Nicola Sturgeon
Nicola Sturgeon, Ministerpräsidentin von Schottland, eröffnet im Vorfeld der UN-Klimakonferenz COP26 offiziell das „International Maritime Hub“ des City of Glasgow College / dpa

UN-Klimakonferenz in Glasgow - „Es geht um die Zukunft dieses Planeten“

Die schottische Regierungschefin Nicola Sturgeon erwartet in Glasgow Delegationen aus knapp 200 Staaten anlässlich des Klimagipfels. Im Interview betont sie: „Es ist essenziell, dass wir aus diesem Gipfel mit einem klaren Bekenntnis zu 1,5 Grad herauskommen.“ Doch da die Schotten – noch – keine unabhängige Nation sind, wird Sturgeon selbst nicht mit am Verhandlungstisch sitzen.

Tessa Szyszkowitz

Autoreninfo

Tessa Szyszkowitz ist Londoner Korrespondentin des österreichischen Wochenmagazins Profil. Im September 2018 erschien „Echte Engländer – Britannien und der Brexit“. Foto: Alex Schlacher

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Beim Videointerview mit einer Gruppe europäischer Korrespondenten macht die schottische First Minister Nicola Sturgeon eine klare Ansage: Für die Zeit des UN-Weltklimagipfels Conference of Parties COP26 in Glasgow ruht ihr Disput mit Boris Johnson, dem britischen Regierungschef. Am Sonntag treffen rund 100 Staatsoberhäupter und 200 Delegationen in der schottischen Stadt ein. Gemeinsam soll das Ziel, die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen, proklamiert werden. Danach will sich die 51-jährige Nationalistin an die Vorbereitung für ein Referendum über die schottische Unabhängigkeit machen. 2023 soll es soweit sein.

In Glasgow gibt es Ratten – und Proteste. Das lesen wir in den englischen Boulevard-Zeitungen. Ist Glasgow für den Klimagipfel gerüstet?

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Christoph Kuhlmann | Sa, 30. Oktober 2021 - 14:11

werden die mittelfristigen Folgen des Brexit und die Ergebnisse der britischen Coronapolitik sein. Sowohl das Management des Brexit als auch die Gesundheitspolitik lassen ehr den Eindruck eines planlosen Hühnerhaufens entstehen, der ohne Weitblick weitreichende Entscheidungen trifft deren Konsequenzen auch Jahre später noch gar nicht abzusehen sind. Das blinde Vertrauen auf die Kräfte des Marktes hat bisher zu exorbitanten Energiepreissteigerungen und leeren Regalen geführt. Die Lebensmittelindustrie hat ebenso Probleme wie die das Transportgewerbe. Das alles in einem Ausmaß, das auf dem Kontinent unbekannt ist, Selbst die Corona Inzidenzen lassen sich bestenfalls mit Rumänien vergleichen. Und das bei einem enormen Rückstau dringend notwendiger Behandlungen. Wenn sich diese Probleme verstetigen kann es zu einem "rette sich wer kann" Trend führen in dem sowohl Schottland als auch Nordirland intensiv über die Trennung von England und die Rückkehr in die EU nachdenken.

..in GB. Mensch da bin ja froh, das unser linker Hühnerhaufen planvoll vorgeht.
Planlos in den Untergang. D ist schon weiter. Wir planen den Untergang.
Ich vertraue lieber in die Kräfte des Marktes. Alles andere ist DDR. Wollen Sie das?
Auch bei uns fehlen nahezu 100 T LKW Fahrer. Infrastruktur am Ar...
Ihnen Herr Kuhlmann sei geraten sich nicht nur in der eigenen Blase zu informieren. Das erweitert den Horizont.
Eh man über GB lästert gibt's bei uns genug zu tun.
Uns steht die politisch angerichtete Kloake bis Oberkante Unterlippe.
Und wir stehen schon alle auf den Zehenspitzen. Wenn jetzt die Ampel noch kommt und Wellen schlägt und das wird sie, dann sollten wir alle das Schlucken einstellen.
So jetzt gehe ich in den Keller und lache mich wegen der niedrigen Energiepreise in D gegenüber GB schlapp.
Man sollte nicht über jedes Stöckchen springen das die Autorin hinhält.
Schönes Wochenende.

Stefan Kreppel | Sa, 30. Oktober 2021 - 14:16

Man braucht sich nicht sorgen. Deutschland allein rettet die Welt.

Ronald Lehmann | Sa, 30. Oktober 2021 - 16:11

In reply to by Stefan Kreppel

Und dann nicht einmal mit den Segelflugzeug kommen?
Was das an CO2 kostet?!
Müssen diese nicht CO2 Sparen?
Haben die gar kein Einsparungsprogramm in ihren Plan?

Aber bestimmt gibt es Preise & Auszeichnungen?
Darf eigentlich der Cicero oder der Herr Reitschuster von dort berichten?
Wer hat denn eine Green-Card bekommen?

Rob Schuberth | Sa, 30. Oktober 2021 - 15:34

mehr als schöne, aber leere Worte, die dann als Absichtserklärungen durch die Medien aufgehübscht werden, wird es auch dieses Mal nicht geben.

Geld regiert die Welt.

Und da auch Maßnahmen zur Verbesserung unseres Klimas Geld kosten, sogar sehr viel Geld, haben die Wirtschaftsentscheider primär das Int. weiter viel Geld zu verdienen.
Was ich sogar verstehen kann.

So wie die Welt aufgebaut ist, mit ihren globalen u. multilateralen Verzahnungen, geht es nur global.

Aber genau diese Verzahnung macht das unmöglich.
Denn jeder der den Anfang macht ist der größte Verlierer.

Warum das bei uns niemand, na ja, die die das Sagen haben, nicht verstehen will erschließt sich mir nicht.
Außer nat. der Erhalt von geliehener Macht (Mandat).

Wir werden diese Welt weiter zugrunde richten. Nur mit kl. Maßnahmen das Gröbste zu verhindern versuchen, aber auch dabei oft scheitern, und am Ende von diesem Planeten verschwinden.

Genießen wir unsere Rest-Verweilzeit.

Klaus Funke | Sa, 30. Oktober 2021 - 17:34

Die Schotten mögen bitte besonnen bleiben, ihr Nationalstolz in Ehren. Da sind sie wie bei uns die Bayern. Aber so blöd sind die Bayern nicht, auch wenn Herr Söder von einem ähnlich wahnsinnigen Ego wie Madame Sturgeon angetrieben wird, dass sie sich eine selbstständige bayrische Republik ersehnen könnten. Frau Sturgeon will unbedingt schottische Premierministerin werden. Danach brennt sie. Mit Vernunft hat das alles nichts zu tun. Zahlen sprechen dagegen. Kleinstaaterei und Zersplitterung hat noch nie etwas gebracht. Es muss mit den weiblichen Genen zu tun haben - dieser brennende Ehrgeiz. Oder mit unbefriedigten Sehnsüchten, die weit zurück in der Kindheit und Jugend liegen. Das Wesen des Menschen ist sehr häufig viel einfacher zu erklären als es Psychoanalytiker vermögen. Menschen sind Menschen und sie tun Menschliches! Alles andere ist aufgeblasener Blödsinn.

Gerhard Lenz | So, 31. Oktober 2021 - 00:33

Das Zentralkomitee der....pardon.... die Alternative für Deutschland (AfD) hat auf einem ihrer letzten Parteitage entschieden, dass es keinen menschengemachten Klimawandel gibt.

Und was die AfD entscheidet, stimmt immer. Auch und besonders in diesem Forum.
Punkt. Aus. Ende der Diskussion.

Wozu brauchen wir noch Wissenschaft?

Wir haben doch Bjoern Hoecke.

Achtung, liebe AfD-Freunde: Nicht gleich jubeln. Das war natürlich Zynismus pur.

sozialistischen Ansätzen, nämlich v oben zu entscheiden, was gesagt werden darf, nicht folgt.
Sie leugnet nicht den menschengemachten Klimawandel, sie sagt lediglich, dass es nicht einwandfrei erwiesen ist, dass allein der Mensch hierfür verantwortlich ist.
Diese Meinung kann man teilen oder nicht, aber Sie verdrehen mal wieder bewusst die Aussage.

Dass die Foristen hier, die einer generellen Verdammung der Blauen nicht anhängen, allesamt blinde Gefolgsleute sein sollen, ist ebenfalls Unsinn.

Der einzige, der blind um sich schlägt, der als treuer Untertan so ziemlich jede Entscheidung von oben hier automatisch übernimmt und mit allen Mitteln verteidigt, sind Sie.
Aber egal.

Ach so:
Ihr Hinweis auf die Ironie. Danke, das Sie das machen!
Ich wollte echt schon zum Freudentänzchen ansetzen. Endlich kapiert auch der Lenz, dass die Blauen die einzigen sind, die für uns zu entscheiden haben! Vor allem Hoecke!
Aber dann...
Wieder nur Ironie... Jetzt haben Sie mir den Sonntag verdorben...

Was ist ein Untertan?

Man frage Urban Will. Nach dessen Definition verbirgt sich dahinter ein Wähler, der sich konstant weigert, der AfD seine Stimme zu geben.

Und sich stattdessen für eine Obrigkeit entscheiden. Wie töricht!

Was ist eine Obrigkeit? Richtig. Eine Regierung, der die AfD nicht angehört. Und trotzdem von neun Zehntel der deutschen Wähler bevorzugt wird.

Die auf die (angeblich) Blauen pfeifen.

Dabei "können" die können sogar Wissenschaft.

Und wie.

Wissen, dass es eine Corona-Pandemie nicht gibt, sondern nur fehlerhafte Tests.
Wissen, dass es keinen menschengemachten Klimawandel gibt.
Wissen dafür, dass die Umvolkung in vollem Gange ist!
Wissen, dass der Michel blöd ist, wenn er nicht AfD wählt.

Nur: der Wähler weiß scheinbar nicht so genau, was die "Blauen" alles so wissen!

Dafür weiß er (überwiegend), dass die die Blauen eigentlich Braune sind.

Und man sie deshalb nicht wählen kann.

Was Herrn Will wiederum gar nicht gefällt.

Urban Will | So, 31. Oktober 2021 - 09:07

nicht das Wort „Klimarettung“, aber ich denke, das war purer Zufall.

Die Welt ist einem Wahn verfallen.
Es geht mir nicht darum, dass man aufgrund von Messungen festgestellt hat, dass es allgemein wärmer wird und man einen Zshang mit dem stark gestiegenen CO² – Ausstoß der letzten 1 ½ Jhdte als erwiesen ansieht.
Das mag stimmen, aber man sollte aufhören, diese sinnlosen Wort – Kreationen zu predigen und unnötige Panik zu verbreiten.
Das Klima befindet sich nicht in einer Katastrophe und muss auch nicht gerettet werden. Es ist dem Klima recht egal, ob es warm oder kalt ist.
Es ist der Mensch, der auf eine Katastrophe zusteuert und der – vor sich selbst – gerettet werden muss. Es ist die Umweltzerstörung, der wir zu begegnen haben, der Bev-explosion mit all ihren Folgen, die diesen Planeten bald unbewohnbar macht.
Mit dämlichen Migrations – Pakts, völlig irrsinniger Einwanderungspol. fördert man diesen Wahnsinn nur.
Niemand hat den Mut, all dem ernsthaft entgegen zu treten.

Ernst-Günther Konrad | So, 31. Oktober 2021 - 09:54

Bleibt eben alles erstmal beim Alten oder verstehe ich da was nicht? Denn eine Antwort darauf, was in diesem Fall seitens der Schotten passiert, wie sie mit einer Ablehnung ihres Referendums sonst umgehen wollen, kann ich dem Artikel nicht entnehmen. Ich lese nur, dass es dann Johnsons Problem sei. Ach, und jetzt ist es das nicht? Frau Sturgeon spricht von Demokratie, fordert das für sich ein, erkennt aber nicht an, dass eben diese Demokratie ihr ein Austrittrecht gesetzlich nicht zubilligt ohne Zustimmung der britischen Regierung
Und wenn sie dem Klimawahn verfallen ist, soll sie doch selbst für die Schotten all das politisch im Rahmen ihrer Möglichkeiten tun, was sie glaubt tun zu müssen. Ich nehme die Haltung der schottischen Regionalpräsidentin zur Kenntnis, mehr aber auch nicht.
Offenbar wurde Glasgow als Tagungsort ausgewählt, verbunden mit den schottischen Hoffnung, man könne ob ihres Eigenständigkeitsbegehrens mit dem Thema Klima Unterstützung durch andere Staaten erhalten.

Bernd Muhlack | So, 31. Oktober 2021 - 15:41

Ich habe vorhin meine aktuelle Stromrechnung analysiert und meinen Benzinverbrauch errechnet.
Der Heizkörper im Bad läuft nur selten; nur damit der Ventilstift nicht blockiert - dauert eine Minute!
Duschen?
Nur im Krankenhaus!

Verpackungen lasse ich - falls möglich - im Geschäft!
Da ich massive Lungenprobleme habe, reduziert sich mein CO2-Ausstoß gegen Null!

... und dergleichen Mehr!

Gleichwohl habe ich just einen Zettel geschrieben: ich will und muss noch umweltbewusster und nachhaltiger mein Dasein fristen!
1,5 Grad Reduzierung sind viel zu wenig!
Alles unter 20 Grad ist kontraproduktiv!

Diese Abkommen, Unterschriften sind so effektiv wie E-Autos und Rinder mit Darmverschluss!
Jedoch fühlt man sich dann schulterklopfend und allseits grinsend besser: WIR sind die Guten!

Eines noch:
Kann es sein, dass Nicola Sturgeon wesentlich gealtert ist?
Ich stand vor fünf Jahren etwa zehn Meter im wunderschönen Edinburgh von ihr entfernt.
Sie sah viel besser aus!

Schöne Woche!

Wolfgang Borchardt | Mo, 1. November 2021 - 08:04

die Gattung der Politiker nicht zu Sachdiskussionen fähig und willens ist, wird es auch weiterhin keinen Fortschritt geben. Krisenszenarien hinterherzurennen mag nützlich sein, um die bislang ungelösten Probleme weiterhin links liegen zu lassen. Zutiefst populistisch, ein Druckmittel und schlechtes Regierungswerkzeug. Angst ist ein schlechter Ratgeber. Klimaveränderungen sind eine Chance, vieles besser zu machen. Im übrigen geht es nicht um die "Existenz des Planeten". Der wird auch ohne Menschen noch viele Millionen Jahre nicht nur existieren, sondern sich von unserer Hab- und Machtgier erholen. Verwendet gute Poltik, von der zielorientierte Führung erwartet wird, solche theatralischen, dennoch sinnentleerten Formulierungen? Wir werden schlecht regiert, das ist das Problem. Alles wiederholt sich, nur die Darsteller wechseln. Deshalb enden die Stücke gleich. Wie, lehrt der Blick in die Geschicht.