Waffenstillstand im Iran-Krieg „Frohe Botschaft“ auf Kosten der Menschen im Iran und Israel Ein Waffenstillstand wird zur „frohen Botschaft“ erklärt – als wäre damit bereits Frieden geschaffen. Doch hinter der Sprache der Diplomatie bleibt der Konflikt unverändert bestehen. Während politische Akteure Entspannung verkünden, bleibt die Frage, auf wessen Kosten diese Ruhe erkauft ist. VON NASRIN AMIRSEDGHI
Mohammad Bagher Zolghadr und die zunehmende Militarisierung der iranischen Diktatur : Vom Terroristen zum Sicherheitschef Der Hardliner Mohammad Bagher Zolghadr wurde zum Generalsekretär des Obersten Nationalen Sicherheitsrats im Iran ernannt. Damit setzt sich in Teheran im Schatten des Krieges die stille Machtübernahme durch die Revolutionsgarden fort. VON WAHIED WAHDAT-HAGH
Die Finanzstrukturen der Hisbollah : Ökonomie des Terrors Das Überleben der Hisbollah hängt längst nicht mehr nur von Waffen ab: Ein globales Netzwerk aus Geldströmen, Drogenschmuggel und iranischer Unterstützung sichert ihre Schlagkraft. Der aktuelle Konflikt ist daher auch ein strategischer Kampf um die Lebensadern der libanesischen Terrormiliz. VON TAL LEDER
10. Jahrestag der islamistischen Anschläge in Brüssel : „Man hat bestimmte Milieus einfach gewähren lassen“ Zehn Jahre nach den Anschlägen von Brüssel kämpft Molenbeek weiter mit seinem Ruf. Didier van Merris lebt seit 23 Jahren hier. Der Lokalpolitiker spricht im Interview darüber, wie mangelnder politischer Wille den Kampf gegen Radikalisierung erschwert und was nun getan werden müsste. INTERVIEW MIT DIDIER VAN MERRIS
Folgen des Iran-Kriegs : „Anschläge in Deutschland und Europa sind sehr realistisch“ Der Sicherheitsexperte Hans‑Jakob Schindler warnt vor möglichen Folgen des Iran‑Kriegs: Instabile Verhältnisse könnten Migration verstärken, das Risiko für terroristische Anschläge erhöhen und wirtschaftliche Schocks auslösen – mit Auswirkungen für Deutschland. INTERVIEW MIT HANS-JAKOB SCHINDLER
Angriff auf den Iran : Was treibt Trump? Der amerikanisch-israelische Militärschlag gegen Teheran wirft viele Fragen auf. Eine unmittelbare Bedrohung der USA durch Iran bestand jedenfalls nicht. Und dass der US-Präsident das Wohl der iranischen Bevölkerung im Blick hatte, ist abwegig. VON ALEXANDER MARGUIER
Berichterstattung über Maja T. : Die Tagesschau verharmlost Gewalttäter als „Aktivistin“ Die Tagesschau nennt Maja T. „Aktivistin“ – obwohl die Person, die sich heute so nennt, wegen lebensbedrohlicher Körperverletzung verurteilt wurde. Das moralische Verschieben von Verantwortung in den Medien hat System. VON JAN UPHOFF
Generalbundesanwalt ermittelt seit 2011 vergeblich : Keine einzige Festnahme, nicht einmal Durchsuchungen gegen die „Vulkangruppe“ Die Generalbundesanwaltschaft ermittelt seit fast 15 Jahren gegen die terroristische Vereinigung „Vulkangruppe“ und hat in diesen Jahren keine einzige größere Durchsuchung angeordnet. Nach keinem einzigen Tatverdächtigen wird öffentlich gefahndet. VON FERDINAND KNAUSS
Tunnelsystem der Hamas in Gaza : Das unterirdische Kalifat Das strategische Zentrum des Gazakriegs liegt im Untergrund – in dem gigantischen Tunnelsystem der Hamas, das Militär, Politik und Recht gleichermaßen herausfordert. Ist der unterirdische Krieg im Gazastreifen ein Labor künftiger Konflikte? VON TAL LEDER
Krisenbewältigungskompetenz : Tennis, Terror und taktische Militanz Die Reaktionen auf die Attacke gegen das Berliner Stromnetz machen deutlich, in welchem Ausmaß die politische Kultur unter die Räder gekommen ist. Insbesondere Linkspartei-Chef Jan van Aken geht immer wieder mit schlechtem Beispiel voran. KOLUMNE: UNGEFILTERT VON WOLFGANG KUBICKI
Interview mit Sicherheitsexperte Arne Schönbohm : „Es war ein direkter Angriff auf das Leben der Menschen“ Der Sicherheitsexperte Arne Schönbohm kritisiert das Krisenmanagement nach dem Terroranschlag auf das Berliner Stromnetz. Die Gefährdungslage sei zu spät erkannt woren, sagt er im Interview. Ein mögliches Fehlverhalten müsse jetzt unbedingt aufgeklärt werden. INTERVIEW MIT ARNE SCHÖNBOHM
Anschlag auf Berliner Stromversorgung : Politisch legitimierter Terror Selbsternannte Klimaschützer versetzen Teile Berlins in den Blackout und gefährden Menschenleben. Doch solche Attacken passieren nicht aus heiterem Himmel. Sie sind das Ergebnis einer politisch gewollten Legitimierung bestimmter Arten von Gewalt. VON ALEXANDER MARGUIER
Prozess gegen Madgdeburger Weihnachtsmarkt-Attentäter : Betroffene und ein Arzt sagen aus Der Todesfahrer vom Magdeburger Weihnachtsmarkt ist im Prozess schon umfangreich zu Wort gekommen. Nun können die Betroffenen ihre Sicht schildern. Was der Täter anrichtete, sagt ein Arzt, der bei den Obduktionen der Getöteten dabei war. VON CICERO-REDAKTION
Cicero-Serie: 10 Jahre Terrornacht von Paris : Teil 4: Von der Mitte zu den Rändern Vor zehn Jahren ereignete sich der schwerste Anschlag in der französischen Geschichte: im Bataclan, vor dem Stade de France und auf den Straßen von Paris veranstalteten Terroristen ein Massaker. In einer fünfteiligen Serie beleuchtet Cicero das nationale Trauma, das Frankreich seither prägt. VON CAROLINA KAUBE
Libanon : Im Schatten der Hisbollah Nach dem jüngsten Krieg zwischen Israel und der Hisbollah ist die einst mächtige libanesische Terrormiliz militärisch besiegt – doch nicht entwaffnet. Hinter den Kulissen formiert sich Irans wichtigster Stellvertreter neu, während Israel sich gegen erneute Angriffe aus dem Libanon wappnet. VON TAL LEDER