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Auf Wunsch der Kanzlerin wurde die Ministerpräsidentenkonferenz um eine Woche vorgezogen / dpa

Livestream zur Ministerpräsidentenkonferenz - Kommt die nächtliche Ausgangssperre überall?

Die zweite Ministerpräsidentenkonferenz des Jahres wurde um eine knappe Woche auf heute vorgezogen. Grund dafür war die Sorge vor Mutationen des Corona-Virus. Es wird eine erneute Verlängerung und Verschärfung des Lockdowns erwartet. Verfolgen Sie die Pressekonferenz hier im Livestream.

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Das neue Jahr ist noch keinen Monat alt, und schon findet die zweite Ministerpräsidentenkonferenz (kurz: MPK) statt. Bei der MPK treffen sich die 16 Regierungschefs der Länder, um ihr Vorgehen gemeinsam zu koordinieren. Während der Pandemie ist auch die Bundeskanzlerin Angela Merkel immer vertreten.

Eigentlich sollten sich Bund und Länder erst am nächsten Montag, dem 25. Januar, zur nächsten Konferenz treffen. Wegen neuer Mutationen des Corona-Virus plädierte Merkel jedoch für ein vorgezogenes Treffen, weshalb es jetzt heute knapp eine Woche früher als geplant stattfindet. 

Verschärfungen erwartet

Da die Infektionszahlen nicht den gewünschten Trend nach unten einschlagen, werden weitere Verschärfungen des aktuellen Lockdowns erwartet. Im Gespräch sind nächtliche Ausgangssperren, FFP2-Maskenpflicht im Bahnverkehr und eine Homeoffice-Pflicht, wo es möglich ist.

Offen ist bei den nächtlichen Ausgangssperren wohl noch, ob sie komplett bundesweit oder nur für regionale Hotspots beschlossen werden sollen. Prinzipiell stimmen die Länder der Maßnahme größtenteils zu. Fraglich ist auch noch, von wann bis wann die Ausgangssperren gelten würden.

Bayern hat bereits Maßnahmen ergriffen

Bereits seit gestern gilt in Bayern im öffentlichen Personennahverkehr die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske. Dabei wurde kritisiert, dass der Freistaat eine schlechte Figur bei der Bereitstellung der Masken gemacht hat. Außerdem kritisieren Experten an der FFP2-Maskenpflicht, dass viele Menschen sie wahrscheinlich nicht richtig aufsetzen werden und sie für ein Wegwerfprodukt sehr teuer sind. 

Vizekanzler Olaf Scholz kündigt an, dass der bisherige Lockdown noch weitere zwei Wochen fortgeführt werde. Sein Parteifreund und Gesundheitsexperte Karl Lauterbach plädiert sogar für mindestens drei weitere und härtere Wochen Lockdown, um die Zahl der Infizierten mit Mutationen des Virus so gering wie möglich zu halten.

Diese Ansicht dürfte auch die Bundesregierung teilen. Nach einer Beschlussvorlage für die Beratungen zwischen Merkel und den Länderchefs strebt das Kanzleramt einen verlängerten Lockdown bis zum 15. Februar an.

Anschließende Pressekonferenz im Livestream

Die Beratungen sollen um 14 Uhr beginnen. Danach werden sich die Teilnehmer in einer Pressekonferenz den Fragen der Journalisten stellen. Wenn es soweit ist, können Sie die Pressekonferenz hier im Livestream verfolgen.

Fritz Elvers | Di, 19. Januar 2021 - 19:31

aber eine nächtliche Ausgangssperre leuchtet mir jedenfalls nicht ein. Oder sind die Vieren besonders nachtaktiv?

Annette Seliger | Di, 19. Januar 2021 - 19:57

meinen wirklich, dass das Regierungshandeln in der Lage ist die Zahl der Infektionen zu reduzieren. Das sind die gleichen Menschen die glauben dass der Mensch in der Lage ist die Temperatur auf der Erde zu regeln. Wer war eigentlich Schuld am Klimawandel als es noch gar keine Menschen gab - geschenkt!
Wir müssen doch einmal zur Kenntnis nehmen, dass dieses Virus von keiner gesamtgesellschaftlichen Gesundheitsrelevanz ist, will heißen, das Virus rafft nicht Alt und Jung gleichermaßen dahin wie bei der Pest oder Ebola. Die allermeisten bekommen noch nicht einmal mit dass sie infiziert waren. Mit zunehmenden Alter wird der Mensch anfälliger gegenüber jeder Art von Erkrankung und wenn wir uns die Sterbestatistiken anschauen, dann stellen wir fest, dass das durchschnittliche Todesalter der mit/an Corona Verstorbenen bei über 82 Jahren liegt und das die meisten Toten in den Alten- und Pflegeheimen zu beklagen sind.
Vulnerable Gruppen bestmöglich schützen und Lockdown unverzüglich beenden!

Ingo frank | Di, 19. Januar 2021 - 22:25

Es spricht gerade der RB von Berlin.
Außer das tragen anderer Masken nur Apelle und unkonkretes. Delegierung nach „ unten“ z. B. Schule. Wie ich es verstehe hat jeder Schulleier letztlich zu entscheiden, wie der Schulbetrieb gestaltet wird. ( zumindest für 10. & 12. Klasse )
Home Office, ich kann es nicht mehr hören. Mann sollte Brieftauben zum versenden von E Mail ˋ s einsetzen; das geht dann schneller!
Im übrigen ,bei den Fragen läuft es weiter so Schwammige Antworten ....
Aber es war meinerseits nicht anderes zu erwarten.
So ein Gelaber, in der Privatwirtschaft undenkbar!

Aber was soll’s. In einer Übungsaufgaben Mathe 10. Klasse meiner Enkelin gab es keinen Lösungsweg. Ein Ergebnis erreichte man nur durch probieren! Noch Fragen?

Mit freundlichen Grüßen aus der Erfurter Republik