Gibt es einen Weg aus der Pandemie? - „Das politische Versagen bringt uns an den Rand des Ertrinkens“

Welcher Weg führt aus der Coronakrise? Der angeordnete Impfstopp für AstraZeneca und die ansteigenden Infektionszahlen fordern schnelle Lösungen. Aber der FDP-Abgeordnete Andrew Ullmann kann keine klare Strategie der Regierung erkennen.

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Ob Impfstop oder Schulöffnungen: Spahn und Merkel stehen schon lange in der Kritik / dpa

Autoreninfo

Sina Schiffer studiert an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn Politik und Gesellschaft und English Studies. Derzeit hospitiert sie bei Cicero. 

So erreichen Sie Sina Schiffer:

Andrew Ullmann ist Abgeordneter des Deutschen Bundestages für die FDP und Facharzt für Innere Medizin. Er war von 2013 bis 2015 stellvertretender Vorsitzender der FDP Würzburg-Stadt und ist seit 2015 Vorsitzender. 

Herr Ullmann, die Bundesregierung hat sich vorerst dazu entschieden, den AstraZeneca Impfstoff nicht weiter zu verimpfen. Ist diese Entscheidung nachvollziehbar?

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Manfred Sonntag | Mi, 17. März 2021 - 18:52

Entschuldigung, aber die Politik ist ein Irrenhaus geworden. Ein Jahr geht das jetzt schon. Ich bin nicht mehr gewillt zu warten oder mich zu gedulden. 89% der an/mit Corona gestorbenen Menschen waren 70+ und lebten zu 40%-50% in Alten- und Pflegeheimen. Diese Altersgruppe 70+ umfasst ca. 16% (~13Mio) aller Bürger unseres Landes. Der gleiche prozentuale Anteil war jeweils auf den Intensivstationen. Die restlichen 70 Mio. Bürger werden einfach weggesperrt. Wenn die vulnerablen Gruppen (70+) geschützt würden (wer möchte!) wie in Tübingen wäre das Risiko für die anderen relativ gering. Eine Unfähigkeit hetzt die Andere vor sich her. Ist das schon die Folge unseres desolaten Bildungssystem?

Wie ich gerade bei Focus las, warnt Drosten jetzt vor der "britischen" Variante. Selbige meuchelt (seiner Ansicht nach) nunmehr die Altersgruppe ab 50+. Man(n)/frau könnte fast glauben, dass hier ein sehr intelligenter Virus umgeht. Im Bereich über 80 sind ja nun die Meisten geimpft.

So langsam traut man keinem mehr über den Weg.
Die andauernde Verlängerung des Lockdowns lässt vermuten, daß es sich seitens der Regierung nur um eine Hinhaltetaktik handelt.
Aber aus welchem Grund will man das Volk über solch eine lange Zeit wegsperren?
Wartet man auf den Frühling oder Sommer mit wärmeren Temperaturen, bei denen wie voriges Jahr sich das Virus erheblich abschwächt?
Hat das ganze mit der kommenden Bundestagswahl im September zu tun?
Oder ist es nur eine Machtdemonstration nach dem neuen Infektionsschutzgesetz?
Oder will man die Bevölkerung gar so vor terroristischen Anschlägen schützen?
Kann es sein, daß man sich mittlerweile so verrannt hat, daß man aus dieser Nummer nicht mehr raus kommt und deshalb immer weiter macht?
Hier kann man seinen Fantasien freien Lauf lassen.
Auf jeden Fall ist alles sehr merkwürdig.

Eva Busam | Do, 18. März 2021 - 17:08

In reply to by Hans Willi Wergen

Das mit der Hinhaltetaktik vermute ich schon lange;unsere machtbesessene Regierung will noch ein letztes Mal zeigen wer "Herr im Haus" ist.Man wartet denke ich mitn ichten auf den Sommer;Schauen Sie sich doch mal an,wieviel Leute "schon geimpft sind-kennen Si e wen? ich kaum.Ich denke das Ganze war,als man den Durchblick verlor,darauf ausgelegt zu schauen,wie lange die Leute diese Isolation aushalten,bis sie aufbegehren.Dieses Gefängnis lässt einen wirklich an Diktaturen denken.Ich glaube wegen der terroristischen Angriffe muss sich die Bundesregierung eher vorsehen,dass die nicht bald auf sie selbst verübt werden.Ich sehe das wie Sie,dass man sich verrannt hat-und vor allem hat man ja nur auf "genehme" Experten gesetzt-so brauchht man sich nicht vor Diskussionen fürchten und auch keine eventuellen Fehleinschätzungen zu reagieren und diese gegebenenfalls zu korrigieren.Die Folgen sind jetzt schon verheerend genug-oder? Lesen Siie mal die Berichte dazu in Cicero2/2021

Und hier wird nach Plan demontiert.
Es fing an mit der Unterwanderung der Kirchen, die erst einmal in den 80er Jahren einen grünen Anstrich bekamen, wobei der Rotanteil immer größer wurde. Dadurch entfernte man sich aber vom Grundgedanken der Lehre Christi immer mehr, ohne das die meisten Gläubigen dies hinterfragen (wie z.B. Barmherzigkeit-Solidarität & & &)
Hinzu die immer größere Abhängigkeit & Verschmelzung von Staat & Kirche, so daß schon bald die Abweichler & Konservativen unter Kontrolle waren und die K. - Obrigkeit immer mehr in ein Abhängigkeitsverhältnis zum Geldgeber, der Obrigkeit kam.
In den 90-er Jahren wurden die allermeisten Medien, die Schulen & Universitäten & die Justiz von den Verehrern des linken Gedankens (der Konzentration von Macht Einzelner) unterwandert & Konservative Kräfte aus den inneren Kreis enthoben, so daß nicht nur ideologisch in den Parteien ein starker linksruck entstand. Hinzu die junge Generation, die <% von Menschen des Linken Geda.erzogen worden

Hans Jürgen Wienroth | Mi, 17. März 2021 - 19:48

Danke für dieses Interview. Es zeigt uns ganz deutlich: Nichts genaues weiß man nicht. Auch hier bei der FDP nur populistische Kritik an der Regierung und nichts Konkretes an Vorschlägen. Dafür wird beklagt, dass man zu wenig Informationen hat. Wer nicht fragt, der bekommt auch keine Antworten. Weiß man inzwischen genau, wie die Ansteckungen erfolgen oder (mein Gefühl) stochert man da noch im Nebel? Das einzig sichere scheint zu sein, dass es ein persönliches Aufeinandertreffen für die Übertragung gegeben haben muss. Im Grunde ist aber nicht einmal das nach einem Jahr sicher. Schützen unsere Masken oder wurde uns da nur unwirksames Material geliefert? Hinweise gab es genug und auch da wurde unseren Freunden in China nichts zurückgeschickt. Warum?
Also machen wir weiter wie bisher, weiter im Lockdown. Es geht uns ja gut dabei und außer Reisen und Restaurant fehlt uns nichts. Das Geld kommt schließlich für die meisten vom Staat.

Manfred Sonntag | Do, 18. März 2021 - 14:36

In reply to by Hans Jürgen Wienroth

Ich stimme Ihnen 100% zu, Herr Wienroth. 89% der an/mit Corona gestorbenen Menschen waren 70+ und lebten zu 40%-50% in Alten- und Pflegeheimen. Diese Altersgruppe 70+ umfasst ca. 16% (~13Mio) aller Bürger unseres Landes. Die restlichen 70 Mio. Bürger werden einfach weggesperrt. Was wir hier erleben ist ein Totalversagen der Landes- und Bundespolitik. Bis zum heutigen Tag haben diese Herrschaften kein Konzept zum Schutz dieser vulnerablen Gruppe. Und dabei brauch man es nur Boris Palmer aus Tübingen nachmachen. Und deshalb gehe ich auch weiter zu jeder Querdenker Demo. Und nun noch ein Link zu den im Artikel angesprochenen Impfproblemen: https://reitschuster.de/post/viele-fragen-bei-impf-nebenwirkungen-und-z…

Nach Braunschweiger Zeitung von heute (19.03.20):
In der EU wurden 20 Mio. Menschen geimpft und 18 Thrombosefälle festgestellt. In D wurden 1,6 Mio. geimpft und darin 13 Thrombosen (12 bei Frauen im Pillenalter) festgestellt. Also: Bei weniger als 10% der Impfungen 66% der Fälle?
Da kann man doch ein Chargenproblem ausschließen, oder? Zumal überwiegend U60 und Frauen (Lehrerin, Erzieherin, etc.) geimpft werden?

Urban Will | Mi, 17. März 2021 - 20:05

sollte in sich gehen und endlich einsehen, dass sie diesem Amt nicht mehr gewachsen ist (es noch nie war, aber das werden dann andere irgendwann feststellen) und das Versagen in Sachen Corona, vor allem bei der Impfstoff – Beschaffung, in der Hauptsache auf ihre Kappe geht.
Das System Merkel, das Ergebnis jahrzehntelangen Machterhalts um jeden Preis, der Ersatz von Qualifikation durch Pöstchenschieberei, kommt nun an sein überfälliges Ende.
Corona war die erste wirkliche Krise, der nicht nur mit (Steuer- )Geld zu begegnen war. Wo strategisches Denken und vor allem strukturierte Entscheidungsfindung gefragt waren.
Und hier zeigte sich in aller Deutlichkeit, wie sehr diese unsere Obrigkeit in ihrer Unfähigkeit verkommen ist.
Außer hohlen Sprüchen und dauerhaftem Grundrechtsentzug hat sie nichts zu bieten.
Mathematisch unsinnige Inzidenzen bestimmen unser aller Leben.
Eine Unfähigkeit, die nur noch fassungslos macht, die Opfer fordert, an die niemand denken wird.

Tomas Poth | Mi, 17. März 2021 - 20:23

Regierende mit falscher Peilung, mit Lockdown in der eigenen Birne, treiben vor sich hin und sperren das Land zu seinem Schaden ein. Verluste bei Wählerstimmen reichen offensichtlich nicht, um Konsequenzen zu erwirken, um sie zur Verantwortung zu ziehen.
Kubicki hat die richtigen Worte gefunden, aber offensichtlich reicht es nicht um die demokratischen Kräfte in unserem Land zu beleben. Die "4.te Gewalt" in unserem Land dämmert comatös in RotGrüner Selbstlähmung vor sich hin.

Maria Arenz | Mi, 17. März 2021 - 22:23

hatte er kein Glück und dann kam auch noch das Pech dazu kann man nur noch zu dem Dilettantenstadl dieser sog. "Corona- Strategie"sagen. Das einzige ,was Spahn noch rettet, ist die Tatsache,daß es wahrscheinlich niemand geben wird, der sich selbst so haßt, daß er Spahns Ministerium im inzwischen erreichten Stadium der Aufösung übernehmen will.
"Wir wissen fast nichts" hieß es heute in einem klugen Kommentar der "Welt" und gehen deshalb auch noch in den dritten bis fünften Lockdown genauso dumm rein wie aus den bisherigen raus. Wenn Spahn im seit mehr als einem halben Jahr überfälligen Planen einer Strategie zur Vorbereitung differenzierter Studien dazu, wer sich wer, wo, wie bevorzugt ansteckt -so daß man sich darauf fokussieren könnte- halb so gut wäre wie im Erklären, warum er für parktisch nichts zuständig war, was alles schief gegangen ist, wären wir jetzt nicht Gegnstand von Mitleid und Spott so vieler Länder, über die wir uns so gern erhaben dünken.

Quirin Anders | Do, 18. März 2021 - 21:44

In reply to by Maria Arenz

Treffliche Analyse, liebe Frau Arenz, des Versagens unseres Dilettantenstadls mit dem Ober-Politiker-Darsteller J.S.

Betrüblich auch, dass selbst von der FDP sehr lange nichts Substantielles zu den Themen Lockdown und Alternativen zu vernehmen war, obwohl das inhaltlich für eine Partei, die den Gedanken der "Freiheit" im Namen trägt, geboten gewesen wäre, und obwohl es nach FDP-Selbstverständnis erwartbar und für eine "Wiederauferstehung" sinnvoll gewesen wäre. Nur im Wahlkampf nachzutreten, überzeugt vermutlich nur wenige, mich nicht. Der Stimmenzuwachs jüngst in BW dürfte andere Ursachen gehabt haben als solches Geplänkel, bei allem persönlichen Respekt, Herr Abgeordneter ...

Norbert Heyer | Do, 18. März 2021 - 04:36

Jetzt scheinen sämtliche Schleusen geöffnet: Ein Impfprodukt wurde zurückgezogen wegen möglicher Nebenwirkungen. Wir haben im dritten Monat der Impftätigkeit noch nicht einmal 5 % der Bürger geimpft. Warum wurde die wichtigste Gruppe der Impftätigen - die niedergelassenen Ärzte - bis heute ignoriert? Herr Spahn ist mittlerweile ein Getriebener ohne Kompass und Durchblick. Wer in der Durchführung der Impfungen eine Linie erkennen will - es gibt sie nicht. In dieser Situation macht die Kanzlerin genau das, was sie so meisterlich beherrscht und was bisher auch immer geklappt hat: Sie ist abgetaucht und wartet ab, wie sich die Dinge entwickeln, um dann auf den richtigen Zug aufzuspringen. Eine verachtenswerte Einstellung, alle Verzögerungen und taktischen Spiele sorgen nur dafür, dass wir uns noch lange mit Corona beschäftigen müssen. Die Geduld der Bürger wird auf eine harte Probe gestellt und wird nicht unendlich sein. Es wird für die Union zu einer Schicksalsfrage für ihre Zukunft .

.... aber die Protagonisten scheinen alle sehr entspannt. Wäre es eine "nationale Katastrophe", dann sollte es doch ohne große Schwierigkeiten möglich sein in einer "nationalen Kraftanstrengung" die Bevölkerung in einer Woche durchzuimpfen. Technisch und personell wäre dies ohne weiteres möglich bei entsprechender Vorbereitung.
Es widerspricht aber jeglicher Logik wegen einer Erkrankung, die seit ihrem Ausbruch weniger als 0,07% der Bevölkerung betrifft, so einen Aufwand zu betreiben.

Ist es eine "Katstrophe nationalen Ausmaßes"??

Ernst- Günther Konrad | Do, 18. März 2021 - 08:16

Klärt doch die Menschen einfach nur ehrlich auf. Alle Impfstoffe wurden eiligst hergestellt. Die sonst üblichen Erprobungswege wurden verkürzt. Sagt den Impfwilligen offen und ehrlich, welche nachgewiesenen Vorteile und welche Nebenwirkungen sie haben. Steht doch sonst auch auf jedem Beipackzettel. Lasst die Menschen selbst entscheiden, welches Risiko sie bereit sind einzugehen. Sagt ihnen auch, das Haftungsansprüche ausgeschlossen sind. Sagt ihnen, das keiner bislang weiß, ob jemand nach der Impfung immun ist oder nicht und ob er dennoch andere infizieren kann. Bereinigt endlich die Zahlen und stellt sie miteinander in ein Verhältnis. Hört mit den Massentestungen auf und mit der Panikrethorik. Lasst endlich andere Meinungen zu und vor allem Experten. Nehmt Drosten und Lauterbach endlich die Tröten weg und stellt eine öffentlich wahrnehmare sachliche, alle Gesichtspunkte beleuchtete Expertengruppe zusammen. Vor allem hört die WHO. Die sagt vieles ganz anders.

Annette Seliger | Do, 18. März 2021 - 08:21

.. es gäbe keinen Impfstoff gegen dieses Virus. Was wäre dann die Lösung? Über die Absurditäten der Lockdown Maßnahmen möchte ich mich nicht auslassen. Das haben Gerichte schon hundertfach gegen die Anordnungen der Regierungen entschieden. Treffen mit 3 Haushalten und Essen im Restaurant oder Shoppen im Kaufhaus verboten. Dafür Einkaufen im Supermarkt und dichtes Gedränge im Bus oder der U-Bahn erlaubt!

Wir wissen nicht wo die Menschen sich anstecken, aber wir wissen wer und wo hauptsächlich daran stirbt. Über 40% der "Corona Toten" haben wir in den Altenheim zu beklagen und über 70% sind jenseits der 75 Jahre (Vorerkrankungen nicht berücksichtigt). Letalität laut WHO 0,25%, d.h. auf 400 Menschen kommt ein "Corona Toter" - und deswegen fahren wir vorsätzlich eine Wirtschaft samt Millionen Existenzen an die Wand! Auf den Intensivstationen sind 2500 Menschen und das ist ganz normal für die Jahreszeit.
Also, was ist die Lösung ohne Impfstoff?

Lernen mit dem Virus zu leben!

Selbstverständlich haben wir Übersterblichkeit. So wie zahlreiche andere Länder auch.

"So lag dem Statistischen Bundesamt zufolge die Zahl der Todesfälle in Deutschland im Dezember 2020 deutlich über dem Durchschnitt der Vorjahre."
(Quelle: DLF)
Wenn die Übersterblichkeit jetzt sinkt, dann ausschliesslich dank des relativen Lock-Downs!

Davon abgesehen: Mehr als 75.000 Tote durch oder mit Corona.

Das ist normal? Wann fängt denn die Abweichung vom Normalen an?

Wenn 10% der Bevölkerung verstorben sind? Bei 20%? Oder erst bei 50%?

Selbst ein Jörg Meuthen räumt ein (gestern bei Lanz):

"Ich halte diejenigen, die den Pandemiecharakter abstreiten, für irrig".

vorliegt mit der Frage, ob die Maßnahmen sinnvoll sind.
Hier leugnet niemand, dass wir eine Pandemie haben und immerhin räumen Sie nun ein, dass dies auch nicht bei d e r AfD (als Gesamtpartei) gemacht wird.
Sehr erstaunlich, haben Sie doch zig mal hier etwas anderes behauptet.
Wo bitteschön nehmen Sie die Gewissheit her, dass die Übersterblichkeit, die es in Teilen durchaus gibt, nun wegen des Lockdowns sinkt?
Man hat nicht einmal genaue Zahlen – nur Vermutungen – ob diese Lockdowns überhaupt einen nennenswerten Einfluss auf die Infektionszahlen haben.
Lauterbach faselte neulich was von 60% falscher Ergebnisse bei den Antigen – Schnelltests...
Und Frau Seliger stellt hier die einzig wichtige Frage: was machen wir, wenn der Impfstoff nicht (mehr) wirkt? Weiter Lockdowns? Bis zum St. Nimmerleinstag?
Herr Lenz, ich vermute stark, es wäre Ihnen egal, da Sie aufgrund Ihrer Lebenssituation auch dauerhaft mit Lockdowns leben könnten.
Weiter scheint Ihr Horizont nicht zu reichen.

Hallo Herr Lenz!

Bekanntlich bin ich kein Statistiker, weiß auch nicht i. E. wie diese Statistiken berechnet werden, wie die Gewichtung der Daten ist.
Mir ist jedoch der Alterszuschnitt unserer Bevölkerung bekannt.
Der "Wasserkopf" der Alterspyramide wird zusehends größer, zumindest was die bereits länger hier Lebenden betrifft, deshalb nennt man sie ja auch so!
Unsere Neuzugänge sind eher jung, männlich und Bootsfahrer.

Da der Virus in zunehmenden Alter gefährlicher für die Betroffenen wird, sterben bekanntlich auch mehr - und es gibt immer mehr Alte!
Besteht insoweit nicht auch eine Korrelation?
Keine Ahnung - ist wohl jedoch so (frei nach "Frag doch mal die Maus")

Herr Lenz, irgendwann ist eben Ende Gelände!
Wie der Forist Will trefflich schrieb, verwechseln Sie das Bestreiten der Pandemie mit Kritik an den Maßnahmen, bzw. werfen alles in einen Topf.
Das geht fehl.
Nein, die Betroffenen, Toten sind mir nicht egal; aber ich/niemand kann sie (nicht) retten.
Das Leben geht weiter ..

Gegen AIDS gibt es auch keinen Impfstoff. Das ist wirklich eine böse Viren-Krankheit. Trotzdem gibt es viele Möglichkeiten, sich zu schützen und die Krankheit zu behandeln. Menschen, die AIDS haben, können ein normales und normallanges Leben führen. Der Unterschied ist, AIDS wollen die Politiker überwinden, aus Corona wollen sie politischen Profit ziehen.

Brigitte Miller | Do, 18. März 2021 - 09:09

(um auch einmal dieses schöne Wort zu benutzen)
von den steigenden Infektionszahlen muss endlich durchbrochen werden, ebenso der Inzidenzwert.
Es sind steigende positive Testzahlen, die Coronakrise ist eine Krise des Regierungshandelns.
Es muss endlich Gegnsteuer gegeben werden, um aus diesem Wahnsinn heraus zu kommen, aber wer tut das?

Hans Meiser | Do, 18. März 2021 - 12:41

Frage: "Ist denn dann überhaupt noch eine schlüssige Strategie der Bundesregierung im Umgang mit dem Virus erkennbar?" Antwort: "[...] Aber ich kann nicht mal mehr erkennen, was Wahlkampf und was das Ringen um eine politische Lösung ist."
Schauerlich, wie deutlich dieses Zitat zeigt, worum - oder besser: worum eben nicht - es den handelnden Personen geht: Es geht keinesfalls um wissenschaftlich korrekten Umgang mit dem Virus und dessen Bekämpfung, noch weniger um das Volk, von dem man gut lebt - Nein, es geht um Politik oder Wahlkampf!
Wo bleibt der Aufschrei der Betroffenen, wo der Aufschrei der Medien???

Petra Horn | Do, 18. März 2021 - 15:10

OHNE Drosten, Wieler, Merkel, Söder, Spahn, ...
MIT Palmer, Streeck, Stöhr, Wodarg, Madsen ...
Strategie entwickeln
Problem gelöst!!!
Wir sind nicht von millionenfachen Tod bedroht - jedes Jahr sterben allerdings ca. 950T Menschen. Es gibt kein ewiges Leben.
Merkel will ewige Ausgangssperren, wir brauchen Experten mit Ausstiegswillen.

Robert Friedrich | Do, 18. März 2021 - 15:33

Man kann es nicht mehr hören, wenn auf allen Kanälen ob ÖR oder Private selbst ernannte Experten aus der Gilde der Journalisten oder Politiker vom Virus schwadronieren. Der Erziehungsprozess wird von der einfachsten Verkäuferin selbstherrlich ausgeübt-Maske auf, Nase bedecken, Abstand einhalten- bei mir regt sich der dem Menschen innewohnende Widerspruch. Gleiches beobachte ich im Städtchen bei immer mehr Menschen, zugleich regt sich bei einigen aber auch das Gefühl Macht ausüben zu können.
Wie hat uns der Virus verändert, zum Guten würde anders aussehen.
Bin 2 fach mit Biontech geimpft, mehrfach getestet, trage FFP2, und werde das Gefühl nicht mehr los trotzdem schuldig im Sinne des Verordnungs-schungels zu sein. Bitte Gralshüter LSD(Lauterbach,Söder,Drosten) helft mir und den vielen anderen Sündern.