Postscriptum - Frank A. Meyer

Der Schweizer Publizist und Cicero-Kolumnist Frank A. Meyer feierte seinen 75. Geburtstag. Zeit, ihn zu würdigen, als Störenfried im besten Sinne, der die Demokratie gegen rechte und linke Ideologen und gegen die Machtinteressen der Konzerne verteidigt

Illustration Marguier Postscriptum
„Ohne Frank A. Meyer hätte es dieses Magazin nie gegeben“, schreibt Alexander Marguier

Autoreninfo

Alexander Marguier ist Chefredakteur von Cicero.

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„Demokratieteufel“ heißt es über der Kolumne von Frank A. Meyer in dieser Ausgabe. Es ist eine Überschrift ganz nach seinem Geschmack: plakativ, auf den Punkt – und sie lässt keinen Zweifel daran, dass der dazugehörige Text jenen starken Tobak enthält, den die Leser von unserem schweizerischen Wahlberliner gewohnt sind (und erwarten). Gestern hat er noch einmal daran gefeilt, denn Meyer ist Perfektionist: Jeder Satz hat eine eigene Wucht, selbstgefälliges Geplänkel findet bei ihm keinen Platz.

Frank A. Meyer formuliert in Ausrufezeichen, denn ihm geht es stets ums Ganze. Er ist tatsächlich ein Bürger aus Leidenschaft, ein citoyen, wie er es nennen würde: Demokratie und Meinungsfreiheit sind seine Lebensthemen, weil beide einander bedingen und ohne sie eine freiheitliche Gesellschaft sowieso nicht möglich wäre. Die Absolutheit, mit der Meyer diese Werte immer wieder gegen rechte wie linke Ideologen, gegen religiöse Vereinnahmung oder die Machtinteressen der Konzerne verteidigt, mag manchem übertrieben erscheinen.

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Dorothee Sehrt-Irrek | Do, 14. Februar 2019 - 08:30

in denen vielleicht der "Endzustand" der Politik herbeigeschrieben, vielleicht sogar als Mass aller Dinge beschworen werden wird, in diesen Zeiten steht Frank A. Meyer und mit ihm der Cicero für Kunst und Kultur der Politik, schreibt und spricht Frank A. Meyer MASSGEBEND, dient als Orientierung und steht wie ein Leuchturm in schwerer See.
Er ist damit ein kostbares Geschenk an unser Land.
Danke
Ich freue mich aber auch einfach nur so und gratuliere herzlich zum 75. Geburtstag, Herr Meyer.
Ihre Dorothee Sehrt-Irrek

Tonicek Schwamberger | Fr, 15. Februar 2019 - 15:30

... und Herrn Meyer auf das Herzlichste zum 75. gratulieren. Sehr gerne schaue ich mir die Videos mit Herrn Dr. Kißler an und lasse meine Gedanken dabei arbeiten - eine Wohltat für die Sinne.

Möge Herr Meyer uns weiterhin viele Jahre erhalten bleiben, auf daß wir noch einige spannende Artikel von ihm zu lesen bekommen.

Vielen Dank und weiterhin alles Gute!