Facebook-Chef Zuckerberg - Vom Friedensengel zum Datenteufel

Facebook-Chef Mark Zuckerberg hat sich erstmals vor dem US-Kongress zu den Datenklau-Vorwürfen gegen sein Unternehmen geäußert. Dabei störte das Netzwerk niemanden, solange linke Politiker davon profitierten. Anstatt sich an diesem Scheinkrieg zu beteiligen, sollte Europa die wahren Probleme angehen

Facebook-Chef Mark Zuckerberg vor dem US-Kongress
Mark Zuckerberg: Der Demokratieförderer von einst wird plötzlich zur Gefahr für die Demokratie erklärt / picture alliance

Autoreninfo

Wolfgang Bok war Chefredakteur und Ressortleiter in Stuttgart und Heilbronn sowie Direktor bei der Berliner Agentur Scholz & Friends. Der promovierte Politologe lehrt an der Hochschule Heilbronn Strategische Kommunikation. Regelmäßig schreibt er für verschiedene Medien Kolumnen zu gesellschaftspolitischen Themen und ist Buchautor.

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Vor einem Jahr wurde Mark Zuckerberg ernsthaft als möglicher Kandidat für die amerikanische Präsidentschaft gehandelt. Seine Ankündigung vom Januar 2017, durch 50 Bundesstaaten der USA zu reisen, um mit den Menschen zu sprechen, wurde als Beleg für dessen politische Ambitionen gewertet und allseits begrüßt. „Staatsempfänge im Kapuzenpulli, Bierflasche statt Champagnerkelch und Kickertische und Entspannungsbereiche für die Mitarbeiter des Weißen Hauses“, hielt der US-Korrespondent des Handelsblattes für so abwegig nicht.

Heute wird der Gründer des weltweit größten sozialen Netzwerkes vom US-Kongress und Senat ins Kreuzverhör genommen. Der Facebook-Chef muss sich rechtfertigen für Datenmissbrauch und millionenfachen Vertrauensbruch. Auch europäische Politiker würden Zuckerberg am liebsten vor den Kadi zitieren und seine Geldmaschine zerschlagen. 

Zuckerberg einst auf dem Olymp der Demokratiegestalter

Was ist passiert, dass der Mann, der vor einem Jahr noch als US-Präsident und Friedensnobelpreisträger (wegen der Arabellion) geeignet schien, nun plötzlich der Datenteufel schlechthin ist? Dass Facebook mit dem Verkauf von Daten seiner Nutzer viel Geld macht, war nie ein Geheimnis. Dass diese Daten auch genutzt werden, um politisch Einfluss zu nehmen, ebenso wenig. Barack Obama wurde dafür gefeiert, dass er mit Hilfe von Facebook und dem Kurznachrichtendienst Twitter zwei Mal zum US-Präsidenten gewählt wurde. 

Und wäre ihm vor einem Jahr seine Außenministerin Hillary Clinton ins Weiße Haus nachgefolgt, wie es die überwiegend linksliberalen Medien herbeigesehnt haben Mark Zuckerberg stünde noch immer auf dem Olymp der Demokratiegestalter. 

Der Wind hat sich gedreht

Doch Donald Trump hat die Wahl knapp gewonnen. Dafür sucht man nun einen Sündenbock, wie der renommierte Internet-Kritiker Jarett Kobek gegenüber der „Welt“ kritisiert. Das skrupellose Großmaul hat Facebook und Twitter offenbar erfolgreicher als Clinton genutzt oder hat mit seinen Botschaften einfach mehr Gehör gefunden. Seit einem Jahr regiert er über Tweets, anstatt die diplomatischen Gepflogenheiten zu beachten. Maximal 280 Zeichen genügen dem strammen Nationalisten, um die ganze Welt in Aufregung zu versetzen. Selbst seine Minister müssen ihm eifrig auf Twitter folgen, um die eigene Ablösung nicht zu verpassen. 

Das immerhin kann man als transparente Regierungspolitik deuten. Doch dass Facebook rechten Politikern und Bewegungen als Sprachrohr dient und die klassischen Medien ihrer Definitionshoheit beraubt, gilt inzwischen als schlimmes Vergehen. Jetzt wird der Demokratieförderer von einst plötzlich zur Gefahr für die Demokratie erklärt. Gerade so, als ob die Bürger wie in Orwells neuer Welt geradezu ergeben darauf warten, was ihnen über Facebook vorgegeben wird. Ausgeblendet werden plötzlich die nützlichen Seiten.

Linke Allmachts-Phantasien

Nur zur Erinnerung: Ohne Facebook würden uns Politiker, Polizei und die meisten Medien noch heute erzählen, dass Silvester 2015 ein „fröhliches, buntes Fest“ war. Erstmals über die sozialen Netzwerke wurden die massenhaften sexuellen Übergriffe in Köln und anderen Städten bekannt. Auch die negativen Seiten der Willkommenskultur werden vornehmlich über Posts bei Facebook einer größeren Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Der Presserat verbietet bei Straftaten die Nennung von Nationalitäten, sofern diese nicht ursächlich sind also immer. Daran müssen sich die klassischen Medien halten.

Diese Regel-Ignoranz stört natürlich. In Wahrheit streben diejenigen, die nun die Demokratie durch die „neue Rechte“ in Gefahr sehen, nach einer „harmonischen Gesellschaft“, wie sie die chinesischen Allmachts-Kommunisten durch ihre Zensurpolitik erzwingen wollen. Zu besichtigen ist dies momentan im Umgang mit der „Erklärung 2018“, die zum Aufstand von Rechtsradikalen dramatisiert wird und jegliche sachliche Auseinandersetzung vermissen lässt. Wieder sind es Zuckerberg & Co., die in ihrer Geldgier die Plattform für „rechtes“ und „nationalistisches“ Gedankengut erst schaffen. Dass Facebook, wenn auch ungewollt, so die Streitkultur fördert, nach der sonst immer gerufen wird, gilt nicht mehr. Jetzt wird selbst die Forderung, die missbräuchliche Zuwanderung über das Asylrecht wenigstens in rechtlich geordnete Bahnen zu lenken, behandelt, als würden militante Faschisten zum Staatsstreich aufrufen. 

Europas Abhängigkeit von den „Big Five“

Fake News kommen natürlich immer nur von Rechts. So wie es nur einen Rechtspopulismus, selten aber einen Linkspopulismus und nie einen Öko-Populismus gibt. Dass auch Bundesregierung und Ministerien über soziale Medien Unwahrheiten verbreiten, wird kaum registriert. Oder wie anders sind die Lobeshymnen auf die verkorkste Energiewende, die Leugnung der Armut durch Zuwanderung (jeder zweite Hartz-IV-Empfänger hat einen Migrationshintergrund), die vertragswidrige Einführung der Schuldenunion in der EU oder die Leugnung der Wehruntüchtigkeit der Bundeswehr zu nennen? Würde sich jeder Minister oder Politiker dem geforderten Wahrheitscheck unterziehen, wäre schnell Sendepause. 

Anstatt das Unheil allein in Facebook zu sehen, sollten wir den Blick auf die wahre Macht im digitalen Zeitalter richten: Google, Apple, Microsoft, Amazon und die kleineren Start-ups, die mit kaum Personal viele Milliarden scheffeln. Für diese Unternehmen gibt es keine Privatsphäre. Sie könnten die gesamten deutschen Dax-Konzerne aus der Portokasse aufkaufen. Auf Facebook kann man notfalls verzichten was die Werbewirtschaft allerdings nicht tut, weil sie das „Micro-Targeting“ für sehr nützlich hält und auch deutsche Unternehmen gerne dafür bezahlen. Ohne Google, Apple oder Microsoft kann aber weder Deutschland noch Europa wirtschaften. Ohne Google-Maps oder das amerikanische GPS würden wir ja nicht einmal den Weg ins nächste Parkhaus finden. Den digitalen „Big Five“ hat Europa nichts entgegenzusetzen. Selbst SAP ist mittlerweile in US-Hand. Die Amerikaner können notfalls mit eigenen Autos fahren, wir aber nicht auf das (amerikanische) Internet und deren Computerprogramme verzichten.

Oder wollen wir uns in die Hände der chinesischen Zensoren und Demokratieverächter begeben? Gemessen daran ist Facebook eine Wohlfahrtsorganisation. Aber Mark Zuckerberg eignet sich eben trefflich zur Ablenkung von den wahren Gefahren, die in Wahrheit das Ergebnis unseres (digitalen) Versagens sind. Deutschland richtet lieber Gender-Studiengänge ein, anstatt etwa Informatik oder die Lust auf Mathematik zu fördern, um so im digitalen Zeitalter nicht nur abhängig zu sein. 

Mathias Trostdorf | Mi, 11. April 2018 - 13:14

Das hab ich auch gedacht, und mich gefragt, wie klein die Empörung gewesen wäre, wenn es Facebbok-Wahlbeeinflussungen zugunsten der "guten" Clinton gegeben hätte (die es ja möglicherweise sogar gab). Gestern sah ich spätabends eine Runde mit vier "ExpertInnen" zum Thema, nicht ganz von Anfang an, deshalb weiß ich nicht, ob das Thema Selbstverantwortung der Nutzer überhaupt zur Sprache kam. Stattdessen machte man sich große Sorgen um unkontrollierte Beeinflussung durch das Netz und forderte "Kontrollkommissionen". Daß Menschen auch ohne Internetz täglich überall Beeinflussungen und Manipulationen in den "normalen" Medien ausgesetzt sind, war ebenso kein Thema, so daß man ein weiteres Mal davon ausgehen mußte, daß es eher die Angst vorm Meinungskontrollverlust derer ist, die lange Zeit ausschließlich das Sagen hatten.
Bei Zuckerberg vorm Kongress fiel mir auf, daß auch dort für einige Redner (wie für unsere Kanzlerin) das Internet scheinbar noch "Neuland" war.

Gerdi Franke | Mi, 11. April 2018 - 13:14

Ein furchtbares Geschwurbel. Weil niemand klar das Geschäftsziel von Facebook offenlegt. Dabei ist das nicht schwer.
Facebook stellt freie Community-Dienste zur Verfügung, um mit den darüber gesammelten Daten bezahlte Werbung innerhalb und ausserhalb der Community zu platzieren oder platzieren zu lassen.

Martin Lederer | Mi, 11. April 2018 - 14:32

Bis auf die bösen bösen osteuropäischen Staaten ist das derzeit herrschende "Europa" so was von links.
Während es in den USA noch Linke und Rechte gibt (auch z.B. mit Fox News im TV), sind in "Europa" alle links. Was soll man da also erwarten?

Peter Silie | Mi, 11. April 2018 - 14:38

. . . der gute MZ spielte mit alten Leuten, die keinerlei Idee über die Problematik hatten. Bei einem waren seine Unterlagen sogar in mindestens 48 punkt gedruckt (wenn nicht noch mehr) . Weder präzise Fragen, geschweige denn klare Antworten ausser gefühlt 100 mal "sorry" ! Der spielt jetzt ein Woche den Geläuterten, danach : business as usual ! Eine einzige Farce !

Heinrich Niklaus | Mi, 11. April 2018 - 14:55

„Zensur bei facebook unter linkem Vorzeichen“. Bei der Senatsanhörung entlockt Senator Ted Cruz dem facebook-Chef Zuckerberg: Silicon-Valley ist ein „extremly left-leaning place“.

Heinz Beier | Mi, 11. April 2018 - 15:07

Es ist erstaunlich wie wenig Menschen sich über Dinge aufregen, die sie nicht verstehen, aber glauben, sie nutzen zu müssen und irgendwann ganz erstaunt sind, was sie selbst angerichtet haben. Besonders sehr junge Menschen, vor allem Mädchen tappen bei Instagramm ind die Bilderfalle. Für die ist das Smartphone ein Spielzeug, das genutzt wird ohne jede Ahnung oder Einführung. Eigentlich gehört die Nutzung der neuen Medien zum Schulunterricht, aber wer soll den Unterricht erteilen?

Piotr Mordel | Mi, 11. April 2018 - 16:04

Machen wir uns nichts vor, die Medien sind links. Komischerweise sind auch FB & Co links (http://www.breitbart.com/tech/2018/04/10/dozens-obama-alumni-now-senior…) aber auch für alle offen. Trump kann twittern und auch von Storch, wenn sie nicht vom Maas zensiert wird. Die Liberalen haben mit Schreck festgestellt, dass es nicht reicht die Medien zu beherrschen (oder befrauschen, wenn man genderkorrekt seien will), es gibt andere Informationkanäle. Wir werden jetzt erleben einen gnadenlosen Versuch die Netz unter Kontrolle zu bringen. Ich bin sicher, dass tausende Experten, im Auftrag der Regierung, intensiv sich damit beschäftigt, wie kann man FB & Co "säubern".

Cecilia Mohn | Mi, 11. April 2018 - 16:45

Bravo fuer diesen Artikel. Ohne Facebook und Twitter stuenden uns nur die Infos des Mainstream zur Verfügung. (Fast, es gibt noch ein paar freie Medien- zb Cicero)die Gefahren von Facebook und Twitter liegen woanders. Erst einmal ist es positiv dass freie aeusserung moeglich ist auf diesen Medien

Dimtri Gales | Mi, 11. April 2018 - 20:11

sondern dahinter steht ein knallhartes Geschäftsmodell. Jemand hat neulich moniert, dass die Lektüre der Nutzungsbestimmungen viele Stunden benötigen würde. Das Ganze scheint von Anwälten juristisch hermetisch abgesichert worden zu sein.
Aber wichtig ist, was man als Benutzer damit macht. Internet ist ein Segen, ein nützliches Informationsmittel, mehr nicht. Ich bin nie bei Facebook gewesen, aus Dikretionsgründen und weil ich die "Nebenwirkungen" ahnte - ich war nicht der Einzige.

Dennis Staudmann | Mi, 11. April 2018 - 20:43

ob wir uns lieber in die Hände der chinesischen Zensoren und Demokratieverächter begeben wollen, ist doch durch die Realität längst beantwortet. Vor einem Jahr, als Donald Trump seine Präsidentschaft antrat, gab es hier eine ganze Reihe "demokratischer" Politiker, die ernsthaft meinten, China sollte jetzt die Rolle als führende Weltmacht übernehmen. Eigentlich ist das auch nur konsequent. Auch wenn es in China ein eher frühkapitalistisches Wirtschaftssystem gibt, wird das Land immer noch durch eine ausweislich politisch linke Führung regiert. Diese beruft sich auf nicht weniger als den Marxismus. Das treibt jedem, der sich in Deutschland "links" verortet die Freudentränen in die Augen. Seit Lenin wissen wir, dass jede linke Gesellschaft schon deshalb diktatorisch sein muss, weil das Proletariat und die übrige Gesellschaft zu dumm ist, um zu erkennen, was gut für sie ist. Darum muss man die Bevölkerung zu ihrem Glück zwingen. Im sozialistischen "Paradies" gibt es kein Facebook.

Alexander Mazurek | Mi, 11. April 2018 - 21:21

… erinnern mich an die Anhörungen von McCarthy, die stalinistischen Schauprozesse und die Verfahren eines Herrn Dr. Freisler. Alle Verfahren vom selben Stamm und nach dem gleichen Muster. Die aktuell -demokratisch-bunt-neoliberal- Angeklagten haben aber nur Ähnlichkeit mit den stalinistischen Leidensgenossen, sie unterwerfen sich der einzig-wahren-Wahrheit der Ankläger, im Akt vorauseilenden Gehorsams. Ist das nun zu loben oder zu tadeln, in pursuit of happiness and prey?

Christoph Kuhlmann | Do, 12. April 2018 - 04:31

beantwortet ist in erster Linie selber schuld. Wer sich dort offen politisch äußert ebenfalls. Ich nutze Facebook eher unpolitisch. Auch Google weiß sehr viel und es ist keineswegs gesagt, dass es alles anonymisiert. Hier sind ganz klare Regeln zur Datenhaltung gefragt, die definieren was auf welche Art und Weise gespeichert werden darf und was nicht. Darf man den Konsum von Verbrauchern personalisiert erfassen oder lediglich anonymisiert? Darf der Saugroboter personalisierte Daten über die Wohnung weitergeben oder nicht? Darf das Smart Home detailierte Daten über die Nutzung aufzeichnen und an Hersteller weitergeben? Was ist mit den teilweise intimen Aufzeichungen von Diensten wie Alexa,Cortana oder Siri? Wer das alles vernetzt kennt eine Person besser als sie es selber tut. Der Schutz der Privatsphäre ist sehr viel wichtiger, als die Zensur von Meinungsäußerungen, die unter demSchutz der Verfassung stehen. Mordrohungen und Anderes sind bereits ohne Bezug auf das Medium strafbar.

Christian Gohlke | Do, 12. April 2018 - 10:57

Die Lösung wurde bereits gefunden und nach Aussagen von Herrn Dirk Müller (Mr. Dax) in Davos bereits beschlossen worden. Der Bürger ist demnächst selbst für das Sammeln seiner Daten verantwortlich, alles andere wird verboten oder einfach unrentabel gemacht. Das klingt erst einmal gut, aber wer künftig agieren will, muss dann seine Daten selbst vorweisen. Etwa bei der Eröffnung eine Bankkontos oder beim Grenzübertritt. Diese "Facebook" Diskussion könnte dafür geeignet sein, den Boden zu bereiten und Akzeptanz für die neue Art des Datensammelns zu schaffen. Ist auch viel praktischer, wenn der Bürger sein Pfund selbst auf die Theke legt und man es nicht noch umständlich beschaffen muss. Wer hier nach Verboten ruft, sollte sich dieser Naivität nicht hingeben. Noch nie wurden durch Verbote böse Menschen davon abgehalten, Böses zu tun. Die Zensur findet bei Wikipedia schon seit Langem statt. Algorithmen bei Google können unbemerkt verändert werden oder werden es bereits - wer weiß das schon.

Theo Richter | Do, 12. April 2018 - 11:08

Audi, Daimler und BMW haben HERE gekauft, um unabhängiger von Google und Apple zu sein.
Nur der Konsument aka Endnutzer will nur Google und Apple Maps nutzen.
wego.HERE.com bietet eine Alternative, die sogar dem neuen GDPR entsprechen.
Als Suchmaschine kann man DuckDuckGo nutzen.
Die Optionen sind da, der Nutzer ist zu bequem...

David Kern | Do, 12. April 2018 - 13:54

Was ein Aufriss.
Auf youtube wurde weltweit die Anhörung von Zuckerberg life übertragen.
Ganze 15.000 Zuschauer hatten life dazugeschaltet. Das Sandmännchen in Deutschland hat täglich mehr Interessierte.
Nur weil die jammernden Demokraten und ihre Presse den arme Kerl zum Sündenbock machen wollen, tobt man sich jetzt aus.
Jedes Einwohnermeldeamt wertet und verkauft die gespeicherten Daten. Ein Sperrvermerk der Bürger ist von Gesetzes wegen als unbeachtlich ausgehebelt worden, damit die Daten gewinnbringend verkauft werden können.
Jeder Todesfall im Haushalt führt zur automatischen Datenweitergabe an die Gebühreneinzugszentrale des öffentlichen Rundfunks, damit diese unter Beileidsbekundungen an die Hinterbliebenen diese unmittelbar auf ihre zukünftige Zahlungspflicht hinweisen kann. Das Ganze ist an Heuchelei nicht zu überbieten.

Maria Bohm | Do, 12. April 2018 - 16:24

Guter Bericht. Während man hier die Sex-Bildung von Kita Kindern flächendeckend betreibt-jetzt auch in Hamburg- und Gender Study als Wissenschaft gilt,findet die Zukunft in USA statt. Wie sollte es auch anders sein, wenn die Einwanderung bildungsresistenter Massen den heimischen IQ drastisch reduziert , wenn nicht gar zum Einschmelzen bringt.

Menschen, die Mathematik mögen und verstehen, sind in unserem Land sowieso verdächtig. Der einheimische IQ muss drastisch abgeschmolzen werden, sonst fangen die Menschen womöglich an zu denken. Denken ist in Deutschland nicht mehr erwünscht. Das Land der Dichter und Denker war einmal.

Peter Enders | Do, 12. April 2018 - 21:34

Falsch ist: "Vom Friedensengel zum Datenteufel".
Richtig ist: "Vom verkannten Datenteufel zum erwischten Datenteufel".

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