Illustration Daniel Stelter Wohin mit Ihrem Geld
„Vieles spricht dafür, dass wir den Höhepunkt des langjährigen Börsenaufschwungs schon hinter uns haben.“

Wohin mit Ihrem Geld? - Werden Sie ein bisschen mehr liquide!

Angesichts der Probleme der Weltbörsen und einer drohenden Rezession, rät Daniel Stelter, zulasten von Aktien liquider zu werden

Daniel Stelter

Autoreninfo

Daniel Stelter ist Gründer des auf Strategie und Makroökonomie spezialisierten Diskussionsforums „Beyond the Obvious“. Zuvor war er bei der Boston Consulting Group (BCG). Zuletzt erschien sein Buch „Ein Traum von einem Land: Deutschland 2040“.

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„The End is near“ hatte das US-Magazin Fortune im August getitelt: Die Konjunktur in den USA werde sich abschwächen, der Bullenmarkt enden. Nun könnte man meinen, Aktien sollten verkauft und das Geld in kurz laufenden US-Staatsanleihen geparkt werden. Doch weit gefehlt. Fortune empfahl, an Aktien festzuhalten und nur die Gewichtung zugunsten der zuletzt stark gefallenen Schwellenländer zu erhöhen. Sosehr ich diese Logik dafür teile, so sehr ist es auch ein Zeichen für zu großen Optimismus. Denn kommt es zu Rezession und Korrektur an der Börse, kann das schnell deutliche Ausmaße annehmen. Ein Szenario, in dem die USA fallen, Schwellenmärkte und Europa aber steigen, ist kaum vorstellbar.

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