Islamische Netzwerke in der SPD - Genosse Muslimbruder

In ganz Europa haben Islamisten damit begonnen, Vereine, Parteien und staatliche Organisationen zu unterwandern. Zum Beispiel in Berlin – die islamistischen Netzwerker nutzen dabei die SPD als strategischen Brückenkopf

Dittib-Moschee in Köln
Die Ditib- Moschee in Köln, auch ein Treffpunkt für Islamisten und Muslimbrüder / picture alliance

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Daniel Fallenstein ist Redakteur des Blogs „Ruhrbarone“.

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Ralf Fischer arbeitet als freier Journalist in Berlin

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Mehr als 1000 Islamisten sind in den vergangenen Jahren aus Deutschland ausgereist, um im Irak oder in Syrien für den „Islamischen Staat“ zu kämpfen. Eine Strategie jedoch, wie mit IS-Kämpfern und ihren Angehörigen umzugehen ist, die nach dem Ende des Bürgerkriegs nach Deutschland zurückkehren, gibt es nicht. Die Bundesregierung versucht das Problem auszusitzen. Der amerikanische Präsident Donald Trump hat Deutschland unlängst aufgefordert, IS-Kämpfer zurückzunehmen und als Terroristen vor Gericht zu stellen. 62 deutsche IS-Anhänger sitzen nach Auskunft der Bundesregierung derzeit im Irak und in Syrien in Haft, darunter 43 Frauen. Zudem leben dort mindestens 62 Kinder von IS-Anhängern, die mutmaßlich die deutsche Staatsbürgerschaft besitzen.

Mit einer überraschenden Idee mischte sich Berlins sozialdemokratischer Innensenator Andreas Geisel Mitte Februar in die Debatte ein. Er schlug vor, bei der Reintegration von Angehörigen des IS auf die Hilfe von radikalen Muslimen zurückzugreifen, auf sogenannte Legalisten. Als Legalisten bezeichnen die Sicherheitsbehörden solche Islamisten, die anders als terroristische Gruppierungen auf Gewalt verzichten und stattdessen die liberale Demokratie nutzen, um dem gemeinsamen Endziel eines Gottesstaats näherzukommen. „Wir müssen auch den Dialog mit gemäßigten islamistischen Gruppen suchen, um Auffangstationen zu schaffen“, so Geisel. Zwar mahnte der Berliner Innensenator zugleich zur Vorsicht, weil es „noch Überschneidungen zu Extremisten“ gebe, doch der Dialog mit jenen, „die keine Gewalt ausüben und Gewalt ablehnen“, hält der SPD-Politiker für sinnvoll. Legalistische Islamisten könnten die Militanten in den eigenen Reihen besser ansprechen und zumindest von Gewalt abbringen.

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Stefan Jurisch | Mo, 6. Mai 2019 - 13:08

sieht man sich ja schon fast genötigt, die jüngste Aussage von Sawsan Chebli, man werde schon dafür sorgen, dass dieser Name (Mohammed) nicht verschwinde (Hintergründe dürften bekannt sein; daher erwähne ich sie hier nicht erneut), als Kampfansage zu sehen. Zumindest aber nötigt es mich persönlich dazu, einige Entwicklungen mit wachsender Sorge zu betrachten.

angesichts mancher Reden bzw. Entscheidungen der SPD schon lange meine Gedanken, WER im Hintergrund so manche Fäden spinnt !

Für mich ist diese Partei daher schon lange nicht mehr wählbar !

Hans Jürgen Wienroth | Mo, 6. Mai 2019 - 13:42

Um Allahs Willen, das darf man doch nicht laut sagen. Das zerstört die letzten Hoffnungen der SPD (und anderer Parteien?).

Ein Gesundheitsexperte namens Karl "Lauterbach" (selbstredend mit SPD-Parteibuch) versucht seit Jahrzehnten die "Bürgerversicherung" unters VOLK zu bringen.

Ali Baba & die 40 Räuber ...

... Ein Kaiser Wilhelm der Zweite führte die Sektsteuer ein für die FLOTTE (bis heute nicht abgeschafft) ...

Deutschland zahlte bis vor kürzlich noch die "Reparationen" der "Geldsumme" des Versailler Vertrages von 1919.

Dass ein BRAUNAUER Gefreiter zum "FÜHRER" werden konnte, lag nicht am Namen Adolf. - Wo heute "Mohammed" der beliebteste Vorname in Deutschland geworden ist, läßt tiefer blicken als ANTIFA plus EU zusammen ...

gabriele bondzio | Mo, 6. Mai 2019 - 17:39

verschlägt es mir dann doch die Sprache. Macht aber Sinn, wenn die SPD sich für die Einbürgerung von Muslimen mit mehreren Ehefrauen stark macht. Und gibt auch dem Kapitel: "Die Marke IS hat sich etabliert. „Die angereisten Kämpfer aus weiten Teilen der Welt tragen Botschaft und Kampferfahrung zurück in die Heimatländer, wo sie lokale Milizen anleiten. Die Anschläge von Sri Lanka dürften nur ein erstes Beispiel für diese Unternehmung sein“(welt)
DE gehört ja unzweifelhaft auch zu den Heimatländern. Und wie hier zu lesen ist mit guten Beziehungen zur Politik.

Die SPD ist auf dem besten Wege einen doppelten Rechtsstandard in Deutschland einzuführen. Für die einen gilt dieses Recht für andere jenes Recht. Der Weg ist also nicht weit, dann auch noch weitere Standards anderer Kulturen zuzulassen.
Wer hat uns verraten .... - , nie hätte ich gedacht dieses einmal im Ansatz denken zu müssen.

Nackenhaare. Man fragt sich aber schon wie denken denn die anderen Parteien diesem Problem Herr zu werden? Denn dieses Problem wurde doch maßgeblich unter einer CDU Regentin verschärft und verursacht (und wurde mit stehenden Ovationen gefeiert). Ich habe von den anderen Parteien noch keine Vorschläge vernommen wie mit dieser tickenden Zeitbombe umgegangen werden soll denn ganz einfach verschwinden wird sie nicht und aussitzen wird auch nichts nützen. Also wo sind die richtigen Rezepte für dieses Problem?

Ernst-Günther Konrad | Mo, 6. Mai 2019 - 18:20

Wenn das so ist, wie dies im Artikel beschrieben wird, frage ich mich, was eigentlich der Verfassungsschutz unternimmt? Die Berliner SPD müsste doch eigentlich aufgrund solcher Einflussnahmen unter Beobachtung stehen und die entsprechenden Politker, die sich mit diesen Islamisten einlassen ebenso. Vor allem frage ich mich aber, wieso deren Probleme bei uns in Deutschland ausgetragen werden dürfen. Wer eines Gottesstaat wünscht ist frei in seiner Entscheidung und mag nach Saudi Arbaien oder andere vergleichbare Länder gehen und muss nicht den "Kampf" gegen eine Demokratie, die so kein Verständnis für den Islam ausfechten. Wir Deutschen haben sie nicht mehr alle. Wir haben selbst innenpolitisch die größten selbstgeschaffenenen Probleme und holen uns immer mehr andere, existenzielle Probleme ins Land. Mein Hoffnung bleibt nur, das bei den nächsten Wahlen Menschen mit gesundem Menschenverstand und Durchsetzungsvermögen diesem ganzen Treiben ein Ende setzen. Ich werde meinen Teil dazu tun.

Warum wohl musste Maaßen gehen? Weil er genau diese Verbindungen prüfen wollte?
Eine Prüfung der SPD (und anderer)? Geht ja gar nicht.

Holger Stockinger | Mi, 8. Mai 2019 - 00:03

In reply to by Hans Jürgen Wienroth

Wo es "Netzwerkdurchsuchungsgesetze gibt" fliegt Außenminister Maaß dieselfrei freitags jetzt zu GRETA.

"Hast du auch schon immer so schön gestreikt?"

Nein, lieber HEIKO, ich bin klein - nur DU weißt mich zu Googeln ...

Juliana Keppelen | Do, 9. Mai 2019 - 11:11

In reply to by Hans Jürgen Wienroth

Vor allen Dingen weil er Frau Merkel widersproche und an ihrem Glorienschein gekratzt hat.

Die Muslimbrüder sind ja recht übel beleumdet, egal ob sie sich nun dialogfähig geben oder gewaltbereit zeigen.
Die angebliche Dialogbereitschaft mit dem Ziel auf deutschen Boden einen islamischen Gottesstaat zu etablieren, sehe ich noch weit aus schlimmer. Als wenn man weiß, woran man bei diesen "Brüdern" ist.

Moslembrüder sind Heuchler, denn in Ägypten haben gerade diese Burschen viele Tote bei den Kopten zu verantworten. Frauen und Kinder während des Gottesdienstes in den Kirchen verbrannt. Wer sich mit solch einen Gesindel einlässt, zeigt, dass sein Bild von einer menschenfreundlichen Gesellschaft, ziemlich schief hängt. Alle die Thesen vertreten, die in unserer viel beschworenen "Wertegemeinschaft" absolut conträr laufen, haben weder in der Politik, noch hier in der Gesellschaft ein Recht in unserem Land zu verbleiben. Staatsbürgerschaft entziehen und ab zum Sultan oder wohin auch immer, uns sollte dies völlig egal sein. Wer seine Chancen zur friedlichen Förderung der Gesellschaft nicht nutzt, der hat hier nichts verloren! Das und nichts anderes erwarten die Menschen in ganz Europa, da helfen auch keine Fake News Seitens der Medien, weil immer mehr sehen wie die Zukunft Europas und vorallen Deutschlands Dank der Kanzlerin und ihrer Beklatscher aussehen wird!

Gerhard Schwedes | Mo, 6. Mai 2019 - 20:07

Bei mir ist nach der Lektüre nur so viel hängen geblieben: Die SPD lässt sich mit orthodoxen Islamgruppierungen ein und fördert diese auch noch. Sie schreckt noch nicht einmal vor der Zusammenarbeit und Förderung antidemokratischer Muslimverbände zurück - offensichtlich in der naiven Annahme, dass die Scheinfassade auf deren Inhalte schließen lässt. Auf diese Weise züchtet man sich die künftigen Totengräber der Demokratie heran. Es ist genauso wie es Frisch in seinem Drama "Biedermann und die Brandstifter" beschrieben hat: Je mehr man sich aus lauter Ängstlichkeit den unverfrorenen Eindringelingen anpasst, desto mehr Rechte nehmen sie sich. Und am Ende ist man nicht einmal mehr Herr im eigenen Hause. Warum fragt man nicht Ex-Mulime wie Hamed Abdel Samad, Mansour, Kelek und Ates u. a. Warner vor dem Islam, wie man mit solchen muslimischen Gruppen umgehen soll. Mir geht es kalt den Rücken herunter. Totalversagen unserer Demokratier. Ich wähle nur noch AfD.

Völlig richtig was Sie schreiben. In Berlin muss dem islamkritischen Ralph Ghadban inzwischen Polizeischutz gewährt werden. Er hat in einem arbaischen Fernsehinterview seine Buchinhalte in arabischer Sprache verteidigt. Vorher in Deutschland - in deutscher Sprache - interessierte das die Clans nicht. Naja, sie sprechen nicht so gut deutsch und lesen? Jetzt aber in arabisch gehört, wird er offen von Vlanmitglieder "vogelfrei" erklärt und via Sozialmedien bedroht. Der Schutz seiner Person sollte vom SPD-Parteivermögen bezahlt werden. Soviel Polizeibeamte wird man künftig nicht einstellen können zum Schutz "Andersdenkender".

Gerhard Schwedes | Di, 7. Mai 2019 - 21:49

In reply to by Ernst-Günther Konrad

Danke für Ihren Kommentar. Unsere Politiker und die allermeisten Medien verhalten sich wie die drei japanischen Äffchen: nichts sehen, nichts hören, nichts sagen. Man kann sich auch als Wähler nach der "Nichts-hören-nichts-sehen-nichts-sagen-Devise" verhalten. Oder nach der Devise "Nach mir die Sintflut". Oder nach dem Motto: Was soll ich kleiner Mann? / Ich bin als Frau nicht an der Politik interessiert / Als Einzelner kann ich sowieso nichts dagegen tun. / Die da oben machen sowieso, was sie wollen. Man kann aber auch seinen Protest zum Ausdruck bringen. Und das tue ich. Ich lasse mir das nicht mehr gefallen, was einem die Politik seit Jahren schon zumutet mit ihrem Dilettantismus, Utopismus, ihrer verschrobenen Naivität. ich kämpfe bis zum Umfallen: in meiner Familie, im Freundes- und Bekanntenkreis, mit meinen bescheidenen Leserzuschriften. Weil ich mir diese Politik nicht mehr länger gefallen lasse, wähle ich aus Protest AfD. Alles andere bedeutet nur "Weiter-so!"

helmut armbruster | Di, 7. Mai 2019 - 09:38

einen Gottesstaat hatten wir hier schon einmal, nämlich in unserer christlich mittelalterlichen Vergangenheit.
Aufklärung und damit der Gedanke, dass unsere Vernunft das Entscheidende ist, hat diesen Zustand überwunden.
Jetzt gefährdet eine unreflektierte Toleranz und die daraus resultierende Unfähigkeit sich gegen Angriffe auf unsere Art zu leben zu wehren unsere Freiheit.
Die Gefahr noch einmal in einen Gottesstaat zu enden - dieses Mal in einem islamischen (aldawlat 'iilah) - ist nicht so utopisch, wie es auf den ersten Blick aussieht.

Christa Wallau | Di, 7. Mai 2019 - 10:51

bestätigt meine Voraussage. Schon lange schreibe hier und sage es überall, daß ich die zukünftige SPD vorwiegend als die politische Vertretung der Einwanderer - also vorzüglich der Muslime, die ja in in erster Linie nach Deutschland gekommen sind - vor meinem geistigen Auge sehe. In keiner anderen Partei hat eine derartig starke und begeistert begrüßte Unterwanderung durch Interessensvertreter des Islam stattgefunden.

Von einer Partei, welche die Sorgen und Nöte
deutscher Arbeitnehmer über anderthalb Jahrhunderte ernst genommen und deren
berechtigte Interessen vertreten hat, ist die SPD zu einem Sammelbecken von Naivlingen/ Karrieristen verkommen, die Deutschlands Zukunft in einer Multikulturalität sehen, die nichts anderes sein wird als muslimisch dominiert.

Falls es nicht gelingt, auf Seiten der Konservativen und den noch vorhandenen Realisten in allen Parteien eine politische Gegenbewegung zu installieren, dürfte die derart gewandelte SPD eine
große Zukunft vor sich haben!

Heute schon Tichyseinblick gelesen oder Welt? Ich empfehle ersteres, Titel: "Neues Großprojekt für noch mehr Zuwanderung". Der Migrationspakt läßt grüßen. Was sich da so alles im Innenministerium unter Seehofer tut....Wer hier immer noch blauäugig daran glaubt, daß es auch nur in einer einzigen Partei (AfD ausgenommen) so etwas wie Verstand oder gar Volksvertretung der Einheimischen geben könnte, der lebt in Alice's Wunderland.

Frau Wallau schrieb:
"In keiner anderen Partei hat eine derartig starke und begeistert begrüßte Unterwanderung durch Interessensvertreter des Islam stattgefunden. "
Nach meinem Eindruck haben die GRÜNEN hierbei tat- und stimmkräftig stets versucht, die SPD zu übertreffen!
Bei dem "linken Lager" hat leiglich Sahra Wagenknecht die Übersicht behalten und hat nicht bei dem Chor "Refugees Welcome" unkritisch eingestimmt!

Wer Augen hatte, um zu lesen, und wer Ohren hatte, um zu hören, ahnte schon seit längerer Zeit, dass sich die SPD selbst zum Steigbügelhalter muslimischer Interessen degradiert hat. Sonst wäre es in den letzten Jahrzehnten nicht zu den mittlerweile sprichwörtlichen Berliner Zuständen gekommen. Brauchen die deutschen Arbeitnehmer eine solche SPD?

hatten schon immer einen Hang zum Islam - sowohl die Nationalen Sozialisten als als auch die Internationalen Sozialisten. Und wie es den schon länger hier lebenden gehen wird, kann sich jeder ausmalen. Gab es schon mal: Enteignung, Plünderung, Vertreibung etc.

GRÜN ist die Farbe des Propheten.

Als "Verdienter Schüler des Volkes" einer ehemaligen DDR weiß ich, wovon ich spreche.

Die "LINKE" höhnte auch bei Biermanns Lied: Laßt euch nicht zerbrechen ...

... Vornamen wie Martin oder Markus werden jetzt durch MOHAMMED ersetzt, das ist MERKELS NEU-Deutschland ...

bezeichnete er die SPD doch als "vaterlandslose Gesellen".
Da hat er sicherlich einen lichten Moment gehabt, was man ja sonst von ihm nicht oft sagen kann.
Übrigens zeigt das über 100 Jahre alte Zitat, dass das, was Sie Frau Wallau so berechtigt kritisieren, doch irgendwo in den Genen der SPD stecken muss und nicht erst auf dem heutigen, modernen Mist gewachsen ist.

Urban Will | Di, 7. Mai 2019 - 12:05

wird sich bei der in Sachen Verrat und Abspaltung ja nicht unerfahrenen SPD bald was tun.
So etwa eine Gründung der „ISPD“ und als verbleibender Rest die „ASPD“( „A“ für „Alt“..., man hat ja noch ein paar aus der alten Generation, die fest und treu Seit an Seit dahinschreiten.)

Erstere aber zur Erschließung neuer Wähler in einem stetig und schnell wachsenden Teil der Bevölkerung. Irgendwie müssen die 20 % ja wieder erreicht werden.
Schön beschützt unter dem Mantel des linken Mainstreams, den man nun auch dem Verfassungsschutz übergestülpt hat. Von da wird leider nichts kommen, Herr Konrad.

Wie ich Leute wie Brandt, Schmidt, Wehner und andere vermisse.
Was sie wohl sagen würden, heute, zu dieser geschichtsvergessenen, weltfremden, irrlichternden Truppe, die naiv und blind durch die Realität stolpert und außer dem von Klein Kevin aufgewirbelten Staub aus der letzten Mottenkiste nichts mehr zu bieten hat?

Roland Völkel | Di, 7. Mai 2019 - 20:10

In reply to by Urban Will

Hallo Herr Will,
ich zitiere mal aus dem Zauberlehrling von J.W. Goethe:
Herr und Meister! hör mich rufen! -
Ach, da kommt der Meister!
Herr, die Not ist groß!
Die ich rief, die Geister
werd ich nun nicht los.
Die Existenznot der ehem. so stolzen Partei SPD, muss (oder besser ist) so groß sein, dass sie nach jeden Strohhalm greift, um nicht Entgültig in der Versenkung zu verschwinden.
Daher mein Vorschlag: die SPD sollte sich nicht spalten sondern mit der ADD (Allianz Deutscher Demokraten)fusionieren.
Vieleicht fallen dann einige Wahlstimmen an die SPD/ADD, da mancher Wähler diese Partei dann mit der AfD verwechselt u. so ungewollt ihr Kreuzchen da machen?

Ja, der Griff nach dem Strohhalm. Dieser Griff ging ins leere, wurde doch deren Abschaffung beschlossen. Stellt sich mir die Frage, wonach wollen die dann noch greifen? Ich weis, den Griff in die Schüssel, die berühmte meine ich.:)

Roland Völkel | Mi, 8. Mai 2019 - 14:55

In reply to by Ernst-Günther Konrad

Sorry Herr Konrad,
ist mir doch glatt durch die Lappen gegangen, die Abschaffung der Strohhalme. Gut, dass Sie mich drauf hinweisen und es ist ihnen hoch anzurechnen, dass Sie mich Logistisch unterstützen: Vielen Dank!
Und klar, der Griff in die Schüssel wäre dann Plan B falls die SPD überhaupt noch weiß, was ein Plan ist?
Könnte man nicht auch nach alternative Strohhalme aus Bambus, Maisstärke u.ä. greifen? Würde auch ökologisch besser zur allg. Lage passen.
Vieleicht die vom Ikea: Hausmarke Greta? Oder FFF(Fridays for Future)-Strohhalme?
Ja, ja, die alte Dame SPD hat es auch nicht Leicht in diesen rasanten Zeiten!

Juliana Keppelen | Mi, 8. Mai 2019 - 14:56

In reply to by Ernst-Günther Konrad

Strohhalme werden nicht verboten nur Plastikhalme (Schmunzeln). Also an den letzten Strohhalm kann man sich immr noch klammern.

Ernst-Günther Konrad | Sa, 11. Mai 2019 - 12:07

In reply to by Juliana Keppelen

Wir sollten uns einigen. In der einen Hand der umweltgerechte Halm und die andere Hand in der Schüssel.Okay? :)

Die Allianz Deutscher Demokraten ist eine Partei voller Hass, sie ist offen Rechtsextrem und verherrlicht den ehemaligen Gründer der extrem Nationalistischen und Rechtsextremen MHP in der Türkei.

Es kommt fast täglich zum offenen Antisemitismus durch den Gründer und Bundesvorstand Ramazan Akbas, er hetzt gegen Deutsche, Kurden, Aleviten und vor allem gegen Armenier. Er leugnet offen den Völkermord der Armenier und gibt zu offen an das er seinen Sohn hinrichten lassen würde, wenn dieser es wagen würde die Türkei zu verraten.

Ich weiß nicht wie Sie auf die Idee kommen diese Nazis in die SPD zu lassen?

Dorothee Sehrt-Irrek | Di, 7. Mai 2019 - 13:46

positiv gesteuerte Integration entgehen können.
Unterwanderung dürfte ein ziemlich weitverbreiteter Habitus nicht weniger Interessengruppen sein.
Wollen wir denn stattdessen die je eigenen Parteien dieser Gruppen?
Ich verweise auf die beiden OSS 117 Spionagepersiflagen und vermute, dass das Rufen von Türmen zum Gebet Probleme bei der Akzeptanz hervorrufen könnte, aber Moscheen werden wir jetzt mehr sehen.
Besser man baut Synagogen und andere Gotteshäuser entsprechend mit auf.
Was mir Sorge bereitet ist die zeitliche Divergenz.
Unsere Gesellschaft lebt nicht mehr im und ums Gotteshaus herum.
Kulturelle Ungleichzeitigkeiten sollte man schon überlegen.
Ich finde, dass Frau Merkel als Kanzlerin zu wenig geliefert hat, gemessen an den Weiten ihrer meist erst zu ergründenen Entwürfe.
Mit der Sicht fühlte ich mich beim Cicero sehr gut aufgehoben oder war der Cicero zuvor schon ein "Merkelblatt"?
Wenn ich Herrn Weimer erinnere...
aber für mich muss der Cicero nicht so bleiben.

gesteuerte Integration entgehen können."... Dann würde ich Ihnen mal den Artikel aus dem Spiegel empfehlen, in dem ein deutscher Mentor und väterlicher Freund Horst von Howe, seinen syrischen Schützling schildert.
Anspruchsdenken und religiöse Ablehnung finden sich hier wider. Und endet: "Manchmal habe ich den Eindruck, sie verachten uns. Sie haben keinen Respekt vor uns. Sie lachen uns aus."

richtig als Auslachen interpretieren, wundern würde es mich nicht, wenn ich überlege, wie Frau Merkel jedenfalls in meiner Erinnerung ihren Schritt begründete.
Multikulti wurde nicht positiv genannt, wohl aber indirekt "Inzestkultur" alias Homogenität "an die Wand gemalt".
Nach ihrem Bekenntnis als junger Mensch sich mit Jesus "identifiziert" habend, sah sie sich evtl. in diesem Handeln stilprägend, nicht jedoch unbedingt die Bevölkerung Deutschlands dazu geeignet, in Jesu Fußstapfen zu wandeln?
Für "deren" Sorgen empfahl sie die Blockflöte?
Danach wurde auch gerne zumindest medial darauf verwiesen, dass Deutschland eine Bringschuld abzuleisten habe, in der Form eines neuerlichen überspitzt "Versailler Vertrages" nur jetzt Gott und das zu läuternde Deutschland?
In England leben die Engländer mit denen, die sie aus ihrem Weltreich zu sich gerufen haben. Es handelt sich um ein Nehmen und Geben.
Auf den Islam als Bringschuld für gestrauchelte Christen in Deutschland käme niemand.

Herr Gabriel hat wie ich selbst verwandtschaftliche Bezüge in den "Nahen Osten", die SPD war gesllschaftlich immer offen und weltbezogen. Gleichzeitig ist die SPD DIE Friedenspartei, es lag also nahe im Syrienkonflikt auf Diplomatie und humanitäre Hilfe zu setzen, um die normale Bringschuld benachbarter kultivierter Länder zu leisten.
Außerdem gab es Debatten um allerdings qualifizierte Einwanderung.
Die Versorgung von Kriegsflüchtlingen ist sicher eine Bringschuld gerade Deutschlands.
Kurz und gut, die SPD hat meines Erachtens in ihrem Rahmen verantwortliche Politik gemacht.
Das machte sie schon zuvor und wird es gegenüber muslimischen oder anderen Gruppen weiterhin tun, konstruktiv.
Es ärgert mich maßlos, wenn von der SPD eine Politik verlangt wird, die evtl. "theokratisches" Überborden der CDU bekämpfen soll.
Kann die CDU/CSU selbst mal was machen?
Die SPD bleibt sich treu.
Gut so!

"Überspitzt "theokratisches Überborden"
Die CDU sagt eher christliche Nächstenliebe oder moralischer Imperativ.
Die Form, die das annimmt, sehe ich von meinen Erfahrungen, also persönlichen, eines immer noch säkularen Staates her, wie ihn die Bundesrepublik Deutschland seit ihrer Gründung praktizierte, nicht soweit entfernt von den Entwicklungen in der Türkei, den zu Gottesstaaten hin.
Der Islam war evtl. schon immer militanter, Andersdenkende landen evtl. gleich im Knast, aber wie wird in Deutschland mit Nicht-wie-Merkel-Denkenden umgegangen? Es gibt überhaupt nur mehr die Lex Merkel alias Lex Universum alias Gott?
Ich werde befreit aufatmen, wenn Frau Merkel Deutschland, gerne zu höchsten Weihen hin, Päpstin wäre ja evtl. doch zu niedrig gegriffen, verlässt.
Ich glaube nur nicht, dass es ihr gelingt.
Sie wird Deutschland erhalten bleiben.
Ob es Deutschland gut tut?
Es hat so einen ganz besonderen Status in der Welt.
Herr von Howe, mehr Gottvertrauen?
Ohne Alternative!

Gerhard Schwedes | Di, 7. Mai 2019 - 16:31

„Politik ist die Kunst des Möglichen“ – dieser Satz wird Bismarck zugeschrieben. Ich würde gerne ergänzen: „Politik ist die Kunst des Nötigen.“ Ich bekomme allmählich Alpträume von diesem und ganz ähnlich verheißungsvollen Artikeln. Wir erleben gerade, wie Schritt für Schritt unsere Demokratie demontiert wird. Aber neu ist das nicht. Ich hatte das Glück bzw. Pech, die 68-er bzw. 70-er noch kennenzulernen. Dort herrschte die gleiche Toleranz gegen die Intoleranz radikaler Studenten. In einer Vorlesung des ZDF-Moderators Gerhard Löwenthal versuchte man z. B., ihm das Mikrofon zu entreißen, während ein Besucher des Hörsaals im Halbminutentakt immer wieder rief: „Löwenthal, du bis ein Arschloch“. Keiner störte sich wegen dieses Idioten. Wir bewegen uns Schritt für Schritt ins Verderben, nur schleichender, dafür aber radikaler. Schreitet eine der demokratischen Parteien etwa dagegen ein? Natürlich nicht. Ausnahme: die AfD. Wer mir eine andere Alternative nennen kann - bitteschön!

Romuald Veselic | Mi, 8. Mai 2019 - 06:09

"In ganz Europa haben Islamisten damit begonnen, Vereine, Parteien und staatliche Organisationen zu unterwandern." Stimmt nicht.
Nur in bestimmten Ländern v. West Europa - besonders Deutschland, Belgien, Schweden - wurde dies den M-Brüdern durch die stupiden Politiker ermöglicht.
Polen u. Ungarn werden von M-Brüdern gemieden, wie das Weihwasser vom Teufel. Warum den?
Wegen Mentalität der indigener Bevölkerung. Außer Folklore der dort ansässigen Botschaften/Konsulate der Islamländern, wird nichts weiter geduldet.

Alfred Simon | Mi, 8. Mai 2019 - 15:28

Dieses islamistische Astroturfing, ein Sumpf und Netzwerk in der SPD, ist mittlerweile nicht nur be-
schämend, sondern schon gefährlich. Wenn der
früheren Bundesintegrationsbeauftragten Fr.Özuguz (SPD) ihre Muslimbruderschaft näher ist
als dasDeutsche Volk, ist es nicht verwunderlich, wenn sieH.G. nach Anatolien entsorgen möchte. Wenn auch Fr.Giffey als Familienministerin darauf
verweist, daß sie alle derzeit laufenden Projekte zu
o.g. Themen als beanstandungsfrei empfindet, so
ist sie fehl im Amt. Gleichzeitig zweifle ich am Gei-
steszustand und Doktortitel.
Zum Artikel ist man fast geneigt, von einer gewis-
sen Verkommenheit in Teilen der SPD zu sprechen.
P f u i !

Gisela Fimiani | Mi, 8. Mai 2019 - 18:48

Mehr von solch investigativem Journalismus wäre ausgesprochen wünschenswert!

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