Merck-CEO Stefan Oschmann - Elektronische Medizin

Der Chemie- und Pharmakonzern Merck hat bekannt gegeben, dass er künftig Lizenzen der sogenannten Genschere CRISPR an Universitäten vergeben wird. Das Familienunternehmen aus Darmstadt muss sich derzeit schnell verändern. Der Plan von CEO Stefan Oschmann könnte aufgehen

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Stefan Oschmanns Leidenschaft ist die Wissenschaft / picture alliance

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Brigitte Scholtes arbeitet als freie Wirtschaftsjournalistin in Frankfurt.

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Er leitet das älteste Pharmaunternehmen der Welt. Und unter der Führung von Stefan Oschmann scheint sich die Darmstädter Merck KGaA noch schneller zu wandeln, als sie das in ihrer gut 350-jährigen Geschichte ohnehin tun musste, um überlebensfähig zu bleiben. Dazu gehört auch die Übernahme des amerikanischen Halbleiterunternehmens Versum. Man sehe „eindeutig den Trend, dass sich Medizin und Elektronik immer stärker vermischen“, begründet der Manager diesen Plan.

Versum wollte eigentlich nicht zu Merck, Oschmann aber pokerte, stockte seine Offerte auf 5,8 Milliarden Euro auf – und setzte sich durch. Die drei Sparten von Merck sollen besser untereinander austariert werden – sowohl Health­care (Arzneimittel) und Life Science mit Biotechnologie und Laborausrüstung als auch Spezialchemie mit beispielsweise Elektronikmaterialien.

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