/kultur/gesundheitsgefahr-klimawandel-wiesbaden-wird-wie-lugano/plus
Ein Löschflugzeug über dem Grandview Fire nahe Sisters, Oregon, USA, Juli 2021 / dpa

Gesundheitsgefahr Klimawandel - Wiesbaden wird wie Lugano

Nach dem heute vorgestellten jüngsten Weltklimabericht des IPCC wird der angestrebte Klimaschutz nicht reichen. Starkniederschläge mit einer weiteren Klimaerwärmung werden laut Weltklimarat intensiver und häufiger. Wussten Sie, dass es 27 Wege gibt, wie Sie eine Hitzewelle umbringen kann?

Autoreninfo

Katja Trippel ist freie Wissenschaftsjournalistin. Sie hat das Buch „Überhitzt - Die Folgen des Klimawandels für unsere Gesundheit“ geschrieben (zusammen mit Claudia Traidl-Hoffmann im Dudenverlag).

So erreichen Sie Katja Trippel:

Anfang September 2019, ein kleiner Ort bei Leipzig. Die letzten Sommerferientage waren noch mal richtig heiß gewesen, über 30 Grad. Dann ging die Schule wieder los – und bei Hausärztin Silvia Bittner rollte eine seltsame Krankheitswelle an. Mehrere Patientinnen und Patienten klagten über hohes Fieber, Gliederschmerzen und rote Pickel, die sich über Oberkörper und Arme zogen. „So was sieht man nicht alle Tage“, erinnert sie sich. „Also fuhr ich das ganz große Labor, mit Bluttest auf Geschlechtskrankheiten, Masern und so weiter. Leider ohne erhellendes Ergebnis.“ 

Wenige Wochen später entdeckte Ärztin Bittner in ihrer Handy-App eine überraschende Schlagzeile: „Vogel mit West-Nil-Virus in Sachsen gefunden.“ Sie stutzte, googelte, entdeckte Fotos von toten Sing- und Greifvögeln, las, das Virus sei von Stechmücken auf Menschen übertragbar, fand schließlich Fotos von Ausschlägen, die ihr ziemlich bekannt vorkamen. Sie rief erneut beim Labor an. „Die haben erst mal geschmunzelt. Aber ich insistierte: Lassen Sie meine Proben bitte auf das West-Nil-Virus testen!“ Ein paar Tage später klingelte ihr Telefon Sturm: das Labor, das Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin aus Hamburg, das Gesundheitsamt. „Tja. Ich war auf der richtigen Spur gewesen. Das ist das Schönste am Beruf der Haus­ärztin: der Miss-Marple-Teil.“

Cicero Plus weiterlesen

  • i
    Alle Artikel und das E-Paper lesen
    • 4 Wochen gratis
    • danach 9,80 €
    • E-Paper, App
    • alle Plus-Inhalte
    • mtl. kündbar
Claudia Bender-Jakobi | Mo, 9. August 2021 - 11:55

Liebe Frau Trippel,
ich weiß ja nicht, wo Sie den Juni 2021 verbracht haben. Ich lebe nahe Luxemburg und habe weder von einem "heißen Juni" etwas bemerkt noch sonst von einem übermäßig heißen Monat in diesem Jahr. Mit Ausnahme einer Woche im März war es hier durchgehend "für die Jahreszeit zu kühl". Wasser hatten und haben wir im Übermaß, von Trinkwassermangel keine Rede. Mir drängt sich der Eindruck auf, dass hier die Ideologie im Vordergrund steht, nicht echte klimatische Veränderungen, die es mit Sicherheit auch gibt.

zwar drastisch, aber korrekt.
In diesem Jahr habe ich noch nichts davon bemerkt, ausser, dass die bekannte Augusthitze schon im Juni anfing, sprich mit tropischen Nächten.
Dafür sind die Nächte/Tagestemperaturen seit Mitte Juli bis jetzt sehr angenehm.
Es regnet häufig, entsprechend gibt es viele Mücken.
Ich wünsche mir ein anderes Klima, als das im Artikel beschriebene, allerdings nicht wieder Eiseskälte in Europa, Skandinavien, Arktis und Russland.
Mir schwebt ein Mittelding zwischen Grün-land und Grönland vor.
Deshalb betrachte ich auch menschliche "Überhitzung", wie Allergien, Hysterien und die evtl. Idee, "man könnte vielleicht den Mittelmeerraum anzünden, damit der Klimarat im Sinne von Klima"hysterikern" votet".
Ich finde den Gedanken beschämend, dass wir der Technik bedürfen, um zu überleben, aber die Technik ermöglichte zig Millionen Menschen ein Über-Leben.
Die Technik umweltbewußter zu entwickeln/einzusetzen, ist wunderbar!
Die Hitze leite ich anders her: Schwarze Löcher.
Nu

Die Aussage, wir hätten einen heißen Juni gehabt, kann ich ebenfalls nicht nachvollziehen. Vor Wochen war in einem Fernseh-Wetterbericht zu hören, der Juli wäre ebenfalls zu heiß gewesen. Da fragt man sich unwillkürlich: Warum wird das behauptet? Die Leute, von denen diese Behauptungen stammen, können jedenfalls nicht in DE gewesen sein. Hier war das Wetter ganz anders ...

Hermann Kolb | Mo, 9. August 2021 - 12:15

Ist den Leuten denn bewusst, dass Kälte im Vergleich zu Hitze ein Mehrfaches an Opfern fordert und jedes Zehntelgrad Plus weniger Temperaturtote insgesamt nach sich zieht?

Enka Hein | Mo, 9. August 2021 - 12:24

.....vielleicht. Aber in Anlehnung an Scholl-Latour kann ich mit Bestimmtheit sagen:
„Wiesbaden wird wie Kalkutta und D sowieso.“
Die ganze Klimahysterie wird zu nichts führen.
Wenn es so ist wie ist, dann nützen uns ein paar Windmühlen nichts und E Autos auch nichts.
(Vor Jahren hat man Staubsauger bzgl. Leistung begrenzt und jetzt sollen alle E Autos fahren. Bestätigung dessen das wir mit von keiner Sachkenntnis getrübten Unfähigen regiert werden.)
Und D mit 2% Anteil schon gar nicht.
Wann kommt der Artikel oder der Autor der das große Ganze sieht....und die Überbevölkerung auf dem afrikanischen Kontinent.
Aber vor solch einem Artikel stehen die Moralisten, Haltungsjournalisten und Gutmenschen vollständig im Wege.
Man müsste sich dann mit dem Kern des Problems beschäftigen.

Ich stimme Ihnen voll und ganz zu.
Die Erwärmung ,so sie denn käme,bewirkt weniger CO 2.
Wir müssen weniger heizen,mittag erstmal zwei Stunden
Siesta und vieles mehr...(Ironie off)
Und die Klimahüpfer bekommen Hitzefrei.
Ansonsten müssten unsere Poltiker mal das Buch von Martin Neuffer lesen:

Die Erde Wächst nicht mit
Neue Politik in einer überbevölkerten Welt

Erschienen bei CH.Beck 1982
In diesem Buch wurden die heutigen Probleme erstaunlicher Weise
sehr gut vorausgesehen.

MFG Wolfgang Benker

Norbert Heyer | Mo, 9. August 2021 - 12:27

Das ist wieder einmal eine kostenlose Werbung für die Grünen. Es war 1957 und als kleiner Junge trug ich ab Mitte April eine kurze Hose, 1958 war Wasserknappheit, kein Rasen durfte gesprengt, kein Auto (es gab nur wenige) gewaschen werden. Das änderte sich Mitte der 70-er Jahre für ein Jahrzehnt, nasse und kalte Sommer, zwei Wochen Urlaub in Eckernförde , davon 13 Tage Dauerregen. Damals hat keiner von Klimawandel geredet, man nahm die Jahreszeiten, wie sie kamen. Heiligabend 1968 ein Ausreißer: Gegen Mittag 20 Grad warm. So gingen die Jahre dahin und ich bin überzeugt, schon im Vergleich der Jahre 1950 - 1990 hätte man über gewaltige Temperaturschwankungen schwadronieren können. Aber jetzt hat man den Klimawandel zum Thema gemacht, er schafft die Voraussetzung, uns Gewohnheiten auszutreiben, uns arm zu machen, strenge und einseitige Gesetze zu erlassen - und das Allerbeste zum Schluss: Niemand wird hinterher zur Rechenschaft gezogen werden können, denn alles ist letztlich unbeweisbar.

Michael Bahr | Mo, 9. August 2021 - 12:46

Ich selbst war schon immer hitzeempfindlich, bereits in den harmlosen Sommern der 80er Jahre (meine Jugendzeit; bin 72er-Jahrgang) habe ich Hitze als unangenehm empfunden. Strandurlaube mit Sonne, Hitze, Sand und Sonnencremeschmiererei sind für mich undenkbar. Hitzeterror gab es für mich also schon, als noch niemand vom Klimawandel sprach.
Jetzt werde ich bald 50 und spürte in den heißen Sommern der vergangenen Jahre bereits eine für mich fast unerträgliche Belastung. Als 2018 mein Sohn in die erste Klasse eingeschult wurde, herrschten am Tag der Einschulungsfeier hier bei uns 37 Grad. Einen Teil der Feier habe ich verpasst, weil ich auf dem Schulhof unter einem Baum im Schatten liegen musste, so schlecht ging es mir. Ich habe mittlerweile vor jedem Sommer Angst; zwar noch keine Todesangst, aber Angst davor, wochenlangen Leiden ausgesetzt zu sein und mich von Mai bis August nur unwohl zu fühlen. Ich bin sowas von glücklich über diesen weitgehend kühlen und regnerischen Sommer 2021!!!

Wolfgang Jäger | Mo, 9. August 2021 - 12:49

Zurück in die Lehmhütten?
Hinein in den Öko-Sozialismus? Hinein in die Klima- und Gesundheitsdiktatur? Deindustrialisierung?
Grün wählen? Der Weltretter-Religion beitreten?
Die heilige Greta und Luisa anbeten?
Nein! Nein ! Nein !
Innovation. Kreativität. Hochtechnologie. Intelligenz. Kernkraft. Reduzierung der Überbevölkerung in den betreffenden Staaten.
China, Indien, USA und die Schwellenländer müssen C02-Ausstoß reduzieren. Deutschland bzw. Europa alleine werden nichts ändern können.
Der Kommunismus hat der Welt kein Heil gebracht. Der Öko-Sozialismus wird seine Heilsversprechen ebenfalls nicht einlösen. Die vermeintlichen Klimaopfer werden zu Opfern einer Diktatur werden. Die individuelle Freiheit und die Aufklärung werden die Opfer sein.
Wollen wir das?
Nein!

Dieter Schimanek | Mo, 9. August 2021 - 13:12

gab es das Magdalenenhochwasser. Vorausgegangen war eine längere Dürreperiode die eine Hungersnot auslöste. Solche Ereignisse gab es zu tausenden, fast alle gerieten in Vergessenheit. Die 7 biblischen Plagen und die Sintflut sind sicherlich noch bekannt. Schmilzt das Eis in der Arktis, steigt der Meeresspiegel. Tatsache ist aber auch, daß einige Inseln die von Hochwasser bedroht sind, sich abgesenkt haben, zum Teil erheblich. Da Wetter und Klima nicht linear verläuft sondern chaotisch, ist eine Berechnung für die Zukunft nicht möglich, deshalb die Klimamodelle. Das ist eine Einschätzung wie es kommen könnte aber nicht muß. Weder Radfahrer noch Vegetarier sind in der Lage am Klimawandel etwas zu ändern, Vorsorge wäre deutlich besser. Der IPCC hat sich den richtigen Zeitpunkt ausgesucht, das spült reichlich Euros in seine Kassen.

Gerhard Weißenberger | Mi, 11. August 2021 - 13:23

In reply to by Dieter Schimanek

Die Arktis ist ein auf dem Meerwasser schwimmender Eisklotz.
Schmilzt er, so steigt der Meeresspiegel kein bisschen.
Mal im Physiklehrbuch nachschauen!
Klimamodelle sind Mumpitz, weil viel zu ungenau und zu spekulativ.
Die Anzahl an Faktoren, die für eine einigermaßen korrekte Darstellung des Klimas der Welt nötig sind, tendieren ins Unendliche.
Entscheidend aber bei der Simulation ist die Genauigkeit! Und da stoßen digitale Systeme relativ schnell an ihre Grenzen.

Walter Bühler | Mo, 9. August 2021 - 13:15

Ja, 2003 war die Hitze schlimm! Aber welches Glück: viele, viele Menschen haben die damalige, ach so schreckliche europäische Hitzekatastrophe überlebt!

Inzwischen wird ja jeder Sommer und jeder Winter in den Medien als eine Katastrophen-Jahreszeit inszeniert. Und man glaubt es kaum: Immer noch gibt es Europäer, die dennoch eine Sauna zum Schaden der Umwelt anheizen und sie auch noch besuchen!

Wie die Fossilienfunde zeigen, war Europa in gewissen Zeiten mit tropischen Wäldern überzogen. Dann wieder gab es Eiszeiten, und zwar ohne jede Einwirkung des Menschen.

Woher kommt Ihre Annahme, liebe Frau Trippel, der Mensch (insbesondere der europäische und noch spezieller der deutsche) könne sich diesen globalen natürlichen Vorgängen auf die Dauer erfolgreich widersetzen?

Jedenfalls sollten Sie bei Ihrem Kampf gegen die Hitze nicht vergessen, erst einmal den Saunabesuch sowie die unzähligen Urlaubsreisen in noch heißere Länder zu verbieten. Das wäre sicherlich die einfachste Maßnahme.

helmut armbruster | Mo, 9. August 2021 - 13:51

wärmer als bei uns.
Trotzdem leben dort Millionen Menschen und Millionen Nord- und Mitteleuropäer verbringen ihren Urlaub freiwillig dort.
Es muss also durchaus möglich sein mit mehr Hitze zu überleben.
Dass man ausgerechnet in einer schlechten Klimazone wie Deutschland mit einer drohenden Klimaerwärmung Ängste schüren kann, ist fast schon pervers. Denn D ist nass und feucht, neblig und kalt, mit unbeständigen Wetterlagen, welche dauernd wechseln um mit wenig Sonnenlicht.
Kein Mittelmeerbewohner würde freiwillig sein Klima gegen unseres eintauschen.
Und wir fürchten uns vor ein bisschen Erwärmung.
Gibt es noch irgend etwas vor dem sich die Deutschen nicht fürchten?

Passend dazu hörte ich heute im BR alpha (Tagesgespräch) einen int. Anrufer.
Der fragte die Fachfrau wie sie sich denn vorstellen würde in Afrika u. der restl. sogn. 3. Welt die E-Mobilität durchzusetzen.

In Afrika werden p. a. rd. 40 Mio. alte Fahrzeuge aus der EU importiert.
Die zu modernen Kfz werden extra auf Vergaser zurückgebaut, da man sie sonst (als moderne Einspritzer) nicht mehr s e l b s t reparieren kann.

Und in Afrika u. v. a. Ländern muss ein Auto/LKW fahren, ganz egal wie, Hauptsache fahren.

Es bringt also absolut nichts wenn wir hier in der EU auf E-Mobilität umsteigen.

Tonicek Schwamberger | Mo, 9. August 2021 - 14:20

. . . Ihren Worten: " . . . Mir drängt sich der Eindruck auf, dass hier die Ideologie im Vordergrund steht,. . . " stimme ich vollinhaltlich zu. Aber solche Katastrophen - Szenarien machen sich in Presseberichten immer sehr gut.

Yvonne Stange | Mo, 9. August 2021 - 14:39

Der heißeste Juni.... na sicher doch. xD Wir hatten während des gesamten "Sommers" immer wieder mal abends die Heizung an, da es einfach zu kalt war, auch mit Wolldecke!! Und auch jetzt wieder!
Ich kann diese elende Hysterie einfach nicht mehr ertragen! >:-(
Wenn der Golfstrom als Wärmepumpe versagt, dann haben wir bald hier eine gewaltige Eiszeit in Europa! Und hoffentlich kommen dann endlich nicht mehr so viele zu uns gewandert... schon das Wetter sollte abschrecken!

...dann alle einen SUV mit mindestens 6.3 Liter fahren.
Nein. Kein Verbrauch. Hubraum.
Danke für Ihren Kommentar.
Ich kann diese Hysterie der Gretajünger nicht mehr hören.
Jetzt fehlt noch einer, der eine Sandale hoch hält. Monty Python lässt grüßen.

wird dann zeigen, was es mit dieser angeblicher Erderwärmung aussieht, dem absurdem prognostiertem Weltuntergang. Dann wird es halt ziemlich kalt werden auf unserem Planetem.

Und man wird halt ganz schnell viel Gas, Kohle und Öl verbrennen müssen. Aufdass das böse Kohlendioxid hoffentlich wieder dann erwärmt.
Und all diese Klima"forscher" werden sich wegducken, und die Grüne werden dabei ziemlich bibbern, ganz warm anziehen müssen.

Christa Wallau | Mo, 9. August 2021 - 14:40

Die Erd-Erwärmung ist unbestritten u. die Folgen dieser Tatsache sind grob vorauszusehen.

Was ich entschieden verneine, ist die Behauptung, daß die Menschen (besonders die Deutschen!), etwas Entscheidendes dagegen unternehmen können; denn die U r s a c h e n für die Erwärmung sind keineswegs eindeutig ausgemacht, so oft man auch die Mär von den "vielen Wissenschaftlern" weitererzählt. Die Ursachen dürften vielmehr äußerst komplex und kaum beeinflußbar sein. "Klimapolitik" halte ich daher für Unsinn.

Was jedoch sehr wohl ergriffen werden kann und sogar m u ß, das sind vorbeugende Maßnahmen gegen die F o l g e n der Erwärmung. Hier reicht der menschliche Erfindungsreichtum sicher aus, um Sinnvolles u. Rettendes auf die Beine zu stellen, von technischen Errungenschaften bis hin zu Siedlungen in Gebieten der Erde, die bisher zu kalt u. unwirtlich waren, um dort zu leben.

Ich persönlich fürchte mich weniger vor der Erwärmung als vielmehr vor der nächsten unfähigen deutschen Regierung!

Ihrem letzten Satz ist nichts, aber auch gar nichts hinzuzufügen. Stimmt genau!
Mir graut es auch vor dem politischen Kasperltheater der nächsten Jahre.
Hatten nicht die Kasperle immer eine grüne Joppe an und eine rote Zipfelmütze auf?

Mit vielen lieben Grüßen aus der Erfurter Republik

Hanno Woitek | Mo, 9. August 2021 - 15:10

war da nicht mal ein griechischer Philosoph….? Ergo ist alle 100% Lösung nichts weiter als Wunschdenken. Aber eines ist sicher, halbiert sich die Menschheit in den nächsten Jahren bis 2050 löst sich das Problem. Also ihr Grünen ein neues Programm von euch. Verbots dem Kinder*innen kriegen. Hurra!

Jochen Rollwagen | Mo, 9. August 2021 - 15:36

Lauf IPCC ist die Welt vorgestern untergegangen.

Mal gucken.

Nee, noch da.

Martin Böhm | Mo, 9. August 2021 - 16:18

Wieso weiß Hoesung Lee,Vorsitzender des Weltklimarats, dass Kernenergie ein Beitrag leisten kann, das Klimaziel zu erreichen aber die Grünen und die Bundeskanzlering nicht?

https://www.iaea.org/newscenter/news/energy-mix-needs-nuclear-to-combat…
"Nuclear power, he said, can contribute to decarbonization over the next 30 years, depending on predictions, despite the challenges it faces, such as cost-effectiveness compared to fossil fuel alternatives."
Solange die Grünen nicht zugeben, dass sie 40 Jahre uns Mist erzählt haben, kann es nicht so schlimm sein.

Bernd Muhlack | Mo, 9. August 2021 - 16:31

Ja, diese mörderische Hitze ...

Reiten drei Cowboys durch die Prärie.
Joe: "Puh, verdammt heiß hier!"
John dreht sich um und erschießt ihn.
Jack fragt: "Warum, John?"
John: "Er wusste zuviel!"

Und John heißt jetzt Greta-Luisa - er wollte kein John mehr sein!

Auch ich kann mich noch an städtische Hitzenächte damals in Koblenz erinnern - Ende der 60er/Anfang 70er Jahre.
Die Hitze wird von den Häusern absorbiert und es kühlt des Nächtens kaum ab.
Meine Oma hing immer feuchte Betttücher auf, das kühlte in der Tat die Räume ab.

Ich bin wahrlich sehr Hitze-empfindlich, fand jedoch 2021 bisher erträglich, von einigen extremen Tagen abgesehen. Dann macht man eben das Faultier, Chamäleon: langsame oder keine Bewegungen; je nach Möglichkeit.
Die Atemnot bleibt allerdings.

Wie oft gesagt, ist uns mMn die Debatten-/ Streitkultur vollkommen abhanden gekommen;
es gibt Ausnahmen.
Die Moralisten und Besitzer der "absoluten Wahrheit" haben die Oberhand.

... und das Klimaministerium sagt: VETO!

Brigitte Miller | Mo, 9. August 2021 - 16:52

schreibt bei TE :"Vergangenheit immer kälter, IPCC-Bericht immer heißer" u.a.
"Überraschenderweise hat das IPCC die mittelalterliche Wärmeperiode von 900 bis 1200 aus dem Klimabericht und somit aus Klimagedächtnis der Menschheit gestrichen. Die erste Grafik des Berichts, SPM.1, gibt den Temperaturverlauf der letzten 2.000 Jahre wieder. Vom Jahre 1 an zeigt die Kurve einen ständig leicht abfallenden Trend bis 1850, um dann die Temperatur bis heute stark ansteigen zu lassen. Ein neuer Hockeystick ist erschaffen. So kann der Weltklimarat behaupten, dass es seit 125.000 Jahren noch nie so warm war wie heute."
Seltsam.

Tomas Poth | Mo, 9. August 2021 - 17:03

Das ist Alpenklima!
Soll Wiesbaden jetzt in die Alpen verschoben/umgesiedelt werden oder sollen Berge um Wiesbaden aufgeschichtet werden, oder die Alpen in Gänze geschliffen werden?
Wer der für die Politik geschriebenen Zusammenfassung des neuesten IPCC Berichtes seinen Glauben schenkt, der glaubt auch an kirchliche Glaubensgrundsätze des ausgehenden Mittelalters, nämlich daß die Erde eine Scheibe sei.

Ingofrank | Mo, 9. August 2021 - 17:20

positive Effekte?
Ja es stimmt schon, wenn Getier aus Fremden Gefilden, unsere Gesundheit beeinträchtigt. Das ist schon schlimm und auch bedauerlich. Nein, ich möchte jetzt auch nicht weiter ausführen, dass mit der Aufnahme von Menschen aus Afrika od. Asien in unserem Land auch neue, oder längst besiegte Krankheiten ausbrachen.
Aber zu den positiven Effekten der Erwärmung….
Da dürften ja die Winter wärmer werden = weniger Verbrauch z.B. v. Öl.Das ist doch für eine Grün dominierte Regierung D I E Chance endlich die Preise auf 5,00 € für den Liter zu erhöhen .
Als Nebeneffekt steigt die MwSt. und die Steuern sprudeln. Damit, so wäre mein Vorschlag, könnten z.B. 30 zusätzliche Lehrstühle zur Weiterentwicklung der Gendersprache gebildet werde. Bleibt noch etwas übrig, sollte das dem ÖRR zur Verfügung gestellt werden zweckgebunden als Prämie für alle Programmdirektoren, die für die Endlosschleife an Wiederholungen in den Ferienmonaten verantwortlich sind.

Gruß a. Thüringen

Dr. Pal Francz | Mo, 9. August 2021 - 17:48

Die Forschung auf diesem Gebiet gehört zu den ungesichertesten Wissenschaftsbereichen. Die Forschung basiert halt auf nur kurze Zeiträume von früher. Die ganze Statistik basiert nur auf wenige Hunderte Jahre zuvor. Einigermassen solide vielleicht. Schon wenn man nur einige Jahrtausende zuvor anschaut, sieht man sogleich, wie wenig solide die heutige Klimaforschung noch eigentlich ist.
Ängste schüren, Aufmerksamheit wollen, mehr Vorteile, Vermögen. Nichts Neues da. Das gab es seit der Jungsteinzeit immer.
Klimaforschung macht heute Prognosen. Nun, wenn diese im 21. Jh. womöglich nicht zutreffen, werden diese Klimaforscher jedenfalls im Ruhestand sein, oder verblichen sein. Man kann sich ja mal irren.
Wetter ist kurzlebig, dies ist ja trivial. Zu warm, zu kalt, zu trocken, zu nass. Jeder Mensch erlebt dies; jeden Tag, in jedem Jahr.
Weltuntergang ja gewiss jetzt nicht nahe. Allenfalls die Grüne-Partei in D erschrecken die Bürger noch damit. Und Naivlinge fallen noch darauf herein.

Fritz Elvers | Mo, 9. August 2021 - 22:28

In reply to by Dr. Pal Francz

Wenn der Hahn kräht auf dem Mist..., Sie kennen das, sagte meine Omi immer gerne. Was sie nicht sagte:

1. Dass der mittlere globale Temperaturanstieg mit dem CO2-Anteil seit der Industriealisierung korreliert.

2. Dass eine Isotopenanalyse zeigt, wieviel davon aus der Erde stammt (Kohle, Öl, Gas).

3. Dass der Treibhauseffekt durch CO2 seit dem 19.Jahrh. physikalisch geklärt und bewiesen ist (Wiensches Verschiebungsgesetz und Stefan-Boltzmann-Gesetz, Planck'sches Strahlungsgesetz).

Tag und Uhrzeit irgendwelcher Klimaeffekte lassen sich allerdings nicht vorhersagen.

Definition:
"Korrelation ist ein statistisches Maß, das ausdrückt, inwieweit zwei Variablen in einer linearen Beziehung zu einander stehen (das heißt, sie verändern sich in einem festen Verhältnis zueinander)."
Und das trifft hinsichtlich CO2-Emission und globale Temperaturänderung nicht zu.

Werner Peters | Mo, 9. August 2021 - 18:16

Haben sich all die Klimahysteriker mit ihren Weltuntergangsprohezeiungen eigentlich mal überlegt, welche psychischen Schäden sie bei jungen Familen anrichten, die gerade dabei sind, Kinder in die Welt zu setzen ? Wird da eine junge Frau nicht sagen, das kann ich meinen Kindern nicht antun, wenn demächst jeden Tag solche Wasser- und Hitzewellen auch in D eintreten werden ? Immer mehr junge Frauen sind bereits dabei, auf jeglichen Kinderwunsch zu verzichten, weil sie das nicht mehr verantworten können. Ist es das, was die Klimahysteriker letzlich wollen ?

Gerhard Fiedler | Mo, 9. August 2021 - 20:53

Dass er überwiegend menschengemacht sein soll, ist eine Theorie. Beweise dafür gibt es nicht. Doch nur dann würden Gegenmaßnahmen, von Anpassungsmaßnahmen abgesehen, einen Sinn machen. Die Wissenschaft kennt weder alle Faktoren der Klimabildung, noch steht für sie eindeutig fest, welche Bedeutung dem CO2 tatsächlich zukommt. Zu wenig weiß sie von Zusammenspiel und Wechselwirkungen von Sonne, Strahlungen, Meeresströmungen, Ozeanen, Eis, Vulkanismus, Winde, Wolken, Fauna, Flora und den Auswirkungen menschlicher Eingriffe. Von daher ist sie kaum in der Lage, Klimaentwicklungen exakt, zweifelsfrei und rückverfolgbar vorherzusagen. Die Wissenschaft lebt von Theorie, Widerspruch, Unvollständigkeit, Zweifel und Irrtum, soll aber für richtig befinden, was die Politik diesbezüglich vorhat. Das Ergebnis ist eine hochriskante Klimapolitik, bei der fast alle anderen Staaten nicht mitmachen. So werden die Pariser Klimaziele nicht erreicht, wohl aber die deutsche Wirtschaft vor die Wand gefahren.

Sie haben absolut recht. Wer so naiv ist und glaubt, was in dem alarmistischen Artikel hier behauptet wird, kennt wohl keinen der Hunderten von hoch angesehenen Klimawissenschaftler und Wissenschaftlerinnen, die sich um objektive Wissenschaft bemühen und vom IPCC totgeschwiegen werden. Ich nenne hier nur zwei: Frau Professorin Judith Curry (68), die früher selbst für das IPCC gearbeitet hat bis sie die Korruptheit dieser politischen Institution nicht mehr mitmachen wollte. Sie war lange Dekanin der School of Earth and Atmospheric Sciences am Georgia Institute of Technology. Und zweitens Professor emeritus Richard S. Lindzen, jahrzehntelang Professor für atmosphärische Physik und Meteorologie an der Harvard University und dem MIT, seit einiger Zeit noch vor Harvard die am höchsten bewertete Universität in den USA. Lindzen ist Autor mehrerer Bücher und ca 200 Aufsätzen in akademischen Fachzeitschriften sowie Mitglied in einer Reihe von prominenten wissenschaftlichen Gesellschaften.

Bernd Windisch | Mo, 9. August 2021 - 21:50

"Ältere bangen um ihre Immobilienwerte, weil unter anderem Dachgeschosswohnungen wegen der Hitzebelastung stark an Wert verlieren"

Dieses Argument hat mich schlussendlich überzeugt. Deutschland muss mindestens 4 Wochen eher aus der Kohleverstromung aussteigen, dann haben wir auch wieder weniger Zecken. Vielen Dank für diese kluge Publikation!!!

Christoph Kuhlmann | Di, 10. August 2021 - 08:59

werden mit Sicherheit nicht erreicht. Wahrscheinlich wird es viel schneller Wärmer als die Wissenschaft vorhersagt. Mittel und Nordeuropa haben allerdings die Chance, dass der Golfstrom versiegt und dadurch ein gewisser Abkühlungseffekt auftritt. Ich halte die Vorbereitung der Medizin auf die Hitze für sinnvoll. Die aktuelle Klimapolitik in Deutschland führt uns aber zunehmend in einen Energienotstand innerhalb der nächsten zehn Jahre. Die Umstellung der KFZ auf Strom wird das Problem verschärfen. Der Stromverbrauch steigt wieder und die Stromproduktion von Wind- und Solarenergie sinkt. Sie ist halt von Wind und Wetter abhängig. Eine effektive Strategie für Dunkelflauten nicht in Sicht. Zudem ist der Anteil Deutschlands am Co2-Ausstoß zu gering um einen nennenswerten Einfluss auf das globale Klima zu nehmen.

Dieter Freundlieb | Di, 10. August 2021 - 10:42

Was hier geschrieben worden ist, halte ich für unverantwortliche Hysterie. Ich bin 82 und habe seit ca 18 Jahren eine Fernbeziehung zu einer Chinesin in Malaysia. In den letzten zwei Jahren konnte ich sie wegen der Coronakrise nicht besuchen. Davor habe ich jedes Jahr zwei bis drei Monate in Malaysia verbracht. Es war täglich über 30 Grad, und Nächte unter 26 Grad waren sehr selten. Solche Temperaturen sind für Mitteleuropäer oft etwas unangenehm. Millionen von Menschen in Südostasien sind aber daran gewöhnt. Laut der Autorin müssten die alle längst krank oder reihenweise tot umgefallen sein.

1960 war ich das erste Mal im Sommer in der Türkei (Bodrum) und erinnere mich genau an einige Tage, an denen es 45 Grad warm war. Beim Busfahren ohne Klimaanlage im Bus kam Luft durch die offenen Fenster, die sich anfühlte, als ob sie von einem Haartrockner hereingeblasen wurde.

Weiß die Autorin, dass seit vielen Jahren die Ernteerträge wegen des erhöhten CO2-Gehalts weltweit gestiegen sind?

Karla Vetter | Di, 10. August 2021 - 21:09

sitze ich am Schreibtisch mit warmen Strümpfen und einer Jacke. Ich befinde mich nicht bin den schottischen Highlands, sondern im klimatisch begünstigten Süddeutschland. Die Höchsttemperatur war in den letzten Tagen nie über 20 Grad. Für die kommende Nacht wurden 10 Grad" Hitze" vorhergesagt, nach 9 Grad in der letzten Nacht. Ja, ich weiß, das ist Wetter nicht Klima. Genauso wie es "Wetter "war als wir Anfang der 90er Jahre im Hochsommer in Kanada nachts noch 32 Grad hatten. Mir zeigt das: Alles schon mal da gewesen. Für heute Abend bleibt mir nur eine DVD eines früheren Urlaubs im warmen Süden anzusehen. Alternativ :Warme Gedanken machen.