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Oben ohne ist verboten: Auch in Paraguay gilt eine Maskenpflicht / dpa

Warum Menschen nach Paraguay auswandern - Tür an Tür mit Angela

Für immer mehr deutsche Impfgegner wird Paraguay zur zweiten Heimat. Aber was suchen Deutsche in einem Land, dessen Gesundheitssystem schon vor der Pandemie am Limit war?

Antje Hildebrandt

Autoreninfo

Antje Hildebrandt hat Publizistik und Politikwissenschaften studiert. Sie ist Reporterin und Online-Redakteurin bei Cicero.

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Klima, Arbeitsmarkt, Steuer, Formalitäten bei der Einwanderung. Zu jedem dieser Punkte finden Auswanderer im Internet Tipps. Aber diese Frage ist neu: „Hallo, Leute“, schreibt  ein gewisser Wolfgang in einem Forum für Auswanderer bei Telegram. „Bin ich auch als Geimpfter in Paraguay willkommen?“

Eine berechtigte Frage. Paraguay boomt. Das Land gilt als Mekka für Deutsche, die sich nicht impfen lassen wollen – und die überhaupt hadern mit dem Staat und  seinen Coronaregeln. Im Verlauf der Pandemie hat das Land einen regelrechten Sog entwickelt. Keine Impfpflicht,  keine Masken, keine Tests, keine 2 G-Regeln. Das ist das Bild, mit dem Deutsche werben, die in dem südamerikanischen Binnenstaat bereits Fuß gefasst haben.

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Romuald Veselic | So., 2. Januar 2022 - 09:56

Dort spürt man nichts vom Klimawandel und die Gesellschaft ist homogen. Die Paraguayer sind mit ihrer Kultur/Lebensart zufrieden genug. Und: Es gibt windräderfreie Landschaften, die immer blühen. ?

Z "Da fangen sie (D-Auswanderer) am anderen Ende der Welt noch einmal von vorne an. Und dann wohnen sie Tür an Tür mit Angela."

Da würde ich lieber in der Nähe einer Alligatorenfarm leben.

Der letzte Diktator dort, Alfredo Stroessner, hatte deutsche Vorfahren. ?

Werner Gottschämmer | So., 2. Januar 2022 - 10:12

Sparen Sie sich hierzu alles, diese Leute sind für immer verloren.

Aber grämen Sie sich doch nicht, im Reichshauptstadtslum lebt es sich doch sicher bestens. Schreiben Sie doch mal davon. Die andern sind doch nur - Minderheiten...

gabriele bondzio | So., 2. Januar 2022 - 10:30

Da fällt mir spontan ein. Howard Carpendale - Tür an Tür mit Alice... "Ich weiß nicht wo sie hingeht,
Woran es liegen kann, sie hat wohl ihre Gründe und es
Geht mich auch nichts an,...

Paraguay wäre wohl nicht mein Auswanderungsland. Auch ohne die drastische Beschreibung von Frau Hildebrandt. Wenn schon, dann Ungarn. Das Land meiner Urahnen.
Trotzdem ist es ein Fakt, dass jährlich rund 200.000 deutsche Staatsbürger aus Deutschland auswandern. Auch weil nicht wenige, mit der aktuellen politischen Situation in Deutschland einfach unzufrieden sind.
Es ist dieser Mehltau (siehe: Das Ende der Zukunft/Grau), der sich immer mehr aufs Gemüt der Deutschen legt.
Über 70% sind übrigens Hochqualifizierte (im Durchschnitts- Alter 34-38) . Hier scheint neben Mehltau-Gründen noch die besseren Verdienstmöglichkeiten ausschlaggebend.
Tendenz steigend.

Bei anhalternder -unqualifizierter Einwanderung besonders fatal.

HALLO FRAU BONDZIO!
Welcome in 2022!
Das ist zwar absolut nicht meine Musik, jedoch war das auch mein erster Gedanke!

Paraguay?
Angeblich waren dort etliche DAMALIGE häusig geworden, nisteten dort bis an ihr Ende.
Den Eichmanns Adolf hat der Mossad damals jedoch locker in Argentinien abgegriffen.
Völkerrechtswidrig, Genfer Konvention?
[Schei... drauf! "Are you guilty? - NO!" - Der Rest ist bekannt.]

PARA - eine Vorsilbe für sich, sui generis, oder?
Etwa Paralympics, die Olympischen Spiele der ... wie sagt man aktuell?

Es gibt jedoch auch PARA - troops/troopers.
Sie sind sind das Gegenteil von Paralympics.
"Search n destroy - going in "job" n out!"
Ich kenne solch einen Zeitgenossen; inzw 73.
"Ein Job wie jeder andere!"

Wissen Sie, beim Thema "Auswandern" wird mir immer schwindlig!
Die "Klassiker-Länder" - na klar!
Sie ziehen die Hürden immer höher, bei UNS passiert das "GeBenteil!"

Tag 2 des neuen J - Sternzeit 18.14,1922 (?)
einfache "Wok/WARP"-Geschwindigkeit ... sagt man so?

Karl-Heinz Weiß | So., 2. Januar 2022 - 10:52

Das Jahr 2022 hat gut angefangen-danke für diesen klasse geschriebenen Beitrag ! Impfskepsis schützt offensichtlich nicht vor Realitätsverweigerung. Mancher würde sogar die alternativlose Kanzlerin in der Nachbarschaft in Kauf nehmen.

Martin Falter | So., 2. Januar 2022 - 14:02

lange warum die Impfgegner alles negative aud den deutschen Staat projezieren, so als ob außerhalb von Deutschland alles in Butter wäre.

Aber lasst sie ziehen und reuhmütig wieder hier bei den Sozialsystemen anklopfen.

Heidemarie Heim | Mo., 3. Januar 2022 - 15:26

Mal überlegen: Dengue-Fieber, Typhus, Malaria, Masern, Hep A+B, Zika-Virus, Chikungunya-Fieber, Leihsmaniasis, Trypomanosomiasis, rundum vergitterte Fenster und Sicherheitsanlagen an der kleinsten Hütte (kenne ich so auch von der DomRep;) und als Nichteinheimischer bei einem Unfallgeschehen grundsätzlich erst mal Festsetzung in einer luxuriös ausgestatteten Verwahrzelle bis zur Feststellung der Schuld oder bis eine saftige Kaution gestellt ist. Wer es noch abenteuerlicher braucht, gleich nebenan in Haiti ist das Leben noch günstiger als in Paraguay und Katastrophen wie Erdbeben und anschließende Seuchen inklusive. Und es herrscht dort absolute Regellosigkeit. Ein paar Brocken französisch und man kommt zurecht. " Reisende soll man
ja nicht aufhalten" . Ich eigne mich jedenfalls nicht mehr für eine Sektenmitgliedschaft;) und mache bei meinen Auslandsaufenthalten normal einen Bogen um größere Ansammlungen allzu typischer deutscher Lebensart;). But "I` ll be back" (every time) wie Arni;)