Strafzölle auf Aluminium, Autos und Stahl - „Die USA wären ein ärmeres Land, aber autark“

Die USA führen längst einen Handelskrieg, sagt der Direktor des ifo Zentrums für Außenwirtschaft, Gabriel Felbermayr. Der Plan Donald Trumps, Amerika immer mehr abzuschotten, könnte aufgehen. Deutschland hingegen ist zur Partnerschaft gezwungen

Der US-Präsident Donald Trump will Strafzölle einführen
Donald Trump setzt weiterhin auf „America first“/ picture alliance

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Bastian Brauns leitet das Wirtschaftsressort „Kapital“ bei Cicero. Zuvor war er Wirtschaftsredakteur bei Zeit Online. Seine journalistische Ausbildung absolvierte er an der Henri-Nannen-Schule.

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Bastian Brauns

Herr Felbermayr, US-Präsident Trump will hohe Einfuhrzölle auf Stahl, Aluminium und Autos einführen. Befinden wir uns schon in einem Handelskrieg?
Ja, ich denke schon. Auch wenn mir der Begriff missfällt, wir verwenden ihn ja relativ locker. Wir haben in der Vergangenheit auch vom „Rindfleischkrieg“, „Bananenkrieg“ oder „Hähnchenkrieg“ gesprochen. Jetzt haben wir eben auch im Bereich Stahl einen Handelskrieg.

Aber gehören zu einem Krieg nicht zwei Seiten?
Das muss gar nicht notwendig sein. Auch eine Invasion ohne Gegenwehr ist eine kriegerische Handlung. Wenn wir diese martialische Vokabel angesichts von Auseinandersetzungen, die auf Märkten stattfinden, schon verwenden, gibt es einen Fakt: Von den USA gehen seit Trumps Präsidentschaft zunehmend aggressive Handlungen in der Handelspolitik aus. Dafür muss, wie gesagt, noch gar keine Gegenwehr stattfinden, um von einem Handelskrieg zu sprechen. Außerdem ist der Stahlbereich ja nicht der erste Fall. Wir hatten schon Strafzölle gegen spanische Oliven, Maßnahmen gegen Waschmaschinen oder Solarzellen. Viele Branchen sind betroffen. Das ist eine deutliche Abkehr von einer kooperativen Strategie.

„Wir sind bei fast allen Handelsverträgen auf der Verliererseite“, hat Donald Trump unter anderem getwittert. Hat er Recht?
Ich bin mir nicht sicher, wen er wirklich mit Verlierern meint. Grob würde ich sagen: Nein, er hat nicht Recht. Viele Handelsabkommen der Amerikaner, wie das Nafta-Abkommen mit Mexiko und Kanada, wurden evaluiert und man hat herausgefunden, dass diese für die USA weitgehend positiv waren. Auch wenn die USA Leistungsbilanzdefizite mit ihren Handelspartnern haben, heißt das zum Beispiel nicht, dass die US-Konsumenten davon nicht profitieren. Dass Amerikaner günstiger an deutsche Autos kommen, als mit hohen Einfuhrzöllen, finden die sicher gut. Deren durchschnittliche Kaufkraft ist so hoch wie in kaum einem anderen Industrieland. Das heißt aber natürlich nicht, dass es nicht auch Verlierer gab, zum Beispiel in Regionen, in denen Arbeitsplätze verschwanden.

Eine Romantisierung der Schwerindustrie

Gabriel Felbermayer ist Direktor des ifo Zentrums für Außenwirtschaft
Prof. Gabriel Felbermayr ist
Direktor des ifo Zentrums für
Außenwirtschaft

Ist es denn realistisch, wenn Trump jenen Verlierergruppen in der Stahlindustrie neue Jobs verspricht?
Nein, der Zug ist abgefahren. Selbst wenn die Stahlindustrie nach Amerika zurückkehren sollte, wird das eine Hightech-Industrie sein, die mit sehr viel weniger Arbeitern auskommt, als das in den siebziger Jahren der Fall war. Die Hochöfen im sogenannten Rustbelt sind aus und diese romantische Vorstellung von rußgeschwärzten Gesichtern in Michigan oder Pennsylvania wird es im Zeitalter von Industrie 4.0 schlicht nicht mehr geben. Man darf den Amerikanern auch nicht unterstellen, dass sie unbedingt wieder Stahlarbeiter sein wollten.

Auch die US-Autobauer benötigen Importe von Aluminium und Stahl und protestieren gegen Trumps Vorhaben. Für wen kämpft der Präsident eigentlich?
Das hat durchaus mit Psychologie zu tun. Dieser Kampf mag zunächst paradox erscheinen, aber es scheint so zu sein, als ob Trump mit seiner Romantisierung der Schwerindustrie bei vielen Wählern positive Fantasien auslösen kann. Ein Revival in Kohle und Stahl scheinen viele, die in dieser Branche mal tätig waren, als attraktive Vorstellung zu empfinden. Das ist natürlich nicht rational. Denn die Wertschöpfung der Zukunft wird nun mal nicht im Stahl liegen. Die USA haben ja längst große Wettbewerbsvorteile in ganz anderen Branchen. Nicht ohne Grund machen die Internetgiganten des Silicon Valley Riesengewinne.

Die EU-Finanzminister wollen diese US-Digitalkonzerne wie Apple, Facebook und Google härter besteuern. Ist das auch Teil dieses Handelskrieges?
Ja, das gehört schon alles zusammen. Das ist auch nicht etwas, das jetzt erst durch diese Stahl-Diskussion aktuell wurde. Wir sehen global seit geraumer Zeit ein nicht-kooperatives Vorgehen beim Wettbewerbsrecht, bei der Regulierung von Banken und vielen anderen Bereichen. Wir halten amerikanische Software-Unternehmen, wie Uber oder Airbnb, mit Regulierung aus unseren Märkten raus. Die Amerikaner machen das wiederum mit unseren Branchen so. Der Stickoxid-Skandal in Kalifornien ist letztlich Diskriminierung durch Regulierung, weil dort kleine Dieselmaschinen, die meist aus Europa kommen, mit sehr strengen Abgasnormen stark reguliert werden. Für große Dieselmaschinen, die in Traktoren, Lastwagen oder Schiffen verbaut werden und die die Amerikaner selber herstellen, gelten hingegen sehr viel großzügigere Standards.

Die Muskelspiel-Rhetorik von Trump kommt an

Jeder denkt also letztlich „America first“, „Germany first“ oder „China first“?
Ja, wir haben seit langem eine Art Protektionismus-Wettlauf, in dem jeder diejenigen Branchen besonders stark gängelt, bei denen er selbst keinen Wettbewerbsvorteil hat.

Als „nicht klug“, „großer Fehler“ oder „verrückt“ bezeichnen selbst viele Republikaner im Kongress diese Strategie von Trump. Sie fürchten durch den Handelskrieg eine Schwächung der US-Wirtschaft.
Die Frage ist, welches Gewicht diese Stimmen haben. Bei vielen Amerikanern kommt die Muskelspiel-Rhetorik von Trump eben an. Es mal den anderen, die einen angeblich ausgenutzt haben, zu zeigen, zieht leider bei vielen.

Das heißt, der Kampf wird am Ende durch Machtpsychologie und nicht durch die reale Wirtschaft gewonnen?
Genau, es geht um ein Machtspiel und man darf nicht vergessen, dass nicht nur Trumps Wähler, sondern auch weite Teile der Industrie zu dieser Politik stehen. Die Unternehmen wurden durch die für sie großzügige Steuerreform auf die Trump’sche Seite gezogen. Für die allermeisten, die Lobbymacht haben, ist Trump bislang ein ausgezeichneter Präsident gewesen. Wenn jetzt die Stahlpreise etwa für die Autobauer steigen, überwiegen dennoch diese unglaublichen Steuergeschenke.

Die USA könnten autark leben, wären aber ärmer

Die USA sind ein Land mit vielen Rohstoffen und einem großen Binnenabsatzmarkt. Könnten die Amerikaner in einer globalisierten Welt denn mit einer „America first“-Strategie weitgehend autark agieren?
Für jedes Land ist es prinzipiell vorstellbar, sich aus der internationalen Arbeitsteilung auszuklinken. Die Frage ist immer, wie hoch dann die volkswirtschaftlichen Schäden sind, und die wären auch in Amerika beträchtlich. Nur wären die USA davon tatsächlich deutlich weniger betroffen, als es Europa oder Deutschland wären. Sie haben fast alle Ressourcen, die sie benötigen, im eigenen Land, außer vielleicht einige seltene Erden. Aber wir wissen auch, wohin Protektionismus langfristig führt: Wettbewerb hat immer den Vorteil, dass er Druck erzeugt. Dieser Druck bedeutet effizientere Geschäftsmodelle, höhere Qualität der Produkte, bessere Dienstleistungen für Konsumenten. Wenn man überall Mauern errichtet, fällt dieser Druck weg. Die USA wären ein ärmeres Land – aber sie wären autark.

Wie könnte Deutschland überhaupt auf die US-Regierung einwirken?
Ich glaube, wir brauchen drei Dinge:

Erstens muss klar sein, dass ein Abweichen von den Richtlinien der Welthandelsorganisation (WTO) Konsequenzen nach sich zieht. Da kommen wir nicht drum herum, auch wenn uns das schmerzen wird.

Zweitens brauchen wir ähnlich wie beim Brexit mit den EU27-Staaten eine enge Kooperation mit den übrigen G19-Staaten, also den G20 ohne die USA. Diese Zusammenarbeit muss halten, um das nicht-kooperative Verhalten der USA wirksam sanktionieren zu können.

Drittens müssen wir die Tür zu Verhandlungen offen halten. Die Botschaft muss sein: Wir können jetzt nicht anders als unsererseits mit Sanktionierungen zu reagieren. Aber wir müssen auch einsehen, dass es im transatlantischen Handel Probleme gibt. Wenn Trump sagt, wir hätten massive Autozölle, hat er nämlich Recht. Wir haben zehn Prozent Importzölle auf amerikanische Autos. Die USA hatten bislang nur zweieinhalb. Da lassen sich viele Produkte auf beiden Seiten anführen. Es gäbe also durchaus Lösungen am Verhandlungstisch. Was wir brauchen, ist ein neuer TTIP-Anlauf ohne den ganzen Sondermüll, den man dabei mitverhandeln wollte. Mit einem transatlantischen Zollabkommen würde das Hauptargument von Trump wegfallen, der transatlantische Handel sei unfair.

Sind Sie optimistisch oder pessimistisch: Dürfen wir mit einer Harmonisierung rechnen oder wird Trump, wie schon angedroht, mit den USA die WTO verlassen?
Ich glaube, dass wir zunächst eine auf- und abschwellende Phase der Nicht-Kooperation haben werden, vielleicht sogar so lange, bis Trump nicht mehr Präsident sein wird. Aber langfristig wird man erkennen, dass Verhandlungen notwendig sein werden. Angesichts der wachsenden Unsicherheiten werden alle erkennen, dass man Handelsstreitigkeiten besser im Verhandlungsraum als auf Twitter-Accounts oder in aufgeregten Pressekonferenzen beilegt.

Svenja Gerwing | Di, 6. März 2018 - 12:23

Dieser bornierte, arrogante Titel unserer Kanzlerin, die dem frisch gewähltem US- Präsidenten tatsächlich Zusammenarbeit anbot, wenn Trump sich ihrer Bedingungen ergebe. UNGLAUBLICH. Und diese Machthaberin regiert noch immer!!! Noch immer völlig überschätzt und unbehelligt vom deutschen Mainstream. Und DAS alleine isoliert Deutschland und die EU.

Ralph Lewenhardt | Di, 6. März 2018 - 12:52

Unheilvoller für die Welt als "Amerika first", "Russland first", "Deutschland first" usw. sind "Trump first", "Putin first", "Merkel first", "Junker first" usw. und das first ihrer eigennützigen Steigbügelhalter. Wir erleben im Demokratieumbruch Europas und Deutschlands gerade die gesellschaftszerstörenden Folgen.
Wichtiger als Freihandelsabkommen ist die politische Harmonie demokratisch selbstbestimmender Völker. Zweckmachtgebilde kommen und gehen.

Werner Ulbricht | Di, 6. März 2018 - 13:28

Erstens ist der Handelskrieg nicht auf Trumps Mist gewachsen, sondern im globalen Mächtespiel der Geheimdienste und dem Militär zu sehen.

Zweitens gibt es in dem Sinne keinen Handelskrieg, weil selbst eingeschränkter Handel kein Krieg sondern immer noch freiwillige und damit friedliche Handlungen sind.

Drittens braucht es keine deutsche Antwort auf amerikanische Abschottung. Wenn die Amerikaner ihre Waren subventionieren, dann können wir das einfach ausnutzen und diese Güter günstiger kaufen. Daher gibt es in dem Sinne keinen "Protektionismus-Wettlauf", denn wir sind zu nichts gezwungen. Unsere Wirtschaft wird sich automatisch umstellen, sodass wir auch weiterhin einen komparativen Vorteil nutzen können.

Ernster sind die militärischen Elemente dieses Schachzugs und die Ziele der Elitenetzwerke. Sie müssen wir im Auge haben. Nicht die Wirtschaft, damit man sowieso nicht zentralplanen kann.

Hubert Sieweke | Di, 6. März 2018 - 13:39

Warum wird auch hier nicht deutlich benannt, dass US Fahrzeuge in der EU mit 10%!!! verzollt werden müssen, während die USA z.B. deutsche Autos mit nur 2%!!!! verzollt?

wolfgang spremberg | Di, 6. März 2018 - 14:52

In reply to by Hubert Sieweke

weil es nicht ins Bild passt ? Wenn ich den Artikel recht verstehe ist es für "die Amerikaner" von Vorteil wenn sie möglichst viel Produkte billig importieren und wenn Migranten als Billiglöhner die sonstigen einfachen Arbeiten machen. Das ist dann gut für "die Amerikaner" ? Einige sehen das offensichtlich anders.
Die europäische Linke hat da andere Vorstellungen : Steuern rauf, Mindest / Löhne rauf, Sozialleistungen rauf und das bei (fast) offenen Grenzen. Im Vergleich dazu kommt mir Trump wie ein Genie vor.

Thomas Rudolph | Di, 6. März 2018 - 16:09

In reply to by Hubert Sieweke

Mit dem 10%igen Einfuhrzoll schaden wir uns nur selbst, da zu diesen US-Fahrzeugen auch Modelle von deutschen Firmen gehören, die nur dort gebaut werden (z.B.Mercedes).

Heike Bernhard | Di, 6. März 2018 - 16:20

In reply to by Hubert Sieweke

Wieso "...auch hier nicht deutlich benannt"? Steht doch deutlich im Text.

Minando | Di, 6. März 2018 - 17:26

In reply to by Hubert Sieweke

Äh, das wird eigentlich durchaus erwähnt?

Christian Pohl | Di, 6. März 2018 - 17:57

In reply to by Hubert Sieweke

Steht im Artikel: "Wenn Trump sagt, wir hätten massive Autozölle, hat er nämlich Recht. Wir haben zehn Prozent Importzölle auf amerikanische Autos. Die USA hatten bislang nur zweieinhalb."

Wie deutlich muss es noch werden?

Wolfgang Tröbner | Mi, 7. März 2018 - 11:10

In reply to by Hubert Sieweke

Die USA führen einen Handelskrieg. Das sagt nicht nur dieser Artikel. Dass das im Falle der von Trump angekündigten hohe Einfuhrzölle auf Autos nicht ganz stimmt, haben Sie ja schon dargelegt.

Auch die von Trump auf den Weg gebrachte Steuerreform wird hierzulande gern als Angriff auf den Standort Deutschland interpretiert. Auch das stimmt nicht. In Deutschland wurde der nominale Körperschaftsteuersatz unter Einrechnung der Gewerbesteuer von 50 Prozent im Jahr 2000 auf 30 Prozent seit 2008 gesenkt. In den USA liegt er je nach Bundesstaat mit 35 bis 43 Prozent deutlich höher. Das ändert sich auch nicht, wenn man die tatsächlich bezahlten Steuern betrachtet. US-Körperschaften müssen mit etwas unter 20 Prozent auch effektiv einen höheren Anteil ihrer Gewinne an den Staat abführen als in Deutschland, wo es knapp 15 Prozent sind (http://www.handelsblatt.com/my/politik/international/usa-und-deutschlan…...)

Volkmar du Puits | Mi, 7. März 2018 - 11:14

In reply to by Hubert Sieweke

werden bei Einfuhr in D mit 10% auf den Fahrzeugwert+Transportkosten verzollt und mit 19% auf den Fahrzeugwert+Transportkosten+Zollgebühren versteuert.

Markus Andel | Mi, 7. März 2018 - 19:53

In reply to by Hubert Sieweke

Dann lesen Sie den Artikel, da steht es doch drin.... und nicht nur die Überschrift.

Dorothee Sehrt-Irrek | Di, 6. März 2018 - 14:13

Romantiker.
Europa wird also verhandeln müssen.
Wollen wir etwa Schuldabschreibungen der USA und dann machen wir weiter so?
Lächerlich anzunehmen, die USA könnten und wollten nicht autark sein.
Ich hoffe sehr, dass Europa ebenfalls die Chance dazu hat.
Darüberhinaus aber haben die USA wundervolle Produkte, nach denen alle Märkte lechzen, um nur Coca-Cola zu nennen.
Wollen wir etwa die Brummer der USA auf Europas kleinen Wegen?
Wollen wir US-Handelsbinnenregulierungen in Europa, das sehr viel föderaler ist und immer auch kleinere Märkte haben wird?
Nein.
Wir haben aber tolle Autos für den kleineren Raum der Großstädte in den USA.
Die im Vergleich härteren Bedingunge schaden uns nicht, im Gegenteil.
Keep Europe tidy.
Diese Idee des völlig öffenen Freihandels ist m.E. `Handelskrieg´.
Multipolar, justierbar für besondere nationale Krisen sollten Handelsabkommen sein.
Wir brauchen kein G 19, sondern eine spezielle europäische Plattform: Europa
S. a. o. Werner Ulbricht

Robert Müller | Di, 6. März 2018 - 14:22

Ich habe gelesen, dass es möglich sein könnte, dass es bei diesen Strafzöllen eigentlich darum geht die NAFTA-Verhandlungen im eigenen Sinne zu beeinflussen und das es gar nichts mit Europa oder China zu tun hat. Sehen könnte man das daran, dass Mexiko und Kanada am stärksten betroffen sind. Deshalb halte ich Gegensanktionen Europas für falsch. Übrigens, ich halte die europäischen Zölle auf Solarmodule aus China für falsch und Fahrzeugimporte sollten ohne Steuer importiert werden können. Auch sonst wäre ich für eher Null Zölle, nur bei politischen Gründen würde ich davon absehen. Etwa gegenüber Russland, solange die nicht die Ukraine in Ruhe lassen.

Dimitri Gales | Di, 6. März 2018 - 14:32

insbesondere innerhalb der Mittelschicht. Trump sieht im Protektionismus eine Möglichkeit, eine Abwärtspiral-Entwicklung der USA zu stoppen und sein Land zu sanieren, auch wenn es schmerzhalft und kostspielig sein wird. Trump personifiziert das Ende der hochgejubelten Wirtschaftsglobalisierung.

Irene Reindl | Di, 6. März 2018 - 15:26

Ich verstehe diese Empörung nicht. Erst letztes Jahr hat die EU hohe Strafzölle auf Stahl etc. gegenüber China verhängt. Macht aber jemand umgekehrt dasselbe, ist das dann ganz schlimm. Ein Auto von den USA nach Deutschland zu importieren ist in Punkto Gebühren mehr als dreimal so teuer als umgekehrt. Also was soll diese Heuchelei jetzt?

Peter Dünkelhofen | Di, 6. März 2018 - 15:38

Jahrelang hat der Neoliberalismusdie Menschen zum Homoeconomicus erzogen. Ein Menschenbild das von Egoismus und Eigenem Vorteil geprägt ist. Jetzt habende Menschen das auch auf die Politiki übertragenund wählen einen Typen der das zur Staatsdoktrin erklärt. Der Staat verliert damit seiner Schiedsrichter Aufgabe und wird parteieisch. Dummgelaufen Establishment man sollte vorher überlegen wenn man mit Menschen spielt was passieren kann.....

Andreas Ulbrich | Di, 6. März 2018 - 15:54

Das Bild vom bekloppten Donald, der nicht weiß, was er tut, das die "Qualitätsmedien" mühsam gemalt haben, bekommt Risse.
Vernünftige Beiträge wie dieses Interview tragen dazu bei.

Gottfried Meier | Di, 6. März 2018 - 16:13

Deutschland und die EU täten gut daran, ihr Verhältnis zu Russland zu überdenken. Gute Beziehungen zu unserem östlichen Nachbarn wären sowohl für uns, als auch für die Russen vor Vorteil. Und eine weniger starke Abhängigkeit von den Amis wäre ja auch nicht so schlecht, wie man sieht.

Achim Scharelmann | Di, 6. März 2018 - 16:56

Amerika braucht die Europäer und insbesondere Deutschland aus wirtschaftlicher Sicht weniger als umgedreht. Sie haben einen Binnenmarkt von 330 Mill. Einwohnern und wenn man noch die Kanadier dazu rechnet, dann sind es ca. 370 Mill. Außerdem haben sie Richtung Europa weniger Exportüberschüsse und warum sollen sie diese noch stärken indem sie höhere Importe zulassen. Hinzu kommt noch aus der Geschichte heraus Großbritannien mit dem gesamten Commonwealth einschließlich Australien und wenn man diesen Markt in sich alleine sieht, halten sie es mit hoher Wahrscheinlichkeit länger aus uns zappeln zu lassen und genau das ist von Trump beabsichtigt, weil er die Unausgewogenheit anprangert und das ändern will und zwar zu recht. Es wird den Deutschen weit mehr schaden, als sie zur Zeit noch verlautbaren lassen und mal ganz von dem abgesehen, daß es ihnen auch zuzutrauen wäre aus rein wirtschaftlichen Gründen sich Rußland zuzuwenden, an uns vorbei, um eigene Produkte zu verkaufen, dank Merkel.

Bernd Fischer | Di, 6. März 2018 - 17:58

Diese Heuchelei innerhalb der EU ist unerträglich.

Wo sind die Parteien ( meist die Linken...Grüne.....Sozialisten..Sozialdemokraten) in Europa die seit zig Jahren ihre allseits bekannten ( nicht immer friedlichen ) Fußtruppen zu "Hunderttausenden" in Europa auf die Straße geschickt hat um gegen TTIP und CETA zu kämpfen.

Selbst das EU-Parlament hat da mitgemacht.

Nun "Jaulen" sie rum die Pharisäer der oben genannten Parteien.

Rolf Ihsen | Di, 6. März 2018 - 18:11

Den Begriff Strafzölle gibt es nicht. Zölle sind Zölle.

Heinrich Jäger | Di, 6. März 2018 - 18:24

und Amerika first finde ich auf jeden Fall besser, als Merkels Richtlinie für Deutschland:" Fremde first !"

Joachim Wittenbecher | Di, 6. März 2018 - 19:21

Trump ist auch deshalb US-Präsident geworden, weil sein Amtsvorgänger Obama die abgestiegene Arbeiterschicht im sog. Rustbelt in ihrem sozialen und psychologischen Elend hat sitzen lassen. Trumps Protektionismus wird diesen Menschen überhaupt nicht helfen. Sollte es zu einem ausgewachsenen Handelskrieg kommen, hat sich Deutschland zu fragen, ob unser wirtschaftlicher Gegner unser militärischer Verbündeter sein kann? Diese Frage zu stellen, heißt nicht, sie sofort mit Nein zu beantworten - aber zweifellos wird die NATO-Schutzgarantie durch einen Handelskrieg und Trumps Anti-EU-Politik weitestgehend entwertet. Da die Regierung Merkel die Bundeswehr ihrer effizienten Einsatzbereitschaft beraubt hat, könnte eine äußerst gefährliche Lage für Deutschland entstehen: vom amerikanischen Partner allein gelassen und von der Türkei und Russland politisch bedrängt, wären wir nicht im mindesten verteidigungsbereit. Wachsamkeit und strategisches Denken sind gefordert, nichts für Merkel und Gabriel.

Johan Odeson | Di, 6. März 2018 - 20:45

Interessanter Artikel. Ich kann Trumps Politik durchaus zu einem gewissen Grad nachvollziehen. Interessant aber schon die Sprache von Herrn Prof. Felbermayer, die die europäische Sichtweise gleich sprachlich verinnerlicht hat: „...überwiegen diese unglaublichen Steuergeschenke“. Steuergeschenke? Wenn einem der Staat also etwas von seinem Einkommen lässt, schenkt er also etwas und ich sollte vermutlich dankbar sein. Sollte ich in Deutschland auch besser sein weil keiner der Politiker auch nur ansatzweise daran denkt, dass er für die Verwendung der Einnahmen aus der höchsten individuellen Steuerbelastungen weltweit auch Verantwortung trägt. Auf diese Verantwortung für die Verwendung von Taxpayer’s Money legen die Aerikaner allerdings erheblichen Wert und fordern Rechenschaft. In Deutschland verdient und verteilt der Staat das Geld und lässt seinen dankbaren Bürgern, die nicht im Traum wagen würden Rechenschaft zu fordern eben...Steuergeschenke.

Tobias Werner | Di, 6. März 2018 - 21:29

M.E. ein sehr gutes Intewiew, sehr klare Aussagen, die ich so noch nicht kannte.
Endlich mal konkrete Sachaussagen und Hintergründe statt diesem ewigen dt. Parteiengezeter.
Auch hier nochmal d. Hinweis auf einene m.E. noch etwas besseren TV-Beitrag zum Thema globales Finanz(un)system (sowie Arm u. Reich) d. Reihe "befrifft". Auch dieser Beitrag war sehr erhellend u. auch übersichtlich - endend mit vier konkreten Forderungen.

Manche Fachwissenschaften haben also durchaus auch gut Analysen u. Antworten, wenngleich auch hier z.T. noch der große Ansatz fehlt, weil man einen solchen für sehr unwahrscheinlich ansieht, was aber nicht so sein muss! Viel interessanter noch als die Wirtschaft ist ja die Frage, wie man die globalen Umwelt- u. Sicherheitsprobleme lösen will u. kann!

Schade, dass die Politiker, egal welcher Coleur, wenn überhaupt, hier doch immer mindestens eine Niveaustufe darunter darunter argumentieren: So bekommt man kein gebildetes u. interessiertes Wahlvolk!

Frauke Zimtmöller | Di, 6. März 2018 - 21:38

"Wir halten amerikanische Software-Unternehmen, wie Uber oder Airbnb, mit Regulierung aus unseren Märkten raus. "

Dies als staatliche Diskriminierungsmaßnahme zu sehen ist aber an sehr langen Haaren herbei gezogen. Die Taxi-Regulierung gibt es nicht wegen und seit Uber. Es ist richtig, dass europaweit Gesetze und Verordnungen wegen Uber und Airbnb präzisiert wurden; das war aber eben _keine_ künstliche Veränderung des Status quo, um den Eindringling fernzuhalten. Vielmehr hat man, soweit nötig, den Buchstaben dem Geist des Gesetzes angepasst (das war in D übrigens nicht nötig!).

Hätte Europa den Wunsch, Eindringlinge aus Märkten herauszuhalten, auf denen es kaum landen kann, dann spränge es sicher anderes mit den "Internetgiganten" um, anstatt nur Steuernachforderungen zu stellen.

Wie häufig "staatliche Diskriminierung" hüben wie drüben tatsächlich vorkommt und wie relevant das ist, vermag ich nicht zu sagen. Regeln im Taxi- und Hotelgewerbe gehören jedenfalls nicht dazu.

Tobias Werner | Di, 6. März 2018 - 22:02

Das erscheint mir dann doch etwas fraglich. Sicher wären dann auch wir etwas ärmer.

Die eigentliche Frage ist gleichwohl, ob man so unter den heutigen Sicherheitsbedingungen noch ebenso sicher wäre. Erfahrungsgemäß greifen größere, effektivere oder vermeintlich sich überlegen fühlende Gesellschaften andere Gesellschaften gern auch militärisch an, die USA und vor allem auch Russland wissen das, wir aber auch...: Als ginge so das Wettrüsten wohl immer weiter - aber auch der Wirtschaftswettlauf. Russland ist industriell ja vor allem im Rüstungssektor noch gut.

Man könnte hier ansonsten aber auch sagen, das Geld und Wohlstand nicht alles ist. Überschaubarkeit und gute Kontrollmöglichkeiten sowie eben die relative Unabhängigkeit sind eben auch Werte. So haben z.B. auch Klöster zumindest versucht, autark zu wirtschaften.
Das sind auf alle Fälle Argumente,die auch in eine solche Diskussion gehören.

Joachim Walter | Di, 6. März 2018 - 23:28

... das ist ja ein ganz richtiger Satz, aber kann es vielleicht sein, dass die Menschen von diesem ganzen Druck der da auf sie einwirkt inzwischen die Nase voll haben?

Wenn es immer irgendeinen auf der Welt gibt, der besser ist, und der - dank Internet und Globalisierung - auch noch schnell auffindbar ist, dann führt dieser Dauerdruck nur noch in die Frustration.

Irgendwann ist auch mal Schluss!

Da schuften die einen 60h pro Woche und Andere sagen ein Zauberwort, und die Allgemeinheit finanziert ihnen 2 Frauen und 7 Kinder mit Haus und das ganz ohne zu Arbeiten!

Und genau die Leute, die das Geld dafür erwirtschaften werden in Zeiten "sprudelnder Steuerquellen" auch noch mit einem erhöhten Steuersatz "belohnt" - geht´s eigentlich noch?

Nein, Leute, so kann das nicht funktionieren - da baucht sich keiner zu wundern, dass Trump & Co. gewählt werden.

Schönen Abend wünscht Ihnen
J. Walter

Max Ernst Müller | Mi, 7. März 2018 - 05:37

Schlauer Schachzug von Trumpi! Er lenkt es so, das die Europäer sich mehr an Russland orientieren werden. Sehr zum Schaden der Transatlantiker und des Deep States! Die müßten normalerweise alle mit brauner Büx rumrennen, vor lauter Schiss der reingeht;). Schlecht nur, das sich Rothschulz zu sehr in Asien eingeschossen hat, so wird das Ende offen bleiben, wenn nicht bald (11.3.) die Ralley startet!

Dorothee Sehrt-Irrek | Mi, 7. März 2018 - 10:02

könnte aber sein, dass sie es mal so, mal so machen, immer aber mit einer Doktrin, wenn sich gefälligst alle Anderen daran halten sollen.
Trump nimmt für sich in Anspruch, sein Land wieder groß zu machen, verkündet das aber nicht als Doktrin für andere Staaten.
Im Gegenteil, s. Nordkorea.
Sobald es den USA passt, wird die Vorgehensweise wieder geändert.
Europa braucht dringend europäische Expertise und die Formulierung eigener Interessen, auch um z.B. einer US-Doktrin im eigenen Land begegnen zu können.
Deutschland muss einen Marshall-Plan für Afrika liefern, weil es auch einen bekam?
Haben wir Afrika in Schutt und Asche gelegt?
Entwicklungshilfe gibt es schon lange und Vormachtstellung im Nahen Osten und Afrika à la USA kann Europa überhaupt nicht leisten, schon gar nicht gegen eine andere Großmacht wie die USA.
Also sollte es Frau Merkel mal mit einer deutschen oder europäischen Sprache versuchen und Europa mit eigenen Vorstellungen.

Dr. Roland Mock | Mi, 7. März 2018 - 10:20

Für hiesige Verhältnisse ist dieses Interview doch einmal ein erfreulicher Ansatz, wirtschaftliche Vorgänge sachlich und nicht propagandistisch zu beschreiben.Leider gibt es auch in diesem Interview einmal wieder eine Ausnahme: Die Klassifizierung der Trumpschen Steuerreform als „großzügiges Steuergeschenk für Unternehmen“.
1. Steuersenkunkungen sind n i e „Geschenke“. Nicht der Staat zahlt Steuern an Unternehmen, sondern umgekehrt Unternehmen und Bürger zahlen Steuern an den Staat. 2. Speziell im Fall der USA war eine Senkung der Unternehmenssteuern dringend geboten. Die entsprechende Belastungsquote von ca. 35% wurde, was maßgebliche Staaten betrifft, vor der Reform nur noch von Frankreich (38%) übertroffen. Wenn Deutschland, mit ca. 30% auch in eher höherer Belastungszone, dies stört: Nachmachen. Wird mit einer Regierung aus Genossen allerdings nichts werden. Die verteilen lieber um, was noch da ist; bevorzugt an Griechenland, südeuropäische Banken und die Windkraftlobby.

Birgit Fischer | Mi, 7. März 2018 - 10:40

Nur die USA gewinnen in einem solchen Handels-Konflikt. Die USA brauchen niemanden, angesichts eines riesigen Binnenmarktes und eigener Stärken vor allem in IT und neuen Medien bzw. Forschung und Entwicklung. Den Schaden hat die BRD als Fertigungs-Riese von Konsumenten-Produkten und Industriegütern. Die BRD ist Exportweltmeister, nicht die USA. Die USA brauchen unsere Autos nicht, bauen genug eigene. Trump gewinnt, nicht Merkel.

Dieter Wenzel | Mi, 7. März 2018 - 14:30

nicht immer von Amerika den Kontinent reden, sondern den Teil benennen dem Land das sich USA nennt. Das Land das sich als den hehren Verteidiger der freien Welt sieht. Aber nur wenn der Rest der Welt nach seiner Pfeife tanzt, Waffen "Made in USA" kauft und demütig zu "Unkle SAM" aufschaut wenn er damit die Freiheit bringt. Dieses Land und seine kapitalistischen Eliten saugen nicht nur ihre Bevölkerung und Natur sondern alle Erdteile aus. Dieses Land hat viel gutes in der Welt getan, aber inzwischen überwiegt das negative. Was braucht der Rest der Welt, einen Handel ohne USA, Rohstoffe hat Russland vielleicht lässt sich hier ein Markt aufbauen. Weltweite Erwärmung vielleicht ist dann Getreide in den Steppen Anbau bar. Auch Silicon Valley braucht einen Markt was wenn Indien, China, Rußland, Europa aufwacht und sich besinnt das die meisten Ideen aus Köpfen dieser Länder kommen. Das Blut Amerikas ist der Dollar was ist wenn dieser Krebs bekommt? Alles möglich wird bitter Mr. Trump.

Joseph Fröhlich | Mi, 7. März 2018 - 21:54

Offensichtlich ist dem werten Autor etwas entgangen. Stahl ist strategisch. Man benötigt Stahl für Panzer, U-Boote und Flugzeugträger. China dominiert den Markt zu fast 50%. Das ist gefährlich für Amerika und für rational denkende Menschen verständlich. Das Deutsche Politiker das nicht verstehen, wundert beim Zustand der Bundeswehr nicht!

Bernd Fischer | Mi, 7. März 2018 - 22:17

das zu solch einem wichtigen Thema sich nur 4 Beiträge zu Wort melden.

An was liegt das wohl ?

Andere Meinungen nicht erwünscht?

Michael Murmurachi | Do, 8. März 2018 - 09:27

Das US Handelsdefizit in 2017 war US $ 800 Mrd. Das will Trump ändern. Mit Samthandschuhen und der WTO alleine ist das nicht erreichbar.

Trump hat auf allen Auslandsreisen betont, dass er Freihandel will, aber fair. Die gewichtigsten „Befürworter“ von Freihandel (EU, China) haben darauf reagiert mit: weiter so…

Ob Trump wirklich nur Zölle erheben will, ist nicht ausgemacht. Seine Drohungen haben aber bereits Wirkung gezeigt. Langfristig betrachtet ist wohl eher Trump für Freihandel als Merkel, Juncker, oder auch Xi Ping. Aber Trump will Freihandel endlich fair machen.

Also, was wäre jetzt so ungerecht, wenn die USA auf Autos aus der EU jetzt 40% Zoll erheben. Das wäre dann auch das 4-fache von dem, was die EU gegenüber den USA für Autos an Zöllen erhebt. Das wäre dann nur eine deutliche Abkehr der „kooperativen“ Strategie der EU. Sonst nichts…

Winnfried Gardner | Do, 8. März 2018 - 16:02

Attac und all die Globalisierungsgegner haben einen neuen Helden: TRUMP

Keine Chlorhühnchen und Harleys aber auch keine Sitzplätze mehr in Kneipen. Die werden ihnen dann von den Arbeitslosen unserer Exportindustrie streitig gemacht.
Manchmal werden Träume wahr.......

Guido Schilling | Do, 8. März 2018 - 19:45

Deutschland bzw. die EU exportiert kaum Stahl in die USA. Die beiden Großexporteure sind GUS und Asien.
Statstiken dazu bei: Stahl-online.de

peter wenzel | Fr, 9. März 2018 - 16:50

Wenn die USA meint Sie müsse diese Massnahmen durch führen.

Denn die USA wilĺl von Anfang an die EU zu spalten.

Jetzt muss sich die EU beweisen . Wie einig Sie wirklich ist.

Die EU mit einer Kaufkraft vom fast 520 Millionen Bewohnern

Sollte diese Herausforderung der USA annehmen.

Und der USA Ihre Grenzen aufzeigen.

Die USA wird den kürzeren ziehen.

Die EU muss unbedingt in der Raumfahrt viel besser werden.

Die EU darf nicht weiter von der Abhängigkeit der USA im ganzen Satellitten- Bereich
sein . Beispiel GPS - wenn die USA will , kann Sie es abschalten.

Diese Vormacht -Stellung der muss gebrochen werden.

Zur EU - Erweiterung
Um die EU im Innern zu stärken und stabilisieren . Ist einAufnahme - Stopp von neuen Staaten für die nächsten 25 Jahre durch zusetzen.

Sonst zerbricht die EU von Innen von heraus.
gebrochen

Roland Weinert | Mo, 19. März 2018 - 19:25

Meertiefe Blödheit - oder mehr oder Absicht oder was?

Chinesische Produkte müssen drastischst mit Strafzöllen belegt werden aus verschiedensten Gründen. Da hat Mr. Trump vollkommen recht!

Unternehmen der westlichen Hemisphäre sehen in ihrer von purer Gier getriebenen, neoliberal-kapitalistischen Verblendung nicht, dass sie eine ,Wirtschaftshydra China' füttern und weiter generieren, die bereits heute nicht mehr beherrschbar ist, geschweige denn künftig überhaupt gebändigt werden kann.

China ist der stärkste Schurkenstaat der Welt, die größte Diktatur der Welt ... Der jüngste Volkskongress zeigt dies deutlichst.

Wie meertief blöde sind die Unternehmen der westlichen Hemisphäre eigentlich samt der politischen Mandatsträger? Allein, wenn ich mir die politischen Mandatsträger in toto der Bundesrepublik seit, ich bin milde, Helmut Kohl ( CDU ) anschaue, wundert mich gar nichts.

... seit 30 Jahren!