Die künftigen CDU-MInister / picture alliance

Neues Kabinett - Das sind Merkels Minister

Vor dem Sonderparteitag am Montag hat Merkel ihre Wunschminister präsentiert. Die Kandidaten sind gemischt, die Parteibasis scheint beschwichtigt. Wer die neuen CDU-Minister sind, sehen Sie in unserer Bildergalerie

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Yves Bellinghausen ist freier Journalist, lebt und arbeitet in Berlin und schreibt für den Cicero.

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Sechs Minister plus das Kanzleramt hat Merkel für die CDU rausgeholt. Mit dabei sind bekannte Gesichter, völlig unbekannte Politiker und der Querulant Jens Spahn. Klicken Sie sich durch unsere Bildergalerie, um zu sehen, mit welchen Köpfen Merkel die Parteibasis überzeugen will.

Wolfgang Tröbner | Mo, 26. Februar 2018 - 16:49

Es macht einen schon sprachlos, welche Menschen von der CDU als Minister vorgesehen sind. Allesamt zwar sehr treue CDU-Politiker, aber Null Ahnung von den Ressorts, die sie jetzt leiten sollen.

Der neue Gesundheitsminister Spahn, gelernter Bankkaufmann und studierter Politologie, hat bislang wohl nur Kontakte zur Medizin durch Besuche beim Hausarzt gehabt. Ach so, er war ja mal gesundheitspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Fraktion. Der neuen Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner kann man nur aufgrund der Tatsache, dass sie als ehemalige Weinkönigin Pfälzer Weine promotet hat, so etwas wie einen Anflug von Fachwissen attestieren. Aber Ackerbau und Viehzucht? Die neue Bildungsministerin Anja Karliczeck, Diplomkauffrau, ist nun auch für Wissenschaft zuständig. Was, bitteschön, hat Handel mit Wissenschaft zu tun? Macht nichts. Das Verteidigungsministerium wird ja erneut von Frau vdL geführt, die Kasernen nur besucht, um Bilder ehemaliger Generäle abzuhängen. Tolle Spezialisten!

Guido Schilling | Mo, 26. Februar 2018 - 19:24

Das soll ein kompetentes Team sein? Der Ex EU-Kasper macht nach Kanzleramt jetzt in Wirtschaft. Die Bundeswehrabwrackerin macht weiter so. Nachwuchshoffnung Spahn ist Pharma-Lobbyist und wird Gesundheitsminister (Der Bock wird zum Gärtner). Braun war Vize-Flüchtlingsminster. Das lässt im Fall Essener Tafel ja hoffen. Karliczeck hat, wie alle, keine Ahnung von ihrem Ressort und Klöckner kann wenigstens eine Reb- von einer Filzlaus unterscheiden. Herzlichen Glückwunsch Deutschland.

Peter Lieser | Di, 27. Februar 2018 - 10:29

Ich habe mich etwas über diesen Kandidaten informiert: aktuelle Beteiligung an der Fa. Pareton (Steuerberatung), gleichzeitig Mitglied im Bundestag (BT) und parlamentarischer Staatssekretär im Bundesfinanzministerium - frühere GbR-Beteiligung an der Firma Politas - einer Lobbyagentur für Pharmaklienten - gleichzeitig Mitglied im BT und im Gesundheitsausschuss des BT (Quelle Wikipedia). Die Frage nach Interessenskonflikten stellt sich dabei nicht nur mir. Für die Industrie ist Spahn sicher eine akzeptable Wahl, für den Bürger und Wähler wohl kaum.

Hendrik Tongers | Di, 27. Februar 2018 - 11:02

Der erste Kanzler der Bundesrepublik Deutschland bot 1953 dem jungen Franz Josef Strauß ein Ministeramt an. Er könne doch Minister für Familienfragen werden. Strauß, zu der Zeit noch Junggeselle , roch den Braten und lehnte ab. Strauß war eben kein poitischer Gefälligkeits-Querulant wie Jens Spahn, der hoch und heilig verspricht, er würde ganz dolle weiter Kritik an Merkels Migranten"politik" üben. Das "Sand in die Augen streuen Team Merkel" sind einschließlich Merkel 9 Regierungsmitglieder. Davon haben 2 Frauen Kinder. 7 haben keine Kinder. Ein starkes Zeichen für den Aufbruch in die Zukunft ist das nicht.

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