Umgang mit Russland und Syrien - Der Raum des Machbaren

Die USA, Frankreich und Großbritannien haben vergangene Nacht Syrien bombardiert. Dennoch steckt der Westen in Wahrheit in einer Sackgasse. Mit solcher Politik ist der syrischen Bevölkerung nicht geholfen. Von Alexander Grau

Ein kleiner Junge schiebt umgeben von Trümmern und Häuserskeltten sein Fahrrad.
Die Zukunft Syriens wird in Moskau, Damaskus und Teheran entschieden, nicht aber in Washington, Paris oder New York / picture alliance

Autoreninfo

Alexander Grau ist promovierter Philosoph und arbeitet als freier Kultur- und Wissenschaftsjournalist. Vor Kurzem erschien sein Buch „Hypermoral. Die neue Lust an der Empörung“ beim Claudius Verlag München.

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Alexander Grau

„Politik ist die Lehre vom Möglichen“, soll Bismarck gesagt haben. Zumindest wenn man dem Journalisten Clemens Friedrich Meyer Glauben schenken mag. Und das Mögliche, das ist das Denkbare abzüglich des Unmöglichen. Apart und aus aktueller Sicht durchaus bedenkenswert ist der Zusammenhang, in dem der damalige Kanzler des Norddeutschen Bundes – das Gespräch zwischen ihm und Meyer fand im Sommer 1867 statt – sein Aperçu zum Besten gab. Denn Thema der Unterhaltung war: Russland.

Dass Bismarcks Diktum über die Politik als die Lehre vom Möglichen ausgerechnet im Zusammenhang eines Gedankenaustauschs über die Rolle des damaligen Zarenreichs fiel, ist kein Zufall. Denn was in der Politik möglich ist, hängt auch von den jeweiligen Mitspielern auf dem geopolitischen Spielfeld ab. Und Russland, man braucht es nicht extra zu betonen, ist ein mächtiger Player. Allerdings ein mächtiger Player mit erheblichen Schwächen, insbesondere im wirtschaftlichen Bereich. Das war vor 151 Jahren so, das gilt noch heute.

Monotone Wiederholung der Geschichte

Und weil Russland auch damals mächtig und schmalbrüstig zugleich war, wusste Bismarck, dass Preußen und Russland einander brauchen. „Russland und Preußen“, betont er daher in dem schon erwähnten Gespräch, „sind auf das freundschaftlichste Verhältnis zu einander angewiesen.“ Setzt man heute für „Preußen“ „Deutschland, die „EU“ oder gleich den „Westen“, dann stimmt die Formel immer noch und aus den alt bekannten Gründen. Geschichte ist manchmal erschreckend monoton.

Die Geschichte des Syrien-Konfliktes ist aus Sicht des Westens eine Geschichte von Pleiten, Unfähigkeit und Pannen. Nach dem Motto: Erst hatte man keinen Plan und dann ging er auch noch schief. Dereinst werden Historiker ihre wahre Freude daran haben und Generationen von politischen Strategen werden an dem Thema studieren können, wie man es ganz sicher nicht macht.

Die Luftschläge gegen das Chemiewaffenprogramm Assads heute Nacht spiegeln die faktische Machtlosigkeit des Westens und insbesondere der USA in der Syrien-Frage. Laut US-Generalstabschef Dunford wurde eine Forschungseinrichtung für biologische und chemische Waffen in Damaskus und ein Chemiewaffenlager westlich Homs bombiert.

Keine Frage: Der Einsatz war notwendig und konsequent. Dem Regime in Damaskus und den Mächten, die es stützen, musste deutlich und klar aufgezeigt werden, dass man nicht nach Belieben Menschen mit Massenvernichtungswaffen umbringt. Ginge es nicht um einen Waffeneinsatz und befände man sich auf einem Kirchentag, müsste man wohl sagen. Es ging darum, „ein Zeichen zu setzen“.

Vorbei ist Vorbei

Dennoch muss die Frage erlaubt sein: Und jetzt? Trump, May und Macron stecken in der Sackgasse, in die Trumps Vorgänger – der Friedensnobelpreisträger Obama – den Westen mit seiner Unentschlossenheit, seinem Zögern und seinem Mangel an Mut, kurz: seinem Totalversagen hineinmanöveriert hat. Und schon heute kann man sagen: Man mag von Trumps Kommunikationsgebaren halten, was man will. Aber unter ihm wäre es nie so weit gekommen, wie es unter Obama gekommen ist. Und sei es nur deshalb, weil der cholerische Egomane unberechenbarer ist als der substanzlose Schönredner Obama.

Aber vorbei ist vorbei. Denn das Mögliche, von dem die Politik die Lehre ist, wird markiert durch einen Raum des Machbaren. Und der ist durch die Passivität der amerikanischen Vorgängeradministration in den letzten Jahren enger und enger geworden und inzwischen gleich null.Die nüchterne Wahrheit ist: Der Westen kann in Syrien nichts mehr ausrichten. Es wurde zugelassen, dass Russland sich dort dauerhaft festsetzt und zugleich das Assad-Regime, das schon am Ende schien, zurück ist im Spiel. Über die Zukunft Syriens wird in Moskau, Damaskus und Teheran entschieden, nicht aber in Washington, Paris oder gar der UN-Zentrale in New York.

Gefährliche Symbolpolitik

Wenn aber das Mögliche sich darauf beschränkt, geschaffene Machtverhältnisse anzuerkennen, dann ist es ein Kennzeichen verantwortungsvoller Politik, nicht so zu tun, als hätte man noch andere Optionen. Der Luftschlag der letzten Nacht hat den Handlungsrahmen des Westens auch schon ausgeschöpft. Es war eine Symbolhandlung, eine notwendige Symbolhandlung vielleicht, aber mehr auch nicht.

Weltpolitik ist kein Ethikseminar. Der Westen wäre gut beraten, in Bezug auf Russland die geschaffenen Fakten, sei es auf der Krim, sei es in Syrien, nüchtern anzuerkennen. Nur so versetzt man sich in die Lage, das Mögliche auch wirklich zu tun und sich nicht in virtuelle Politwelten zu verlieren – mit unkalkulierbaren Folgen.

Kostas Aslanidis | Sa, 14. April 2018 - 09:36

in Syrien. Ganz im Gegenteil. Geld und Waffen flossen Wasserfallartig. Die USA sind völkerrechtswidrig in Syrien. Das sollten Sie vielleicht erwähnen Herr Grau. Die Bombardierung Heute auch.
Verstehe auch nicht die Wörter, Zögern und Unentschlossenheit des Westens! Ich bin mit ihrer Analyse nicht einverstanden. Es ist ein Totlversagen des Westens, aber aus anderer Sicht, als ihr Kommentar. Der Westen hat in Syrien nichts verloren. Das ist der richtige Titel.
Ich lese aus ihren Bericht heraus, daß sie es bedauern, das die Islamsöldner des Westens, gescheitert sind. Sehr Entäuschend, obwohl ich ihre Meinung oft schätze.
Die inszenierten fake Videos werden auch nicht thematisiert. Beweise, brauchen wir wohl auch nicht.

Karl Heinz Jennen | Sa, 14. April 2018 - 10:00

Die Allianz USA-GBR-Frankreich hat zugeschlagen.
Das interpretiert Großmannssucht - nein

DUMMHEIT

Werner Gottschämmer | Sa, 14. April 2018 - 10:12

Aus Erfahrung lernen, ist das nicht ein Zeichen von Intelligenz?
AA Das ist nicht richtig.
BB Intelligenz ist Abwesend.

Entscheiden sie Herr Graf Lambsdorff!

Für mich ist Syrien nicht mehr als ein Kräftemessen.

Wo ist denn eigentlich die, Führerin, der freien Welt? Reden und Argumentieren lernen mit ihrem Coach?

Lars Freudenberg | Sa, 14. April 2018 - 10:17

Der Westen hat angst seine Dominanz zu verlieren, sollte er zulassen das Russland und China das Seitenstraßenprojekt voll enden. Wo unter andrem Syrien eine wichtige rolle spielt, kann er eine menge verlieren da Die See Ruten die von USA und England dominiert werden stark an Einfluss verlieren würden das kann und wird er nicht riskieren.Die Chinesen werden hier oft vergessen obwohl ihr Interesse in den Regionen nicht zu unterschätzen ist.

Matthias Eberbach | Sa, 14. April 2018 - 10:35

Alle Mächte dieser Welt haben Dreck am Stecken und bewerfen sich gegenseitig mit demselbigen. Man sucht sich aber immer so darzustellen, dass man weniger Dreck wirft. Früher war z. B. China der Böse, heute nicht mehr, obwohl sich die Menschenrechtslage noch verschärft hat. Sinnvoller wäre es
- den momentanen Zwischensieg von Russland anzuerkennen und für stabile Verhältnisse auf dem Staatsgebiet von Syrien zu sorgen
- Jordanien mit Finanzen auszustatten, dass dieser Staat mit den meisten Flüchtlingen nicht kollabiert
- die Fluchtursachen damit zu bekämpfen für gerechte Zölle im Handel mit Afrika zu sorgen und unsere Agrarüberschüsse dorthin zu liefern auf ein Mindestmaß zu reduzieren
Dafür ist man so blöd, dass man
- Bomben in Syrien schmeisst und
- die Türkei unkommentiert nach Syrien einmarschieren darf
Und was man Deutschland? Anstatt Hirn einzuschalten und massiv sich entsprechend oben einzusetzen wird munter mit dem Feuer gespielt.
Mann, was ist das für eine Welt!!

Michael Sander | Sa, 14. April 2018 - 10:42

Die Analyse ist richtig. Der Westen hat unter Obama in Syrien so ziemlich alles falsch gemacht, was falsch zu machen war. Die Folgerung, man müsse den Status Quo nun anerkennen und Russland, Iran und der Türkei die Nachkriegsordnung überlassen, ist jedoch falsch, denn die Folgen könnten verheerend sein.
Dieser Angriff wird unmittelbar nicht viel ändern, doch er bringt den Westen als Konfliktpartei wieder ins Spiel. Diese Position gilt es nun auszubauen. Es gilt, vor allem den Einfluss des Iran in der Region zurückzudrängen und die Kurden, die sich als verlässlicher Partner erwiesen haben, zu stärken.

Jacqueline Gafner | Sa, 14. April 2018 - 10:52

verbunden mit dem Versuch, sie gleich zur europäischen oder westlichen Sicht überhaupt zu erklären. Nur sieht man das nur 1000 Kilometer westlich von Berlin augenscheinlich etwas anders und stehen London und Paris zumindest im Fall Syrien an der Seite von Washington, nicht von Berlin, das generell dazu neigt, die eigene Position gegenüber Moskau zum Massstab aller Dinge zu machen. Nein, Weltpolitik ist kein Ethik-Seminar, aber auch keine Veranstaltung, die durch Deutschland in dem Sinne moderiert würde, dass letztlich Berlin bestimmt, was durch wen wann als unumkehrbares Faktum zu akzeptieren ist und was nicht. Nichts gegen sogenannte Realpolitik, aber alles gegen die Vermittlung des Eindrucks, dass die - als Ausnahme von der Regel - nicht interessengebunden sei.

Jacqueline Gafner | Sa, 14. April 2018 - 10:53

verbunden mit dem Versuch, sie gleich zur europäischen oder westlichen Sicht überhaupt zu erklären. Nur sieht man das nur 1000 Kilometer westlich von Berlin augenscheinlich etwas anders und stehen London und Paris zumindest im Fall Syrien an der Seite von Washington, nicht von Berlin, das generell dazu neigt, die eigene Position gegenüber Moskau zum Massstab aller Dinge zu machen. Nein, Weltpolitik ist kein Ethik-Seminar, aber auch keine Veranstaltung, die durch Deutschland in dem Sinne moderiert würde, dass letztlich Berlin bestimmt, was durch wen wann als unumkehrbares Faktum zu akzeptieren ist und was nicht. Nichts gegen sogenannte Realpolitik, aber alles gegen die Vermittlung des Eindrucks, dass die - als Ausnahme von der Regel - nicht interessengebunden sei.

Alexander Mazurek | Sa, 14. April 2018 - 14:16

… ist seit Jahrzehnten offensichtlich das "nation bombing" der "aufgeklärten" WASP Allianz UK, USA und RF, in pursuit of happiness, liberté, egalité, fraternité and prey. False-flags haben bei den USA Tradition, bereits der amerikanisch-spanische Krieg kam so zustande, die Ausweitung des Vietnamkriegs, und die Zerstörung Iraks ... Fakten? Was sind schon Fakten, David Hume hat ja erklärt, das das Wollen nicht aus dem Sein abgeleitet werden darf. Passt doch, en marche!

Bernd Wollmann | Sa, 14. April 2018 - 14:23

Machen wir uns nichts vor, was passiert in Syrien, wenn Assad u. seine Armee den Krieg verliert? Genau das selbe Chaos was die Amis im Irak und Lybien durch die Unterstützung der „Freiheitskämpfer“ angerichtet haben. Die Kriegsverbrechen auf beiden Seiten sind durch nichts zu entschuldigen, nur zur Wahrheit gehört auch,dass Syrien vor dem Krieg ein für arabische Verhältnisse liberales Land war und Minderheiten wie z.B. Christen geschützt waren (besser als in Ägypten). Ist es eine amerikanische Strategie den Nahen Osten ins Chaos zu stürzen um Europa zu schwächen, oder nur völlige Unfähigkeit?

Dorothee Sehrt-Irrek | Sa, 14. April 2018 - 14:26

Prussen und Russen belassen.
Bevor Sie Herr Grau zu Deutschland kommen, sollten wir wenigstens das Statement der Polen abwarten.
Ich glaube nicht einmal, dass man die Ergebnisse in der Ukraine oder auf der Krim so schnell anerkennen muss.
Ich würde es ausklammern.
Aber es wäre mir ganz neu, dass wir in einer Zeit von Politik leben.
Ich würde Merkel da ganz entschieden ausklammern.
Unsäglich würde es von meiner Seite eher treffen und also warum dazu etwas sagen?

Klaus Dittrich | Sa, 14. April 2018 - 14:44

„ . . . das Chemiewaffenprogramm Assads . . .“ Aus welcher Quelle stützt sich diese Aussage? Oder folgt Herr Grau einfach „staatlichen“ Vorgaben?
„Keine Frage: Der Einsatz war notwendig und konsequent.“
Ohne Beweislage Bombardements durchzuführen – wird hier der Inhumanität das Wort geredet? Und selbstverständlich werden keine Zivilopfer zu beklagen sein – der Westen hat ja bombardiert.

Vielleicht sollte sich Herr Grau mal an Herrn Todtenhöfer als Experten orientieren!

wolfgang spremberg | Sa, 14. April 2018 - 14:46

als Kunst des Möglichen. Okay.
"Politik die den Syrern nützt". Wer von den Beteiligten interessiert sich denn für "das Wohl der Syrer" ?.
Bitte etwas mehr Realismus.
"Wertegebundene Außenpolitik ist abwegig." Helmut Schmidt.

Cecilia Mohn | Sa, 14. April 2018 - 15:15

Nur glaube ich nicht, dass Syrien chemische Waffen eingesetzt hat. Ich halte das fuer eine Luege der Briten Franzosen und der USA.

Sepp Kneip | Sa, 14. April 2018 - 17:17

"Laut US-Generalstabschef Dunford wurde eine Forschungseinrichtung für biologische und chemische Waffen in Damaskus und ein Chemiewaffenlager westlich Homs bombiert."
Wie kann das sein? Assads chemischen Waffen wurden doch alle unter Aufsicht zerstört. Vor lauter Lügen und Irreführingen blickt man doch nicht mehr durch. Wenn wirklich chemische Waffen verwendet worden sein sollten, wer hat sie benutzt? Oder war alles nur eine Finte, um einen Grund zu haben, Assad und das geschundene Syrien weiter zu drangsalieren?

Es tut den Amis verdammt weh, dass Russland die einzige Macht ist, die Syrien befrieden kann. Dennoch sollten sich die USA vor Augen halten, wer für das ganze Desaster in der Region verantwortlich ist. Dieser moralinsaure Rachefeldzug gegen Assad ist verdammt scheinheilig. Busch und Obama haben im Nahen Osten mehr Schaden angerichtet, als die Russen es je könnten. Die Russen haben den Scherbenhaufen weggeräumt, den die Westalliierten hinterlassen haben.

Reiner Gehret | Sa, 14. April 2018 - 18:35

Egal ob die Adressaten kurze oder lange Beine haben: Ich würde die Wirkmacht einzelner Zeichen nicht unterschätzen. Für mich legitimiert alleine schon die Verzögerung oder Verhinderung weiterer Giftgasopfer das alliierte Vorgehen. Mein Respekt gilt heute daher Amerikanern, Briten und Franzosen.

Dimtri Gales | Sa, 14. April 2018 - 19:47

Mit Trump wären viele Probleme nicht entstanden oder hätten sich nicht so bösartig entwickeln können. Trump wird oft wegen seiner Sprüche nach Western-Manier falsch eingeschätzt. Obama predigte wie ein Methodisten-Pfarrer (was in den USA immer gut ankommt), aber seine Bilanz ist fragwürdig und eher schwach.
Bismarck sagte auch, Politik sei keine Wissenschaft, sondern eine Kunst. Leider ist das so, deshalb gibt es nie verlässliche Fixpunkte oder Resultate. Die Zukunft wird sich wohl zwischen Israel (Brückenkopf des Westens) und Syrien (einer der sehr wenigen Verbündeten Russlands) abspielen.
Die Intervention der drei Mächte war mehr als gerechtfertigt. Heute sagte der ehemalige Aussenminister unter Mitterrand, Védrine, auch der Einsatz von deutschem Senfgas während des des 1. Weltkrieges habe eine gewisse Rolle bei den Überlegungen zur Beteiligung Frankreichs gespielt.

ingrid Dietz | Sa, 14. April 2018 - 20:22

Ich persönlich verachte die Kriegstreiber Trump, Macron und May !
Und ich verachte unsere Bundeskanzlerin, weil sie diesen Bomben auch noch Beifall klatscht !

Robert Müller | Sa, 14. April 2018 - 22:00

"Passivität der amerikanischen Vorgängeradministration" stimmt so ja nicht. Man hat mit den Kurden eine Macht gefunden, die bereit war am Boden gegen den IS zu kämpfen und zusammen war man erfolgreich. Es sieht auch aus, dass die Kurden jetzt nicht Erdogan geopfert werden, was anständig ist. Interessant ist, dass Frankreich, neben der USA, eigene Soldaten vor Ort stationiert haben, um Erdogan aufzuhalten. DE hat wieder einmal nichts gemacht. Zum aktuellen Kampfeinsatz wegen des Gases: Ich halte das für einen asymmetrischen Kampfeinsatz, da die Vorbereitung von Assad, den Russen und Iran wohl folgenreicher war als der Einsatz selber. Kein Wunder, dass Merkel das gut gefunden hat. Und Flüchtlingsströme wird es damit auch keine geben. Die kommen dann, wenn Idlib mit Fassbomben und ähnlichem dran ist und diesmal sind es die Hardcore-Islamisten, die uns in DE kulturell bereichern werden.

Mathias Trostdorf | Sa, 14. April 2018 - 22:01

Muß man nicht sagen, daß die gesamt Arabienpolitik des Westens, insbesondere der USA, gescheitert ist? Die Interventionen der vergangenen Jahrzehnte haben dort nichts, aber auch gar nichts zum Guten verändert, und vor allem destabilisierte Staaten hinterlassen. Hinzu kommt der Verlust an Glaubwürdigkeit in den eigenen Reihen. Immer mehr Leute erkennen, daß es dort nie darum ging, denen die "Demokratie" zu bringen, sondern Macht, Einfluß und Bodenschätze zu sichern.
Ich finde, wenn sich Länder wie England und Frankreich aufschwingen, in Syrien die "Moral" zu verteidigen, ist das mehr als selbstherrlich. Und wenn jetzt noch rauskommt, daß es tatsächlich nur darum ging, neuen Waffensystemen ihren praktischen Einsatz zu verschaffen, und zu testen, ob die syrische Abwehr funktioniert, ist diese Aktion noch mehr als abstoßend. Macron und May sollten sich um die Probleme in ihren eigenen Ländern kümmern, da gibts mehr als genug zu tun.

Mathias Trostdorf | Sa, 14. April 2018 - 22:05

So richtig konnte ich im Übrigen auch noch nie begreifen, warum nun normales abgeknallt werden, von Granaten zerfetzt oder von Macheten zerteilt zu werden weniger schlimm sein soll als von Giftgas getötet zu werden.
Das ist doch eine schizophrene Einteilung.

Wolfgang Schmid | So, 15. April 2018 - 08:28

Wie, sehr geehrter Herr Grau, ist den syrischen Volk denn geholfen? Man erinnere sich: Der "Bürgerkrieg" begann, als gut bewaffnetete islamische Gruppen sich in den Städten festsetzten, breitmachten und dort die Herrschaft übernahmen - vulgo: die Bevölkerung terrorisierten und als Geiseln nahmen, indem sie sich inmitten dieser (wie Mao's Fische im Wasser) versteckten. Aus meiner Sicht ist gerade Syrien ein Lehrbeispiel dafür, wie ein Staat vom Islam von innen heraus zersetzt wird. (Schauen Sie sich mal Straßenbilder aus dem Libanon, Syrien, Iran, Ägypten etc. aus den 1960er Jahren an und sehen Sie den Unterschied!) Im Moment steht Syrien auf der Kippe, entweder im anarchischen Chaos zu enden wie Lybien oder als halbwegs stabile Diktatur wie wie Ägypten. Wahrscheinlich und leider ist mit Letzterem den meisten Menschen mehr geholfen...

Klaus Moll | So, 15. April 2018 - 10:20

Die Ansicht, dass der völkerrechtswidrige Angriff auf Syrien notwendig und konsequent gewesen sei, kann ich nicht nachvollziehen. Die angeblichen Giftgaseinsätze der syrischen Armee sind zwar immer wieder behauptet aber noch niemals bewiesen worden. Es widerspricht auch jeglicher Logik, dass eine Armee, die gerade erfolgreich die Terroristen aus Ostghuta vertrieben hat, sich durch eine derart widersinnige Aktion selbst in eine solche angreifbare Lage bringen sollte. Die Verbreitung von Lügen von Seiten der USA, um einen Grund für einen Angriffskrieg zu rechtfertigen, hat ja schon eine gewisse Tradition, man denke nur an den Irak-Krieg bei dem unsere Angela Merkel so gern mit von der Partie gewesen wäre.

Michael Sander | Mo, 16. April 2018 - 13:07

In reply to by Klaus Moll

Human Rights Watch schätzt die Zahl der Giftgaseinsätze im syrischen Bürgerkrieg auf ca 85. Auch wenn man davon ausgeht, dass auch der IS und andere Rebellengruppen in den Besitz von Chemiewaffen gekommen sind, erscheint es nicht glaubwürdig, dass ausgerechnet A. diese Waffen nicht eingesetzt hat, zumal man seit Obamas nicht existenter roter Linie offenbar davon ausgehen konnte, dass ihr Einsatz ungesühnt bleiben würde.
Ob hier nun im konkr. Fall Gas eingesetzt wurde und ob Assad dafür verantw. ist, dürfte für den westlichen Militärschlag daher eher zweitrangig gewesen sein. In Kriegen werden grundsätzlichen von allen Seiten Lügen verbreitet, denn Propaganda ist Teil des Krieges. Ob es völkerr. einen Unterschied macht, ob die Russen sich zu G. einer Bürgerkriegspartei einmischen, oder die Iraner, oder die Türken, oder die USA, überlasse ich Ihrer juristischen Phantasie. Syrien ist längst zum Schlachtfeld der Großmächte und der umliegenden Regionalmächte geworden.

Christoph Kuhlmann | So, 15. April 2018 - 10:23

Schließlich kostet es den Westen nichts.Die Ukraine wird ein bisschen kleiner, die syrischen Sunniten müssen weiterhin auf eine politische Vertretung warten und wir können endlich wieder Freihandel mit Russland treiben, jedenfalls solange es nicht das Baltikum kassiert. Dann wird es wohl auch der letzte "Realpolitiker" begreifen ....

Andreas Geisenheiner | So, 15. April 2018 - 11:12

Den politischen Aussagen schliesse ich mich natürlich an. Kann mir aber mal jemand erklären, wie edle Kriegsplaner die Entscheidung zur Bombardierung eines Chemiewaffenlagers fällen können, um die syrische Bevölkerung vor Giftgas zu schützen? Ach so, es muss ja wohl russisches Gas
sein! Geht's noch?

Jürgen Lehmann | So, 15. April 2018 - 11:49

Der Beitrag von Herrn Grau, über das Verhalten des Westens im Syrien Konflikt, ist sehr realistisch und sollte die unentschlossenen und falsch agierenden Politiker zum (Um) denken anregen.

Was mich stört am Beitrag ist die Bemerkung: „Keine Frage: Der Einsatz war notwendig und konsequent…..“
Es ist nicht erwiesen wer den Angriff mittels Massenvernichtungswaffen durchgeführt hat.

Die Wahrscheinlichkeit, dass das Assad Regime Giftgas einsetzte ist geringer einzuschätzen als eine gesteuerte Provokation der Rebellen.

Wilhelm Maier | So, 15. April 2018 - 12:32

„Undichte Dächer und Wände, durch die das Regenwasser eindringt. Geborstene Abflussrohre und mit Fäkalien überschwemmte Esssäle. Lehrbücher, in denen ganze Seiten fehlen. Lehrerinnen und Lehrer, die als Kellnerinnen, Uber-Fahrer oder mit anderen Nebenbeschäftigungen versuchen, sich finanziell über Wasser zu halten. Diese und ähnliche Szenen spielen sich nicht in einem verarmten Land der Dritten Welt ab, sondern in den Vereinigten Staaten von Amerika.“ https://www.nzz.ch/international/rebellische-toene-aus-dem-kernland-ld…
Und die Tomahawks: je nach Ausführung kostet ein Marschflugkörper zwischen 600.000 und einer Million US-Dollar: https://de.wikipedia.org/wiki/BGM-109_Tomahawk
Der Krieg begann doch am 20. März 2003 mit der Bombardierung ausgewählter Ziele in Bagdad. Die Zahlenangaben der Opfer nur des Irakkrieges und der anschließenden Zeit der Besetzung schwanken je nach Quelle zwischen weniger als 100.000 und mehr als 1.000.000 Menschen.
Eine total, total verrückte Welt.

Anton F. Keller | So, 15. April 2018 - 13:45

Den 2014 verstorbenen Peter Scholl-Latour zu lesen lohnt sich noch heute.

Baschar al-Assad hält sich in Damaskus, weil er das Überleben der 25% Nicht-Sunniten in Syrien garantiert. Russland verhindert lediglich, dass Syrien ebenso ins Chaos gebombt wird wie Afghanistan, Irak, Libyen, Jemen, …

Juliana Keppelen | So, 15. April 2018 - 15:32

Es geht ja auch nicht um das syrische Volk sondern um knallharte Geopolitik. 7 Länder in 5 Jahren (der Zeitplan ist nicht mehr einzuhalten, haben sich doch die bösen Russen eingemischt was so nicht eingeplant war) ist immer noch gültig und als nächstes steht der Iran auf der Liste. Was die einzelnen Völker wollen spielt da keine Rolle. Übrigens außer dem syrischen Volk leidet aus das jemenitische Volk und vor allem die Kinder sterben wie Fliegen wo ist da Frau Haley mit ihrer Anklage oder im Irak sterben Kinder und Erwachsen an den Folgen von uranabgereicherter Munition die von den USA eingesetzt wird. Wie geht es denn dem libyschen Volk nach ihrer Zwangsdemokratisierung und Afghanistan ist nur ein blühendes Land wenn der Mohn blüht.

Bernd Muhlack | So, 15. April 2018 - 15:44

Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod: Politik ist die Lehre "Des" Möglichen, nicht wahr? Das ist aber mal egal, denn wo Bismarck drauf stand, war auch Bismarck drinne. Ich hatte vor gefühlten hundert Jahren Geschichte-LK und im schriftlichen Abi lautete eines der drei Themen: Bismarck -Fluch oder Segen? --- kurz, knackig und gut => dat nimmste!
immerhin 12 Points und so zu sagen doppelplusgut!

Ob der syria-strike jedoch "notwendig und konsequent" war, wage ich zu bezweifeln; vlt ist das ja Herrn Kissler lediglich "mausgerutscht";
ansonsten wie immer ein echter Kissler.

Ich habe mir sein aktuelles Buch besorgt und kann es absolut empfehlen --- Nein, keine Werbung! Wir sind weder verwandt noch verschwägert, irgendwie vertraglich miteinander verbunden => das Buch ist absolut lesenswert, GUT!

Arnold Heisterbach | So, 15. April 2018 - 15:46

Ich stimme Herrn Grau in allen Punkten zu - mit einer Ausnahme: Der Syrienkrieg, der uns jahrelang als Buergerkrieg verkauft worden ist, hat dem Westen endlich die Grenzen seiner "Regime Change"-Sucht aufgezeigt. Obama hat das erkannt und diesen katastrophalen Prozess unterbrochen. Wer haette das Vakuum nach Assads Sturz gefuellt? Auch das stolze Damaskus waere in der Hand islamistischer Gruppen, es wuerde zwischen rivalisierenden Clans und Gangs genausso zerstoert wie ehemals Kabul, noch mehr Millionen Menschen auf der Flucht...

Helga Raun | So, 15. April 2018 - 17:24

deshalb fordere ich auf mit Assad Kontakte aufzunehmen über Investitionen, wenn D. noch wirtschaftlich überleben will und über Rückführungen gleichzeitig zu reden und nicht nur wegen Friedenswillen, sondern für Europa ist das die einzige Alternative, bevor die Chinesen dort Reibach machen.....
Die europ. Wirtschaft wird nicht mehr viel wachsen, eher geht es in die andere Richtung....

Peters Robert | So, 15. April 2018 - 19:39

in ru ist oft Jakov Kedmi in Polittalks unterwegs ein israel Historiker u Politologe der sagt selbst im Westen glaubt man wenn man die Oligarchen hart ranpackt gibt's einen Aufstand was völlig utopisch ist und ins Reich der Märchen gehört. Oder das die einfachen Russen sich erheben nein das werden sie nicht. Sie sehen ganz genau wie Hass über Ru gestreut wird die ganze verdammte hetze es werden des uk fr Medien oft veröffentlicht. Nur denkt man im Westen ach die Russen schauen zu viel ru Propaganda und das die jungen anders ticken. Wieder so ein irglaube auch sie sehen die Hetzjagd gegen ihr Land. Mit Sanktionen knickt man Ru nicht ein nach der Oktober Revolution hatte die UdSSR auch niemand anerkannt und es gab eine Blokade das weiß niemand. Ru ist nicht die UdSSR da verwechselt man was. West Güter sind ersetzbar siehe Asien woher ich das weiß bin oft dort auf längere Sicht ist der Ru Markt für Europa verloren. Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut. Wie blind ist man hier

Jörg Wiedmann | So, 15. April 2018 - 20:14

wer oder was bitte sollte denn das "Assad-Regime" ersetzen? Die moderaten Rebellen, irgendwelche "Syrer im Exil"? Nach einem Sturz der Regierung Assad würde Syrien genauso im Chaos versinken wie der Irak oder Libyen. Aber schön zu lesen das so langsam aber sicher die "Lichtgestalt" Obama an Glanz verliert und seine Handlungen oder besser Nichthandlungen thematisiert werden.
Trump kündigt an seine Truppen nach Hause zu holen und aus Syrien abzuziehen. 95% von Ost-Gouta sind bereits unter Assads (syrischer) Kontrolle und der Abzug der letzten „Rebellen“ wird gerade verhandelt.
Dringend Zeit einen Giftgasanriff zu starten: Erstens damit die US Truppen auf keinen Fall abziehen und zweitens weil man in Ost-Gouta einfach nicht gewinnen will und viel lieber die ganze Welt wegen einer unmenschlichen Attake mit geächteten Waffen gegen sich aufbringt. Da „Schlächter“ Assad und „Teufel“ Putin erwiesenermaßen menschenverachtende hirnlose Vollpfosten sind. Klingt irgendwie logisch. )-:

Sebastian Gumbach | So, 15. April 2018 - 23:02

Ganz einfach: Wenn der Westen endlich die Unterstützung von kriminellen Dschihadisten in Syrien einstellen würde. Jetzt. Sofort. Und wenn endlich alle Kräfte, die nicht von der syrischen Regierung eingeladen wurden - insbesondere Türken unf US-Spezialkräfte - das Land verlassen würden.

Peter Wagner | Mo, 16. April 2018 - 01:03

Die USA, Frankreich und Großbritannien haben diesen Raketenangriff meiner Meinung nach emotional, aber nicht mit der nötigen Ratio entschieden! Die in diesem Fall nötigen Beweise einer internationalen Untersuchungskommission lagen noch nicht vor!
Auf die Frage welches Motiv könnte Assad haben, über 50 Menschen, darunter auch Kinder, durch Giftgas zu töten, fällt mir nichts ein. Auf die Frage, wer hätte ein Motiv ihm eine solche Untat unter zu jubeln, sehr viel!

Bin ganz bei ihnen. Die rote Linie war von Obama gezogen und für die "Aktivisten" war das geradezu eine Aufforderung. Man muss sich nur mal anschauen wann solche "Giftgasanschläge" stattfanden haarscharf immer dann wenn die "Aktivisten" mit dem Rücken zur Wand standen. Bedenken sollte man auch von wem diese "Aktivisten" gesponsert wurden einschließlich des "Wertewestens" also Geld, Logistik und die medienwirksame Aufbereitung mit willfähriger Unterstützung von außen war und ist kein Problem. Das größte Problem besteht für die Unterstützer der "Aktivisten" darin die mediale Meinungshoheit zu erlangen und zu behalten und kritisches Denken und HInterfragen so wie konträre Meinungen so schnell als möglich mit allen Mitteln zu unterbinden (das heißt mundtot zu machen).

Alexander Zeiler | Mo, 16. April 2018 - 06:08

weiß, wo sich die Giftgasanlagen und Bestände befinden, aber erst eingreift, wenn diese Waffen zum Einsatz kommen. Wer da nicht zu mindest mal zweifelt und zum x-ten Mal Behauptungen wie Beweise behandelt, wenn sie von den "Guten" vorgetragen werden, kann oder will meiner Meinung nach nicht mehr objektiv über diesen verlogenen Krieg berichten.

Karl Rannseyer | Mo, 16. April 2018 - 08:06

Trump zu “lesen” ist nun wirklich nicht schwer, der macht was er sagt. Mir ist nicht klar was daran unberechenbar sein soll.

Bernd Eifländer | Mo, 16. April 2018 - 09:10

Nach den Bomben auf die Giftfabriken müsste doch ganz Syrien von einer Giftwolke überzogen sein ??? Ist es aber nicht !

Tomas Poth | Mo, 16. April 2018 - 11:18

leider springt dieser Artikel auf die Nato-Erzählung auf! Der Westen verfolgt eine Politik der Isolierung Russlands, sowie den Versuch das weltweite Öl-Gasgeschäfte unter Kontrolle zu halten (Handel in US-Dollar). Das bedingt auch die Einflussnahme auf den Nahen Osten mit seinen Öl-und Gasvorkommen einschließlich der Pipelineprojekte zum Transport an die Mittelmeerküste (Umgehung der Meerengen wie Straße von Hormus, Golf von Aden und Suezkanal). Syrien spielt hier zusammen mit Russland und Iran und nicht mit dem "Westen". Das ist der Fehler Assads, deshalb geriet er ins Fadenkreuz der Regime-Changes, als Fortsetzung der Kriege im Irak und Libyen. Der letzte Vorfall in Douma (Gasangriff?) nützt eher dem "Westen" als Vorlage evtl. verlorenen Boden in Syrien gut zu machen. Wer wirklich Frieden in der Region will muss seine geopolitischen Interessen hintanstellen. Da beginnt das Problem!

Alfred Kastner | Mo, 16. April 2018 - 11:49

Der ehemalige Bundespräsident Gustav Heinemann hatte bei seiner Einführung im Jahre 1969 gesagt: „Ich sehe als erstes die Verpflichtung dem Frieden zu dienen. Nicht der Krieg, sondern der Frieden ist der Ernstfall, in dem wir uns alle zu bewähren haben.“
Die Falken bestimmen derzeit die Weltpolitik. Alte Feindbilder aus den Zeiten des Kalten Krieges werden zu neuen Feindbildern.
Für die NATO ist Russland mittlerweile ein Feind statt strategischer Partner und für Russland ist die NATO nun die größte Bedrohung.
So wird Vertrauen in der Politik zerstört.
Das gegenseitige Misstrauen entwickelt mittlerweile eine Eigendynamik.
Es wäre wünschenswert, wenn sich Deutschland und Europa wie in früheren Zeiten wieder auf eine Vermittlerrolle verständigen könnten.
Aber auch in diesem Konflikt gibt dieser Kontinent, wie u.a. bereits bei der Finanz- und Flüchtlingskrise, einen Offenbarungseid ab.

Hermann Neumann | Mo, 16. April 2018 - 12:36

Der BRD stünde es besser einen Status wie die Schweiz einzunehmen. So kann man sich nur schämen.
Und dann kommt noch ein Kauder und bietet sich an Friedensgespräche mit zu gestalten. Schlimmer geht`s nimmer. Die anderen machen die Drecksarbeit und dann kommen wir Deutsche und machen die Klugschwätzer.