Prinz Charles Klimagipfel Glasgow
Prinz Charles beim Klimagipfel in Glasgow / dpa

Weltklimakonferenz in Glasgow - Der Weltuntergang und seine Freunde

Prinz Charles verkündet beim Klimagipfel in Glasgow, dieser wäre „die letzte Chance“ für unseren Planeten. Aber mit Phantasien vom bevorstehenden Armageddon ist der Sache kaum gedient. Angebracht scheinen vielmehr Realismus und eine gewisse Skepsis gegenüber vermeintlich unumstößlichen Wahrheiten.

Autoreninfo

George Friedman, 72, ist einer der bekanntesten geopolitischen Analysten der Vereinigten Staaten. Er leitet die von ihm gegründete Denkfabrik   Geopolitical Futures und ist Autor zahlreicher Bücher. Zuletzt erschien „Der Sturm vor der Ruhe: Amerikas Spaltung, die heraufziehende Krise und der folgende Triumph“ im Plassen-Verlag.

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Geht es nach Prinz Charles, dann ist die aktuelle UN-Klimakonferenz in Glasgow „die letzte Chance“ für unseren Planeten – so jedenfalls hat er es eben verkündet. Von der COP26, wie die Konferenz genannt wird, sind jedoch keine politischen Durchbrüche zu erwarten, die unmittelbare Lösungen bringen werden. Das gilt übrigens der Tatsache zum Trotz, dass die meisten Staatschefs der eindringlichen Ermahnung des britischen Thronfolgers überschwänglich beipflichten. Wenn Prinz Charles recht hat, sind wir alle erledigt. Insofern stellt sich die Frage, warum die Politiker derart affirmativ auf seine verzweifelten Worte reagiert haben.

Eine Erklärung dafür könnte sein, dass diese Politiker selbst gar nicht mit voller Überzeugung an die Gefahren des Klimawandels glauben. Sondern ihre tiefe Besorgnis lediglich öffentlich zur Schau stellen, um denjenigen zu schmeicheln, die die Apokalypse wirklich fürchten. Angesichts der Tatsache, dass sie Kinder und Enkelkinder haben (ganz zu schweigen von politischen Ämtern, die sie behalten wollen), erscheint ihr Getue durchaus vernünftig. Ohnehin gilt: Würden sie sich nicht mit wohlfeilen Posen begnügen, müssten sie am Ende tatsächlich etwas unternehmen.

Globales Wirtschaftschaos

Wir erleben derzeit ein globales Wirtschaftschaos, das im Wesentlichen durch die Corona-Pandemie entstanden ist. Viele Länder der nördlichen Hemisphäre leiden unter Arbeitskräftemangel, hohem Energiebedarf, dysfunktionalen Verkehrsnetzen und so weiter. Die Weltwirtschaft ist in einer Weise ins Taumeln geraten, wie man es außerhalb von Kriegen kaum kennt. Angesichts der Tatsache, dass wir uns wirtschaftlich in unbekannten Gewässern befinden, ist es nicht unvernünftig, das Schlimmste anzunehmen. Eine Reihe von Reformen zum Klimawandel noch in diesem Jahr weltweit auf den Weg zu bringen, wäre nicht nur ein massives Risiko für die Weltwirtschaft – sondern auch für jene Amtsinhaber, die sie beschlossen haben. 

Eine Reduktion der Kohlenutzung hätte zum Beispiel für China verheerende Folgen. In einer Zeit, in der die chinesische Wirtschaft versucht, wieder Tritt zu fassen, ist eine Kohleknappheit so ungefähr das Letzte, was sie gebrauchen kann. Um den Klimawandel bekämpfen zu können, muss vielmehr die Weltwirtschaft zunächst wieder genauso in Gang kommen wie das soziale Leben der Menschen.

Misstrauen gegenüber der Wissenschaft

Und dann lohnt auch noch ein Blick auf die soziale Realität. Der Klimawandel ist eine wissenschaftliche Theorie, und es lässt sich kaum bestreiten, dass viele Menschen den Wissenschaftlern nicht trauen. Dieses Misstrauen ist nicht neu, aber es hat sich im Zuge der Pandemie noch verstärkt, deren Eindämmungsmaßnahmen ungeahnte soziale, politische und wirtschaftliche Folgen hatten. Es gehört ebenfalls zur Kategorie der unangenehmen Wahrheiten, dass eine große Zahl von Menschen auf der ganzen Welt sich einer Impfung verweigert – was auch immer ihre individuellen Gründe dafür sein mögen. Der Versuch, Impfungen zu erzwingen, wird wahrscheinlich scheitern, und das wiederum wird der medizinischen Beratung ganz generell nicht zuträglich sein. 

Zweifellos sind die Gründe für Impfungen wissenschaftlich fundiert – aber die Welt ist weitaus komplexer, als sie einem Wissenschaftler erscheinen mag. Und Risiken, die aus Sicht von Ärzten irrational sind, stellen sich für andere Menschen als durchaus ernst zu nehmend dar.

In ähnlicher Weise sind die wissenschaftlichen Belege für den Klimawandel real. Aber für mich ist damit noch längst nicht klar, dass der Planet dadurch zerstört werden wird. Jeder (vor allem ein Politiker oder ein Staatsoberhaupt), der behauptet, er wisse mit absoluter Sicherheit, dass dies der Fall sein wird, muss dies auch beweisen können. Aber die Behauptung, der Klimawandel werde allgemein katastrophal sein, wie Prinz Charles sie aufgestellt hat, ignoriert ihrerseits die verfügbaren Daten – aus denen nämlich hervorgeht, dass er von Region zu Region unterschiedliche Auswirkungen haben wird.

Apokalyptische Behauptungen

Nicht zuletzt existiert in der Öffentlichkeit eine gewisse Skepsis gegenüber apokalyptischen Behauptungen. Ich selbst habe jahrelang Horrorgeschichten über Bevölkerungsexplosionen und globale Hungersnöte zur Kenntnis genommen, die von Demographen erzählt wurden – wobei sie nicht bedachten, dass die Geburtenraten der heutigen Babyboomer eine Anomalie waren, und dass die Bevölkerungszahlen auch wieder zurückgehen könnten. Ich erinnere mich auch an vermeintlich unumstößliche Tatsachenbehauptungen, wonach die Existenz von Atomwaffen zur Selbstvernichtung der Menschheit führen würde. Es hat sich allerdings herausgestellt, dass die Politiker durchaus verstanden haben, dass es schlimm ist, wenn alle getötet werden. Also haben sie es vermieden.

Schon möglich, dass Prinz Charles recht hat und dass Politiker, die dem Klimawandel nicht entschieden Einhalt gebieten, uns umbringen. Gleichwohl bezweifle ich, dass ein Aufschub die Vernichtung des Planeten bedeutet. Wie auch immer das Ergebnis aussehen wird – es wird sich als komplizierter darstellen als jenes angekündigte Armageddon. Was mich angeht: Ich traue keinen vermeintlichen Wahrheiten, auf die man sich mit übergroßer Mehrheit geeinigt hat. Und dazu zählt aus meiner Sicht auch der Klimawandel mit allen heute prognostizierten Folgen.

Niemand hätte erwartet, dass die Corona-Maßnahmen zu so etwas wie einem wirtschaftlichen Stillstand führen würden. Die Zusammenhänge des menschlichen Miteinanders sind verblüffend vielschichtig. Auch ernsthaft engagierte Forscher an den nationalen Gesundheitsbehörden hatten nicht absehen können, was im Zuge der Pandemie alles geschehen ist. Die Welt ist weitaus komplexer, als wir uns das vorstellen – und alles, was ich weiß, ist Folgendes: Das, was Sie erwarten, wird wahrscheinlich nicht eintreten. Und das, was tatsächlich eintritt, wird sehr befremdlich und unerwartet sein.

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helmut armbruster | Di, 2. November 2021 - 16:45

Damals: wer keinen Ablassbrief kauft verspielt sein ewiges Leben.
Heute: wer die letzte Chance unseren Planeten zu retten nicht wahrnimmt ist verloren.
Der Mensch glaubt alles, wenn ihm nur gehörig Angst gemacht wird.
Der Affe glaubt nichts, weil er keinen Verstand hat. Der Mensch hat Verstand und soll sogar vernunftbegabt sein... und trotzdem glaubt er jeden Mist.

Gerhard Hellriegel | Di, 2. November 2021 - 16:52

Also, George Friedman ist ein Gewinn für den Cicero. Ansichten, die man nicht so einfach vom Tisch wischen kann. Ich bin beileibe nicht immer seiner Meinung, aber er zwingt mich zur Selbstkontrolle. Dankeschön.

Wolfgang Borchardt | Di, 2. November 2021 - 16:54

er wlird noch Jahrmillionen noch existieren, ebenso das Klima. Das wird nun offensichtlich anders und das ist eine Herausforderung, an der. man wachsen kann. Angst ist kein guter Ratgeber. Derweil bleibt anderes weiter liegen. Der Staat scheint weitgehend handlungsunfähig zu sein. Daran wird auch ein weiter gewachsenes Parlament nichts ändern

Gisela Fimiani | Di, 2. November 2021 - 17:07

Beim Sich-Zur-Schau- Stellen selbst ernannter und sich selbst vergötzender Propheten, muss es mindestens die Apokalypse sein, die sie uns vorhersagen. „Sie bürden den Menschen große Lasten auf, doch sie selbst rühren keinen Finger, um diese Lasten zu tragen. Mit allem, was sie tun, stellen sie sich zur Schau.“ (Matthäus 23, 4)
Die demokratieverachtende, bürgerverachtende Haltung unserer Propheten, macht sich auf allen Gesellschaftsfeldern deutlich bemerkbar. Ein Neo Feudalismus ist im Begriff sich Neo Untertanen zu schaffen.

Hans Jürgen Wienroth | Di, 2. November 2021 - 17:24

Wer die Apokalypse beschwört, wenn nicht sofort und ohne Aufschub maximal gehandelt wird, der kommt schnell in Erklärungsnot. Wer sagt es ist 5 vor Zwölf, der hat um 5 nach Zwölf sein Pulver verschossen. Er wird unglaubwürdig, wenn er weiter maximale Maßnahmen zur Vermeidung der Apokalypse fordert, um den Untergang doch noch zu vermeiden, den er für Zwölf vorhergesagt hat.
Der Weltuntergang durch den Klimawandel wurde schon oft vorhergesagt, er ist bis jetzt ausgeblieben. Die theoretischen Modelle zum Nachweis des CO²-Einflusses haben zwar den Nobelpreis bekommen, den physikalischen Nachweis im Versuch ist die Theorie bisher jedoch schuldig geblieben. Es scheint, hier hat ein elitärer Kreis von Wissenschaftlern etwas herausgefunden, von dem nur das Ergebnis der breiten Öffentlichkeit mitgeteilt wird.
Ob die Lösung der Energieerzeugung durch Massen von Windrädern die Lösung ist oder das Problem noch verstärkt, ist ungewiss. Es scheint auch niemand Interesse an der Erforschung zu haben.

Stimme Ihrem Komm. gerne zu.

Ich weiß nicht mehr genau wann es war, aber es muss schon mind. 3 Jahrzehnte her sein, als ich das 1. Mal durch ein paar Ökos einen unmittelbar bevorstehenden Weltuntergang prognostiziert bekam.

Das hat mich nicht davon abgehalten gesunde Bio-LM zu kaufen, aber seit dem stehe ich zu den Ökos eher in einem Misstrauensverhältnis.

Mit genügend Lebenserfahrung kann man all diese Gretas, Reemtsmas u. Neubauers besser einschätzen.
Wir waren ja alle mal jung...und naiv...und dauerempört....zum Glück sind die meisten von uns dann aber doch erwachsen u. vernünftig geworden.

Rainer Mrochen | Di, 2. November 2021 - 17:25

Da frage ich mich tatsächlich was diese Leute in den letzten 60 Jahren getan haben um genau so etwas zu vermeiden. Genau nämlich gar nichts. Besten falls haben sie ihr persönliches Vermögen vergrössert ( das Engl. Königshaus wie seit eh und je über die Rothschilds) und zwar aus dem einzigen, gemeinsamen Vermögen der Menschheit; unserem Planeten.
Konrad Lorenz, Helmut Schoeck, Friedjof Capra ( um nur 3 zu nennen) haben globale Zusammenhänge frühzeitig erklärt. Die Möglichkeit zum handeln, zum gegensteuern hätte es gegeben. Die heutige, irrationale Panikmache dient einem neuen Geschäftsmodell: Ausbeutung, Überwachung, Unterjochung der Massen. Corona ist hier nur der Aufmacher. Klimahysterie, Identitätsübertreibung, Genderblödsinn sind die neuen Aufhänger zur Ablenkung der Massen von den kapitalistischen Interessen einer perfiden Führungsclique.
Für Brot und Spiele sorgt eine aufgeblasene Unterhaltungsindustrie, die im Gleichschritt marschiert. Alles wie gehabt.

Yvonne Stange | Di, 2. November 2021 - 18:02

.. scheint gesichert!! XD
Alleine, daß die "globalen Eliten" mit mehr als 52 Privatjets und zusätzlichen Helikoptern eingeflogen wurden, dies gibt einem vernunftbegabten Menschen zu denken! Hätte es eine Videoschalte nicht auch getan!?
Und man erklärt dem Dummvolk, daß es sich noch mehr einschränken und Verzicht üben muß. Nur dem exponentiellen Bevölkerungswachstum wird KEIN Riegel vorgeschoben! DIES alleine ist eine Zumutung für diesen Planeten. Und wenn man schaut, wo die Bevölkerung ungebremst wächst, dann weiß man, was folgen wird..... >:-( Quantität zulasten von Qualität. Mehr sag ich nicht dazu! Aber das entspricht der Agenda.... ;-)
Dieses "Event" ist einfach nur zum Abschalten! Alle, die da hingehen, kommen sich einfach nur wichtig und unentbehrlich vor, dabei sind die die ersten, auf die man locker verzichten könnte! Der Planet würde es danken, wenn diese Umweltverschmutzer mit ihrem extravaganten Lebensstil sich einfach nur nicht mehr so verdammt wichtig nehmen würden!

Rob Schuberth | Di, 2. November 2021 - 18:07

es ist immer wieder int. u. aufschlussreich zu beobachten mit welchen Begriffen unsere Journaille versucht ihre (grünen) Ansichten als neutral darzustellen.

Das Klima ist das Klima.
Und es ändert sich seit Anbeginn dieses Planeten, auf dem wir ganz sicher nur eine sehr kurze Verweilzeit haben werden.

Alles was wir könnten wäre sich dem Wandel des Klimas so gut es geht anzupassen.

Aber der typisch deutsche Größenwahn, gepaart mit der ebenfalls typischen Besserwisserei, veranlasst uns ja so zu tun, als ob wir (wie lächerlich!) das Klima beeinflussen könnten.

Redner wie Prinz Charles u. a. stimmen doch nur in den Canon der Gretas, FFF u. ä. Typen ein, um einem shitstorm zu entgehen.
Sie schwimmen auf dem Trend mit. Sollen sie ruhig.
DAS stört das Klima übrigens auch nicht die Bohne.

Besser wäre es also für grüne Städte etc. zu sorgen.
Denn das Scheitern ist gewiss u. damit zukünftig mehr Hitzewellen.
Wie gut, dass wir auf unserem Grund schon vor J. mehrere gr. Bäume gepflanzt haben.

Annette Seliger | Di, 2. November 2021 - 18:19

.... und davon werden 3-4% dem Menschen zugeschrieben. Dieses C0² schwankt je nach Jahreszeit und Vegetation, denn es wird u.a. von den Pflanzen für die Photosynthese gebraucht. Auch der Mensch ist ein Produzent von C0² und beim Joggen erzeugt dieser mehr C0² pro Kilometer als ein Auto. Es ist das lineare Denken der Menschen das mit dem Mythos um die Gefährlichkeit des Spurengases bedient wird. Dazu noch ein paar Wörter die Bilder in den Köpfen schlichter Gemüter erzeugen wie "Klimakrise", "Treibhausgas" oder "Klimakiller" und schon sind die Menschen da wo man sie braucht. Das Muster ist immer das gleiche mit dem die Propagandisten arbeiten. Jedem noch so schlichten Gemüt sollte dabei aber auffallen dass die Lösung des Problems nach Meinung der "Experten" nur im Verzicht liegt. Schon das sollte jeden misstrauisch machen. Die erneuerbaren Energien sind in unseren Breiten ein Irrweg, da sie nicht immer und gleichbleibend zur Verfügung stehen. Es werden nur Lobbyinteressen bedient!

Tomas Poth | Di, 2. November 2021 - 18:42

Zitat:
"Zweifellos sind die Gründe für Impfungen wissenschaftlich fundiert – aber die Welt ist weitaus komplexer, als sie einem Wissenschaftler erscheinen mag."
Dieser Satz gilt ähnlich auch für den sogenannten menschengemachten Klimawandel. Es gibt viele fundierte Beobachtungen zum Klimageschehen, aber das Klima ist weitaus komplexer als es sich die Wissenschaftler vorstellen können!

Aber sind die "Klimarettung" oder der totale Schutz gegen Infektionen durch Impfung (funktioniert nicht wie wir direkt erleben) wirklich das angestrebte Ziel?
Oder geht es letztlich doch eher um Geopolitik und die Schaffung von Vorteilen für das eigene Business, eine neue Machtkonstellation und gleichzeitig damit auch die Gleichschaltung der Massen?
Hinter jeder "guten Absicht" steht auch immer die Berechnung eines eigenen Vorteils.

Kurt Walther | Di, 2. November 2021 - 19:05

Ich hoffe und vermute, dass die aktuelle Konferenz in Glasgow nicht „die letzte Chance für unseren Planeten" ist. George Friedman rückt diesbezüglich in seinem Artikel einiges unter analytischen und sprachlichen Aspekten zurecht. G. Friedman ist ein großer Gewinn für den "Cicero".
Für mich stehen hinsichtlich der Erderwärmung immer noch einige grundlegende Fragen im Raum: Erstens, wie hoch ist der Anteil der Menschen an der Erderwärmung und zweitens, ist es wirklich die rasche Eindämmung der CO2-Erzeugung, die uns retten kann? Schließlich der deutsche Sonderweg: Ausstieg aus der Atomenergie - Abschalten der letzten AKWs Ende 2021. DE will also als Industrieland seinen kompletten Strom mittels Wind und Sonne erzeugen. Das wird angesichts der zur Verfügung stehenden Fläche nicht funktionieren. Aber andere Länder, andere Völker sind da klüger und setzen auf die AKWs. Ich glaube, G. Friedman auch so zu verstehen: Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.

Urban Will | Di, 2. November 2021 - 19:53

hat sie sich der Politik angedient.
Es geht weniger um die Frage, ob der Ausstoß von CO² während der letzten Jahrzehnte so und so hoch war oder ob dies Einflüsse auf das Klima hat.
Es geht darum, ob die Welt am Abgrund steht, ob eine Konferenz und deren Entscheidungen die „letzte Chance“ sind, dies zu verhindern.
Auch ich halte das für Blödsinn.
Schon alleine die Pläne Chinas wären dann ein Grund – schließlich geht es ja um das „Überleben der Menschheit“ - dieses Land mit Krieg zu überziehen und komplett zu vernichten.
Anders werden die nämlich keinen cm von ihren Plänen abrücken.
Verbale Abrüstung täte der Sache weitaus besser.
Und:
Es hat sich mit FfF eine erschreckend intolerante, eingebildete Clique privilegierter Kinder und auch Erwachsener gebildet, die sich in ihrer Übermoral anmaßt, anderen sagen zu müssen, was sie zu tun haben. Keine Diskussion über den Weg. Den kennen nur sie... Das ist Chauvinismus in Reinform.
Braucht kein Mensch.
Mich nerven diese Gestalten gewaltig.

... werter Herr Will.
Daher auch meine Zustimmung zu Ihren Worten.

Wobei, und das habe ich gestern bereits gesagt, ich verzeihe ihnen durchaus - im Moment ihrer Jugend - so vehement aufzutreten.
So kompromisslos für ihre Ideale zu kämpfen.

Meine Hoffnung ist, dass auch diese "Fundis" bald erwachen werden u. dann die wahren Realitäten sehen u. anerkennen.

Jung u. kämpferisch waren doch viele von uns auch einmal in dieser Zeit.
Aber wir wurden erwachsen u. dadurch vernünftig.

Der negative Einfluss unsere Medienwelt hat an der Verzögerung des Erwachsenwerdens bei diesen Fundis einen sehr, sehr hohen Anteil.

Kein Wunder, lebt die Medienwelt doch ganz gut von u. mit diesen Dauerempörten.

Ann-Kathrin Grönhall | Mi, 3. November 2021 - 07:37

Herr Friedmann ist ein Gewinn fuer den Cicero aber auch die vielen intelligenten Kommentare die im Forum zu lesen sind tragen zur Qualität des Ciceros bei.
Vielen Dank an Cicero und auch an die überwiegende Zahl der Kommmentatoren.

Ernst-Günther Konrad | Mi, 3. November 2021 - 09:49

"Ich traue keinen vermeintlichen Wahrheiten, auf die man sich mit übergroßer Mehrheit geeinigt hat." Da sind Sie nicht allein Herr Friedman. Niemand bestreitet, dass sich das Klima ändert. Die Erdachse hat sich verschoben, der Einfluss von Sonne und Mond nehmen Einfluss, die Verschiebung von Klimazonen und das Eigenleben unseres Planeten, beeinflusst von Gestirnen und seine Position in der Galaxie und viele andere Aspekte haben mal Eiszeit, mal Warmzeit und viele andere Zyklen hervor gebracht. Keiner spricht plötzlich mehr vom Ozonloch, man hat ja jetzt CO². Der Kalender der Mayas endet mit 2012, da sollte schon der Planet untergehen. Nostradamus sagte die "gelbe Gefahr" voraus, ob er die Sonne meinte oder die Chinesen bleibt im Bereich der Spekulation. In den 70ern warnte der Spiegel vor einer neuen Eiszeit. Und jetzt verbrennen wir alle? Und die kritischen, wissenschaftlich fundierten Klimaforscher lässt man nicht zu Wort kommen, weil es die bezahlten Experten alle besser wissen.

egal, ob diese "Wissenschaftslobbyisten" unmittelbar gesponsert (korrupt) sind oder sich aus opportunistischen Gründen gerne vor einen "zeitgemäßen" Karren spannen lassen, eine treffende Bezeichnung für diese Spezies lautet "professorale Mietmäuler".

Romuald Veselic | Mi, 3. November 2021 - 09:57

was ich als sehr kritischer Zustand in globaler Dimension betrachte. Durch Pandemie, die existiert und Klimawandel, der mich an das Sterben der Bäume in D, aus den 80ern erinnert.
Z: "Um den Klimawandel bekämpfen zu können, muss vielmehr die Weltwirtschaft zunächst wieder genauso in Gang kommen wie das soziale Leben der Menschen." Dem ist nichts weiter zuzufügen.
Chaos und Kriege im geretteten Klimaraum- & -Zeit, lassen die E-Autos lahmlegen und die energetische Biomasse wird von keinem Eingesammelt u. auf Bestimmungsorte transportiert. Zumal die gigantischen Wind- & Solaranlagen, sind äußerts leicht anzugreifen u. in ihrem fragilem Konstrukt, sehr schnell u. effektiv zu zerstören. Bei KWs ist der punktuelle Schutz wesentlich leichter umzusetzen.
China & Indien + X, machen bei Greta T Festivitäten in Glasgow, nicht mit.
Deshalb, ich persönlich, freue mich auf Klimawandel. Könnte solche subjektive Einstellung später zum Strafbestand werden?
Ich glaube den "Westlern" kein Wort mehr.

Hanno Woitek | Mi, 3. November 2021 - 12:19

lässt man solche Quatschköpfe wie diesen ganz offensichtlich dummen Prinzen nur dort reden und schreibt auch noch darüber, dass er das darf. Er gehört mit in die Kita - die man unbedingt endlich einrichten sollte - um ihn dort gemeinsam mit den Thunberg und Neubauern unterzubringen.

Christa Wallau | Mi, 3. November 2021 - 12:57

In reply to by Hanno Woitek

gerade „in“, lieber Herr Woitek.
Wie gegen die Dummheit kämpfen selbst Götter vergebens gegen Unsinn an, der
überall seine Blüten treibt!
Das hat die Menschheitsgeschichte hinlänglich bewiesen.
Traurig, aber wahr.

Enka Hein | Mi, 3. November 2021 - 13:24

In reply to by Hanno Woitek

...formuliert. Und wenn Greta und Klein Lisa mit dem ewigen 2ten aus GB in der Kita sind, können die Beiden dem Charles ja die Prinzenrolle beibringen.
Aber nicht vergessen. Schlüssel nach dem Abschließen wegwerfen.

Norbert Heyer | Mi, 3. November 2021 - 15:50

Immer wenn Politiker und „hochgestellte“ Personen den Weltuntergang beschworen, ist etwas für die Menschen katastrophales eingetreten, aber nie war es der Weltuntergang. Die Politik hat sich „verzockt“, das Leben auf Pump mit Gelddrucken nähert sich seinem natürlichen Ende, Corona hat Lieferketten zerstört, Produktionsausfälle verursacht und für leere Regale gesorgt. Noch wird der Deckel draufgehalten, auf illegale Migration und Geburtenüberschuss bei denen, die ihre viele Kinder garnicht ernähren können. Gleichzeitig treibt die Politik ein Keil in funktionierende Gesellschaften und Familien, gespaltene Gruppen sind leichter beherrschbar. Nach Corona - der Generalprobe - wird der neue anbetungswürdige Gott das Klima sein, dafür sollen wir alles opfern, zum Schluss auch noch ein menschenwürdiges Leben und das alles für Reiche, die mit 400 Flugzeugen und eigenen Schiffen zu einer Klimakonferenz eilen, um uns einen radikalen Verzicht auf alle Annehmlichkeiten des Lebens aufzudrängen.

Tomas Poth | Mi, 3. November 2021 - 18:36

In reply to by Norbert Heyer

Die Blaupause dazu liefert Japan seit ca. 20 Jahren, vermutlich orientiert sich die EZB daran.
Dies im Sinne sehe ich noch kein Ende in Sicht.