Mit ihr fing alles an. Die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg ist die globale Ikone der Bewegung

Fridays for Future ruft wieder zum “globalen Klimastreik“ auf - „Als Klimabewegung haben wir nicht zu jedem Thema eine Position“

Angesichts von Ukraine-Krieg, Energiekrise und Inflation hat der Klimawandel im Ranking der größten Sorgen und Probleme einige Plätze eingebüßt. Fridays for Future will das jetzt ändern. Clara Duvigneau, Sprecherin der Bewegung, über die Forderung der Klimaaktivisten nach einem 100-Milliarden-Euro-Paket für den Ausstieg aus fossilen Energien, Klimademos ohne Dreadlocks und mögliche Stilllegungen von Industriebetrieben.

Autoreninfo

Rainer Balcerowiak ist Journalist und Autor und wohnt in Berlin. Im Februar 2017 erschien von ihm „Die Heuchelei von der Reform: Wie die Politik Meinungen macht, desinformiert und falsche Hoffnungen weckt (edition berolina). Er betreibt den Blog „Genuss ist Notwehr“.

So erreichen Sie Rainer Balcerowiak:

Clara Duvigneau, 20 Jahre, studiert an der TU Berlin Ökologie und Umweltplanung und ist Sprecherin von Fridays for Future.

An diesem Freitag soll der nächste internationale Klima-Streik stattfinden. Wer wird denn da streiken? Und vor allem wogegen?

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Ingo Frank | Fr, 23. September 2022 - 09:19

So.so UmweltP L A N U N G das heißt doch wohl, ein nicht zu unterschätzender Teil des Studieninhaltes bezieht sich auf „Planung.“ und da ich mein gesamtes Berufsleben als Ingenieur geplant habe, muß am Ende aller Planung die technische Realisierbarkeit unter Berücksichtigung der Kosten / Nutzen stehen.
Planen kann ich eine 200 m lange Stütze mit einem Querschnitt von 30 x30 m. aus Stahlbeton. Die aber nicht funktioniert. Und so ist es mit der Energiewende. Wind & Sonne sind nicht grundlastfähig, muß gespeichert werden.
Wie sieht dann die Ökobilanz der gewonnenen und verarbeitenden Materialien aus? Und und und.
Wir brauchen kein GenderGAGA, keine Gleichstellungsbeauftragten u.ä. Wir brauchen Wissenschaftler, Ingenieure, Techniker, und Fachkräfte und eine freie nicht eingeengte Forschung & Entwicklung und keine einseitige Götzenanbetung von Wind & Sonne.
Mit freundlichen Grüßen aus der Erfurter Republik

..Ihrem Kommentar an werter Herr Frank.
MINT Fächer und Handwerkskunst ist das Gebot der Stunde.
Festkleben, gendern, gagaStudiumoder Hüpfen bringt nix.
Da mein Kommentar Mal wieder, vermutlich wegen Kritik am Autor und dessen unspezifischen Fragen, nicht veröffentlicht wird, so trifft Ihrer meine Meinung genauso.
SGidER und sonniges WE.

Bei dem Querschnitt könnte sie halten. Als Euler'scher Knickstab oder nach dem Ümega-Verfahren. Aber bitte keine Fachdiskussionen hier im Forum. Umwelttechnik war mal sehr in. Aber nicht als Laberschwätz-Fach. Da wurde doch schon erforscht, dass die Menschheit nur auf em Niveau von 1972 überleben kann. Für die Generation Z: Da gab es noch gelbe, aber unsmarte Telefonzellen. Natürlich konnte man sich auch darin festkleben, bei so manchen Usern hatte man auch den Eindruck.
In der Erfurter Republik soll es Schneestürme gegeben haben und die Kohlezüge aus der UdSSR mussten erst aufgetaut werden, mit viel Energie. Egal, Ihre Mahnungen werden verhallen, lieber Ingofrank. Früher gab es Friedensdemos, auch mit Hofreiter, heute unvorstellbar.

Ich habe es erlebt u.a. am 27.01.87 mit - 27grad. Ich weiß es, da wir 11/86 in unser Haus gezogen sind und ich Angst hatte unsere Wasserleitung friert ein.
Ja mit den Kohlewaggon … es stimmt. Wir hatten in Gotha in dem Betrieb in dem ich arbeitete ein eigenes Kraftwerk mit Kohle betrieben. In dem besagten Zeitraum kamen die Braunkohlenwaggons gefroren an und die Waggonkippanlage funktionierte nicht da die Kohle im Block gefroren war. Auch ich mußte aus meiner Abteilung AK abstellen,die mit Propangas- Flächentrocknern die Eisenwände erwärmten und mit Presslufthämmern versuchte man gefrorene Stücke abzustemmen. Erschwerend war, dass das Kondenswasser in den Schläuchen unmittelbar gefror. Dann wieder alles abbauen und zum auftauen ins Innere d. Kraftwerkes transportieren. Gott sei verließ der liebe Gott die Kommunisten nicht,und die Kälteperiode war nicht all zu lang. Ob Habeck da beim lieben Gott erfolgreicher ist ….. mit dem milden Winter….. wir werden es erleben..
m f G a d E Republik

Richtig! „Anstatt über die Inhalte zu sprechen, wird sich andauernd an der Aktionsform festgehalten“. Von FfF wird mit populistischen Phrasen und forschen Forderungen eine Klimapanik betrieben, welche die umgehende Abschaltung nicht „grüner Energie“ fordert. Wind- und Solarkraft wird eine Priorität eingeräumt, ohne die möglichen Folgen für Mensch und Natur für diskutabel zu halten. Das ist fern jeder Wissenschaftlichkeit, aber was kann man erwarten, wenn Prognosen beweisbare Argumente ersetzen.
Frau Duvigneau studiert Ökologie und Umweltplg., auf Basis von Naturwissenschaften? Warum ist die Klimabewegung so auf CO²-Freiheit fixiert, als gäbe es keine anderen Einflüsse? Warum hört man nur von Visionen und Forderungen, aber keinen Plan zur Realisierung? Weil alles unrealistisch ist und man eigenes Scheitern fürchtet? Derweil stürzt man das Land ins Elend, ohne einen Plan für die Ernährung der Menschen zu haben. Da helfen auch Billiarden nichts, die Menschen werden verhungern.

FfF geben den Weltenretter und glauben das Klima mit seinen wechselseitigen Kräften lenken zu können. Auf der anderen Seite kann man einen Wirbelsturm nicht einen Meter von seiner Laufbahn ablenken.
Die Wechselwirkungen zwischen Atmosphäre, Wolken, Erdboden, kosmische Strahlungen machen es unmöglich das "Klima" vorherzusagen.
Unabhängige Wissenschaft bedeutet ein ständiges Überprüfen von Theorien, auch wenn 97% der Wissenschaftler derselben Meinung sind wie ihre Geldgeber. Wer zweifelt noch an der politischen Einflußnahme in der Schaffung von Lehrstühlen?

Gerhard Lenz | Fr, 23. September 2022 - 09:37

mit dem der durchschnittliche Cicero-Forist nichts anfangen kann. Da kann man sich die Reaktionen vorstellen!

Sollen DIE doch lieber erstmal was leisten, anstatt zu demonstrieren - so mantrahaft das ewige Genörgel derer, die die eigene Lebensleistung wie einen Bauchladen vor sich hertragen.

Oder: Warum wir, das kleine Deutschland, wenn der Rest der Welt nicht mitzieht? Immer der gleiche, ideologisch geprägte Fatalismus.

Natürlich scheint der Rigorismus der Jungen überzogen. So what? Idealismus, Eintreten für eine gerechte Sache, bewundernswert. Dass wir dank des menschengemachten Klimawandels und unserer "besonnen Lebensweise" eine Energiewende und Einstellungsänderung brauchen, ist doch sonnenklar.

Aber nein, in vielen Haushalten sind mittlerweile drei Autos Normalität, darunter ein SUV oder Diesel - muss so sein, man hat den Öffentlichen Verkehr ja ordentlich ausgedünnt.

Freie Fahrt für freie Bürger, im Autoland Deutschland, Klimakatastrophe im Preis enthalten.
Vorbildlich..

Als ich 14 Jahr alt war, war mein Vater für mich so dumm,
daß ich ihn kaum ertragen konnte.
Aber als ich 21 wurde, war ich doch erstaunt,
wieviel der alte Mann in sieben Jahren dazu gelernt hatte.

--- Mark Twain

Martin Falter | Fr, 23. September 2022 - 10:01

zurufen, ich reden sondern machen.

Geredet und demonstriert wurde bereits viel.

Vielleicht ein konkretes Beispiel was ich meine.

So könnten doch viele Gymnasiastinnen, nach der Schule Gebäude sanieren oder Wärmetechniker/ Instalateur werden,

Oder ist diese Aufgabe für den alten weißen Mann vorgesehen oder die mit den Dreadlocks?

Wie sieht es mit Gründung von Siedlungen aus die dann entsprechend Energie sparen?

Organiserungs Talente von Demos haben wir genug!

Gabriele Bondzio | Fr, 23. September 2022 - 10:36

von Industriebetrieben."

Wenn ich mir das Satz-Fragment durchdenke und noch die Forderung nach einem 100 Milliarden Euro-Paket.
Drängt sich sogleich der Gedank auf:
"Woher nehmen, wenn nicht den Armen stehlen."

Die Industrien, welche im Blickfeld liegen, sind fast alle (und ohne Ersatz in naher Zukunft) mit fossilen Energien verbunden.
Und sie sind zudem "Volkswirtschaftlich relevant".

Sind die "Kinder" ( Fridays for Future) klüger als die "Henne" (Habeck und Grüne)?
Die gerade einen Schwimmkurs um das "goldene Seepferdchen" im Wirtschaftsministerium und auch Außenpolitik, absolvieren.

Ich fordere auch (unbedingt) ein Aufrüsten des geistigen Potentials.

Wenn die Kinder nicht sehen wollen, das in der Ukraine tagtäglich durch Waffenhandl., Böden, Gewässer und Luft extrem belastet.
Große Mengen CO2 freigesetzt durch Panzer, Raketen, anderes Kriegsgerät Unmengen Treibstoff verbraucht werden.
(Wie der Krieg Umwelt und Klima schädigt/ORF.at)

Denken nicht nur fordern!!!

Christa Wallau | Fr, 23. September 2022 - 11:09

was sie sind, nämlich völlig überspannte Angst-Apologeten, wie es sie in der Geschichte schon öfter gegeben hat (z. B. innerhalb des Christentums), werden wir in D unsere Probleme nicht mehr in den Griff bekommen.
Ihnen verdanken wir ja letztlich die ganze einseitige Entwicklung auf dem Energiesektor, die uns als Industrieland derart in die Ecke manovriert hat, daß wir nun der realen Gefahr eines beispiellosen Abstiegs mit Verarmung u. Unruhen ins Auge sehen.
S o f o r t müßten in unserem Land alle gemeinsamen Anstrengungen nur noch auf das Thema "Rückgewinnung von Sicherheit in der Versorgung mit bezahlbarer Energie" gerichtet werden, u. die FfF-Leute dürften kein Gehör mehr finden. Nur dann gäbe es für Deutschland noch eine Chance auf Rettung.
Es sieht aber leider nicht danach aus, daß sich die vernünftige Einsicht durchsetzt, daß man heutige, r e a l e Gefahren v o r bisher nicht eindeutig bewiesenen zukünftig drohenden Gefahren (Klima-Apokalypse) bekämpfen muß,
um zu überleben.

Es heißt doch immer: Nicht labern, machen! Also habe ich mir heute eine XXL-Tube Sekundenkleber gekauft. Mit unserer Bürgerinitiative vor Ort werden wir uns jetzt am Wochenende an die letzten verbliebenen Gasleitungen kleben.
Letzte Woche haben wir ja schon mit den Ausgrabungsarbeiten begonnen, da wir als wertvolle Mitbürger partizipieren und den Staat, speziell den Robert und seinem Verrichtungsgehilfen Graichen unter die vom vielen Arbeiten verschwitzten Arme greifen wollten, um das gänzlich "überflüssige" deutsche Gasnetz zu vernichten. Jedoch kamen uns Skrupel und der normale Menschenverstand setzte wieder ein, schließlich steht der Herbst vor der Tür und die Waschlappen sind knapp. Als dann noch ein pensionierter Feldhamster vorbei kam und sich über unsere Ausgrabungen echauffierte, fiel die Entscheidung nicht schwer: Kleben für´s Überleben. Was für ein Motto! Vielleicht werde ich die neue "Greta" for Future? Also die mit Licht, Strom, Heizung und Lebensfreude;-)
(Satire off)

Geht es den jungen FfF-Leuten wirklich ums Klima oder eher nur um Aufmerksamkeit und ist das Thema Klima nur das Vehikel dazu? Geht es den Medien wirklich ums Klima oder nur um reißerische Schlagzeilen mit entsprechend viel Aufmerksamkeit? Berufswunsch ist anscheinend ein Klima-Prophezeiung-Ausleger (verkörpert duch Grünen-Politiker, mit geringen Interessen an Naturwissenschaften).

Wolfgang Tröbner | Fr, 23. September 2022 - 11:14

Man weiß nicht, ob man lachen oder heulen soll. Diese wohlstandsverwahrlosten Jugendlichen aus "gutem Elternhause", kaum dem Kindergarten entwachsen und noch nichts im Leben geleistet (vom Abitur mal abgesehen, das heutzutage aber auch keine großartige Leistung mehr darstellt; man sollte nicht vergessen, dass die meisten die MINT-Fächer abgewählt haben und demzufolge nicht einmal ansatzweise in der Lage sind, irgendwelche naturwissenschaftliche Grundlagen vom Klima etc. zu verstehen), fordern also mehr Geld. Geld anderer Leute, da selbst noch nie etwas dazu beigesteuert. Und fordern in der derzeitigen Situation, wo viele Menschen nicht wissen, ob und wie sie den nächsten Winter einigermaßen überstehen, den schnellen Ausstieg aus fossilen Energien. Im Klartext: Kein Gas, kein Öl, keine Kernenergie. Geht es noch? Wie pervers ist das denn?

Kai Hügle | Sa, 24. September 2022 - 07:18

In reply to by Wolfgang Tröbner

Keine Ahnung, woher Ihre Kenntnisse über die Fächerwahl der Aktivisten stammen, aber Ich gehe mal davon aus, dass die Wissenschaftler, die sich weltweit mit dem Klimawandel beschäftigen und die sich zu 95% einig sind, ihr Abitur nicht in Sport, Musik und Religion gemacht haben und falls doch, dann haben sie diese Fächer nicht studiert - Neubauer übrigens auch nicht. Die hat einen Abschluss in Geographie.
Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine hat ein weiteres Problem der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen aufgedeckt: die Abhängigkeit von jenen Staaten, die über diese Rohstoffe verfügen. Ein Grund mehr umzudenken und kluge Konzepte für die Zukunft zu entwickeln. Und da haben Leute vom Fach sicher mehr zu bieten als Ciceronen, deren Expertise sich darauf beschränkt, die Öffnung von NordStream 2 zu fordern oder die die Flutkatastrophe im Ahrtal durch Windräder erklären, die den Jetstream beeinträchtigen...🤦‍♂️

Jens Böhme | Fr, 23. September 2022 - 14:18

Früher interviewte man Personen, die was bewegen, die Werte schaffen, die was leisten für diese oder jene Gesellschaft. Heute interviewt man Personen, die Zerstörung, Mangelwirtschaft und ideologische Phantastereien (z.B. "Massenmobilisierung")von sich geben. Das Mädchen plappert nach, was andere bereits früher als unrealistischen Unfug verbreitet haben (CO2-Reduzierung). Die Wirklichkeit obsiegt über theoretische Experimente. Solch propagierte Welt scheitert heftigst an den Bedürfnissen der Menschen. Das geschah oft in der Geschichte der Menschheit. Entweder wurden die Bedürfnisse eingesperrt oder die gewaltanwendenden Scharlatane gelyncht.

Fritz Elvers | Fr, 23. September 2022 - 15:47

Der Klimawandel ist unbestreitbar. Auch, dass er primär durch CO2 getrieben ist.

Alle Welt bemüht sich deshalb um CO2 - mindernde Technologien. So geht es jedenfalls nicht weiter, auch wenn Putin zunächst mal eine Pause erzwingt.

Jugend überzieht immer und übersieht auch nicht die Komplexität des Problems, sollte sich auch lieber um MINT-Wissen bemühen, um Teil der Lösung zu werden. Aber diese Hass-Orgien fallen auf die Hater selbst zurück. Dummheit?

"... Wir sollten uns fragen, warum Menschen so starke Angst vor der Klimakrise haben und zu diesen Aktionsformen greifen."

Ok. kleiner Rückzieher: Gemeint sind wohl Blockaden jeder Art. Viel Hirn ist da nicht.

Ist es Hass? Das wäre unschön - jeder kann sich das fragen und ich sollte mich das für mich fragen. Aber im Moment glaube ich nicht, dass es etwas mit Hass zu tun hat. Es hat auch nichts damit zu tun, dass das Thema nicht wichtig wäre.

Für mich geht es darum, dass es viele wichtige Themen gibt. Natürlich können Menschen wie ich schön dumm dastehen, wenn das Klima dann doch vollkommen aus dem Ruder läuft. Nur, was hilft das? Wenn ich und alle jetzt 100% auf das Klima konzentriert sind und eines der anderen vielen Dinge läuft komplett aus dem Ruder, würde ich ja auch dumm dastehen, weil ich so auf das Klima fokusiert war.

Ich sehen es auch nicht so, dass die Jugend immer übertreibt. Die Jugend setzt hier nur um, was die Gesellschaft vorgibt - das Problem ist, dass die Gesellschaft zu verengt argumentiert.

Für mich noch ein Aspekt ist die starke Abwertung, die ich wahrnehme, wenn Menschen "nicht richtig" denken. Bin ich da empfindlich?

Ich habe noch keine physikalische Erklärung gesehen, die den Einfluss des CO² auf die Erderwärmung nachweist. Dieses Gas ist in meinem Leben bereits das Dritte, das für den Klimawandel ursächlich sein soll. Erst waren es die FCKW, dann die HC und jetzt CO². Was führt dazu, dass sich durch mehr CO² in der Atmosphäre die Erde erwärmt?
Dagegen wird der Einfluss der Windkraft (ich hoffe, der Cicero hat meine phys. Erklärungen weitergeleitet) außer Acht gelassen. Was nicht in den Kram passt, das ist nicht vorhanden.

"...Der Klimawandel ist unbestreitbar. Auch, dass er primär durch CO2 getrieben ist..."

Herr Elvers, ich denke den Klimawandel bestreitet doch auch niemand. Die meisten Foristen (ich inbegriffen) bezweifeln jedoch, daß er aufzuhalten oder überhaupt zu verlangsamen ist. Und von D als Vorreiter schon mal überhaupt nicht. Wir kriegen doch nicht mal vernünftige Energie-Grundlastträger auf die Kette, meinen aber, die Erderwärmung in 50 Jahren aufs Grad genau austarieren zu können. Wie lächerlich. Vielmehr sollten wir forschen und Maßnahmen erdenken, wie wir uns dagegen wappnen können. Warum werden diese grundverschiedenen Dinge von Ihnen und Anderen ständig in einen Topf geworfen?

Und dann immer dieses "Hass"-Wording. Wenn man etwas scharf kritisiert, ja selbst, wenn man jemand verachtet, "hasst" man den doch nicht automatisch.
Gibt es für Sie immer nur noch Extreme? Ist mir unverständlich.

Den sehe ich hier nirgendwo, lieber Herr Elvers.
Es ist vielmehr pure Verzweiflung, die sich in den Äußerungen der Kommentatoren Bahn bricht, weil sie erkennen, daß diese jungen Menschen nicht sehen, was zur Zeit vordringlich unser Problem ist und letztlich auch sie in große Schwierigkeiten bringt, falls nichts dagegen unternommen wird.

Wenn wir es nämlich nicht schaffen, für unsere klitze-kleinen Bereich auf dem Planeten (Deutschland) wieder Energiesicherheit zu schaffen, dann gehen die Lichter auch für jeden einzelnen von denen aus, die jetzt hinter Greta mit ihrem wutverzerrten Gesicht her marschieren und lautstark Milliarden-Investitionen für's Klima fordern.
Für die sofortige, drastische Reduzierung von 2% (!) der CO2-Emissionen sollen wir unsere Wirtschaft abwürgen!

Wem hilft das denn, wenn w i r in Zukunft verarmt weiterleben? Der Welt? Dem Klima? Den jungen Leuten?
Nein, Herr Elvers, es ist kein Haß, der sich FfF in den Weg stellt, sondern der gesunde Menschenverstand.

Lieber Herr Elvers,
Ist in Ihren Augen Kritik schon mit Hass gleichzusetzen? An den Argumenten und Forderungen von FfF Kritik zu üben, muss doch erlaubt sein, die Bewegung und ihre Protagonistinnen gehen schließlich auch nicht zimperlich mit anderslautenden Meinungen um. Natürlich ist der Klimawandel unbestreitbar, es gibt ihn seit Jahrmillionen, aber derzeit hat eine Gruppe die Deutungshoheit über die Ursachen an sich gerissen, ohne auf die Wissenschaftler zu hören, die in der Ursachenbeurteilung nicht im Mainstream schwimmen. Schon Galileo Galilei stand mit seiner Ansicht ganz allein gegen eine übermächtige Institution, wurde sogar beinahe verbrannt, dann jedoch nach 500 Jahren rehabilitiert.

Es ist durchaus erstaunlich, für wie qualifiziert sich so mancher Cicerone hält. Da reicht der Hinweis auf "gesunden Menschenverstand" oder eine Karriere als Grund- und Hauptschullehrerin (oder die Bekanntschaft zu einer Apothekerin), um pauschal die Qualität von Dissertationen beurteilen zu können und mehr über Klimawandel (oder Virologie) zu wissen als Leute, die sich seit Jahrzehnten professionell mit diesen Dingen beschäftigen.
Diese spezielle Form der Selbstüberschätzung ist bekannt als Dunning-Kruger-Effekt - und wenn Sie den studieren wollen, dann ist dieses Forum eine Goldgrube.😉
Für den Hass, den Sie hier sehen, gibt es aber auch andere Motive. Hier schreiben auch ideologisch gefestigte Extremisten, die nicht wirklich "dumm" sind. Aber Hass ist nun mal wesentlicher Bestandteil extremistischer Weltanschauungen. Und Kolumnisten wie Grau liefern natürlich regelmäßig Stichworte für die z. T. bodenlosen Tiraden hier.

Gaza Edwin | Fr, 23. September 2022 - 16:05

Jedem vollintelligen Weltklimaretter, der nur von erneuerbarer Energie schwafelt, empfehle ich die App: Elektricity Maps.
Falls er/sie in Wolkenkuckuksheim lebt, kann er/sie sehen wann Energie aus Sonne und Wind zur Verfügung stehen.  In den letzten Monaten gaben die Windkraftanlagen, wegen immer noch geltenden physikalischen Regeln,  zwischen 2 und 12 % ihrer installierten Leistung ab, trotz Wind, den die Grünen machten und die Sonne schien Habeck zu Liebe auch nicht in der Nacht.
Die Energiewende ist auf billiges Russengas aufgebaut und auf das glaubte man, weil Wolodimir und Wladimir um Gebiete in der Ukraine streiten, aus moralischen Gründen verzichten zu müssen. Da hat doch Eine 2 Semester Völkerrecht studiert und will feministische Aussenpolitik machen.
Die Deindustrialisierung Deutschlands hat begonnen, zurück in die Steinzeit, nur gibt es jetzt mehr Menschen als damals. Aber dafür gibt es auch eine Lösung mit  "fleischfressenden Männern". So einfach ist das. Oder, bedarf es a

Markus Michaelis | Fr, 23. September 2022 - 16:12

FFF: "Das heißt, wir versuchen, Menschen, die von Diskriminierung betroffen sind, möglichst einen diskriminierungsarmen Raum zu bieten."

Ich fühle mich in so einem Raum, zumindest wie heute gelebt, nicht wohl. Da gibt es wohl auch keine einfache Lösung, weil viele Menschen mit meinem Standpunkt nicht zurecht kommen. Es ist wahrscheinlich nicht möglich alle Menschen (auch nur große Gruppen) unter einen Hut zu bringen.

Eine Einstellung, dass FFF irgendeine höhere Menschlichkeit vertritt und damit Nicht-Genderer oder Dreadlockträger schlechte Menschen wären, die andere abwerten, lehne ich für mich ganz tief ab und das empfinde ich als eine Abwertung anderer Menschen, die ich nicht mittragen will. Mir ist klar, dass es damit zu vielen Menschen und Gruppen wenig Brücken geben wird. Nur, was diese Gruppen machen ist eben auch nur ihr Ding und nicht für alle Menschen (was es wohl auch nicht gibt). Das Klima der Verdächtigungen, um Diskriminierungen aufzuspüren, finde ich unschön.

hermann klein | Fr, 23. September 2022 - 17:21

In den Gottesdienst-Gebete müsste jeden Sonntag folgende Fürbitte mit ein bezogen werden: “Gütiger Vater, gewähre unseren abtrünnigen, fanatischen, aufsässigen Brüder und Schwester die Erleuchtung pro Atomkraft, für einer sauberen Schöpfung und Umwelt zu liebe“ und damit demnächst nicht zigtausende ehrbare Geschöpfe an Hunger und Kälte krepieren müssen - Wir bitten Dich, erhöre uns. Amen.
Das passt dann wiederum doch ganz gut ins große Spiegelbild von der völlig grün/linken verweltlichten Kirche, wo man vielerorts schon lange nicht mehr zwischen Gottesdienst und grünem Parteitag unterscheiden kann.

Wolfgang Borchardt | Fr, 23. September 2022 - 17:38

Technologien bemüht? Mittlerweile dind die CO2-Emissionen Chinas weiter gewachsen. Warum also kleben sich die "Aktivisten" nicht dort auf die Straßen, fordern sie nicht dort Geld, wo sie vielmehr bewirken könnten als hier? In China wartet man darauf.

Sabine Lehmann | Fr, 23. September 2022 - 18:01

Die Fähigkeit in größeren Zusammenhängen zu denken, muss ja nicht jedem Geist gegeben sein, kleinere würden schon reichen. Diese Sekte allerdings hat sich schon länger rationalen Zugängen entzogen. Das ist auch ganz normal bei Sekten, denn da es geht ja primär um den Glauben.
Apropos Glauben, ich glaube, die sind angesichts rasant dem Abgrund zu steuernden Entwicklungen schneller wieder in der medialen und politischen Aufmerksamkeit verschwunden, als sie kucken können. Hat halt alles seine Zeit. Was dann wohl die vielen kleinen Luisas und Gretas machen? Vielleicht kommen sie in ein Artenschutzprogramm und können in einem Naturreservat ihr Dasein fristen? Ohne i-pad, ohne Atomstrom, ohne Licht, ohne Heizung und ohne Zähne, vielleicht ein kleines Pony für die "Mobilität", back to basics.

Daniel Steger | Fr, 23. September 2022 - 19:06

Wer hat eigentlich schon mal darüber nachgedacht, dass die Erzeugung erneuerbarer Energien für lukrative Investitionsmöglichkeiten sorgt? Bei den fossilen Energien gibt es diesbezüglich keine freien Potentiale mehr.

Könnte es sein, dass die Protagonisten der Umwelt-Bewegungen (vielfach aus vermögenden Häusern) lediglich Stimmung für das Geschäftsmodell ihrer eigenen Familien machen und deren Verdienstmöglichkeiten ausdehnen möchten?

Die Firma Reemtsma (Neugebauer-Familie) hat in der Zigarettenindustrie Milliarden verdient und die wollen doch angelegt sein!

Eine ähnliche Situation hatten wir bereits vor einigen Jahren, als das Familienmitglied eines baden-württembergischen Windpark-Bauers zum umweltpolitischen Sprachrohr der Grünen wurde.

Urban Will | Fr, 23. September 2022 - 22:43

100% ideologisch gesteuerten, mehrheitlich ausschließlich emotional agierenden Menschen geleitete Bewegung kann die irgendwann sowieso fällige Umorientierung in Sachen Energie niemals wirklich seriös begleiten oder gar steuern.
FfF ist eine Sekte, ebenso wie die Grüne Partei in D. Da beide aber viel Macht, da sehr großen Einfluss auf die fast komplett in dilettantischer Gefolgschaft verfallenen Medien haben, sind sie ernst zu nehmen.
100 Mrd mal eben so zu fordern, ist die eine Sache.
Die damit verbundenen Ziele auch nur ansatzweise in der kurzen Zeit, die diese Tagträumer vorgeben, zu schaffen, eine andere.
100 Mrd sind ein Tropfen auf den heißen Stein, gemessen an dem, was eine wirkliche „Energiewende“, deren technische Grundlagen weder komplett erforscht, noch aufgrund starken Lobbyismus derzeit durchsetzbar sind, kosten würde.
Und dauern.
Es gehört zu Demokratie, dass diese kids die Welt voll schreien dürfen, aber Leitfaden der Handelnden u d Politik sollte der Verstand sein.

Walter Bühler | Sa, 24. September 2022 - 08:34

Erst später zeigt sich, ob sie die für eine eigene Haltung und Lebensführung notwendige Fähigkeit zur Selbstkritik haben,, oder ob sie sich in tröge, stupide Parteifunktionäre verwandeln, die immer hinter der Parteilinie her trotten und jeden Schwenk der Linie mitmachen (wie etwa Hofreiter).

Es ist traurig, dass nach wie vor viele erwachsene Lehrer meinen, ihre amtliche Autorität ausnützen zu sollen, um junge Leute in die von ihnen gewünschte politische Richtung zu manövrieren. Hier fehlt der Respekt des Lehrers vor der eigenständigen Person des Schülers, und die Lehrermeinung wird einfach dem Kind übergestülpt. Dadurch wird es dem Jugendlichen erschwert, eine eigene Meinung zu bilden und sein Recht auf Irrtum auszuprobieren.

Bernd Frank | Sa, 24. September 2022 - 16:08

Trotz des netten „piep-piep, wir haben uns alle lieb“ Geplauderes darf man nicht überlesen, welch radikale Vorstellung diese Dame z.B. beim Ausbau der Windenergie hat, um ihre Ziele zu verwirklichen. Die Vorstellung, dass solche ideologisch verblendeten Gutmenschen zukünftig mal Verantwortung übernehmen, ist für mich erschreckend. Auf der anderen Seite haben sie ja gute Vorbilder, in einer Außenministerin, für die der Wählerwille bei der Umsetzung ihrer Ziele zweitrangig ist, und einem Wirtschaftsminister, der gegen eine Mehrheit der arbeitenden Bevölkerung am AKK-Ausstieg festhält.

Maximilian Müller | So, 25. September 2022 - 23:45

Weshalb berichten sie darüber? Wir könnten uns genauso gut über die Pläne von Scientology oder irgendeiner Endzeitsekte in Texas unterhalten, wo ist der Sinn? Die FFF Sekte vertritt die Agenda von internationalen NGOs und auswärtigen Privatpersonen, die sie finanzieren, um sich so politischen Einfluss zu sichern. Die Ansichten von FFF als bizarr zu bezeichnen, ist untertrieben.