Kevin Spacey
Kevin Spacey wird wohl in keinem Film mehr auftreten. Berechtigter Schritt oder Heuchelei? picture alliance

#Metoo-Debatte - Wenn Sex gar nicht sexy ist

Die Kampagne um den Hashtag #Metoo gegen sexuelle Übergriffe beherrscht Holly­wood. Bei aller Berechtigung ist sie aber nicht frei von Doppelmoral und Überreaktionen

Autoreninfo

Rüdiger Sturm ist Filmkritiker und lebt in München. Er recherchiert als Filmjournalist die Branche im In- und Ausland

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Chronisten, aufgemerkt: „Bei all seinen Aktivitäten glaubte er, er würde etwas Gutes für die Menschheit tun.“ Es ist ein Satz von filmhistorischer Relevanz, der an einem heißen Julimittag in einer ehemaligen Autowerkstatt außerhalb von Rom fällt. Das liegt nicht am Inhalt, sondern am Sprecher: Kevin Spacey bezog sich damit auf Ölmilliardär John Paul Getty, den er gerade in dem Thriller „Alles Geld der Welt“ spielte. Normalerweise wäre es ein belangloses Zitat an einem Filmset gewesen. Jetzt sind es die letzten Worte, die von dem Oscar-Gewinner bis auf Weiteres bei Dreharbeiten zu hören sein werden.

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Alexander Mazurek | Mi., 3. Januar 2018 - 01:26

... die Sexualität ist zum Instrument der totalen gesellschaftlichen Kontrolle und Manipulation des IV. neoliberalen LBGTQIAZ ... Reichs verkommen, "in pursuit of happiness", bloß wessen? Egal. Je mehr grau, umso besser und "fortschrittlicher", unterscheiden=diskriminieren ist heutzutage ja ein/gar dass Verbrechen, Cohn-Bendit oder Joschka wissen Bescheid, fragt sie oder Dutroux, den Spezialisten, oder final Die Grünen, die Quintessenz des real existierenden Fortschritts á la Marquise de Sade ...

wolfgang spremberg | Mi., 3. Januar 2018 - 12:12

auch über sich massiv häufende Gruppenvergewaltigungen in Malmö berichtet...

Rainer Wuerkner | Di., 9. Januar 2018 - 08:33

In dieser Sache schlage ich vor, wir Männer begrüßen die Frauen lediglich mit Guten Tag, auf Wiedersehen, Danke und Bitte. Anfalls hängst man uns sofort sexuelle Belästigung an. Ich nur dass es noch ein paar normale Frauen auf dieser Welt gibt.