- Offen für alle
Holger Dyroff verdient mit Owncloud Geld dank einer Open-Source-Software, die jeder kostenlos im Internet herunterladen kann. Wie macht er das?
Big Data, Open Data, Open Source Code – Holger Dyroff, der Chief Operating Officer der Firma Owncloud, redet viel in englischen Silicon-Valley-Schlagwörtern und kann dabei seine fränkische Herkunft doch nicht ganz verstecken: „Ich bin a Mensch, der will Choices – verstehen Se?“ Er sitzt auf einem fragilen Bürostuhl in der Nürnberger Zentrale von Owncloud. Ähnlich wie iCloud oder Dropbox bietet das Unternehmen eine Software an, mit der Nutzer ihre Dateien außerhalb ihres Rechners speichern können. Kahle Wände, in der Ecke der offenbar für digitale Start-ups obligatorische Tischkicker. Nürnberg, von der Lokalzeitung gerne Linux-Valley genannt, gilt als Zentrum der deutschen Open-Source-Wirtschaft.
-
Monatsabo (im 1. Monat) 2,00 €
Das Abo kann jederzeit mit einer Frist von 7 Tagen zum Ende des Bezugzeitraums gekündigt werden.
Der erste Monat kostet 2,00 €, danach 9,80 €/Monat.
Ohne Abo Lesen
Bei älteren Beiträgen wie diesem wird die Kommentarfunktion automatisch geschlossen. Wir bedanken uns für Ihr Verständnis.
Spannend, mehr von sowas!
Prinzipiell eine gute Sache.
Open Source hat allerdings auch Nachteile.
Einerseits ist das Lizenzmodell abgestuft, daher gibt es auch Varianten, die über Eignerverhältnisse und mögliche Veräusserungen Risiken bergen.
Schade, dass das nicht thematisiert wurde.
Andererseits kann Open Source nur sicher sein, wenn genug engagierte Entwickler mit dem Code arbeiten.
Sonst wird leicht der Code zum Handbuch für den Einbruch.
Microsoft und andere betreiben eben mit ihrer Strategie auch „Security by obfuscation“.
