Angela Merkel - Allein auf der Bank

Außer den Grünen will offenbar niemand mehr mit Angela Merkel regieren. Es zeichnet sich eine Große Koalition gegen die Kanzlerin ab, an der auch ihre eigene Partei beteiligt ist. Ihr Politikstil scheint an ein trauriges Ende gekommen

Angela Merkel im Bundestag
Bleibt Angela Merkel allein auf der Bank übrig? / picture alliance

Autoreninfo

Christoph Schwennicke ist Chefredakteur des Magazins Cicero.

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In Italien sind jetzt holterdipolter Neuwahlen, und Ex-Premier Matteo Renzi behauptet gleichwohl keck, so instabil wie Deutschland sei Italien aber nicht. Deutschland sei Anfang 2018 instabiler als das seit jeher zerklüftete Italien, diesen Spruch muss man sich auf de Zunge zergehen lassen. 

Solche römischen Witze auf Kosten Berlins sind möglich, weil keiner mehr mit Angela Merkel will. Bis auf die Grünen möchte keine Partei mehr mit ihr regieren, zu weiten Teilen nicht einmal mehr ihre eigene, die CDU. Es ist wie in der Schule. Erinnert sich noch jemand an die Mannschaftswahl in der Schulturnhalle? Nach und nach wählten die beiden Mannschaftsführer ihre Mitspieler aus, und von wem man wusste, des er weder als Werfer noch als Fänger etwas taugt beim Völkerball, der blieb sitzen und sitzen und sitzen. Bis nur noch der unsportliche, leicht adipöse Klassenstreber auf der Bank übrig blieb und wie ein Handicap auf zwei Beinen von einer Mannschaft genommen werden musste. 

Das Lobkartell

FDP-Chef Christian Lindner steht im Feuer der Kritik, weil er erst ein mögliches Bündnis aus Union, Grünen und FDP hat platzen lassen. Und hinterher gesagt hat, es könne schon eine zweite Runde von Jamaika-Verhandlungen geben. Nach einer weiteren Wahl. Und ohne Merkel. 

Zugleich lobt Lindner Leute wie Jens Spahn in der CDU. Es ist überhaupt interessant, wer im Moment wen lobt. Die CSU, namentlich  Alexander Dobrindt, lobt zum Beispiel Andrea Nahles von der SPD. Und das obwohl oder eben gerade weil kaum jemand in der SPD die unverhandelbaren Bedingungen der Partei für ein etwaige weitere Große Koalition so hoch türmt wie die Fraktionsvorsitzende. 

Mit anderen Worten: es ist ein Lobkartell derjenigen erkennbar, die sich eine politische Zukunft lieber ohne Angela Merkel vorstellen können. Die finden, dass ihr Politikstil an sein trauriges Ende gekommen ist: Lange nichts zu tun, und dann etwas Überstürztes, das sich als folgenreiche Fehlleistung erweist. Wie beim finanzmaroden Griechenland, der Kernenergie und der Migration. Die finden, dass sowohl die CDU als auch die FDP als auch die SPD einen zu hohen Preis bezahlt haben und weiter bezahlen sollen dafür, dass Merkel weiter Kanzlerin bleibt. 

Große Koalition gegen Merkel

Die politische Bilanz der Kanzlerin bleibt bescheiden. Ihre Kanzlerschaft hinterlässt keinen Fußabdruck wie jene ihrer beiden unmittelbaren Vorgänger, die mit der Wiedervereinigung und dem Euro sowie der Agenda 2010 jeweils feste Einträge im Geschichtsbuch hinterlassen haben. Von Merkel wird bleiben, dass sie es geschafft hat, trotz meist schwacher Wahlergebnisse immer weiter zu regieren. Oft auf Kosten des jeweiligen Koalitionspartners. Und nicht zuletzt auch der eigenen Partei. 

Das ist aber an ein Ende gekommen. Wenn der Eindruck nicht täuscht, dann ist derzeit eine informelle Große Koalition aus den Herren Markus Söder, Christian Lindner, Jens Spahn und einigen namhaften Herrschaften der SPD vor allem daran interessiert, dass die Regentschaft Merkels zu Ende geht. Gegen diese Große Koalition wird sich Merkel schwer tun. Mit jedem Tag, den dieses neue ohne neue Regierung Jahr älter wird, steigt daher die Wahrscheinlichkeit dass es Merkels letztes ist als Kanzlerin.  

Dr. Lothar Sukstorf | Di, 2. Januar 2018 - 10:42

Merkel wird nicht aufgeben - wenn sie die Koalition hinbekommt - ist sie medial wieder die Größte. Ich erinnere mich bei ihr an ihr 'kriecherisches' Verhalten bei G.W. Bush, bei Obama; ich erinnere mich an ihr Thema Umwelt, da kann man nichts falsch machen; ich erinnere mich an ihr ständiges Wischiwaschi, an ihre Standortlosigkeit und ihre fehlenden Koordinaten. Was von ihr bleiben wird? Flüchtlingskanzlerin; gegen ihr eigenes Land gerichtete Politik betrieben zu haben. EU-Spalterin. Was bleibt sonst? Nichts! Und das ist auch gut so, sie sollte der damnatio memoriae anheimfallen

Dimitri Gales | Di, 2. Januar 2018 - 14:54

In reply to by Dr. Lothar Sukstorf

wo sie doch meint, alles richtig gemacht zu haben. Und bezüglich der Presse sehen Sie das Ganze nicht falsch. Aber Merkel ist tatsächlich zu einem Problem geworden. Sie entspricht nicht mehr der Zeit, man braucht Persönlichkeiten eines anderen Kalibers. Merkel ist bereits so gut wie "has been". Aber sie wird voraussichtig noch eine Weile verbissen weitermachen (so wie es ihre Art ist), ungeachtet der rezenten politischen Realitäten.

Ulrich Salloch | Di, 2. Januar 2018 - 15:00

In reply to by Dr. Lothar Sukstorf

Doch es bleibt etwas von Merkel. Der Jahrhunderspruch: Wir schaffen das! Den einzigen Satz den sie nachweisbar geradeaus sprechen konnte.

Georg Czerwinski | Di, 2. Januar 2018 - 18:23

In reply to by Dr. Lothar Sukstorf

Ich habe bis heute nicht verstanden, wieso so viele Politiker und Wähler Angela Merkel vertraut haben und viele Leute glauben bis heute noch sie denke vom Ende her.
1. 2002 hat Angel Merkel (aus reiner persönlicher Gefallsucht bei G. Bush) massiv für den Irakkrieg geworben und den damaligen Kanzler Gerhard Schröder aufs schärfste kritisiert, dass er Deutschland nicht am Irakkrieg beteiligen wollte und das obwohl berechtigte Zweifel an den vorgeschobenen Kriegsgründen bestanden.
Der Irakkrieg gilt als Hauptgrund für das Chaos in dieser Region, 1,5 Mill. Iraker flüchteten nach Syrien.
2. Merkel ließ im September 2015 aus Angst vor den für sie unvorteilhaften Bildern völlig unverantwortlich alle Migranten rein in der Hoffnung, dass die deutsche Bevölkerung den Mund hält und das schon irgendwie schafft und die Suppe auslöffelt.
Sie hat die Verantwortung nach unten delegiert, die Macht und das Geld blieben aber oben.

... lädt ein u. lässt andere bezahlen. Ihr kommt nur auf das eigene "freundliche Gesicht" an!

Merkel ist die Inkarnation Honeckers mit neoliberalem Fundament!

Das Einzige, worüber ich mich wirklich freue in Bezug auf Merkel ist, das die allermeisten Westdeutschen selber erfahren wie es im Politbüro der DDR zu ging, nämlich ... aussitzen, aussitzen, aussitzen, so lange bis man in der Regel von selbst vom Stuhl fällt.

Ursula Horvath | So, 7. Januar 2018 - 11:12

In reply to by Torsten Knecht

aussitzen, dämliche Sprüche ans Volk senden und gelassen zusehen wie das Land erodiert. Gelernt ist halt gelernt, da beißt die Maus keinen Faden ab. Kann mich noch gut erinnern nach der ersten Merkelwahl war ich in Bayern und die Leute waren stolz, weil nun eine Frau und auch noch eine aus dem Osten regieren durfte. Ein Hinweis auf ihre dubiose Vergangenheit wurde voller Empörung zurückgewiesen. Das konnte man auch zu Anfang in Sachsen erleben, keine Kritik, egal was diese Dame auch verzapfte, heute schimpfen die aber am lautesten. Politiker ala Coleur sind Menschen wie wir alle, mit Fehlern und Mankos und deshalb, sollte niemals die Begeisterung so weit gehen, dass man Mankos nicht mehr wahr haben wil und nur die rosa rote Brille auf setzt.

Und die braven Bürger müssen ihr Leben täglich neu aushandeln, wobei vor allem die Kreativität der Neubürger die meisten vollkommen überfordert. Kettensägen, Beile, Äxte, Brotmesser, gerne auch mal Macheten sind vor 2015 eher nicht in der in der öffentlichen Wahrnehmung und Auseinandersetzung aufgetaucht. Jetzt sind sie trauriger Alltag. Danke an die Frau Bundeskanzlerin und allen, die daran beteiligt waren und sind. Unser Land hat sich - Dank dieser Politik - verändert. Frau KGE hat sich besonders darauf gefreut.

https://www.welt.de/vermischtes/article172151908/Mit-Kettensaege-und-Be…

anna repede | Di, 9. Januar 2018 - 13:14

In reply to by Dr. Lothar Sukstorf

Nein, Merkel wird nicht freiwillig augeben. Die muss endlich dazu gezwungen werden. Und ihr ganzes Kabinett gleich mit. Es reicht.

Willi Mathes | Di, 2. Januar 2018 - 10:53

Na, klar, Herr Schwennicke !

Frau Merkels Abgang - ist ALTERNATIVLOS !

Freundliche Grüsse

Dr. Roland Mock | Di, 2. Januar 2018 - 11:10

Hoffen wir einmal, daß es stimmt mit der von Herrn Schwenicke ausgemachten informellen Koalition Lindner-Spahn-Söder. Und daß da Linkenversteher Seehofer und (neuerdings)Nahles-Versteher Dobrindt nichts mitzumischen haben. Im übrigen: Nicht nur der Politik-S t i l sondern vor allem der Politik-I n h a l t der Merkels sind gescheitert. Die Bevölkerung will wohl - trotz des ewigen Gekeifes über „Reiche“, „Kapitalisten“ usw. - nicht wirklich eine linke Republik.

Nur Hamanda | Di, 2. Januar 2018 - 11:12

Vielleicht überrascht AM die politische Schar der Claqeure und Querulanten (mal sind sie dies, mal sind sie das...) mit einem Ihren typischen Schnellentscheidungen (vom Ende her gedacht...) und schmeißt einfach hin. Bin gespannt, was dann los sein wird innerhalb der Politikerkaste. Wie sich die Damen und Herren schnell neu sortieren und positionieren müssen, von Schurken zu Rettern werden.
Put the cat among the pigeons....

Sepp Kneip | Di, 2. Januar 2018 - 11:26

"Große Koalition gegen Merkel". Wenn eine große Koalition, dann gegen Merkel und gegen Schulz. Merkel, die tatsächlich mit ihren Fehlleistungen Deutschland einen unermesslichen Schaden zugefügt hat, hat eine weitere Kanzlerschaft verwirkt. Schulz, der in keiner Weise eine Alternative zu Merkel darstellt und bei der Wahl das gleiche Schicksal wie diese erlitten hat, dürfte daher auch keine Zukunft an der Spitze der SPD haben.

Die Frage ist nur, ob das Festhalten dieser beiden Personalien an ihrer "Macht" einen Neubeginn ermöglicht. In der jetzigen Konstellation eher nicht. Die Koalitionsverhandlungen werden einen Kompromiss hervorbringen, der nur den persönlich Beteiligten nutzt, nicht jedoch dem Bürger. Es sei denn, dass sich in beiden Parteien, CDU und SPD, Leute finden, die dem Spuk ein Ende bereiten und auf eine Ablösung von Merkel und Schulz drängen. Ansonsten muss neu gewählt werden. Ich weiß wirklich nicht, ob die kalte Schulter der anderen Eindruck auf Merkel machen würde.

Eberhard Thamm | Di, 2. Januar 2018 - 11:43

Merkels Rede von der „Alternativlosigkeit“ ihrer Politik, eine für ihre Person betreffend und politische Anmaßung sondergleichen, rief eine Alternative (AFD) geradezu herbei. Diese angebliche Alternativlosigkeit lähmt fast alle Bereiche ihrer Politik und endet im fatalen Aktionismus ihrer Ministerriege. Schulz geht da noch viel weiter, in dem das katastrophale Wahlergebnis seiner SPD falsch und sogar unverstanden interpretiert und damit falsche Themen setzt. Bürgerversicherung, Familiennachzug für Migranten und Vereinigten Staaten von Europa.
Diese sind ihm wichtiger als Innere Sicherheit, ständige Einreise von Wirtschaftsmigranten verhindern und stetige Demontage unseres Sozialstaates dulden. Er, ein Helfer für Frau Merkel mehr nicht. Nur seine Jusos haben die Zeichen der Zeit erkannt, jedoch ihr wettern verhallt ungehört. Selbst Kurz und Tusk sind da weiter! Frau Merkel, Schulz und damit die SPD werden in ihrem Nirwana verschwinden.

Alf Torsten Werner | Di, 2. Januar 2018 - 16:28

In reply to by Eberhard Thamm

Dem ist zuzustimmen. Alternativlos im Sinne von Herbert Marcuse war das allerdings schon. Der Guru der 68er hatte aufgezeigt, wie man dieses "konservativ gewordene Volk zerstören" könne: Jede Einengung des Asyltatbestands, jede behördliche oder gerichtliche Verweigerung des Asyls, schiebe den Erfolg dieser Hoffnung hinaus, denn diese Mittel würden einen Zuwachs des revolutionären Potentials verhindern, schwächten jene Kraft. die allein imstande sein soll, die bürgerliche Gesellschaft und ihren Staat in die Luft zu sprengen (H.M. Der eindimensionale Mensch)

Torsten Knecht | Mi, 3. Januar 2018 - 15:59

In reply to by Alf Torsten Werner

... Heterogenität der Bevölkerung!

D. h. keine identitätsstiftenden Gemeinsamkeiten. Diese sind aber unabdingbare Voraussetzungen, um sehr viele Bürger für bzw. gegen eine Sache auf die Straße zu bringen. Nur so und nur deswegen kam es zur Wende in der DDR.

Die Politiker wollen keine selbstbewussten Bürger, die sich mit Gleichgesinnten verbinden u. ihr Anliegen friedlich öffentlich machen. Die Politiker spielen Bürger untereinander aus, ja hetzen sogar gegen bestimmte Bevölkerungsgruppen, die wider dem Mainstream protestieren, wie Gaucks "Dunkeldeutschland" o. Gabriels "Pack". Solche Politiker wehren sich gegen die Interessen der Protestierer u. die Auseinandersetzung mit Ihren Anliegen von Anfang an.

Je "bunter" das Volk und je vereinzelter das Individuum in der Gesellschaft ist, desto besser für die Herrschenden, da der potentielle Gegner klein bleibt u. besser gg-einander ausgespielt werden kann.

Zur Wendezeit war es übrigens genau andersherum!

Horst Johnson | Di, 2. Januar 2018 - 11:51

Hr.Schwennicke, dürfen oder trauen sie sich nicht zu sagen was jeder weiß. Merkels Bilanz für Deutschland ist verheerend. Kein anderer Kanzler vorherig hat den kommenden Generationen eine solche Bürde hinterlassen. Hunderte Milliarden an Kosten für Kulturfremde, Energiewende, Eurorettung usw. Daneben ein Land welches im Innern seine Sicherheit verloren hat, Terroristen welche die Merkel Fluchtroute europaweit nutzten, unkontrollierte Grenzen, tausendfache Gefährder, Asyl und Rechtsbetrug in unvorstellbarem Ausmaße wie nie zuvor. Europa,Deutschland komplett gespalten, dank dieser Kanzlerin. Wer hier den Begriff "bescheiden" benutzt, hat die Realität nicht verstanden.

Ich gehe davon aus Herr Johnson, dass Herr Schwennicke der gleichen Meinung ist, es eben nur anders ausdrückt. Ansonsten, alles korrekt.
Was würde wohl Helmut Kohl als erstes tun, wenn er noch etwas tun könnte...? Sein wichtigstes Projekt, Europa zerfällt in seine Bestandteile und Schuld ist nicht Ungarn, Tschechien oder Polen, sondern A. Merkel. Die Kanzlerin hinterlässt ein gespaltenes Europa. Die wirtschaftlichen Erfolge, welche sie immer wieder anspricht, haben Schröder und die EZB. zu verantworten. Was bleibt da noch...?

Hellmut Wilde | Mi, 3. Januar 2018 - 17:07

In reply to by Michaela Diederichs

Die wesentlichen Fehler der Kanzlerin sind gewaltig. Aber Totalversagen auf der ganzen Linie? Nicht ganz will mir scheinen, denn es gibt auf der Habenseite einige bemerkenswerte Leistungen, die man nicht unterschlagen sollte. Da ist zum einen die erfolgreiche Wiederaufnahme und Abschluss von Verhandlungen über die gescheiterte "EU Verfassung", die zum Abschluss des Vertrags von Lissabon führten und da ist das Abkommen von Minsk, das den Friedenshoffnungen in der Ukraine neuen Auftrieb gab. Zu den positiven Leistungen darf man wahrscheinlich auch noch die Bankenrettung im Katastrophenjahr 2008 rechnen und auch ihre Wirtschaftspolitik schadete nicht, trotz Mindestlohn und Frühverrentung. So bietet Merkel statt Totalversagen ein gemischtes Bild, bei dem allerdings ihre bekannten monumentalen Fehler überwiegen.

Bei der Gesamtbilanz stelle ich die Frage in den Raum, ob die positiven Wirkungen in der Wirtschaft wirklich "wegen" Merkel waren oder nicht etwa doch "trotz" Merkel!
Dabei ist das eigentlich egal! Hauptsache, sie geht - und mit ihr die ihre ganze Entourage! Nur das wird den bereits angerichteten Schaden für das Land mindern helfen.

... leider!

Ihre Aufzählung Merkels Taten sind Reaktionen, Reflexe auf Ereignisse (u. weniger proaktive u. strategische Handlungen), die es sich genauer anzuschauen lohnt u. viel positives gibt es da nicht:

Ein Friedensvertrag, der nix bringt. Eine EU die außer neoliberaler Interessen wenig zustande bringt. Nicht einmal die europ. Aussengrenzen werden gesichert u. dem Bürger wollte die EU TTIP aufzwingen - am Souverän vorbei. Eine WiPo die D. zum größten Billiglohnland gemacht hat. Jeder Ökonom weiß, das die andere Seite der Medaille WiPo die Sozialpolitik ist, die Merkel seit ihrem Amtsantritt zurückgefahren hat - trotz Billiglohn. Dann der Investitionsstau in die öffentl. Infrastruktur, Digitalisierung ... Dieselskandal und nix passiert ganz im Ggs. zu den USA usw.

Merkel ist jemand die die Macht liebt. Die dt. Bevölkerung liegen ihr nicht besonders am Herzen. Wenn man ihr Affinität nahe legen will, dann zur Wirtschaft u. dem Kuscheln mit G20-Mächtigen.

"EU Verfassung", die zum Abschluss des Vertrags von Lissabon, dass ist der Vertrag über dem F, NL und Irland Zweimal wählen mussten, damit das Ergebnis stimmt?
Ist das der Vertrag, indem steht, dass bei Unruhen der EU Bevölkerung, Polizei aus anderen Mitgliedsstaaten die Richtung vorgeben und damit vielleicht weniger Hemmungen haben, dem auch im Lissabonvertrag mit eingeschrieben "Finalen Schuss" durchzuführen.

Reiner Jornitz | Di, 2. Januar 2018 - 11:53

Sehr geehrter Herr Schwennike, nicht die FDP SPD , CDU und Grüne haben bewirkt das Angela Merkel weidwund geworden ist. Es ist die schonungslose Aufklärungspolitik der AFD zu verdanken, die eine ganze Müllhalde unter dem Teppich an die Oberfläche gekehrt zu haben. Im Prinzip haben alle Kartell-Parteien kläglich versagt . Es ging denen nur um Ministerposten und ihrem eigenen Salär und Macht. Es wird auch so langsam an der Zeit mit der Verunglimpfung der AFD aufzuhören und sich der Verantwortung dem Souverän , dem deutschen Wähler vorne dran zu stellen . Das war bisher mit einem Unvermögen gepflastert des gesamten Parteienspektrums. Siehe Bundestag die Anwesenheitsliste der Abgeordneten der Parteien ist größer geworden. Das Leben im Bundestag ist wieder zurückgekehrt und nicht klammheimlich Gesetze durchgewunken dank AFD . So konnte Frau Merkel nicht mehr kritiklos agieren

Ursula Schneider | Di, 2. Januar 2018 - 17:16

In reply to by Reiner Jornitz

Genau so ist es, Herr Jornitz.

Jetzt warte ich nur noch auf das erste Interview des CICERO mit Alice Weidel, Alexander Gauland oder einem anderen Vertreter dieser Partei. Es ist höchste Zeit dafür!

Haben Sie in irgendeinem Presseorgan mal etwas anderes über die AfD gelesen als über Streit, Skandale und Uneinigkeit, Herr Armbruster? Gar etwas Positives über ihr Programm oder ihre wichtige Oppositionsrolle im Bundestag, der einzuschlafen drohte? Ich nicht.
Kein Wunder also, dass das Bild so einseitig ist. Und von der Macht ist sie so lange entfernt, wie keiner mit ihr koalieren will. Das kann sich aber schnell ändern, wenn die derzeitigen Betonköpfe an der Spitze mal ausgetauscht werden ...

Eckart Lockau | Di, 2. Januar 2018 - 11:59

Ach Herr Schwennicke,
alles Wunschdenken. Die Einen trauen sich nicht aus der Deckung zu kommen - und wer denn?-, die Anderen lecken noch ihre Wunden, und der Lindner, der nach meiner Auffassung ziemlich Mut bewiesen hat, wird von den üblichen Verdächtigen nieder gemacht.

Dr. Roland Mock | Di, 2. Januar 2018 - 17:04

In reply to by Eckart Lockau

Lindner kann das ab, Herr Lockau. Der bleibt😗😗😗

Tomas Poth | Di, 2. Januar 2018 - 12:07

- falsch geführte Energiewende mit teurem Strom.
- falsch geführte Euro-Rettung mit hohen Risiken für den deutschen Steuerzahler.
- Verursachung/Duldung einer Migrationswelle nach Deutschland die uns auf Jahrzehnte auf allen Ebenen unserer Gesellschaft schwer belasten wird.

Gert Trömel | Di, 2. Januar 2018 - 12:19

Was haben Söder,Spahn und Genossen in den vergangenen Jahren gegen die Demontage Deutschlands durch Merkel getan ?? Die Finger bei Abstimmung zu Gunsten Merkel gehoben!! Sollte so unsere Zukunft aussehen,diese Leute werden eine Politik Merkel 2.0 führen. Diesen "Eliten" ist Ihr Wahlvolk nur ein Klotz am Bein.

Volker Leyendecker | Di, 2. Januar 2018 - 12:23

Das ganze Desaster der Deutschen Politik ist doch von der SPD, CSU und CDU abgesegnet worden, jetzt tuen alle so : Ich war ja gar nicht dabei ! Heuchelei pur. Die vor den Folgen gewarnt haben sind Beschimpft worden und von der ELITE als Pack, Unterschicht, Pöbel, Mischpoke, Ratten und Schande für Deutschland benannt. Herr IM Jäger (NRW) sieht mit dem Einzug der AFD ins Parlament NAZIS in Nadelstreifen . Wie soll sich die AFD verhalten bei solch einer Schmutz Kampagne ???

Alle haben es abgesegnet, per acclamation. Jetzt den Rebell spielen, ist unglaubwürdig. Die AfD Themen werden alle übernommen. Auch jetzt nach diesem Desaster wird diese Frau beschützt wie ein Augapfel.
"Die spinnen die Germanen".

... die sind systematisch so erzogen, dass Aufbegehren - wie Kritik über öffentliche Institutionen, Personen o. gegen Gesetze wie Hartz VI - nicht goutiert wird.

Eine Kultur des kritischen Austausches gab es am "runden Tisch" zur Wendezeit, heute gibt es Alternativlosigkeit als autoritäre Herrschaft o. man wird als Rassist o. Nazi beschimpft.

Nicht die Germanen spinnen sondern unsere Politiker halten das Volk für "Pack" und "Pack" macht man sich zum Untertanen, die mit der 2-höchsten Steuer- u. Abgabenlast geknechtet werden. Wahlen? Ändern keine Regeln, nur die Bäuche in der Regierung wechseln, die davon fett werden!

"Vertrauten Umgang mit den Regierenden pflegen, heißt Verantwortlichkeit übernehmen für das Böse, welches sie thun, ohne das Lob zu theilen, welches ihnen für ihre gute Handlungen gezollt wird."
Marquês de Maricá

Ich glaube. Sie haben ein falsches Bild von Politikern. Schon Churchill sagte: was kümmert mich mein Geschwätz von gestern? Jeder Sturz eines Politikers vom Kaliber Merkel bringt zunächst einen von der ehemaligen Machtgilde nach oben, einen, der am wenigsten belastet ist. Später dann arrangiert sich das neue Machtgefüge und bringt eine Person an die Macht, die man heute möglicherweise noch gar nicht kennt. Wer kannte schon Gorbatschow? Wer kannte schon Merkel?

Heinrich Jäger | Di, 2. Januar 2018 - 12:35

ihre Einschätzung Merkels Kanzlerschaft hinterlässt keinen Fußabdruck muss ich widersprechen .
Der Schaden den diese Frau und Ihre Unterstützer angerichtet haben wird in die Billionen gehen durch die Sinn freie Eurorettung ,die planlose Energiewende ins Nichts und das Abräumen Nationaler Grenzen mit anschließender ungeregelter Massenzuwanderung kulturfremder Menschen in unsere Sozialsysteme ,werden noch Generationen zu leiden haben finanziell aber auch durch zunehmende Gewalt .In der jüngeren Vergangenheit gab es keinen Kanzler, der so konsequent gegen die Interessen der Deutschen gehandelt hat wie Merkel .Sollte sie irgendwann abdanken, wird man von Seiten CDU/ CSU und SPD über sie herfallen und ihr alle Versäumnisse in die Schuhe schieben wollen, nur haben sie alle mit gemacht bei dem Wahnsinn das wird der denkende Wähler nicht vergessen das ist meine Hoffnung.

Marianne Schad | Di, 2. Januar 2018 - 18:55

In reply to by Heinrich Jäger

ich glaube nicht mehr an den "Denkenden Wähler". CDU/CSU, SPD und Grüne haben doch zusammen eine dicke Mehrheit. In meinem Bekannten- und Freundeskreis finden alle Frau Merkel immer noch gut, ich bin die Aussätzige, die zur AfD tendiert.

Christa Wallau | Mi, 3. Januar 2018 - 13:30

In reply to by Marianne Schad

Ich kenne das Ausgegrenzt-Werden seit meinem Eintritt in die AfD.
Inzwischen hat sich bei meinen Bekannten (und sogar Freunden) die
Spreu vom Weizen getrennt, und ich weiß, mit wem ich vernünftig
reden kann und mit wem nicht mehr.
Die Menschen, die über Objektivität und ein einigermaßen realistisches Menschenbild verfügen, bleiben mir gewogen, selbst wenn sie in vielen Punkten anderer Meinung sind als ich. Und auf die anderen verzichte ich dann eben, manchmal ganz gern.

Christa Wallau | Di, 2. Januar 2018 - 12:54

möchten plötzlich fast alle (Richtig: außer den Grünen!) diese Kanzlerin, hinter der sie jahrelang hergetrottet sind, fallenlassen.

Warum? Weil ein Großteil der Bürger sie nicht mehr
haben will, selbst viele von denen, die Angela Merkel 2015 noch wegen ihrer "menschlich-mütterlichen" Handlungsweise über den grünen Klee gelobt haben. Einige von ihnen sind jetzt in der Realität aufgewacht, obwohl sie es (noch) nicht offen zugeben. Der Wind hat sich erkennbar
g e g e n Merkel gedreht.

Wie bzw. wann wird man sie also los, ohne dabei selber zu viel Gesicht zu verlieren? Das ist das Problem, an dem momentan CDU, SPD und FDP fieberhaft arbeiten. Da die AfD und ihre Wähler über alle berechtigten Argumente gegen Merkel verfügen und sie im Wahlkampf bereits eingesetzt haben, bleibt den ehemaligen Vasallen der Kanzlerin nicht viel Spielraum für eine Begründung ihres Mißtrauens.
Das ist ihr großes Dilemma. Diese Tatsache hat der Dame bis jetzt den Kopf gerettet.

Auch die 12-Minuten-Standing-Ovation-CDU-Jubler wollen ihr damaliges peinliches Merkel-Bejubeln sich und der Öffentlichkeit (noch) nicht so direkt eingestehen. Es muss noch ein Pseudo-Grund her.

Kostas Aslanidis | Di, 2. Januar 2018 - 12:58

hätte schon lange, Merkel, wegen schlechter Leistung auf die Reservebank degradiert.
Aber hier wird nicht nach Leistung aufgestellt, sondern nach Beziehungen. Und da ist Merkel unschlagbar. Merkel ist wie der Stürmer der dauernd Torchancen versiebt, aber seltsamerweise wieder aufgestellt wird. Das geht nicht mit rechten Dingen zu.

Nein, soweit reichen die vlt. doch noch nicht in die Parteien hinein, überspitzt gesagt.
Merkel wehrt sich und stellt sich quer?
Zugute kommt ihr dabei, dass sie evtl. noch nie etwas alleine gemacht hat, sondern immer Politiker um sich scharte, denen sie dann bei Fehllaufen die Entscheidungen in die Schuhe schieben konnte?
Eine wirklich Kanzlerin hatten wir meines Erachtens in den zurückliegenden Jahren nicht.
Ich frage mich, ob diese Suchdienste nicht evtl. enormes Wissen angehäuft haben, auch über Parlamentarier und bei Nutzung der Daten durch Unbefugte - die man genau wie abhalten kann? - kann sich schon Drohpotenzial entfalten?
Merkel wurde vor allem von einigen Medien/Leuten, evtl. auch US-Medien, "inszeniert".
Diese, wenn es sie wirklich gibt, Verknüpfungen werden nicht verschwinden, nur weil Merkel evtl. gerade nicht besonders beliebt ist in Deutschland.
Gut zu wissen wer und wo, es erleichtert die Orientierung.
Kluge Politik wird sich erst zusammenfinden müssen.

zu Merkel oder anderen Politikern sind nur Überlegungen keine Unterstellungen.
Die fraglos - jedenfalls in meinen Augen und soweit medial kolportiert - unwürdige Äußerung der AfD-Politikerin Frau von Storch zeigt mir aber neben der wahrscheinlich verbalen Entgleisung der Politikerin ein vielleicht auch entgleistes politisches Klima in Deutschland.
Man kann auch juristisch eine Demokratie ad absurdum führen, könnte ich mir vorstellen.
ich vertraue dem Cicero sehr, nicht aber allen meinen Mitbürgern, dass ich mich unangezeigt politisch öffentlich äußern kann.
Ich stelle hiermit meine Kommentare ein, bis ich nicht mehr Gefahr laufe, aus Versehen sprachlich an die Sensibilität eines Zeitgenossen zu rühren.
Ich entschuldige mich für den Fall, dass ich die politische Toleranz eines Zeitgenossen überschritten hätte.
So, in dieser Form ist das nicht mehr mein Land.
Ich gebe zu bedenken, dass wir Kommentatoren mindestens soviel Risiko eingehen, wie Autoren, ohne Bezahlung.
Alles Gute

wenn neuerdings jemand aus Furcht vor Denunziation in Deutschland darauf verzichtet, frei seine Meinung zu äußern. So haben wir uns "gelernte DDR-Bürger" die westliche Freiheit nicht vorgestellt; ich werde das hohe Gut der verfassungsmäßig garantierten freien Meinungsäußerung auf jeden Fall weiter nutzen. Möglicherweise haben Sie,liebe Frau Dorothee Sehrt-Irrek, die Karikatur des Tages im Cicero versehentlich auf Deutschland bezogen?

Dorothee Sehrt-Irrek | Fr, 5. Januar 2018 - 09:21

In reply to by Karin Zeitz

Nein das habe ich nicht.
Ich bedanke mich für Ihre liebevolle Zuschrift, in der Sie es gleichwohl evtl. auf den Punkt bringen.
Das ist von meiner Seite aus keine grundsätzliche Kritik an Herrn Maas.
Gesetze versuchen immer, Wirklichkeit zu strukturieren und zu regulieren.
Die junge Wirklichkeit des Netzes forderte schon Regulierungen.
Dann gibt es aber für mich Unverständnis und Missverständnis vielleicht eher als Angst vor "Denunziation".
Der übergroße Willy Brandt war auch der Initiator der "Berufsverbote", wenn ich mich richtig entsinne.
Dies hat das politische Klima m.E. nachhaltig vergiftet, obschon sich der Staat schützen sollte.
Anders als Herr Fabio glaube ich nicht daran, dass man gesellschaftliche Gruppen und "deren" Gesetzeswerke voneinander trennen kann.
Die Kolumne von Herrn Sascha Lobo (SPON) zeigt die Kritik eines Netzkenners.
Ich werde überlegen, wie ich Ihre klare Haltung mit meiner Analyse zusammenbringen kann.
Mich würde Schutz durch den Cicero interessen.

Liebe Frau Dorothee-Sehrt-Irrek,

wie sehr häufig beginne ich mit dem Schluß und das ist Ihre Aussage :
"Sie stellen vorab Ihre Kommentare ein." Das bedauere ich sehr. Wa-
ren es genau Ihre Meinung, die ich besonders gerne lese und mich mental
auseinander setze. Daß Sie Cicero in Ihrem Statement ausnehmen,
da gebe ich Ihnen bereits Recht. Was Sie von Ihren Mitbürgern denken,
hierzu ein kleines, mich betreffendes, Beispiel. Ich befand mich einige
Tage vor der Bundestagswahl in einer sehr rennomierten Reha-Klinik.
Aus gegebenem Anlaß war die Wahl das Gesprächsthema. "Wen oder
was wählen Sie?" Ein Gedruckse, keiner hatte den Mut, seinen Favorit
zu benennen. Ich war die Einzige und benannte aus Protest, laut die
AfD. Ungläubiges Stauen, dann "sie haben aber Mut!". Mut wozu, wir
leben doch noch in einer Demokratie, die allerdings mit Perikles´s

Dennoch ist mir Ihre Begründung etwas nebulös. Möglicherweise liegen
wir auf einer Wellenlänge.

habe ich geschrieben hier im Cicero, einem konservativen Blatt, Frau Wallau nicht zu vergessen, die für mich Frau Wallau ist und nicht in erster Linie ein Mitglied ihrer Partei.
Erkennbar, differenziert in der Argumentation und bereit, sich auf Diskussionen einzulassen.
Inhaltlich und meist auch verbal kann ich nicht auf AfD-Linie stehen, nicht einmal bei den Konservativen.
Gesellschaftlicher Konservatismus in einer parlamentarischen Demokratie ist dort das Zauberwort der Zukunft.
In ihrem politischen "Wuseln" befand sich Merkel selten ausserhalb, indes keine einzige m.E. intelligente Äußerung von ihr dazu.
Hingegen mußte ich erfreut lachen als ich mir in den letzten Tagen das Impressum der ZEIT anschaute. Im Herausgeberrat - kannte ich vorher auch nicht - sitzt Frau Prof. Allmendinger, die ich sogar den Konservativen für den Vorsitz der KAS vorgeschlagen hätte:) Niveau!
Um noch ehrlicher zu sein, ich habe das vergangene Jahr nur knapp überlebt.
Wir haben im Prinzip gute Medien!

Lieber Cicero,

heute, ca 11.00 Uhr,beantwortete ich Frau Dorothee Sehrt-Irrek´s Kommentar.
Dieser zog sich etwas in die Länge (3 Seiten). Daß Sie alle Seiten bringen ist
für mich eine Selbstverständlich. Damit meine Antwort an Frau Sehrt-Irrek
einen Sinn ergibt, sind diese ein absolutes Muß(!).

Bitte senden Sie diese Frau Sehrt-Irrek. Ich möchte gerne verstanden werden.
Vielen Dank, mit einem herzlichen Gruß aus München,
Brigitte Simon

Guten Tag Frau Simon, 

leider entsprach Ihr Beitrag auf den Seiten 2 und 3 nicht mehr unserer Netiquette, 

Beste Grüße

CW (Online-Redaktion)

Ganz platt: Merkel macht das, was man ihr sagt bzw. was die Wirtschaft will!

Als sie Umweltministerin war, kam der Deal mit der Atomindustrie zustande. Zum Wohle der AI zum Schaden der Steuerzahler. Ein Lobbyist zwitschte zwischen Ministeriumsjob u. Wirtschaftsjob hin u. her - Merkel ließ gewähren.

Als BK war sie vor allem im Ausland unterwegs. Die Innenpolitik war u. ist nicht ihr Ding. Sie bringt noch nicht einmal das Wort "deutsch" über die Lippen.

Die Wirtschaft ist genauso wenig patriotisch. Das sieht man an der Ausnutzung der Freizügigkeit innerhalb Europas zu Lasten der einheimischen dt. Bevölkerung. Die Zuwanderungspolitik Merkels ist für die ein Geschenk ohnegleichen. Das verfestigt den Niedriglohn, mehr Konsumenten im Inland sowie höhere Mietpreise u. ein ganz neues Geschäftsfeld: die Flüchtlingsindustrie. Selbst die Kirchen sahnen ab.

Alle freuen sich. Bis auf die, die das bezahlen u. um Wohnungen u. Job konkurrieren o. Angst vor Terror u. Gewalt haben.

Und mehr ist dazu nicht zu sagen.
Merkel hat Deutschland in Europa diskreditiert.Wie in der Fassnacht: Wolle merr se reilosse? Und dann die Leute teilweise(die man nicht gebrauchen kann)in Europa verteilen.Gehts noch? Das gleiche Gebaren hinter den Kulissen in Brüssel. Die Domina spielen und den Herrn Zuchtmeister mit der schwarzen Null nach vorne schicken. Die Antwort an Macron? Unhöflicher geht es wohl nicht mehr, abgesehen vom politischen Schaden der da angerichtet wird.Die Abfuhr durch den Brexit geht zu 100% auf das Konto von Merkel.Die Engländer haben halt ein feines Gespür wenn es Zeit wird ein sinkendes Schiff zu verlassen. Andere werden folgen. Wehe wenn ich auf das Ende sehe!
Mit freundlichem Gruß
W.Schuckmann

Eckhard Fell | Di, 2. Januar 2018 - 13:00

Es wird immer deutlicher, Neuwahlen allein befreien uns von Frau Merkel. Und die Bedingungen für Neuwahlen sind optimal, die Wähler konnten in den Koalitionsverhandlungen die Parteien ungeschönt kennen lernen. Der Wahltag wird ein guter Tag für Deutschland.

Klaus Jürgen Bremm | Di, 2. Januar 2018 - 13:32

Sie nicht wieder Mythen. Dass Kohl mit der Einheit einen Fußstapfen für die Geschichtsbücher hinterlassen hat, will ich noch akzeptieren. Aber mit dem Euro????? Außerdem schreiben sie, ich zitiere: "Bis auf die Grünen möchte keine Partei mehr mit ihr regieren, zu weiten Teilen nicht einmal mehr ihre eigene, die CDU." Wenn dann also die Union zu weiten Teilen Merkel absägen will, wo bleiben denn dann die Taten? Von Feiglingen aber kann man doch im Ernste keine Remedur für Lidwgugl erwarten.

Sehe ich ähnlich. Es ist unglaubwürdig, schon jetzt den Abgesang auf Frau Merkel anzustimmen und vor allem ihr allein die Schuld für alle Fehler zuzuschieben. Wo sind denn die Mutigen in der Union? Wo ist denn die Kritik der SPD und der Mainstreammedien? Selbst ohne Frau Merkel wäre jeder potentielle CDU Kanzlei jemand, der die bisherige Politik in der zweiten Reihe mitgetragen hätte. Erst durch programmatische Änderungen der etablierten Parteien mit breiter Unterstützung der Mehrheit würde sich langfristig wirklich etwas ändern.

Hermann Neumann | Di, 2. Januar 2018 - 13:47

Mich wundert nichts mehr. In einem Rechtsstaat in dem erst 1/2 Jahr Jahr später Fahndungsfotos von 4 Schlägern die eine Frau sexuell belästigt haben und deren Mann dann zusammengeschlagen haben veröffentlicht werden, kann etwas nicht stimmen. Und es soll mir bloß keiner kommen mit Persönlichkeitsrechten. Diese Verbrecher gehören sofort gesucht und verurteilt. In Deutschland gilt inzwischen Täterschutz vor Opferschutz.

Peter Lieser | Di, 2. Januar 2018 - 13:47

Solange sich die überwiegende Zahl der Medien und die Wähler nicht gegen Merkel stellen, wird nix passieren.

Genau so ist es! Das 98% hier im Blog den Abgesang von Merkel beschreiben, spiegelt die Stimmung in der Bevölkerung nur bedingt wieder. Ihre Anhängerschaft ist noch groß und die Medien tun ihr übriges, sie zu stützen. Und, hinter jeder Äußerung von welchem Poltikern auch immer, zu vermuten, dass auch sie Merkel lieber heute als morgen in die Wüste schicken wollen, könnte ein Trugschluß sein. Wer sich zu früh aus der Deckung wagt und seinen Hut in den Ring wirft, wird verlieren

Schüler Norbert | Di, 2. Januar 2018 - 14:08

Die SPD soll Mal nachdenken das Sie selbst alles so mitgestaltet hat nun kriechen Sie zu Kreuze damit ja alle ihren Posten als Minister halten.Gabriel ich möchte mehr Zeit für Familie haben oh man der war seid er Aussenminister ist nicht einmal bei seiner Familie.Und die Mama Merkel die hätte schon vor 4Jahren weg gemusst die hat noch nie eine Entscheidung selbst hinbekommen hört nur auf andere .Der Herr Lindner ist der einzige Politiker der noch stolz in den Spiegel schauen kann.Sehen Sie sich die Grünen an verkaufen sich nur um mit zu regieren.Neuwahlen aber schnell.

Anton F. Keller | Di, 2. Januar 2018 - 14:15

Japan versucht, die Bevölkerungspyramide ohne Zuwanderung zu normalisieren. Deutschland will das dem sozialen Netz nicht zumuten, sucht das Glück in der Zuwanderung.

Weil die Zuwanderung aus der EU unter den Erwartungen blieb, versuchte man es 2015 mit der Zuwanderung von Fachleuten, die vom syrischen Bürgerkrieg genug hatten. Das war damals Konsens (wir brauche die Leute!), kein Alleingang von Frau Merkel. Die Sache hat sich dann nicht so entwickelt wie gedacht. Österreich und Zugewandte stoppten den Zustrom abrupt, was es Deutschland ersparte, Farbe zu bekennen.

2016 und 2017 wurde das Thema, obwohl eigentlich vorbei, von der CSU, die Frau Merkel zum Sündenbock machte, aus lokalpolitischen Überlegungen weiterhin intensiv bewirtschaftet, was die AfD in den Bundestag brachte (lieber das Original, als die Kopie).

Jeder Ansatz im Hinblick auf Jamaika oder GroKo wird von der CSU systematisch torpediert. Wer soll nun regieren: Frau Merkel oder die Quertreiber aus Bayern?

Herr Keller, die Zuwanderung 2015 war nur Konsens bei denen, die aus idiologischen Gründen, die bereits bekannten erheblichen Probleme mit dieser Bevölkerungsgruppe, übersahen oder grundsätzlich verdrängten!
Und dann gab es da noch sehr viele nachdenkliche Mitmenschen, die ein sehr ungutes Gefühl hatten, aber ihre Kritik verdrängten! Wer will schon gerne ein Nazi sein! Ich bin den anderen Weg gegangen, habe die Massenzuwanderung im Herbst 2015 als unverantwortlich und nicht zuende gedacht, kritisiert! Das hat mir nicht nur Freunde eingebracht.

... die Zuwanderungspolitik fängt mit den BAMF-Willkommensvideos in zig Sprachen vor 2015 an! Das waren Anwerbevideos nach D. zu kommen!

Das ganze war also kein "Versehen" oder "Fehler" sondern strategisches Ziel der Bundesregierung unter Merkel - bis heute übrigens. Mag sein, das die Linke ideologisch und die Grünen aus Koalitionsgründen Merkel bei ihrer Zuwanderungspolitik zustimmten.

Vergessen darf man nicht, das es die Grünen mit der SPD zusammen war, die Agenda 2010 mit Dumpinglohn eingeführt haben. Beim Thema Ideologie sollte man bei den zweien sehr Vorsichtig sein. Sie sind beide Merkel opportunistisch hinterher gelaufen, ist auch viel einfacher, wohl wissend mit ihr koalieren zu können nach der BTW 2017.

Das Ergebnis zur BTW ist selbstredend.

Sehr geehrter Herr Keller,

ich las Ihren Kommentar nur diagonal, dennoch kann ich Ihre Frage
beantworten: Vielleicht Sie mit Frau Merkel? Oder zukunftsträchtiger:
Herr Keller allein auf der Regierungsbank.

Brigitte Simon, München

Zitat: "2016 und 2017 wurde das Thema (mein Zusatz: Einwanderung), obwohl eigentlich vorbei, von der CSU, die Frau Merkel zum Sündenbock machte, aus lokalpolitischen Überlegungen weiterhin intensiv bewirtschaftet, was die AfD in den Bundestag brachte (lieber das Original, als die Kopie)."
Wie bitte? Das Thema Migration ist immer noch sehr relevant. 2016 und 2017 kamen zwar nicht ganz so viele nach DE wie 2015, aber es sind immer noch zu viele. Wieviele werden denn jetzt eingeflogen? Genaues wissen wir nicht. Und wenn der Familiennachzug losgeht, sind schnell wieder 1 Mio zusammen. Wie sagte Herr Gauweiler so treffend: Jedes Jahr 200.000 bedeutet jedes Jahr eine Stadt in der Größe von Würzburg mit allem drum und dran. Wissen Sie, wie das bezahlt werden soll? Wer das bezahlen muss, ist indessen klar. Ich will das aber nicht bezahlen und viele andere Steuerzahler auch nicht.

Karin Zeitz | Di, 2. Januar 2018 - 14:33

Die Ära Merkel wird sehr wohl in künftigen Geschichtsbüchern einen großer Platz eingeräumt bekommen, egal wie sich die Zukunft Deutschlands gestalten wird. Ihre Rolle in der Europa- und Migrationspolitik zeitigt weitreichende Folgen für unser Land, deren Umfang heute noch gar nicht absehbar sind.

Arnold Bäring | Di, 2. Januar 2018 - 14:35

und doch noch weitere Merkel-Regierungsjahre Land und Leuten aufgebürdet wird. Für die sogenannte GroKo las ich vor kurzem das Synonym GruKo, also Gruselkoalition. Damit ist ziemlich genau beschrieben was Deutschland unter einer Neuauflage der CDU/CSU/SPD-Regierung unter der Regie Angela Merkels droht.

Peter Wagner | Di, 2. Januar 2018 - 14:37

Nicht nur ihr Politikstil, sondern ihre Billardenschweren unverantwortlichen falschen politischen Weichenstellungen (Griechenlandrettung, Energiewende u. Massenzuwanderung), hätten spätestens 2016 das Ende ihrer Kanzlerschaft bedeuten müssen! Wie kann es sein, das eine Kanzlerin mit dieser katastrophalen Bilanz, 2017 wieder gewählt werden konnte! Herr Schwennicke hat hoffentlich recht mit seiner Analyse. Dann wird Merkel bald viel Zeit haben, darüber nach zu denken, ob sie nicht doch das eine oder andere hätte anders machen können!
Denk ich an Deutschland in der Nacht,
bin ich um den Schlaf gebracht.
H. H.

Simon Tanner | Di, 2. Januar 2018 - 14:44

Auch wenn die Diskrepanz zwischen dem gewohnten Auftreten der Kanzlerin - "Welt wartet nicht auf uns, müssen schnell eine Regierung bilden - und ihrer realen Ohnmacht vor den Ortsverbänden der SPD, die eine neue Koalition abnicken müssen, langsam tragikkomische Züge annimmt: noch kann man sie nicht abschreiben. Denn hier wird der Lahme - Schulz - die stoisch nach vorne blickende ewige Kanzlerin stützen. Beide denken zunächst an sich und ihre Karrieren. Zukunftsziele und wegweisende politische Vorhaben haben sie zwar eigentlich keine, aber das Land wird's schon verkraften, und wenn nicht: Tja, bätschi. Ehrlicherweise muss man konzedieren, dass die Wähler mit dem Ergebnis der Bundestagswahl allerdings auch keine klare machtpolitische Option vorgegeben haben. Und der Widerstand in den Reihen der CDU und SPD gegen diejenigen, die historisch schlechte Wahlergebnisse einfahren und trotzdem bleiben, ist auch nur bescheiden. Unser Land hätte Besseres verdient an politischer Führung.

Dominik Maaßen | Di, 2. Januar 2018 - 15:02

Ich finde, dass Sie ganz toll schreiben. Inhaltlich wie stilistisch. Mit ihren Prognosen in Bezug auf Merkel haben Sie aber leider nicht immer richtig gelegen. Hoffentlich diesmal.

Markus Michaelis | Di, 2. Januar 2018 - 15:08

Merkel hat ihre Verdienste. Sie ist rational, nicht auf den billigen Vorteil aus und versucht alle Standpunkte einzubeziehen. Aber sie hat keine eigenen Standpunkte und Ziele jenseits von Demokratie, Grundgesetz, Humanität, Menschenwürde etc. was aber in den sich ändernden Zeiten alles und nichts bedeuten kann. Inhaltliche Fragen zum Euro, Europa, Jerusalem, Russland, einer pazifischen/isolationistischen Neuausrichtung der USA, Vermögensexplosionen, Migration und vielem mehr können so nicht bearbeitet werden. Merkels Stil gehört in eine stabile Konsenswelt. Der Traum ist, durch Merkels Stil eine stabile Konsenswelt herbeiführen zu können. Aber das scheint ein Traum.

Rational sein, ist aber etwas ganz anderes. Rationale Politik richtet sich an den wirklichen Gegebenheiten aus und bastelt sich kein La-La-Land. Rationale Politik macht aus der Trump-Wahl das beste für Deutschland und belehrt keinen gewählten Staatschef. Die deutsche Industrie macht es vor, in dem sie Arbeitsplätze in den USA schafft. Rationale Politik akzeptiert, dass Menschen nicht so wählen, wie man das gern hätte. Rationale Politik beschneidet keine Meinungsfreiheit, denn nur wenn unbequeme Meinungen gesagt werden, kann man rational entscheiden. DAS alles macht Merkel NICHT.

Aussetzung der Wehrpflicht,

widerrechtliche Finanzhilfen für Griechenland unter Aufgabe der Maastricht-Prinzipien,

Energiewende mit einhergehenden Rechtsverletzungen nach der Katastrophe von Fukushima,

EURO-Rettungspolitik mit Hilfe des großen Staatsfinanzierers Draghi nach der Bankenkrise,

Grenzöffnung ohne Bundestagsbeschluß (Angeblich hatte sie keine Wahl.) und unkontrollierten Einlaß von nahezu zwei Millionen Menschen,

stetige Herabsetzung der deutschen Sprache und Kultur

sowie ihr allseits bekanntes „freundliches Gesicht“ belegen – wie vieles andere mehr – mit Nachdruck ihre viel gepriesene Rationalität.

Und ausgesprochen eitel achtet sie dabei auf ihr uneitles Erscheinungsbild und reagiert richtig pampig, wenn man ihr – der bigotten, feigen Pfarrerstochter – die Larve entreißt. Ihr dicker, zähflüssiger Sprachbrei, der seit Jahren aus Berlin sich über die gesamte Republik ergießt, vergrößert seitdem die „Eintrittswahrscheinlichkeit in eine andere Republik“.

HUbert Vogel | Di, 2. Januar 2018 - 15:24

es war ohnehin einigermaßen unverständlich, dass mögliche Koalitionspartner die Gefahren im Zusammenhang mit Merkel als Kanzlerin irgendwie
nicht so richtig erkennen wollten.
Der Wähler hingegen hat relativ genau erkannt,
Merkel regiert nicht nur gegen ihren Koalitionspartner und gegen Teile der eigenen
Partei, sondern auch massiv gegen das Volk .Ein gutes neues Jahr.

Thomas Kuhn | Di, 2. Januar 2018 - 16:05

Ihre putschartige Entscheidung für eine brutale Grenzöffnung hat schockierende Bilder in die Welt gesandt. Das bleibt unvergessen.

Die Symbolik eines Staatsversagen, die Abkehr der Nachbarstaaten von einer gemeinsamen Außenpolitik, Bankenschulden -Sozialisierung etc.

Ein regieren auf Sicht war ihr Markenzeichen. Nach Ihr, wird wohl kein Kanzler mehr eine ähnliche Zukunfstverweigerung und Debattenfeindlichkeit mehr an den Tag legen können. Das scheint mir sicher.

Peter Huber | Di, 2. Januar 2018 - 16:19

Die Deutschen gehen nicht mehr auf die Strasse, wie früher ! Heute schimpft man vor den Fernseher wie ein Rohrspatz und wartet auf den nächsten Knaller um wieder nix zu tun ! Frohes neues Jahr aus der Schweiz nach Deutschland. P. Huber Staad

Karin Zeitz | Do, 4. Januar 2018 - 18:06

In reply to by Peter Huber

demonstriert seit drei Jahren jeden Montag in Dresden und keinen kümmerts. Nachdem man alle Teilnehmer pauschal in die rechte Ecke gestellt und als Nazis verunglimpft hatte, legt man den Mantel des Schweigens darüber. Viele Grüße in die schöne Schweiz mit ihrer beneidenswerten direkten Demokratie.

Joachim Wittenbecher | Di, 2. Januar 2018 - 16:29

Was wir momentan erleben, sind nicht komplizierte Koalitionsverhandlungen sondern das quälend lange Ende der Ära Merkel. Das ist gut so - auch wenn es unser Land instabil wirken lässt, es muss jetzt zu Ende gebracht werden. Die Bilanz dieser Kanzlerschaft kann man nur als Schadensbilanz bezeichnen. Sollten evtl. Koalitionsverhandlungen mit der SPD-Spitze wider Erwarten Erfolg haben, bleibt als Hürde immer noch die SPD-Mitgliederbefragung - man sollte sich dazu keine Illusionen machen, Merkel mag bei einem Teil der Grünen beliebt sein, bei der SPD-Basis war sie es nie. Selbst wenn diese Mitgliederbefragung für Merkel positiv ausgeht, wartet postwendend die nächste Hürde - die g e h e i m e Wahl im Bundestag - und die bietet ebenfalls ein großes Risiko: Jeder CSU-Abgeordnete kann aus Rache über den Verlust der staatstragenden Stellung der CSU im Freistaat die Zustimmung verweigern - einige CDU-Abgeordnete auch; einige SPD-Abgeordnete ebenfalls; Motive gibt es ohne Ende.

Bernhard Jasper | Di, 2. Januar 2018 - 16:46

Staat heißt das kälteste aller kalten Ungeheuer. Kalt lügt es auch; und diese Lüge kriecht aus seinem Munde: „Ich, der Staat, bin das Volk.“ (Nietzsche, Also sprach Zarathustra)

Gibt es eigentlich eine relative Autonomie gegenüber diesen politischen Mächten in der Gesellschaft? Ja, wenn man die Berufspolitiker abschafft.

... den Berufspolitikern unser (Steuer-)Geld wegzunehmen!

Ohne Moos nix los!

So wie es heute in D. läuft, haben wir eine Stände- u. Zweiklassengesellschaft. Trotz Sozialstaat haben wir eine verfestigte soziale Unterschicht, die kaum soziale Mobilität aufweist. Eben so haben wir keine soziale Marktwirtschaft im Vergleich zu den 70er, 80er u. 90er Jahren in der BRD. Die Politik u. die Wirtschaft hat D. zum größten Billiglohnland mit der 2-höchsten Steuerbelastung umgestaltet worden. NEU ist die massivste Zuwanderung - trotz 1,1 Mio. Langzeitarbeitslosen - in das dichtbesiedelstes Land innerhalb Europas (abgesehen von Monaco)! Die Löhne stagnieren auch so - dank der Freizügigkeit u. osteuropäischer AK in D.

Merkel-CDU u. Agenda-SPD WOLLEN das SO!

Egal, wer Merkel ersetzt. Um etwas zu ändern, müsste der neoliberale Flügel der CDU sowie die Seeheimer der SPD durch inländerfreundliche Politiker ersetzt werden.

Wird das passieren?

NEIN!

Volle Zustimmung, Herr Jasper. Wer sein Mandat mit seiner Existenz verknüpft und sich dabei reichlich mit Macht, Privilegien u. Pfründen versorgen kann, wird alles daransetzen, am Futternapf zu bleiben. Die Folgen sind Kadavergehorsam, übergreifender Parteienkonsens, Seilschaften, Ämterpatronage, Arroganz u. Misstrauen gegenüber dem Volk, das seinerseits mit Verachtung, Wahlenthaltung, Politikverdruss usw. reagiert.

Die einzige Lösung:

- Mandatsbeschränkung auf max. zwei Legislaturperioden
- Statt Listen- nur noch Direktmandate
- Keine Parteienfinanzierung mehr mit Steuergeldern.

Das Problem dabei:
Die Politiker weigern sich hartnäckig,den dicken Ast, auf dem sie sitzen, abzusägen. Man denke nur an den vergeblichen Versuch Lammerts, den Bundestag zu verkleinern. Jetzt will es Schäuble probieren - ich bin gespannt.

Jürgen Klemz | Di, 2. Januar 2018 - 16:58

Die derzeitig geschäftsführende Bundeskanzlerin hat Deutschland nach innen zutiefst gespalten, das Land durch völlig unkontrollierten Massenzustrom in eine sicherheitspolitisch bedenkliche Lage geführt, Deutschland nach aussen vollständig isoliert! Das sind nur die großen Verfehlungen ihrer Amtszeit, all das und die vielen anderen, oft im völligen Alleingang getroffenen Entscheidungen haben diesem Land verheerenden Schaden zugefügt und waren immer zu Lasten der eigenen Bevölkerung! Sie hat einen Eid geschworen und ihn immer wieder gebrochen! Was rechtfertigt ihren weiteren Verbleib als Regierungschefin? Ich attestiere ihr klipp und klar Landesverrat!Spahn und Co. sind doch nicht im Ernst eine Alternative, das sind doch Mitläufer vor dem Herrn! Das wäre dasselbe als hätte man 89' in der DDR Egon Krenz statt Erich Honecker weitermachen lassen!

Paul Liesner | Di, 2. Januar 2018 - 17:03

Erst spalten, dann zur Geschlossenheit aufrufen. Erst alle möglichen Leute ins Land lassen und sich dann wundern, dass alles schief läuft. Milliarden zum Fenster rauswerfen und dann die Verschuldung bekämpfen wollen. Erst Windräder bauen und hinterher feststellen, dass es keine Stromtrassen gibt. Zwölf Jahre lang regieren und sich dann hinstellen und sagen, dass die Bildung hulle ist und man was tun muss. Wie kann man diese Frau überhaupt noch ernst nehmen?

Brigitte Simon | Di, 2. Januar 2018 - 17:27

Weshalb, und ich finde es unerträglich, warum die
Medien stets der SPD Unverantwortung zur Bildung
einer GroKo geben. Wenige Stunden nach den Wahlen spricht Merkel der SPD Regierungsfähigkeit ab.
Jetzt aber möchte sie mit dieser regierungsun-
fähigen SPD eine Regierungskoalation bilden. Das sind Schläge in unsere Gesichter. Aber ihre Verant-
wortungslosigkeit gegenüber dem deutschen Volke
basiert auf ihrem krankhaften egomanischen Nar-
zissmus. Und denoch wird sie 2018 erneut ihren
wiederholten Meineid schwören.
In der SZ schreibt die Journalistin Cerstin Gamelin
unter anderem: "... im Falle einer GroKo ist Martin
Schulz als Finanzminister fast nichtzu verhindern.."
"Die beiden größten Parteien werden aus ihrem je-
weiligen 20-30-Prozent-Turm nicht mehr heraus-
kommen und womöglich für lange Zeit aneinand-
ergekettet bleiben . Das hat Angela Merkel ge-
schafft."
Aus diesem Gesichtswinkel umriß ich bisher nicht
die Vollendung des deutschen Untergangs. Warum?

Torsten Knecht | Di, 2. Januar 2018 - 17:33

Sie wird kommen.

Was nicht kommen wird:

- Stopp der Zuwanderungspolitik
- Stopp der Einwanderung in die Sozialsysteme
- Kein Stundenlohn von 12 Euro, der das Ziel der Zuwanderungspolitik konterkarieren würde
- keine Bürgerversicherung

Was soll schon passieren?

Eine "Wende 2.0" wird es nicht geben.

büchler klaus | Di, 2. Januar 2018 - 17:37

Wenn man sich die seitens SPD und CSU aufgetürmten, gegensätzlichen Forderungs-kataloge hinsichtlich einer weiteren Merkel-koalition ansieht möchte man meinen das kalkulierte Scheitern wäre bereits Programm.

H. Schwennicke hat hier den richtigen Schluß gezogen.
Legt man die emotionalen Reaktionen eines M.Schulz unmittelbar nach der BTW und eines Ch. Lindners nach den Jamaikakonsultationen zugrunde, wird offensichtlich das eigentlich niemand mehr mit AM. will.

Die fehlende Klasse einer AM zeigt sich am deutlichsten dass sie diesen Fakt nicht erkennen will und selber die entsprechenden Konsequenzen zieht.

Das System Merkel erscheint daher wie ein Luftballon aus dem sukzessive Luft entweicht. Bleiben wird eine leere Hülle

Brigitte Simon | Di, 2. Januar 2018 - 17:37

Warum?
Jeder weiß, mit Angela Merkel ins Bett zu stei-
gen, ist selbstmörderisch. Sie beißt alle end-
gültig tot.
Was spricht eigentlich gegen eine Minderheits-
regierung? Wäre dies das Ende Deutschlands?
Nicht unbedingt. Denn Merkel ist dann gefor-
dert, mehr für Deutschland i n Deutschland!!!
arbeiten zu müssen. Dann allerdings weniger
Liebleserklärung für die "Macron GmbH," einer
Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Was
wir, was Deutschland seit 2005 ist. Verdammter
Dank an Frau Merkel.

Arndt Schuster | Di, 2. Januar 2018 - 17:53

Wenn sie denn endlich abtritt, wird von Merkel nichts weiter bleiben als ihr unbedingter Machtwille. Die Einschätzung, "die politische Bilanz der Kanzlerin bleibt bescheiden" ist eine totale Verniedlichung des Problems. Ihr Erbe ist desaströs für Deutschland: Deutschland und die EU sind tief gespalten, Euro-Rettung, Energiewende, illegale Massenzuwanderung mit all ihren Auswirkungen auf die Sicherheit und den Sozialstaat, Pflegenotstand, marode und nicht einsatzfähige Bundeswehr u.a.m. Darüber hinaus wird sie als Totengräberin ihrer Partei in die Geschichte eingehen. Es ist ziemlich schnuppe, wer nach ihr kommt, die CDU hat das Vertrauen verspielt. Zumindest kann ich das für mich sagen. Längst gibt es eine Partei, die die konservative Politik der CDU von vor 2011 macht und die realen Probleme auf den Tisch legt und für deren Lösung auch konkrete Vorschläge unterbreitet. Adieu CDU, ihr hattet Eure Chance!

Bernd Fischer | Di, 2. Januar 2018 - 17:58

Schöne reißerische Aufmachung ( Überschrift ) vom Chef des Cicero.

So lange wie aber im Rang ( vierte bis letzte Reihe ) und im Parkett ( die "Eliten" ) eine schon fast peinliche Nibelungentreue ( nebst noch existierenden Koalitionspartner ) erweisen, wird sich nichts ändern, weil zu feige etwas zu ändern.

Kevin ( Alleine zu Hause ) hatte auch seine Probleme gelöst, aber auch nur weil ein guter Regisseur vorhanden war.

Das alles fehlt absolut bei der Kanzlerin.

Ihre interne ....und "intime" ( Ratgeber ) Umgebung übt ( und ihre Fraktion ) sich derweil in der Rolle des Diederich Heßlings genüsslich.

... Merkel war und ist nicht allein!

Merkel ist in ihrer Zuwanderungspolitik auf einer Linie innerhalb ihrer Partei und mit den übrigen Parteien - bis auf die AfD.

Dirk Ludwig | Di, 2. Januar 2018 - 18:13

Leider, muß man sagen!
Was wurde diese Frau in den Medien als "mächtigste Frau der Welt" hochgeschrieben und nun? Jetzt hat die Kaiserin ihre Kleider verloren und das staunende Publikum sieht nur noch die gähnende Leere einer Frau, die strafrechtlich zur Verantwortung zu ziehen ist, für ihre vielfachen Rechts- und Verfassungsbrüche. Von den Altparteien und all ihren Helfershelfern ganz zu schweigen. Diese BRD ist nicht mehr reformierbar, weil das andere Personal nicht besser als die Merkel ist. Es wurde ja schon oft genug gesagt, es gibt niemanden mit dem Format von Merkel und eben aus diesem Grund ist die BRD nicht mehr zu retten. Es muß etwas Neues entstehen, sonst ist das Ende noch bitterer, als das, nach dem es derzeit aussieht...

Achim Scharelmann | Di, 2. Januar 2018 - 18:18

Wer will denn noch mit Angela? Keiner sagt es, aber alle denken es und es ist nur noch eine Frage von Zeit bis sie das Handtuch wirft, denn wer mit unverbesserlichen Verlierern eine neue Zukunft aufbauen will wird im Sog mitgerissen und hat seine eigene Reputation verspielt. Sie hat sich selbst überschätzt und das wird ihr nun zum Verhängnis, selbst wenn sie nochmals über die Groko für eine bestimmte Zeit ins Amt gewählt wird. Das wäre dann der entgültige Niedergang ihrer letzten Glaubwürdigkeit, denn die Roten werden ihr keine Luft mehr zum atmen lassen um noch einen Rest von schwarzer Politik durchzusetzen. Sie hatte die Chance elegant abzutreten, die ist jedoch verspielt und nun wird sie das gleiche jämmerliche Schicksal erleiden wie der schwarze Riese aus der Pfalz, der sich zum Schluß auch gottgleich sah und dann im Orkus verschwand.

Dr. Lothar Sukstorf | Di, 2. Januar 2018 - 18:20

SIE...wird nicht aufgeben...es scheint wohl eine Korrelation zwischen langen Regierungszeiten und Sendungsbewußtsein zu geben. Ich traue dem ganzen 'Nase-voll-von Merkel-Braten' nicht so recht. Wenden wir uns deshalb der Physik zu: Der Schwerpunkt bei Fr. Merkel liegt so weit unten, so dass sie sich bei jedem Widerstand/Anstoss neigt und in die Ausgangsposition wieder zurück schwingt (wie ein Stehaufmännchen) Sie hat noch lange nicht fertig, denn den von ihr begonnenen Transformationsprozess unseres Landes, von einer Top3-Industrienation zu einem dritte Welt-Land, muss sie noch über 2025 hinaus führen. Zudem steht noch aus, die Reste der Grünen und die Reste der SPD nach 2025 in die CDU zu integrieren. Damit die CDU das Niveau von 20-25% Stimmenanteil halten kann. Zudem muss sie wohl den Exit einiger Länder aus der EU noch begleiten. Ich empfehle ihr ein neues Projekt, gemeinsam mit den Grünen, den Bau einer riesigen Brücke über die Straße von Gibraltar. Das macht vieles leichter!

Gregor Kühn | Di, 2. Januar 2018 - 18:20

Lieber Herr Schwennicke, als sie ihren Flammenwerferkommentar gegen Trump geschrieben haben, wünschte ich mir einen ähnlichen Furor gegen Merkel. Was für ein beschönigender Kommentar ist es nun geworden!
Wieviel Schaden Trump anrichten wird, bleibt abzuwarten-bisher ist er weit hinter allen, auch Ihren, apokalytischen Erwartungen zurück geblieben. Der Schaden, den Frau Merkel angerichtet hat, liegt auf dem Tisch und wurde von Ihnen unangemessen verharmlosend kommentiert.
Messen sie mit zweierlei Maß? Es ist wohl einfacher, gegen Trump auszuteilen, dafür bekommt man sogar Beifall.

Eberhard Duisenberg | Di, 2. Januar 2018 - 19:04

Zitat: Ihre Kanzlerschaft hinterlässt keinen Fußabdruck...

Da bin ich ganz anderer Meinung, ihr Fußabdruck ist riesengroß, und darunter plattgetreten sind unsere Demokratie, unser Rechtsstaat, unsere Sicherheit und unsere Identität, und letztlich auch unser Wohlstand.

Das hat außer AH noch kein deutscher Staatenlenker geschafft.

Christian Bauer | Di, 2. Januar 2018 - 19:06

Ausser Selbstvermarktung konnte ich an ihm noch nichts finden, ws der Erwähnung wert wäre. Ja, gut, er hat seinen Mann geheiratet, das hat Frau Hendricks auch getan.

Werner Schick | Di, 2. Januar 2018 - 19:07

Werter Herr Trömel,
Gratulation ! sie sind einer der ganz wenigen, der sich Gedanken über das bisherige Verhalten unserer neuen Heilsbringer Söder, Spahn etc. gemacht hat. Die Mehrzahl der Unzufriedenen, erstaunlicherweise auch hier bei Cicero, läuft dagegen den gleichen "Ärschen" hinterher wie bisher auch, merkt es aber leider bisher noch nicht. Wenn man glaubt, dass die bisherigen Brandstifter auch gleichzeitig gute Feuerlöscher sein können, könnte sich dies als fataler Irrtum erweisen. Wie naiv muss man eigentlich sein, um solchen Leuten die Zukunft unseres Landes anzuvertrauen, die das derzeitige Desaster mitverursacht haben, indem sie alle Fehlentscheidungen widerspruchslos mitgetragen haben. Carl Friedrich von Weizäcker hat vor vielen Jahren der deutschen Bevölkerung dieses wenig schmeichelhafte Urteil ausgestellt: "eine des Denkens entwöhnte Gesellschaft". Zutreffender kann man diese Bevölkerung nicht beschreiben.

Bernt Nickel | Di, 2. Januar 2018 - 19:41

Sie haben den enormen Rückhalt vergessen, den Frau Merkel in ihrer Partei hat: 12 Minuten stehender Beifall - das sagt Enormes! Gucken Sie jetzt mal auf die Uhr und in 12 Minuten wieder - dann haben Sie den plastischen Eindruck der Führungsstärke dieser Frau. Wenn dann noch ein Schultz-Zug mit 100% Zustimmung und Karacho dazu kommt, dann ist diese Kombination schlichtweg unschlagbar.

PETER MECKEL | Di, 2. Januar 2018 - 20:05

Lieber Herr Schwennicke,

auch die Grünen wollen nicht mit Merkel, die wollen nur Posten in der Regierung, will heißen, mit Merkel will eigentlich gar Keiner mehr...
nur welche Polit-Clowns lassen diese zu bedauernde Person weiterhin die Schmierenkomödie von der mächtigsten Politikerin der Welt zu ?
dies ist schon lange nicht mehr mein Land -
Frau Merkel möchte ich noch mit auf den Weg in die Uckermark geben, dass wir Wähler der BRD nicht im Legoland leben und nicht alle Seniorenheimbewohner sind, die immer noch glauben Adenauer gewählt zu haben, immerhin gewaltige Stammwähler-Potentiale, einer in die Jahre gekommenen CDU.
Wir zahlen allerdings einen sehr hohen Preis für dieses lausige Theater -

Manfred Gimmler | Di, 2. Januar 2018 - 20:18

„Allein auf der Bank“ überschreiben Sie Ihren Beitrag und sorgen doch – wie viele andere Journalisten – immer wieder dafür, daß die Kanzlerin im Geschäft bleibt, statt sie dort tatsächlich alleine zu lassen. Wenn die klugen Redakteure Ihres Magazins mit Witz und Ironie bis hin zum Sarkasmus ein ums andere Mal die bockige Ignoranz und kostspielige Ahnungslosigkeit dieser politischen Irrläuferin kommentieren, so ist das sicherlich für viele eine nette wie anspruchsvolle Lektüre mit einem Schuß Politiktherapie. Aber das kann es doch nicht sein!

Wir sollten sie links liegen lassen und uns allmählich damit beschäftigen, wie wir gemeinsam ihren billionenteuren Scherbenhaufen entsorgen; denn sie wird es nicht tun.

Gewährleistung der inn. u. äuß. Sicherheit zur Aufrechterhaltung unserer ersten funktionstüchtigen Demokratie auf deut. Boden, Selbstbehauptung unserer Sprache und Kultur durch hervorragende Bildung unserer Jugend, ......... sollten Gegenstand tiefgründiger Überlegungen sein.

Franz dreesen | Di, 2. Januar 2018 - 20:46

Dieses Wort wird dank Merkel auch nach ihrem-erzwungenen- Abgang noch lange nachallen.
Ansonsten gibt es nicht viel positives aus ihrer Zeit
als "mächtigste Frau der Welt"(habe wirklich einen
Lachanfall gehabt,als ich dies zum ersten mal las.)
Bestimmt hat Sie das selbst geglaubt&deswegen umnachtet,die Energie-murkswende,die-gesetzwidriege-Grenzöffnung verordnet.
Schleimig&unterwürfig ihr auftreten gegenüber den USA(Whistleblower Snowdon)&Sultan Erdogan.Angie,go Home,hast dich lange genug
durchgewurschelt&Deutschland geschadet als deine Vorgänger."....Noch haben wir in Deutschland keine Zustände wie in Teilen Schwedens. In dortigen Vorstädten bestimmen kriminelle Banden die Spielregeln...."
https://www.welt.de/debatte/kommentare/article172075768/Angriffe-zu-Sil…
Zu Renzi &Konsorten sei gesagt:Bringt euren eigen
Saustall in ordnung oder werdet das neue Griechenland.

Silas Loy | Di, 2. Januar 2018 - 20:59

... sehr geehrter Herr Schwennicke! Schröder war ein miserabler Ego-Kanzler, der außerdem seine eigenen Wähler verheizt und die Seele der SPD verraten hat.

Und Merkel wird eine prominente Stelle in unserer Historie bekommen (wie schon einige vor ihr wird auch sie nicht vergessen) für das was sie angerichtet hat. Vorausgesetzt dieses Land schafft die Rückkehr zu anständigen Verhältnissen.

Brigitte Tielert | Di, 2. Januar 2018 - 21:09

Lieber Herr Schwennicke, wenn Sie mit Ihrer Analyse doch nur Recht hätten! Ich fürchte, es wird alles seinen sozialistischen Gang gehen. (Ich bitte alle Mitbürger in Ostdeutschland um Verzeihung für diese Metapher. Mir erscheint sie leider in unserer Situation - nun ja - alternativlos.) Meinungsmachende Medien im Gleichschritt hinter Merkel. Merkel selbst sieht keinen Grund, irgendetwas an ihrer Politik zu ändern, Schulz schluckt den Köder "nationale Verantwortung", der ihn und seine SPD mit einer Art Polit-Helium aufpumpt, so dass sie, der Realität entschwebend, eine GruKo (hier neu gelernt: Gruselkoalition; Folge: CLU = choked by laughing uncontrollably) eingehen. Folgen für die Republik? Nur solche eigener Lesart. Realität? Geschenkt! Sie sind schließlich "die Guten". Sie werden sich ein bisschen zieren und dann der Agonie ein Ende setzen und Deutschland und Europa endlich eine handlungsfähige Regierung schenken... Und alles wird guuhuuut ... CLU

Dr. Rainer Berger | Di, 2. Januar 2018 - 21:48

war ein Kommentar in einer Provinzzeitung im äußersten Südwesten der Republik, in Konstanz. In dieser Univwersitätsstadt ist Mensch ermal grün und dann mit einigem Abstand bürgerlich-schwarz mit Hang zum Grünen. Hier ist Mensch auch staatstragend, regierungskonform und kirchennah: Also Merkelland. In der Provinzzeitung (die auch als Parteizeitung der Grünen durchgehen könnte) schrieb der Letartikler "Merkel hat abgewirtschaftet". "Abgewirtschaftet", tatsächlich, das stnd da wirklich, Augenreiben, es stand immer noch da. Alles hätten ihre Anhänger ihr durchgehen lassen, aber dass sie den Markenkern der Union, die innere Sicherheit zerstört habe, das nicht. Kaum zu glauben, es tut sich was.

wolf pohlmann | Di, 2. Januar 2018 - 22:10

die Kanzlerin hat nicht nur bereits Europa und ihre eigene Partei mit ihrer unverantwortlichen Nicht Handeln ruiniert, sie ist auch auf bestem Wege dieses mit Deutschland zu tun. Dieses Laufenlassen und Wegschauen , was als alternativlose Politik verkauft, wird mit Hilfe des linksliberal-ökologischem Mainstreams, dem sich weite Teile der Medien, NGOs und auch der Kirchen angeschlossen haben, auf Berufung von Menschenrechten und anderen hochethischen Überlegungen als Gral der Politik dargestellt. Die Scheinheiligkeit wird dann deutlich, wenn andere politische Positionen diffamiert werden als extrem oder rassistisch. Unsere Meinungsfreiheit und unsere kulturelle Identität werden offensichtlich von der politisch agierenden Klasse (mit ein paar Ausnahmen) geringgeschätzt. Wenn ihre Politik von AM als alternativlos dargestellt wird, dann ist das ein zynisches Armutszeugnis des eigenen (Nicht-)Handelns. Sie hat ihren Amtseid nicht begriffen, sie hat ihr Land und die Deutschen vergessen.

Bernhard Eber | Di, 2. Januar 2018 - 23:47

Nun, die Artikel von Cicero erfreuen sich ja seltsamerweise des Zuspruchs der sog. besorgten Bürger. Nun ja, Merkel-Bashing ist ja sehr beliebt. Da braucht man nicht sehr viel Argumentatives. Wo hat Frau Merkel laut Herrn Schwennicke grundsätzlich versagt?
"folgenreiche Fehlleistung beim finanzmaroden Griechenland, der Kernenergie und der Migration".
Nun, bei Griechenland war es ein Fehler der EU, das Land mit dem "Kaputtsparen" Teile der Bevölkerung ins soziale und existenzielle Chaos zu stürzen. Eine Todsünde, auch aufgrund der Macht von Herrn Schäuble. Offensichtlich konnte sich Portugal hier gegen diese Breitseite der EU erfolgreich wehren. Aber: Hier sehe ich ein echtes Versagen von Frau Merkel, wenn es um die Rettung einer Gesellschaft und nicht um die Rettung der Baken geht.
Bei der Kernenergie kann ich mit Schwennickes pauschaler Kritik allerdings nichts anfangen. Die Kernenergie ist ein Dinosaurier der 50er Jahre, wo vom "weißen Strom" gesprochen wurde.

Bernhard Eber | Di, 2. Januar 2018 - 23:57

Ein Freund meiner Familie war einer der größten Befürworter der Kernenergie. Ohne ihn hätte es das Kernkraftwerk Gundremmingen nicht gegeben. Es mag sein, dass dieses Kraftwerk für die bayerische Wirtschaft wichtig war, aber die Häufigkeit der Zwischenfälle war beängstigend. Nun ist zumindest der Block B abgeschaltet (http://www.donau3fm.de/allgemein/atomkraftgegner-feiern-abschaltfest/20…) doch bis zur Abschaltung des Blocks C dauert es noch bis Anfang der 20er Jahre. Alle Atomunfälle weltweit waren immer von der Lügenpropaganda der jeweiligen Betreiber und Regierungen begleitet. Der letzte GAU in Fukushima ist ein Paradebeispiel.
Ohne gesicherte Endlagerung dürfte kein Kernkraftwerk weiter betrieben werden. Die Politiker reichen dieses unsägliche Erbe von einer Generation zur nächsten weiter. Ein politisches Trauerspiel.
Hier habe ich alle Achtung vor Frau Merkel.

Sabine Weber-Graeff | Mi, 3. Januar 2018 - 00:03

So würde ich das derzeitige Verhalten aller Parteien,außer der unreigensten Heimat der Wahl-CDUlerin,der Grünen interpretieren.Derzeit halte ich es im großen Spiel noch nicht einmal für ausgeschlossen,das die CSU und die FDP absprachegemäß gemeinschaftlich gedenken zu meucheln.Nicht das ich persönlich das Geringste dagegen hätte,aber es heißt wirklich,dicke Bretter taktisch bohren.
Geschichtlich wird die Frau natürlich im Orcus entschwinden,außer ihre Missetaten ,selbstredend.Ob sie sich danach noch in der Uckermark zu Brötchenholen sehen lassen kann,ich habe meine Zweifel.Sie wirkt blass,die letzten Wochen,südamerikanische Sonne täte ihr sicher gut.

Bernhard Eber | Mi, 3. Januar 2018 - 00:23

Nun, bei der Flüchtlingspolitik pauschal Frau Merkel zu verurteilen zeugt vom Desinteresse der Zusammenhänge.
Bevor Frau Merkel für die Flüchtlingszüge aus Ungarn grünes Licht gegeben hat, waren vorher Gepäche zwischen der Regierung in Ungarn und in Österreich. Der "humanitäre Akt" der Kanzlerin war sozusagen durch ein Komplott dieser beiden Regierungen erzwungen.
Dass danach einiges im Argen lag, ist der außergewöhnlichen Situation und Belastung geschuldet. Gut, dass es nicht nur "besorgte Bürger" sondern auch "engagierte Bürger" gab.
Wo Kritik angebracht werden muß, ist bei der Durchsetzung von Gesetzen. Kriminelle Flüchtlinge wurden leider nicht aussortiert und den Gesetzen entsprechend behandelt.
Ebensowenig, wie alle Deutschen gesetzestreu sind, sonst wären unsere Gefängnisse leer gewesen, konnte erwartet werden, dass es auch unter den Flüchtlingen kriminelle Elemente gibt.
Straftaten von Flüchtlingen werden von der AfD grundsätzlich in den Vordergrund gerückt.

dass die - zwar von A. Merkel freundlichst eingeladenen Migranten (ein Foto ging um die ganze Welt!) - die sich später als Kriminielle herausstellten, rigoros u. so ganz ohne Hintergedanken Tag für Tag an der bayr. / österr. Grenze nach Österr. "zurückgeführt" wurden/werden und Österr. als Nachbarland in starke Bedrängnis brachten/bringen. Vlt. steckt da auch Seehofer dahinter, aber eindeutig trägt dieser "nachbarliche Freundschaftsdienst " die Handschrift A.Merkels. LG aus Wien

Nun, das Foto, das um die Welt ging, hat schon mal gar nichts mit einem Kriminellen zu tun. Dann haben Sie jede Relation verloren, wenn Sie schreiben „… freundlichst eingeladene Migranten – die sich später als Kriminelle herausstellten …“ Es wäre blauäugig zu glauben, dass alle Migranten tadellose Engel sind. In jeder Population gibt es Anständige und auch Kriminelle. Österreich hatte nun auch schon vorher gut besetzte Gefängnisse, wie auch Deutschland. Und mit Kriminellen muss sich eben die Justiz befassen, egal ob Deutscher, Österreicher oder Migrant.
Aber das ist wohl gar nicht Ihr Thema. Das ist eher, dass Migranten in Österreich nichts zu suchen haben – oder?

Bernhard Eber | Mi, 3. Januar 2018 - 00:28

Auch wenn alle Kommentatoren des Beitrags von Herrn Schwennicke hier ein Loblied auf dessen Text gesungen haben: Das war einfach ein inhaltlich flaches, populistische Geschreibe, das einen ärgerlich macht. Besserwisserisch und gedankenlos.

Ulli Ramps | Mi, 3. Januar 2018 - 02:46

... eine Lösung. Nicht Politik so, wie sie meint, dass es nach ihrem Gusto gerade richtig wäre.
Schon bei Fukushima dachte ich mir so - "na ja, nicht so schlimm, hier gibt's keine Erdbeben, das wird schon keine Panik auslösen!". Geirrt.
"Na ja, die Flüchtlingskrise - wir werden die Grenzen schon zu sichern wissen." Öh.
"Eine strikte Politik wird die Griechen ..."

Usw., usf. - ständig eine Politik der Unsicherheit, keine der klaren Linie einer CDU (oder lieber noch einer FDP, aber die hatte Westerwelle ja zerstört).

Merkel ist einfach nicht die CDU, Friedrich Merz will nicht mehr, es ist keiner mehr da ...

Schon recht problematisch, wenn man alle "Gefährlichen" im eigenen Umfeld abschießt. Da zerlegt's dann auch alle Nachfolger, wenn man alt - zu alt - wird ...
Und das Volk muss Gutenberg heimrufen - wie gruselig X-)

Wolfgang Schuckmann | Mi, 3. Januar 2018 - 08:03

Hallo Herr Schwennige,
ich freue mich immer wieder auf ihre äußerst zutreffenden Einlassungen. Und noch mehr über die hier Versammelten, und ihre, in der Regel für mich, sehr gute Lageerkennung der Dinge. Erfrischend für Seele und Geist. Vielen Dank an alle Mitforisten u. ein gutes neues Jahr.
W.Schuckmann

Gottfried Meier | Mi, 3. Januar 2018 - 08:44

Die Neujahrtsansprache der Frau Bundeskanzlerin macht mir Mut. Sie hat auf mich etwas gewirkt wie Honecker in seinen letzten Reden, als er gar nicht mehr verstand, was um ihn herum passierte. Für mich ist das ein Zeichen, dass ihre Kanzlerschaft dem Ende zugeht. Es bräuchte nur ein paar mutige Politiker, die sie aufs Altenteil befördern. Die sind allerdings in der CDU (noch) rar.

Udo Dreisörner | Mi, 3. Januar 2018 - 09:14

Angela Merkel wird als größte politische Katastrophe in Erinnerung bleiben. Ihren Fußabdruck werden noch viele lange Zeit spüren, ihren Tritt gegen das eigene Volk.

Hanno Woitek | Mi, 3. Januar 2018 - 10:20

Merkelprognose, die wohl nicht zutreffen wird, so gut auch ein "weg mit ihr" für unser Land und Europa wäre.
Na klar baut Frau Nahles, wie so oft, nicht annehmbare Hürden für die Verhandlungen auf. Gut so für ein soziales, Am Gemeinwohl orientiertes Land. Aber genau so vehement will die CDU/CSU diese Themen nicht. Nur ist das Problem der SPD dabei, dass sie zwar Gemeinwohl- und Sozialstaatlichkeit ( Gerechtigkeit) fördern will. Nur das hat eben nicht die Mehrheit im Lande. Wenn denn daran die Verhandlungen scheitern, ist eben wieder die SPD die Dumme bei den Wählern... und Frau Merkel mit ihren Freunden wird die nächste Wahl gewinnen und Herr Schwennicke liegt wieder mal daneben.
Wann eigentlich fallen unsere "klugen" Journalisten endlich mal nicht mehr auf diese durchtrieben clevere Frau herein?

Dr. Lothar Sukstorf | Mi, 3. Januar 2018 - 10:47

Merkel - so scheint es mir - ist das Produkt einer riesengroßen Medienveranstaltung - so wurde sie zu einer 'Überkanzlerin, zu Mutti-Welt' hochgejubelt - die nun schon seit mindestens 12 Jahren anhält. Ihre bisherigen Koalitionspartner, SPD, FDP, waren dabei eher nur kujonierbare Verbrauchsartikel, die sie mit Hilfe ihrer wahren Koalitionspartner, Springer, Bertelsmann, Burda, ARD und ZDF benutzen und nutzen konnte. Noch hält diese Koalition und deshalb erweist sie sich auch so hartnäckig am 'Thron festzuhalten'. Exakt diese Koalitionspartner(Medien) hatten die FDP als ihr Darling bis zum Abbruch der Sondierungsgespräche auserkoren, mit dem abrupten Ende wurde Lindner plötzlich zum Schurken stigmatisiert, zu einem gewissenlosen Ganoven, der sich erdreistete, die sich so selbstlos einsetzende Kanzlerin(die mächtigste Frau der Welt)im Stich zu lassen. Und plötzlich nichts mehr mit der mächtigsten Frau der Welt. Jetzt, die Welt wartet nicht...vor einem halben Jahr dachte sie ganz anders

Jacqueline Gafner | Mi, 3. Januar 2018 - 12:23

nur, was kommt danach? Derzeit ist doch weit und breit niemand in Sicht, dem (oder der) man zutrauen würde, das Vakuum nach Merkel innert nützlicher Frist in einer Art füllen zu können, welche die sich durch die Gesellschaft ziehenden Gräben nicht bloss oberflächlich zuschüttet. Über Personalien diskutiert man in aller Regel besser erst dann, wenn zumindest geklärt ist, wohin die Reise als solche denn gehen soll. Das ist auch ein gutes Vierteljahr nach den Bundestagswahlen immer noch eine weitgehend offene Frage. Wenn schon tabula rasa, dann bitte richtig, will heissen, um Neuwahlen kommt man nicht herum, wobei vorher feststehen müsste, wer gegebenfalls mit wem ins Regierungsboot zu steigen gedenkt und mit welchem verbindlichen (!) Regierungsprogramm, das in welchen Etappen bis wann konkret wie umgesetzt und finanziert werden soll. Alles andere befördert italienische Verhältnisse, mit denen Deutschland - anders als Italien - mangels Erfahrung mutmasslich nicht umgehen könnte.

Das Danach...wird noch dauern. Es wird danach eine stringentere Art des Führens geben müssen; es wird eine Politik der klaren und harten Worte geben MÜSSEN. Wir, als Land, können uns doch nicht mehr länger als 10 Jahre Geschwätz anhören.

Dr. Lothar Sukstorf | Mi, 3. Januar 2018 - 13:12

Warum haben so viele von Merkel genug? Ist es ihr Art des sogenannten Führens? Ist es die Flüchtlingspolitik? Ist es ihre Standortlosigkeit? Ist es die späte Erkenntnis, dass es ihr vorrangig um sie selbst statt ums Land geht? Ist es der sogenannte 'Verrat an ihrem eigenen Volk'? Um nur einige Fragen aufzuwerfen. Für mich beantwortet, ist es 1.) ihre Flüchtlingspolitik, 2.) ihre grünaffine Politik, 3.) ihr Art der Führung(das ödet mich wirklich heftig an), 4.) ihre Problemlösungen, die sind nämlich nicht vorhanden, und 5.) die von ihr hervorgerufene Konsenssosse, in der alle wie ertrinkende Mäuse mit den Beinen 'spaddeln', um sich vor dem Absaufen zu retten, nur sie sitzt auf dem Schüsselrand und sieht von oben zu. In diesem Zusammenhang, diese ewige Kompromissbrühe, dieses sich nie richtig durchsetzen wollen, ist 'demokratiefeindlich', denn ihr ist systemimmanent, die Suche nach den stärksten Ideen, die sich durchsetzen. Und 6.) das ewige hohle, nichtssagende Merkel-Blabla

Dieter Wenzel | Mi, 3. Januar 2018 - 13:26

die deutschen lieben sie so die "Gemütlichkeit" einer von den wenigen Worten wie "Kindergarten" die im englischen eingegangen sind. Was haben sie aber mit Merkel zu tun? Sie hielt sich so lange an der Macht, weil im Umfeld der A.M. einer Macht bewussten Politikerin mit ihren altgedienten Recken - Ideenlos und Postenverliebt es einfach gemütlich war. Schon im Kindergarten sagte die Schwester " Das schaffen wir schon"! Frau Merkel eine gekonnte Macht Politikerin konnte ohne Gefahr herrschen, "das will ich so". . Die Welt und das Volk ließ es zu, da man suggerierte "diese, ihre, Politik ist Alternativlos" man glaubte und die Welt war zufrieden.
Ende der Gemütlichkeit, jetzt kommt die Meute aus dem Kindergarten und vertreibt "Jubler, Huldiger" und zerstört die Aura ihrer Majestät. Aber es wahr doch so friedlich bisher, die bösen kleinen machen doch alles nur kaputt.

Hans Schäfer | Mi, 3. Januar 2018 - 14:21

Unser Problem ist, dass uns schon ein Schweizer aufzeigen muss, wo unser Problem liegt. Siehe Kommentar von Peter Huber, Staad

Maria Chladek | Mi, 3. Januar 2018 - 14:40

hat sich absichtlich keinen Nachfolger aufgebaut, damit sie bis zum bitteren Ende weiterregieren kann, komme was wolle. Ein gewisses Krankheitsbild drängt sich da auf

Hans-Jürgen Schulze | Mi, 3. Januar 2018 - 16:11

1.
Na, na Herr Schwennicke,der Völkerball ist bei Herrn Maas versehentlich durchgerutscht?
Da antworte ich – Völker, schaut auf diese Stadt (Berlin),hier passiert zur Zeit nicht allzu viel; im Gegensatz zu der Zeit als diese Worte um die Welt gingen.
Die Schwierigkeiten mit der Bildung einer neuen Regierung ist schon im Ursprung der AFD und ihren Wählern,dem Pack+Pöbel zu suchen.Das scheint aber nur der Anfang zu sein.Führende Wahlworte dieser Partei aus ihrem Wahlprogramm haben andere Parteien schon mehrmals versucht als ihren eigenen Wortschatz zu kopieren.Auch ein Erfolg der AFD.Nur,dass sind ja eh nur Dummköpfe ohne Bildung,mit ausschließlich rechtem Gedankengut bestückt,mit denen man sowieso nicht regieren wollte.Mit Jamaika hat es Dank von Hr. Lindner nicht geklappt.Jeder kann also nur hoffen das es mit einer großen Koalition aus CDU/SPD nichts wird.Soll heißen Neuwahlen - wovor alle führenden Parteien samt Satelliten eine Heidenangst haben.Ist es eventuell die Angst vor dem Vol

Hans-Jürgen Schulze | Mi, 3. Januar 2018 - 16:12

2.
Es ist nicht nur A.Merkel, mit der zur Zeit, fast keiner mehr möchte.Gerade die Grünen sind als Bücklinge nicht ernst zu nehmen.Schaut in die jetzige Regierungsform.
Wer mit Grün koaliert,der stets verliert.Dieses Resultat hat Herr Lindner wahrscheinlich auch erkannt.
Das nicht normal anzusehende vorzeitige Ausscheiden vieler Regierungsvertreter und das Verschieben von Ämtern gehörte auch nicht zu einer Verbesserung des Stils.
Im Gegenteil, alle mit Verantwortlichen dieser letzten Legislaturperiode,müssten bei einer Neubildung unberücksichtigt bleiben.
Der Ausspruch es gäbe keine Alternative zu Fr. Merkel ist inkorrekt.Es hat immer, zu jedem Schloss, den passenden Schlüssel gegeben, so auch in diesem Fall.Natürlich ist es erforderlich neue Wege zu gehen.Die alten Wege sind ausgetreten,keiner möchte sie mehr.
Eine wahre Demokratie in D wird erst dann Wirklichkeit,wenn der §1 des Grundgesetz zu 100% befolgt wird.Wir wollen sein,ein einig Volk von Brüdern,in keiner Not uns trennen

Dr. Lothar Sukstorf | Mi, 3. Januar 2018 - 17:10

Jetzt sagt uns der Stern,(die mit den Hitler-Tagebüchern), daß Merkel und ihr Mann uns auch in Sachen Liebe ein Beispiel geben, sie gehen so verständnisvoll miteinander um...auweh, geht es noch schlimmer? Wann ist von Merkel etwas in der Bravo zu lesen, Tipps und Ratschläge für Pubertierende? Der Stern muss es ja nötig haben, auweh.

Christoph Kuhlmann | Do, 4. Januar 2018 - 10:14

Die Frage ist, ob die CDU ohne Merkel überhaupt noch regierungsfähig ist? Setzt sich wieder eine Person als alles dominierende Galeonsfigur durch, oder entwickelt diese Partei endlich so etwas wie innerparteiliche Demokratie? Bei der CSU geht es doch auch. Solange die CDU als Partei keiner klaren Linie folgt, und wieder eine linksliberale Führungsfigur implementiert, ohne den Zustand als Kanzlerwahlverein zu beenden, muss der Konservativismus politisch neu organisiert werden.

Dr. Lothar Sukstorf | Fr, 5. Januar 2018 - 10:24

Ein Fehler war 2015, im September, zu glauben und zu verbreiten in der Welcome-Hysterie, dass die stumme Mehrheit der Deutschen die Flüchtlinge hier haben wollte. Ich verneine das strikt, das haben ja seitdem genügend Nachweise ergeben. Ich verneine auch, dass Medien meinen, uns, dem stummen Publikum klar machen müssen, daß bunt und weltoffen (nach grüner Definition) das einzig Wahre sei. Ich verneine strikt, dass, um nur einige Beispiele genannt zu haben, alles Fremde eine Bereicherung(Meinung der Grünen) für uns zu SEIN HAT, denn alles andere wäre ja fremdenfeindlich. Dies ist nach meiner Meinung der grundlegende Fehler der Perzeption in den Redaktionsstuben.

... das Wahlvolk lässt man medial glauben, sie machen auch mal Fehler.

Klar passieren Fehler aber die Zuwanderungspolitik ist Wirtschafts- u. Einwanderungspolitik in Einem incl. den Resetlement-Programmen der EU.

Stellen wir die Frage doch einmal anders: Warum gibt es keinen Aufschrei von der Wirtschaftslobby, den Kirchen oder aus der Flüchtlingsindustrie zu der unkontrollierten u. illegalen Einwanderung?

Eben, die wollen Zuwanderung weil sie davon profitieren!

Der gemeine Bürger wird verachtet, sonst hätten wir längst das schweizerische Demokratie-Modell übernommen. Und unsere Volksvertreter würden ihr eigenes Volk nicht als "Pack" oder "Dunkeldeutschland" diffamieren. Mehr Respektlosigkeit geht nicht. Kein Wunder das wir die 2-höchsten Steuer- u. Abgabenlast haben u. dazu das größte Billiglohnland innerhalb der EU sind! Kommt nicht von ungefähr!

Günter Johannsen | So, 7. Januar 2018 - 16:25

Merkel erkennt Wählerauftrag für GroKo? Was das denn??? Ihre Wahrnehmung muss schon sehr gestört sein, oder sie ignoriert mit Fleiß den Bürgerwillen. Die Rumpelstilzchen-Methode hat sich schon mal bewährt, meint sie?!
Doch: Mit Herrn Söder als neuer erster Mann erkennt CSU endlich den Willen der Bürger zur konservativen Rückbesinnung.
Die große Mehrheit der Bevölkerung will tatsächlich einen konservativen Aufbruch, nach dem die Schwesterpartei CDU mit Kanzlerin Merkel an der Spitze die meisten ihrer konservativen Werte entsorgt hat. Ein „weiter so“ wird die AfD auf 18 – 20 % bei den anstehenden Neuwahlen und den Bayernwahlen bringen. Wer das will, muss nur so weitermachen wie bisher …..!
Die Mehrheit der Bürger in Bayern will auch keine Familienzusammenführung in unserem Land, denn Syrien ist weitgehend befriedet. Eine Familienzusammenführung ist gut und wichtig, aber nun in Syrien! Wer sonst soll Syrien wieder aufbauen?!
Wer den Wähler ignoriert, bekommt zur Wahl die Quittung!

Günter Johannsen | So, 7. Januar 2018 - 16:34

Die AfD wird wohl zu den bevorstehenden Neuwahlen noch nicht auf 30 % kommen, aber auf 20 %, nachdem die Etablierten Parteien und die selbsternannte Moral-Elite ihre diffamierende Hetz gegenüber Andersdenkenden (Menschen mit eigener Meinung) in 2018 intensiviert haben. Die AfD hat gute Chancen, die CDU als konservative Volkspartei abzulösen, nach dem Merkel konservative Werte der CDU entsorgt hat.
Wenn die CDU weiterhin auf Merkel als Staatsratsvorsitzende beharrt, wird das recht bald sein. Neuwahlen will das Volk, kein "weiter so"!

Günter Johannsen | So, 7. Januar 2018 - 22:41

Alternativlos ist allein nur der Abgang von Merkel!

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