Provokation in Schwarz-Weiß-Rot - Warum schwarz-weiß-rote Fahnen nicht vor den Reichstag gehören

Welche Botschaft verbreiten die schwarz-weiß-roten Flaggen, die rechte Extremisten bei der jüngsten Corona-Demo vor dem Reichstag zeigten? Im Ersten Weltkrieg standen die Farben für zeitlose Werte. Doch spätestens im Dritten Reich wurden sie ideologisch vereinnahmt.

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Erkennungszeichen von Extremisten: Die Flagge in schwarz-rot-weiß / dpa

Autoreninfo

Dr. André Postert, geboren 1983, studierte Geschichte und Sozialwissenschaften an der Universität Duisburg-Essen, wo er 2013 promovierte. Er ist Historiker und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung e.V. an der TU Dresden und arbeitet in den Themenfeldern Weimarer Republik, Nationalsozialismus und Rechtsextremismus in der Gegenwart.

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Auf den ersten Blick scheint alles einfach. Schwarz-Rot-Gold waren die Farben der liberalen Märzrevolution des Jahres 1848, Schwarz-Rot-Gold war dann die Flagge der Weimarer Republik, der ersten Demokratie auf deutschem Boden, und Schwarz-Rot-Gold ist heute die Nationalflagge der Bundesrepublik. Demgegenüber: Schwarz-Weiß-Rot war die Flagge des Kaiserreichs, eines Obrigkeitsstaates, der 1871 durch Kriege geschaffen wurde, und Schwarz-Weiß-Rot sind die Fahnen der Nationalisten früher wie heute.

Doch ganz so simpel ist es nicht. Die Kaiserreich-Fahnen, die jüngst am Rande der Corona-Demos zum Schrecken vieler auf die Treppen des Reichstags getragen wurden, entwickelten sich erst zu radikalen Symbolen. Schwarz-Weiß-Rot und Demokratie verbindet eine lange Geschichte, die am Ende zeigt: Vor dem Reichstag haben diese Fahnen nichts zu suchen.

Nicht nur Radikale warben mit schwarz-weiß-rot

Nach der Niederlage im Ersten Weltkrieg, der Revolution und dem Untergang der Monarchie 1918 warben nicht nur Radikale mit der alten Flagge. In der katholischen Zentrumspartei war sie anzutreffen oder auch bei den Nationalliberalen, also bürgerlichen Parteien, die trotz Skepsis die neue demokratische Ordnung stützten. Reichskanzler und Außenminister Gustav Stresemann, unter Nationalisten als „Erfüllungspolitiker“ verhasst, am Ende seines Lebens mit dem Friedensnobelpreis gewürdigt, war ein Garant der Stabilität in krisenhaften 1920er Jahren.

Mit kluger Außenpolitik half er seinem Land aus der internationalen Isolation heraus. Dennoch, auch Stresemann zeigte sich als Freund der alten Farben: Trat er vor seiner Partei auf, übte er demonstrativ Verzicht auf die schwarz-rot-goldene Nationalflagge. „Würdeloses Verlassen alles Großen in unserer Geschichte“, hatte er 1919 geklagt, sei mit der „Aufgabe der alten Reichsfarben“ einhergegangen. Als Stresemann zehn Jahre später feierlich beerdigt wurde, hatte man zwar die Nationalflagge auf den Sarg gebettet. Einige Schleifen der Kränze zeigten aber Farben des alten Reichs.

Wirtschaftliche Blüte, Fortschritt nationale Größe  

Wer bis Ende der 1920er Jahre dem Schwarz-Weiß-Rot zuneigte, war nicht zwangsläufig ein finsterer Antidemokrat. In Stresemanns Brust schlugen wohl zwei Herzen: das eine für Schwarz-Rot-Gold, zugleich die Farben seiner liberalen Burschenschaft; das andere für Schwarz-Weiß-Rot, weil sie geschichtlich mit der Nation verbunden schienen.

Im Ersten Weltkrieg hatte man die Gefallenen mit den Fahnen des Kaiserreichs zu Grabe getragen. Für weite Teile des Bürgertums symbolisierte die alte Flagge zudem nicht in erster Linie einen überwundenen, säbelrasselnden Obrigkeitsstaat, sondern wirtschaftliche Blüte, technischen Fortschritt und nationale Größe. Im unergiebigen Weimarer Flaggenstreit offenbarte sich die politisch-soziale Spaltung, die aus der Bismarck-Ära und dem Wilhelminismus herrührte.

Versöhnliche Gesten gegenüber den Konservativen

Nach 1918 hatte sie sich nur noch weiter vertieft: die Sozialdemokraten und Liberalen standen auf der einen Seite, das konservative und rechtsliberale Bürgertum auf der anderen Seite. Der Streit brachte 1926 sogar Kanzler Hans Luther zu Fall. Luther hatte eine von Reichspräsident Hindenburg lancierte Verordnung unterschrieben: Deutsche Vertretungen im Ausland sollten nicht nur die Nationalflagge, sondern auch die vom Schwarz-Weiß-Rot dominierte Handelsflagge hissen.

Letztere war 1919 als versöhnliche Geste gegenüber den Konservativen eingeführt worden. Dass auf diesem Umweg das Alte wieder hoffähig würde, fürchteten nun Sozialdemokraten und liberale Linke. Die „Deutsche Demokratische Partei“, Luthers Koalitionspartner, brachte einen Misstrauensantrag gegen den Kanzler im Reichstag ein. Luther musste zurücktreten.  

Erbitterter Flaggenstreit  

Wäre der Flaggenstreit nicht derart erbittert geführt worden und hätten die politischen Lager zueinander finden können, wäre es denkbar und sogar gut möglich gewesen, dass neben dem Schwarz-Rot-Gold der Revolution 1848 auch das Schweiß-Weiß-Rot von 1871 einen Platz in der Weimarer Republik und damit in der deutschen Demokratiegeschichte gefunden hätte. Es wäre ein Zeichen der inneren Befriedung gewesen. Es kam anders. 

Warum also ist das Schwarz-Weiß-Rot desavouiert und heute für Demokraten politisch verbrannt? Der erste Teil der Antwort liegt in der Radikalisierung des Konservatismus in der Endphase der Weimarer Republik. Die „Deutschnationale Volkspartei“, die größte Sammelpartei der Rechten, hatte 1920 ein „Kaiserreich der Zukunft unter den alten Reichsfarben“ als ihr Ziel ausgegeben.

Die alten Farben im NSDAP-Hakenkreuzbanner 

An drei Regierungskoalitionen war sie zunächst aber konstruktiv beteiligt. Nach 1927 drifteten die Deutschnationalen dann zusehends in giftigste Fundamentalopposition ab. Zum Ende des Jahrzehnts, vor dem Hintergrund der Wirtschaftskrise, spitzte sich der Streit um die beiden Trikoloren endgültig zu einem Streit um die Systeme zu: hier Parlamentarismus, dort alles, aber in Hauptsache etwas anderes – ob Wiedereinführung der Monarchie, autoritäre Präsidialherrschaft oder irgendein anderer Kurs der harten Hand. Vorher war das Schwarz-Weiß-Rot ein Bekenntnis zur nationalen Kontinuität, gegen die Revolution, die Sozialdemokratie und die progressive Linke. Spätestens jetzt wehten die Fahnen jedoch gegen die Weimarer Republik als solche.

Die NSDAP trug die alten Farben seit ihrer Gründung im Hakenkreuz-Banner. Die Nazi-Parteifahne gaukelte nationale Tradition allerdings nur vor. Eine Rückkehr zum alten Kaiserreich verhießen ihre Farben nicht. Anfang der 1930er Jahre waren die Nazis auf ein Bündnis mit den Konservativen angewiesen, um zur Macht zu gelangen. Deutschnationale, Militärs und rechte Bürokraten hoben Hitler Ende Januar 1933 in den Sattel, da sie annahmen, dass er als Kanzler ins Leere laufen würde und die NSDAP gebremst werden könne.

Kampffront Schwarz-Weiß-Rot

Die Ereignisse 1933 sind der zweite Teil der Antwort, warum Schwarz-Weiß-Rot zur Demokratie nicht passen kann. Für die Reichstagswahl im März 1933 schlossen sich Hitlers rechte Koalitionäre im Wahlbündnis „Kampffront Schwarz-Weiß-Rot“ zusammen. Mit acht Prozent der Stimmen konnten sie sich nicht gegen die NSDAP behaupten. Aber sie legitimierten mit dem „Kabinett der nationalen Konzentration“ die Nationalsozialisten.

Hitler wusste die Symbole zu nutzen, um seine Übergangspartner in falsche Sicherheit zu wiegen und nationalromantische Bedürfnisse im Bürgertum zu befriedigen. Die ikonische Verbeugung vor General und Reichspräsident Hindenburg am Tag von Potsdam am 21. März 1933 gehört wesentlich dazu. Genauso das Hissen der alten Fahne als Konzession an die konservative Rechte. Am 12. März hatte Hindenburg per Erlass verfügt, dass „bis zur endgültigen Regelung der Reichsfarben die schwarz-weiß-rote Fahne und die Hakenkreuzfahne gemeinsam zu hissen“ seien. Die einstige Kaiserreich-Flagge und der Nazi-Parteiwimpel wehten Seite an Seite an nahezu allen Amtsgebäuden in Deutschland.

Der Reichstagsbrand und seine Folgen  

Nicht jedoch vor dem Reichstag, der in der Nacht auf den 28. Februar in Flammen aufgegangen war. Das Regime, das die Kommunisten verantwortlich machte, hatte den Brand gewieft zur Ausschaltung der Opposition genutzt. Weil die Nationalsozialisten nicht daran dachten, den Reichstag wiederaufzubauen, wich das Rumpf-Parlament Ende März in die Berliner Kroll-Oper aus.

Das Gebäude wurde mit Schwarz-Weiß-Rot und Hakenkreuz geflaggt. Zum ersten Mal seit der Revolution 1918 wehte vor dem Sitz des deutschen Parlaments die Kaiserreich-Fahne – als Siegessymbol des nationalen Lagers über die verhasste Weimarer Republik. Mit dem politischen und moralischen Bankrott des deutschen Konservatismus und mit dem Hitler-Staat ist sie seitdem untrennbar verbunden.

Ein Zurück zur alten Ordnung kam nie in Frage 

Die Nationalsozialisten stellten sich freilich nur symbolisch in die Tradition des Kaiserreichs. Ein Zurück zur alten Ordnung kam nie in Frage. Schritt für Schritt wurden die konservativen und deutschnationalen Partner nach 1933 kaltgestellt. Vizekanzler Franz von Papen, der das Bündnis mit Hitler in die Wege geleitet hatte, sah sich im Sommer 1934 aus der Regierung geworfen. Kurz darauf starb auch der alte Reichspräsident Hindenburg.

Die Episode, in der die Kaiserreich-Fahne zweite Nationalflagge der NS-Diktatur war, endete schon 1935. Mit dem Flaggengesetz vom 15. September erhoben die Nazis ihre eigene Parteifahne zur National- und Handelsflagge. Die schwarz-weiß-rote Trikolore verschwand aus dem öffentlichen Leben. Die Achtung vor dem Reich, so Hermann Göring, gebiete es, dass die alte Fahne nicht als „Siegeszeichen der Reaktion“, nicht als „Parteiwimpel“ dienen dürfe. Anders gesagt: Die Nazis, nun da ihre Herrschaft gefestigt war, duldeten keine Konkurrenz, keine Alternative, also auch keine andere Flagge. Man ermahnte gar die Deutschen, dass sie sich in einen Gegensatz zur „Volksgemeinschaft“ begäben, sollten sie „an Stelle der Hakenkreuzflagge andere Flaggen“ öffentlich zeigen.

Randparteien hielten die Kaiserreich-Trikolore hoch 

In der Bundesrepublik war eine Rückkehr zum Schwarz-Weiß-Rot schnell undenkbar: für die Sozialdemokraten und Liberalen sowieso, die sich auf die Tradition von 1848 beriefen, aber auch für Konservative, wenn sie eine politische Zukunft im neuen Deutschland haben wollten. In der CDU diskutierte man zwar kurz eine Flaggenvariante, die sich von jener der Weimarer Republik, und damit auch unserer heutigen, unterschieden hätte.

Diese sogenannte Wirmer-Flagge, benannt nach Josef Wirmers, einem Widerständler des 20. Juli 1944, wäre aber ebenfalls schwarz-rot-gold gewesen. Auf rechten Kundgebungen weht bizarrer Weise auch diese Fahne aktuell wieder. Randparteien, manche eher deutschnational, andere von Nationalsozialisten dominiert, hielten die Kaiserreich-Trikolore anfangs weiter beharrlich hoch. Darunter die rechtsextreme „Sozialistische Reichspartei“, die 1949 gegründet und drei Jahre später verboten wurde.

Schwarz-weiß-rot wurde zum Erkennungszeichen der Extremisten

Die nationalkonservative „Deutsche Partei“, deren Logo die Kaiserreich-Fahne enthielt, schaffte sogar den Sprung in den Deutschen Bundestag. Als kleinster Partner steuerte sie zu drei Adenauer-Koalitionen Minister bei. Einer ihrer Landesvorsitzenden gelangte Mitte der 1950er Jahre endlich zu der Erkenntnis: „das Benutzen […] der Farben schwarz-weiß-rot […] sollten wir uns abgewöhnen. Es schadet mehr als es nützt.“

In den darauffolgenden Jahrzehnten haben sich die meisten Parteien, die sich rechts der CDU zu etablieren versuchten, mit den republikanischen Farben arrangiert. Das Schwarz-Weiß-Rot wurde letztlich zu einem Erkennungszeichen der Extremisten. Manche nutzen sie bis heute wohl nur deshalb, weil das Hakenkreuz und diverse Symbole der Nazi-Diktatur verboten sind.

Vom Dritten Reich kontaminiert 

Die Kaiserreich-Farben deuten nicht pauschal auf eine nationalsozialistische Gesinnung hin. Vom „Dritten Reich“ sind sie aber durch ideologische Vereinnahmung kontaminiert worden. Vor 1933 hatte es eine Phase gegeben, in der sie in der Demokratie hätten ankommen können. Es kam nicht dazu. Was will derjenige sagen, der diese Fahne als politisches Symbol heute noch auf die Straßen oder vor den Reichstag trägt?

Zu sagen, man schwenke bloß Fahnen des Kaiserreichs, hilft nicht. Im besten Falle ist derjenige geschichtsvergessen oder hoffnungslos naiv, ansonsten aber ein erklärter Feind der Bundesrepublik. Unter Demokraten, auch rechts der Mitte, hat diese Fahne längst ausgedient. Vor dem Reichstagsgebäude hat sie schon gar nichts zu suchen.

Bernhard Keim | Mi, 9. September 2020 - 08:20

ist die Bundesrepublik in der wir leben. Doch gut scheint vielen nicht gut genug also stänkern sie bei jeder sich bietenden Gelegenheit gegen diesen Staat als solchem. Es gibt immer etwas besser zu machen. Nothing is perfect. Aber das ist sicherlich kein Grund das Kind mit dem Bade auszuschütten. Kontinuierliche Verbesserung setzt die Bereitschaft zur kontinuierlichen Veränderung voraus.
Wer mit der Reichskriegsflagge vor dem Reichstagsgebäude aufmarschiert will davon jedoch nichts wissen. Er wähnt sich in einer Diktatur - was Blödsinn ist - und wirbt mit Reichsflaggen für den autoritären Staat von einst - was eine Tatsache ist.
Selbst will man sich in den politischen Prozess kontinuierlicher Verbesserung nicht einbringen - weil das zu langwierig ist - und wirbt stattdessen für eine autoritäre Revolution, ein Zurück in die Vergangenheit. Damit bewältigt man die Zukunft sicherlich nicht. Was dabei herauskommt kann man in Russland studieren: Stillstand und Verfall.

Karsten Paulsen | Mi, 9. September 2020 - 08:52

Sorry das wirkt mir dann doch zu konstruiert. Nebenbei: Die Nationalsozialisten haben fast sämtliche Wörter ihres Textes zur Darstellung anderer Zusammenhänge benutzt. Ist deshalb auch Ihr Text kontaminiert? Nein!

Romuald Veselic | Mi, 9. September 2020 - 09:12

fußen an persönlicher Einstellung.
Wenn jeder nach persönlicher Einstellung handeln würde, hätten wir einen Bürgerkrieg vor Ort.
Es geht darum, was das Gesetz bestimmt.
Angenommen; die Reichsfahnen werden verboten in aktueller Form. Dann wird man diese verkehrt tragen oder sich eine Flagge aus der Staatengemeinschaft besorgen. Es gibt sehr ähnliche Staatsflaggen in der Weltgemeinschaft, die wie damalige Reichsflagge aussehen.
Was können Sie dagegen tun?
MfG Nevergreen ✔

Hallo Herr Veselic, wie haben Sie es denn geschafft, in Ihren Kommentar ein Sonderzeichen, das Häkchen am Schluss, einzuschmuggeln? Vielleicht wissen Sie auch, wie man Text formatieren kann. Ich würde nämlich manches gern kursiv setzen.
Falls die Redaktion das durchlässt, jetzt schon: danke.

1 Klick mit der rechten Taste im gerade gescripteten Satz, nach dem Modi-Feld-Öffnung, gehen Sie mit dem Cursor nach oben. Ganz oben gibt's Emojis. Sie können sich da auswählen.😉 MfG Nevergreen ✔

Christoph Kuhlmann | Mi, 9. September 2020 - 09:28

steht für den Bruch mit der Tradition. Das ist nach einem verlorenen Weltkrieg durchaus nachzuvollziehen, auch wenn der Mangel an demokratische Symbolen zum Rückgriff auf eine Burschenschaftsfahne zwang. - Das ist zu kurz gedacht. In den Städten gab es seit dem Mittelalter demokratische Strukturen mit gewählten Bürgermeister, wo der Adel nichts zu sagen hatte. Aber weiß-rot, die Farben des Hansebundes unter Führung der Stadt Lübeck war wohl schon vergeben. Ästhetisch ist schwarz - weiß - rot der jetzigen Nationalflagge eindeutig vorzuziehen. Sie verweist nicht nur auf das ganze Deutschland seit seiner Gründung im 10. Jahrhundert sondern umfasst auch beide Nichtfarben außerhalb des Farbspektrums und die Farbe rot. Vermittelt damit eine ernste Tiefgründigkeit aber auch Totalität. Das hängt allerdings bei beiden Fahnen stark vom Rot ab. Ich könnte mich bei der jetzigen Fahne mit einem tieferen rot und einem tieferen, echten Goldton anfreunden, damit das grelle Gelb endlich verschwindet.

schwarz-weiss-rot waren die sogenannten KLEIN-deutschen Farben des 'Bismarck-Staates'. Bismarck hat seinen Staat sehr bewußt gegen das Habsburger-Reich und ohne Österreich gegründet. Außerdem darf man sagen, daß der Bismarck-Staat der erste deutsche Staat war, den auch die Mehrheit der jüdischen Deutschen als ihren Staat betrachteten. Ich nenne die Namen Paul Heyse, Paul Ehrlich, Adolf von Baeyer, Richard Willstätter (alles Nobelpreisträger); dazu Emil Rathenau, Albert Ballin.
Es ist eine üble Geschichtsklitterung der Nazis, die Farben schwarz-weiss-rot zu vereinnahmen. schwarz-weiß-rot waren die Farben der REAKTION, die man lt. Horst-Wessel-Lied bis aufs Blut bekämpfen wollte.

Ich freue mich über Berichte von anderen 'Kontaminierungen':
* 1. Mai ('Tag der nationalen Arbeit' der Nazis)
* 8.Mai (Tag der 'Befreiung'; mündete in Osteuropa in stalinistischen Diktaturen)
* Marseillaise (Lied der französischen Revolutionäre, und daher auch das Lied der Mörder; Völkermord in der Vendee)

Albert Schultheis | Mi, 9. September 2020 - 09:56

Das zu entscheiden, Herr Postert, wem sollten wir das überlassen, der taz, der FAZ, der Ard oder dem Zdf, oder dem Cicero? Nein, allein das Grundgesetz ist dafür zuständig. Leider wurde es von dieser Regierung zunehmend ausgehöhlt - in vielen seinen Paragraphen! Was sich allerdings bestimmt nicht gehört, das ist die Art und Weise wie diese Kanzler*In mit Namen Angela Merkel mit der deutschen Fahne Schwarz-Rot-Gold umgeht! Sie hat sie, in einem Video dokumentiert, das wirklich nicht von "Zeckenbiss" oder dem Verfassungsschutz kam, einem ihrer Gefolgsleute und Claqueure frech entrissen, um sie mit verächtlicher Geste in die Schmuddelecke zu schmeißen! Diese Geste des Aufräumens und Klarschiffmachens, was bedeutet sie? Zunächst einmal gar nichts. Aber für eine Kanzler*In, die ihren Amtseid auf diese Fahne, dieses Land, dieses Volk und dieses Grundgesetz geleistet hat, eine offene Kriegserklärung für diese Fahne, dieses Land, dieses Volk und besonders auch, dieses Grundgesetz!

Ernst-Günther Konrad | Mi, 9. September 2020 - 10:39

Ein Kaiserreich wird nicht kommen. Die meisten Deutschen haben da doch überhaupt kein geschichtliches Hintergrundwissen mehr. Das wird ja auch nicht vermittelt.
Die Flagge wurde von den Nationalsozialisten also erst diskreditiert und "missbraucht". Aha.
Sie beschreiben den Werdegang dieser Flagge sachlich und nachvollziehbar. Das konnte ich auch in historischen Büchern so oder ähnlich lesen.
Ich verstehe nur die Aufregung nicht. Ja, gerade die sog. "Reichsbürger" nutzen sie als "ihr" Flaggensymbol. Verboten ist sie nicht. Warum wohl?
Ein allumfassender neutraler Geschichtsunterricht könnte da gerade bei den jüngeren helfen.
Die Verbohrten erreicht man eh nicht.
Ich habe schon mit Reichsbürgern gesprochen. Substanziell ist da nichts dahinter. Wenn es konkret wird, verstecken die sich hinter den üblichen allgemeinen Phrasen. Mehr Gelassenheit und neutrale Aufklärung durch neutrale Medien könnte da durchaus helfen. Die haben zuviel Aufmerksamkeit. Wie wollen die den Staat den stürzen?

Am Reichstag sind auch Regenbogenflagge und türkische Flagge aufgetaucht... Hat niemand gesehen komisch..

Helmut Bachmann | Mi, 9. September 2020 - 10:44

Vielen Dank für den ausführlichen und überwiegend ausgeglichenen Artikel. Die Wertung enthält leider zuviel Moralin und dies unnötig. Wenn wir mit Befleckungsüberlegungen weitermachen, kommen wir nicht weiter, da es dann schnell keine unbefleckten Symbole mehr gibt. Schließlich war auch Schwarz-Rot-Gold schon Symbol der äußeren Rechten in der Bundesrepublik und vor allem Flagge der vorerst letzten (stalinistischen) Diktatur auf deutschem Boden. Vergessen?
Wir könnten ja auf die Idee kommen zu klären, für wen und was die Kaiserreichflagge stehen sollte. Was die Leute damit ausdrücken wollten. Das wäre erwachsen. Alles andere nur Vorverurteilung. Für Linke normal, da ist alles andere als links gleichbedeutend mit Faschismus. Für die Mitte darf dies nicht das Vorgehen sein. Wer hat Angst vor Fans des Kaiserreichs?

was für ein Gerede.

Erwachsen wäre es, sich mit Reichsbürgern INHALTLICH auseinanderzusetzen? Ausgerechnet das wäre "erwachsen"?
Mit Menschen, deren Philosophie darauf beruft, dass es die Bundesrepublik rechtlich gar nicht existiert?
Die zurück ins Tausendjährige Reich wollen? Oder alternativ ins Kaiserreich? Denen Demokratie ein Graus ist?

Was kommt als nächstes? Mit flatearthers darüber diskutieren, ob die Erde eine Scheibe ist? Mit Impfgegnern, ob Gates' Chip gefährlich ist?
Mit Hoecke, ob Deutschland eine Demokratie ist?

Unfug! Zeitverschwendung.

Durfte natürlich nicht fehlen, der Schlenker.
Es ist immer gut, sich INHALTLICH mit dem poitischen Gegner auseinanderzusetzen.
Leider sind einige dazu nicht in der Lage. Die argumentieren viel mit unbewiesenen Behauptungen und Halbwahrheiten und meinen tatsächlich eine inhaltliche Diskussion zu führen.
Das ist dann wirklich Unfug und Zeitverschwendung. Mit solchen Menschen kann man nicht diskutieren. Ich glaube da stimmen sie mir zu.

Ihrer Einordnung der Reichsbürger stimme ich vollkommen zu; mit diesen Personen ist keine vernünftige Debatte möglich.
Und brandgefährlich sind sie auch!

Ebenso verhält es sich mit diesen Gestörten von Extinction Rebellion, diese Kapiteuse Karola Rackete ist ja Mitglied dieser Staatsbekämpfer.
Sie lehnen unser Gesellschafts- und Wirtschaftssystem komplett ab, kämpfen quasi für "one world, one vision".
Und harmlos sind sie ebenfalls nicht - q.e.d.!

Warum werden diese Zeitgenossen nicht ebenso seitens des Verfassungsschutzes beobachtet wie die Reichsbürger?

Letztlich wie immer: es lebe der sachliche Diskurs!

Symbole sind auch Anschauungsformen des Denkens. Sie drücken etwas aus. Hier ist es das reaktivierte rückwärtsgewandte Programm nationalistischer oder ständisch-romantischer Vorstellungen, die auch auf Autoritätsgläubigkeit fußen. Das ist der historisierende Kontext.

Man lehnt alles ab, was in der Republik an politischen und kulturellen Tendenzen sich regt. Die Republik wird verachtet, ist ungeliebt.

Die mit dieser Fahne marschieren sind reaktionäre Figuren. Da gibt es nichts mehr zu relativieren. Das Bundesamt für Verfassungsschutz hat davor gewarnt, dass Rechtsextremisten die Corona-Pandemie für ihre Zwecke missbrauchen. Vor den Demonstrationen habe seine Behörde „eine verstärkte Mobilisierung durch Rechtsextremisten“ festgestellt.

Hatte jetzt wieder einmal in freier Zeit mir verschiedene Artikel & die Kommentare aus voran gegangenen Jahren des C. inhaliert. Was mir aufgefallen ist, dass die sogenannten Verteidiger der Demokratie, der Tolleranz, der Kämpfer für Anti-Hass & der angeblichen Aufklärung & Solidarität für die Schwächeren jegliche Möglichkeit nutzen, um ihre Kommentare in immer mehr demütigender, beschämender & in entwürdigender Weise den "Andersdenkenden" (als wie der Regierungsmeinung) zu präsentieren & zu verkaufen.
Und das immer intensiver & skrupelloser was nichts mit gleicher Augenhöhe & gegenseitigen Respekt zu tun hat.
Ja, meines Erachtens geht es um die Botschaft:
Wer nicht für uns ist, ist gegen uns. Und die bekommen die ganze Härte....
Und wie großzügig wir sind, kann man an den Linken Verfehlungen erkennen. Also schön brav......

Herr Postert schreibt: „Anfang der 1930er Jahre waren die Nazis auf ein Bündnis mit den Konservativen angewiesen, um zur Macht zu gelangen. Deutschnationale, Militärs und rechte Bürokraten hoben Hitler Ende Januar 1933 in den Sattel, da sie annahmen, dass er als Kanzler ins Leere laufen würde und die NSDAP gebremst werden könne.“ (Zitatende)

Als die bürgerliche Mittelschicht, die katholische Kirche, die Beamten und die Armee die Partei NSDAP unterstützten, begann die radikale Umgestaltung Gesellschaft in den 20er/30er Jahren. Das völkisch-nationale wurde mit dem konservativ-bürgerlichen Ressentiment verbunden.

Danach folgte die Projektion auf das mystisch-völkische Wir, die in die totale Vernichtung führte.

Sehe ich genauso werter Herr Bachmann. Und Ihre Bemerkung, "..da ist alles andere als links gleichbedeutend mit Faschismus." Kann ich unterschreiben. Der Autor befasst sich mit den Themenfeldern Weimarer Republik, Nationalsozialismus und Rechtsextremismus in der Gegenwart. Aha. Cui bono.
War nicht anders zu erwarten.
Ich habe kein Problem mit der Reichsflagge vor dem Reichstag. Sie gehört zur langjährigen deutschen Geschichte, die nicht immer reduziert werden muss auf eine bestimmte Epoche, dazu.
Aber wie schon ein Mitforist erwähnte, dürften deutsche Wörter ja dann auch nicht mehr genutzt werden, diese sind ja auch kontaminiert. Wenn Hamas Fahnen durch Berlin wehen und damit auch vor Reichstag, hat doch auch keiner ein Problem. Ist halt Folklore.
Womit ich aber ein Problem habe ist wenn eine BK eine Deutschlandfahne einem Herrn Gröhe entreißt und verächtlich auf den Boden wirft. Hierzu hätte ich gerne mal eine Erklärung.

Gregor Kühn | Do, 10. September 2020 - 00:05

In reply to by Gast

Ich fand das Verhalten Merkels damals äußerst auch fragwürdig und schaut man sich die zerstörerische Politik Merkels der darauf folgenden Jahre an, könnte man durchaus auf die Idee kommen, in dieser Handlung eine tiefe Ablehnung Deutschlands zu erkennen. Wenn man sich das Video anschaut, hat sie die Flagge allerdings nicht auf den Boden geworfen, sondern an eine andere Person weitergereicht. Ändert aber nichts an diesem unwürdigen Verhalten.

Detlev Bargatzky | Mi, 9. September 2020 - 11:12

Meines Erachtens ist die Aufregung um diese Flaggen grober Unfug. Diese Stofflappen sind im Gegensatz zur Hakenkreuzflagge nicht verboten. Wenn jemand das ändern will: nur zu.

Und wenn wir schon bei der (unseeligen) Symbolik sind: Dann wundert es mich doch sehr, dass der Deutsche Bundestag seinen Sitz im Reichtagsgebäude hat. In dem Gebäude, in dem die damals achso demokratischen Parteien mal eben für das Reichsermächtigungsgesetz eines A.Hitler und seiner NSDAP gestimmt und ihm und seiner Verbecherbande de facto uneingeschränkte Machtfülle zugestanden haben.

Damit wäre m.E. genügend Argumentation zum Abriss dieses Gebäudes nach der Wiedervereinigung gegeben gewesen.

Jürgen Struckmeier | Mi, 9. September 2020 - 15:47

In reply to by Gast

Herr Bargatzky, Kommentare sollten schon auf Tatsachen beruhen! Das "Ermächtigungsgesetz" wurde gerade nicht im Reichstagsgebäude beschlossen, da dieses ja gerade abgebrannt war und dieser Brand als Vorwand für dieses Gesetz diente. Das "Ermächtigungsgesetz" wurde in der "Kroll-Oper" beschlossen. Dieses Gebäude lag gegenüber dem Reichstagsgebäude, wurde im Krieg zerstört und nicht wiederaufgebaut. Ihre "Argumentation" zum Abriss des Reichstagsgebäudes nach der Wiedervereinigung ist somit gegenstandslos.

Holger Jürges | Mi, 9. September 2020 - 12:13

...nehme ich dankend auf, werter Herr Postert. - Nun, die Deutungshoheit für das Ereignis haben - nach einem Atemzug erfreuter Wahrnehmung - die "Etablierten" recht schnell erobert, um - im Dunst klammheimlicher Freude - auf die sogenannten Rechten einzudreschen, die das Ganze strategisch geplant hätten: Was für Unsinn hinsichtlich des spontanen Gangs zur Treppe, im Sinne einer gewissen Freude für eine unerwartete Gelegenheit, denn mehr war das nicht!
Was daraus politisch-medial konstruiert wurde ist hanebüchen: Im Vergleich zu den Gewaltorgien der Linken in Leipzig, Berlin und Hamburg verhält sich der Vorfall wie ein Mückenstich zu einem Tigerangriff...

Hubert Sieweke | Mi, 9. September 2020 - 12:23

sicherlich nicht, dass auch nur eine Person derer, die dort Flaggen zeigten, auch nur in etwa wusste, welche Bedeutung nun schlaue Professoren herausarbeiten.
Ginge man nun auf den Hintergrund von schwarz/rot/gold, die Flagge, die unsere Kanzlerin so mirnichts dirnichts wegwarf, käme man auch auf weniger erfreuliche Dinge. Die AFD wurde lange kritisiert, wenn sie diese Farben zeigte und die Hymne sang. Wenn die Hymne von eingebürgerten Fussballprofis teils mitgesungen wurde, kam aber jeweils TV Freude auf,

Jürgen Keil | Mi, 9. September 2020 - 15:45

Meine Fahne ist es nicht. Sie ist nicht verboten, man kann sie tragen. Die Minderheit, die vielleicht den alten Kaiser Wilhelm wieder haben will, darf sich das natürlich wünschen. Das sollte eine Demokratie ja wohl aushalten. Diese ganzen übertriebenen Reaktionen auf dieses Reichstagsbegängnis und die Berliner Demonstrationen sind für mich ein Hinweis dafür, wie nervös unsere Regierenden geworden sind. Wovor haben die so eine Angst? Ist es ein schlechtes Gewissen? Das erinnert mich ein wenig an die, in den 80-iger Jahren zunehmende Nervosität der SED. Apropos DDR; die DDR hat ja auch Schwarz-Rot-Golden genutzt, zusätzlich mit Hammer, Zirkel, Ährenkranz geschmückt. Ist diese Farbkombination damit heute, wo alles nicht passende Historische vom Sockel gestoßen wird, nicht auch kontaminiert. Ich bin ein sachlicher, unhysterischer Mensch; ich sage nein.

damals mitgenommen als Erinnerung. Die hänge ich demnächst mal an den Fahnenmast, ist nicht verboten. Wenn Steinmeier sich vor der Iranflagge lächelnd abbilden lässt und sogar Stolz ist, ist eine Kaiserflagge ein Kirmesartikel.

dieter schimanek | Mi, 9. September 2020 - 16:05

..schwenken ist doch völlig bedeutungslos. Von unbedeutenden Grüppchen ein wenig Provokation. Falls doch mehr dahinter steckt, möchte ich Kaiser werden, nur um den Hofnarr bestimmen zu können. Die Auswahl wäre ziemlich hoch aber ich wüßte wer es werden würde.

Evelyn Eisenacher | Mi, 9. September 2020 - 18:20

Sehr geehrter Herr Jasper
Sie schreiben Zitat:der Verfassungsschutz hat davor gewarnt, daß Rechtsextreme die Coronademo für ihre Zwecke missbrauchen. Entgegen der Behauptung der Welt sowie anderen
Medien ist das aber nicht der Fall. Dies ist nachzulesen auf der Seite des Innenministeriums.Die Nachricht, daß in grosser Zahl Rechte die Demo unterwandert haben wurde von Fr.Jelepke von der Linkspartei an o.g. Zeitungen durchgestochen und scheinbar ungeprüft auch so veröffentlicht.Am nächsten Tag war der Bericht des Innenministeriums öffentlich, der das Gegenteil berichtete.In keiner Zeitung wurde die Behauptung revidiert.Nun frage ich mich hat der Verfassungsschutz und das Innenministerium verschiedene Zahlen oder berichtet man wie es gerade passt.Das immer mehr Menschen vieles in Frage stellen ist dann nicht mehr verwunderlich
Mit freundlichen Grüßen

Jörg Müller | Do, 10. September 2020 - 00:03

SRG ist die Flagge der 48er Revolution und eines Deutschlands unter Einschluß Deutschösterreichs, was auch ein Grund für die Wahl der Flagge 1919 war. Die erste deutsche Demokratie, nach heutiger Definition, war nich die Republik, sondern das Kaiserreich nach den Oktoberreformen unter SWR. Die Revolution war eher der Versuch von USPD und Vorläufern der KPD eine Räterepublik a la Russland gegen die SPD und die Oktoberreformen zu etablieren, was die SPD mit Hilfe der Freikorps abwehren konnte. Dass die NS SWR okkupiert und dann verboten haben, sagt doch vor allem, dass sie mit SWR nichts am Hut hatten. Die Aversion und Verunglimpfung von SWR ist vor allem der Versuch alles nationalkonservative zu diffamieren und das Kaiserreich, wie der Autor es tut, als säbelrasselnden Obrigkeitsstaat zu diffamieren. Der faire Vergleich wäre natürlich nicht die heutige BRD, sondern das Frankreich und England vor 1914. um die Sonderwegsthese zu stützen muss es natürlich schon voll nazi gewesen sein.

Hans Schäfer | Do, 10. September 2020 - 09:14

schwarz-weiß-rote Fahnen gehören nicht vor dem RT.
Minister und Abgeordnete, die Steuerbetrug Vorschub
leisten oder aus Gründen des Machterhaltes Aufkärungen behindern, gehören nicht
IN DEN BUNDESTAG!
Wie war das mit gemein machen?

Tomas Poth | Do, 10. September 2020 - 12:47

Danke für diesen Beitrag, indes man spürt die ideologische Verfangenheit und Verkrampfung bezüglich unserer Geschichte.
Wir müssen den gelassenen Umgang mit unserer Geschichte noch lernen.
Napoleon war ja auch ein übles Früchtchen, hat Europa umgepflügt und Hunderttausende auf den Schlachtfeldern und Verwüstungen in der Zivilgesellschaft hintergelassen. Die Franzosen sind immer noch stolz auf ihn!