Hetzjagden in Chemnitz - Kritik an der Hauptstadtpresse

Der Welt-Journalist Robin Alexander kritisiert die Berichterstattung vieler Medien zu den Ausschreitungen in Chemnitz. Der Begriff Hetzjagden beschreibe eine behauptete Tatsache, die überprüft hätte werden müssen

Steffen Seibert sprach von Hetzjagden in Chemnitz
Steffen Seibert sprach von Hetzjagden in Chemnitz / picture alliance

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Die Diskussion darüber, ob es nun Hetzjagden in Chemnitz gegeben habe oder nicht, wird immer heftiger geführt. Der Präsident des Verfassungsschutz, Hans-Georg Maaßen, widerspricht offen der Darstellung von Merkels Regierungssprecher Steffen Seibert. Maaßem hat bislang allerdings selbst auch keine Beweise vorgelegt. In einem Interview mit dem Medien-Branchendienst Meedia kritisiert der Welt-Chefreporter Robin Alexander nun die Hauptstadtpresse. Diese habe sich in diesem Zusammenhang nicht mit Ruhm bekleckert, sagt er. Der Journalist kritisiert, dass diese Tatsachenbehauptung von Seiten vieler Journalisten und auch von der Regierung selbst, überwiegend nicht kritisch geprüft worden sei.

Insofern sei das Verhalten vieler Medien in diesem Fall ein negatives Beispiel dafür, warum Journalisten das Vertrauen verspielen. Lobend erwähnt er den Chefredakteur der Freien Presse, der nach den Vorfällen geschrieben hatte: „Der offen zu Tage getretene Hass, der die Proteste auf den Straßen in Chemnitz am Sonntag begleitet hat, war schrecklich genug. Er bedarf keiner Dramatisierung.“

Unsere Titelgeschichte von Anfang des Jahres Fehler im System vom Journalistik-Professor Michael Haller.

Dorothee Sehrt-Irrek | Fr, 7. September 2018 - 13:47

Sebastian Kurz sehr klar zu Chemnitz positionieren.
Und es wäre jetzt nicht ausschlaggebend was Frau Merkel dazu gesagt hätte, wann ist es das schon, sondern was der Chefredakteur der Freien Presse gesehen hat.
Dann kann man auch dem Rockkonzert seine Berechtigung nicht absprechen.
Eventuell sollte das Niveau der Verlautbarungen, zumal von der Kanzlerin, angehoben werden.

Niedlich finde ich Ihre Formulierung, verehrte Frau Sehrt-Irrek!
Als ich Frau M.s Äußerung mit dem Zusatz "Damit ist alles gesagt." las, fiel mir ihr erster Ziehvater ein: "Niemand hat die Absicht eine Mauer zu bauen."
Wie viel Wahrheit doch in den Äußerungen von Potentaten steckt.....
Was das Niveau der Äußerungen von Frau Merkel angeht: Das anzuheben wäre schon eine Herkulesaufgabe!

sehr gut beobachtet! Nicht jeder, der hier postet, will genau hinschauen und politisch erwachsen werden. Frau Merkel hat SED-Niveau wie ihr Genosse Honecker: "vorwärts nimmer, rückwärts immer!"

Wo und wann hat diese Kanzlerin je Niveau bewiesen?
Hat sie Niveau, wenn sie die freiheitliche Demokratie in Deutschland Schritt für Schritt zurückdrängt?
Beweist sie Niveau, wenn sie die den mehrheitlichen Willen der angestammten deutschen Bevölkerung permanent ignoriert?
Beweist sie Niveau, wenn sie in der Art eines Rumpelstilzchens behauptet, der Islam gehöre zum Deutschland?
Ist es niveauvoll, wenn die Kanzlerin permanent ihren Amtseid bricht ... Schaden vom deutschen Volk abzuwenden?
Ist es niveauvoll, den politischen Gegner zu kriminalisieren, aber gleichzeitig Kriminellen "Schutzsuchenden" Schonung zu gewähren?

Wolfgang Schmid | Fr, 7. September 2018 - 14:10

Wann hat es angefangen, dass eine Presse, die sich mal als Vierte Gewalt in Staate sah, zur regimetreuen Journaille wurde? Wann hat die Presse Ihre Kritik aufgegeben und gegen Servilität getauscht? Wann fanden eher rot-grün besetzte Redaktionen eine bürgerlich-konservative Regierung so toll, dass sie die Kanzlerin beschützen, gegen Kritik verteidigen und zu den geistigen Wegbereitern der (ebenfalls regierungstreeen) Antifa wurden? Liegt das nur an Merkels Linksruck? Liegt es nur daran, dass die Rot-Grünen fast alle Ziele erreicht hatten und nun ultrakonservativ gegen Kritik und Veränderung agitieren? Wann haben Journalisten den Journalismus – das Recherchieren, die neutrale Berichterstattung – so sehr verlernt, dass der neue Berufszweig des „Faktencheckers“ nötig war? Wann wurden Jounalisten zu Aktivisten? Oder werden nur noch Aktivisten Journalisten? Chemnitz war das Waterloo der Presse, die lauthals ihren Selbstmord herbeischreit - je mehr die Auflagen sinken, desto schriller.

Ich sehe den Anfang bei der Ukraine Pressekampagne gefolgt von der Anti-Sotchi Kampagne. Nachdem das alles problemlos lief folgen die Medien - außer schweizerischen - mehr oder weniger den Ansagen von Merkel-Grünen.

Wirklich zufällig habe ich mir gerade in diesen Tagen den Film "Die Verlegerin" angeschaut. Scheinbar hat sich doch in 50, 60 Jahren nicht viel geändert und ehrlich gesagt, ist das ja auch nicht so erstaunlich.
Von allen Seiten wird "Chemnitz" instrumentalisiert und die Wahrheit bleibt auf der Strecke.
Ganz schlimm aber finde ich schon seit mehreren Jahren, und man kann es wirklich seit 2016 deutlicher wahrnehmen, daß bestimmte "Wahrheiten" - um es wieder mit einer Anlehnung an Literatur und Film zu nehmen - bestimmte Wahrheiten wahrer sind, gleicher sind, als andere.
Mir macht es wirklich große Sorge, eine Ahnung zu haben, wo unsere "Informationsgesellschaft" steht. Im letzten Jahr, vor der BTW wurde öfter kommuniziert, daß das gesamte Land in eine Art "Tiefschlaf" versetzt wurde und wird, ich befürchte, es ist so.

Die Auflagen sinken nicht unbedingt. In der USA ist bekannt, dass Zeitungen, die sich gegen Trump positionieren, große Auflagenzuwächse haben. In Deutschland hat Cicero mehr Auflage. Ich vermute deshalb, dass bei einer politisch gespaltenen Bevölkerung nicht nur die Parteien der Mitte an die politischen Ränder verlieren, sondern das mit der Presse das genauso ist. Also, TAZ und Cicero gewinnen, während andere Zeitungen verlieren. Ist jedenfalls mein Eindruck, harte Zahlen habe ich jetzt nicht parat.

Ich stimme Ihnen zu, Herr Schmid. Und frage mich wirklich, was hier die Beweggründe sind. Die Glaubwürdigkeit vieler Presseleute ist jedenfalls dahin.

Chris Krüger | Fr, 7. September 2018 - 14:27

Nicht nur der Herr Trump hat sie! Auch wir haben "haufenweise" schnelle Journalisten! Es gab aber auch Zeiten, da war das Wort Journalist noch sehr viel mehr wert!

Rudi Hoffmann | Fr, 7. September 2018 - 14:28

und schon war das Ding am laufen . Wenn der Regierungssprecher das sagt , dann wird es wohl stimmen , das war die willkommene Nachricht die dann bereitwillig verbreitet wurde. An wem das jetzt hängen bleibt ?

Peter Seidler | Fr, 7. September 2018 - 14:36

"nicht mit Ruhm bekleckert" ist in diesem Zusammenhang eine krasse Untertreibung. Da seine Haus-Zeitung WELT selber ganz dick bei der Fake-News Kampagne mitgemischt und über eine ganze Woche alternative Fakten verbreitet hat, u.a. "die Schande von Chemnitz" propagiert hat, dürfte eine Befangenheit Robin Alexanders da eine gewisse Rolle spielen.

In den freien Medien wurde schnell aufgedeckt, dass das besagte Video aus dem Dunstkreis der Antifa stammt. Trotzdem haben die "Qualitätsmedien" mit ihrer Fake-News Kampagne weitergemacht, wieder besseren Wissens.

"Die Schande von Chemnitz" wird in Erinnerung bleiben und vermutlich sogar einen Wendepunkt bei der Glaubwürdigkeit der "Qualitätsmedien" und hohen Politikern bis zur Bundeskanzlerin hinauf einleiten.

ist (zusammen mit ein paar Kollegen) meines Erachtens Licht im Dunkel der kurioserweise zumeist linken und regierungstreuen Journalisten der Welt und leistet sich schon lange eine differenzierte Meinung, die versucht, viele Aspekte mit einzubeziehen und keinen Erziehungsjournalismus zu betreiben. Ich lese seine Sachen gern.

Stefan Uhlig | Sa, 8. September 2018 - 16:20

In reply to by Mathias Trostdorf

Warum sagt er sowas nur per TWITTER bzw. im Interview mit anderen Medien ? Hat er das schon mal in seinem Haus- und Hof-Blatt WELT geschrieben ??? Falls nein, warum nicht ???

Sven Stemmer | Fr, 7. September 2018 - 14:41

Maaßen hat bislang noch keine Beweise vorgelegt? Überrascht sie das? Mich überrascht diese Bemerkung in der Cicero zu lesen, da sie doch enorm tief dem intellektuellen Radar hindurchfliegt. Es sollte doch klar sein, dass man nicht beweisen kann (!), dass etwas nicht existiert oder nicht passiert ist. Mal abgesehen von z.B. der Zerstörung eines Hauses, wenn das Haus noch steht. Die Forderung in dubio pro reo ist keine der Fairness sondern der Rationalität. Das in einer Stadt mit 250 000 Einwohnern niemand mit Handy zugegen ist, der Bilder macht, ist möglich aber wenig wahrscheinlich. Dass sich alle Medien nicht sofort auf die Bilder stürzen, ist auch möglich aber wenig wahrscheinlich. Dass wir nicht alle, ob wir wollen oder nicht, mit diesen Bildern in der letzten Woche konfrontiert worden wären, ist möglich aber wenig wahrscheinlich. Verzichten wir besser auf die Beweislastumkehr. Ich sach mal so: Die Kaiserin ist nackt.

Thomas Nichterlein | Fr, 7. September 2018 - 18:59

In reply to by Sven Stemmer

Man muss sich also rechtfertigen, wenn man ohne Grund beschuldigt wird. Man muss seine Unschuld beweisen. Sonst geht es ab auf den Scheiterhaufen oder eine gewisse Frau Merkel schickt einen in den Ruhestand. Die Schuldvermutung bearbeiten auch gern die Anderen, z.B. in Form eines Gottesurteils, oder als Volksbefragung, das ist moderner. Machen wir doch einmal eine Umfrage: "Sind Sie angesichts der unglaublichen rechten Gewalt in Chemnitz der Meinung, dass dort POGROME stattgefunden haben?": Ja, nicht auszuschliessen, vielleicht, man kann ja nie wissen, den Rechten ist Alles zuzutrauen und weissnicht ergeben insgesamt 53%. Also Alles klar. Pogrome.

Heinrich Niklaus | Fr, 7. September 2018 - 14:57

Wörtlich sagte Maaßen der Bild: „Es liegen keine Belege dafür vor, dass das im Internet kursierende Video zu diesem angeblichen Vorfall authentisch ist. Nach meiner vorsichtigen Bewertung sprechen gute Gründe dafür, dass es sich um eine gezielte Falschinformation handelt, um möglicherweise die Öffentlichkeit von dem Mord in Chemnitz abzulenken.“ Außerdem lägen „keine belastbaren Informationen darüber vor, dass solche Hetzjagden stattgefunden haben“.

Stellt sich die Frage, wer hat diese Falschinformationen verbreitet und warum haben die Medien bei der Verbreitung der Falschinformationen unterstützt, ohne selbst den Wahrheitsgehalt der Informationen zu prüfen?

Wolfgang Tröbner | Sa, 8. September 2018 - 10:15

In reply to by Heinrich Niklaus

Seneca sagte einst "Cui prodest scelus, is fecit" (Wem das Verbrechen nützt, der hat es begangen.) Diese Frage stellt sich mir im Zusammenhang mit Chemnitz ebenfalls.

Tomas Poth | Fr, 7. September 2018 - 15:09

Das bemerkenswerte was wir in diesem Zusammenhang gerade erleben ist dass das R2G-Lager sich massiv für Merkel einsetzt.
Der Schulterschluss aus dem eigenen Lager ist sehr mau. Das sagt eigentlich alles, Merkel ist R2G-Kanzlerin und nicht die der Konservativen Mehrheit in Deutschland.

Die Frage ist doch, wie lange lassen sich die Abgeorneten der CDU/CSU dies noch gefallen.

Die Kanzlerin: "Damit ist alles gesagt!" Sie glaubte wohl damit dekretieren zu können, dass der Fall Chemnitz nun abgeschlossen ist.

Aber der Innenminister und der dem Innenministerium unterstehende Verfassungsschutzpräsident widersprechen.

In jedem demokratischen Land wäre nun die Zeit der Rücktritte. Nur in Schland nicht.

Erwin Schwarz | Sa, 8. September 2018 - 07:34

In reply to by Heinrich Niklaus

In unserem demokratischen Land natürlich nicht...
Das Agieren dieser Herrschaften erinnert mich stark
an die ehemalige DDR. Aber ich meine, wir sind sowieso
schon mitten drin, in DDR 2.0. "Blockpfeifen" unterworfene
Presse, gefällige Justiz usw. Vielleicht will man sogar, dass
Alles noch "schlimmer wird", um endlich auch ANDERE
Schritte einleiten zu können. Wir gehen sehr schwierigen
Zeiten entgegen. Ich traue dieser gefährlichen Person Alles zu.
MfG

Sie haben sehr recht, Herr Poth. In diesen Tagen bildet sich ein politischer Einheitsblock, der von der Antifa bis zur Merkel-CDU reicht. Beweis: In Hamburg gehen 10.000 gemeinsam gegen 175 Demonstranten vor, deren einziges Anliegen ist, dass Merkel abtritt. Im Umkehrschluss kann das nur heißen, dass alle 10.000 pro Merkel waren. Die Presse meldet, dass die nach ihrer Kundgebung abziehenden "Merkel muss weg"-Teilnehmer und sie begleitende Polizisten von Gegendemonstranten aus der Menge der 10.000 mit Gegenständen beworfen wurden. Das waren nicht die gewaltfreien Parteigänger von R2G, sondern können somit nur Antifa-Anhänger (= links und gewaltbereit) gewesen sein. Die Antifa verteidigt die Kanzlerschaft Merkels (CDU). Unfassbar.

jean Batato | Fr, 7. September 2018 - 15:22

Es zeigt sich und nun verstärkt, immer wieder dass die Berichterstattung der Regierungspresse tendiert angebliche rechtsextreme Vorkommnisse überzogen darzustellen, und übergeht deren komplexe Natur. das ist immer zunächst unverfänglich. Auf alle Fälle scheint Herr Maaßen massiv in Frage gestellt zu sein.

Christoph Rist | Fr, 7. September 2018 - 15:38

redlich bemüht ist, die Wahrheit abzubilden, die Realität zu erklären und dabei unbedingt auch die schlichten Gemüter mitnehmen möchte. Ein besonders helles journalistisches Licht, ist der gute Robin Alexander aber nicht.

Ich habe kein Problem damit, wenn man den ebenso um Wahrheit redlich bemühten Kleditzsch lobt, auch wenn ich die Ansicht nicht Teile, dass hier massenhaft Hass zu Tage getreten ist. Zumal der Demonstrationszug mit wenigen Ausnahmen weitgehend friedlich verlief und - von Einzelfällen abgesehen - ohne spezielle Grußformen auskam. Wenn wir dazu übergehen, Kritik an Regierungsversagen als "Hass" zu deklarieren, dann ist das genau so schlimm, wie Hetzjagd-Mythen zu verbreiten. Es ist zu schlicht, zu falsch, einfach unwahr. Gelogen.

Massive Kopfschmerzen bereitet mir aber, wenn politmedial - wie auch hier - ggü. Maaßen lautstark Forderungen erhoben werden, er müsse nun beweisen, dass es keine Hetzjagden in Chemnitz gab. Wie durchgeknallt ist diese Republik eigentlich?

Rainer Seidel | Fr, 7. September 2018 - 15:38

"Maaßem hat bislang allerdings selbst auch keine Beweise vorgelegt."
Wie soll jemand beweisen, dass nichts passiert ist? Warum steigen Sie auf diesen Zug auf? Oder ist das anders gemeint.
By the way: Den Text habe ich original kopiert. Vielleicht das "m" am Ende gegen ein "n" tauschen

Daniel Wischer | Fr, 7. September 2018 - 16:02

Es geht vielleicht in diesem und anderen Fällen weniger um Fakten, als vielmehr um "Haltung", "Meinungen", die als Nachrichten getarnt werden und schließlich um "Volkserziehung". Mancher Journalist mag sich denken, dass auf einen groben Klotz ein grober Keil gehört. Und wenn das "gemeine Volk" eine eigene Ansicht zu den Dingen hat, dann geht das natürlich gar nicht.
Vor Ort selbst recherchieren, macht Arbeit, zerknittert den Anzug und die Spesenabrechnung ist auch kompliziert. Also beten alle das nach, was sowieso in der Welt ist. Alleine schon die Äußerung, es habe "Pogrome" in Chemnitz gegeben, zeigt, dass derjenige weder über historische Kenntnisse verfügt, noch eine Ahnung vom Ausmaß der Ereignisse 1938 hat.
Und wer, bitte schön, vertraut denn auf Videos von einem "Zeckenbiss" als seriöser Quelle? Wie will man denn den Wahrheitsgehalt verifizieren?
Leider befinden wir uns mittlerweile auf einem Niveau, von dem man dachte, daß es nicht mehr tiefer gehen könnte.

ferdinand Amberger | Fr, 7. September 2018 - 16:08

Der hat mir gerade noch gefehlt,der Faktenverdreher

Andreas Löw | Fr, 7. September 2018 - 18:15

Zu diesem Politikerkreis gehört eindeutig auch die KanzlerIn. Geistig steht sie den GrüneInnen sowieso deutlich näher als "ihrer" CDU.
Dass Merkel von "den Medien", besser einem Großteil der Medien unter- bzw. gestützt wird liegt nicht in ihrer Person begründet, sondern an ihrer überwiegend linksgrünen Politik als erste FRAU im Amt.
Der lange "Marsch durch die Institutionen" der GrünInnen hat mit ihr, von der Presse bejubelt, einen nicht vorhersehbaren, hypermoralischen Höhepunkt erreicht. Auch in anderen "Gipfelregionen" wie Schulen, Gerichten, Medien ja sogar Wirtschaftskonzernen sind viele Top-Positionen ideologisch grün-moralin besetzt!
Man hat den Gipfelpunkt erreicht!
Aber, nach dem Gipfel, durch Merkel vorschnell erklommen, fällt das Gelände stetig bergab!
Tempora mutantur et tempus fugit!
Der Zenit ist überschritten! Die Macht zerbröckelt an Wahrheit und Realität.
... und einen zweiten "Marsch" zum Gipfel wird es für die Grün-Gesinnten nicht geben!

Heidemarie Heim | Fr, 7. September 2018 - 19:55

Als ich im ÖR dieses Video zum ersten Mal sah dachte ich an einen Sehfehler meinerseits. Denn 2 Sekunden lang sah ich in der oberen linken Ecke eine winzige Quelleneinblendung? mit irgend was wie Zeckenbiss. Mein Mann sah es nicht und meinte aber hinsichtlich des Aufgenommen, das er da also keine Hetzjagd ausmachen könnte. Und schon gar nicht erkennen könnte welcher Nationalität die Personen in dem kurzen Einspieler angehörten. Als ich ihm sagte, das ich Zeckenbiss
nur in Zusammenhang mit ziemlich linksradikalen Verbreitungen kenne, glaubte er mir nicht. Er meinte nur:" Das könne sich auch nicht das ÖR leisten ohne Überprüfung auf fake!"
"Wenn du meinst...." erwiderte ich.
Nach heutigem Stand der Dinge rollen in unserer Republik eventuell schon Köpfe bezüglich divergenter Betrachtung eines politmedial motivierten wie ebenso zweifelhaften Videoclips?
Prost Mahlzeit! MfG

Sepp Kneip | Fr, 7. September 2018 - 22:28

Es ist schon eine verrückte Diskussion. Merkel spricht aus tausenden km Entfernung von einer Hetzjagd auf Migranten in Chemnitz. Beweise dafür bleibt sie schuldig. Maßgebliche Leute in Deutschland, ein Richter, Seehofer und Maaßen, der nun weiß Gott genug Einblick in die Szene hat, widersprechen Merkel, weil es keine Hetzjagden gab. Von ihnen, und vor allem von Herrn Maaßen werden Beweise für ihre Aussagen verlangt. Warum nicht von Merkel? Weil nicht sein kann, was nicht sein darf? Merkel ist die Bundeskanzlerin. Wenn sie und ihr Regierungssprecher solch unbewiesene Anschuldigungen in die Welt setzen, ist das ein Skandal. Das ist Rassismus gegen die deutsche Bevölkerung. Wenn das schwarz/rot/grüne Polit-Medien-Kartell unisono auf die einprügelt, die eine Hetzjagd, die es nie gegeben hat, verneinen, zeugt das davon, wieweit Deutschland mittlerweile in einen Einheitsstaat geschlittert ist. Man huldigt wider besseres Wissen der Saatsratsvorstzenden, weil man keine Opposition dulden will.

Manfred-F. Ziegler | Sa, 8. September 2018 - 04:52

"selbst auch keine Beweise vorgelegt." Wie soll man denn bitteschön BEWEISEN, dass etwas NICHT stattgefunden hat?

Ich kann ja denjenigen, die diese Beweise fordern, Videos zeigen, die stehende Leute mit Kindern zeigen! Reicht das als Gegen-BEWEIS?
Ich bin seit über 35Jahren beruflich überwiegend im Ausland unterwegs. Zur Zt muss ich in Vietnam den einheimischen Kollegen erklären, dass "die extrem negative Berichterstattung über DEU von unserer derzeitigen ROTGRÜNEN Politik ausgeht und Touristen ohne Furcht (!) DEU besuchen können."
Sollte dieser (Eine) Videofilm "nicht insceniert" sein, dann müsste immer noch geklärt werden, WARUM dieser Mensch/en verfolgt wurde: Weil er "Ausländer" ist (Diesen Verfolgungsgrund verurteilen ca98% aller Deutschen!), oder hat der "Verfolgte seinen Verfolger, oder dessen Angehörige bedroht, oder sogar angegriffen, dann gestattet der Notwehrparagraf, bzw der Notstandsparagraf diese Verfolgung und unter Umständen sogar eine "Festnahme!