestagswahl 2021 gezeigt. Dort wurde eine gestandene, ausgewiesene linke sozialdemokratische Abgeordnete abserviert, weil selbst führende Frauen in der Partei dafür plädierten, „in unsere Köpfe und Herzen (zu) bringen, dass wir ein Einwanderungsland sind“. Das Ergebnis: Direktkandidat wurde der Sohn iranischer Einwanderer.

 

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In der CDU hat die sogenannte Frauenfrage noch mehr Gewicht als die Berücksichtigung von Bürgern nichtdeutscher Abstammung. Wobei die Union nicht nur über einen Frauenmangel klagt, sondern auch über ein Defizit an jungen Mandatsträgern und Funktionären. Schließlich soll die Partei „jünger, weiblicher und bunter werden“, wie es der unter Angela Merkel wenig erfolgreiche Generalsekretär Peter Tauber gefordert hatte.

Jünger, weiblicher und bunter kann eine politische Organisation am einfachsten werden, wenn junge Frauen mit ausländischen Wurzeln es auf Vorstandsposten schaffen oder als Kandidaten nominiert werden. Dem Ideal der Dreifach-Quote entsprechen freilich nur ganz wenige unter den 400.000 Unionisten. Weshalb sich bei der CDU die personellen Auseinandersetzungen eher um Mann oder Frau beziehungsweise jung oder alt drehen. 

Bald könnten auch die Ostdeutschen für sich eine Bevorzugung reklamieren

Wie schwer es fällt, sich in diesem Wirrwarr im Grunde unpolitischer Kriterien zurechtzufinden, demonstrierte kürzlich die CDU in Hessen. Im Hochtaunus nördlich von Frankfurt galt es, in zwei Wahlkreisen die Kandidaten für die Landtagswahl im Herbst 2023 zu nominieren. In einem Kreis war die Sache klar: Dort tritt abermals der parlamentarische Geschäftsführer der CDU-Landtagsfraktion an – zum fünften Mal.

Im Nachbarwahlkreis hatten die Delegierten zwischen einem 28 Jahre alten Ministerialbeamten und einer 53 Jahre alten Schulleiterin zu entscheiden. Die Lehrerin setzte alles auf die Frauenkarte, wollte wegen ihres Geschlechts nominiert werden, weil ja im anderen Wahlkreis „ein überragender Mann“ kandidiere. Der junge Mann, Landesvorsitzender der Jungen Union, hielt sich nicht mit Geschlechterfragen auf. Er attackierte stattdessen in erster Linie die Grünen und erhielt fast viermal so viele Stimmen wie seine Konkurrentin.

Auf den Ruf nach Quoten für Frauen folgt – auf leisen Sohlen – die Forderung nach einer Migrantenquote. Wahrscheinlich werden auch die Ostdeutschen für sich eine Bevorzugung reklamieren, um angebliche oder tatsächliche Benachteiligungen wieder gutzumachen. Die „woken“ Vorkämpfer für mehr Gleichberechtigung werden noch viele soziale Gruppen aufspüren, die ebenfalls einer speziellen Förderung per Quote bedürfen.

Da kann man nur sagen: Willkommen in der neuen deutschen Ständegesellschaft, wohl sortiert nach Geschlecht, Herkunft und sonstigen diversen Kriterien – und fernab von jeglicher Rationalität und den Grundsätzen des Leistungsprinzips.

Ernst-Günther Konrad | Di., 25. Oktober 2022 - 11:33

sagt ein altes Sprichwort. Und genau das trifft insbesondere auf die CDU zu. Erst rauchte man Merkels THC, feierte sie für das gute Stöffchen, gerne mit Stand Ovation, lässt sie bis heute längst aus dem Amt noch immer hochleben, lädt sie zur Gedenkfeier Helmut Kohls ein, den sie selbst kräftig mitgeholfen hat aus dem Amt zu drängen, man diskutiert über das Wort "Konservativ", will aber bürgerlich bleiben, trägt das "C" im Namen und ist vom christlichen Glauben so weit entfernt, wie die Erde von der Sonne, führt eine Frauenquote ein und hat sich inzwischen stark grün eingefärbt, ich würde sagen, die sind nicht besser wie der Rest der Altparteien. Gerade Hannover, die Hochburg und Vorreiterstellung als eine der ersten Großstädte gilt, die das Gendern einführten in der Behörde, verfolgen natürlich jetzt konsequent die Migrationsquote. Die Bürger dort wollen das mehrheitlich so, auch wenn der "Bio-Deutsche" sich dabei selbst verleugnet und unterwirft. Das wird nicht auf Dauer gut gehen.

Walter Bühler | Di., 25. Oktober 2022 - 11:35

Hannover, lerne von der Berliner Verwaltung! Hier kannst Du sehen, zu welch erstaunlichen Ergebnissen eine diverse Einstellungspraxis führt, die auf Qualitätsanforderungen verzichtet!

Ja, so soll es in ganz Deutschland werden! Der gänzliche Verzicht auf Qualitätskontrolle beim Personal verhindert allerdings, dass die Leistungsfähigkeit von Mussolinis Ständestaat erreicht wird.

Um Leistung und Leistungsfähigkeit geht es ja auch nicht! Es geht nur darum, den vielen Funktionären aus dem Netzwerk, dem der Politiker seine Position und sein Lebensunterhalt verdankt, seinerseits eine regelmäßige staatliche Alimente zu sichern - ohne Ansehen der persönlichen Qualifikation. Es ist eine liebenswerte Form der grünen Korruption, die nur sehr, sehr selten schiefgeht (wie etwa beim grünen Bürgermeiste vom BA Mitte von Berlin).

Tomas Poth | Di., 25. Oktober 2022 - 11:45

Als Ständegesellschaft kann man es auch betrachten wollen, wenn wann die Unfähigkeit, also Personen nur mit Geschlecht oder Abstammung aber ohne Fähigkeiten, als einen eigenen Stand betrachten möchte.
Als Ergebnis dürfen wir die Förderung wenig geeigneter oder unfähiger Personen erleben, die dann nur mit Hilfe von "Einflüsterern" ihre Arbeit leisten können.
Der Weg dahin wurde ja schon längst eingeschlagen, wenn man den seit Jahren steigenden Aufwand für externe Berater der Regierungen betrachtet.
Nicht ohne Grund wird ja der Mangel an Ausbildung der Abgeordneten im Bundestag und in den Landtagen beklagt.
Die Abgeordneten sind dann nur noch die Abstimmenden über Vorlagen der jeweiligen Einflüsterungsgruppen, von denen sie vorher in die Ämter geschoben(gewählt) wurden.

<Die Abgeordneten sind dann nur noch die Abstimmenden über Vorlagen der jeweiligen Einflüsterungsgruppen, von denen sie vorher in die Ämter geschoben(gewählt) wurden.>
Sind die über 400 Listenabgeordneten heute schon.

Walter Bühler | Mi., 26. Oktober 2022 - 17:21

Antwort auf von Tomas Poth

... durchführen, um zu ermitteln, wie die Anzahl der vom Staat bezahlten ex- und internen Berater mit dem Abiturdurchschnitt oder mit IQ der beratenen Politikerin oder des beratenen Politikers korreliert. Gibt es regionale oder diverse Unterschiede? All das wäre nicht uninteressant, Herr Poth.

Helmut Bachmann | Di., 25. Oktober 2022 - 12:03

die diesen Irrsinn bekämpfen würde. 50+x wäre wieder möglich. Die neuen Rassisten dürfen nicht gewinnen.

Hans Jürgen Wienroth | Di., 25. Oktober 2022 - 12:57

Der Autor schreibt: „Vor Gerichten dürften solche Regelungen, die Menschen wegen ihrer ethnischen Herkunft bevorzugen, kaum Bestand haben. Das freilich stört die links-grünen Befürworter einer Migrantenquote nicht. Im Gegenteil.“
Das zeigt nur, welchen Stellenwert unser GG und damit die Grundlage unserer Demokratie bei unseren politischen Parteien noch hat. Da wird viel von „Werten“ gesprochen, die jedoch wertlos sind, solange sie weder benannt noch definiert sind. Da wird die Staatsbürgerschaft schnell zur „Ramschware“ auf dem Tablett politischer Akteure.
Wer sich nicht mehr zur Gemeinschaft eines Landes bekennt, der sollte keine führenden oder leitenden Funktionen in diesem Lande einnehmen dürfen.
Es wird von Politikern auf das christliche Fundament und dessen Werte hingewiesen, aber halten wir dem Vergleich mit der Bibel, dem Buch dieser Werte, noch stand oder sind diese bereits ebenfalls auf dem Basar der „Moderne“ verramscht?

Manfred Bühring | Di., 25. Oktober 2022 - 12:58

Um der Gerechtigkeit halber müsste der Migrationsanteil an der Hannoveraner Bevölkerung zur Grundlage der Quote werden. Innerhalb der Quote wiederum müsste nach Herkunftsland - z.B. Türkei, Griechenland, Syrien, Afghanistan, Ukraine, Somalia etc. - quotiert werden. Dann müsste natürlich noch die Frauen- und Behindertenquote innerhalb der Quote der Quote berücksichtigt werden. Ganz zum Schluss würde bei gleicher Quoteneignung das Los entscheiden. Nur - wer mit welchem Migrationshintergrund zieht das Los?

Wolfgang Z. Keller | Di., 25. Oktober 2022 - 21:54

Antwort auf von Manfred Bühring

... gibt´s von mir beste Noten!
Und nicht auszudenken, was sich da noch alles reimen würde: Quoten für Idioten, für dreckige Pfoten, für Bewohner der Lofoten, für Post- und andere Boten, für die Grünen, Gelben, Roten, die Lebendigen und die Toten usw. usf. - DAS wäre lustig!

Maria Arenz | Di., 25. Oktober 2022 - 13:21

seit der Frauen-Quotenquatsch angefangen hat. Damit legt man die Axt an das offensichtlich nicht mehr gewollte Fundament einer repräsentativen Demokratie. Nachdem die Frauenquote jetzt auch in der CDU erst mal durch ist, kommt die Migratenquote so sicher wie das "Allahu Akbar" in der Moschee. Und es glaubt doch niemand, daß sich dann Migranten der Triple A- AOC (Afghanistan, Arabien, Afrika) von Migranten mit kroatischem, spanischem oder vietnamesischem MiHiGru repräsentiert fühlen. Sexuell Diverse sind dann natürlich auch gesondert zu berücksichtigen. Jede Gruppe, die sich nur aggressiv und laut genug auf ihre spezielle Identität und daraus angeblich resultierende Benachteiligung beruft, hat dann ein Recht auf ihr garantierte Sitze (vulgo auch Pfründe genannt). Richtig Interessant wird es dann aber, wenn z.B eine schwarze Trans-"Frau" antritt: Wird die dann auf alle drei Quoten angerechnet, oder kann sie frei entscheiden, wo grad ihr Identitäts-Schwerpunkt liegt?

Wolfgang Borchardt | Di., 25. Oktober 2022 - 13:26

.. Intentionen dem Gleichheitsgrundsatz und Leistungsprinzip widersprechen, wird möglicherweise deshalb ignoiert, weil man sich selbst dem Grundgesetz moralisch überlegen fühlt. Vernunftgeleiteter Widerstand ist "rechts" und böse, wird aber durch genau solche Entscheidungen befeuert. Alle Quoten diskriminieren darüber hinaus die Begünstigten, deren Kompetenz nicht nachgefragt, gar angezweifelt werden darf.

Wolfgang Tröbner | Di., 25. Oktober 2022 - 13:32

"Willkommen in der neuen deutschen Ständegesellschaft, wohl sortiert nach Geschlecht, Herkunft und sonstigen diversen Kriterien – fernab von ... den Grundsätzen des Leistungsprinzips". Ich ergänze: Fernab von der Demokratie und ihren Werten. Wo bleibt da z.B. noch die vielbeschworene Gerechtigkeit, die uns insbesondere von den Grünen und Roten ständig um die Ohren gehauen wird? Was habe ich als "alter, weißer Mann" davon, wenn zukünftig nur noch Personen das Sagen haben, die meine Interessen nicht mal mehr ansatzweise vertreten? Soll ich freiwillig das Feld räumen, nur um Platz zu machen für alle die Personen, denen DE geholfen hat zu einem Zeitpunkt, als sie Hilfe brauchten, jetzt aber nur ihre eigenen Interessen vertreten? Wer hilft mir? Warum sollte ich ein Staatswesen unterstützen, das mich dreifach diskriminiert? Meine Schlussfolgerungen auch aus dieser Geschichte sind ganz einfach: Wehret den Anfängen. Wir sollten es nicht zulassen, dass man uns so in den Senkel stellt ....

Wolfgang Borchardt | Di., 25. Oktober 2022 - 14:25

Menschen auf ihre Herkunft oder ihr Geschlecht zu reduzieren? Zutiefst reaktionär? Grundgesetzwidrig?

Christa Wallau | Di., 25. Oktober 2022 - 14:29

Was soll Ihr Kommentar uns
aufgeklärten CICERO-Lesern sagen? Wir wissen das alles doch längst!
Gehen Sie, bitte, zu Ihren Parteigenossen und halten Sie denen ihren Vortrag!
Gerade erst hat doch die CDU
eine Frauenquote beschlossen.
Da ist dann die Migrantenquote sicher auch nicht mehr fern, oder?

Diese dämlichen Quoten sind nicht nur blanker Unsinn und ungerecht gegenüber jedem Leistungsträger, sondern in höchstem Maße SCHÄDLICH und zersetzend für unsere Gesellschaft.
Das weiß jeder, der noch klar denken kann, aber anscheinend kommt es in Deutschland auf solche Leute ja nicht mehr an.

Konstantin von Buttlar | Di., 25. Oktober 2022 - 15:53

Da kann man sich im Moment natürlich noch drüber aufregen.
Wenn demnächst die AFD die absolute Mehrheit
hat, werden diese ganzen Missstände sofort korrigiert.

Stefan Forbrig | Mi., 26. Oktober 2022 - 00:09

Antwort auf von Konstantin von…

… das muß sie ja gar nicht, wird auch so bald nicht passieren, eher würden sich Frau Hasselmann und Frau Hofreiter aus lauter Moral und gegen rechts öffentlich auf dem Alex als Märtyrer verbrennen.
Reichte völlig aus, wenn die Blauen im Bund auf 23-25% kämen. Dann wäre richtig Musik im Schritt und jeder wäre ruckzuck auf einmal für Abschiebung, für Kernkraft, für Einhaltung des GG, für innere Sicherheit, die würden das ganze AfD-Wahlprogramm runterbeten, um die Wähler wieder einzufangen. Aber dazu ist es noch nicht schlimm genug. In Sachsen u. Thüringen geht ohne die Blauen schon nicht mehr viel.
Der Osten machts mal wieder vor.

Django Reinhardt | Mi., 26. Oktober 2022 - 10:58

Antwort auf von Konstantin von…

... hört sich so nach Entzündung an, das wäre ja noch heilbar.
Es ist aber Quotismus, es trägt nämlich die Merkmale einer Ideologie und da hilft nur noch der Stimmzettel gegen das RotGrüne Parteienkartell.

Stefan Elsen | Di., 25. Oktober 2022 - 16:10

Die Erfahrung, daß Stellenbesetzungen heutzutage weniger anhand fachlicher Kompetenz als vielmehr anhand von Geschlecht, Herkunft und Aussehen vorgenommen werden, durfte auch der promovierte Biologe und Landwirtschaftsexperte der Grünen, Anton Hofreiter, bei der letztjährigen Besetzung des Ministeriums für Landwirtschaft und Ernährung erfahren.

Statt auf seine ausgewiesene Erfahrung vertraut die Ampelkoalition stattdessen zuvörderst dem diesbezüglichen Fachwissen des Diplom-Sozialpädagogen Cem Özdemir. Die augenfällig „deutsche“ Physiognomie Hofreiters und seine urbayrische Herkunft scheinen der erfolgreichen Bewerbung seinerzeit wohl im Weg gestanden zu haben.

Ob zudem möglicherweise auch noch die historisch belasteten Namensinitialen Hofreiters oder gar onomatologische Aspekte eine Rolle bei der überraschenden Amtsvergabe gespielt haben, ist jedoch rein spekulativ.

Urban Will | Di., 25. Oktober 2022 - 23:23

einige Jahrzehnte man hätte den staatlich institutionellen Rassismus ein für alle mal hinter sich gelassen und jetzt kommt er mit neuem Schwung über die links – grüne Vordertür wieder herein.

Man sollte vielleicht noch schnell die Bücher umschreiben. Im Sinne von: „Rassismus und Diskriminierung gegenüber weißhäutigen, schon länger im Lande lebenden Deutschen ist grundsätzlich nicht möglich. Auch Ausnahmen gibt es keine.“

Und diejenigen Verlage, die sich weigern, dies umzusetzen dann als „rechtsradikal“ abkanzeln und verbieten.
Im „besten Deutschland aller Zeiten“ alles problemlos möglich.