Kardinal Reinhard Marx
Kardinal Marx gibt sich gerne generös –"scheinaltruistisch", wie Alexander Kissler findet / picture alliance

Kardinal Marx - Der Schein-Altruist

Reinhard Marx überträgt 50.000 Euro an die Seenotrettungsinitiative „Lifeline“ – und zwar aus Mitteln des Bistums. Juristisch mag das in Ordnung sein. Doch der Kardinal überdehnt damit seine Kompetenzen auf unchristliche Weise. Von Alexander Kissler

Alexander Kissler

Autoreninfo

Alexander Kissler ist Redakteur im Berliner Büro der NZZ. Zuvor war er Ressortleiter Salon beim Magazin Cicero. Er verfasste zahlreiche Sachbücher, u.a. „Dummgeglotzt. Wie das Fernsehen uns verblödet“, „Keine Toleranz den Intoleranten. Warum der Westen seine Werte verteidigen muss“ und „Widerworte. Warum mit Phrasen Schluss sein muss“.

So erreichen Sie Alexander Kissler:

Theologisch ist die Sache einigermaßen klar: Der Freisinger Erzbischof, Kardinal in München und Vorsitzender der deutschen Bischofskonferenz, Reinhard Marx, ist ein Heuchler. Was nämlich steht geschrieben im Neuen Testament, beim Evangelisten Matthäus? „Hütet euch, eure Gerechtigkeit vor den Menschen zur Schau zu stellen; sonst habt ihr keinen Lohn von eurem Vater im Himmel zu erwarten. Wenn du Almosen gibst, lass es also nicht vor dir herposaunen, wie es die Heuchler in den Synagogen und auf den Gassen tun, um von den Leuten gelobt zu werden.“ Marx stellt seine Wohltätigkeiten und was er dafür hält, ins Schaufenster. So nun auch die Zuwendung von 50.000 Euro an den Dresdner Verein „Mission Lifeline“, der sich der Seenotrettung im Mittelmeer verschrieben hat.

Jubel aus dem Erzbistum 

Große Freude herrscht darob in der Leitung des Erzbistums. Vom offiziellen Account der Diözese beim Kurznachrichtendienst Twitter wurden zwischen dem 8. und 10. Oktober insgesamt sieben Tweets zur jubilierenden Weiterverbreitung der frohen Botschaft abgesetzt, angefangen beim Dankeschön des deutschen „Lifeline“-Kapitäns Claus-Peter Reisch für die „überaus großzügige Unterstützung durch das Erzbistum München-Freising für die nächste Mission“. 

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Michaela Diederichs | Do., 11. Oktober 2018 - 16:20

Pastoren werden eingespart, wenn die Gemeinden kleiner werden. Für die ist kein Geld da. Aber der Kardinal schüttet das Füllhorn Richtung Mittelmeer aus. Wer da noch in der Kirche bleibt, dem ist nicht zu helfen.

Als Bischof macht er der Christenheit keine Ehre, wage ich zu behaupten:
1. aus oben genannten Gründen;
2. hätte er das Geld sinnvoller denen zukommen lassen sollen, die durch den
sexuellen Missbrauch durch Priester bzw. kirchliche Amtsträger
(Vertrauenspersonen) für´s gesamte Leben geschädigt wurden!...;
3. mit seiner inkompetenten und einseitig-parteiischen Einmischung in aktuelle
Merkel-Asyl-Politik durch moralisch überhöhte Statements;
4. vor dem anmaßenden und sich über andere Religionen erhebenden Islam darf
man als kirchlicher Würdenträger sein christliches Licht NICHT unter den Scheffel
stellen und unterwürfig das Bischofskreuz abnehmen, wie es Bischof Marx (und
auch Bischof Bedford-Strohm) peinlicherweise praktizierten!
Staatstragende Kirchen benötigt kein Mensch, weil man denen nicht vertrauen kann!

Michaela Diederichs | Fr., 12. Oktober 2018 - 22:54

Antwort auf von stefan riedel

Wieso können Sie nicht mehr austreten aus dieser Kirche? Was droht Ihnen? Sind Sie Priester, werden Sie verfolgt? Sie können alles kündigen. Im Zweifel mit Rechtsmitteln. Und wenn das nicht hilft: nutzen Sie Abo-Alarm. Wenn Sie Priester sein sollten: sie können doch auch noch umschulen und was Richtiges lernen. Zimmermann, Maurer, Maler, Informatiker, Sozialarbeiter, Altenpfleger, Erzieher - ach, da geht noch was ohne Kirche! Nu mal los und nicht so mutlos und vor allem raus aus diesem Umfeld, sonst gibt es noch Depression und Wahnsinn. Ersparen Sie das sich und der Gesellschaft und werden Sie wertvoller Teil eben dieser. Wir alle werden Sie umarmen und willkommen heißen. Bestimmt!

Sorry, aber der Vorsitzende der Dt. Bischofskonferenz kann nun wirklich keine Pastoren einsparen, denn er gehört zur anderen Fraktion, er ist Katholik. Diese leider - im Gegensatz zur evangelischen Kirche unter so massivem Nachwuchsmangel, dass gar nie Niemanden hat, dem er aus Kostengründen eine Einstellung verweigern könnte. Eher die Bezahlung von Pastoralreferenten/innen Erziehern/innen könnte/sollte damit aufgebessert werden. Diesen und den Kirchensteuerzahlern gegenüber ist er Rechenschaft schuldig..... seinem obersten Dienstherrn sowieso.;)

Die Gläubigen sind dem jeweiligen Verein freiwillig beigetreten - und jede/r kann ebenso freiwillig die Mitgliedschaft wieder kündigen. Und der, dem die Herren (bei den Evangelen auch Damen) angeblich nachfolgen, hat ja angeblich schon alle Sünden auf sich genommen. Darum ja dieses unbekümmerte Handeln.
Halleluja !!!

Ich weiß. Die Katholiken müssen schon auf Afrikaner zurückgreifen, wenn sie Priester-/Pfarrstellen besetzen wollen. Die glauben noch bedingungslos den ganzen Zinnober, der in etwas so Klasse ist wie afrikanischer Aberglaube. Die katholische Kirche verweigert sich jeder Realität. Die sehen ihr Potential in Afrika, deshalb die Gießkanne. Lieber lassen sie Pfarrstellen unbesetzt, als der Realität ins Auge zu sehen. Zölibat aufheben, lockerer werden, auf die Gläubigen zugehen: unmöglich. Und der Papst gießt unaufhörlich Öl in Feuer. Das Kind ist homosexuell, dann ab zum Psychiater. Abtreibung: Auftragsmord. Da lässt sich nun wirklich kein Personal mehr mit generieren. Die Protestanten sind leider - beim Personal - ebenfalls nicht lernfähig.
https://www.welt.de/vermischtes/article181330398/Papst-Franziskus-empfi…

ist da, dass Bistümer und Erzbistümer Kinderheime schließen "weil sie sich nicht rechnen" oder sogar "ein Zuschussgeschäft sind!" Was der, dem die Herren angeblich nachfolgen, wohl dazu gesagt hätte.
Ich meine 'Heuchler' ist für die stark untertrieben, Erzheuchler trifft es vielleicht besser.

Wolfgang Selig | Do., 11. Oktober 2018 - 16:34

Sehr geehrter Herr Kissler,

so oft ich dem Ihnen bzw. dem Cicero recht gebe, hier nicht. Der Vorwurf der Heuchelei ist m.E. nicht gerechtfertigt. Wenn Herr Marx Geld aus seinem Privatvermögen öffentlichkeitswirksam spendet, könnte ich bzgl. Ihres Vorwurfs ins Grübeln kommen. Aber er spendet Geld in seiner Eigenschaft als oberster Verwalter der Gemeinschaftskasse der Diözese München-Freising und ist für diese Kasse gegenüber seinen Gemeinden (sprich den Kathloliken im Erzbistum) rechenschaftspflichtig. Daher finde ich es richtig, wenn die Verwendung öffentlich gemacht wird, denn es ist nicht sein eigenes Geld. Gerade die fehlende Transparenz ihrer Gelder ist den deutschen Kirchen in den letzten Jahren zurecht vorgeworfen worden.

Eine andere Frage ist, wie man eine solche Spende moralisch bewertet. Ich habe Verständnis für Personen, die das als verkappte Beihilfe zur Schlepperei interpretieren, aber ich kann auch die Position von Kardinal Marx nachvollziehen.

ich kenne mich in diesen Gepflogenheiten nicht so aus, aber müsste Marx dann nicht
diese "Ausgabe" mit den Vertretern der Gemeinden abstimmen? Kann ein Verwalter Geld, das ihm nicht gehört, einfach ausgeben? Hätte er darüber nicht per Rundbrief oder Hirtenbrief informieren können? Ist es ein richtiges Verfahren, eine Transparenz hinterher herzustellen, also vor vollendete Tatsachen zu stellen?

Michaela Diederichs | Do., 11. Oktober 2018 - 21:51

Antwort auf von Armin Latell

Der Kardinal schüttet Geld ins Mittelmeer, der Finanzminister schüttet es für die Migranten in die Gemeinden. Natürlich alles ohne Kontrolle. Füllhorner für einen guten Zweck. Und Herr Schäuble befand ja sowieso, dass jetzt mal die Afrikaner dran sind und die Araber und überhaupt - seien Sie nicht kleinkariert, seien Sie christlich! ;-)

Bernd Wollmann | Do., 11. Oktober 2018 - 16:45

Hätte dieser Bischof Marx, vom deutschen Steuerzahler mit 13.000 Euro monatlich bezahlt, das Geld mal lieber für bedürftige Einheimische zur Verfügung gestellt. Wenn wir auch bis nach dem Tod auf das Paradies warten sollen, kann man es den Flüchtlingen auch schon zu Lebzeiten bei uns bieten und noch viele Millionen durch solche Aktionen anlocken. Selber kann dieser Bischof natürlich keine Flüchtlinge aufnehmen und finanzieren - er wohnt halt sehr beengt und mit seinem Gehalt kann er natürlich auch keine großen Sprünge machen...

Jürgen Winzig | Do., 11. Oktober 2018 - 16:48

Sie liegen natürlich richtig Herr Kissler,wenn Sie bekritteln, dass sich dieser Mensch damit schmückt, Geld anderer Leute zu verteilen. By the way, was haben eigentlich die Missbrauchs-Opfer gewisser Kollegen dieses Menschen von der Kirche gleich wieder für läppische Summen an Entschädigung erhalten. Da scheint der Gutmensch dann doch sehr bescheiden innezuhalten.
Andererseits, selbst, wenn der Bischof sein Konto für die gute Tat erleichtert hätte. Auch dieses Geld wurde ja vorher zwangsweise allen Steuerzahlern abgepresst, denn die löhnen den Herren, nebst Dienstwagen und unökologischer Luxusresidenz.

Es ist in meinen Augen ein Unding, dass Ober-Pfaffen aufgrund von durch die Nazis verlängerten Verträgen von allen Bürgern, sogar Atheisten , zwangsalimentiert werden.

Joachim Wittenbecher | Do., 11. Oktober 2018 - 16:59

Beiden Kirchen (ev./kath.) laufen die Mitglieder davon. Als Gegenrezept hat man sich offensichtlich entschlossen, dem durch radikale Verweltlichung gegenzusteuern. Vorbild und Orientierungspunkt sind hierbei erkennbar die linken NGOs wie Pro Asyl und Greenpeace, die nah bei den Grünen angesiedelt sind. Auf diese Weise werden die Kirchen zu parteipolitischen Akteuren. Bei Bischoff Marx erkennt man dies an seinem Umgang mit politisch konträr Denkenden: aggressiv, provokativ, herausfordernd, triumphierend; dabei ist Kirche doch für Versöhnung da? Warum nicht auf beiden Seiten für Verständnis für den jeweils anderen werben? Die Kehrseite der Medaille liefert Bischoff Marx bei Statements zu den zahlreichen Missbrauchsvorwürfen: betont zerknirscht und betreten, Mitleid heischend - aber Leitmedien - und ÖR-konform. Eine solche Schauspielerkirche braucht niemand. Was gebraucht wird, ist eine Kirche für das Seelenheil des einzelnen Gläubigen, völlig ohne tagespolitischen Bezug.

Werter Herr Wittenbecher, was ist eigentlich Seelenheil und warum soll eine Kirche dafür zuständig sein? Angenommen es gibt eine Seele, ist dann nicht jeder Mensch selbst für sein Seelenheil verantwortlich? Einen Bischoff Marx würde ich das Heil meiner Seele nicht anvertrauen.

Sehr geehrter Herr Keil,
Seelenheil ist die innere geistige Ausgeglichenheit und Harmonie, die der Mensch mit sich selbst empfindet. Wenn ein Mensch auf eine Religion ausgerichtet ist, so ist diese wesentlicher Teil seines Seelenheils und Mittel dazu, dieses zu erreichen. Beispielsweise wird er Gottesdienste besuchen und die Bibel lesen. Hierzu braucht er auch eine glaubhafte Kirche; diese ist nicht glaubhaft, wenn Sie sich aus opportunistischen Gründen an der Tagespolitik orientiert und diese propagandistisch verbreitet; diese ist noch viel weniger glaubhaft, wenn sie minderjährige "Schutzbefohlene" misshandelt, missbraucht und Zwangsarbeit leisten lässt. Menschen, die sich nicht einer Religion zugehörig fühlen, orientieren sich oft an Grundsätzen des Humanismus, wie sie in der Menschenrechtscharta der Vereinten Nationen niedergelegt ist. In beiden Fällen (Religionszugehörigheit oder nicht) hat der Mensch die Eigenverantwortung, da haben Sie ganz bestimmt recht. Viele Grüße J.W.

Antwort schon selbst gegeben: Jeder ist selbst für sein "Seelenheil" zuständig bzw. verantwortlich. Denn jede/r entscheidet immer selbst, ob sie/er 'gut' tut oder nicht. "an ihren Taten sollt ihr sie messen" - die Menschen. Und dazu braucht man keinen Verein (und schon gar nicht solche) - selbst denken und dann handeln reicht völlig. Hat man richtig gehandelt, stellt sich Zufriedenheit ein - das ist dann das 'Seelenheil' - entscheidet man sich falsch (engherzig, engstirnig oder gar geizig), läuft einem/r das immer nach.
"Gott sitzt nicht im Himmel - er ist in jedes Herz." sagte einmal ein katholischer Pfarrer (!) Ich ergänze heute oft "oder eben auch nicht." Diese Erkenntnis des Pfarrers ist auch in Saudi-Arabien zu finden: Der Schriftsteller Jallaluddin al-Rumi kam zu dem gleichen Schluss - und bestätigte Sie damit ebenfalls.

Armin Latell | Do., 11. Oktober 2018 - 16:59

wie all die Marx', Woelkis und Bedford-Strohms haben die Erfüllung ihre ureigenen Aufgaben schon lange beendet. Wobei ich nicht weiß, ob sie damit überhaupt jemals angefangen hatten. Jetzt sind sie jedenfalls nur noch verlängerter Arm einer zerstörerischen Ideologie, die sie propagandistisch mit dem Christentum gleichsetzen und sich als deren Vollstrecker andienen. Die deutsche Kirche ist im gleichen Zustand wie die deutsche Politik. Nach allen Seiten offen, also nicht ganz dicht.

Christa Wallau | Do., 11. Oktober 2018 - 18:13

Antwort auf von Armin Latell

Danke für Ihre klaren Worte, lieber Herr Latell.

Herr Kissler hat es auf wunderbar den Punkt gebracht:
"Wer künftig nicht durch seine Kirchensteuerpflicht zum Mäzen eines neuen Marxismus werden will, dem bleibt nichts anderes übrig, als aus dieser Körperschaft auszutreten und katholisch zu bleiben."

Genau das habe ich getan: Ich bin - zusammen mit meinem Mann und einem unserer Söhne - Anfang Mai 2018 aus der Kirche ausgetreten (Das hätte ich mir bis vor kurzer Zeit nicht vorstellen können!), und ich bleibe trotzdem eine
gläubige Katholikin. Die Exkommunikationsfolgen, die mir schriftlich zugesichert wurden, und das kirchliche Begräbnis, das mir jetzt verweigert wird, scheren mich nicht.
Man muß Gott und seinem Gewissen mehr gehorchen als den Menschen.
Und Heuchlern sowie falschen Propheten sollte man tunlichst aus dem Wege gehen.

ein mutiger und sehr nachdenkenswerter Schritt. Nur wie machen Sie das mit den Sakramenten, insbesondere dem Bußsakrament? Fährt man dafür dann nach Frankreich?Dann müßte man aber französisch sprechen. Oder einmal jährlich in den Vatikan? Die Frage könnte natürlich auch Herr Kissler beantworten, nach seinem Vorschlag "aus dieser Körperschaft auszutreten ".

Christa Wallau | Sa., 13. Oktober 2018 - 11:54

Antwort auf von Henning Magirius

sehr geehrter Herr Magirius.

Ich setze die Kirche in ihrer Eigenschaft als steuereintreibende "Körperschaft (die es s o ja nur in Deutschland gibt) n i c h t gleich mit der "Kirche Jesu Christi", wie dies Herr Kissler offenbar auch nicht tut.
Insofern kann ich aus der Körperschaft austreten, ohne daß ich "die Kirche" verlasse. Davon bin ich überzeugt, obwohl mich die Kirchenoberen in D anders belehren wollen.
Ich gehe weiterhin zur Messe, empfange die heilige Kommunion und beichte genau da,wo ich will - unter Umständen auch in Frankreich, da ich des Französischen leidlich möchtig bin.
Meinen Glauben nimmt mir niemand - kein Marx, kein Woelki und sonst keiner.
Aber auch meinen gesunden Menschenverstand und mein persönliches Gewissen
macht mir niemand mehr streitig. Wenn ich eins in meinem 75jährigen Leben gelernt habe, dann ist es das: Stehe zu deinen Überzeugungen. Nur dadurch wirst du wirklich erwachsen und frei.

MfG C. Wallau

Danke, Frau Wallau, genau das denke ich auch .. Sie sind auf dem richtigen Weg.
Ich selbst gehe einen Anderen: ich bin KV-Kandidat und will meine Kirche von innen heraus wieder in die richtige Richtung lenken. Aber jeder hat eben seine persönliche Note. In meiner Vorstellungsnote habe ich formuliert:
Ich möchte daran mitarbeiten, eine authentische Kirche zu bauen. Als evangelischer Christ glaube ich weder an einen linken oder rechten Zeitgeist (Mainstream) oder an einen Bischof, noch an die Kirchenleitung, sondern allein an den dreieinigen Gott, der in Jesus Christus in unsere Welt kam, damit wir allein ihm nachfolgen!

ach hätten Sie doch nur 20 Jahre in der untergegangenen DDR leben müssen....!
Samstag in Berlin: Am roten Fahnenmeer der zusammengekarrten bezahlten "Demonstranten" konnte jeder denkende Mensch sehen, wohin die Reise mit dieser linken Einheitsfront gehen soll. Es kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass sie deutschlandweit eine verschwindend geringe Minderheit sind, die aber eine große Mehrheit des Volkes beherrschen und mit Gesinnungsterror überziehen will! Kommunisten hatten und haben niemals per demokratischen Wahlen auch nur die geringste Chance, über
10 % zu kommen, deshalb müssen sie mit Lug und Betrug arbeiten und mit Diktatur die Menschen in Schach halten. Es wird ihnen nicht gelingen, denn das Gute setzt sich wie 1989 immer wieder gegen das Menschenverachtende durch. Aber es braucht dennoch Wachsamkeit der ehrlichen Demokraten: Aufwachen und Gegenhalten ist jetzt von Nöten!

Thorsten Rosché | Fr., 12. Oktober 2018 - 10:48

Antwort auf von Armin Latell

..........diesen Herrn im Dreigestirn haben sie vergessen. Aber in der Liga sind diese Beträge "Erdnüsse" !

Markus Söltner | Do., 11. Oktober 2018 - 17:16

Wie immer ein erfrischend solider und präziser Beitrag journalistischer Handwerkskunst, die man in Deutschland noch zu wenig, aber immer häufiger Lesen darf.
Danke, Herr Kissler!

Tobias Klumpe | Do., 11. Oktober 2018 - 17:32

Wer der unverfälschten Lehre folgen will,muss orthodox werden.Die katholische Kirche hat sich überhaupt erst in Abkehr vom Urchristentum,also von der rechten Lehre von der orthodoxen Kirche abgespalten.Die meisten orthodoxen Geistlichen lieben "ihre" Gläubigen auch noch wirklich.

Mathias Trostdorf | Do., 11. Oktober 2018 - 17:38

Die "Welt" titelte mit der Worten:
"Marx verteidigt Spende an Seenotretter – „Jesus würde helfen“."
Nun kennen ja weder Bischof Marx noch ich noch irgendwer anders den Jesus persönlich, weshalb sowohl unsere Kirchenfürsten als auch alle anderen Menschen leider nur vermuten können, was konkret der Jesus tun und lassen, oder wem der helfen würde.
Aber ich frage mich: Wenn Jesus helfen wollte, würde er dann nicht schon in vor Ort in Afrika helfen?

Udo Dreisörner | Fr., 12. Oktober 2018 - 12:50

Antwort auf von Mathias Trostdorf

sehr gut!!!!! Jesus muss Masochist sein wenn er dem Elend auf der Erde zu schaut, nichts unternimmt, aber über Marx Geld verteilen lässt. Komisch komisch. Wenn ich das so argumentiere höre ich immer das Gott sagte: "Macht euch die Erde untertan". Dann muss sein Sohn sich aber heraushalten aus dem Schlamassel. Zudem ist die Aussage von Marx, Jesus würde helfen, reine Vermutung und Spekulation. Da würd ich mal sagen das Herr Marx sehr anmaßend ist was das Gesamtbild der Kirche allerdings ja wieder abrundet.

Willi Mathes | Do., 11. Oktober 2018 - 17:46

Sitzt !

" Humangesinnte sind immer Heuchler "
G.Orwell , sowie Cicero , D emokrit usw.

Hilfe ja, Ausnutzen ? Nein danke !

Freundliche Grüsse Herr Dr. Kissler

Andreas Wasmer | Do., 11. Oktober 2018 - 18:17

Der scheinheilige Kardinal Reinhard Marx irrlichtert genauso ahnungslos in der Kath.Kirche herum wie sein optisches Pendant Peter Altmeier im Wirtschafts Ministerium

Ursula Horvath | Do., 11. Oktober 2018 - 18:38

Antwort auf von Andreas Wasmer

wunderbarer Vergleich Herr Wasmer. Konnte heute wenigstens einmal lachen bei der Vorstellung, wie die Beiden sich gegenseitig in den Vordergrund drängen, um als Erster unter den Ersten, präsent zu sein! Alles nur noch Lachnummern für`s Volk!

Michaela Diederichs | Do., 11. Oktober 2018 - 21:58

Antwort auf von Andreas Wasmer

Schöner Vergleich! Und Campino nicht vergessen - alles irgendwie tote Hosen.

Yvonne Walden | Fr., 12. Oktober 2018 - 09:50

Antwort auf von Andreas Wasmer

Ob Kardinal Marx, Wirtschaftsminister Altmeier: Sie alle spielen ihre "Rolle", und sollten sich innerhalb der gestellten Rollenerwartungen bewegen. Nun hat es der Münchener Kardinal besonders schwer, weil der sexuelle Mißbrauch von Kindern und Jugendliche durch katholische Priester und Patres auf der Kirchenorganisation lastet wie ein Mühlstein. Vielleicht denkt auch Reinhard Marx, ob es für ihn nicht besser gewesen wäre, ein außerkirchliches Amt anzustreben, um nicht permanent im Kreuzfeuer der Kritik zu stehen Jetzt allerdings heißt es: mitgefangen, mitgehangen.

Gisela Fimiani | Do., 11. Oktober 2018 - 18:29

Ihrem Bibelzitat möchte ich ein weiteres hinzufügen: „Sie bürden den Menschen große Lasten auf, doch sie selbst rühren keinen Finger, um diese Lasten zu tragen. Mit allem, was sie tun, stellen sie sich zur Schau.“ (Matthäus 23, 4)
Haben Sie Dank für aufschlussreiche Stellungnahme, Herr Kissler.

Ursula Horvath | Do., 11. Oktober 2018 - 18:31

Wo, überall sitzen die Heuchler ob in Kirchen oder in der Politik, In der Politik kann man das noch etwas verstehen, denn Wer gibt gern sein erworbenes Wohlstandsleben einfach auf. In den Kirchen, die ihre Mitglieder zur Kasse bitten und der Staat noch zu finanziert, ist es eine Schande. Jesus hat nie Prunk, Pracht und überbordente Fresssucht oder Wohlstand gepredigt und das zur Schau stellen der eigenen "Guten Taten" schon mal gar nicht. Es sind nicht mal die eigenen Gelder sondern dieser Brokat gekleidete Wichtigtuer nimmt das Geld seiner hörigen Schäfchen. Na ja, vergoldete Wasserhähne und Badewannen hat dieser Protzo vielleicht noch nicht, da sitzt der Tebarz von Elst noch in den Knochen! Die Mitglieder müssen darüber entscheiden, ob sie die Kirchen und das dazugehörige Personal weiter auf hohen Niveue durchfüttern möchten! Die Arche in Deutschland brauchte das Geld dringender für arme Kinder!

Arne Bruhn | Fr., 12. Oktober 2018 - 21:42

Antwort auf von Ursula Horvath

haben ja so recht - aber auch die in Rumänien! Dort führt eine deutsche Krankenschwester seit 27 Jahren (!!!) das Kinderheim "Stern der Hoffnung" in Alba Iulia (einfach mal 'googeln'). Eine bewundernswerte Frau, deren Arbeit zu unterstützen sicher zum 'Seelenheil' beiträgt - mir zumindest geht es so!
Nicht Institution - Menschen tun 'Gutes', ganz direkt!
MfG
Arne Bruhn

Alexander Mazurek | Do., 11. Oktober 2018 - 19:03

… Kardinal, der Glaube ist ja vernünftig, mancher des Bodenpersonals ist es leider nicht, vielleicht nur das Ergebnis des Peter-Prinzips.
Schon Thomas von Aquin wusste es ja: "Gerechtigkeit ohne Barmherzigkeit ist Grausamkeit; Barmherzigkeit ohne Gerechtigkeit ist die Mutter der Auflösung."
Und hier sehe ich nur die Unterwerfung unter den grünen Regierungszeitgeist im Sinne Pippi Langstrumpfs, 2x2 ist neune- dann wäre der Mann aber bei einer Staatskirche doch besser aufgehoben, Deutsche Christen hatten wir schon Mal, jetzt sind wohl die Grünen Christen dran.
Die Revolution des Nihilismus en marché.

Dirk Gutmann | Do., 11. Oktober 2018 - 19:21

Eine Geldgabe ohne persönliche Beziehung ist keine Spende, sondern bloß eine Überweisung. Geld, welches man nur verwaltet (also das einem nicht gehört), kann man daher nicht spenden.

Norbert Heyer | Do., 11. Oktober 2018 - 19:31

Kardinal Marx und sein Bruder im Geiste, Bischof Bedford-Strohm, vertreten stramm die grün-linke Ausrichtung Deutschlands. Die beiden sind garantiert keine Seelsorger für Ihre Gläubigen, sondern Idiologen und Spalter. In der Missbrauch-Affäre wurde geleugnet, geschwiegen und relativiert. Erst als nichts mehr unter den Tisch gekehrt werden konnte, wurden einige Akten von der Kirche für ein Untersuchungsausschuss freigegeben. Aber es läuft von Seiten der Kirche immer noch sehr unbefriedigend. Einfach mal die Berichte der Betroffenen lesen. Jesus würde sich für seine Kirche schämen und wohl ähnlich handeln wie bei der Vertreibung der Händler aus dem Tempel. So wie Petrus dreimal geleugnet hat, Jesus zu kennen, genauso haben diese beiden Herren am Tempelberg gehandelt, als sie die Zeichen ihrer Kirche in vorauseilendem Gehorsam abgelegt haben, um die kommende Religion ja nicht zu verärgern.

Kostas Aslanidis | Do., 11. Oktober 2018 - 20:01

von den Islamisten dezimiert , ermordet, verjagt, gedemütigt, vergewaltigt werden, interessieren diesen Scheinheiligen nicht im Geringsten. Er soll mal seinen syrischen Kollegen fragen, wie es dort zugeht. Marx ist sicher Merkel und Assad muss weg Fan. In den Ländern mit dem Urchristentum, sind die Christen fast "ausgestorben. Die katholische Kirche hast abgrundtief die Orthodoxe, darum paktieren sie offen mit dem Islam. Sie sind wohl neidisch, das fast alle orthodoxen Priester heiraten dürfen und sind mit dem realen Leben bestens sich auskennen. Volksnaher als die orthodoxen Pfarrer geht es nicht. Herr Klumpe hat recht. Eine Spalterkirche.

Konrad Perfeud | Do., 11. Oktober 2018 - 20:11

Vielleicht wählt sich nicht nur die Politik ein neues Volk? Vielleicht wollen die Kirchen das noch viel mehr?

Klaus Giebel | Do., 11. Oktober 2018 - 20:13

Es wäre wahrlich wichtig über das Kirche-Staats-Verhältnis neu nachzudenken! Das gesamte Kirchenrecht ist überholt. Christen, zu denen ich als freikirchlicher Pastor und bekennender evangelischer Christ auch gehöre, sollten sich über Inhalte, nicht aufgrund historisch gewachsener, aber auch widersprüchlicher Machtgefüge neu in die aktuellen Debatten einmischen, das Ganze unter dem Wissen, dass das Reich Christi nicht "von dieser Welt" ist und die Gesetze Jesu nur dann zum Tragen kommen, wenn man sich höchstpersönlich mit dem auferstandenen Christus identifiziert und aus dieser Gesinnung heraus entsprechend handelt!

Karla Vetter | Fr., 12. Oktober 2018 - 21:22

Antwort auf von Klaus Giebel

Jedenfalls bin ich als freikirchlich orientierte Protestantin dankbar für Pastoren wie Sie. Mit dem Linksprotestantismus habe ich gebrochen.Glauben geht auch ohne Kirche , allerdinge schwer ohne Gemeinde.

Gerd Möller | Do., 11. Oktober 2018 - 20:29

Das ist schon ein ganz besonderer Kirchenfürst! In Jerusalem auf dem Tempelberg lässt Herr Marx sein Christuskreuz aus opportunistischen Gründen klammheimlich in der Hosentasche verschwinden und jetzt beruft sich dieser Herr ausgerechnet auf Jesus! Hat doch was vom Judas, oder? Mit einer ersten Spende für den Weißen Ring hätte dieser famose Kirchenfürst ein richtiges Zeichen setzen können!

Bernd Lehmann | Do., 11. Oktober 2018 - 21:11

Mit Steuervorteilen und Staatsgebühreneinzug ausgestattet kann man sich mal generös geben . Wenn man für 50Ts 1 Million über "Flüchtlingshilfeunterbringungausbildundoder sonstwas wiederbekommt. Merkel machts möglich. Darf sogar über Energiewende oder Fernsehprogramm mibestimmen. Das Land ist am Ende.

Herr Lehmann - in Bayern ist es die bay. Staatsregierung, die Herrn Marx sehr gut dotiert! z. B für die Unterbringung "unbegleiteter jugendlicher Migranten - ein "Bomben"geschäft für München-Freising.

Helmut Bachmann | Do., 11. Oktober 2018 - 21:23

Die Bibelstelle sagt viel aus über die Kirche. Armselig,
es gibt keinen Unterschied zwischen denen, die Jesus kritisierte und denen die vorgeben "seine Kirche" zu vertreten. Die Pharisäer haben diese spätestens im 4. Jahrhundert übernommen.

Konrad Schiemert | Fr., 12. Oktober 2018 - 08:09

Danke für die kritischen Gedanken. Nur der letzte Satz hat mich ein Bisschen "gestört":
"...aus dieser Körperschaft auszutreten und katholisch zu bleiben.". Auszutreten ist OK, aber warum nicht gleich über Religionen und Götter weiterdenken? Ja, es besteht die Gefahr, dass dadurch Zweifel am Sinn der eigenen Religion auftreten. Kann auch sein, dass man sich von Religion befreit und Agnostiker oder Atheist (ganz bösess Wort) wird. Denken ist nich risikofrei.

helmut armbruster | Fr., 12. Oktober 2018 - 10:47

Leute, die nicht ihren Kopf hinhalten müssen für das, was sie mit dem Geld anderer Leute machen, sind gemeingefährlich.
Kardinal Marx "spendet" das Geld anderer und das für eine Sache, welche der Gesellschaft Probleme und Folgekosten verursacht.
Aber das ist nicht mehr das Problem von Kardinal Marx.
Man sollte wirklich von allen Amtsträgern kategorisch verlangen, dass sie selbst und nicht die Allgemeinheit, für die Folgen ihres Tuns gerade stehen müssen.

Helmut Bachmann | Fr., 12. Oktober 2018 - 13:32

Einfach mal nachlesen. Treffend.

Heinz Meier | Fr., 12. Oktober 2018 - 15:33

Wer ist in dieser überkommenen Institution mit den merkwürdigen Trachten noch Mitglied. Ich nehme an, es gibt Gründe dafür.

Andrèe Bauer | Fr., 12. Oktober 2018 - 16:52

Jesus hätte , bevor er sich an die Gelder aus Steuereinnahmen macht und sich als Wohltäter aufspielt, seinen Diensfahrzeug , wenn er denn eines gehabt hätte, ein 730 BMW ( Neuwert um die €80.000) zurückgegeben und dies Geld gespendet , vielleicht auch noch gleich die kostspieligen kubanischen Zigarren mit, denen er ,wahrscheinlich nicht so gern gefrönt hat.“ Dem Herr Kardinal , der sich großzügig auch einmal etwas gönnt, kann man nur Jesus Worte zu den Pharisäern empfehlen „Ihr Pharisäer, ihr macht den Becher und die Schüssel außen sauber, aber innen seid ihr voll von Gier und Schlechtigkeit.“

heino.jans | Fr., 12. Oktober 2018 - 18:24

„Ein Gutmensch ist jemand, der sich eine ideale Welt erträumt in der er sich einredet zu leben oder leben zu können. Gutmenschen verhalten sich dabei schizophren, indem sie jeden, der nicht ihre Ansichten teilt zum Bösen in Menschengestalt erklären.
Gutmenschen machen sich die Schwächen und Ängste zunutze, indem sie der Gesellschaft einreden, daß bestimmte Gruppen benachteiligt wären und sie deshalb ein Recht auf Vorzugsbehandlungen oder sonstige Kompensationen hätten.
Außerdem lehnten Gutmenschen die Eigenverantwortlichkeit des Individuums ab und ordnen das Individuum vielmehr dem Willen des Staates unter. Auch nährten Gutmenschen immer wieder die Gefühle von Neid und Mißgunst.
Gutmenschen verhalten sich dabei wie die Gefolgsleute von Führern wie Hitler oder Stalin, nur daß sie nicht einer einzigen Person hinterherlaufen, sondern einer fixen Idee, die sie selbst im Angesicht von eindeutigen Beweisen und Argumenten nicht willens sind aufzugeben.“
Dr. Lyle Rossiter, US-Psychiater

Bernd Lehmann | Fr., 12. Oktober 2018 - 21:58

Antwort auf von heino.jans

Der Gutmensch ist in sich verliebt,
weil´s keinen zweiten wie ihn gibt.
Er hat die Menschlichkeit im Blut,
und was er tut, wird immer gut.
Er hat ein riesengroßes Herz,
und spürt der anderen Menschen Schmerz.
Er leidet mit und er versteht,
am besten wie es ander´n geht.
Doch spürt auch er die kalte Wut,
sind and´re Menschen nicht so gut.
Ja Dunkelmenschen, Pöbel, Pack,
die packt er gern´ in einen Sack.
Auf diesen schlägt er lustig ein,
wen´s trifft, der wird schon schuldig sein.
Da muss er auch nicht unterscheiden,
von denen kann er keinen leiden.
Die Toleranz, von der er spricht,
die gilt für schlechte Menschen nicht.
Und schlecht, dass weiß heut´ jedes Kind,
sind alle, die nicht für ihn sind.
Der Gutmensch ist gebenedeit,
der Schlechtmensch tut ihm nicht mal leid.
Der darf, noch vor der Hölle Qualen,
das Werk der guten Menschen zahlen!
Das ist sein Platz auf dieser Welt,
denn er bezahlt das Ablassgeld,
mit dem die Guten sich entschulden,
als Strafe muss er das erdulden

Ralf Hinkel | Fr., 12. Oktober 2018 - 21:15

Recht einfach,
die unchristlichen NGOs übernehmen die Kernaufgabe der Kirchen und die Kirche wedelt mit Euros. Peinlich, oder?

Ronald Solle | Fr., 12. Oktober 2018 - 21:45

Nun ja nun fehlen ja nur noch die 50. Millionen für die Unterbringung ,Verpflegung etc. die er mit den 50000 Euro nach Europa holt.Oder hört da dann wieder die christliche Nächstenliebe auf und fängt dann die der Steuerzahler an ?
MfG

Martin Arndt | So., 14. Oktober 2018 - 09:48

Der Herr Kardinal wandelt auf den Spuren seines Herrn:Sichtbar asketisch abgemagert, gefeit gegen die Verlockungen der Welt-vom Mammon bis zur cupiditas,kommt er wahrscheinlich auch auf dem Esel zur Kapelle, um seinen Schafen von der Erlösung zu predigen.Gehen die LeserInnen wie ich zu seiner nächsten Predigt?