Szene auf einer Demonstration gegen die Politik der Bundesregierung Ende Oktober 2022 in Lutherstadt Wittenberg / dpa

Paradoxe Autoritarismusstudie - Warum Geimpfte die Demokratie gefährden

Nach einer neuen wissenschaftlichen Studie soll die Gefährdung der Demokratie erneut zugenommen haben. Das ist paradox, denn die Befunde sprechen eine ganz andere Sprache: so wenig Rechtsextremisten wie seit 20 Jahren nicht und die größte Zustimmung zur Demokratie aller Zeiten.

Porträt Mathias Brodkorb

Autoreninfo

Mathias Brodkorb war Finanzminister des Landes Mecklenburg-Vorpommern und gehört der SPD an.

So erreichen Sie Mathias Brodkorb:

Seit zwanzig Jahren veröffentlicht eine Gruppe von Wissenschaftlern alle zwei Jahre Studien zum Ausmaß des angeblichen Extremismus in den Köpfen der Deutschen: Seitdem werden jeweils rund 2.500 Personen regelmäßig zu ihren politischen Einstellungen befragt. Finanziert wurden die Studien über Jahre hinweg von der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung (FES). Seit ein paar Jahren übernehmen diese Aufgabe die grüne Heinrich-Böll-Stiftung (HBS) und die gewerkschaftsnahe Otto-Brenner-Stiftung (OBS). Anfang November wurden die Ergebnisse der jüngsten Studie präsentiert.

Folgt man der Berichterstattung in namhaften Medien, nimmt die Gefährdung der Demokratie angeblich zu. Das jedenfalls sollen die wissenschaftlichen Befunde belegen. Einer der Autoren der Studie, der Sozialpsychologe Oliver Decker, liefert dafür die nötigen Stichworte: „In der Breite der Bevölkerung haben antidemokratische Einstellungen Akzeptanz gewonnen.“

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Enka Hein | So., 13. November 2022 - 14:27

....mit homöopathischer Dosis an Befragten.
Grundsätzlich glaube ich persönlich schon seit mehr als 20 Jahren nicht mehr an den sogenannten Demokratiefeind aus der Naziecke.
Denn je mehr für dieses framing getrommelt wird, umso mehr stehen meine Antennen auf Alarm.
Und dann eine Studie von den üblichen äußerst linkslastigen Stiftungen.
Jetzt fehlt noch der ÖRR und unser Winkaugust.
Unsere Demokratiefeinde kann man ohne Studie mit normalem Verstand finden.
Eine grüne Ökosekte mit faschistischer Grundtendenz und Akteuren die uns öffentlich belügen (Eiskugel, ergebnisoffene Prüfung..)
Ein dementer Kanzler der eher vor Gericht gehört als in den BT.
Ließe sich endlos fortsetzen.
Vielen Dank Ihnen Werter Herr Brodkorb für diese Analyse.
Schönen Wochenstart an alle.
Ok, fast alle.

Zustimmung, Frau Hein.
In den grün mitregierten Ländern wird begonnen, die Demokratiefeindlichkeit (Hass und Hetze) unterhalb der Strafbarkeit systematisch durch entsprechende Einrichtungen zu erfassen. Diese Erfassung wird sicher mit viel Geld bezuschusst und wer eignet sich besser dafür als die eigene partein. Stiftung, der diese Autoren angehören.
Passend dazu hat man, angehängt an ein anderes Gesetz, den §130 (Volksverhetzung) so verschärft, dass man ggf. auch diese Verstöße, die heute noch „unterhalb der Strafbarkeit“ sind, ahnden kann, evtl. auch zum Verbot einer (mit der Änderung demokratiegefährdende) Partei nutzen kann.
Man muss bei allem die Frage stellen: Qui bono. Zum einen kann es neue Wähler bringen, zum anderen werden so die Finanzen der eigenen Stiftung aufgebessert.
„Bewährte Verhaltensweisen sollten nicht in Frage gestellt werden.“ Genau das, die große Transformation von Energieversorgung und Gesellschaft, ist aber oberstes Gebot von Rot-Grün.

Urban Will | So., 13. November 2022 - 15:51

knapp 400 Seiten durchgelesen haben.
Faeser und ihre Clique brauchen den Rechtsextremismus. Ihr ganzes verschwurbeltes Weltbild, all das Geld, das sie in den „Kampf“ dagegen reinstecken, all der Abscheu gegen das Land, das sie als Minister, etc. vertreten und für dessen Wohl sie einen Eid geschworen haben, der ihnen weniger wert ist als Fliegendreck auf der Windschutzscheibe, fußt darauf.
Bald wird Ihnen, Herr Brodkorb, wohl ein Parteiausschlussverfahren am Hals hängen, schreiben Sie doch hier einen Artikel, der Nancy ihr liebstes Steckenpferd in Frage stellt.
Wohl haben auch die Autoren des Berichtes gemerkt, dass sie einfach nicht die Nazis herbei bekommen, die Links – Grün gerne hätte und so muss nun halt der Autoritarismus herhalten.
Das Ziel ist klar. Es muss auf jeden Fall eine „Bedrohung der Demokratie“ her, die klar rechts angesiedelt sein muss.
Autoritarismus passt gut zu rechts. Der geneigte Konsument wird den Bericht eh nicht lesen, wohl aber die Schlagzeilen.

Petra Horn | So., 13. November 2022 - 15:59

Die Autoritären und die Autoritätsgläubigen befinden sich immer da, wo die Macht und die Mehrheit ist.
Die anmaßende Befehlsausteilung, wie auch immer leicht verbrämt, und die unreflektierte, ja gläubige, sich identifizierende und dankbare Annahme der Befehle zeigen, wo die Autoritären sich versammelt haben.

Jens Böhme | So., 13. November 2022 - 16:27

In der marxistisch-leninistischen Theorie ist der Kapitalismus nur eine vorübergehende bzw. Vorstufe für den weltumspannenden Sozialismus. Da die Demokratie im Sozialismus mit kapitalistischem Anstrich (China) Sozialismus ohne Demokratie bleibt, bleibt diese Theorie nur ein Scheinargument. Dass die Demokratie auseinanderfliegt, stimme ich mit Marx und Lenin überein. Dass danach der Sozialismus (z.B. mit Demokratie oder mit menschlichem Antlitz, gerechtere Welt) aufblühen wird, ist eine globale Illusion. Trotz dieser Illusion wird fleissig an der Zeitenwende, Transformation, Rückbildung humanistischer Standards hingearbeitet. Was daraus wird, weiß niemand vorher (der Untergang der DDR kam so plötzlich, wie die Jungfrau zur unbefleckten Empfängnis). Es gab in der Vergangenheit schon rechtsextremistisch, verkappte Sozialisten von 1933 bis 1945. Deshalb ist die Verteidigung des demokratischen Systems nicht im Vorbeigehen machbar.

Heidemarie Heim | So., 13. November 2022 - 16:45

Als paradox würde ich diese Herangehensweise eher nicht beschreiben, verehrter Herr Brodkorb. Eher als "paranoid aus Überzeugung"? Zum Zwecke einer fundamentalen Untermauerung einer These, von der man selbst aufgestellt unter keinen Umständen ablassen kann und möchte. Erklären Sie mal einem schwer unter Verfolgungswahn leidenden, dass er überall und in jeder Situation Verfolger ausmacht wo offensichtlich für jeden Außenstehenden keine auszumachen sind. Das sein allumfassendes Misstrauen gegen die Menschen in seiner direkten Umgebung unbegründet ist. Er wird Ihnen wahrscheinlich auch nicht glauben und Ihnen eine hohe Dunkelziffer an Personen darlegen oder nennen, die ihm Böses wollen. Im Übrigen muss man sich nur noch wundern welche mit Suggestion erstellte Studien als Wissenschaft ausgegeben werden und eine echte Grundlagenforschung auf den Kopf stellen. Übrigens bin ich nach Lage der Dinge, 4x C+1x bald Influenza-geimpft plus liberal konservativ wohl ein schwerer Fall für das BfV;-)!

Christoph Kuhlmann | So., 13. November 2022 - 17:02

Auskunft über den politischen Standpunkt der Sozialforscher und nicht über den der Befragten. Zudem lassen sich Personen mit geschlossenen rechtsextremen Weltbild sehr wahrscheinlich nur selten auf solche Umfragen ein. Insofern ist der wissenschaftliche Wert eher dürftig und eher eine Glaubensfrage. Man nimmt zum Beispiel an, dass die Befragten die Wahrheit sagen und wenn nicht, sich das bei der Vielzahl der Befragten wieder ausgleicht. Ich habe da so meine Zweifel, zumal oft schon im Forschungsdesign eine politische Tendenz erkennbar ist.

Gabriele Bondzio | So., 13. November 2022 - 17:06

...sollen in „der Breite der Gesellschaft“ antidemokratische Einstellungen mehr „Akzeptanz gewonnen“ haben.

Kann ja durchaus sein, werter Herr Brodtkorb.
Das fängt ja in der Regierung selbst an.
Mitgezählt wurden halt noch alle "Unverantwortlichen" in Politik und Medien und sowieso die Menschen (so wie sie und ich) mit kritischen Gedanken.
Die Schablone "rechts" ist eben sehr weit gefasst worden!

oder wie Ovid sagte:
Ein gutes Gewissen lacht über die Lügen des Gerüchts.

Brigitte Miller | So., 13. November 2022 - 17:16

dass Demokratiefeinde von linksgrün gar nicht vorkommen, dass Autorität in Zeiten , wo man kleine Kinder ermuntert, sich nicht mit "dem bei der Geburt zugewiesenen Geschlecht abzufinden" nur etwas Schlechtes ist. In Zeiten, wo man Jungen "toxische Männlichkeit " vorwirft, aber die gefährliche Männlichkeit von Migranten souverän übersieht, sind solche Studien wohl auch typisch: Zeitgeist.
Zum "Schuldabwehrantisemitismus" kann man nur zitieren: "Haben wir das Endstadium der Absurdität erreicht, in dem manche Leute für Dinge verantwortlich gemacht werden, die vor ihrer Geburt stattgefunden haben und andere Leute nicht einmal für das verantwortlich sind, was sie heute selber machen?»
Thomas Sowell, schwarzer US-Ökonom

Gerhard Lenz | So., 13. November 2022 - 19:19

die Flüchtlingsheime. Und die Rechten marschieren.

Es gibt also keinen Grund zur Entwarnung. Davon abgesehen: Die Zahl der Menschen mit gefestigt rechtsextremen Weltbild ist in den letzten Jahren gewachsen.

Die AfD ist ja nicht von nichts eine mittlerweile etablierte Partei.

Gegen Linke und Ökos "auszusagen" liegt zwar im Trend des Cicero-Forums, aber das ist jetzt wirklich alles andere als repräsentativ.

Auch wenn man hier schon "strategisch" denkt, wie eine Post-Demokratie-Staatsform aussehen könnte.

Da gehen die Meinungen doch wohl noch etwas auseinander, nur national-sozial und demokratiefern muss es sein.

Eine hier bestens bekannte Foristin meinte, man müsse "sofort" gegen die Regierung "revoltieren", ein anderer spekulierte über den Segen einer Militärdiktatur. Aber daraus wird wohl nichts..

Und das vor unser aller Nasen, da muss man wirklich mühsam nach Demokratie-Gefährdern sonstwo suchen.

Was ist an Rechtenmärschen auszusetzen, wenn Linksextreme versuchen in ganz Deutschland die Infrastruktur lahm legen bzw. Gaszufuhr blockieren oder mit Dosenfutter Kultur beschädigen? Energieknappheit bewusst produzieren, indem sichere Energieproduktion eingestellt wird? Wer das System verteidigen will, muss nicht nur die Einen beim Namen nennen. Lesermeinungen sind Bürgermeinungen. Die zu lesen, zu ignorieren oder sich nicht zu eigen zu machen, ist in der Verantwortung der Leser hier im Cicero wie anderswo, z.B. im Neuen Deutschland, Taz, Spiegel usw. Auch gelegentlich systemfeindliche Tagesthemenkommentare in der ARD sind aushaltbar, dürfen aber nicht unreflektiert bleiben. Viele Linke sitzen der Illusion auf, Linksextrem sei politische Mitte und demokratisch permanent wiedergewählt (per Wahl mehrheitlich). Dabei schwappt Linksextremismus immer stärker in die Mitte, weil die Mitte immer schwächer wird und keine Werte mehr verteidigen kann bzw. Orientierung verloren hat.

Gerhard Lenz | Mo., 14. November 2022 - 14:26

Antwort auf von Jens Böhme

Wenn Linke - Zitat -

"Energieknappheit bewusst produzieren, indem sichere Energieproduktion eingestellt wird?"

Danke, reicht schon.

Egal, ob Sie jetzt den Ladenhüter Atomkraft wieder als energiepolitsches Heilmittel preisen wollen, oder nur wieder Putins Gaslieferungsstopp als Reaktion der Sanktionen der westlichen Welt beweinen wollen - sie wärmen wieder nur auf, was nicht mehr aufzuwärmen ist, weil es extrem abgestanden ist.

Was an Märschen Rechter zu beanstanden ist, bei denen demokratiefeindliche Parolen gepfiffen werden und Demokratiefeinde hoffen, sie würden damit dazu beitragen, unsere Demokratie zu destabilisieren?

Soll Ihre Frage ein Witz sein?

warum machen Sie sich nur immer und immer wieder die Mühe, hier zu antworten? Wollen Sie provozieren?
Sie sind doch eh alleine auf weiter Strecke, also bitte lesen Sie doch einfach nicht mehr im Cicero, das ist nix für Sie und Ihre rot-grüne Gesinnung.
Freundliche Grüße aus den neuen Ländern.

Ronald Lehmann | So., 13. November 2022 - 20:06

man lernt leider nicht aus Geschichte.

Wer nicht tagtäglich Demokratie einfordert - & dieses kann nur allein SOUVERÄN vollbringen - kann ganz schnell in einer Diktatur erwachen.

Und genau diese Aussagen aus dem Artikel von Herrn Brotkorb (Chapeau Herr Brotkorb) wurden auch zuvor von zwei deutschen Diktaturen verwendet, um ihre geistige Ideologie zu rechtfertigen, um diese dann zu zementieren & zu manifestieren.
Traurig, aber leider wahr

Markus Michaelis | So., 13. November 2022 - 20:35

Mir ist das schon seit vielen Jahren aufgefallen, dass ich nach sehr vielen Studien der Friedrich-Ebert-Stiftung, Bertelsmann und vielen anderen (ich habe da keinen systematischen Überblick, aber es sind viele) latent bis entwickelt rechtsextreme (oder sonstig sehr negative) Einstellungen habe. Ich glaube das nicht so ganz: ich bin mir z.B. meist mit mir selber nicht einig, geschweige denn mit anderen Menschen - Rechtsextreme leben aber doch in einer zustimmenden Gemeinschaft?

Etwas ernster betrachtet halte ich solche Studien für demokratisch gefährlich. Sie haben offensichtlich einen sehr einseitigen Hintergrund und politische Ziele. Sie argumentieren aber mit objektiven Wahrheiten, Experten, denen man folgen muss, und sie versuchen sich in ein politisches Klima einzubetten, in dem eine politisch korrekte Wahrheit vorgegeben wird und Abweichler zu identifizieren sind. Ich halte das für bedenklich.

Ingo Frank | So., 13. November 2022 - 20:54

Was nicht passt, wird passend gemacht.

So einfach ist´s im Buntland Germany. Es muß doch auch „halbwegs begründet“werden, der „Kampf“ gegen „anders denkend. Eine abweichende Meinung egal wie die Mehrheit der Bevölkerung das sieht, ist Rechts.
Jüngstes Beispiel: die Abstimmung im Thüringer Landtag, der eine Empfehlung angenommen hat, im öffentlichen Dienst nicht zu gendern. Die Stimmenmehrheit gegen RRG durch CDU & AfD und gleich der Aufschrei nach der „Brandmauer“ . Und da frage ich mich liebe aufschreienden Demokraten, wie ist’s mit der Brandmauer gegen die Linke deren RRG Minderheitsregierung seid 2 Jahren von der CDU toleriert wird? Wo von allen Parteien, nach einem Jahr der Tolerierung, dem Wähler Neuwahlen versprochen wurde und dieses Versprechen von CDU & Linken gebrochen wurde?
Und nun ist die AfD monatelang in der Wählergunst in Front. Wie sagte F.A. Meyer kürzlich i. Cicero über die Gründe, …..den Fehlern der links + links grünen Parteien?
Mit f. Gruß a d E Republik

BHZentner | Mo., 14. November 2022 - 03:41

was Sie,Herr Brotkorb,mir in ihrer Analyse auseinanderdröseln ist völlig banane.Es ist einfach zu irre,wie diese rührigen Demokratieaktivist*innen ihre Erkenntnisse drehen u.wenden-Bin ich ein Demokratiefeind frag´ ich mich verwirrt ...ääh... in deren Kriterienkarusell,bestimmt.
Orwell läßt grüßen.Diese Freaks nehmen uns die (,,selbstverständlichen")Begriffe,deuten sie um, drehen sie durch den Wolf u.setzen sie(in anderen Zusammenhängen)neu zusammen-in dümmlichen Slogans wie,,Gute Arbeit und gute Löhne,für gutes Geld",,Impfen ist Nächstenliebe" ,,Islam heißt Frieden",,Demokratie leben" ,,Zivilgesellschaft" ,,Impfen ist Solidarität". Unsere Politikdarsteller leiden wohl unter Demosphobie =unbegründete Angst vor dem Volk-unbegründet? Die sorgen sich jedenfalls nicht um die Demokratie.Kann man als deren ,,Demokratiefeind"noch lange gegenhalten?Viele zucken erst,wenn sie unmittelbar betroffen sind-Corona,Gas-Energiekrise-ducken sich weg solang es geht-am Ende folgen sie.Hatten wir schon.

Albert Schultheis | Mo., 14. November 2022 - 10:08

diesen mafiösen Cretins in der Regierung und im Bundestag "Inkonsequenz" und Leugnung von Fakten nachzuweisen! Natürlich kommen die Gefahren und Angriffe auf unsere Demokratie und den Rechtsstaat aus verschiedenen Ecken, das weiß doch jeder Arbeiter und Bauer im Land - aber am allerwenigsten aus der konservativen Ecke! Der militante Islam weiß längst, dass er sehr bald die unumschränkte Gewalt haben wird in unserem Land, derweil die Nänzis und ihre AntiFa*Stinnen auf den Straßen und den Medien wie im ÖRR dafür sorgen, dass die Macht vorerst noch in den Händen der RotGrünen Khmer verbleibt, da beißen auch scheindemokratische Wahlen wie in Berlin keinen Faden ab. Und dann entscheiden noch die Cretins, die durch Betrug in die Gremien gelangt sind, ausgerechnet darüber, ob gefälschte und als solche von Tichys aufgedeckte Wahlen zu wiederholen oder eben zu verschludern sind. Eigentlich müssten übergeordnete Gremien eingreifen, das BVerfG oder der EU-GH, aber dort sitzen die gleichen Cretins

Gisela Fimiani | Mo., 14. November 2022 - 16:56

Es sind derartige „Studien“ und diesen geistig entsprechende Pseudo-Wissenschaftler, gefördert von politischen Institutionen, die den ehemaligen Präsidenten des BVerfG u.a. dazu veranlassen, die Demokratie in Deutschland als gefährdet zu betrachten. In seinem Werk „Narren, Schwindler, Unruhestifter“ hat Roger Scruton die gesamte Hohlheit der im Beitrag benannten „goldenen Idole“ der Neuen Linken entlarvt. Leider sitzen deren Anhänger in allen maßgeblichen Institutionen, einschließlich der Bundes- und Länder-Regierung(en). Für weitaus bedeutender, dringlicher, entlarvender erscheint mir die gesellschaftliche Auseinandersetzung und Aufarbeitung schlimmster, menschenverachtender Meinungen, Anschauungen, die lautstark öffentlich über sog Ungeimpfte verkündet wurden.(inzwischen in Buchform) Bekannte Personen haben sich hier hervorgetan - entsetze Aufschrei blieben aus. Warum wird Entwürdigung verschwiegen verharmlost? Eine Gesellschaft ohne zivilisatorische Firnis ist das grausame Resultat.

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