Frank Castorf wollte den immerwährenden „Ausnahmezustand“/ picture alliance
- Ausnahmen enden auch
Nach 25 Jahren muss Intendant und Regisseur Frank Castorf die Berliner Volksbühne verlassen. Gut, dass er da war. Gut, dass er geht
Die Schauspieler werden in Folien gewickelt, in Umzugskartons gestopft und vom Hausmeister über die Bühne gekarrt. So zelebriert Christoph Marthaler in seinem jüngsten Stück „Bekannte Gefühle, gemischte Gesichter“ den Abschied des Volksbühnen-Ensembles aus dem Haus am Rosa-Luxemburg-Platz. Die Berliner Kulturbürokratie schickt die Theaterrevolution in Rente. Frank Castorf, der die Volksbühne zum Wallfahrtsort für Theatersüchtige machte, muss zum 30. Juni gehen.
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