Islamistischer Terror in Dresden - Es stimmt etwas nicht in diesem Land

Ein 20-jähriger Flüchtling aus Syrien hat in Dresden mutmaßlich einen Touristen getötet. Die Tat war absehbar, alle beteiligten Behörden wussten um die Gefährlichkeit des Islamisten. Trotzdem ließ man die Sache laufen. So delegitimiert sich der Staat gegenüber seinen Bürgern.

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Grabkerzen und Rosen am Tatort in Dresden / dpa

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Alexander Marguier ist Chefredakteur von Cicero.

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Alexander Marguier

Die wohl entscheidende Frage kam ganz zum Schluss: „Was wären denn Ihre Vorschläge, wie man mit solchen Terroristen, die in unserem Land verbleiben, umgehen kann?“ Daraufhin schauten sich die Männer hinter den Tischen tief in die Augen, es entstand ein betroffenes Schweigen. Die Antwort sparen wir uns am besten für später auf.

Es war teilweise richtiggehend schmerzhaft, an diesem Donnerstag die Pressekonferenz des sächsischen Innenministeriums zu verfolgen. Der Fall des mutmaßlichen Mörders Abdullah A.H.H., der am Abend des 4. Oktober in der Dresdner Innenstadt zwei Touristen mit einem Messer angegriffen und dabei einen der beiden Männer getötet haben soll, wirft abermals ein Schlaglicht auf die grotesken Verhältnisse in diesem Land. Denn während nach der Enthauptung eines Lehrers durch einen Islamisten am vergangenen Freitag nahe Paris der französische Staatspräsident sehr deutliche Worte fand, herrscht hier zum Fall Abdullah A.H.H. allenfalls verdruckste Betroffenheit. 

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Helmut Bachmann | Do, 22. Oktober 2020 - 17:46

Der letzte Satz fasst die -ja, ich kann es nicht anders nennen-pervertierte Entwicklung zusammen. Während Macron sogar erkannt hat, dass der Terrorismus nur die Spitze des Eisberges darstellt und dem Islamismus in seiner ganzen Bandbreite angreifen will, träumen unsere Coronahelden weiter. Staatsversagen.

Peter Schulmeister | Do, 22. Oktober 2020 - 18:23

In reply to by Helmut Bachmann

Ich würde nicht sagen,daß der Staat sich blamiert.Beamte müssen ausführen,was die Politik ihnen befiehlt...Illegitim sind die unterwanderte Zombie-Partei Spd-Gruppierung,sowie die aktive Förderin und Verursacherin solcher Morde.SPD-Gruppierung und die Partei der Person haben indirekt,oder durch konsequentes Totschweigen Schuld auf sich geladen.Merkel muß noch binnen Jahresfrist mit Ungeduld von der Macht vertrieben werden.Schande!!!

für das politische Versagen. Da wäre die Sächsische Landesregierung, mit einem CDU-Innenminister.
Da wäre die Bundesregierung, mit einem CSU-Innenminister.
Selbstverständlich kann man der Politik ein grundsätzliches Versagen vorwerfen:
Wieso ist man nicht in der Lage, einen vorbestraften Islamisten, dessen Radikalisierung bekannt war, und der wegen eines anderen Gewaltverbrechens gerade das Gefängnis verlassen hatte, zu überwachen?
Wieso gibt es ein grundsätzliches Abschiebeverbot, ungeachtet der betreffenden Person, im vorliegenden Fall eines radikalisierten Islamisten?

Darüber sollte man reden. Und nicht Bismarck nacheifern und ein neues Sozialistengesetz fordern.

Zum ersten Male kein AFD- Bashing & das man den Problemen, die durch falsche Politik & Signale entstanden ist, auf den "Grund" geht" & diskutiert/ auswertet, unabhängig welches Strickmuster ein jeder verwendet. So kann man zu Lösungen kommen, selbst wenn andere Standpunkte vorhanden sind. Es gibt nun mal keinen Gott als Menschen oder Partei ;-)

Zitat: "Wieso ist man nicht in der Lage, einen vorbestraften Islamisten, dessen Radikalisierung bekannt war, und der wegen eines anderen Gewaltverbrechens gerade das Gefängnis verlassen hatte, zu überwachen?"

Das kann doch nur jemand fragen, der überhaupt keine Vorstellung davon hat, wieviel Aufwand, Beamte vom MEK und wieviel Zeit und Kosten es bedarf EINE Person 24/7 zu überwachen. Als ob das bei der Anzahl an derzeitig zu überwachenden Personen (allein in DE) so einfach wäre: Stichwort bundesland- oder gar staatsübergreifende Einsätze... Etwas realitätsfremd, werter Herr Lenz.

Jacqueline Gafner | Do, 22. Oktober 2020 - 18:40

In reply to by Helmut Bachmann

Motto: "Schlagt den Rechtsstaat mit seinen eigenen Mitteln!" Und es funktioniert, ohne dass sich die Politik offensichtlich bemüssigt fühlte, auch nur einen Versuch zu unternehmen, diesem unhaltbaren Zustand ein Ende zu setzen, und das nicht allein nur in Deutschland. Erwiesenermassen gemeingefährliche Kriminelle soll man scheint's auch verwahren können, nötigenfalls auch lebenslang, doch für Terroristen mit islamistischem Hintergrund scheinen andere Regeln zu gelten.

Hans-Jürgen Salza | Do, 22. Oktober 2020 - 18:03

Sonst gibt es doch auf allen Kanäle eine "Extra"-Sendung, Gedenkminuten in den Parlamenten und große Ansprachen vom BP. Und hier?????
Stimmt, es kam ja von der "falschen" Seite!
Wieder einmal zeigt Politik und offizielle Medien ihre wahres Gesicht.

Günter Schreiber | Do, 22. Oktober 2020 - 19:57

In reply to by Hans-Jürgen Salza

widmete diesem Fall ganze 30 Sekunden. Fazit: Der Tatverdächtige ist auch am Tag des Anschlags observiert worden, trotzdem hätte das Verbrechen nicht verhindert werden können, die Behörden hätten keine Fehler gemacht. Die regierungstreue Berichterstattung der Öffentlich-Rechtlichen ist halt unschlagbar!

Steffen Loos | Fr, 23. Oktober 2020 - 07:27

In reply to by Hans-Jürgen Salza

Ja, bei dieser Tat, aber auch beim Mord an den französischen Lehrer, halten sich alle auffallend zurück, die bei den "blck lives matter" Aktionen die Klappe ganz weit aufgerissen haben und als Moralaposteln ganz vorne marschiert sind. Zu diesen furchbaren Taten Stellung zu beziehen ist diesen Menschen geradezu peinlich, denn es geht ja "nur" um "alte weiße Männer". Einfach entsetzlich und beschämend!!!

Holger Jürges | Do, 22. Oktober 2020 - 18:14

Messers Schneide

Treiben und vergehn:
Dunkel ist der Sinn.
Laut um Gnade flehn,
bis zum Sterben hin.

Teil von Vergessnem
eines Nichts zu sein,
in laut Vermessnem:
dem irdischen Schrei'n.

Tonlose Schreie,
aus Tränen gemacht,
tröstende Weihe
hat Lügen vollbracht.

Zug um Zug näher,
zu einem Schweigen hin,
wirst du zum Späher
von dunkelstem Sinn.

Herr Jürges, ich habe es nicht so mit der Lyrik, Gedichten.
Aber dieses, Ihr Werk (wie Dr. Helmut Kohl sagen würde) gefällt mir.

Auf des Messers Schneide

The razors edge
Das AC/DC-Album aus 1990.
1990 wurde unsere Tochter geboren.
Nein, im Kreißsaal lief nicht Thunderstruck - sie schrie trotzdem.

Herr Jürges, Ihre Kommentare sind prima, "dichten" Sie bitte weiter!

In der zehnten Klasse hatten wir in Deutsch das Lesebuch "Lesen - Wahrnehmen - Verstehen".
No comment.

"Hinten" war der Lyrikteil - Gedichte.
Jeder sollte sich übers Wochenende eines aussuchen.
Suse wählte:
"Der See ist glatt. Zwei Männer rudern einander vorbei, beide nackt."
Der Lehrer:
"Susanne, warum haben Sie dieses Gedicht gewählt?"
"Ganz einfach. Ich befürchtete, dass jeder sein gewähltes Gedicht auswändig lernen sollte. Die zwei Typen kann ich mir locker merken!"
Und dann ihr tolles Grinsen!

Herr Jürges, schreiben Sie doch mal etwas für Herrn BP Steinmeier; vielleicht kapiert er es sogar!

Bitte "rechtsbündig"!

Holger Jürges | Do, 22. Oktober 2020 - 21:11

In reply to by Bernd Muhlack

...dessen Worte ich oft als Zynismus empfinde.

Alles was die Foristen hier schreiben, die klugen Gedanken zu den unhaltbaren Zuständen hierzulande, die hilflose Besorgnis um die Zukunft, wird kalt an der unbarmherzigen Mauer der politischen Ignoranz abprallen.
Die Umkehr der Werte wird als positiver Zeitgeist verkauft: Was ist das für eine "westliche tolerante Macht", wenn diese aufgrund ihrer "obstinat Toleranz" den intoleranten Kräften des Islam erlaubt,unsere eigene Freiheit respektive Toleranz einzuschränken oder (in nicht allzu ferner Zukunft) sogar ganz abzuschaffen, weil das einem fremden Glaubenssystem entspricht ?
Es droht die Unterwerfung unserer freiheitlichen Gesellschaft, geduldet von rot-grün und gewollt von fremden Gästen im Lande.

Das devote Gehabe unserer politisch Verantwortlichen, hinsichtlich einer verkappten Übernahme der Kulturhoheit (Ditib ist nur ein Beispiel von vielen Entwicklungen), wird uns unsere Kultur entfremden und eine traurige Zukunft bescheren.

Christa Wallau | Do, 22. Oktober 2020 - 18:17

Wie lange muß es n o c h dauern, lieber Herr Marguier, bis Ihre schlichte Erkenntnis sich bei denen durchsetzt, die Deutschland in den letzten 15 Jahren regiert u. gedanklich "betreut" haben?

Millionen verzweifelter Bürger, die das total "Unstimmige" in unserem Land längst bemerkt u. laut beklagt haben, wurden u. werden doch weiterhin von Ihresgleichen (= Journalisten u. Medienvertreter), von den meisten Politikern u. Kirchenmännern als Hetzer/Fremdenfeinde, ja als "Nazis", gebrandmarkt.
Wie wäre es, wenn Sie u. Herr Schwennicke den Vorfall in Dresden zum Anlaß nähmen, einen Offenen Brief an die Kanzlerin u. den Präsidenten zu richten, in dem Sie sie auffordern, sich bei den als "besorgte Bürger" verunglimpften Deutschen (allesamt pauschal in die rechte Ecke gerückt!), zu entschuldigen?
Wo bleibt Ihr Mut?
Die Zeit der Schönredens hat auch beim CICERO lange genug gedauert.Wenn sich überhaupt noch etwas ändern läßt, dann nur durch eindeutige Forderungen u.entschlossenes Handeln.

Das regt mich auch auf, Frau Wallau, Migranten, die schon zig negative Sachen am Start haben, werden auf Kosten unsrer Bürger geschützt, gehätschelt usw.
Wie viele Bürger könnten in DE noch leben, wie viele Frauen wären nicht vergewaltigt worden. Wenn der Staat von Anbeginn mehr Strenge hätte walten lassen.
Mir scheint aber bei dem Ganzen, dass Quadbeck-Seeger völlig recht hat mit seinem Zitat: „Politik ist das Ausloten von Zumutbarkeiten.“...selbst wenn es dabei um Menschenleben geht.
Wenn Lambrecht loslegt, ...gegen die wir mit aller Konsequenz vorgehen müssen. Kann ich mir gut vorstellen, dass die Täter sich ins Fäustchen lachen.
Wieso muss ein Bürger sein Leben lassen, weil ein krimineller Migrant nicht in sein Land abgeschoben wird? Diese Wertigkeitsverschiebung ist mir ein Rätsel.

Romuald Veselic | Do, 22. Oktober 2020 - 18:17

Abdullah A.H.H. ist eine Gestalt des islamischen/islamistischen Eroberers. Er fühlt sich überlegen, er fühlt sich im recht. Kein Wort des Bedauerns von den bärtigen Islam-Prädiger... Abdullah A.H.H. kam doch nicht von der benachbarten Galaxie.
Sicherlich, gab es Gleichgesinnte, die ihn alimentierten, sich anhörten, was er sagt und vorhat, sowie nicht dadurch "entsetzt" wurden.
Selbst im entferntesten sibirischen Wald, gibt's nicht solche Stille? Deutsche "Stille/Stumme" Republik.
Niemand distanziert sich. Niemand macht Demo gg. "Islamismus", es werden keine Bilder mit Kerzen, Blumen, sonstigen Devotionalien in Medien gezeigt.
Ich glaube, das die Hinterbliebenen des Opfers es kaum interessiert, dass der Mörder nicht nach Syrien abgeschoben werden konnte, wg. der Menschen Rechtslage vor Ort.
Und wo sind die Menschenrechte des Opfers geblieben?

Man kann solche Gestalten wegen der "Menschenrechtslage' in Syrien angeblich nicht dorthin zurück schicken. Aber man kann diese Lage bedenkenlos nach Deutschland holen... Wozu diese angeblichen Beobachtungen, wenn das keine Folgen hat? Die sind wohl nur pro forma und zur Beruhigung, in Wahrheit sollen Regierungskritiker beobachtet werden; siehe auch die erneute Erweiterung der Rechte des BND, nun auch überall mitlesen zu dürfen. Tolle "Arbeit". Hier ist nichts mehr im Lot, es ist hochgradig beängstigend.

Milan Chudaske | Do, 22. Oktober 2020 - 18:24

Sobald Donald Trump nicht mehr Präsident ist und die AfD sich selbst zerlegt und aus den Parlamenten verabschiedet hat, werden auch diese Einzelfälle in Deutschland aufhören, denn dann haben die Medien wieder ausreichend Kapazitäten, um das ganze Ausmaß dieses andauernden Staatsversagens und vor allem die dafür Verantwortlichen unter die Lupe zu nehmen. Oder auch nicht...

Hans Willi Wergen | Fr, 23. Oktober 2020 - 10:05

In reply to by Milan Chudaske

daß Ihre Wünsche recht bald in Erfüllung gehen.
Es würde vielleicht die Rettung des deutschen und europäischen Volkes bedeuten.

Walter Bühler | Do, 22. Oktober 2020 - 18:36

... höher schätzt als die Sicherheit seiner eigenen Bürger – dann stimmt etwas nicht in diesem Land."

Tja, genau so ist es.

Deutschland wird zum Altersruhesitz von Drogenbaronen und Bürgerkriegshelden, die Mafia hat hier ein sicheres Rückzugsgebiet, und auch den Terroristen geht es hier gut. Geldwäsche ist fast problemlos möglich, Prostitution sowieso. Der Kampf gegen den Terrorismus wird den anderen Staaten überlassen.

Tja, warum ist das so? Weil der Staat sich selbst gefesselt hat, und die Parteien und Medien Beifall geklatscht haben. Polizei und Geheimdienste sind es leid geworden, in der Öffentlichkeit die Bösen zu spielen, welche harmlose Bürger wegen ihrer Hautfarbe oder wegen ihrer Religion oder Gesinnung ungerechtfertigt verfolgen (LADG). Also machen sie halt nichts mehr, was ja auch weniger gefährlich ist. Tja, so ist es halt in Deutschland.

Zitat: "Tja, warum ist das so? Weil der Staat sich selbst gefesselt hat, und die Parteien und Medien Beifall geklatscht haben."

So ist es. Aber man muss dann auch noch dazusagen: Und weil eine Mehrheit der Bürger die Parteien und Politiker gewählt und unterstützt haben - ich denke ganz besonders an eine immer noch sehr populäre Politikerin -, die an diesen Zuständen schuld sind.

Es müssten auch noch viel mehr Bürger aus den Kirchen austreten, deren öffentliche Vertreter mit ihrer naiven, gedankenlosen Gesinnungsethik glauben, jede Mitverantwortung an den Zuständen im Land von sich weisen zu können.

Markus Michaelis | Do, 22. Oktober 2020 - 18:43

Nein, der Staat (die Regierung und ein Teil der Bevölkerung, die ihn im Moment repräsentieren und definieren) schätzt nicht die Sicherheit des Gefährders höher,

Der Staat schätzt seine Grundwerte unantastbar hoch ein und hat sich da komplett verlaufen. Wir haben eine Ansammlung von "europäischen, christlichen, Menschenrechts-Werten, dem Rechtsstaat und dem GG (heutige Interpretation)", basierend auf bestimmten geschichtlichen Erfahrungen, die unantastbar sind.

Alles dient dazu in der Praxis zu beweisen, dass diese Werte universell und für die ganze Menschheit sind. Daher ist auch dieser Gefährder wichtig wie jeder: unsere Werte müssen überall und für alle gelten.

Wir (oder zumindest der Staat, im obigen Sinn) sind unfähig geworden diese Werte noch mit der Realität abzugleichen, unsere Grenzen zu sehen, Unterschiede in der Welt zu sehen, die Buntheit der Werte in der Welt zu sehen, die Wichtigkeit mancher lokaler und subjektiver Werte für uns zu sehen. Wir tasten im Dunkeln.

Wolfgang Jäger | Do, 22. Oktober 2020 - 18:55

Die Überschrift trifft ins Schwarze. Schon seit mindestens 2015 ist unser Land gehörig in Schieflage geraten und ein Ende ist wohl nicht abzusehen. Während man um potenzielle Corona-Toten kämpft und alles mobilisiert, um Leben zu retten, während die Kirchen der Auffassung sind, man könne niemanden ertrinken lassen, scheint das Leben der potenziell von islamistischen Terroristen bedrohten Menschen nichts zu zählen. Abschiebestopp für Syrer! Unfassbar. Es muss noch härter kommen. Die Tat in Dresden offenbart, wie sehr das Merkel-System und dessen Helfershelfer unser Land inzwischen an die Wand gefahren haben. Wir leben in einem Staatswesen, das sich selbst Handschellen angelegt hat, sich selbst quasi in Haft nimmt. Und ein Ende ist nicht abzusehen. Denn auch nach der kommenden Wahl wird es weiter so laufen. Grünen Göring Eckardt: „Unser Land wird sich ändern, und zwar drastisch. Und ich freue mich darauf!“ Man darf sich also weiter freuen. Grenzenlos.

Ellen Wolff | Do, 22. Oktober 2020 - 18:56

„Wenn dieser Staat die Sicherheit islamistischer Gefährder höher schätzt als die Sicherheit seiner eigenen Bürger – dann stimmt etwas nicht in diesem Land.„
Das ist halt der Preis, den die potentiellen Opfer dieser Barbaren, die unser Staat aus moralischen Gründen glaubt um jeden Preis schützen zu müssen, zu zahlen haben. Es geht doch um das große ganze, darum, dass wir die besten der Guten sind. Unser Land hat sich selbst gefesselt und geknebelt und wirft seine eigenen Bürger diesen Barbaren zum Fraße vor. Das ist nicht Moralisch, das ist zutiefst unmoralisch, böse und niederträchtig. Gesetze können doch geändert werden oder nicht? Aber da müssten sie die zu gut Meinenden ja eingestehen, dass sie sich mächtig vergaloppiert haben.

h.koppl | Do, 22. Oktober 2020 - 19:01

Abschieben verbietet die "Humanität", aber die Bürger dieses Landes der islamistischen Gefahr auszusetzen, erlaubt die "Humanität". Was ist an derartigen Gesetzen human?. Aber es geht hier auch nicht um Humanität, sondern um ideologische Verbohrtheit.

Urban Will | Do, 22. Oktober 2020 - 19:10

fast gar nichts mehr in diesem Land, was das Gebiet Zuwanderung, Asyl, Gefährder, Abschiebungen, etc. angeht.

Der Fisch stinkt vom Kopfe her.
Wenn der politische Wille zum Schutz der Bevölkerung ebenso fehlt wie bei vielen der Mut, die Dinge anzusprechen. Wenn Naivität, Blindheit, ja abgrundtiefe Dummheit vorherrschen bei der Beurteilung dessen, was einst als „Willkommenskultur“ seinen fatalen Beginn hatte, dann darf man sich nicht wundern, dass diese Tat so lange unterm Tisch gehalten wurde.

Man muss nicht extra erwähnen, dass bei umgekehrter „Rollenverteilung“, dem bestialischen Mord an einem Asylsuchenden durch einen Deutschen, Merkel, Steinmeier, etc. auf Knien zum Tatort gerutscht wären und ihre altbekannten Sprüche abgeleiert hätten.
Jetzt wird man nichts hören.
Es sind solche Ereignisse, die einem immer wieder in Erinnerung rufen, von was wir eigentlich regiert werden.
Ein Aufschrei wie in F wird ausbleiben, der Michel hält still, es wird so von ihm verlangt.

Manfred Sonntag | Do, 22. Oktober 2020 - 19:14

Das mutwillige Staats- und Medienversagen wird seit einigen Jahren bewusst betrieben. Als ein indigener Attentäter 09/2016 eine Tür der Moschee in Dresden demolierte (ohne Personenschaden), eilte Frau Merkel 2 Tage danach zum betroffenen Imam und leistete Abbitte. Es dauerte aber ein ganzes Jahr bis die gleiche Person sich bequemte, die Opfer und ihre Angehörigen des islamistischen Anschlags vom Breitscheidplatz in Berlin zu treffen. Auch das linksliberale Medienversagen bei den Ereignissen in und nach der Kölner Silvesternacht etc. zählt dazu. Wir kommen dabei wieder zu den verheerenden Folgen der Identitätspolitik. Freiheit, Demokratie und Verfassung werden von unseren Eliten verächtlich gemacht um über Opfergruppen und deren Rangfolgen schwadronieren zu können. Man kann nicht nur eine Sorte von Faschisten bekämpfen, die anderen aber hofieren und beschenken. So wird man zum Mittäter!

Günter Schreiber | Do, 22. Oktober 2020 - 19:28

Sonst hätten wir hier nicht 250.000 abgelehnte, aber geduldete Asylbewerber, die mehrheitlich auch noch aus Steuermitteln voll alimentiert werden. Dabei gibt es genügend gesetzliche Handhabe, die Einreise zu begrenzen und die Ausreise zu forcieren. Würde man den Art. 16 Abs. 2 GG anwenden, könnte man den Großteil der täglich 500 Einlassbegehrenden an den Grenzen abweisen. Und was den islamistischen Mörder in Dresden betrifft: Selbst die Genfer Flüchtlingskonvention erlaubt mit Art. 33 Abs. 2 die Ausweisung eines Flüchtlings in ein Kriegsgebiet, wenn "...er eine Gefahr für die Allgemeinheit dieses Staates bedeutet, weil er wegen eines Verbrechens oder eines besonders schweren Vergehens rechtskräftig verurteilt wurde." Da genügend Juristen der Bundesregierung zur Verfügung stehen, weiß man das sehr wohl, weshalb man mit Fug und Recht sagen kann, dass die Regierung die Sicherheitsinteressen ihrer Bürger wissentlich hinter die der Straftäter stellt. Womit haben wir Bürger das verdient?

christoph ernst | Do, 22. Oktober 2020 - 19:33

seit fünf Jahren, Verachtung der "schon länger hier Lebenden", die für die Kanzlerin keine "Bürger", sondern nur noch "Bewohner" sind. Systematischer Einsatz von identitätspolitischen Schuld- und Erlösungsnarrativen, Abwürgen der Reflexe von Anstand, Würde, Selbstschutz. Mediale Hirnwäsche, Unterdrücken, Ausgrenzen und Verteufeln von Protest, Kritik, Appellen zur Kurskorrektur. Pathologisches Verharmlosen der sich entfaltenden Katastrophe bei gleichzeitigem Inszenieren brauner Drohkulissen zur Ablenkung. Appeasement und Selbstverrat als außenpolitische Norm, Feigheit als inländische Alltagsregel. Simultan Vorantreiben größenwahnsinniger Phantasien zur Welterrettung.

Kurz: Ein Land, dessen "Elite" alles dafür tut, um der eigenen Kultur zu schaden, die Bewohner durch selbst verursachte Widersprüche zu verunsichern, gegeneinander auszuspielen und zu spalten, ihre freiheitlichen Impulse zu ersticken und sie so für das willige Abnicken einer anderen Art Ordnung reif zu machen.

Walter Müller | Do, 22. Oktober 2020 - 19:46

Es stimmt etwas nicht? Wieso? Unsere angeblich vom Rassismus zerfressene Polizei ist offenbar durch ihre Konzentration auf den Kampf gegen Rechts beim Erkennen von islamistischen Gefährdern so gelähmt, dass sie eine Beobachtung oder gar Festsetzung von Gefährdern lieber sein lässt. Verständlich: Die Rassimus-Vorwürfe kratzen am Selbstbewusstsein. Man kann eben nicht alles haben: eine allen Migranten gegenüber grosszügige, unterstützende und im Zweifelsfalle nachsichtige Polizei (es handelt sich bei den Gefährdern schliesslich um unsere Gäste, die möglicherweise die Regeln unseres Landes noch nicht vollständig verstanden haben) und eine kompromisslos auf Sicherung der Gesamtbevölkerung ausgerichtete Polizei. Das beisst sich. Vielleicht möchten die Grünen jedem Gefährder vor irgendeiner moralisch verwerflichen Verwaltungshandlung (wie z.B. Abschiebung) einen kostenlosen Demokratiekurs mit Abschlussprüfung anbieten: Wer die Prüfung besteht, darf hierbleiben. Wir haben Platz.

Gerd Runge | Do, 22. Oktober 2020 - 19:50

ringt sich die Aussage ab, wir hätten wohl doch ein Problem mit islamistischen Gefährdern.
Warum ist es so schwer zu erkennen, daß wir ein absolutes Problem mit dem Islam haben.

Denn ein solcher Gefährder radikalisiert sich ja nicht in Klausur. Dazu gehört schon sehr viel Umfeld von Institutionen, die wir sogar noch hoffieren.

Bernd Muhlack | Do, 22. Oktober 2020 - 20:20

Ich denke, dass meine Mitforisten hier das Wesentliche zum Ausdruck bringen werden, jeder auf seine meist kongeniale Art und Weise; prima.

Hat Abdullah wahrhaftig etwas etwas Falsches getan?
A.H.H.
Abstand Halten - Hygiene
PERFEKT!
Jeder, jede Kultur hat dazu seine, ihre eigenen Ansichten, nicht wahr?
Zum Glück rief er angeblich "Allahu akbar", also Gott ist groß.
Hätte er 88, HH geschrien, wäre die Hölle los!
ARD Brennpunkt - ZDF spezial - und die Experten gäben sich die Klinke in die Hand!

CUT!

Als jur. Referendar ist man auch bei der Pathologie, Gerichtsmedizin - es ist kein Zwang.
Das ist nicht Tatort Münster, obwohl Pathologen (wie auch Urologen) ein Völkchen für sich sind.
Die vergiftete Oma, harmlos.
Ein Selbstmörder (Zug) ist schon heftiger
Und dann die Ermordeten - nur krass!
Und es "stinkt".
Nein, keine Kopflosen - DAMALS!

Ich empfehle jedem Politiker diesen Besuch!
Danach bitte weiter labern!

In der Tat Herr Maguier:
" ... dann stimmt etwas nicht in diesem Land."

AUS!

Herr Muhlack, Ihr Kommentar - wie ich schon so oft geschrieben habe - einfach klasse. Auf den Punkt, immer mit einer Prise Ironie, aber trotzdem messerscharf und intelligent! Ich freue mich immer sehr über Ihre Erzählungen aus Ihrem früheren Leben. Die sind so erfrischend. Bleiben Sie uns erhalten mit Ihren köstlichen Kommentaren.

Ein Jurist mit praktischer Erfahrung. Alles was Sie schreiben trifft zu. Die Kommentatoren haben bereits alles trefflich kommentiert. Wir fragen uns alle: Wann hört das auf? Wann reagiert der Staat? Wann die Gesellschaft?"
Wenn die ersten Politiker, regierungstreuen VIPs, ein in der Öffentlichkeit stehender Mitbürgerr Opfer wird könnte vielleicht so etwas, wie Entrüstung, öffentliche Trauer, Berichterstattung auf allen Sendern, Lichterketten und Demos gegen islamistische Gewalt folgen. Die Betonung liegt auf "könnte".
Auch ich habe einige Obduktionen mitmachen müssen. Habe Eltern und Angehörigen Todesnachrichten überbracht. Habe Tatorte gesehen, deren Beschreibungen hier nicht möglich sind. Ja, die Verantwortlichen müssten mal an die "Front". Da wo es nach Leichen riecht, wo menschliches Elend zum Greifen nah ist. Da, wo einem eigentlich die Worte fehlen und man selbst bestürzt an sich halten muss, um nicht emotional geladen über zu reagieren.
Ach, ich vergaß. Sind ja keine "Rechten".

hermann klein | Do, 22. Oktober 2020 - 20:54

Man muss sich nur einmal auf der Zunge zergehen lassen die Äußerungen der heutigen Bundeskanzlerin - damals in der Opposition – u.a.:
…dass die multikulturelle Gesellschaft keine lebensfähige Form des Zusammenlebens ist.“
…und bevor wir neue Zuwanderung haben, müssen wir erst einmal die Integration der bei uns lebenden ausländischen Kinder verbessern,
…Sie haben (Regierung Rot/Grün) keine einzige Mar vorgesehen, um das Problem zu beseitigen,
…Das Maß des Zumutbaren ist überschritten und sie reden über weitere Zuwanderung.
…Mit uns in der Regierung haben sie die Alternative Wir werden das ändern., dass es den Missbrauch des Asylrechts gibt. Da muss man natürlich sagen, die Folge kann nur sein: Steuerung und Begrenzung von Zuwanderung. Alles andere wird keine Akzeptanz in der Bevölkerung finden.“

Heidemarie Heim | Do, 22. Oktober 2020 - 20:55

Man hätte alle Maßnahmen ausgeschöpft bis hin zu einer angeblichen Überwachung dieses mutmaßlich brandgefährlichen Täters. Man ist sich keiner Schuld bewusst und man habe nach geltendem Recht gehandelt. Und somit ist man aus dem Schneider was die Verantwortung für einen weiteren Mord durch einen Feind unserer Gesellschaft und nachweislich gefährlichen Verbrecher betrifft, der eigentlich nichts mehr in unserer Mitte, respektive in Deutschland zu suchen
gehabt hätte. Man ist angesichts dieses erneuten Politik-Versagens ,"Gesetzgebung und Durchsetzung von Recht" zur Sicherheit und dem Wohl gesetzestreuer Normalbürger nur noch fassungslos. Und während solch ein Verbrechen in Frankreich zur Chefsache wurde mit aller Konsequenz und unter hohen Anteilnahme durch die gesamte französische Bevölkerung behandelt wird, kommen die beiden Opfer aus Dresden kurz zwischen Trump und Corona auf unseren ÖR-Sendern vor. Genau das sind die Momente in denen ich mich fremdschäme und hilflose Wut erfüllt!

Horst Sulz | Do, 22. Oktober 2020 - 21:33

Unser hilfloser Umgang mit muslimischen Kriminellen läßt vermuten, daß wir von realitätsfremden Idioten regiert werden.
Unseren Politikern ist offenkundig ein deutsches Leben weniger Wert als das eines kriminellen arbischen Kameltreibers. Anders ist die hilflose Wurstei bei der Abschiebung von Asylerpressern nicht zu verstehen.

Tomas Poth | Do, 22. Oktober 2020 - 21:34

Wer erinnert nicht die Riesenschlagzeilen über die Tötung an einem Schwarzen in den USA bei einem Polizeieinsatz. Die BLM-Demos in Deutschland.
Und hier, ihr Pfaffen??
Christian Life Matter!

Hubert Sieweke | Do, 22. Oktober 2020 - 22:05

Kernaussage außer Acht. Frau Merkel, als Kanzlerin aller Deutschen, hätte längst vorher, aber sicher in dieser Sache, mal ihren Flüsterern sagen müssen, sie sollen eine kernige Ansage formulieren. Dann hätte sie deutlich machen müssen, der Kerl hätte längst abgeschoben werden müssen und dies sei ein Skandal der Justiz.
Denn, wie vor langer Zeit schon einmal, traut sich heute keiner der Beamten, besonders derer in hohen Positionen, die normalsten Dinge deutlich auszusprechen. Der Untertanengeist sitzt in allen Ministerien und Behördenleitungen.
Sollte eine Wende kommen, irgendwann nach einen Zusammenbruch, sind genau diese Leute wieder die, die alles besser gewusst haben. Wir kennen das! In der Geschichte zweimal erlebt.

hermann klein | Do, 22. Oktober 2020 - 22:10

…Das ist die Realität. Und natürlich war der Ansatz, zu sagen, jetzt machen wir hier mal Multikulti und leben so neben einander her und freuen uns über einander. Dieser Ansatz ist gescheitert, absolut gescheitert! [...]“
Was ist bloß vorgefallen, dass Angela Merkel in den letzten Jahren eine solche Kehrtwende gemacht hat?

Ulrich Mende | Do, 22. Oktober 2020 - 22:14

Der Islam gehört nicht zu Europa. Er führt - gesteuert von muslimischen Ländern wie SA, Iran, Ägypten und letztlich der Türkei - den Dschihad gegen die Europäische Zivilisation. Letztlich wird es auf die einfache Frage hinauslaufen: Sie oder wir.

Michael Andreas | Do, 22. Oktober 2020 - 23:41

...Herr Maguier.

Obwohl, schlauer macht die Erharung dann doch nicht, wie man an den zuverlässig erzeugten angstgeschüttelten Kommentaren sieht.

Mehr haben Sie zu dieser ernstzunehmenden Thematik und dem was daraus entsteht nicht zu sagen? Sie haben ein Adjektiv ausgelassen in Ihrem weisen Ratschlag an Herr
Marguier. Es muss heißen ".......... wie man an den zuverlässig erzeugten RÄÄCHTSLASTIGEN, angstgeschüttelten Kommentaren sieht! Aber Sie haben ja noch einen Replik-Schuss frei. MfG

dieter schimanek | Fr, 23. Oktober 2020 - 03:00

Sie zeigt ganz klar den Stellenwert der schon länger hier Lebenden. Nicht nur in der Politik, sondern auch bei Medien, Kirchen und NGOs.
Wenn eine Schuldzuweisung erforderlich ist, dann ist es der Wähler der das zu verantworten hat. Ganz egal wie viel und wie oft er gedemütigt wird, er merkt es nicht einmal.

Martina Moritz | Fr, 23. Oktober 2020 - 07:19

Würden in unserem Land Eltern ihre Kinder zu absoluter Selbstaufgabe erzeihen und damit fremdeinwirkender Gewalterfahrung preisgeben, wäre irgendwann der Zeitpunkt gekommen, an welchem sich der Staat als Hüter des Kindeswohles einschalten müsste/ würde. Dies auf deutliche Weise, indem, sollten die Eltern nicht Einsichtig sein, ihr Kind vor Gewalterfahrung bestmöglich zu schützen, ihnen worstcase zumindest ein Mitarbeiter des Jugendamtes an die Seite gestellt würde. Eltern würden somit in ihrer Betreuungs- und Fürsorgekompetenz anteilig abberufen bzw. nachhaltig in ihrem natürlichen Recht auf Sorge für ihren Nachwuchs eingeschränkt. Eine Regierung befindet sich ihren Bürgern gegenüber in einer ebenso verantwortungsvollen "Eltern"Rolle. - Stichwort "(Amt zum) Schutz des Bürgerwohles".

Dieter Erkelenz | Fr, 23. Oktober 2020 - 07:23

Liebe Foristen, was regt ihr euch denn so auf? In diesem Land wählen mittlerweile mehr und mehr ihre "Gutmenschen " . Beispiel: Jüngste Wahl in NRW - Grüne 20 %. Da kommt es auf ein paar einheimische Terroropfer nicht mehr an!

Ernst-Günther Konrad | Fr, 23. Oktober 2020 - 07:30

Die Behörden haben 14 Tage gebraucht mitzuteilen, was viele Menschen in Foren schon vermutet hatten, es war ein Tötungsdelikt und ein versuchtes Tötungsdelikt mit islamistischen Hintergerund. Jetzt übernimmt der GBA das Verfahren. Die BILD "erklärt" aus Ermittlerkreisen, man habe den Täter nicht warnen wollen.
Aha, weil der ja Deutsches Fernsehen schaut, deutsche Presse liest und sich sofort über seine Taten informiert.
Vielleicht wollte man keine Schweigemärsche von besorgten Bürgern, Pedida, AFD und anderen, die Taten verurteilende Organisationen haben? Diese protestierenden Gruppen hätten das alles natürlich für ihr "rechtes" Gedankengut "missbraucht". Ist schon klar. Vielleicht hoffte man das politische Versagen so lange wie möglich verdecken zu können. Nach dem Motto: "Was zu lange her ist, ist Schnee von gestern." Ich bin mir sicher, die Behörden hätten liebend gern den Täter vorher, am besten aus der Haft heraus abgeschoben. Die vier Behördensprecher sind wieder die Dummen.

helmut armbruster | Fr, 23. Oktober 2020 - 08:04

auch nicht bei offen vorliegender Kriminalität und Gefährlichkeit für Leib und Leben anderer?
Aber bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung im Straßenverkehr von 10 km/h folgt die Strafe auf dem Fuße. Oder beim Hausbau. So muss z.B. der behördlich vorgeschriebene Neigungswinkel des Daches beachtet werden. Stimmt er nicht, gibt es keine Baugenehmigung.
In Kleinigkeit funktioniert die "Strafverfolgung". Bei Kapitalverbrechen und Vorsorge jedoch Fehlanzeige.
Auf deutlichere Art könnte ein Staat seinen Bürgern nicht signalisieren, dass Regierung, Verwaltung und Justizbehörden ein Totalversagen zu verantworten haben.
Aber bei Staatsversagen kann man auch niemanden zur Verantwortung ziehen. Das funktioniert dann auch nicht mehr.
Wo wird das enden?

Klaus Funke | Fr, 23. Oktober 2020 - 08:44

Frau Merkel hat kürzlich gesagt, dass die Migranten die Hauptlast der Pandemie trügen (oder so ähnlich). Dieser einer Satz sagt alles aus, warum Gefährder "gehätschelt" werden, warum nicht abgeschoben wird, warum keine "Macron-Rede" nach den Ereignissen in Dresden gehalten wird... der Hintergrund des Merkel-Satzes ist, dass sie nach wie vor ihre Fehlentscheidung vom September 2015 schützen will. Sie stellt sich vor "ihre Schützlinge", beugt das Recht, demütigt die eigene deutschstämmige Bevölkerung... so eine "Heldin" muss UNO-Generalsekretärin werden. Das ist das Endziel. Deutschland, pah, ist ihr egal. Der deutsche Michel muckt schon nicht auf. Auch wenn er jetzt die Maske auf der eigenen Toilette tragen müsste... Was, verdammt, muss noch passieren?!

Wolfgang Breiter | Fr, 23. Oktober 2020 - 09:27

„Was wären denn Ihre Vorschläge, wie man mit solchen Terroristen, die in unserem Land verbleiben, umgehen kann?“ … es entstand ein betroffenes Schweigen …
Ich gehe mal davon aus, dass Beamte, vor allem bei der Polizei, nicht mehr einfach so sagen können was sie als Fakten wahrnehmen, geschweige denn Aussagen darüber machen wollen was sie für richtig halten würden. Eine Institution die ständig denunziert wird (rassistisch, faschistisch etc.) kann ihren Auftrag nicht mehr frei und unbefangen erfüllen. „Alles was Du sagst kann gegen dich verwendet werden".
(Hinweis: Ich vertrete nicht die Meinung, dass es keinen Rassismus, oder anderes, in welchen Institutionen auch immer gibt. Das gibt es überall. Wenn aber aus jeder Mücke ein Elefant gemacht wird, dann wundere ich mich nicht, wenn dieser durch den Laden läuft und danach nichts mehr richtig funktioniert.)
Interessant wäre noch zu wissen wer hier gefragt hat. Durchaus könnte man diese Frage als „Fangfrage“ wahrnehmen.

Norbert Heyer | Fr, 23. Oktober 2020 - 10:10

Unser Staat ist Flüchtlingshort Nr. 1. Wenn im Fernsehen Migranten befragt werden, wo sie hinwandern, sagen sie: „Deutschland“. Wir nehmen alle, bedingungslos, ohne Papiere, mit nachweislich falschem Namen, Mehrfach-Kassierer bei Sozialleistungen und wegen Kindermachen keine Zeit, um zu arbeiten. Das sind noch die leichten, normalen, üblichen Fälle, die unter den Tisch gekehrt werden. Schwieriger wird das Vertuschen von Straftaten bei mehrfach schon straffällig gewordenen „jungen Männern“ - wie jetzt geschehen. Wer die Pressekonferenz der letztendlich vorgeschobenen Beamten nachgelesen Haar, weiß jetzt ganz genau, dass diese Einwanderung erst aufhört, wenn Deutschland aus allen Nähten platzt, kein Geld mehr da ist, „unsere Gäste“ das Kommando übernommen - oder der Wähler endlich die passende Antwort gibt. Das letzte wird wohl kaum eintreten und mittlerweile ist der Migrantenanteil so groß, das berechtigte Abschiebungen zu Unruhen führen könnten, diese Angst steuert unsere Politiker ...

Kai-Oliver Hügle | Fr, 23. Oktober 2020 - 10:12

Warum man einen islamistischen "Gefährder" auch nach einer Haftstrafe nicht abschiebt, ist mir unbegreiflich. Hier besteht dringend Regelungsbedarf! Leider scheinen insbesondere die sächsischen Behörden heillos überfordert. Der NSU lebte 13 Jahre unbehelligt in Chemnitz und Zwickau. Dann der Fall al-Bakr (erst gescheiterter Zugriff, dann Selbstmord in der JVA Leipzig) und nun das.
Wasser auf die Mühlen der Cicero-Foristen, die rechtsextremistische Attentäter vorsätzlich als geistig verwirrte Einzeltäter verharmlosen und islamistische Attentäter als typische Stellvertreter einer Weltreligion darstellen.
Dass bei der Bekämpfung extremistischer Gewalttäter, die für die Opfer des NSU und in Berlin (Breitscheidplatz), Halle, Kassel, Fulda und Dresden verantwortlich sind, auch und vor allem strukturelle Defizite bei Justiz, Polizei und Verfassungsschutz vorliegen, spielt dann keine Rolle mehr.
So kommt man nicht weiter, Leute!

Simone Buechl | Fr, 23. Oktober 2020 - 10:26

sind wir in Deutschland und Europa.

"Ganz davon abgesehen, dass niemand hundertprozentige Sicherheit verlangt hatte: Wenn dieser Staat die Sicherheit islamistischer Gefährder höher schätzt als die Sicherheit seiner eigenen Bürger – dann stimmt etwas nicht in diesem Land."

Mehr gibt es dazu nicht zu sagen, lieber Herr Marguier.